Anzeige

Dieses Jahr sind sie wirklich fleißig! Frau Holle und Petrus arbeiten Hand in Hand und sorgen schon seit Wochen für traumhafte Pistenverhältnisse, vielerorts mit einem Mix aus Natur- und Kunstschnee. Aber wie funktioniert das eigentlich mit dem Kunstschnee?

Nachgefragt bei der Frau Holle aus dem Skiparadies Zauchensee

Wie bei Bier gibt es auch bei technisch produziertem Schnee ein Reinheitsgebot. Nur Wasser und Luft dürfen für die Schneeproduktion verwendet werden. Allerdings sollte das Wasser nicht zu warm sein und die Lufttemperatur bei etwa minus vier Grad oder weniger liegen, damit daraus optimaler technischer Schnee wird.

Das bedeutet: Je trockener die Luft ist, desto besser für den Beschneiungsvorgang. Sind die Wetterverhältnisse optimal, kann mit der Schneeproduktion begonnen werden. Das gefilterte Wasser, das hauptsächlich aus den Reservoirs der Speicherteiche kommt, wird mit Druckluft durch die Düsen der Schneekanone gepresst und so in Millionen kleine Wassertropfen zerstäubt.

Diese Wassertropfen fliegen 50 bis 60 Meter durch die Luft und frieren bei der richtigen Luftfeuchtigkeit und Temperatur zu Eis- und Schneekristallen. Das Wichtigste aber ist das richtige Verhältnis von Naturschnee und technischem Schnee. „Dieses Verhältnis passt heuer besonders gut und somit gibt es  in Zauchensee/Flachauwinkl und Radstadt/Altenmarkt für unsere Gäste die gesamte Skisaison traumhafte Pisten und das maximale Skivergnügen“, so das einhellige Feedback auf den Pisten im Skiparadies Zauchensee.

GscheitSchnee – #gscheitskifahren in #zauchensee @zauchensee_skiparadies ☃???❄?⛷ #winter #snow #cold #holidays #InstaTags4Likes #rain #christmas #snowing #blizzard @appslejandro #snowflakes #wintertime #staywarm #cloudy #instawinter #instagood #holidayseason #photooftheday #season #seasons #nature

Ein Beitrag geteilt von Petra Sobinger / be-outdoor.de (@beoutdoor.de) am

Eine Million Kubikmeter technischen Schnee

So wurden zum Beispiel zu Beginn der Skisaison im Skigebiet Zauchensee 160 Schneekanonen zur technischen Beschneiung eingesetzt, die im Jahr circa eine Million Kubikmeter technischen Schnee produzieren. Aus einem Kubikmeter Wasser werden dabei zirka zwei Kubikmeter Schnee gewonnen. Ist ein Pistenabschnitt fertig beschneit, werden die Schneekanonen mittels Pistengerät zum nächsten Abschnitt gebracht, an dem Schnee benötigt wird. Aufgrund der günstigen Wetterverhältnisse war die Schneeproduktion schon sehr frür die Saison 2017/2018 sehr weit fortgeschritten und auf einem Großteil der Pisten sogar schon Anfang Dezember abgeschlossen. Dank der langen Kälteperiode und den für diese Zeit relativ großen Naturschnee-Mengen herrschten somit schon in der Vorsaison perfekte Schnee- und Pistenverhältnisse im Skiparadies Zauchensee.

Wir haben es für Euch ausprobiert, unser Urteil: Ski und Snowboard schon jetzt ein Traum!

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Skiparadies Zauchensee / Petra Sobinger

Erhalte unseren be-outdoor.de Newsletter

Jeden Sonntag neu - Die besten Outdoor-Tipp

Registriere dich für unseren kostenlosen Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten mehr. Mit regelmäßigen Gewinnspielen und vielen tollen Outdoor-Tipps.