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Vier Tage voller Kontraste, sportlicher Höchstleistungen und unerschütterlichem Zusammenhalt: Die LOWA Trail Trophy (LTT) 2026 ist am Sonntag unter strahlendem Sonnenschein erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 350 Athletinnen und Athleten trotzten den alpinen Wetterkapriolen der ersten Tage und machten das Etappenrennen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben dem packenden Renngeschehen an der Spitze prägten eine beeindruckende Finisherquote von insgesamt über 90 Prozent und das gelebte Miteinander die diesjährige LOWA Trail Trophy.

Der Auftakt der diesjährigen LOWA Trail Trophy forderte direkt vollen Einsatz. Mit einer zeitweise auf 1.400 Meter gesunkenen Schneefallgrenze, Dauerregen und tiefen, matschigen Böden präsentierten sich die Alpen von ihrer rauen Seite. Für das Organisationsteam von PLAN B stand die Sicherheit der Teilnehmer zu jedem Zeitpunkt an oberster Stelle. Dank vorausschauender Planung und spontaner, präziser Kursanpassungen sowie der lückenlosen medizinischen Betreuung der Alpine Medics konnte das Feld sicher und ohne Vorfälle durch die anspruchsvollen Passagen geleitet werden. Am Finaltag wurden die Läuferinnen und Läufer schließlich mit Kaiserwetter und besten Trail-Bedingungen sowie einem stimmungsvollen Zieleinlauf auf dem Gelände der DMG Mori Pfronten GmbH belohnt.

Spannung auf vier Etappen

Sportlich bot die LTT einigen Nervenkitzel. Bei den Männern lieferten sich der Schweizer Marco Wildhaber(Team Lowa/Leki) und der Deutsche Mario Koch (Team DMG Mori Pfronten GmbH) an den ersten drei Tagen ein extrem enges Duell. Auf der finalen Schlussetappe konnte sich Wildhaber schließlich entscheidend absetzen und sicherte sich in einer Gesamtzeit von 9:14:15 Stunden den Gesamtsieg vor Koch (9:39:14 Stunden). Das Podium komplettierte Tom Huber (Team Schöffel) in 10:43:26 Stunden, der damit gleichzeitig die Master Men Wertung gewann.

Noch enger verlief das Rennen der Frauen: Über vier Tage hinweg schenkten sich die Führenden keinen Meter Boden. Jede Sekunde Vorsprung musste hart erarbeitet werden. Am Ende triumphierte Lena Glasbrenner (Allgäu Outlet Racing Team) in 11:35:51 Stunden vor Julia Güthling (Team Dynafit x Sport Haschko; 11:51:51 Stunden). Den dritten Platz sicherte sich Svenja Moser (12:05:51 Stunden), die unweit ihrer Heimatstadt Füssen ein großartiges Rennen zeigte.

Bei den erstmals ausgetragenen Staffeln schrieben die Familien-Kombinationen schöne Geschichten. Die absolut schnellste Staffelzeit über alle vier Tage hinweg sicherte sich das Mixed-Team Lana Buhl und Markus Mingo (Team xc-run.de) in 11:59:18 Stunden durch eine perfekte Aufteilung der Etappen. In den reinen Geschlechterwertungen blieben die Siege in der Familie: Bei den Frauen triumphierten Silvia Miller und Patricia Miller (Team Racing Bergziegen; 13:52:22 Stunden), während bei den Männern Maximilian Faltin und Sebastian Faltin (Team Lowa; 12:02:50 Stunden) nicht zu schlagen waren.

Souveräne Auftritte bei der 2-Etappen-Wertung

Auch die neue 2-Etappen-Wertung (Samstag und Sonntag) feierte eine gelungene Premiere. Bei den Männern feierte Sandra Seitner kam mit einem Rückstand von lediglich 8 Minuten und 52 Sekunden ins Ziel.

Beeindruckende Statistiken spiegeln den Teamgeist wider

Wie stark die Teilnehmer einander unterstützten und gemeinsam durch die harten Phasen gingen, zeigt sich schwarz auf weiß in den offiziellen Finisherquoten. Trotz der Wetterkapriolen erreichten fast alle Gestarteten das große Ziel.

„Was hier in den vergangenen vier Tagen passiert ist, beschreibt den echten PLAN B Spirit perfekt. Aus hunderten Einzelläufern ist eine unerschütterliche Trophy Family zusammengewachsen“, resümiert das Organisationsteam stolz. „Die Athleten haben Großartiges geleistet und sich gegenseitig durch die Kälte bis in die Sonne getragen.“

Quelle: Plan B event company GmbH

Der Salomon Zugspitz Ultra Trail powered by Ledlenser (ZUT) wird 2026 Teil der UTMB World Series und bringt damit die globale Trailrunning-Serie zum höchsten Gipfel Deutschlands. Die Anmeldung für den Zugspitz Ultra Trail by UTMB startet am 11. November 2025. Der legendäre Dynafit Transalpine Run 2026 (TAR) führt die Läufer von Lenzerheide auf einer komplett neuen Strecke durch die Schweiz bis zu einem spektakulären Finale am Lago Maggiore. Die Anmeldung startet am 2. Dezember 2025. 

Der ZUT ist das größte Trailrunning-Event in Deutschland und hat sich seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2011 mit rund 5000 Läufern pro Jahr, einer riesigen Expo und einer einzigartigen Festivalatmosphäre einen herausragenden Ruf in Europa erarbeitet. Seit 2025 bietet der ZUT auch das erste 100-Meilen-Rennen rund um die Zugspitze an.

Foto: Gritt Liebing

Der TAR ist die legendäre Alpenüberquerung für Solo-Läufer oder Zweierteams, deren Route jedes Jahr wechselt. Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2005 hat die Faszination nicht nachgelassen – im Gegenteil: Die letzten Jahre war der TAR stets ausverkauft, und die Planungen für 2026 mit einer komplett neuen Route laufen auf Hochtouren! Start ist in Lenzerheide, und das große Finale steigt in Locarno am Lago Maggiore.

Foto: Sportograf

In einem spannenden neuen Kapitel werden ZUT und TAR nun Teil des Trailrunning-Portfolios der IRONMAN Group. Während der ZUT aufgrund seines einzigartigen Formats und seiner Stellung in der Trail-Community zusammen mit anderen legendären Trail-Rennen rund um den Globus Teil der UTMB World Series wird, bleibt der TAR weiterhin ein eigenständiges Trail-Event.

ZUT 2024 mit Uta Albrecht, Foto: Harald Bajohr

Der Kern, die Identität und die Besonderheiten beider Rennen bleiben voll erhalten. Deshalb wird ein Großteil der Teammitglieder von der PLAN B Event Company zur IRONMAN Group wechseln und ZUT und TAR leiten, um einen reibungslosen Übergang zu unterstützen und die Kontinuität bei der Durchführung beider Veranstaltungen sicherzustellen. 

ZUT 2014 mit Heini Albrecht, Foto: Christina Weichel

Die Gründer von PLAN B, Heini und Uta Albrecht, werden weiterhin in beratender Funktion tätig sein, um die Kontinuität zu gewährleisten und das Erbe zu würdigen, das sie in mehr als 30 Jahren aufgebaut haben. „Die Weiterbeschäftigung wichtiger Teammitglieder von PLAN B wird dazu beitragen, das Erbe von ZUT und TAR zu bewahren und sicherzustellen, dass die Veranstaltungen weiterhin erfolgreich sind. Nach all den intensiven Jahren im Event-Business möchten wir uns persönlich etwas zurückziehen.“

Quelle: PLAN B Event Company



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