Letztes Jahr stand ich mit meinem Golden Retriever Max am Amsterdamer Hauptbahnhof und dachte: „Das war ein Fehler.“ Drei Stunden Zugfahrt mit einem aufgeregten Hund. Ich hatte keine Ahnung, ob Holland wirklich so tierfreundlich ist, wie alle behaupten.
Spoiler: Es ist noch besser. Aber nicht alles ist perfekt.
Max war nervös. Neue Umgebung, fremde Gerüche, viele Menschen. Ich suchte verzweifelt nach einem ruhigen Ort, als ein älterer Herr auf uns zukam. „Schöner Hund,“ sagte er auf Englisch. „Brauchen Sie Hilfe?“
Er führte uns zu einem kleinen Park, keine fünf Minuten entfernt. Dort spielten bereits ein Dutzend andere Hunde. Max entspannte sich sofort. Das war mein erster Eindruck von der holländischen Hundekultur – hilfsbereit, organisiert, und überall präsent. Allerdings merkte ich schnell: Amsterdam ist teuer. Ein einfaches Hundehotel kostete 150 Euro pro Nacht.
Nach drei Tagen in Amsterdam wurde mir klar: Ein Hotel ist nicht ideal für einen Urlaub mit Hund. Max brauchte Platz, einen Garten, und ich brauchte die Flexibilität, seine Mahlzeiten selbst zu kochen.
Die Suche nach geeigneten Unterkünften war überraschend einfach. Fast 80% der Ferienhauser Holland akzeptieren Hunde. Die Preise variieren stark: Einfache Häuser ab 80 Euro pro Nacht, luxuriöse Villen bis 300 Euro. Meist kommt eine Haustiergebühr von 25-50 Euro dazu.
Unser Ferienhaus in Zeeland kostete 120 Euro pro Nacht plus 35 Euro Hundegebühr. Dafür bekamen wir einen eingezäunten Garten, Hundebetten in jedem Zimmer, und sogar Futter- und Wassernäpfe.
Holland hat über 450 Kilometer Küste. Das Beste daran? Die meisten Strände sind tierfreundlich. Am Strand von Scheveningen ließ ich Max das erste Mal frei laufen. Er rannte ins Wasser, spielte mit anderen Hunden.
Zwischen Oktober und März dürfen Hunde an fast allen Stränden frei laufen. Selbst in der Hochsaison gibt es spezielle Hundestrände. Aber Vorsicht: Die Nordsee ist kalt. Selbst im Sommer hat das Wasser nur 18-20 Grad.
In Deutschland ist Bahnfahren mit Hund oft kompliziert. In Holland? Max brauchte nur ein Kinderticket für 2,50 Euro. Züge, Straßenbahnen, Busse – überall sind Hunde willkommen.
Allerdings sind die Züge oft überfüllt. In der Hauptverkehrszeit mit einem großen Hund zu reisen, kann stressig werden.
Nach zwei Wochen in verschiedenen Unterkünften hatte ich eine klare Antwort: Die Details machen den Unterschied. Ein Ferienhaus Holland mit Hund bietet eingezäunte Gärten als Standard, nicht Luxus. Viele Häuser haben Hundeduschen für nach dem Strandbesuch.
Unser letztes Ferienhaus in Giethoorn hatte einen direkten Zugang zu Wanderwegen. Max konnte morgens direkt vom Garten aus seine Runde drehen. Der Nachteil? Giethoorn ist ein Touristenmagnet. Im Sommer sind die Kanäle überfüllt mit Booten.
Holland ist flach. Das klingt langweilig, ist aber perfekt für ältere Hunde. Keine steilen Berge, keine anstrengenden Wanderungen.
Die Tierärzte sprechen meist Englisch oder Deutsch. Als Max sich den Magen verstimmt hatte, fanden wir schnell einen Tierarzt. Allerdings sind die Behandlungskosten höher als in Deutschland. Ein Check-up kostete 75 Euro.
Das Wetter ist unberechenbar. Selbst im Sommer kann es plötzlich regnen.
Frühling (März-Mai): Tulpenblüte, weniger Touristen, milde Temperaturen. Nachteil: Wechselhaftes Wetter.
Sommer (Juni-August): Warmes Wetter, alle Attraktionen geöffnet. Aber: Überfüllte Strände, höhere Preise (ab 150 Euro/Nacht), Leinenpflicht an vielen Stränden.
Herbst (September-November): Meine Lieblingssaison. Weniger Touristen, günstigere Preise, Hunde dürfen wieder frei an den Stränden laufen.
Winter: Sehr günstig (ab 60 Euro/Nacht), völlig freie Strände. Aber kalt und oft regnerisch.
Budget: Rechnen Sie mit 100-200 Euro pro Nacht plus 25-50 Euro Hundegebühr. Restaurants: 15-25 Euro pro Person.
Packliste: EU-Heimtierpass ist Pflicht. Handtuch extra für nasse Hunde. Regenschutz.
Leinenpflicht: Jede Gemeinde hat andere Regeln. Informieren Sie sich vorher online.
Max ist jetzt acht Jahre alt und hat schon viele Urlaube erlebt. Aber Holland war anders. Er war entspannter, glücklicher, und ich war es auch.
Ja, es ist teurer als Deutschland. Ja, das Wetter ist unberechenbar. Aber die Vorteile überwiegen deutlich. Die Kombination aus tierfreundlicher Infrastruktur, flexiblen Unterkünften und einer Kultur, die Hunde als Familienmitglieder betrachtet, macht Holland einzigartig.
Max und ich planen bereits unseren vierten Besuch. Holland hat uns zu Wiederholungstätern gemacht – trotz der hohen Preise.
Jetzt ist es langsam aber sicher wieder soweit… Halloween naht und es ist Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister und alle, die sich gerne fürchten: Das Halloween-Fest hat eine lange Tradition und findet seinen Ursprung im 6. Jahrhundert nach Christus in keltischen und christlichen Ritualen, sowie in alten irischen Erzählungen. Auch wenn sich die Art, das Halloween-Fest zu feiern, im Laufe der Zeit stark verändert hat, bleibt jedoch eine Ansicht bis heute bei vielen bestehen: Es ist der einzige Tag, an dem die Toten mit den Lebenden in Kontakt treten und das Übernatürliche in ihre Welt gelangt. Das Online-Portal weg.de hat zu Halloween zehn schaurige Halloween-Events zusammengestellt, bei denen selbst hartgesottenen Gruselfans das Blut in den Adern gefriert.
Das älteste Halloween-Fest in Deutschland findet seit 1977 jährlich auf Burg Frankenstein im Odenwald bei Darmstadt statt. Das Jahr über ist die Burg beliebt bei Wanderern und Radfahrern, doch zu Halloween verwandeln sich die Gemäuer zu einem Ort des Schreckens: Auf den 3.000 Quadratmetern treiben 99 Untote ihr Unwesen und lauern ihren Opfern hinter jeder dunklen Ecke auf. Besucher sollten sich nicht nur vor Mary Shelleys Frankenstein-Figur in Acht nehmen, auch ES, Freddy Krüger, Michael Myers und Abgesandte aus der Unterwelt lassen den Besuchern einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
Von Anfang Oktober bis Anfang November wird es düster im Moviepark in Bottrop: Schaurige Attraktionen und Shows wie Scare Zones mit Monstern und Horror-4-D-Filme lehren den Gästen das Fürchten. Ein Höhepunkt ist das Horrorlabyrinth, in dem der Orientierungssinn der Besucher auf die Probe gestellt wird, wenn sie von Monstern gejagt werden. Etwas weniger gruselig geht es in der monsterfreien Zone im Nickland zu. Dort können die kleinen Besucher Kürbisse schnitzen oder sich beim Kinderschminken bemalen lassen.
Der Freizeitpark Fort Fun im Hochsauerland verwandelt sich jährlich in das Fort Fear. Das Horror-Spektakel findet im Misty Ville statt und lässt Besucher in eine gruselige Welt eintauchen: In der Kleinstadt im Süden der USA wimmelt es nur von Gesindel und einen Sheriff hat man hier schon lange nicht mehr gesehen. Es wird erzählt, dass die Stadt verflucht sei. Mutige Besucher wagen sich in die dunkle Mine, in der die gierigen Bewohner heute noch nach Schätzen suchen, oder besuchen das Grand Hotel, in dem viele kuriose Dinge vor sich gehen.
Micky Maus feiert Geburtstag und schmeißt gleichzeitig eine große Halloween-Party, bei der besonders Familien auf ihre Kosten kommen, denn das Programm ist komplett auf Kinder ausgerichtet. Singend und tanzend ziehen Micky und seine Freunde bei der gespenstischen Halloween-Parade durch die Straßen und auf der Royal Castle Stage treffen Besucher auf die berühmten Disney-Bösewichte wie die böse Stiefmutter von Schneewittchen, Jafar oder Captain Hook. In der Kostümecke können sich Familien verkleiden oder beim Kürbisschnitzen selbst kreativ werden.
Den ultimativen Gruselspaß erleben Besucher dieses Jahr im Heidepark Soltau, dessen Horror-Attraktionen nichts für schwache Nerven sind: Beim Horror-Erlebnis Obscuria in einem verlassenen Teil des Heideparks können Besucher binnen kurzer Zeit beweisen, ob sie Horror-Clowns, irren Messerwerfern oder grausamen Gewichthebern entkommen können. Im Irrenhaus Asylum wiederum werden mutige Gäste schnell herausfinden, dass Schreie und Angstschweiß ihr kleinstes Problem sind. Den kleinen Besuchern wird in einem abgetrennten Bereich unter anderem eine „Süßes sonst gibt’s Saures“-Rallye und Stockbrotbacken angeboten.
Wenn die Sonne in dem US-Amerikanischen Sunshine State Florida untergeht, wird es dunkel und kalt. In den verschiedenen „Haunted Houses“ in den Universal Studios in Orlando wird den Besuchern das Blut in den Adern gefrieren, denn hier passieren schreckliche Dinge – ganz im Stil der Netflix-Serie „Stranger Things“ oder dem Hollywood-Klassiker „Poltergeist“. Wer schafft es lebend wieder hinaus? Scare Zones wie „Chucky die Mörderpuppe“ oder die Halloween-Show Cyberpunk lassen das Herz eines jeden Halloween-Fans höherschlagen.
In diesem Jahr findet zum zehnten Mal die Amsterdam Halloween Party im Areal der Westergasfabriek statt. Zum zehnjährigen Jubiläum des Monsterballs finden alle Themen und Outfits der letzten neun Jahre zusammen und die spektakulärsten Besucher der Unterwelt geben sich dieses Jahr die Ehre. Partywütige werden auf Superhelden und Charaktere aus der Serie „Walking Dead“ und viele andere treffen und mit ihnen bis in die frühen Morgenstunden feiern.
Der Tierpark Busch Gardens in Tampa Bay verwandelt sich jedes Jahr in einen schaurigen Ort der Angst: Die Howl-O-Scream-Reihe ist mittlerweile legendär und eine der weltbesten Halloween-Veranstaltungen. An jeder Ecke und in vielen Fahrgeschäften warten die gruseligen Gestalten nur darauf, die Gäste zu erschrecken. Dieses Jahr neu sind das Irrenhaus Insomnia, dessen Türen von einem Albtraum in den nächsten führen, und „Simon’s Slaughterhouse“, bei denen Besucher bei Betreten zustimmen, Simons verdrehte Spiele zu spielen.
Im Herbst verwandelt sich der Europa-Park in einen riesigen Teppich aus Kürbissen, Strohballen und Spinnenbäumen. In der gruselig-schönen Szenerie erleben Besucher Halloween-Attraktionen wie „Das Zeitkarussell“ oder schlendern über den Geisterjahrmarkt. Höhepunkt ist der abgedunkelte Parkbereich „Horror Nights – Traumatica“, in dem es nur vor geschminkten, erschreckend wirkenden Live-Akteuren und Gruselhäusern wimmelt. Zudem heizen die SWR3-DJs bei Deutschlands größter Halloween-Party den Tanzwütigen an verschiedenen Park-Locations ein.
Im Horror-Labyrinth mitten in einem dunklen Maisfeld lauert hinter jeder Ecke das Böse – manchmal hören mutige Besucher eine Kettensäge, ein Schreien, Schritte und dann setzt wieder abrupt die Stille ein. Während der Adrenalinkick einsetzt und zur Flucht bewegt, hält eine unbekannte Hand auf einmal den Arm fest. Wer es etwas weniger schaurig mag, begibt sich in das Grusel-Labyrinth für Kinder, bei dem der Spaß im Vordergrund steht und weniger gruselige Schauspieler zum Einsatz kommen. Abends heizen dann verschiedene Bands den Besuchern ordentlich ein.
weg.de ist eines der bekanntesten Online-Reiseportale Deutschlands und bietet seinen Kunden von Pauschalreisen und All-inclusive-Reisen über Hotel und Flügen bis hin zu Kreuzfahrten, Mietwagen und Skireisen das gesamte Reiseportfolio an. Seit 2018 können Kunden Flug und Hotel auch flexibel zu Top-Konditionen selbst kombinieren. Das Reiseportal überzeugt vor allem durch Übersichtlichkeit, Nutzerfreundlichkeit und große Auswahl. weg.de wurde im März 2005 in München gegründet und ist eine Marke der COMVEL GmbH. Die COMVEL GmbH ist seit 2018 neben lastminute.de, lastminute.com, Bravofly, Rumbo, Volagratis und Jetcost Teil der lm group, die eines der führenden Unternehmen der Online-Reisebranche in Europa ist.
Quelle: weg.de
Was früher die Polaroid oder Spiegelreflex war, das ist jetzt häufig das Smartphone. Kein voller Film, einfach drauflos knipsen – zumindest solange, bis die Speicherkarte keinen Platz mehr hat. Oder wenn man an einen Ort kommt, an dem Fotografieren verboten ist und die Kamera ebenfalls ein absolutes No-Go ist. Ihr glaubt das gibt es nicht? Weit gefehlt.
Die Postkarten App www.MyPostcard.com hat fünf berühmte Orte zusammengestellt, an denen es verboten ist, Fotos zu machen und die Kamera ein absolutes No-Go ist…
Es ist das bekannteste Bauwerk Indiens und sicher das berühmteste Mausoleum weltweit. Aufnahmen von Touristen vor dem Taj Mahal gibt es unzählige. Wohl gemerkt – davor. Denn dort und in den umgebenen Gärten darf ohne Einschränkungen geknipst werden. Aber Achtung: Im innersten Mausoleum ist Fotografieren offiziell strengstens verboten. Zur Vorsorge müssen Besucher Kameras und Stative beim Betreten abgeben. Handys müssen lautlos oder ganz ausgeschaltet werden.
Die gotische Kathedrale in London gilt als die Kirche der Könige. Kein Wunder: Seit Jahrhunderten lassen sich hier zahlreiche Mitglieder der britischen Königsfamilie trauen. Aber Fans von Prinz William und Herzogin Kate müssen jetzt stark sein. Wie in vielen Kirchen, ist es auch hier nicht gestattet, innerhalb der Kirche Fotos zu machen. Auf der Webseite heißt es, man wolle, dass Besucher die einmalige Schönheit und Geschichte des Gotteshauses live erleben.
Ein Besuch in den Niederlanden, speziell in Amsterdam, steht auf der Bucket List vieler Reise-Fans. Neben Rijksmuseum und Prinsengracht steht bei vielen Stadtbesuchern auch das Rotlichtviertel auf dem Programm. Zwar ist es dort erlaubt, die Straßen zu fotografieren, laut Amsterdamer Besucherportal nicht aber die Damen in den Fenstern. Zum Schutz, nicht nur vor Fotos, sondern auch vor Taschendieben, wird ein Großteil des Bezirks 24 Stunden mit – ironischerweise – Kameras überwacht.
Rom – kaum ein Ort birgt so viel Geschichte und kulturelle Bauten. Tag für Tag strömen hier unzählige Besucher zum Beispiel durch die heiligen Hallen des Vatikanischen Museums, zu dem die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“ gehört. Aber auch hier gilt laut offizieller Webseite: Bitte im fotografischen Gedächtnis speichern.
Wer beim Knipsen in der Kapelle erwischt wird, dem droht der Rausschmiss oder die Wegnahme der Kamera. Auf Instagram tauchen unter dem Hashtag #SixtinischeKapelle bzw. #SistineChapel trotzdem einige Schnappschüsse auf – nicht zuletzt auch von Papst Franziskus selbst – aber er hat dafür bestimmt den Segen Gottes.
Tatsächlich wahr: Das wohl meistfotografierte Motiv Frankreichs darf nur tagsüber abgelichtet werden. Dieses Verbot bezieht sich allerdings nicht auf das Bauwerk selbst. Es ist nämlich laut Société d’Exploitation de la Tour Eiffel „nur“ verboten, den beleuchteten Eiffelturm zu fotografieren und das Bild anschließend kommerziell zu verbreiten.
Der Grund: Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt. Möglich ist, auf dem Blog oder Instagram-Kanal das entsprechende Copyright der Beleuchtung anzugeben, den Turm im Dunkeln ohne Anstrahlung zu knipsen oder den Schnappschuss ganz old school ins Fotoalbum zu kleben. Wer allerdings gegen das Verbot verstößt, muss im schlimmsten Fall mit einer Unterlassungsklage rechnen.
Die Postkarte von morgen? MyPostcard ist eine App, die es ermöglicht, eigene Fotos als echte gedruckte Postkarte zu versenden. Die App ist aktuell in zehn Sprachen verfügbar und bietet mit über 10.000 Designs das weltweit größte Postkartenangebot. MyPostcard kümmert sich um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Gründer und CEO ist Designer und Fassadenkünstler Oliver Kray. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem Büro in New York beschäftigt momentan 25 Mitarbeiter.
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