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Die 23. Ausgabe des HOKA UTMB® Mont-Blanc war vom Start des PTL® am Montag bis zu den letzten UTMB®-Finishern, die am Sonntag die Ziellinie überquerten ein einzigartiger Treffpunkt für Läufer, Einheimische, Helfer, Familien und Zuschauer.

Eine Woche geprägt von Leistung, Solidarität und Inklusion der UTMB® World Series Finals. Die drei Rennen OCC (50K), CCC® (100K) und UTMB (100M) zeigten erneut die Vielfalt und Intensität des Trailrunnings. 

Momente, die über sportliche Ergebnisse hinausgehen und eine Gemeinschaft sichtbar machen, die von einem gemeinsamen Wunsch getragen wird: der Leidenschaft für Herausforderungen und das Ausloten der eigenen Grenzen, dem Respekt vor der Region und ihren Gemeinschaften sowie der Freude daran, ein gemeinsames Abenteuer zu erleben.

(c) UTMB

Ein Rückblick auf eine Woche voller Sport

Von kleinen Geschichten bis hin zu herausragenden Leistungen brachte jedes Rennen seine ganz eigenen emotionalen Momente mit sich. Die Woche begann mit den ersten Veranstaltungen des HOKA UTMB Mont-Blanc: PTL®, ETC, MCC, TDS® und YCC – fünf Abenteuer mit völlig unterschiedlichen Formaten und Streckenprofilen.

Beim PTL stand erneut der Geist des gemeinsamen Abenteuers im Mittelpunkt. Das Brüderteam AlpsXperience mit Candide und Jules-Henri Gabioud sicherte sich am Ende dieser außergewöhnlichen Herausforderung den Sieg.

Beim TDS® gingen die Siege an Sarah Vieuille (FRA, UTMB Index 726) und Remy Brassac (FRA, UTMB Index 869). Beim ETC setzten sich Marie Nivet (FRA, UTMB Index 765) und Taylor Stack (USA, UTMB Index 921) durch. Beim MCC triumphierten Noémie Lepoutre (BEL, UTMB Index 707) und Gatien Airiau (FRA, UTMB Index 783).

Zum Abschluss des ersten Teils der Woche bot der YCC, der der jungen Generation von Trailrunnern gewidmet ist, einen Blick auf die zukünftigen Talente des Sports. Charlotte Bringuier (FRA, UTMB Index 640) und Isak Drøpping (NOR, UTMB Index 749) gewannen die Juniorenrennen.

Bei den Finals sicherte sich Lauren Gregory (USA, UTMB Index 804) nach einem spektakulären Zielsprint einen großartigen Sieg beim OCC. Der Franzose Frédéric Tranchand (FRA, UTMB Index 947) ließ seinen Konkurrenten im Männerfeld dagegen keine Chance.

Yngvild Kaspersen (NOR, UTMB Index 816) feierte nach einer beeindruckenden Aufholjagd den Sieg beim CCC. Im Männerfeld sorgte Cristian Minoggio (ITA, UTMB Index 943) für einen italienischen Erfolg.

Dann kam das große Ereignis, auf das alle gewartet hatten: der UTMB, der Höhepunkt der UTMB World Series Finals. Blandine L’Hirondel (FRA, UTMB Index 807) und Ben Dhiman (USA, UTMB Index 946) zeigten zwei herausragende Leistungen und feierten überzeugende Siege.

Getragen von einem leidenschaftlichen französischen Publikum schrieb Blandine ein neues Kapitel in der Geschichte des UTMB. Sie wurde die zweite Frau und insgesamt erst die dritte Person – unabhängig vom Geschlecht –, die alle drei Finals der UTMB World Series gewinnen konnte.

(c) UTMB

Inklusion im Mittelpunkt des Abenteuers

Inklusion spielte bei der diesjährigen Ausgabe eine besonders wichtige Rolle. Mit dabei war Team Adaptive by UTMB, das eine klare Vision verfolgt: allen Menschen unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten die Teilnahme am Trailrunning-Abenteuer zu ermöglichen.

Zwei Geschichten stachen beim diesjährigen HOKA UTMB® Mont-Blanc besonders hervor:

Jonathan Naboulet und das Team Trail Sans Limite waren das erste Joëlette-Team, das den UTMB offiziell innerhalb des Zeitlimits beendete. Möglich wurde dieser Erfolg durch ein Team von 42 Begleitern.

Julien Veysseyre wurde unterdessen zum ersten Athleten mit einer transtibialen Amputation, der den UTMB mit einer Prothese erfolgreich beendete.

Auch Fanny Barbara, der die linke Lunge vollständig entfernt werden musste, überquerte am Sonntag die Ziellinie und absolvierte den UTMB damit bereits zum zweiten Mal.

Jonathan Naboulet sagte: „Am ersten Tag hatten wir uns einen so großen Vorsprung erarbeitet, dass wir auch Zeit hatten, uns um uns selbst und umeinander zu kümmern und sicherzustellen, dass wir die Ziellinie erreichen konnten. Es war fantastisch, ein Moment voller Freude und Glück. Wie bei jedem Rennen gibt es schwierigere Momente, aber ich hatte 42 Menschen um mich, mit so viel Mut und Kraft. Sie sind mehr als Freunde – sie sind Familie. Und ich liebe Blandine. Sie ist meine Patin und ein Mensch, der mir sehr nahesteht und mit dem ich viele gemeinsame Momente teile. Herzlichen Glückwunsch zu ihrem Sieg und vielen Dank dafür, dass sie uns so tatkräftig unterstützt hat.“

Diese Entwicklung im Bereich der Inklusion wurde auch durch die Ankunft der HOPE-Teams unterstrichen, einem Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Marathon des Sables durchgeführt wurde.

Die vier an dem Projekt beteiligten Rollstuhlsportler absolvierten den größten Teil der UTMB-Strecke in Form einer inoffiziellen Staffel. Diese neue Initiative half dabei, die speziellen Anpassungen zu erproben, die notwendig sind, um Rollstuhlfahrern das Vorankommen auf den Rennstrecken zu ermöglichen.

Über Team Adaptive by UTMB und das Project HOPE hinaus gingen 58 Athleten mit Behinderungen bei einem der acht Rennen an den Start, die während der Woche ausgetragen wurden.

Das entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber 2025, als 37 Athleten mit Behinderungen teilnahmen – eine Steigerung von 57 Prozent innerhalb eines Jahres.

Diese Entwicklung zeigt die Fortschritte der Inklusionspolitik des Veranstalters und die Dynamik, die durch Team Adaptive by UTMB entstanden ist. Sie trägt dazu bei, Menschen zu inspirieren und die Rennen zunehmend für alle zugänglich zu machen.

Quelle: UTMB Group media

Seit zwei Jahrzehnten öffnet der Verein Freizeit-PSO Menschen mit Behinderung die Türen zur alpinen Bergwelt in der österreichischen Tourismusregion Schladming-Dachstein – im Winter auf der Skipiste, im Sommer auf Wanderwegen und bei vielfältigen Outdoor-Aktivitäten. Was Vereinsgründerin Sabine Zach vor mittlerweile 20 Jahren nach einem Auslandsaufenthalt mit ersten Berührungspunkten im Behindertensport ins Leben rief, hat sich zu einer etablierten Initiative entwickelt, die weit über die Region hinauswirkt – für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für ihre Familien und für den Tourismus in Schladming-Dachstein.

Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeuten die Angebote von Freizeit-PSO (steht für “Para-Special Outdoorsports”) weit mehr als einen Urlaub in den Bergen. Im Winter steht adaptives Skitraining im Mittelpunkt – im Sitzski oder stehend, individuell begleitet und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Im Sommer eröffnen speziell konzipierte Wanderwochen und barrierefreie Outdoor-Aktivitäten wie Wassersport, Flying Fox oder ein meditatives Klangschalenerlebnis weitere Zugänge zur Bergwelt. Der Fokus liegt dabei stets auf Selbstbestimmung und Gemeinschaft. Das übergeordnete Ziel bleibt dabei immer dasselbe: Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen soll echte Teilhabe an Sport, Natur und sozialem Miteinander ermöglicht werden.

(c) Lisa-Marie Reiter

Wachsende Bedeutung für den Tourismus in der Region

Freizeit-PSO ist längst ein messbarer Faktor für den Tourismus in der Region Schladming-Dachstein. Zahlreiche Familien reisen gezielt wegen des Angebots an, kehren oft über viele Jahre hinweg zurück und bringen weitere Gäste mit. Dieser Kreislauf stärkt die Bindung an die Destination nachhaltig. Für Schladming-Dachstein bedeutet der Verein somit einen sozialen und einen touristischen Mehrwert.

“Inklusion ist ein konkreter Anspruch an unsere Destination”

„Freizeit-PSO steht für das, was wir als Region verkörpern wollen: ein offenes und zugängliches Urlaubserlebnis für alle Menschen. Wir sind stolz darauf, dieses Projekt seit Jahren partnerschaftlich zu begleiten, und gratulieren herzlich zum Jubiläum“, sagt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein. Vorsitzender Andreas Keinprecht ergänzt: „Inklusion ist für uns kein Schlagwort, sondern ein konkreter Anspruch an unsere Destination. Freizeit-PSO zeigt seit 20 Jahren eindrucksvoll, wie barrierefreier Bergsport gelingen kann – und bereichert damit unsere Region auf eine Weise, die weit über den Tourismus hinausgeht.“

(c) Lisa-Marie Reiter

Verlässliche Partner als Grundlage des Erfolgs

Ein Angebot in diesem Umfang wäre ohne langjährige und verlässliche Kooperationen nicht realisierbar. Vereinsgründerin und Geschäftsführerin Sabine Zach betont: „Neben dem TVB sind besonders hervorzuheben: die Gemeinde Schladming, der Schwaigerhof, Ski Lenz, die Skischule Hopl sowie die Planai-Hochwurzen-Bahnen. Sie unterstützen Freizeit-PSO seit vielen Jahren durch Infrastruktur, Material und Zusammenarbeit vor Ort. Diese Partnerschaften bilden das Fundament, auf dem barrierefreier Bergsport in dieser Form möglich wird.“

Eine breite finanzielle Unterstützung von Freizeit-PSO trägt dazu bei, bestehende Angebote und Ausrüstungen langfristig zu sichern und neue Perspektiven zu ermöglichen. Alle Informationen zu Unterstützungs- und Spendenmöglichkeiten sind online auf www.freizeit-pso.at verfügbar. 

(c) Lisa-Marie Reiter

Fazit der Redaktion 

Der Verein Freizeit-PSO, der bereits sein 20-jähriges Jubiläum feiert, macht die Dachstein-Region noch attraktiver, als sie ohnehin schon ist. Adaptives Skitraining, inklusive Wanderwochen und Outdoor-Erlebnisse für Menschen mit Behinderung sollten eine Selbstverständlichkeit sein, um allen Menschen den Zugang zur Bergwelt zu ermöglichen. Die gelebte Inklusion in Schladming-Dachstein geht mit bestem Beispiel voran, wie man neue Perspektiven schafft. Wir sagen: alle Daumen hoch für den Verein Freizeit-PSO und sein Engagement für Menschen mit Behinderung.

Quelle: Tourismusverband Schladming-Dachstein


Ab sofort ist die Anmeldung für den Wings for Life World Run 2026 geöffnet, bei dem am 10. Mai 2026 wieder hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig an den Start gehen, um für die zu laufen, die es nicht können. In Deutschland bildet München mit dem Flagship Run erneut das Zentrum des größten Laufevents der Welt, begleitet von zahlreichen App Run Events im ganzen Land – von Berlin bis zum Tegernsee. 2025 hatte das Event mit 49.628 Läufer:innen und Rollstuhlfahrer:innen allein in Deutschland sowie über 310.000 Teilnehmenden weltweit neue Maßstäbe gesetzt. Auch 2026 steht wieder alles im Zeichen gemeinsamer Bewegung, Gänsehaut und Hoffnung. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.wingsforlifeworldrun.com.  

Im Vodergrund steht das gemeinsame Laufen /Foto: Red Bull Content Pool

Neue Preisstruktur und Early Bird-Gewinnspiel
Erstmals wird 2026 für den Flagship Run eine dreistufige Preisstruktur eingeführt: Wer sich zwischen dem 5. November und 31. Dezember 2025 anmeldet, zahlt 49 Euro. Vom 1. Januar bis 28. Februar 2026 beträgt die Startgebühr 59 Euro, ab dem 1. März bis zum Renntag am 10. Mai kostet die Teilnahme 69 Euro. Alle Startgelder fließen wie immer zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.

Darüber hinaus sorgt ein besonderes Highlight zum Anmeldestart für zusätzliche Motivation: Wer sich zwischen dem 5. und 12. November anmeldet, kann beim Early Bird-Onlinespiel auf der Wings for Life World Run Website teilnehmen. Gespielt werden darf so oft man möchte – Ziel ist es, sich an die Spitze des Leaderboards zu setzen. Die Person, die am 12. November ganz oben steht, gewinnt eine Reise für zwei Personen zu einem Laufziel ihrer Wahl, um für die zu laufen, die es nicht können. Ob zum Flagship Run nach Wien, zum App Run Event nach Sydney oder in die schottischen Highlands zu einem individuellen App Run – die Entscheidung liegt ganz beim Gewinner oder der Gewinnerin.

„Ich bin überwältigt, was wir mit dieser globalen Bewegung erreicht haben“, sagt Anita Gerhardter, CEO der Wings for Life Stiftung. „Jede Anmeldung hilft, klinische Studien und Forschungsprojekte zu finanzieren, die Betroffenen weltweit Hoffnung geben. Wir sind entschlossen, weiterzumachen – bis Querschnittslähmung heilbar ist.“

Gelebte Inklusion / Foto: Red Bull Content Pool

Deutschland läuft wieder – mit legendärer Stimmung
Der Flagship Run in München war mit 14.000 Teilnehmenden 2025 restlos ausverkauft und wird auch 2026 wieder tausende Läuferinnen und Läufer mobilisieren. Parallel sorgen dutzende App Run Events in ganz Deutschland für Gänsehautmomente – ob entlang des Mains, durch den Berliner Tiergarten oder mit Alpenblick am Tegernsee. Die einzigartige Atmosphäre macht den Wings for Life World Run jedes Jahr zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ultraläufer Florian Neuschwander, der seit Jahren mit einem eigenen Team antritt, freut sich schon jetzt auf den Startschuss: „Der Wings for Life World Run ist jedes Jahr ein Highlight. Die Stimmung, die Energie, dieses Miteinander – das gibt’s so kein zweites Mal. Egal, ob du 50 Meter gehst oder 50 Kilometer läufst – du bist Teil von etwas Großem. Ich bin wieder am Start, keine Frage.“

Florian Neuschander und Kai Pflaume / Foto: Red Bull Content Pool

Forschungserfolg: Hoffnung durch Vagusnerv-Stimulation
Ein bedeutender Meilenstein in der von Wings for Life geförderten Forschung kommt aus den USA. Eine von Wings for Life co-finanzierte klinische Studie an der University of Texas unter Leitung von Professor Michael Kilgard hat gezeigt, dass gezielte Vagusnerv-Stimulation in Kombination mit intensiver Rehabilitation die Arm- und Handfunktionen von Menschen mit chronischer, inkompletter Querschnittslähmung signifikant verbessern kann. Das Verfahren könnte in den kommenden Jahren eine neue Therapieform für Betroffene werden und ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität wesentlich verbessern. „Ohne die Finanzierung durch Wings for Life wäre diese Studie nicht möglich gewesen“, erklärte Prof. Kilgard. „Nach erfolgreicher Zulassung könnte die Therapie schon in wenigen Jahren verfügbar sein und vielen Menschen helfen. Das ist ein besonderer Meilenstein in unserer Arbeit.“

Auch bunt und mit viel Spaß gesht es zu /Foto: Red Bull Content Pool

Eine globale Bewegung mit Herz
Seit 2014 sind beim Wings for Life World Run weltweit über 1,87 Millionen Menschen in 195 Ländern gestartet und haben mehr als 60 Millionen Euro für die Heilung von Querschnittslähmung gesammelt. Alle Informationen und die Anmeldung zum Wings for Life World Run 2026 gibt es unter www.wingsforlifeworldrun.com.

Quelle: Citybeam Communications


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