Die Donau ist stolze 2.850 Kilometer lang – von Donaueschingen bis ans Schwarze Meer. Auf beiden Seiten des Flusses führt der Donauradweg über beinahe die gesamte Länge entlang und wird zurecht deshalb die „Mutter aller Radwege“ genannt. Zu den schönsten Abschnitten gehört der in Oberösterreich, er führt vom Donauengtal bis in das historische Städtchen Grein. Aber man sollte nicht zu schnell sein: Denn hier zweigen viele reizvolle Rundtouren vom Weg ab, die Radurlauber unbedingt erkunden sollten. Ein paar Tipps für besondere Erlebnisse am und neben dem Donauradweg.


Zeit nehmen in der Donauregion: Auf schönen Rundtouren die Umgebung erkunden
Wer den Donauradweg in Oberösterreich entlangradelt, bekommt auf jeder der sechs Etappen viele schöne Orte zu sehen. Zum Pflichtprogramm gehört ganz klar die berühmte Schlögener Schlinge, die ihresgleichen sucht. Zwei Mal ändert sich hier die Fluss-Richtung und bildet dabei zwei ineinander verschlungene Landzungen. Auf der Donaulimes Welterbe-Runde am Donauradweg ist wiederum in Engelhartszell die Römerburgus Oberranna zu besichtigen. Im gleichen Ort findet man zudem das Stift Engelszell, das ehemalige einzige Trappistenkloster Österreichs. Hier sollte man unbedingt die berühmten Engelszeller Klosterliköre, die von den Mönchen nach alten Rezepten hergestellt wurden, und das Stiftsbier probieren.
Aber bei all der Pracht am Donauradweg, lohnt es sich unbedingt, einfach mal links oder rechts abzubiegen. Denn zwischen Schärding und Grein warten 15 bestens ausgeschilderte E-Bike-Rundtouren darauf, entdeckt zu werden: Von der Donauschlingen-Runde, über die Eferdinger Land-Runde bis zur Mondstein-Tour. Die Routen führen über sanfte Höhenzüge sowie geschichtsträchtige Orte und belohnen die Radler mit weiten Ausblicken auf die Flusslandschaft.
Hot Spots für tolle Ausblicke sind der Aussichtspunkt Schlögener Blick (oder Schlögener Donaublick) bei Haibach, der Predigtstuhl in Waldhausen im Strudengau, der Aussichtsturm Naarn im Marchland, der Aussichtsturm Burgstall in Kirchberg ob der Donau, der Panoramablick Pyrawang in Esternberg und die Gobelwarte in Grein.


Mit der Zille über die Donau
Zu einer Radtour über den Donauradweg gehört auch eine zünftige Fahrt in einer Zille oder einer Fähre. An vielen Orten gibt es die Möglichkeit für diese besondere Art der Fluss-Überquerung – die Fahrradmitnahme ist kein Problem. Die traditionellen Holzboote werden noch heute von Hand gefertigt. Die Zillen kommen sowohl als Fähren oder Fischerboote zum Einsatz, können aber auch für individuelle Fahrten gemietet werden.
Fisch-Genuss und ausgezeichnete Gastfreundschaft
Was man entlang der blauen Donau auf jeden Fall nicht versäumen sollte, ist der Genuss von fangfrischem Fisch. In der Donauregion Oberösterreich tischen zahlreiche Restaurants und Gasthöfe Weißfische wie Aitel, Barbe und Brachse oder Edelfische wie Forelle, Saibling, Zander und Karpfen auf. Oft auf schönen Terrassen direkt am Wasser. Ein besonderer Tipp ist das Restaurant Luger in Neustift im Mühlkreis. Markus Luger, dessen Urgroßvater einst mit einem kleinen Wirtshaus begann, serviert frischen, vor der Haustür selbst gefangenen Fisch. Weitere Empfehlungen sind der Fischgasthof Aumüller in Obermühl, das DonAu Stand’l beim Camping Au und das Riverresort Donauschlinge, das direkt an der Schlögener Schlinge liegt.
Für alle Gasthäuser der Region gilt: Gastfreundschaft wird hier gelebt. Nicht von ungefähr wurde Oberösterreich bei den Traveller Review Awards von Booking.com im Jahr 2023 auf Platz 3 der gastfreundlichsten Regionen weltweit geführt.


Gut ausgebaute Rad-Infrastruktur erlaubt Urlaub vom Auto
Die Donauregion in Oberösterreich bietet ideale Voraussetzungen für einen Radurlaub, der gleichzeitig für „Urlaub vom Auto“ steht. Es gibt 150 Kilometer gut ausgebaute Rad-Infrastruktur, dazu 700 Kilometer E-Bike Rundtouren, über 70 E-Bike Ladestationen und 20 fahrradfreundliche bett+bike-Betriebe. Hier stehen unter anderem gesicherte Radabstellplätze, Werkzeug und E-Ladestationen zur Verfügung. Sprich, es lohnt sich für ein paar Tage in der Donauregion zu verweilen und auch das Umland mit seiner außergewöhnlichen Landschaft und den historischen Städtchen zu entdecken.
Mehr Informationen www.donauregion.at/radfahren
Fazit der Redaktion
Wer die Donauregion in Oberösterreich mit dem Fahrrad entdecken und dabei den moosig-frischen Duft des Flusses in der Nase haben will, der sollte auf dem Donauradweg in die Pedale treten. Abseits des Radweges kann auf vielen Rundtouren das Umland erkundet, Höhenmeter gesammelt werden, um sich neue Perspektiven zu verschaffen. Kulinarik und Kultur kommen ebenso wenig zu kurz wie der sportliche Aspekt. Der Donauradweg ist mit vielen Ladestationen bestens für E-Biker ausgestattet, ebenso mit fahrradfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten.
Quelle: genböck pr
Am 29. Mai beginnt im Epic Bikepark Leogang die Sommersaison. Und nicht nur das – Die gewachsene Sehnsucht der Biker wird zusätzlich auch noch mit spannenden Neuheiten gestillt: Der Hot Shots fired by GoPro wird zu einer Jump Line umgebaut und auch einer der größten Anfängerbikeparks Europas, der Riders Playground, erfreut sich zahlreicher Updates. Außerdem sorgt der Zusammenschluss von Saalfelden Leogang mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn zu Österreichs größter Bikeregion für Bike-Vergnügen der Superlative.

(c)Klemens Koenig Bikepark Leogang
„Die vergangenen zwei Monate haben uns alle schwer getroffen. Wir sind froh, dass die Maßnahmen der österreichischen Regierung gefruchtet haben und dem Bikeparkbetrieb im Epic Bikepark Leogang nichts im Wege steht“, sagt Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen und führt weiter aus: „Wir haben die Zeit sinnvoll genutzt, um das Angebot für unsere Gäste mit spannenden Neuheiten zu erweitern.“ Seit Anfang April wurden nicht nur Revisions-, sondern auch Umbauarbeiten betrieben. Die Asitzbahn und ab 04. Juli auch die Steinbergbahn bringen die Rider bequem und schnell an den Ausgangspunkt ihrer Bike-Abenteuer.
Dort geht es für die Biker im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus, denn der Hot Shots fired by GoPro wird durch ein komplettes Facelift zur Jump Line umgebaut. Die anspruchsvolle neue Strecke garantiert Könnern Airtime und Spaß gleichermaßen. „Obwohl wir im Vorjahr bereits umfangreiche Investitionen vorgenommen hatten, wollen wir auch weiterhin auf die Wünsche unserer Gäste eingehen. Vor allem der Umbau des Hot Shots fired by GoPro erfolgte auf deren Anregungen“, erklärt Grundner.

(c)Klemens Koenig Bikepark Leogang
Der 10.000 Quadratmeter große Riders Playground wurde einem Feinschliff unterzogen: Neue Förderbänder sorgen für einen besseren Zugang zum 2019 eröffneten 5.000 Quadratmeter großen World Champs Pumptrack, der von einer flowigen Jump & Dirt Line umrundet wird. Der Riders Playground, einer der größten in Europa, wurde außerdem um zwei komplett neue Lines erweitert.
Auch das Single-Trail-Netzwerk der Region wird in diesem Jahr noch ausgebaut. Voraussichtlicher Baubeginn für eine neue Variante des Schwarzleo-Trails ist Anfang Juli.

(c)Klemens Koenig Bikepark Leogang
Seit Sommer 2020 ist der Epic Bikepark Leogang Teil von Österreichs größter Bikeregion! Der Zusammenschluss von Saalfelden Leogang, Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn sorgt für Bike-Spaß der Superlative: Über 70 km Lines & Trails und neun moderne Bergbahnen bringen Biker schnell und komfortabel auf die schönsten Gipfel und zu den Einstiegen der lässigsten Trails.

(c)Michael Geissler Bikepark Leogang
Auch im Bikepark Leogang steht die Gesundheit zweifelsfrei an oberster Stelle. Daher werden die Vorgaben der Regierung im Hinblick auf Hygienemaßnahmen wegen der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt. „Wir freuen uns alle sehr, dass der Epic Bikepark Leogang am 29. Mai 2020 geöffnet werden darf, denn das bedeutet einen großen und vor allem schönen Schritt zurück in die Normalität für die gesamte Region Saalfelden Leogang. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Gastronomie bis dahin bereits geöffnet hat und die Hotels parallel öffnen dürfen“, sagt Marco Pointner, Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik.
Gute Nachrichten gibt es ferner von der Gastronomie und den Hotels. Restaurants und Almhütten dürfen bereits ab dem 15. Mai 2020 öffnen und somit die Gäste unter den bekannten Auflagen und Vorschriften versorgen. Weitere Lockerungen betreffen auch die Hotels, die ebenfalls ab dem 29. Mai 2020 wieder Gäste beherbergen dürfen. Diese unterliegen selbstverständlich genauso den strengen Hygienevorschriften, garantieren aber, dass ein Ausflug in den Bikepark Leogang kein Vergnügen für einen Tag sein muss, sondern, dass sich Biker vollends aus der Lockdown-Lethargie befreien und ihrer Leidenschaft für mehrere Tage am Stück nachgehen können.
Weitere Hinweise zu den aktuell ungewissen Einreiserestriktionen bzw. Ausreisebeschränkungen aus anderen Ländern folgen auf der Plattform des Landes Salzburg. „Die Politik ist bereits im Dialog mit unseren Nachbarländern, um die Möglichkeiten von Urlaubern aus dem Ausland abzuklären. Die zeitnahe Grenzöffnung wäre natürlich ein weiterer Meilenstein für die gesamte Region. Oberste Priorität und Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Infektionszahlen weiter zurückgehen“, sagte Marco Pointner.

(c)Michael Geissler Bikepark Leogang
Die für 04. bis 06. September im Epic Bikepark Leogang geplante UCI Mountainbike Weltmeisterschaft im Downhill und Pumptrack soll übrigens durchgeführt werden. Informationen dazu folgen in Kürze.
Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang findet Ihr auf bikepark-leogang.com, sowie auf dem Instagram – bzw. Facebook-Account.

(c)Klemens Koenig Bikepark Leogang
Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Krallerhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an.
Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang findet Ihr unter saalfelden-leogang.com
Mit einem über 1.000 Kilometer langen Mountainbike-Wegenetz, dem ausgezeichneten Tauernradweg und der Großglockner Hochalpenstraße als Rennrad-Premiumstrecke gilt die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern als exzellente Urlaubsdestination für alle, die gerne in die Pedale treten. Stetige Wegbegleiter sind die grandiose Naturkulisse in den 13 Nationalpark-Tälern und traumhaft schöne Panoramen und Ausblicke auf die höchsten Berge Österreichs. Auf urigen Almhütten werden hausgemachte Pinzgauer Schmankerl zur Stärkung kredenzt. Verleihstellen, E-Tankstellen und internationale Spitzen-Events runden das Angebot ab.
Das Rad ist das ideale Fortbewegungsmittel für die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Nachhaltig, lautlos und naturnah verspricht es beglückende Urlaubsmomente. Auch im Nationalpark Hohe Tauern dürfen sich die Radfreunde über ein Angebot, dass wirklich auf jeden zugeschnitten ist:
Einer der beliebtesten Radwege Europas startet am Fuße der Krimmler Wasserfälle
Der 270 bzw. 310 Kilometer lange Tauernradweg von den Krimmler Wasserfällen in die Mozartstadt Salzburg und weiter nach Passau zählt zu den schönsten und beliebtesten Radwanderwegen Europas: Seinen Ausgangspunkt hat er in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Die Nationalpark-Etappen von Krimml nach Taxenbach umfassen insgesamt 100 Kilometer. Einzelne Streckenabschnitte oder die Rückfahrt können mit der Pinzgauer Lokalbahn zurückgelegt werden. 2017 zeichnete der ADFC den Tauernradweg als 4-Sterne-Qualitätsroute aus.
Die denkmalgeschützte Großglockner Hochalpenstraße gilt als schönste Panoramastraße Europas: Mit der individuellen Zeitnehmung bis zum Fuscher Törl (2.455 m) zählt sie zu den Superlativen unter Rennradfahrern und Mountainbikern. Hier wird alljährlich auch der „Glocknerkönig“ mit rund 3.000 Teilnehmern ausgetragen. Wem das Fuscher Törl noch nicht genug ist, der nimmt sich weitere Etappenziele vor: so etwa die Edelweißspitze (2.571 m), das Hochtor (2.504 m) oder die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m).
Weitere Infos findet Ihr unter www.nationalpark.at
Text: MK Salzburg