Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit erweitert die Plattform ihren Einfluss auf den Wintersport. Der dritte Ski Industry Climate Summit markiert einen bedeutenden Meilenstein in Bezug auf Tragweite, Themenvielfalt und sektorübergreifende Beteiligung. Im Anschluss an die Prowinter-Messe brachte die Veranstaltung von Atomic, Protect Our Winters und dem Winter Sports Sustainability Network führende Stimmen aus dem Wintersport-Ökosystem in Bozen zusammen, um gemeinsame Maßnahmen für den Klimaschutz, Innovationen und Kooperationen zu diskutieren. Vorreiter aus der Wintersportbranche, Forschungseinrichtungen, NGOs und Dienstleister präsentierten an zwei Tagen zentrale Erkenntnisse zu Gesetzgebung, Marktentwicklungen, Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung und Interessenvertretung.
Der Blick auf die schneefreien Berge rund um den Veranstaltungsort in Bozen erinnerte alle Teilnehmer daran, warum der Ski Industry Climate Summit so wichtig ist und was auf dem Spiel steht. Die Winterbedingungen stellen sowohl den Skisport und alle beteiligten Industrien weiterhin vor Herausforderungen.

„Bei Atomic gehen wir davon aus, dass alles, was wir herstellen, Auswirkungen hat. Bei Nachhaltigkeit geht es nicht um Reinheit oder Perfektion, sondern darum, sich dieser Auswirkungen bewusst zu sein, offen über Kompromisse zu sprechen und gemeinsam daran zu arbeiten, sie zu reduzieren. Diese Überzeugung ist die Triebfeder des Ski Industry Climate Summit.“ sagt James Fairbank, Vice President Marketing Atomic.
Angesichts der Dringlichkeit und der gegenseitigen Abhängigkeit von Klimaschutzmaßnahmen begrüßten die Veranstalter erstmalig auch Skigebiete und Verbände in einer breiteren Koalition, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet: den Wintersport und die Natur zu bewahren, indem das gesamte Ökosystem, das ihn trägt, in den Blick genommen wird.

Strategische Ausrichtung und Branchenüberblick
Während des Climate Summit wurden wirtschaftliche Auswirkungen (WIFO), regulatorische Updates (FESI, Snaplinc) und Marktveränderungen (SIA) präsentiert. Decathlon teilte seine langfristige Vision für den Wintersport, während Betreiber wie KitzSki, Compagnie des Alpes und Verbände wie die Internationale Biathlon-Union ihre Klimastrategien vorstellten. Ergänzt wurde dies durch Beiträge zu Markenvertrauen und designorientierten Maßnahmen von Above the Clouds, EY und EOCA.
Umsetzung und Innovation
Der Climate Summit bot jedoch weitaus mehr als einen Einblick in den Markt und die unterschiedlichen Strategien. Praktische Lösungen und Innovationen wurden in verschiedenen Sitzungen beleuchtet, von zirkulären Geschäftsmodellen (Intersport International, Ellen MacArthur Foundation), Produktlebenszyklen (Glimpact, Amer Sports) bis Recyclingtechnologien (WINTRUST, Fairmat, Re-Sport). Workshops boten Stakeholdern die Möglichkeit, sich zu Themen wie Mobilität, Veranstaltungen, standardisiertem Datenaustausch und ESG-Tools auszutauschen – von Materialforschung bis hin zu branchenübergreifende Allianzen.

Der Ski Industry Climate Summit 2026 wurde von den Teilnehmer:innen als eine unverzichtbare Plattform für Klimaführung im Wintersport anerkannt. Ben Aidan, Partnerships Director von Protect Our Winters Europe, unterstreicht: „Marken, Skigebiete, Sportverbände, Einzelhändler und viele mehr arbeiten zusammen, um ein inspirierendes Wintererlebnis bzw. eine inspirierende Gemeinschaft zu schaffen. Angesichts der Herausforderungen, denen unsere Branche durch den Klimawandel gegenübersteht, müssen wir diesen kollektiven Geist nutzen, um bedeutende Fortschritte zu erzielen. Der Ski Industry Climate Summit ist der richtige Ort dafür.“
Auch für Christian Schneidermeier, Director der European Outdoor Group, ist klar: „Trotz aller politischen Turbulenzen ist es weiterhin wichtig, die von uns begonnene Arbeit fortzusetzen, um die Bemühungen unserer Branche im Bereich der Nachhaltigkeit zu verstärken. Und das gilt nicht nur für Textilien, sondern ist für die gesamte Branche einschließlich der Hardware von entscheidender Bedeutung. Wie wir jetzt handeln, wird unsere Zukunft bestimmen. Nur durch gemeinsame Zusammenarbeit können wir die Herausforderungen meistern. Deshalb unterstützen wir den Atomic Ski Industry Climate Summit als Plattform zum Austausch und Lernen.“
Quelle: haebmau ag / Atomic
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Schlagwörter wie „Bio“, „Plastikfrei“, „Umweltschutz“, etc. sie sind prinzipiell an der Tagesordnung. Auch im Einzelhandel werden immer häufiger Plastikstrohhalme aus dem Sortiment genommen, Plastiktüten gegen Papiertüten ausgetauscht und mancherorts gibt es die Möglichkeit wiederverwertbare Netze für Obst und Gemüse zu kaufen um Verpackungsmüll zu verhindern.
So richtig viel bewirken diese Dinge allerdings nicht wirklich, wenn sie nur vereinzelt durchgeführt werden und nicht im Großen. Denn ganz ehrlich, blickt man sich in den Supermärkten um, dann gibt es nur wenige Produkte, die nicht rundherum in Plastik an sich oder in kunststoffbeschichteten Verpackungen über den Ladentisch gehen. In jedem Supermarkt? Nein…

Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft
„Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein – ein Dorf in dem widerborstige und mutige Gallier leben wird nicht müde den Römern die Stirn zu bieten“… so beginnen die weltweit bekannten Asterix-Bücher von Auto René Goscinny (1926 – 1977) und Zeichner Albert Uderzo. Ist es hier ein ganzes Dorf, dass den Römern mutig die Stirn bietet, hat sich im Berchtesgadener Land, genauer gesagt in der Schönau am Königssee und ganz genau am Triftplatz beim Berchtesgadener Bahnhof nun ein Einzelner dazu entschlossen, den Kampf gegen den Plastikmüll aufzunehmen. Dieter Schönwälder, Inhaber des Rewe-Marktes am Triftplatz hat dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Aber wie funktioniert das im Einzelhandel?

Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft (Grünkunft)
Ab Montag, dem 15. Oktober 2018 ist es soweit, dann haben die Kunden die Möglichkeit rund 120 Produkte plastikfrei einzukaufen. Von Studentenfutter bis Lakritz, Kartoffelpürree-Flocken bis Basmatireis und unterschiedlichsten Kräutern bis hin zu Olivenöl. Wer nun dankend ablehnt und an tonnenschwere Einkäufe in Glasfalschen denkt – weit gefehlt. Die Produkte werden in einer kompostierbaren Bio-Folienverpackung aus 100% nachwachsenden Rohstoffen verpackt. Ganz ohne Nahrungsmittelkonkurrenz oder Gentechnik wie bei Verpackungen aus anderen Biokunststoffen wie Maisstärke oder Polymilchsäure (PLA).
Die Idee zu den umweltfreundlichen Verpackungen hatte die Firma Grünkunft, alias Edna Kleber-Belizário und Christoph Kleber. Die beiden Inhaber hatten die Idee zu dieser Verpackung, aus der letztendlich auch ein eigenes Geschäft in Wasserburg am Inn entstanden ist. Die Folienbeutel sind einmalig auf dem deutschen Markt und genießen den Schutz des deutschen Patent- und Markenamtes. Die Beutel sind plastik-, erdöl- und schadstofffrei und werden aus 100% regenrierter Cellulose (Holz) hergestellt, die vorwiegend aus Schnittabfällen der Forstwirtschaft entstammen. Die Tüten sind vegan und verrotten innerhalb weniger Wochen auf dem Heimkompost. Über die Altpapiersammlung sind sie als wertvoller Sekundärrohstoff sinnvoll recyclebar.

Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft
Gekommen ist Dieter Schönwälder, dem Inhaber des Rewe Marktes am Triftplatz die Idee bei einem Radiointerview über „Grünkunft“ auf Bayern 5. „Zusammen mit Uli Schneider, dem Initiator der Facebook-Präsenz „Berchtesgaden gegen Plastikmüll“ überlegt er schon seit längerem, wie man im Einzelhandel den Kampf gegen den Plastikmüll erfolgreich und langfristig aufnehmen kann. Gibt es doch jede Menge Hygiene- und sonstige Vorschriften zu beachten. Ein knapp einstündiges Interview mit Christoph Kleber im Radio sorgte dann für die Initialzündung und für einen zeitnahen Besuch in Wasserburg am Inn. Ähnlich zeitnah können nun ab Montag, dem 15. Oktober rund 120 Produkte bei Rewe am Triftplatz erworben werden. Direkt im Eingangsbereich platziert und schon seit längerem mit Werbeanzeigen wie „Hier beginnt die Zukunft“ angeteasert.
„Wir sind alle nur Gäste auf dieser Welt und sollten uns auch wie Gäste benehmen. Es kann nicht sein, dass die nachfolgenden Generationen unsere Fehler wieder gutmachen müssen. Ein Plastikstrohhalm braucht 200 Jahre bis er auf natürlichem Wege verrottet ist. Und da gibt es weitere schlimme Beispiele. Wir sollten alle versuchen hier endlich tätig zu werden und sowohl gemeinsam, als auch jeder für sich mehr auf unsere Umwelt und Natur Rücksicht nehmen. Unsere Nachkommen sollen auch noch etwas von ihr haben“, so Dieter Schönwälder.
Derzeit begrüßen die Kunden im Eingangsbereich noch jede Menge leere Kisten. Am Wochenende werden diese dann mit Ware gefüllt und ab Montag geht der Verkauf los. Welche Produkte es im Einzelnen gibt und viele weitere Insider-Infos von Christoph Kleber und Dieter Schönwälder erfahrt Ihr am Wochenende in unserem Newsletter am Sonntag…
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Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft
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Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft
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Rewe Dieter Schönwälder – Plastikfrei mit Grünkunft
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Weitere Infos über das Unternehmen Grünkunft findet Ihr hier…
Übrigens – heute Nachmittag lüften wir per Facebook live das Geheimnis, welche plastikfreien Produkten ab morgen im Rewe-Markt am Triftplatz gekauft werden können. Schaut rein auf www.facebook.com/beoutdoor.de