Mitte September 2026 wird die Region Seefeld wieder zum Treffpunkt für Wanderbegeisterte aus aller Welt. Der Internationale 3-Tage Einhornmarsch lädt von Freitag bis Sonntag dazu ein, die Tiroler Bergwelt gemeinsam zu entdecken. Ganz ohne Zeitdruck und ohne Wettkampf. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Wandern, die Natur und das Miteinander von internationalen Teilnehmern, Militärgruppen und Einheimischen.
Für jeden Schuh die passende Route
Besonders vielfältig zeigt sich das Programm bei den Strecken: An jedem der drei Tage stehen vier Routen zur Auswahl – eine leichte, zwei mittelschwere und eine schwierige. Damit bietet der Einhornmarsch sowohl genussvolle Wanderungen als auch anspruchsvolle Herausforderungen.

Drei Tage, zwölf Routen und Landschaft pur
Die Strecken führen vom Leutaschtal aus durch Wälder, über Almen, entlang von Bächen und durch die eindrucksvollsten Landschaften der Region. Mit 10, 20, 30 oder 42 Kilometern können die Teilnehmer jeden Tag neu wählen, wie viel sie sich vornehmen möchten.
Der erste Tag startet mit der 10 Kilometer langen Runst-Wanderung, einer leichten Route mit überwiegend flachem Verlauf durch das Leutaschtal. Die 20 Kilometer lange Achen-Wanderung folgt der Leutascher Ache und führt bis nach Unterkirchen. Wer mehr Höhenmeter und Naturerlebnis sucht, kann sich für die 30 Kilometer lange Geisterklamm-Wanderung entscheiden. Sie führt durch die Leutascher Geisterklamm, über den Grenzübergang nach Deutschland und über Scharnitz und das Satteltal zurück ins Leutaschtal. Die anspruchsvollste Variante des Tages ist die 42 Kilometer lange Runde um die Arnspitze mit abwechslungsreichen Passagen rund um das Bergmassiv.

Olympia und Erlebniswanderung
Am zweiten Tag wartet mit der Katzenkopf-Wanderung eine rund 10 Kilometer lange leichte Route. Die 20 Kilometer lange Wildmoos-Wanderung führt über Unterweidach, Weidach, Neuleutasch und Seefeld weiter ins Wildmoos und zum Katzenkopf. Die 30 Kilometer lange Inntalblick-Wanderung verbindet diese landschaftlichen Höhepunkte mit zusätzlichen Schleifen und Ausblicken über die Region. Die 42 Kilometer lange Olympia-Wanderung ist die anspruchsvollste Strecke des Tages und verbindet lange Talpassagen mit abwechslungsreichen Wegen durch die Landschaft rund um Seefeld und Leutasch.
Der Samstag steht zugleich ganz im Zeichen der Erlebniswanderung. Entlang der Strecken warten Musik, regionale Schmankerln und besondere Erlebnisse. Je nach gewählter Distanz geht es unter anderem zur Friedensglocke in Mösern und zur Toni-Seelos-Sprungschanze, deren Standseilbahn exklusiv für die Teilnehmer genutzt wird. Bei der Katzenkopfhütte klingt das Wandererlebnis mit Kulinarik und traditioneller Musik aus, bevor es mit dem Lift zurück ins Tal und anschließend zum Get-together in die Wettersteinhalle geht.

Almparadies und Seen en masse
Zum Abschluss wartet am Sonntag die 10 Kilometer lange Wiesenweg-Wanderung als leichte Runde durch die Ortsteile Moos, Plaik und Klamm. Die 20 Kilometer lange Bichlwald-Wanderung führt zusätzlich ins idyllische Gaistal und zur Hämmermoosalm. Noch weiter geht es auf der 30 Kilometer langen Gaistal-Wanderung, die über die Hämmermoosalm und Gaistalalm führt und anschließend über den Weidachsee und das Leutaschtal zurück zum Ausgangspunkt verläuft. Den Höhepunkt bildet die 42 Kilometer lange Almenparadies-Wanderung. Sie führt unter anderem zur Hämmermoosalm, zur Gaistalalm, weiter über Lottensee und Wildmoossee sowie zur Wildmoosalm und bietet damit eine besonders abwechslungsreiche Mischung aus Almen, Seen, Waldwegen und Aussichtspunkten.
Alle weiteren Infos zu Einhornmarschs und Erlebniswanderung gibt es hier: Der Int. 3 Tage Einhornmarsch in der Region Seefeld.
Fazit
Der Internationale Einhornmarsch in der Region Seefeld ist Teil der IML-Volksmarschreihe. Im Mittelpunkt steht das Wandern, Freundschaften zu schließen und drei Tage auf Tirols Hochplateau die Natur zu genießen. Das internationale Teilnehmerfeld vereint Menschen aus verschiedenen Kulturen aus diversen Ländern aller Altersklassen und Fitnesslevel. Es geht nicht um Zeit oder Leistung, sondern um eine Gemeinschaftserlebnis. Wer sich noch anmelden möchte, der kann das unter folgendem Link machen und wird bestimmt mit einer unvergesslichen Zeit in der Region Seefeld belohnt.
Quelle: Tourismusverband Seefeld
Eine Woche vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2026 richtet sich der Blick der nordischen Sportwelt nach Seefeld. Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 wird die Region zum Zentrum der Nordischen Kombination – und zum Schauplatz einer echten Olympia-Generalprobe. Beim Nordic Combined Triple geht es nicht nur um den prestigeträchtigen Triple-Pokal, sondern auch um ein deutliches sportliches Signal in Richtung Mailand-Cortina.

Seefeld hat sich über Jahre hinweg einen besonderen Ruf erarbeitet. Ob bei Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen oder beim Nordic Combined Triple: Immer wieder wurde der Tiroler Wintersportort zum Wendepunkt ganzer Saisonen. Das zeigte sich auch 2025, als Vinzenz Geiger und Nathalie Armbruster mit ihrem deutschen Doppelsieg beim Triple den Grundstein für ihre späteren Gesamtweltcup-Erfolge legten.
Wer in Seefeld gewinnt, reist nicht selten mit breiter Brust weiter – und oft auch mit Edelmetall-Ambitionen. Kein Wunder also, dass dem Triple 2026 eine besondere Bedeutung zukommt: doppelte Weltcup-Punkte, drei Bewerbe an drei Tagen und eine Kulisse, die mentale Stärke ebenso fordert wie sportliche Klasse.

Sportlich verspricht das Nordic Combined Triple auch 2026 maximale Spannung. Jeder Tag bringt ein anderes Format – und damit neue taktische Herausforderungen.
Den Auftakt macht der Massenstart, bei dem alle Athletinnen und Athleten gleichzeitig auf die Loipe gehen. Die Reihenfolge im Ziel entscheidet über die Startreihenfolge beim anschließenden Springen – ein Format, das immer wieder für Überraschungen sorgt.
Am zweiten Tag folgt ein Compact-Bewerb, bei dem zunächst gesprungen wird. Die bewusst gering gehaltenen Zeitabstände sorgen dafür, dass für das große Finale alles offenbleibt.
Der Sonntag gehört dann dem klassischen Gundersen-Rennen: Wer hier als Erste oder Erster ins Ziel läuft, krönt sich zum Triple-Sieger oder zur Triple-Siegerin – und setzt ein deutliches Ausrufezeichen Richtung Olympia.

Nicht nur sportlich, auch abseits der Wettkämpfe zeigt sich Seefeld von seiner besten Seite. Ein Höhepunkt ist das Winterfest der Seefelder Vereine am 31. Januar im Kurpark. Ab dem Nachmittag erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit Musik, Showeinlagen und Familienangeboten – vom Kasperltheater über Kinderdisco bis hin zu Live-DJ und Partyabend.
Nach Sonnenuntergang stehen dann die Stars des Nordic Combined Triple im Mittelpunkt: Die feierliche Siegerehrung geht direkt in einen stimmungsvollen Abend über, musikalisch begleitet von bekannten Partyacts. Wintersport trifft hier auf Tiroler Lebensfreude – offen, herzlich und nahbar.
Ein starkes Zeichen setzt Seefeld auch beim Thema Mobilität. Ticketbesitzerinnen und -besitzer können erneut kostenlos aus ganz Tirol anreisen. Über den Eventticketgenerator des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) lässt sich ein kostenloses An- und Abreiseticket buchen – gültig für alle VVT-Nahverkehrsverbindungen. Das sorgt für entspannte Anreise, weniger Verkehr und einen nachhaltigeren Eventbesuch.
Das Ski Austria Fan Dorf rundet das Triple-Wochenende perfekt ab. In gemütlicher „Alpendorf“-Atmosphäre genießen Gäste warme und kalte Getränke, frisch zubereitete Speisen und beste Sicht auf Schanze und Zielbereich. Besonders für Fans spannend: Die Nähe zu den Athletinnen und Athleten macht Begegnungen und Autogramme abseits der Wettkämpfe möglich – ein echtes Plus für alle, die den Sport hautnah erleben möchten.
Das Nordic Combined Triple 2026 in Seefeld ist weit mehr als ein weiterer Weltcup-Stopp. Es ist Standortbestimmung, Olympia-Testlauf und Wintersportfest zugleich. Wer nordische Disziplinen liebt, bekommt hier Sport auf höchstem Niveau – kombiniert mit alpiner Kulisse, stimmungsvollem Rahmenprogramm und nachhaltiger Eventorganisation. Seefeld beweist einmal mehr, warum es zu den bedeutendsten Austragungsorten der nordischen Szene zählt.
Quelle: Tourismusverband Seefeld