Mit der neuen Sternwanderung Kaiserblüte lädt die Ferienregion Wilder Kaiser dazu ein, die alpine Vielfalt Schritt für Schritt zu entdecken – und dabei jeden Abend entspannt in die eigene Unterkunft im Tal zurückzukehren.
Die Kaiserblüte verbindet sechs ausgewählte Tageswanderungen zu einem ganzheitlichen Naturerlebnis. Auf insgesamt 76 Kilometern und 5.050 Höhenmetern erschließen sich Wandernden fünf prägende Lebensräume der Region: Wald, Wasser, Fels, Moor und Alm. Jede Etappe erzählt dabei ein eigenes Naturkapitel – intensiv, eindrucksvoll und doch ohne Hüttenübernachtung oder Gepäcktransport.
Dank des kostenlosen Mobilitätsangebots mit KaiserJet und Wanderbussen gelangen Gäste bequem von ihrer Unterkunft aus zu den jeweiligen Startpunkten der Touren. So werden anspruchsvolle Tagesetappen zu einer komfortablen Sternwanderung mit leichtem Tagesgepäck, die die Vielfalt des Wilden Kaisers auf einzigartige Weise erlebbar macht.

Fünf Lebensräume, fünf Blickwinkel auf den Wilden Kaiser
Lebensraum Wald – Die grüne Seele des Kaisers
Zwischen moosigen Böden, klaren Bächen und alten Baumriesen zeigt sich der Wald als Schutzraum und Klimaschützer zugleich. Hier klopft der Specht als natürlicher Gegenspieler des Borkenkäfers, hier findet sich eine beeindruckende Artenvielfalt. Der Wald ist mehr als Kulisse – er ist Kraftquelle und lebendiger Organismus.
Lebensraum Wasser – Die Quelle des Lebens
Kristallklar und in stetiger Bewegung prägt das Wasser die Landschaft. In Scheffau, dem Dorf der 14 Quellen, begleiten plätschernde Bäche den Weg bis zum Hintersteiner See – einem der schönsten Gebirgsseen Tirols. Ein Naturraum, der eindrucksvoll vor Augen führt, wie wertvoll sauberes Wasser für Mensch, Tier und Pflanzenwelt ist.
Lebensraum Fels – Die wilde Seite des Kaisers
Schroffe Wände und markante Gipfel erzählen von tropischen Meeren, Eiszeiten und enormer geologischer Kraft. Gämsen, Murmeltiere und Alpendohlen sind hier zuhause, ebenso wie spezialisierte Pflanzen, deren Pigmente wie natürlicher UV-Schutz wirken. Ein Lebensraum, der Respekt verlangt und mit weiten Ausblicken belohnt.
Lebensraum Moor – Das stille Wunder
Moore speichern Wasser, binden CO2 und bieten seltenen Arten eine Heimat. Beim Wandern durch diese sensiblen Landschaften wird spürbar, warum sie zu den wichtigsten Klimaschützern unserer Erde zählen. Zwischen Wollgras und Sonnentau scheint die Zeit langsamer zu vergehen.
Lebensraum Alm – Gelebte Kulturlandschaft
Blühende Wiesen, weidende Kühe und gemütliche Hütten prägen das Bild der Almen. Sie sind Ergebnis jahrhundertelanger Zusammenarbeit zwischen Mensch und Natur. Ohne Beweidung würde die Landschaft rasch wieder verwalden – ein sensibles Gleichgewicht, das Pflege und Achtsamkeit erfordert.

Die Kaiserblüte richtet sich an Einsteiger mit Bergerfahrung und guter Kondition. Die Etappen umfassen zwischen 8 und 18,3 Kilometer, die anspruchsvollste Tour – durch den Lebensraum Fels – führt über 1.030 Höhenmeter. Trittsicherheit und teilweise Schwindelfreiheit sind erforderlich.
„Die Kaiserblüte macht die alpine Vielfalt erlebbar und unterstützt gleichzeitig unsere Gastgeber vor Ort. So gewinnen Gäste ein einzigartiges Naturerlebnis – und die Region profitiert von längeren Aufenthalten und höherer Wertschöpfung“, erklärt Lukas Kösselhuber, Geschäftsführer der Ferienregion Wilder Kaiser.
Alle weiteren Informationen zu Routenverlauf, Kartenmaterial und GPX-Tracks finden sich online unter https://www.wilderkaiser.info/de/kaiserbluete.html sowie in den Tourismus-Infos der Ferienregion Wilder Kaiser.
Fazit der Redaktion
Mit der neuen Sternwanderung Kaiserblüte verbindet die Region Wilder Kaiser fünf Lebensräume und sechs Wanderungen miteinander. Wer trittsicher und schwindelfrei ist und über eine gute Kondition verfügt, hat die passenden Voraussetzungen um das Naturerlebnis Kaiserblüte zu erwandern. Ein Kaisererlebnis ist dabei sicher nicht nur bei Kaiserwetter gesichert.
Quelle: crystal communications
2018 feiert man das zehnjährige Bestehen des neuen Franz Marc Museums in Kochel am See. Mit Sonderausstellungen, Fach-Symposium und regionalen Kunst-Natur-Erlebnissen
Geht es um expressionistische Kunst, kooperiert der idyllische Ort in den bayerischen Voralpen seit zehn Jahren mit Museen in den großen Kulturstädten dieser Welt. 2008 wurde das Franz Marc Museum hoch über dem Kochelsee durch einen modernen Anbau ergänzt und dessen Ausstellungsspektrum dadurch enorm erweitert.
Im Jubiläumsjahr werden mit „Paul Klee. Landschaften“ (25. Februar – 10. Juni 2018) und „Lektüre. Bilder vom Lesen – Vom Lesen der Bilder“ (17. Juni – 23. September) zwei hochkarätige Sonderausstellungen präsentiert.
Besonderer Tipp: Am 20. April reisen international bedeutende Kunsthistoriker, Philosophen und Wissenschaftler zu einem öffentlichen Symposium ins Tölzer Land. Außerdem werden in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne drei Sonntagsausflüge als „Eine kleine Reise ins Land der besseren Erkenntnis“ angeboten.
Die sechsstündige Tour findet am 18. März, 29. April und 3. Juni statt und kostet mit Führungen in beiden Häusern, Bustransfer zwischen München und Kochel sowie Kaffeepause 40 Euro. Wer sich selbst ein Bild von der Landschaft machen will, in der die Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts wirkte, der kann sich per neuer App oder in fachkundiger Begleitung auf einen Kunstspaziergang rund um Kochel begeben.
Die Übernachtung gibt’s ab 34 Euro inklusive Frühstück in einem nahegelegenen Gasthof. Infos: www.toelzer-land.de

Dr. Cathrin Klingsoehr-Leroy: Direktorin des Franz Marc Museum (c) Florian Holzherr
„Das Reizvolle an unserem Haus ist die gelungene Symbiose von großer Kunst und der einzigartigen Natur, die das Museum umgibt“, sagt Museumsdirektorin Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy. Die von Seen und Bergen geprägte Landschaft des Tölzer Landes diente nicht nur zahlreichen Künstlern als Inspirationsquelle.
Heute beflügelt sie den Dialog mit den ausgestellten Werken und wird durch die Architektur optimal in Szene gesetzt. „Besucher schätzen das idyllische Umfeld, das zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst anregt“, so die Kunsthistorikerin. „Und können in Stadtnähe und dadurch leicht erreichbar eine deutliche Distanz zur Stadt spüren.“
Die 700 qm fassende Ausstellungsfläche, die der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Villa angebaut wurde, schafft räumliche Voraussetzungen, um die Arbeiten der Blauen Reiter im Kontext der Kunst des 20. Jahrhunderts zu betrachten. Gleichzeitig werden Besucher angeregt, sich in die Voralpenlandschaft einzufühlen, in der ein Großteil dieser Werke geschaffen wurde. „Die Sammlung umfasst zahlreiche Bilder, die Beweis für die Inspirationskraft unserer Natur sind“, sagt Dr. Andreas Wüstefeld, Tourismusdirektor im Tölzer Land. „Wir sind stolz, diese kunsthistorischen Schätze in angemessenem Rahmen beheimaten zu dürfen.“
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Das Jubiläumsjahr 2018 steht im Zeichen ganz besonderer Kunstgenüsse. Dank berühmter Kooperationspartner werden zwei Sonderausstellungen möglich, die eindrucksvoll bezeugen, dass das Franz Marc Museum seinen Platz im internationalen Kunstgeschehen gefunden hat. Los geht’s am 25. Februar mit der Präsentation „Paul Klee. Landschaften“, die in Zusammenarbeit mit der Pinakothek der Moderne 50 ausgewählte Exponate des bekannten Zeitgenossen Franz Marcs umfasst und von einem hochwertigen Rahmenprogramm in beiden Häusern begleitet wird.
Ab 17. Juni folgt mit „Lektüre. Bilder vom Lesen – Vom Lesen der Bilder“ eine umfangreiche Zusammenstellung an Werken, die durch das Motiv lesender Menschen eine besondere Intimität ausstrahlen. Diese Werkgruppe wird durch Bilder ergänzt, deren Grundstruktur aus Schriften oder Zeichen besteht, die sie scheinbar lesbar machen. „Den ganzen Sommer können unsere Besucher Werke von Picasso, Cy Twombly oder Paul Klee bewundern, die sich sonst in New York, Paris oder Berlin befinden“, sagt Klingsöhr-Leroy. „Ein besonderer Genuss in der privaten Atmosphäre des Franz Marc Museums und bei jedem Wetter Anlass für einen Ausflug ins Tölzer Land.“
Anmeldungsmöglichkeiten sowie weitere Infos findet Ihr unter: info@franz-marc-museum.de, bzw. unter www.franz-marc-museum.de
Auch individuelle Führungen können bei der Tourist-Info Kochel unter Tel. +49-(0)8851-338 oder info@kochel.de gebucht werden. Außerdem ist eine kostenfreie App für Apple- und Android-Nutzer im App-und Play-Store verfügbar.
Das Tölzer Land repräsentiert als Tourismusmarke die 21 Städte und Gemeinden des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Region erstreckt sich südlich von München bis zur Tiroler Grenze. Der Starnberger See im Westen, Kochel- und Walchensee im Süden und der Sylvenstein-Stausee im Osten bieten zahlreiche Erholungsmöglichkeiten – ebenso wie Isar und Loisach, die sich als blaue Bänder durch die Bilderbuchlandschaft schlängeln.
Der höchste Gipfel ist der Schafreuter (2101 m). Bergbahnen führen sommers wie winters auf den Herzogstand (1731 m) am Walchensee, auf das Brauneck (1555 m) in Lenggries und auf den Blomberg (1248 m), den Hausberg von Bad Tölz.
Quelle:Franz Marc Museum / Tourismusverband Tölzer Land