Wenn die Sommertouristen abgereist sind und die Temperaturen mild bleiben, zeigt sich Kroatien von einer entspannten, farbenreichen Seite. Sanftes Licht, klare Luft und die vielfältige Natur laden zu Spaziergängen, Radtouren und Ausflügen ein. Gleichzeitig bietet die ruhigere Jahreszeit die Gelegenheit, Städte wie Rovinj, Opatija und Zadar in aller Ruhe zu entdecken. Ihre Altstädte, historischen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Besonderheiten und kulinarischen Highlights machen einen Städtetrip zum Jahresende zu einem besonderen Erlebnis.
Rovinj: Ruhe, Natur und Genuss
Nach dem Ende des Sommers kehrt in Rovinj eine angenehme Ruhe ein. Die Stadt zeigt sich im weichen Licht des späten Jahres von ihrer vielleicht schönsten Seite: entspannt, farbenreich und voller kleiner Entdeckungen. Im historischen Zentrum erwarten Besucher enge Gassen, kleine Plätze, Galerien und die markante Kirche der Heiligen Euphemia, das Wahrzeichen Rovinj.
Angenehme Temperaturen laden zu Spaziergängen, Radtouren oder Kletterausflügen im nahegelegenen Waldpark Zlatni Rt (Goldenes Kap) ein, wo das Blau des Meeres auf die warmen Töne der späten Jahreszeit trifft. Auch der Rad- und Wanderweg Štrika-Ferata bietet ideale Möglichkeiten, die Umgebung aktiv zu erkunden.
Auf dem Wasser locken Ausflüge mit Segel- oder Motorboot in das Rovinjer Archipel oder rund um die Insel Sveta Katarina, die direkt gegenüber der Altstadt liegt.
Mit der Erntezeit hält das Jahresende auch kulinarische Genüsse bereit: frisch gepresstes Olivenöl, junger Wein, Pilze, Kastanien und Trüffel prägen die regionale Küche und machen den Aufenthalt zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Opatija: Schokoladenseite am Meer
Opatija zeigt sich in der Nebensaison von ihrer genussvollsten Seite. Die elegante Küstenstadt an der Kvarner Bucht verbindet mondänes Flair mit beeindruckender Natur und kulinarischen Erlebnissen. Im Stadtzentrum erzählen prachtvolle Villen und Grandhotels von der glanzvollen Geschichte Opatijas als Kurort des europäischen Adels. Die Villa Angiolina aus dem Jahr 1844 mit ihrem gepflegten Park und die kleine Kirche des Heiligen Jakob zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten.
Entlang der 12 Kilometer langen Küstenpromenade Lungomare laden milde Nachmittage zu entspannten Spaziergängen am Meer ein. Wer Bewegung in der Natur sucht, findet im nahegelegenen Naturpark Učka ideale Bedingungen für einen aktiven Aufenthalt: gut markierte Wanderwege führen durch die Berglandschaft bis zum höchsten Gipfel, dem Vojak, von dem sich ein weiter Blick über die Inseln und bis zu den Alpen eröffnet.
Kulinarisch steht das Jahresende ebenfalls im Zeichen des Genusses: Die Trüffelsaison ist in vollem Gange, und in den Restaurants kommen hausgemachte Pasta, Wildgerichte und frischer, gegrillter Fisch auf den Tisch. Anfang Dezember verwandelt sich Opatija in die süßeste Stadt der Adria: Beim Schokoladenfestival dreht sich alles um die Kakaobohne, mit Workshops, Ausstellungen, Musik, speziellen Schokoladenmenüs in den Restaurants und sogar Wellnessbehandlungen mit Schokolade.

Zadar: Berühmt für seine goldenen Sonnenuntergänge
Zadar ist weltberühmt für seine Sonnenuntergänge, die die Stadt in goldenes Licht tauchen. Der beste Schauplatz dafür ist die Uferpromenade, am Platz „Gruß an die Sonne“. Begleitet wird das Naturschauspiel von der Musik der Meeresorgel, deren harmonische Klänge von den Wellen erzeugt werden und der Stadt eine einzigartige Atmosphäre verleihen.
Die mittelalterliche Altstadt lädt zu entspannten Spaziergängen durch charmante Gassen und über idyllische Plätze ein. Besucher entdecken römische Ruinen, die Kathedrale der Heiligen Anastasia und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Stadtmauern, die alle von Zadars bewegter Geschichte erzählen.
In der Nebensaison zeigt sich Zadar von seiner ruhigen, gelassenen Seite. Milde Temperaturen und das sanfte Licht des frühen Winters schaffen ideale Bedingungen, um gemächlich zu schlendern, die Umgebung auf sich wirken zu lassen und den Moment zu genießen.
Zauberhafte Adventszeit am Meer
Mit Beginn der Adventszeit verwandeln sich alle drei Städte in stimmungsvolle Winterkulissen am Wasser. In Rovinj erfüllt der „Advent by the Sea“ die Altstadt mit Musik, Lichtern und istrischen Spezialitäten. Opatija präsentiert den „schönsten Advent am Meer“ mit festlich geschmückten Parks, Musik, Eislaufbahn und winterlicher Atmosphäre. Zadar wird zum winterlichen Treffpunkt am Meer, mit Konzerten, Kulinarik, Kulturprogramm und einer festlich beleuchteten Altstadt. So vereint die Region den Zauber der Adventszeit mit mildem Küstenklima, ein besonderer Mix aus Meeresromantik, Kultur und festlichen Momenten.
Wenn das Jahr dem Ende zugeht, zeigt Kroatien seinen besonderen Charme: Rovinj, Opatija und Zadar präsentieren sich entspannt, farbenreich und voller Entdeckungen. Kultur, Natur und regionale Genüsse machen die Nebensaison zur idealen Reisezeit, perfekt für Spaziergänge, Wanderungen und kulinarische Erlebnisse an der Küste.
Quelle: AVIAREPS Tourism GmbH
Schon beim Betreten des Museums liegt ein Duft von Schokolade in der Luft. Zur Entstehung des Schokoladenmuseums gehen wir etwas zurück in die Vergangenheit.
Der Schokoladenfabrikant Hans Imhoff übernahm 1972 die Stollwerk Schokoladen-fabrik in Köln. Nachdem man einen entsprechenden Standort im Rheinauhafen gefunden hatte, errichtete er 1993 das Schokoladenmuseum. Es entstand eine teilweise gläserne Fabrik die äußerlich einem Schiff gleicht.

Schokoladenmuseum Köln
Wir betreten zunächst ein begehbares Tropenhaus mit exotischer Vegetation und bekommen einen Eindruck vom Entstehungsland der Kakaobohne. Es war sehr feucht-warm. Wir erfahren, wie die Kakaobohne geröstet, gebrochen und gemahlen wird.
Wir kommen in den Produktionsbereich und da steht er, das Wichtigste für Kinder und vielleicht auch für den einen oder anderen Erwachsenen: Der Schoko-ladenbrunnen. Schon wenn die Waffel in die duftende warme Schokolade eingetaucht wird, strahlen die Augen und dann erst der Geschmack.
Man glaubt noch nie so köstliche Schokolade gegessen zu haben. Mit einem Zwinkern der freundlichen Bedienung gibt es auch noch Weitere.

Schokoladenmuseum Köln
Wir bestaunen die gläsernen Maschinen durch die wir den Herstellungsprozess verfolgen können. Da wird die flüssige Schokolade in die unterschiedlichsten Formen gegossen. Es entstehen kleine Täfelchen und ganze Schokoladentafeln, die dann auch nach dem Auskühlen maschinell in das bekannte bunte Papier eingepackt werden.
Dann beobachten wir die Entstehung der Schokoladenhohlfiguren, wie sie immer wieder gedreht werden, bis die gewünschte Figur entsteht. Da gibt es Osterhasen, Nikoläuse, Tierfiguren, Teddybären und Fußbälle. Bei den Figuren die aus unterschiedlichen Schokoladen entstehen, z.B. braune und weiße ist auch noch viel Handarbeit gefragt.

Schokoladenmuseum Köln
Das gilt auch für die Herstellung von Pralinen und Trüffeln. Beim Betreten einer weiteren Ebene bestaunen wir die Porzellan- und Silber-sammlung aus denen man in früheren Zeiten den warmen Kakao genossen hat.
In anderen Vitrinen stehen schöne alte Verpackungen für Schokolade und Pralinen. Auch alte historische Automaten, wie sie die älteren der Besucher noch von früher kennen, sind ausgestellt.

Schokoladenmuseum Köln
Da werden für einige Erinnerungen wach. Und dann beginnt sie, unsere Einkaufstour durch den Schokoshop. Die Entscheidung fällt schwer, die Auswahl überwältigend. Es dauert lange bis wir nicht nur für uns, sondern auch für die Daheimgebliebenen das entsprechende süße Souvenir gefunden haben.
Schweren Herzens verlassen wir den Shop mit unserem Schätzen. Wir hätten noch lange stöbern können, aber wir wollen noch weiter.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11:00 bis 19:00 Uhr
Schokoladenmusum Köln
Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
www.schokoladenmusum.de
Text: Tim Sobinger
Bildmaterial: Schokoladenmuseum Kölm