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Schon beim Eintreffen im Naturdorf ist eines sofort erkennbar: Das Herz des Hüttendorfes schlägt im Einklang mit der Natur. Gemütliche Holzhütten, umgeben von Grün soweit das Auge reicht. 

Chalets mit Weitblick

Die Kinder waren sogleich nicht mehr zu halten. Sofort liefen sie mal hierhin, mal dorthin und waren emsig dabei mit uns das richtige Chalet zu suchen. Unser Chalet war ausgelegt für bis zu acht Personen und bot auf zwei Etagen ausreichend Platz, so dass auch zwei Familien sich ohne Probleme ein Chalet teilen können.

Vom Balkon aus hatten wir einen schönen Blick ins Tal und auf die umliegenden Berge. Die Chalets sind sehr gut ausgestattet mit allem, was man eben so braucht. Schön fanden wir, dass auch Bücher, Brett- und Gesellschaftsspiele zu finden waren. Somit konnten wir den ersten Abend gemütlich bei einer Runde Rummikub ausklingen lassen.

Viel Freiraum für maximales Urlaubsfeeling

Direkt nach unserer Ankunft machten wir Bekanntschaft mit der Gastgeberfamilie Ensmann-Heim, die uns herzlich begrüßte und uns alle Annehmlichkeiten des Naturdorfes vorstellte. Sofort wurde uns klar: hier steht der Gast im Vordergrund. Feste Regeln: Fehlanzeige! Absoluter Freiraum für die Kinder: garantiert!

Die Tochter des Hauses hat das Gastgeber-Gen wohl auch schon in die Wiege gelegt bekommen, denn in Null Komma Nix waren unsere beiden Kinder mit ihr bei den zahlreichen Hasen verschwunden. Dort durften sie unter ihrer Anleitung füttern, streicheln und die Hasen herumtragen. Die Kinder waren im Paradies! Auch der Familienhund Felix läuft im Naturdorf frei herum und begrüßt alle Gäste herzlich.

Unterhalb der Hütten befindet sich eine Apfelplantage. Und auch hier durften die Kinder herumtollen. Die hier wachsenden Äpfel werden in der eigenen Schnapsbrennerei zu Apfelschnaps verarbeitet. 

Bewegungsfreiheit ohne Zwänge

Das Naturdorf macht seinem Namen alle Ehre, denn die Natur steht hier absolut im Vordergrund. Überall auf dem Gelände stehen Hochbeete, an denen sich die Gäste nach Belieben bedienen können. Zahlreiche Gießkannen an allen Ecken warten darauf, dass Kinder mit ihnen die Blumen gießen.

Der auf den Wiesen wachsende Löwenzahn darf gern als Hasenfutter gepflückt und verfüttert werden… Kinder können sich hier also ohne Zwänge frei bewegen, ohne, dass die Eltern immer auf vermeintlich einzuhaltende Regeln achten müssen. Wir hatten von unserem Chalet aus sogar den Spielplatz im Blick – ein Traum!

Naturdorf (c) be-outdoor.de
Naturdorf (c) be-outdoor.de

Da wir außerhalb der Ferien dort waren, waren nicht allzu viele Gäste im Naturdorf. Aber wir konnten uns sofort vorstellen, wie gemütlich laue Sommerabende auf dem zentralen Platz sein müssen, wenn der Gastgeber einmal pro Woche den Pizzaofen anschmeißt und Pizza für alle backt. Allein dafür müssen wir noch einmal wiederkommen. 

Naturdorf (c) be-outdoor.de
Naturdorf (c) be-outdoor.de

Individuelle Frühstückskörberl

Zum Frühstück durften wir uns ein Frühstückskörberl aussuchen. Ich bin ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass es bestimmte Körbchen a la carte gibt, aus denen man als Gast auswählen kann. Aber wir durften unsere Wünsche frei äußern. Was esst ihr gern? Honig, Marmelade, Wurst, Käse…? Tja, eigentlich ist unsere Familie eine ausgesprochene Allesesser-Familie…

Ja, gar kein Problem, dann stellt Gastgeberin Anika einfach ein buntes Körbchen mit ganz vielen Leckereien zusammen. Darunter viele Produkte aus der eigenen Produktion wie Honig von den hofeigenen Bienen, Marmelade mit Beeren aus dem Naturdorf, selbst gebackenem Brot und die Eier von glücklichen Naturdorf-Hühnern.

Dieses Frühstück wurde dann auch zu uns ins Chalet geliefert – zu einer von uns vorgeschlagenen Zeit. Mehr Individualität und Gastfreundlichkeit geht nicht!

Frühstückskörberl (c) be-outdoor.de
Frühstückskörberl (c) be-outdoor.de

Neuer Yogaplatz

Das Naturdorf ist stets dabei, den Aufenthalt für den Gast noch angenehmer zu gestalten. So wird derzeit ein von zwei Saunen und einem Kneipp-Brunnen umrahmter Yogaplatz fertiggestellt, der mit Liegeschaukeln zum Relaxen einladen wird. Es wird Yogakurse für Kinder und Erwachsene geben, so dass auch alle auf ihre Kosten kommen. 

Die Gastgeber haben aber noch weitere Ideen, die sie zeitnah umsetzen wollen: z.B. wird es ab dieser Saison auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen geben, damit den Gästen das Verweilen im Naturdorf noch versüßt wird. Und das klingt doch wirklich verlockend!

Auf dem Venedigerweg zur Kampriesenalm

Ein passendes Ausflugsziel für den Tag zu finden war aufgrund des riesigen Angebotes gar nicht so einfach. Unsere Gastgeber machten uns zahlreiche Vorschläge, alle angepasst auf unsere Wünsche und das Alter der Kinder im Blick habend. Bereits wenige Autominuten entfernt bieten sich unglaublich viele Wandermöglichkeiten an.

Wir entschieden uns schließlich für eine Familienwanderung zur Kampriesenalm. Diese Familienwanderung war für unsere vierjährige Tochter schon eine Herausforderung. Für den Kinderwagen ist die Tour durch den Wald nichts und für kleine Kinder bietet sich eine Kraxe an. Die alternative Forststraße ist durchaus kinderwagentauglich.

Schon der Beginn der Tour war für die Kinder ein Erlebnis: über eine 60m lange Hängebrücke wandert man über einen Fluss. Auf dem Weg gibt es immer wieder Infotafeln und Stempelstationen. Die Kampriesenalm gefiel uns ausgesprochen gut und der kleine Spielplatz auf der Wiese bot Spaß für die Kinder. 

Krimmler Wasserfälle – ein Muss!

Am nächsten Tag haben wir noch die Krimmler Wasserfälle besucht. Auch diese erreicht man vom Naturdorf aus in wenigen Fahrminuten. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, das auch für die Kinder kurzweilig zu beobachten ist. Die vielen Aussichtsplattformen bieten immer wieder einen neuen Blick auf Europas größte Wasserfälle.

Krimmler Wasserfälle (c) be-outdoor.de
Krimmler Wasserfälle (c) be-outdoor.de
Wasserspielplatz an den Krimmler Wasserfällen (c) be-outdoor.de
Wasserspielplatz an den Krimmler Wasserfällen (c) be-outdoor.de

Geheimtipp!

Der Sommer im Naturdorf ist sicher eine Reise wert, aber wer seinen Sommerurlaub schon verplant hat, der sollte sich das letzte Novemberwochenende vormerken. Denn da findet der idyllische Weihnachtsmarkt im Naturdorf statt, der Weihnachtsstimmung in anheimelnder Atmosphäre mit weihnachtlicher Musik im verschneiten Naturdorf verströmt.

Unser Fazit

Bei Familien mit und ohne Kinder und mit und ohne Hund ist das Naturdorf Oberkühnreit gleichermaßen beliebt. Die entspannte Atmosphäre in absoluter Naturverbundenheit machte es uns leicht abzuschalten und den Moment Auszeit vom Alltag zu genießen. Kinder und Hunde dürfen sich hier einfach frei bewegen und ihren Urlaub genießen. Und das spüren alle Familienmitglieder sofort. Durch diese Entspanntheit konnten wir die Umgebung und die Natur so richtig genießen und Kraft tanken. Ein Wochenende ist aber definitiv viel zu kurz, um alle Annehmlichkeiten so richtig auszukosten. Somit bleibt uns leider keine Wahl – wir müssen wohl noch einmal wiederkommen. 😉

Zum Abschied bekamen wir ein Tütchen voll mit Leckereien aus dem Naturdorf-Garten. Täuschen wir uns oder wurde der Rhabarber für den geschenkten Rhabarber-Sirup nicht gerade geschnitten als wir ankamen und dann direkt verarbeitet!? Schön, wenn man sich so ein leckeres Stück Urlaub mit nach Hause nehmen kann! 

Präsente aus dem Naturdorf (c) be-outdoor.de
Präsente aus dem Naturdorf (c) be-outdoor.de

Weitere Infos zum Naturdorf Oberkühnreit bekommt ihr hier und unter www.huettendorf-salzburg.com.

Lest hier über andere Unterkünfte im Test.

Werbehinweis

Vielen Dank an das Naturdorf Oberkühnreit und mk Salzburg, die uns diesen Aufenthalt für einen Hoteltest kosten- und bedingungslos ermöglicht haben.

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