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Berlin, Hamburg, München – die gefährlichsten Städte für Hunde

Giftköder bleiben eine akute Bedrohung für Hunde in Deutschland. Eine aktuelle Auswertung der Hunde-App Dogorama zeigt: Berlin führt das bundesweite Ranking mit großem Abstand an. Doch auch in Hamburg, München und weiteren Städten steigt die Zahl der Fälle stetig an. Wir werfen einen Blick auf die alarmierende Entwicklung – und geben Tipps, wie ihr eure Vierbeiner schützen könnt.

Berlin bleibt trauriger Spitzenreiter

Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zum gefährlichsten Pflaster für Hunde entwickelt. Seit Mitte 2021 wurden in der Hauptstadt 1.336 Giftköder-Meldungen registriert – fast doppelt so viele wie in München (539) und deutlich mehr als in Hamburg (850). Allein im letzten Jahr kamen in Berlin knapp 300 neue Fälle hinzu.

Die Täter gehen dabei immer perfider vor: Von Rasierklingen in Wurst über Rattengift in Nudeln bis hin zu Nägeln im Fleisch – die präparierten Köder sind für Hundebesitzer kaum erkennbar und können für Hunde tödlich enden.

Bundesweites Ranking der Giftköder-Meldungen

Nicht nur Berlin, auch andere deutsche Großstädte verzeichnen alarmierende Zahlen. Das aktuelle Dogorama-Ranking seit Mitte 2021 zeigt:

„Die Bedrohung für Hunde nimmt nicht ab – sie verschärft sich. Giftköder sind inzwischen ein bundesweites Problem, das Millionen Hundebesitzer betrifft“, erklärt Jan Wittmann, Gründer und Geschäftsführer von Dogorama.

Heimtückische Fallen im Alltag

Die Köder werden bevorzugt dort ausgelegt, wo Hunde täglich unterwegs sind: in Parks, auf Waldwegen, Grünanlagen oder sogar in Wohngebieten. Besonders perfide ist die Tarnung – viele Präparate sind mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Die Bandbreite reicht von Hackbällchen mit Rattengift oder Schneckenkorn bis hin zu Fleischstücken, die mit Klingen, Schrauben oder Glasscherben präpariert sind. Die Folge: schwere innere Verletzungen oder akute Vergiftungen.

Symptome einer Vergiftung – darauf müsst ihr achten

Wer mit Hund unterwegs ist, sollte mögliche Anzeichen kennen. Erste Warnsignale sind:

Bei schweren Vergiftungen kommen hinzu:

Wichtig: Tritt eines dieser Symptome auf, sofort eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen – jede Minute zählt!

Schutz durch Gemeinschaft: Dogoramas Gefahrenradar

Um Hundebesitzer zu unterstützen, bietet die Dogorama-App ein bundesweites Frühwarnsystem. Das Gefahrenradar kombiniert Meldungen der Community mit offiziellen Polizeiwarnungen und prüft diese durch ein internes Verifikationssystem. So entsteht ein Sicherheitsnetz, das in Echtzeit warnt.

Tipps zum Schutz eures Hundes

Redaktionsfazit

Die Zahlen sind erschreckend und zeigen: Giftköder sind längst kein Randphänomen mehr, sondern eine bundesweite Gefahr. Besonders in Großstädten müssen Hundebesitzer wachsam sein und auf präventive Maßnahmen setzen. Apps wie Dogorama können helfen, rechtzeitig gewarnt zu werden – ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit beim täglichen Spaziergang.

Quelle: Dogorama / Biss PR

Wie das Nein zum Lebensretter werden kann

Wer kennt das nicht, man geht mit dem Hund und so schnell wie das „Leckerli“ am Rand verschlungen ist, kommen auch die bangen Gedanken, ob nicht doch mal etwas Falsches dabei gewesen sein könnte. Unser Tipp: Giftköderseminare mit einem professionellen Hundetrainer und stetig Training.

Kampf gegen Giftköder – zum Wohle der Tiere

Giftköder sind leider keine Seltenheit und der Ideenreichtum der Köderausleger scheint erschreckenderweise fast schon grenzenlos. Rasierklingen, Reißnägel, Giftfüllungen – die Lage der Giftköder ist oft genauso schwer zu erkennen, wie die Tatsache ob es sich bei dem was der Hund am Boden findet um etwas Gefährliches handelt oder einfach nur um ein achtlos weggeworfenes Lebensmittel. Nicht zu vergessen die „Hinterlassenschaften“ die gut getarnt in Büschen oder hohem Gras liegen.

Die einzige Chance um Unfälle mit Giftködern zu verhindern, ist ihn Hund darauf vorzubereiten und ihm zu vermitteln, Nahrungsmittel, die auf der Straße liegen, nicht einfach zu fressen und oder im Idealfall bestimmte Nahrungsgerüche sogar zu meiden. Die einfachste und beste Methode ist die Unterstützung professioneller Hilfe, wie zum Beispiel durch den Hundetrainer. Wir haben den Test gemacht und ein Anti-Giftköder-Seminar beim Hundefloh absolviert.

Antigiftköder-Seminar – So funktioniert´s

Zugegebenermaßen alle Details dürfen wir an dieser Stelle nicht ausplaudern, aber einen kleinen Überblick geben. Und der hat es in sich. Der Workshop dauert rund sieben Stunden, inkl. Mittagspause. Während für die Zweibeiner für die Verpflegung zwischendurch gesorgt ist, sollen die Vierbeiner genau das Gegenteil lernen. Egal wer welche Kulinarik anbietet – ignoriern!

Die Teilnehmer bilden eine bunte Mischung. Von Tierschutz- bis Rassehund sind alle Größen und Rassen, bzw. Mischungen vertreten. Auch das Alter der Tier der variiert. Die Hunde sind brav und aufmerksam trotz der vielen potentiellen Spielkameraden. Die Teilnehmer gespannt auf das was Ihr Gespann lernen wird.

Natürlich gibt´s auch beim Seminar eine theoretische Einführung über das Wie, Was und Warum. Zunächst nur für die Zweibeiner, als nächstes mit einem der vierbeinigen Begleiter als anschaulicher Vorführhund vor der gesamten Gruppe, bis es dann schnell ans Training mit der gesamten Gruppe geht.

Und das Ergebnis in der Praxis?

Absolut begeisternd! Der Großteil des Seminars besteht aus praktischen Übungen, die das mehrköpfige Team vom Hundeflo mit den Teilnehmern und ihren Vierbeinern absolviert. Die Hunde werden erfolgreich darauf trainiert fast schon angewidert das angebotene Essen abzulehnen, das ihnen vor die Nase gehalten wird, während sie brav neben ihren Zweibeinern stehen.

Aber nicht nur angebotenes Fressen wird abgelehnt. Auch im Gelände ausgelegte Leckerli, von Wienerle bis hin zur Butterbrezn werden achtlos beiseite liegen gelassen und von keinem der Vierbeiner mehr eines Blickes gewürdigt, geschweige denn angerührt.

(c)be-outdoor.de - Petra Sobinger (Giftköderseminar mit dem Hundeflo)
(c)be-outdoor.de – Petra Sobinger (Giftköderseminar mit dem Hundeflo)

Mehr Erfolg bei so einem Seminar geht nicht! Zum Abschluss des Seminars haben die Zweibeiner noch die Möglichkeit, sich ein paar ganz persönliche Tipps zu holen für die Übungen daheim, während die Vierbeiner sich über eine ausgiebige Toberunde freuen.

Giftköderseminar mit dem Hundeflo – Unser Fazit

Erfolg auf ganzer Linie, gepaart mit jeder Menge Spaß und vieler weiterer Tipps. Wer gerne mit dem Hund arbeitet und für sich auch seinen Hund dazulernen möchte, der ist hier definitiv gut aufgehoben. Das Team hat nicht nur großen Hundeverstand, sondern auch die richtigen Tipps auf Lager für jeden einzelnen Hund.

(c)be-outdoor.de - Petra Sobinger (Giftköderseminar mit dem Hundeflo)
(c)be-outdoor.de – Petra Sobinger (Giftköderseminar mit dem Hundeflo)

Der Hundeflo – Team mit Herz und Verstand

Der Hundeflo ist keine klassische Hundeschule, denn im Gegensatz zu vielen anderen Trainingsanbietern, wird nicht auf dem Hundeplatz. Der Hundeflo und sein Team trainieren im alltäglichen Leben, also genau dort, wo die Probleme entstehen. Alle Hundeflo-Mitarbeiter sind zertifizierte Trainer, die ihre Ausbildung als mobiler Hundetrainer erfolgreich an der Hundeflo-Akademie in Salzburg / Österreich absolviert haben. Alle Hundetrainer in Deutschland haben erfolgreich die Prüfung laut § 11 Tierschutzgesetz bestanden.

Die Hundeanalyse und die Abnahme der Prüfungen werden von einem zertifizierten Hundetrainer durchgeführt. Dies gewährleistet den einheitlich hohen Standard unserer Ausbildungen sowie die sorgfältige Auswahl des geeigneten Spezialisten für Ihren Hund.

Weitere Infos über den Hundeflo findet Ihr unter derhundeflo.de…

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