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Steinböcken ganz nahekommen, an einem Wasserfall gesunden oder eine Schlucht beim „Zauber der Nacht“ entdecken – die Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten verbindet Wanderungen mit besonderen Erlebnissen. Das gilt sowohl für eine geführte Ranger-Tour als auch für eine gemütliche Familienwanderung.

Geführte Ranger-Touren – Wildtiere beobachten und die Pasterze entdecken

Um die Vielfalt der einzigartigen Hochgebirgslandschaft in der Nationalpark-Region Hohe Tauern hautnah zu erleben, sind die geführten Touren an der Seite der Nationalpark-Ranger absolut empfehlenswert. Von echten Experten begleitet, können Wanderer in die aufregende Tierwelt eintauchen oder die Veränderungen der Gletscher beobachten. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem die Tour „König der Alpen – Steinbockbeobachtung“ sowie die „Wildtierbeobachtung entlang des Tauernhöhenweges“. Hier finden Gämse, Steinböcke und Murmeltiere den idealen Lebensraum – mit etwas Glück bekommt man auch einen Bartgeier zu sehen. Eine weitere interessante Tour ist die „Pasterze im Wandel – neues Leben am Gletschervorfeld“. Hier zeigt sich im wandelnden Lebensraum eine neue Flora.

(c) NPHT, Franz Gerdl

Spektakuläre Schluchten und eine beleuchtete Nachtwanderung

Vor allem – aber nicht nur – an heißen Sommertagen lohnt sich eine Wanderung durch eine der vielen kühlen Schluchten in der Nationalpark-Region Hohe Tauern. Fast schon ein Muss ist ein Besuch der Raggaschlucht im Kärntner Mölltal. Auf Holzstegen geht es vorbei an beeindruckenden Wasserfällen, Strudeln und Gumpen sowie steilen Felswänden. Das Wasser ist mal kristallklar, mal wild schäumend. Geschichtliches hat dagegen die Barbarossaschlucht in Mühldorf zu bieten. Hier begibt man sich auf die Spuren von Kaiser Friedrich I., der einst mit seinen Soldaten auf dem Kreuzzug in der Schlucht Rast machte. 

In der Groppensteinschlucht in Obervellach wiederum lockt die stimmungsvolle Nachtwanderung „Zauber der Nacht“, dann ist die Schlucht in bunten Farben erleuchtet.

Spezielles Mikroklima: Gartlwasserfall als Gesundmacher

Eine wirkliche Besonderheit in der Nationalpark-Region ist der Gartlwasserfall in Großkirchheim. Der ist zwar nicht so hoch und spektakulär wie seine Nachbarn – am Jungfernsprung stürzt sich das Wasser 130 Meter in die Tiefe – dafür ist der Gartlwasserfall ein Gesundmacher. Das spezielle Mikroklima aus feinverstäubten, elektrisch aufgeladenen Wassertropfen hat eine positive Wirkung auf Stress- und Burnout-Symptome und zieht deswegen viele Besucher an.

(c) NPHT, Peter Maier

Familienerlebnisse – vom Goldwaschen bis zum Lama-Trekking  

Wer seinen Nachwuchs zum Wandern animieren möchte, dem stehen reichlich Lockmittel zur Auswahl. Eines ist zum Beispiel ausgesprochen flauschig: Beim Lama-Trekking in Mallnitz kann man einen der kuscheligen Vierbeiner mit auf eine Wanderung nehmen – sowohl auf eine abendliche Dorfrunde als auch auf eine längere Tour ins Tauerntal. Ebenfalls sehr motivierend ist ein Besuch des Goldgräberdorfes in Heiligenblut. Im Freilichtmuseum ist nicht nur zur sehen, wie einst Gold abgebaut wurde, die Kinder können sich auch selbst im Goldwaschen versuchen.

Darüber hinaus gibt es viele familienfreundliche Wander- und Themenwege, die für Groß und Klein gleichermaßen interessant sind. So sind beispielsweise auf dem Themenweg Großfragant „drunter & drüber“ an drei Audiostationen Märchen zu hören, an künstlerischen Installationen erfährt man Spannendes über die Kulturgeschichte der Großfragant.

Weitere Informationen unter www.nationalpark-hohetauern.

(c) NPHT, Franz Gerdl

Fazit der Redaktion:

Der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten bietet für jeden Wanderer unzählige Möglichkeiten auf besondere Erlebnisse. Themenwege, Lama-Trekking, Goldwaschen, spektakuläre Schluchten und beleuchtete Nachtwanderungen sind nur einige Highlights, welche die Region so attraktiv für jung und alt machen. Familien kommen definitiv auf ihre Kosten, nicht zuletzt auch durch hautnahe Begegnungen mit Wildtieren. Der Gartlwasserfall mit seinem speziellen Mikroklima aus feinverstäubten, elektrisch aufgeladenen Wassertropfen wirkt positiv auf Stress und bietet eine wunderbare Entschleunigung.

Quelle: genböck pr

Zwischen Trento und Bassano del Grappa verläuft die Via Claudia Augusta Altinate. Sie führt mitten durch das Valsugana, eine für Rennradler und Mountainbiker äußerst abwechslungsreiche, fordernde und auch sehenswerte Region, die schon sehr bald im Frühling ihren vollen Reiz entfaltet.

Das Mikroklima des Valsugana reicht von nordisch-alpin bis mediterran und sorgt sehr bald im Frühling für eine unglaubliche Farbenpracht. In den Tallagen kommen Straßenradler schon ab März in Fahrt. Der Valsugana-Radweg folgt der Via Claudia Augusta, der ersten europa-verbindenden Straße über die Alpen, welche schon in der Antike die Donau mit dem Adriahafen Altinum und dem Flusshafen Hostilia am Po verband. Die Via Claudia Augusta Altinate ist der östliche Ast. Er folgt ab Trento der Brenta durch das gesamte Valsugana über Feltre bis nach Altino bei Venedig. 

(c) Federico Modica, tvb Valsugana Lagorai

45 Kilometer Vielfalt am Valsugana Radweg

Die abwechslungsreiche Landschaft liefert alle paar Kilometer Gründe zum Anhalten, Staunen und Übernachten: Caldonazzo- und Levicosee beispielsweise oder die Belle Epoque-Kurstadt Levico Terme und das mittelalterliche Borgo Valsugana mit seinen venezianischen Bauten. Hier lohnt sich außerdem ein Abstecher in das Val die Sella mit der Arte Sella. Unter freiem Himmel stehen hier sehenswerte „works in progress“ renommierter internationaler Künstler. Sie alle sind aus Naturmaterialien gefertigt. Sonne, Wind und Wetter bestimmen ihre Weiterentwicklung. Auf der Höhe von Selva di Grigno sind es die Wasserfälle und Grotten von Bigonda, für die selbst fanatische Radler eine Pause einlegen. Aber auch die fünf Bicigrills am Valsugana-Radweg zwischen Levico und Tezze di Grigno veranlassen viele, das Rad kurz Beiseite zu stellen. Bei Tezze di Grigno beginnt bereits Venetien und es geht weiter auf der Via Claudia Augusta Altinate über Bassano del Grappa und Treviso bis Altino.

(c) Giacomo Podetti, tvb Valsugana

Im Windschatten des Giro über legendäre Pässe

Sobald sich auf den Gipfeln der Schnee weiter zurückzieht, kommen im Valsugana die Rennradler auch bergwärts in die Gänge. Dann locken wieder bekannte Pässe, die schon mehrfach vom Tross des Giro d’Italia passiert wurden, wie der Passo Brocon, die Monte Panarotta und die Kaiserjägerstraße (Strada del Menador). Zu den größten Giro-Herausforderungen zählt aber der Passo Manghen, der vom Valsugana quer durch das Lagorai ins Val di Fiemme führt. Im Valsugana wurden 300 Kilometer Passstraßen und Mountainbikerouten bis in die Zweitausender per GPS erfasst – im Lagorai auf der Nordseite des Valsugana ebenso wie auf dem Altopiano di Vezzena auf der Südseite.

(c) E. de Luca, tvb Valsugana Lagorai

Mit dem Mountainbike an die Front

Mountainbiker haben im Valsugana praktisch ein Ganzjahres-Mountainbike-Revier vor sich. Das milde Klima macht Touren in Talnähe schon sehr bald Frühjahr möglich. Das Lagorai im Norden sowie die „Hochebene der Sieben Gemeinden“ im Süden waren im ersten Weltkrieg Schauplätze erbitterter Gebirgskämpfe zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Auf den Crosscountry-Touren zu den Forts am Lago di Levico, auf die Monte Verena und zu den Forts von Folgaria passiert man alte Militärbauten. Auch auf den fordernden Militärwegen der Barricata und Allmountain-Touren auf die Cima Vezzena oder die Monte Ortigara fährt immer ein Stück Kriegsgeschichte mit. Bis zum Hochsommer erweitert sich der Radius für Mountainbike-Touren in noch höhere Lagen. www.visitvalsugana.it.

Quelle: mk Salzburg / Tourismusverband Valsugana Langorai

Vielfältiges Mikroklima von mediterran bis nordisch-alpin

Wenn sich der Winter nördlich der Alpen in die Länge zieht, lohnt sich ein Blick auf die sonnige Südseite. Im Valsugana ist die Natur bereits ab März in Frühlingslaune. Dann überziehen abertausende Apfelbäume das Tal zwischen Trento und Bassano del Grappa mit einen zartrosa Blütenteppich.

Von den blühenden Kirschbäumen zwischen Schloss Pergine und dem Tegazzo-Hügel über die üppigen Weinberg-Terrassen um Caldonazzo- und Levicosee bis zum Almrausch auf der Panarotta: Das Valsugana blüht schon sehr bald im Frühling auf. Das Tal wischen den schwarz-rot-grünlichen Porphyrwänden des Lagorai und der Cima Vezzena verdankt seine Vielfalt einem speziellen Mikroklima, das von mediterran bis zu nordisch-alpin reicht.

(c)Marta Micheli (TVB Valsugana) - Malerischer Levico-See
(c)Marta Micheli (TVB Valsugana) – Malerischer Levico-See

Sprudelnde Quellen, spritzige Weine 

Auch mitten in Levico Terme, dem malerischen Belle Epoque-Kurort, sind die Zeichen des Frühlings unübersehbar. Im Habsburgerpark wandeln Besucher zwischen Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen, Tulpen, Narzissen und Traubenhyazinthen.

Für das Frühlingsfest Ortinparco werden florale Kunstwerke gebunden, Gärtnereien, Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe stellen ihre sehenswerten Produkte aus. Erlebenswert sind auch der Handwerks- und Bauernmarkt, die Workshops für Kinder und Erwachsene, die Freiluftkonzerte und Theateraufführungen.

Wenn zwischen Levico- und Caldonazzosee die Apfelgärten in voller Blüte stehen, wird das Frühlingsfest in Caldonazzo gefeiert. Farbenprächtige Blumen, Kakteen, Gartensträucher, Palmen, Schönes aus Terracotta und altes Handwerk erfreuen das Auge, biologische und typisch regionale Köstlichkeiten den Gaumen.

Besonders köstlich sind die Polenta und der typische Bergkäse, der auf Almen erzeugt wird. Weinliebhaber schätzen die Weißen ebenso wie die Roten und den Spumante aus der Trentiner Region.

(c)Federico Modica (TVB Valsugana Lagorai) - Blick auf den Lago di Caldonazzo und Lago di Levico
(c)Federico Modica (TVB Valsugana Lagorai) – Blick auf den Lago di Caldonazzo und Lago di Levico

Bewegt in den Frühling: Wandern, Biken und Staunen

Im etwa 80 Kilometer langen Brentatal zwischen Trento und Bassano del Grappa treten Road-Biker auf dem Valsugana-Radweg durch blühende Apfelgärten, frisch ergrünte Weinberge und sehenswerte mittelalterliche, barocke und venezianische Städtchen. 

300 Kilometer, per GPS erfasste Routen und Passstraßen locken ins Lagorai, auf den Altopiano di Vezzena und über Passstraßen wie die Cinque Croci. In diesem Frühling führt die 17. und 18. Etappe des Giro d’Italia (25.–26.05.22) durch das Valsugana.

Für die 165 Kilometer lange Etappe strampelt die internationale Radelite von Ponte di Legno ausgehend über das Cembratal, Pergine und den Passo del Vetriolo nach Caldonazzo und weiter auf der Kaiserjägerstraße (Menador) über den Monte Rovere bis nach Lavarone.

Aber nicht nur Straßenradler haben im Valsugana legendäre Routen vor dem Lenker. Im ersten Weltkrieg war das Valsugana eine erbittert umkämpfte Frontlinie. Davon zeugen hundert Jahre alte Militärbauten, die man auf Schritt und Tritt in den Bergen entdeckt. 

Hobby-Wanderer und Mountainbiker haben außerdem eine uralte Almenregion vor sich und das einzige WWF-Natur­schutzgebiet im Alpenraum im Val Calamento.  „Works in progress“ unter freiem Himmel entdeckt man im Val die Sella. Die Natur-Kunst-Projekte unter dem Namen Arte Sella wachsen und vergehen ganz natürlich mit Wind, Wetter und den Jahreszeiten.

Weitere Infos findet Ihr visitvalsugana.it.

Quelle: MK Salzburg

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