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Die seit Wochen heißen Temperaturen in den Alpen machen deutlich: Die Klimakrise verändert den Bergsport bereits heute. Warum klassische Erfahrungswerte nicht mehr ausreichen und welche Rolle eine moderne Tourenplanung für die Sicherheit am Berg spielt, erläutert der Deutsche Alpenverein (DAV).

Hitzetage am Berg über 30 Grad, tropische Nachttemperaturen von 20 Grad in den Tälern, eine Nullgradgrenze über 4000 Meter Höhe, schmelzende Gletscher und Eiswände und große Steinschlaggefahr im Hochgebirge prägen derzeit die Verhältnisse in vielen Teilen der Alpen. Was noch vor wenigen Jahren als Ausnahme galt, tritt heute immer häufiger auf: Routen verändern sich innerhalb kurzer Zeit, Zustiege werden anspruchsvoller, Übergänge sind unmöglich und die üblichen Zeitfenster für klassische Hochtouren verschieben sich.

Der Deutsche Alpenverein (DAV) nimmt die aktuell außergewöhnlichen Wetter- und Witterungsverhältnisse zum Anlass, auf die hohe Bedeutung einer sorgfältigen und zeitgemäßen Tourenplanung hinzuweisen.

„Der Klimawandel ist in den Alpen keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Bergsportlerinnen und Bergsportler erleben seine Folgen unmittelbar vor Ort. Umso wichtiger ist es, Touren flexibel zu planen, aktuelle Informationen einzuholen und Entscheidungen konsequent an die tatsächlichen Verhältnisse anzupassen“ – Stefan Winter, Ressortleiter Sportentwicklung beim DAV

(c) DAV/Marco Kost

Alte Erfahrungswerte verlieren an Bedeutung

Die Bedingungen im Gebirge verändern sich so schnell, dass frühere Erfahrungen und ältere Tourenbeschreibungen oft nur noch eingeschränkt gültig sind. Besonders im Hochgebirge über 2500 Meter Höhe schaffen Gletscherrückgang und tauender Permafrost neue Gefahren: Steinschlag nimmt zu, Geröllzonen werden instabiler und Zustiege verändern sich innerhalb weniger Jahre deutlich. Was gestern noch problemlos möglich war, kann heute deutlich anspruchsvoller oder gar nicht mehr sicher begehbar sein. Im schlimmsten Fall drohen Fels- und Bergstürze wie unlängst am Matterhorn und im Mont-Blanc-Gebiet.

Saisons verschieben sich

Der Klimawandel verändert nicht nur einzelne Touren, sondern ganze Bergsport-Saisons. Viele klassische Hochtouren bieten inzwischen eher im Frühjahr oder Herbst als im Hochsommer gute Bedingungen. Gleichzeitig werden die Jahreszeiten unberechenbarer. Wandern und Mountainbiken zu Weihnachten, Hochtouren im Winter sind die neue Normalität. Dieses Jahr bestimmen vor allem die Temperaturen das richtige Zeitfenster für eine Tour und nicht der Kalender. Nicht nur Klettern ist bei hohen Temperaturen südseitig kein Genuss, auch Wandern stellt bei über 30 Grad in praller Sonne, ohne Schatten eine Gesundheitsgefahr für das Herz-Kreislauf-System dar.

Schlattenkees am Großvenediger, (c) DAV/Julian Rohn

Risikomanagement wird wichtiger

Steinschlag, Felsstürze, instabile Gletscherbereiche sowie intensive und öfter auftretende Starkregenereignisse verändern die Bedingungen am Berg. Muren, Hangrutsche oder Wegsperrungen können Tourenpläne kurzfristig beeinflussen. Hinzu kommt die zunehmende Hitzebelastung, die das Risiko von Erschöpfung und Dehydrierung erhöht. Gleichzeitig wird Wasser in vielen Alpenregionen knapp, was auch Alpenvereinshütten zunehmend vor Herausforderungen stellt.

Tourenplanung wird zur Schlüsselkompetenz

Gute Tourenplanung bedeutet heute weit mehr, als Strecke, Höhenmeter und Gehzeit zu kennen. Wer sicher unterwegs sein möchte, muss Wetter, Verhältnisse, Jahreszeit, aktuelle Warnungen und mögliche Alternativen in seine Entscheidungen einbeziehen.

Deshalb gewinnt die Informationsbeschaffung vor jeder Tour weiter an Bedeutung. Neben Wetterprognosen für den geplanten Tourenzeitraum sollten Bergsportler*innen auch den Witterungsverlauf der vergangenen Tage und Wochen berücksichtigen. Darüber hinaus lohnt sich die Recherche auf Websites, Webcams und Social-Media-Kanälen von Hütten, Bergschulen und regionalen Tourismusorganisationen. Aktuelle Hinweise zu Wegsperrungen oder erosionsbedingten Einschränkungen können wichtige Informationen für die Tourenauswahl liefern. Bei allen Informationen sollte immer zwischen geprüften Quellen und User-generiertem Content unterschieden werden.

(c) DAV/Marco Kost

Auf alpenvereinaktiv.com lassen sich unter „Aktuelles“ alle dem DAV bekannten Wegsperrungen sowie weitere wichtige Hinweise zur Tourenplanung einsehen: Bedingungen • Gefahren, Hinweise & mehr » alpenvereinaktiv.com

Bei hohen Temperaturen empfiehlt der DAV zudem einen besonders frühen Tourenstart, eine laufende Beurteilung der Verhältnisse unterwegs sowie die Bereitschaft, geplante Vorhaben anzupassen oder gegebenenfalls abzubrechen. Alternativrouten und ein Plan B sollten heute selbstverständlicher Bestandteil jeder Tourenplanung sein. Die Ausrüstung darf beim Wandern gerne um Sonnenhut mit weit ausladender Krempe und Sonnenschirm, UV-beständige Kleidung und eine Extraportion Sonnencreme erweitert werden.

(c) DAV/Marco Kost

Sicher unterwegs in einer sich wandelnden Bergwelt

Der DAV ruft Bergsportler*innen dazu auf, die Veränderungen im Gebirge bewusst wahrzunehmen und die eigene Tourenplanung entsprechend anzupassen. Denn auch in Zeiten der Klimakrise bleiben sichere und eindrucksvolle Bergerlebnisse möglich – vorausgesetzt, Planung und Risikomanagement entwickeln sich mit den Bedingungen am Berg weiter.

Der zentrale Faktor zur Eindämmung der Entwicklungen ist konsequenter Klimaschutz. Wo möglich, empfiehlt der DAV die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, um den CO₂-Ausstoß im Zusammenhang mit Bergsportaktivitäten zu reduzieren, denn die Anreise ist der größte direkte Hebel, den Bergsportler*innen nutzen können.

Quelle: Deutscher Alpenverein e.V

Pitztal und Kaunertal – Gemeinsam mit den Tourismusverbänden Pitztal und Kaunertal sowie den Kaunertaler Gletscherbahnen und den Pitztaler Gletscherbahnen wird die Initiative „Spuren des Eises“, entstanden im Internationalen Jahr des Gletscherschutzes von UNESCO und der World Meteorological Organization, auch 2026 fortgeführt. Sie lädt dazu ein, die alpine Gletscherlandschaft intensiv zu erleben und ihre Veränderungen im Hochgebirge bewusst wahrzunehmen – vom fortschreitenden Rückgang der Gletscher über eindrucksvolle Moränen bis hin zu neu entstehenden Lebensräumen, die durch die Verschiebung der Vegetationszonen entstehen. Ziel ist es, die Schönheit der Gletscher und ihre zentrale Bedeutung für das Ökosystem erlebbar zu machen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für die Auswirkungen des Klimawandels zu vermitteln. Ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Angeboten ermöglicht dabei unterschiedliche Zugänge zur Gletscherlandschaft. 

Gletscher erleben – Wissen entdecken 

„Wir leben in einer Gletscherregion und erleben diese besondere Landschaft jeden Tag aufs Neue“, sagt Beate Rubatscher-Larcher von den Kaunertaler und Pitztaler Gletscherbahnen. „Mit ‚Spuren des Eises‘ möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, diese faszinierende Welt nicht nur zu sehen, sondern auch besser zu verstehen.“ Das Programm bietet auch in diesem Sommer vielfältige Möglichkeiten, den Gletscherraum aktiv zu entdecken: Geführte Touren, Einblicke in die hochalpine Natur, von der Klimawanderung im Kaunertal bis hin zum Meditationsweg im Pitztal sowie besondere Erlebnisse wie Sternenwanderungen machen die Gletscherlandschaften auf unterschiedliche Weise zugänglich. 

Dabei eröffnet sich Besucher:innen die besondere Gelegenheit, Gletscher heute noch aus nächster Nähe zu erleben – und zugleich die Spuren ihres Wandels in der alpinen Landschaft zu entdecken: von eindrucksvollen Moränen über neu entstehende Lebensräume bis hin zu sich verändernder Vegetation im Hochgebirge. 

Aktuelle Messungen des Österreichischer Alpenverein zeigen, dass sich die Gletscher weiterhin dynamisch entwickeln: So zog sich der Taschachferner am Pitztaler Gletscher im Zeitraum 2023/24 um 176 Meter zurück, der Gepatschferner im Kaunertal um 104 Meter (Quelle: Österreichischer Alpenverein, Gletscherbericht 2025). Auch die Forschung – etwa an der Universität Innsbruck – liefert laufend neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Alpengletscher, die in die Vermittlung vor Ort einfließen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung aus unmittelbarem Naturerlebnis, aktuellem Wissen und einem bewussten Blick auf die Dynamik des Hochgebirges. 

© TVB Tiroler-Oberland-Kaunertal-Rauhekopfhütte 2025, Roman Huber

Vom Gletschersteig bis zur Klimawanderung – vielfältiges Angebot in Pitztal und Kaunertal erleben 

Das Angebot von „Spuren des Eises“ erstreckt sich über beide Täler und eröffnet vielfältige Möglichkeiten, die Gletscherlandschaften des Pitztals und Kaunertals aktiv zu erleben. Gemeinsam mit erfahrenen Bergführer:innen aus beiden Regionen können Gäste an Hochgebirgs- und Gletschertouren teilnehmen und dabei faszinierende Einblicke in die Entstehung der Gletscherlandschaften, die Besonderheiten des hochalpinen Lebensraums sowie die sichtbaren Veränderungen im Zuge des Klimawandels gewinnen. 

Im Kaunertal erleben Besucher:innen auf der Kaunertaler Gletscherstraße, die an 365 Tagen im Jahr offen ist, eindrucksvoll alle sechs alpinen Höhenstufen – vom Talboden bis hinauf in die hochalpine Gletscherwelt. Speziell angebotene Klimawanderungen führen vom subalpinen Almgebiet bis ins hochalpine Gelände und stellen die Veränderungen der Bergwelt durch den Klimawandel in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit erfahrenen Bergführer:innen erleben Teilnehmer:innen die Dynamik des alpinen Lebensraums hautnah und erhalten spannende Einblicke in Natur, Landschaft und deren Wandel. Auch die Sternenwanderungen rund um das Gepatschhaus eröffnen besondere Perspektiven auf die nächtliche Bergwelt und den klaren Sternenhimmel der Alpen. Die Roten Felsen wiederum bieten eindrucksvolle Ausblicke auf die Gletscherlandschaft und machen die Dynamik des Hochgebirges unmittelbar erlebbar. 

Im Pitztal laden geführte Gletscherwanderungen dazu ein, die Welt des ewigen Eises aus nächster Nähe zu entdecken und die Veränderungen der Landschaft bewusst wahrzunehmen. Ein besonderes Erlebnis bietet zudem die Fahrt mit der Wildspitzbahn zum Café 3440, dem höchstgelegenen Kaffeehaus Österreichs. Von dort führt der Gletschersteig durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft. Ruhe und Besinnung vermittelt darüber hinaus der Meditationsweg rund um die „Kapelle des Weißen Lichts“, eingebettet in die alpine Bergwelt des Pitztals. 

Weitere Informationen zu allen Angeboten und Veranstaltungen finden Interessierte unter: https://tirolgletscher.com/spuren-des-eises.html 

Zwei Täler, zwei Gletscher – ein gemeinsames Sommerangebot 

Die neue Gletschercard stellt eine preislich attraktive Ergänzung zu den tälerspezifischen Sommerkarten dar. Sie richtet sich an Gäste, die die beiden durch den Naturpark Kaunergrat verbundenen Gletschertäler Pitztal und Kaunertal gezielt erleben möchten. Die Sommerbergbahnkarte ist als Mehrtages- bis Wochenkarte erhältlich und gilt für die Pitztaler und Kaunertaler Gletscherregionen sowie für die Gebiete Fendels und Rifflsee. Damit eröffnet sie vielfältige Möglichkeiten, die alpine Berg- und Gletscherwelt flexibel und unkompliziert zu entdecken. 

Fazit der Redaktion

Die gemeinsame Aktion des Pitztals und Kaunertals, auf den Spuren des Eises im Sommer unterwegs zu sein, ist eine tolle Möglichkeit die alpine Berg- und Gletscherwelt in diesem Gebiet flexibel kennenzulernen. Gletscherlandschaften haben eine ganz besondere Anziehungskraft, da sie eine zentrale Bedeutung für das Ökosystem haben. Den Klimawandel quasi hautnah erleben und die Auswirkungen für das Ökosystem zu verstehen und gleichzeitig die unfassbare Schönheit des ewigen Eises mit eigenen Augen zu sehen macht eine Reise zu beiden Tälern zu einem attraktiven Urlaubsziel. 

Quelle: crystal communications

Licht im Lockdown – Überwintern mehr Zugvögel in Bayern?

Ab 8. Januar ist es wieder soweit – dann rufen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU wieder alle Vogelfreunde dazu auf, bei der „Stunde der Wintervögel“ die gefiederten Gäste im Garten, am Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

„Gerade jetzt im Lockdown während der grauen Jahreszeit sorgt unsere Mitmachaktion für Lebensqualität und Farbe und bietet allen ein schönes Naturerlebnis direkt vor dem Fenster“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Vogelzählung – so funktioniert´s

Gezählt wird dabei eine Stunde lang vom 08. bis 10. Januar und alles dreht sich um die bekannten und häufigen Vogelarten wie Meisen, Finken und Spatzen. „In der kalten Jahreszeit, in der man nicht wie im Frühling viel in den Garten kann, bietet das Zählen von Rotkehlchen, Blaumeise und Grünfink eine bunte Abwechslung zuhause und eine sinnvolle Beschäftigung“, sagt Schäffer. „Wir haben schon im ersten Lockdown ein wachsendes Interesse der Menschen an der Natur vor der eigenen Haustür feststellen können. Wir hoffen, dass sich diese Begeisterung für die heimische Vogelwelt nun auch wieder zeigt und wir so Wichtiges über unsere Vögel erfahren.“

Ergebnisse bis 18. Januar beim LBV melden

Die Teilnehmer können dem LBV ihre Beobachtungen vom Wochenende bis zum 18. Januar melden, am einfachsten online unter stunde-der-wintervoegel.de.
Bereits im Frühjahr 2020 zeigte sich bei der „Stunde der Gartenvögel“ eine überwältigende Rekordteilnahme: Über 25.500 Bayern zählten im Mai vergangenen Jahres Vögel im eigenen Garten und meldeten diese dem LBV

„Wir rechnen wegen des anhaltenden Lockdowns auch bei der ‚Stunde der Wintervögel‘ wieder mit höheren Teilnehmerzahlen. Spannend hierbei wird sein, ob durch eine größere Datenmenge sich andeutende Trends wie bei überwinternden Zugvögeln noch deutlicher zeigen als in den Vorjahren“, sagt Norbert Schäffer.

Mehr Vögel daheim geblieben?

Mit großem Interesse erwarten die LBV-Artenschützerinnen daher das Abschneiden einiger Vogelarten, die sich bei den bisher eher milden Wintertemperaturen den gefährlichen Flug in die Überwinterungsquartiere im Mittelmeerraum gespart haben. So wurden Star, Mönchsgrasmücke, Hausrotschwanz, Zilpzalp und Bachstelze diesen Winter in Bayern bisher öfter als im vergangenen Jahr gesichtet.

„Eine aussagekräftige Antwort, ob es diesen Winter mehr Daheimbleiber in Bayern gibt, kann nur durch die Mithilfe möglichst vieler Teilnehmer und Teilnehmerinnen gegeben werden“, sagt die LBV-Biologin Annika Lange.

Milder Winter – leere Futterhäuser?

Viele Vogelfreunde haben im bisherigen Winter auch den Eindruck, dass sie weniger Vögel an der Futterstelle haben als sonst. Gerade in so einem Fall ist es für die LBV-Artenschützerinnen umso wichtiger, dass Interessierte eine Stunde lang genauer hinschauen und zählen, wer überhaupt im Garten unterwegs ist.

Eine leere Futterstelle ist in der Regel jedoch kein Grund zur Besorgnis und kann verschiedene Gründe haben. „Viele Vögel in unseren Gärten sind eigentlich Waldvögel, wie zum Beispiel die Kohlmeise oder der Buchfink. In milden Wintern finden sie genug Nahrung in der Natur und besuchen seltener unsere Gärten und Futterhäuschen“, erklärt Lange.

So vermeiden sie auch die große Konkurrenz am Futterhaus und müssen sich keinen zusätzlichen Gefahren in unseren Gärten, wie lauernden Katzen, aussetzen.

Kostenloser Online-Kurs und Live-Zählung für Anfänger

Wer vor der Zählung sein Vogelartenwissen noch etwas verbessern möchte, dem bietet der LBV ab sofort auf seiner Webseite einen neuen kostenlosen Onlinekurs zu den zwölf häufigsten Wintervögeln an.

Jederzeit buchbar können Anfängerinnen so in nur 45 Minuten das Wichtigste über Vogelbeobachtung und Vogelbestimmung lernen. „Mit unserem neuen kostenlosen Onlinekurs kann jede und jeder vorab spielend die zwölf häufigsten heimischen Wintervögel kennenlernen und dann sein frisch erworbenes Wissen direkt ab Freitag anwenden und bei der Mitmachaktion mit uns teilen“, freut sich Schäffer.

Darüber hinaus lädt der LBV auch alle Interessierten zum Start der Mitmachaktion am Freitag um 9 Uhr zu einer Live-Online-Vogelzählung mit der LBV-Biologin Angelika Nelson auf seiner Webseite und dem eigenen YouTube-Kanal ein.

„Wir werden eine Stunde lang die Vögel zählen, die wir über die Webcam an der LBV-Futterstelle sehen, und dabei alle Fragen rund um die Aktion und unsere häufigen Wintervögel beantworten“, so LBV-Sprecher Markus Erlwein.

Stunde der Wintervögel – Darum geht´s

Bei der Mitmachaktion von LBV und NABU sammeln viele Menschen gemeinsam große Datenmengen. Aus diesen lassen sich Trends für die häufigen Vogelarten im Siedlungsraum ableiten, die etwas über die Bestandsentwicklung, die Anpassung an die kalte und futterarme Jahreszeit oder mögliche Auswirkungen des Klimawandels verraten.

Je größer die Anzahl der Teilnehmerinnen ist, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Besondere Kenntnisse sind für die Wintervogelzählung nicht nötig, da es sich um die häufigen und ohnehin größtenteils bekannten Vögel handelt.

So reicht schon die pure Freude an der Natur zur Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel“ aus. Im Januar 2020 beteiligten sich allein in Bayern über 27.000 Naturfreund*innen und meldeten über 685.500 Vögel.

Der am häufigsten gemeldete Wintervogel im Freistaat war 2020 der Haussperling gefolgt von der Kohlmeise. Auf die Plätze drei und vier flogen Feldsperling und Blaumeise.

So könnt Ihr mitmachen – so wird gezählt

Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist.

Die Beobachtungen können im Internet unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 18. Januar gemeldet
werden. Die ausgewerteten Ergebnisse werden hier ebenfalls dargestellt. Auch sind Meldungen per Post (Einsendeschluss ist der 18. Januar 2020) und Telefon am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 möglich.

Quelle: LBV


Was soll ich anziehen?

Der Frühling ist meist tückisch, morgens ist es kalt und im Laufe des Tages klettern die Temperaturen in Sommerhöhe. Wie praktisch ist da die Jack Wolfskin Grivla Jacke für Mädchen.

Die sehr leichte Jacke wurde von Jack Wolfskin zusammen mit Kindern entwickelt und bietet einige stylische und praktische Features, die Kinder- und Elternherzen höher schlagen lassen.

Inspiriert wurde die Grivla Jacke von Hannah Steingässer. Sie ist mit ihren Eltern und Geschwistern auf den Spuren des Klimawandels auf Weltreise gegangen. Darüber ist ein ganz wunderbares und zugleich erschreckendes Buch entstanden „Die Welt von Morgen“. Der Name Grivla stammt übrigens von einer Bärin, deren Höhle Hannah auf ihrer Tour mit einer Bärenforscherin entdeckt hat.

Liebe auf den ersten Blick

Die Farbe gefiel uns sofort. Das frische, strahlende türkis mit dem lachsfarbenen Futter konnte selbst meine 10-jährige begeistern, sind doch die meisten Kinder in diesem Alter bereits sehr wählerisch. Zudem ist die Jacke sehr leicht und nicht so steif wie andere Modelle.

Alltagstauglich

Worauf ich bei einer Jacke achte, ist natürlich die Alltagstauglichkeit. Nehmen wir die Jack Wolfskin Grivla mal genauer unter die Lupe. Wir lieben 3in1 Jacken, das minimiert das Chaos in der Garderobe und die Jacke lässt sich den Jahreszeiten anpassen. Zur Grivla passt ganz wunderbar die Sandpiper Fleecejacke.

Wasser- und Winddicht sowie atmungsaktiv sind drei entscheidende Punkte, denn nur dann kann die Jacke in nahezu allen Wetterlagen punkten. Jack Wolfskin setzt hier auf das eigens entwickelte Texapore, welches ähnlich wie Goretex winddicht, atmungsaktiv sowie wasserundurchlässig ist.
Mit einer Wassersäule von 10 000mm kann sich die Wetterschutzjacke durchaus sehen lassen. Im Test hielt die Grivla Hardshelljacke Regen problemlos stand und es pfiff kein Wind hindurch.

Was wir in dieser Form noch nicht gesehen hatten, war der ausklappbare Kinnschutz. Dieser bietet die Möglichkeit, auch bei offener Jacke eine Art Schutz um den Hals zu haben. Wir möchten nun nicht behaupten, dass der Kinnschutz als Schalersatz dient, aber wir finden dieses Feature einfach genial – offene Jacke und trotzdem ist der Hals warm. Zudem ist der Kinnschutz mit kuscheligen Fleece versehen und setzt sich farblich wunderschön ab.

Wichtig ist natürlich auch die Kapuze. Diese wurde hier bewusst fest mit der Jacke vernäht. Anfangs dachte ich mir, es wäre schöner die Kapuze abzutrennen, aber wir haben schon mehrfach Kapuzen verloren, daher ist die fest verbundene Kapuze durchaus sinnvoll.

Nicht zu unterschätzen bei einer Kinderjacke ist natürlich auch die Sicherheit. Dank der auffälligen Farbe und zusätzlichen Reflektoren mit reflektieren Details bietet die Jacke bei Dämmerung und Dunkelheit eine gute Sichtbarkeit.

Ein noch erwähnenswertes Detail, die Jacke lässt sich problemlos bei 30 Grad waschen und nicht nur wenn es schnell gehen muss, empfiehlt der Hersteller die Hitzebehandlung im Trockner.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Jacke einiges aus- und abhält und erst nach vielen Draußentagen in die Maschine musste. Wir empfehlen hier die Verwendung eines Imprägnierwaschmittels.

Kindertauglich

Kommen wir zu den praktischen Features, die für die Kinder wichtig sind. Wie viele Schätze passen in meine Taschen? Die Jack Wolfskin Grivla besitzt zwei Seitentaschen mit Reißverschluss. Diese sind ausreichend groß für Kinderhände und mit weichem Fleece gefüttert. Zudem passt die ein oder andere Habseligkeit auch noch mit rein. Für sehr praktisch befinden wir die Schlüsselschlaufe. Eine Art Gurtband, fest im Futter vernäht, mit einem Haken an dem man den Schlüsselring einhängen kann.

Umwelttauglich

Jack Wolfskin hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis 2020 alle PFC aus ihren Produkten zu elimieren, bereits jetzt gibt es einige Produkte ohne PFC, die Grivla Hardshelljacke gehört hier dazu.

Aber was genau ist PFC?

PFC ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien, die aufgrund ihrer imprägnierenden Wirkung in unterschiedlichsten Produkten zum Einsatz kommen. Outdoorbekleidung wird dadurch wasser-, fett- und schmutzabweisend. PFC wirken gesundheitsschädlich auf den Menschen und sind darüber hinaus schlecht abbaubar und verbleiben daher für lange Zeit in der Umwelt.

Fazit

Uns hat die Grivla Hardshelljacke von Jack Wolfskin restlos überzeugt! Wir sind jedem Wetter gewappnet, sehen dabei superschick aus, verlieren weder Kapuze noch den Haustürschlüssel und sind selbst im Dunklen gut sichtbar.
Was will man mehr? Ein bisschen mehr Aprilwetter wäre schön!

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Jack Wolfskin. Die Jacke wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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