Neues Jahr, neue Vorsätze: mehr Bewegung, weniger Bildschirmzeit, mehr gemeinsame Zeit als Familie. Doch kaum ist der Januar vorbei, geraten viele gute Vorsätze wieder in Vergessenheit. Die namuk Outdoor Challenge im Sommer 2025 hat gezeigt, dass es auch anders geht: mit einfachen Ideen, die Familien bewusst nach draußen bringen.
Die namuk Outdoor Studie von 2023 hat gezeigt, dass Schweizer Kinder im Durchschnitt nur 1,5 Stunden pro Tag draußen verbringen. Gleichzeitig werden Themen wie mentale Gesundheit, der bewusste Umgang mit Bildschirmzeit, Bewegung und Schlafqualität immer wichtiger. Die Mission der Outdoor Challenge war deshalb: Kinder in der Schweiz im Alter von vier bis zwölf Jahren sowie ihre Familien und ihr Umfeld dazu motivieren, während 100 Tagen bewusst mehr Zeit draußen zu verbringen. Auf einem Poster haben Teilnehmer und Teilnehmerinnen jeden Tag markiert, an dem ein Kind mehr als 1,5 Stunden draußen verbracht hatte. Wer die 100 Tage erfolgreich gemeistert hatte, konnte Preise von Partnern wie Schweiz Tourismus, Transa, Zoo Zürich und SBB gewinnen.
Hat die Challenge funktioniert?
Um das herauszufinden, hat namuk 1.836 Familien vor dem Start und 769 Familien nach Abschluss der kostenlosen Challenge befragt.
Das Ergebnis: Eine halbe Stunde mehr Draußenzeit. Kinder verbrachten im Schnitt täglich 26 Minuten mehr im Freien. Die durchschnittliche Draußenzeit stieg von 2,56 auf 2,99 Stunden pro Tag. Dieser Zuwachs mag klein klingen, aber 26 Minuten mehr Abenteuer pro Tag machen einen großen Unterschied.
Rund 30 % der Familien gaben an, durch die Challenge bewusst mehr Zeit draußen zu verbringen. Ein Elternteil schrieb dazu: „Wir sind jetzt auch bei schlechtem Wetter rausgegangen.“ Ein anderer meinte: „Auch Papa musste nach der Arbeit noch draußen spielen.“ Ein großer Teil konnte keinen Unterschied beobachten. Dabei wurde schon in der Start-Umfrage klar, dass die teilnehmenden Familien im Schnitt pro Tag mehr als eineinhalb Stunden draußen verbringen und somit bereits mehr rausgehen als der Durchschnitt aus der namuk Studie von 2023.

Das Abenteuer geht weiter
Auch wenn die 100 Tage vorbei sind, wirken die Effekte nach: mehr Bewegung, stärkere Naturverbundenheit, intensivere Familienzeit und ein neues Bewusstsein dafür, wie gut regelmäßige Dosen Draußen-Zeit tun. Natürlich gibt es auch die Frage, ob es eine Challenge überhaupt braucht, weil Draußensein selbstverständlich sein sollte. Manchmal braucht es vielleicht einen kleinen Anstoß, um Routinen zu knacken, sich bewusst für mehr Draußenzeit zu entscheiden und das Abenteuer vor der Haustür neu zu entdecken.
Franz Bittmann, CEO namuk: „Kinder brauchen Natur, um sich gesund zu entwickeln. Bewegung an der frischen Luft stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die Fantasie, die sozialen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen. Mit der namuk Outdoor Challenge 2025 wollten wir Familien inspirieren, den Alltag bewusster nach draußen zu verlegen und gemeinsam unvergessliche Erlebnisse zu schaffen – im Alltag, am Wochenende, in den Ferien. Wir hoffen, damit eine Bewegung für mehr Zeit in der Natur gestartet zu haben – dass dies wieder zu einer Priorität wird.“
Quelle: superneo / namuk
Kinder lieben es sich zu bewegen. Zu Sporteln, zu toben, Spaß zu haben. Aber auch die Eltern spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung der alltäglichen Bewegung der Kinder.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass jedes Kind und jeder Jugendliche sich täglich aktiv wenigstens eine Stunde bewegt. Die offizielle Empfehlung ist, dass alle Kinder im Schulalter täglich drei Stunden Bewegung haben sollen. Reima, eine finnische Marke von funktioneller Kinderbekleidung, will eine Debatte über die Wichtigkeit der vielseitigen alltäglichen Bewegung von Kindern anregen, indem sie die Kinder der Welt dazu herausfordert, sich mehr zu bewegen.
Das Ziel ist es, mindestens 1.000.000 Stunden Freude an körperlicher Bewegung zu sammeln. Für das Wachstum und die Entwicklung eines Kindes ist Bewegung notwendig. Weltweit gibt es jedoch immer noch eine große Zahl von Kindern, die sich nicht ausreichend bewegen (Active Healthy Kids -Studie).
In Finnland erreicht nur jedes dritte Kind beziehungsweise jeder dritte Jugendliche das empfohlene Maß an Bewegung. Obwohl ein immer größerer Anteil der Kinder an unter sachkundiger Anleitung durchgeführtem Bewegungstraining teilnimmt und viele Aktivierungsprojekte zu guten Ergebnissen geführt haben, sind Änderungen auch am Tagesablauf und den Einstellungen der Familien erforderlich.
Ausreichende Bewegung besteht aus vielen verschiedenen Faktoren, und die Unterstützung der Eltern und Gewohnheiten der Familie spielen eine Schlüsselrolle, wenn es um die körperliche Bewegung von Kindern geht. Als Kind eignet man sich die Bewegungsgewohnheiten an, die sich oft bis ins Erwachsenenalter auswirken. Laut WHO stellt körperliche Inaktivität einen bedeutenden Risikofaktor für die Gesundheit der Kinder dar.
Der Schulanfang und das Zurückkehren in den alltäglichen Rhythmus sind gute Zeitpunkte, die Bewegungsgewohnheiten der eigenen Familie zu bewerten und gegebenenfalls den Alltag aktiver zu gestalten. „Im Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen gibt es noch viel zu verbessern“, stellt der Direktor der LIITU-Untersuchung, Universitätsforscher Sami Kokko, fest.
Die internationale #millionhoursofjoy-Kampagne kämpft gegen die Inaktivität der Kinder und hilft Eltern, die Kinder dazu zu bringen, sich mehr zu bewegen.
Die Mission von Reima ist es, die Freude an Bewegung zum festen Bestandteil des Alltags jedes Kindes zu machen und über Mittel und Wege zu informieren, wie die körperliche Bewegung von Kindern unabhängig von äußeren Einflüssen gefördert werden kann Spielen und aktive Freizeit gehören ja schon zu den Grundrechten von Kindern.
„Wir wollen alle Kinder der Welt dazu anregen, sich mehr zu bewegen, und gleichzeitig über den finnischen Ursprung Reimas und die nordische Art, ein Elternteil zu sein, erzählen“, berichtet die Geschäftsführerin von Reima, Elina Björklund, die selbst schon drei Kinder im Teenageralter hat.
Im Rahmen der #millionhoursofjoy-Kampagne lädt Reima Kinder aus 15 verschiedenen Ländern ein, sich zusammen mindestens eine Million Stunden mehr zu bewegen. Die Anzahl der geleisteten Bewegungsstunden der Kinder wird ständig auf der Webseite der Kampagne aktualisiert und die Familien können sich gegenseitig zum spielerischen Länderkampf herausfordern.
Reima bringt 15 Familien nach Ruka, um die Freude am Wintersport zu erleben Unter allen Teilnehmern an der Challenge wird in jedem Land eine Familie ausgelost, die eine Abenteuerreise nach Ruka zum Reima Kidventure Event im März 2018 gewinnt.
Die Teilnehmer sollen auf humorvolle Weise zusätzlichen Ansporn zur Bewegung und Freiluftaktivität erhalten, wenn sie mittels der Web-Kamera das Verhalten des Maskottchens der Kampagne, des ganz echten Reima-Rentiers, verfolgen: am Halsband des Rentiers ist ein ReimaGO-Aktivitätssensor befestigt, der die Bewegungen des Rentiers registriert, und Reima fordert die Kinder auf, sich mehr als das Rentier zu bewegen!
Auch Gemeinschaften, die Bewegungstraining für Kinder durchführen, wie Vereine, Schulen, Klubs und Kinderkrippen, können sich der Herausforderungskampagne anschließen und die tägliche Aktivität ihrer Kinder auf der Kampagnen-Webseite mitteilen.
Reima wählt in jedem Land unter den an der Kampagne teilnehmenden Gemeinschaften eine aus, an die sie Sportgeräte im Wert von tausend Euro spendet.
Der ReimaGO-Aktivitätssensor kann dabei helfen, das Maß an Bewegung zu steigern Reima hat im vergangenen Herbst den eigenen ReimaGO-Aktivitätssensor für Kinder auf den Markt gebracht. Im Frühjahr und Sommer 2017 haben insgesamt 15 Kinderkrippen in Finnland und eine Schule in Großbritannien den ReimaGO-Sensor verwendet.
Mit dem Sensor hat man die Aktivität der Kindergruppen und Klassen gemessen, und Kinder und ihre Lehrer haben die Ergebnisse mit Hilfe der Mobile-App vergleichen können. Das Experiment ist gut gelaufen, und unsere Ausbilder haben festgestellt, dass das Interesse der Kinder an jeder Art von Bewegung zugenommen hat. Spiele werden so ausgewählt, dass man möglichst viele Energiepunkte durch sie bekommt.
Auch von den Familien der Kinder hat man positives Feedback bekommen: in vielen Familien haben Kinder ihre alltäglichen Bewegungsgewohnheiten verändert und die gesamte Familie ist dazu übergegangen, zum Beispiel anstatt des Fahrstuhls immer die Treppe zu nehmen, erzählt Noora Salonoja, die bei Reima für die Geschäftsentwicklung des ReimaGO-Sensors verantwortlich ist.
Tipps von Sami Kokko um die alltägliche körperliche Bewegung der Kinder zu steigern:
Vergleich der Aktivität von Kindern in verschiedenen Ländern Internationales Überwachungssystem Active Healthy Kids Alliance, gegründet 2016, Länder insgesamt 38.
Weitere Infos findet Ihr unter www.activehealthykids.org
Text: Silk-Relations.com
Bildmaterial: Reima