Wer kennt ihn nicht, den Hund von nebenan, der auch bei der kleinsten Regenwolke schon ein ein Regencape trägt, weil die gefühlt dreihundertsiebenundachtzig Jahre alte Hundemama Angst hat, dass der vierbeinige Liebling sich erkälten könnte.
Oder den Stammbaum-Fifi aus der Villa an der Ecke, wo „Gnä Frau“ passend zu ihren eigenen Designer-Gummistiefeln auch ihrem Stammbaum-Wuffi bei Regen oder Schnee das Designer-Hunde-Mäntelchen anlegt. Oder vom Personal anlegen läßt.
Keine Frage, in der Tat ein wenig extreme Beispiele, aber das ein oder andere läßt sich immer wieder im realen Leben entdecken und das ein oder andere Male auch ein Stirnrunzeln hervorrufen. Neben ihrer „Sorge“ um die Gesundheit ihrer Tiere haben die Besitzer auf jeden Fall eines – jede Menge Selbstbewusstsein, denn das Schmunzeln der Umwelt ist den Herrchen und Frauchen in der Regel sicher, wenn sie zusammen mit ihrem Vierbeiner im Regenmantel den Wetterkapriolen von Petrus trotzen.

TRIXIE Regenmantel Prime
Nein – das sicherlich nicht! Denn – nicht jeder Hund ist durch sein Fell automatisch vor Kälte, Regen oder Wind geschützt. Hat der Hund ein besonders kurzes Fell ohne wärmende Unterwolle, wurde grade frisch geschoren oder ist einfach schon ein betagter Vierbeiner, dann frieren diese Hunde in der Tat genau wie wir Menschen. Da ihre Rückenmuskulatur besonders empfindlich ist, läßt sich durch den Wetterschutz auch automatisch orthopädischen Problemen vorbeugen.

TRIXIE Regenmantel Prime
Ein guter Allrounder unter den Hundemänteln ist das Modell Prime von TRIXIE. Das wasserdichte Obermaterial hat eine Teflonbeschichtung. Verschweißte Nähte und wasserdichte Reißverschlüsse bieten ebenfalls Schutz vor Nässe. Stoffeinsätze sorgen für einen angenehmen Tragekomfort und bieten auch beim Rennen oder Toben maximale Bewegungsfreiheit. Reflektierende Paspeln schützen in der Dunkelheit.
Unsere Anfahrt erfolgt aus Richtung Westerland kommend über die westliche Zufahrtstraße um das NSG Nord Sylt mit seinen Wanderdünen. Wir fahren an dem Maut-Häuschen vorbei, wo wir unsere Gebühr von derzeit 5 Euro pro Tag bzw. Auto bezahlen, um den Ellenbogen zu befahren.
Knappe zehn Minuten brauchen wir auf der Mautstraße, um zu dem letzten Parkplatz zu gelangen. Wir fahren an dem Leuchtturm List-West vorbei. Kurz hinter dem Leuchtturm List-Ost treffen wir auf den Parkplatz.
Am Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass es keinerlei Hundetütenspender gibt. Aber wir haben für solche Fälle vorgesorgt und genügend Tüten im Auto verstaut. 4 Chemietoiletten und einige Mülltonnen stehen am Parkplatz Es gibt keinerlei Kiosk o.ä. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Runde um die Ostspitze vom Ellenbogen zu gehen.
Wir gehen über den steinigen nördlichen Zugang für die Umwanderung in Uhrzeigerrichtung um die Ostspitze. Alternativ kann man auch die entgegengesetzte Route wählen. Dazu geht man bis zum südlichen Zugang vom Parkplatz und läuft die gleiche Runde, aber natürlich entgegen dem Uhrzeigersinn.
Hunde dürfen innerhalb des NSG ab der Mautstelle nur angeleint laufen. Wegen der gefährlichen Strömung besteht im gesamten NSG Badeverbot – deshalb sollten Hunde dort auch nicht baden gehen. Die größten Strömungen sind an dem östlichsten Punkt der Ellenbogenspitze sichtbar. Dort treffen sich die Strömungen der nördlichen und südlichen Gezeiten. Es ist ein sehr schöner Anblick, welcher zum Verweilen einlädt. Bei genaueren Beobachtungen sieht man Robben, die in der Strömung schwimmen und Fische fangen.
Weiterhin sieht man in näherer Entfernung schon die Strände von Dänemark. Es empfiehlt sich die Mitnahme eines Fernglases. Der gesamte Weg verläuft direkt am Ufer entlang. Deshalb sollte man geeignetes Schuhwerk tragen oder barfuß laufen. Im Allgemeinen ist dieser Ort gut besucht und es können sich einige Hundebekanntschaften ergeben. An der ersten Markierung – sieht aus, wie ein verkehrtherum in den Sand gesteckter Besen – verlassen wir den Strand und gelangen somit wieder zum Parkplatz zurück.
Die Umrundung dauert ohne größeren Aufenthalt ca. eine halbe Stunde. Man sollte trotzdem die Eindrücke der Strömungen auf sich wirken lassen und etwas Zeit einplanen. Ihr Hund wird sich für das mitgebrachte Wasser bedanken.
Trotz Leinenzwang ein schöner Strandspaziergang für Hund und Mensch, mit viel imposanter Aussicht auf die Naturgewalten der Gezeiten.