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Sevilla, die Stadt der Sonne, begrüßte mich mit Regen. Aber trotz schlechter Wetterberichte zeigte mir die Stadt, dass die Sonne nie weit weg ist und immer wieder konnte ich auch ihre warmen Strahlen im Gesicht spüren, während ich durch ihre wunderschöne Straßen spazierte. 

Geschichte von Sevilla

Die Wurzeln Sevillas reichen bis in die Antike zurück, als die Phönizier und später die Römer die Region prägten. Unter römischer Herrschaft blühte die Stadt als Hispalis auf und hinterließ beeindruckende Spuren, wie die Ruinen von Itálica vor den Toren Sevillas – die Geburtsstätte der Kaiser Trajan und Hadrian.

Im 8. Jahrhundert  eroberten die Mauren Sevilla und verwandelten die Stadt in ein blühendes Zentrum von Wissenschaft, Kunst und Handel. Aus dieser Zeit stammen viele der beeindruckenden Bauwerke, darunter der Giralda-Turm, der einst ein Minarett war. 1248 fiel Sevilla an die Christen zurück, als Ferdinand III. von Kastilien die Stadt zurückeroberte.

Die wahre Blütezeit begann jedoch im 16. Jahrhundert, als Sevilla zum Tor zur Neuen Welt wurde. Der Guadalquivir war die wichtigste Handelsroute für Gold, Silber und exotische Waren aus Amerika, und die Stadt erlebte einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Paläste, Kirchen und prächtige Gebäude entstanden – ein Erbe, das bis heute zu sichtbar ist.

Doch das Schicksal Sevillas schwankte: Epidemien, der Niedergang des Handels und der Verlust des Hafenmonopols ließen die Stadt an Bedeutung verlieren. Erst im 20. Jahrhundert gewann Sevilla wieder an internationalem Glanz, mit der Ibero-Amerikanischen Ausstellung 1929 und der Weltausstellung 1992, die moderne Akzente in das historische Stadtbild brachte.

Sehenswert 

1. Plaza de España

Der Plaza de España ist eines der beeindruckendsten Bauwerke Sevillas und ein wahres architektonisches Meisterwerk. Er wurde 1929 für die Iberoamerikanische Ausstellung erbaut und besticht durch seine halbkreisförmige Anlage, die von einem imposanten Gebäude mit eleganten Arkaden, kunstvollen Brücken und einem malerischen Wasserkanal umgeben ist.

Entlang des Platzes finden sich farbenfrohe Kachelmosaike, die zu einer Reise durch die Provinzen Spaniens einladen– jede Bank mit einer eigenen Szene aus der Geschichte Spaniens. Besonders schön ist es, entlang der Bänke zu schlendern und die liebevoll gestalteten Details zu entdecken.

Heute befinden sich in den Gebäuden viele Verwaltungsbüros, doch beim Besuch des Platzes fällt das kaum auf – stattdessen wirkt die Kulisse fast märchenhaft. Kein Wunder also, dass der Plaza de España auch als Filmset diente: Er war unter anderem in Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger als Kulisse für den Planeten Naboo zu sehen. Auch in Filmen wie Lawrence von Arabien wurde der Platz eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Der Plaza de España ist ein Highlight, dass man meiner Meinung nach nicht verpassen sollte.

2. Real Alcazar

Der Real Alcázar ist eines der beeindruckendsten Bauwerke Spaniens und ein wahres Meisterwerk der Architektur. Ursprünglich als maurische Festung im 10. Jahrhundert erbaut, wurde er nach der Rückeroberung durch die Christen im 13. Jahrhundert stetig erweitert. Besonders unter Pedro I., der für seine Faszination für die islamische Baukunst bekannt war, erhielt der Palast seinen einzigartigen Mudéjar-Stil, eine Mischung aus islamischen, gotischen und Renaissance-Elementen.

Der Alcázar war über Jahrhunderte hinweg die Residenz spanischer Könige und wird bis heute von der spanischen Königsfamilie genutzt – er ist damit der älteste noch genutzte Königspalast Europas.

Wer den Palast betritt, fühlt sich sofort in eine andere Zeit versetzt. Besonders beeindruckend ist der Patio de las Doncellas, der „Hof der Jungfrauen“, mit seinen kunstvollen Bögen, filigranen Stuckarbeiten und einem langen Wasserbecken in der Mitte. Hier wurden einst Botschafter empfangen und große Feste gefeiert.

Nach der Besichtigung des Palastes lädt der weitläufige Garten des Alcázar zum Verweilen ein. Hier findet man maurische Wasserspiele, versteckte Innenhöfe, exotische Pflanzen und verwinkelte Wege – ein Paradies mitten in der Stadt.

Nicht umsonst diente der Alcázar als Drehort für die Serie „Game of Thrones“, wo er als Kulisse für das Königreich Dorne diente.

Ein Besuch muss aber vorher geplant sein und die Tickets rechtzeitig online gekauft werden, sonst kann es passieren, dass man den Palast nicht besichtigen kann. Mit rechtzeitig meine ich etwas 2-3 Tage vorher um wirklich sicherzugehen. Die Website findet ihr hier

3. Die Stierkampf Arena

(c)be-outdoor.deT essa Stierkampfarena

Die Plaza de Toros de la Maestranza in Sevilla ist eine der ältesten und bedeutendsten Stierkampfarenen Spaniens. Erbaut im 18. Jahrhundert, gilt sie als architektonisches Juwel des Barocks und fasst rund 12.000 Zuschauer. Die Arena ist Schauplatz der wichtigsten Stierkämpfe, insbesondere während der berühmten Feria de Abril, wenn die besten Toreros des Landes hier antreten.

Der Stierkampf, oder „Corrida de Toros“, ist eine jahrhundertealte Tradition in Spanien, die stark mit der Kultur Andalusiens verwoben ist.

Der Stierkampf ist nicht für jeden etwas – mich eingeschlossen. Dennoch ist es faszinierend über die Kultur und die Entstehung dieser so kontroversen, aber gleichzeitig wichtigen Tradition Spaniens zu lernen. In der Stierkampf Arena in Sevilla ist das möglich. Die Einnahmen der Besichtigungen kommen ausdrücklich nicht dem Stierkampf zugute, sondern dienen dem Erhalt des Museums.

Ich persönlich habe es sehr genossen und war überrascht über die tiefgreifende Geschichte. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich wohl nie einem Stierkampf live beiwohnen möchte.

4. Kathedrale – auf den Spuren von Kolumbus 

Die Kathedrale von Sevilla, offiziell die Catedral de Santa María de la Sede, ist nicht nur die größte gotische Kathedrale der Welt, sondern auch eine der bedeutendsten Kirchen Spaniens. Sie wurde 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Die Kathedrale wurde auf den Ruinen einer ehemaligen Moschee errichtet, nachdem Sevilla im Jahr 1248 von den Christen zurückerobert wurde. Der Bau begann 1401 und dauerte über 100 Jahre, wobei gotische, Renaissance- und barocke Elemente einflossen. Ziel war es, eine Kirche zu errichten, die „so groß sei, dass alle, die sie sehen, uns für verrückt erklären“.

Die Kathedrale ist nicht nur ein bedeutendes religiöses Zentrum, sondern auch ein Symbol für den Reichtum und die Macht Spaniens während der Kolonialzeit.

Der Anblick im inneren der Kathedrale erstaunt mit ihrem riesigen Mittelschiff, den kunstvollen Buntglasfenstern. Der prächtige Hochaltar gilt als einer der größten und aufwendigsten der Welt. Besonders bekannt ist außerdem die Giralda, das ehemalige Minarett der Moschee, das heute als Glockenturm dient. Seine Mischung aus maurischer und christlicher Architekturmacht ihn zu einem der markantesten Bauwerke Sevillas.

Eine der meistbesuchten Attraktionen in der Kathedrale ist das beeindruckende Grabmal von Christoph Kolumbus. Es wird vermutet, dass sich hier tatsächlich seine sterblichen Überreste befinden, obwohl es Kontroversen darüber gibt, ob nicht ein Teil von ihnen in der Dominikanischen Republik verblieben ist.

Ein Besuch der Kathedrale sollte nicht ausgelassen werden und kann direkt um eine Besteigung des Turms erweitert werden, von dem man einen großartigen Ausblick über die Stadt genießen kann.

5. Flamenco

Sevilla ist das Herz des Flamenco und einer der besten Orte, um diese leidenschaftliche Kunstform live zu erleben. Der Flamenco ist mehr als nur Musik und Tanz – er ist ein Ausdruck tiefster Emotionen, voller Leidenschaft, Melancholie und Hingabe. Die Kunstform entstand aus einer Mischung von andalusischen, arabischen, jüdischen und roma-kulturellen Einflüssen und entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu dem, was sie heute ist: ein unverzichtbarer Teil der spanischen Identität und immaterielles Kulturerbe der UNESCO.

Es gibt zahlreiche Orte in Sevilla, um authentischen Flamenco zu genießen. Hier sind drei Optionen:

  1. Casa de la Memoria
    • Ein kleines, aber intimes Tablao (Flamenco-Bühne) im historischen Viertel Santa Cruz.
    • Perfekt für eine authentische Show ohne große Touristenscharen.
    • Adresse: Calle Cuna, 6
  2. El Palacio Andaluz
    • Eine der elegantesten und professionellsten Flamenco-Shows der Stadt.
    • Hier treten einige der besten Tänzer Sevillas auf.
    • Adresse: Calle Matemáticos Rey Pastor y Castro, 4
  3. La Carbonería
    • Eine legendäre Flamenco-Bar mit rustikalem Charme und spontanen Auftritten.
    • Perfekt für ein ungezwungenes, ursprüngliches Flamenco-Erlebnis.
    • Adresse: Calle Céspedes, 21

6. Metropol Parasol

(c)be-outdoor.de Tessa Metropol Parasol

Das Metropol Parasol, auch bekannt als „Las Setas de Sevilla“ (Die Pilze von Sevilla), ist eine der modernsten und außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das riesige Holzgebilde wurde 2011 auf der Plaza de la Encarnación eröffnet und bietet einen beeindruckenden Kontrast zu den historischen Bauten Sevillas. Das Metropol Parasol wurde vom deutschen Architekten Jürgen Mayer entworfen und gilt als die größte Holzkonstruktion der Welt. Seine Form erinnert an überdimensionale Pilze, die sich über den Platz wölben und mit ihrer organischen Struktur einen modernen Akzent im Stadtbild setzen.

7. Museo de las Bellas artes 

(c)be-outdoor.de Tessa Museo de belle arts Galerie

Das Museo de Bellas Artes in Sevilla ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Spaniens. Es befindet sich in einem ehemaligen Kloster aus dem 17. Jahrhundert und beeindruckt bereits durch seine wunderschöne Architektur mit Innenhöfen und Bögen.

Die Sammlung umfasst Werke spanischer Meister, insbesondere der Sevillaner Schule, darunter Murillo, Zurbarán und Valdés Leal.

Der Besuch ist für EU-Bürger kostenlos. Hier gibts auch die Website.

8. Torre de oro 

(c)be-outdoor.de Tessa Torre de Oro

Der Torre del Oro ist eines der Wahrzeichen von Sevilla und liegt direkt am Ufer des Guadalquivir. Der markante, zwölfseitige Turm wurde im 13. Jahrhundert von den Almohaden erbaut und diente ursprünglich als Teil der Stadtbefestigung, um den Zugang zum Fluss zu kontrollieren. Sein Name – „Goldturm“ – stammt vermutlich entweder von der früheren goldschimmernden Kachelverkleidung oder von seiner Rolle bei der Lagerung von Gold und Schätzen aus der Neuen Welt.

Heute beherbergt der Torre del Oro ein kleines Marinemuseum, das die maritime Geschichte Sevillas und seine Bedeutung als Handelsstadt beleuchtet. Von der Turmspitze aus hat man außerdem einen wunderschönen Panoramablick über den Fluss und die Altstadt.

9. Reitkunst

(c)be-outdoor.de Tessa Andalusische Hofreitschule 2

Die Region ist außerdem für ihre außergewöhnlichen Pferde bekannt. Es lohnt sich daher einen Tagesausflug zu planen und eine der atemberaubenden Shows anzuschauen, bei denen man den Pferden beim Tanzen zu schauen kann und viel über die andalusische Reitkunst lernt. 

Dafür käme ein Ausflug nach Jerez de la Fonterra in Frage. Dort ist die spanische hoheitliche Reitschule, die regelmäßig Shows aufführt, außerdem kann man in diesem Zuge auch die Museen und Stallungen auf dem Gelände besuchen.

10. Besuche die weißen Dörfer

(c)be-outdoor.de – Tessa Weiße Dörfer

Ein Besuch der Weißen Dörfer (Pueblos Blancos) ist eine der schönsten Möglichkeiten, das ländliche Andalusien zu entdecken. Diese malerischen Orte mit ihren weiß getünchten Häusern, engen Gassen und blumengeschmückten Balkonen liegen oft spektakulär auf Hügeln oder in Berglandschaften und bieten atemberaubende Ausblicke. Die Dörfer verdanken ihr strahlend weißes Erscheinungsbild einer traditionellen Kalkfarbe, die nicht nur hübsch aussieht, sondern auch das Sonnenlicht reflektiert und die Häuser im Sommer kühl hält.

Ich selber habe zwar nur eines der Dörfer besucht, aber trotzdem mal eine Liste der atemberaubendsten zusammen gestellt: 

  1. Ronda – Die spektakuläre Stadt auf der Schlucht
  2. Zahara de la Sierra – Ein Postkartenmotiv
  3. Setenil de las Bodegas – Ein Dorf unter Felsen
  4. Arcos de la Frontera – Das Tor zu den Weißen Dörfern

Mehr Tipps für Städtereisen in Spanien findet ihr hier:

Die beste Reisezeit für Städtetrips, Spa-Urlaub und Kulinarik-Reisen in Südspanien

Temperaturen von über 20 Grad, strahlender Sonnenschein und türkis glitzerndes Meer – der Frühling eignet sich perfekt als Reisezeit für einen Trip nach Andalusien. Während andere Teile Europas noch mit kaltem Wetter zu kämpfen haben, erblüht Andalusien im Frühling regelrecht.

Die sonnenverwöhnte Küstendestination verwandelt sich in ein wahres Blütenmeer und verzaubert mit seinen duftenden Mandelbäumen und der leichten Meeresbrise – so fühlen sich die Frühlingsmonate bereits nach Sommer an. Egal ob Städtetrip, Entspannungsurlaub oder Kulinarik-Reise, Andalusien hat für jeden etwas zu bieten.

(c)PM Wilde & Partner - Museo Picasso Malaga c Museo Picasso
(c)PM Wilde & Partner – Museo Picasso Malaga c Museo Picasso

Kunst und Kultur genießen

Als Geburtsstadt des weltberühmten Künstlers Pablo Picasso ist es kein Wunder, dass Málaga Kreative und Kunstliebhaber aus aller Welt anzieht und sich perfekt für einen kurzen Städtetrip eignet. Im Herzen der Altstadt befindet sich das meistbesuchte Museum Südspaniens, das Picasso Málaga Museum. Hier befindet sich die Sammlung „Dialoge mit Picasso“, welche die Entwicklung seiner Werke in den repräsentativsten Momenten seines Lebens darstellt.

Ein spannender Kontrast zu dieser geschichtsträchtigen Kunst ist das erst kürzlich umgestaltete Soho-Viertel. Hier wurden die Straßen in Leinwände verwandelt und Straßenkünstler aus aller Welt eingeladen, sich kreativ zu verwirklichen. Zu dieser Jahreszeit steht die Altstadt von Málaga in voller Blüte. Blühenden Mandel- und
Orangenbäume verbreiten einen wunderbaren Duft von Frühling und verwandeln die ganze Stadt in ein buntes Kunstwerk.

Ein besonderes Highlight ist ein Spaziergang über die Plaza de la Merced, wo die lila-blauen Jacarandabäume in voller Pracht erblühen. Nur wenige Schritte entfernt und perfekt gelegen, um die Stadt zu Fuß zu erkunden, befindet sich das Boutique-Hotel Palacio Solecio, eingebettet in kulturelles Erbe und mit geschichtsträchtiger Architektur.

(c)PM Wilde & Partner - Caminito del Rey
(c)PM Wilde & Partner – Caminito del Rey

Entspannung pur und ein bisschen Sport

Wer es lieber ruhig und entspannt hat – für den lohnt sich eine Auszeit im Andalusischen Hinterland. Umgeben von einer naturbelassenen, hügeligen Landschaft können Urlauber die südspanische Sonne auf der Haut genießen, während in Deutschland in weiten Teilen noch durchwachsene Temperaturen herrschen. Über 20 Grad wird es im Spätfrühling in Andalusien, womit dem Sonnenbaden am Nachmittag und einem entspannten Ausflug – sei es bei einer Wanderung, einem Ausritt oder beim Bummeln durch die pittoresken Andalusischen Dörfern– nichts mehr im Weg steht.

Mit ihren beeindruckenden Berglandschaften ist die Umgebung von Málaga ein wahres Paradies für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Eines der beliebtesten Wanderziele ist der Caminito del Rey, ein atemberaubender Wanderweg, der sicher über 7,7 Kilometer entlang einer beeindruckenden Schlucht mit steilen Felswänden erstreckt. Der als „Königspfad“ bekannte Weg bietet spektakuläre Aussichten auf den Fluss Guadalhorce und die umliegenden Berge.

Nach einem aufregenden Wandertag auf dem Caminito del Rey oder anderen Wanderwegen in der Nähe von Málaga gibt es nichts Schöneres als sich im luxuriösen Hotel La Zambra zu erholen. Es liegt idyllisch inmitten der Natur und bietet seinen Gästen einen erholsamen Rückzugsort, um Energie zu tanken und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Wer eher das Abenteuer auf dem Wasser sucht, sollte die beeindruckende Umgebung mit einem Segelboot erkunden. Mit den vielen Segelcharters und -schulen in der Region haben Segelbegeisterte die Möglichkeit, die Kunst des Segelns zu erlernen oder ihre vorhandenen Fähigkeiten zu verbessern. Malerische Buchten, klare Gewässer und die beeindruckende Kulisse der Berge von Málaga bieten ein perfektes Segelrevier für Abenteurer jeden Niveaus.

(c)PM Wilde & Partner - Balausta Restaurant (c) Palacio Solecio
(c)PM Wilde & Partner – Balausta Restaurant (c) Palacio Solecio

Kulinarische Highlights on the Road erleben

Der Frühling in Andalusien bietet sich auch perfekt für einen individuellen Roadtrip mit kulinarischen Highlights an jeder Station an. Je nach gewünschter Länge des Roadtrips eignet sich eine Route von Valencia an der Küste entlang über Málaga bis zum südlichsten Punkt Spaniens direkt vor der Küste von Afrika. So bekommen Urlauber einen tiefen und individuellen Einblick in Land und Leute, Kunst und Kultur sowie die Kulinarik des Landes.

Ein besonderes Vergnügen ist natürlich auch der Genuss spanischer Tapas unter der Frühlingssonne – ob auf einer trendigen Restaurantterrasse in einer der engen Gassen Sevillas, direkt an der lässigen Strandbar in Marbella oder in einem ausgezeichneten Restaurant in Málaga, wie dem Balausta von Sternekoch José Carlos García. Die kleinen Häppchen sind mehr als nur eine leckere Mahlzeit, sie sind ein wichtiger Teil der spanischen Geselligkeitskultur und fest in der andalusischen Tradition verwurzelt.

Die Aromen der Region spiegeln sich in den kleinen Gerichten wider. Eine Besonderheit: Das Olivenöl wird in Andalusien noch traditionell von Hand geerntet und verleiht den Gerichten eine besonders aromatische Note.

(c)PM Wilde & Partner - Family_Suite Terrace (c) La Zambra (2)
(c)PM Wilde & Partner – Family_Suite Terrace (c) La Zambra (2)

Aktivitäten für Groß und Klein

Der Süden Spaniens ist auch ein wunderbares Reiseziel für Familien, die eine Mischung aus Kultur, Natur und Entspannung suchen. Wie wäre es mit einem Ausflug zum nahegelegenen Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama um die faszinierende Tierwelt und die beeindruckende Landschaft zu erkunden? Der perfekte Ausgangspunkt, um diese faszinierende Region mit der ganzen Familie zu erkunden, ist das Hotel La Zambra.

Das Fünf-Sterne-Hotel bietet eine Vielzahl von Aktivitäten, die speziell auf Familien zugeschnitten sind, ohne dabei auf das luxuriöse Flair zu verzichten, für das nahe gelegene Städte wie Marbella bekannt sind. Im hoteleigenen Kids Club können die Kleinen an lustigen Aktivitäten teilnehmen, neue Freundschaften schließen und unvergessliche Erinnerungen schaffen. Währenddessen können die Eltern im 2.000 Quadratmeter großen SPA-Bereich entspannen oder sich im Pool erfrischen.

Über Marugal Hotel Management

Marugal wurde 2004 von Pablo Carrington gegründet und ist auf die Entwicklung, den Launch und das Management von unabhängigen Luxushotels spezialisiert. Die aktuell elf Hotels des Portfolios haben ihre ursprüngliche Architektur behalten und sind eng mit ihrer jeweiligen Destination verbunden. Sie alle eint der hohe Qualitätsanspruch mit herausragendem und persönlichem Service. Mehr Details unter www.marugal.com.

Quelle: Wilde & Partner

In der VOX Staffel „Ewige Helden“ dürfen ehemalige Spitzensportler bei sportlichen Wettkämpfen der „etwas anderen Art“ noch einmal zeigen, was sie (noch) können. Bereits zum dritten Mal geht dieses Format in VOX an den Start und auch dieses Mal dürfen sich die Zuschauer über gleichermaßen spannende wie lustige Wettkämpfe der etwas anderen Art freuen.

V.l.: Philipp Boy, Célia _a_i_, Sascha Klein, Magdalena Brzeska, Hilde Gerg, Moritz Fürste, Jennifer Oeser und Pascal Hens (c) MG RTL D / Markus Hertrich

Diese ehemalige hochkarätige Spitzensportler sind in der dritten Staffel dabei:

Erfolgreiche Sportler und spannende Wettkämpfe

Gedreht wurde im September 2017 im spanischen Sotogrande, neben den sportlichen Wettkämpfen gibt es pro Sendung auch einen Karriererückblick der teilnehmenden Sportler.

Für BGLand24.de haben wir die Wahlschönauerin und ehemalige Profisksifahrerin Hilde Gerg zum Interview getroffen:

Ewige Helden (Vox): Hilde Gerg (c) MG RTL D / Markus Hertrich

Ewige Helden (Vox): Hilde Gerg (c) MG RTL D / Markus Hertrich

Am 13. Februar spielt die Schönauerin Hilde Gerg die Hauptrolle. Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach ihrem Olympiasieg in Nagano im Slalom, präsentiert sie neben ihren sportlichen Leistungen auch ihren ganz persönlichen Karriererückblick.

„Für mich war der Rückblick der anderen Sportler sehr interessant. Ich kannte die anderen alle nur aus dem Fernsehen und habe ihre Wettkämpfe verfolgt. Das war wirklich spannend“, erzählt Hilde Gerg. Und ergänzt: „Mein Rückblick ist wie ich finde, sehr persönlich geworden. Ich erzähle über meine Kindheit, in der ich sehr idyllisch am Berg aufgewachsen bin, dann kommt natürlich auch vieles aus meiner Karriere, wie zum Beispiel mein Olympiasieg.

Manchmal war es nicht ganz einfach die richtigen Worte zu finden und gerade die Geschichte von ‚Wofal‘ Graßl finde ich ist, ist schon sehr persönlich und emotional geworden“.

Dreharbeiten in der Schönau

Mit zu dem Rückblick gehören auch ein paar Szenen, die in der Schönau daheim gedreht wurden. In ihren Ferienwohnungen, in der Praxis ihres Mannes Marcus Hirschbiel und auch auf den Götschen ging es hinauf zu ein paar Abfahrten in ihrem ehemaligen Rennanzug

Ein paar Fragen an Hilde Gerg

Hilde, wie kam es zu Deiner Teilnahme?

Ich bin bei der letzten Staffel bereits gefragt worden, ob ich dabei sein möchte, aber da war mir der Kleine noch zu klein. Dieses Mal habe ich mich dann entschlossen mitzumachen. Da wir vom 3. – 27. September gedreht haben, lag die erste Zeit zunächst noch in den Sommerferien, sodass die Oma und Markus noch mit den Kindern mitfahren konnten.

Ich habe zugegebenermaßen lange überlegt, ob ich da wirklich mitmachen will, aber es hat mich schon auch sehr gereizt, die anderen Sportler kennenzulernen und vom ersten Kennenlernen an war das alles auch sehr harmonisch.

V.l.: Hilde Gerg, Sascha Klein, Célia _a_i_, Magdalena Brzeska, Pascal Hens, Moritz Fürste, Philipp Boy und Jennifer Oeser (c) MG RTL D / Markus Hertrich

20 Jahre nach Olympia – Wie war es für Dich wieder in einem sportlichen Wettkampf anzutreten?

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, für die Teilnahme wieder ein wenig mehr zu trainieren. Mit drei Kindern und den Ferienwohnungen kommt das natürlich manchmal ein wenig zu kurz, obwohl ich schon versuche neben dem Skifahren mit den Kindern auch für mich zu trainieren.

Alles in allem hatten wir eine super Zeit und es sind sehr viele Freundschaften aus dieser Zeit entstanden. Dank den neuen Medien hat man es heute ja recht einfach Kontakt zu halten. Aber davon ab haben wir es auch schon geschafft uns privat zu treffen.

Ich war am längsten weg vom Sport und auch die Älteste. Eigentlich waren zwei andere ebenfalls älterer Teilnehmer vorgesehen, aber die haben sich kurz vor dem Start verletzt und darum hat sich das Team dann noch mal geändert.

Wettkämpfe in Andalusien am Strand: Worum geht es?

Es gibt zum Beispiel einen, da sitzt, bzw. klemmt man in einem Türrahmen und soll so langsam wie möglich runterrutschen. Das hat sage und schreibe 25 Minuten gedauert und war brutal heiß. Hier war vor allem der Ausgang sehr spannend.

Dann hatten wir auch einen sogenannten Cross Parcour, da hatte ich mich erst nicht wirklich drauf gefreut, aber er war denn doch richtig lustig, da verrate ich aber nicht, was wir alles machen mussten.

Konntet Ihr Euch auf die Wettkämpfe vorbereiten?

Wir haben rund vier Wochen vor den Dreharbeiten die Wettkämpfe genannt bekommen, damit wir uns drauf vorbereiten konnten. Nur diejenigen, die sich jeder selber ausdenken durfte wussten wir nicht. Welche Herausfoderung dabei auf uns wartete, haben wir erst am jeweiligen Wettkampftag erfahren.
Trainiert habe ich natürlich bei uns daheim mit ein paar Freunden. So war ich zum Beispiel für einen Tauchwettbewerb mit dem Hansi vom Windbeutelbaron in der Watzmanntherme tauchen üben. Er ist gleichzeitig auch der Chef der Wasserwacht und ich bin wirklich froh, dass wir so intensiv geübt haben.

Wir mussten ewig schwimmen und dann noch tauchen um etwas zu holen, das wäre sonst noch schwieriger geworden, als es so schon war.

Und der Wettkampf den Du Dir ausgedacht hast?

Da habe ich lange überlegt, ob ich mir etwas mit Kraft und Ausdauer ausdenke, aber dann habe ich mich doch für ein Gleichgewichtstraining entschieden. Das war auch super lustig und vor allem die Vorbereitungszeit vorher daheim hat auch viel Spaß gemacht. Aber dazu darf ich leider noch nichts sagen.

Ich hatte auch hier übrigens einen ganz besonderen Trainingsort, wo wir ganz heimlich mehrere Male geübt haben.

V.l.: Hilde Gerg, Sascha Klein, Célia _a_i_, Magdalena Brzeska, Pascal Hens, Moritz Fürste, Philipp Boy und Jennifer Oeser (c) MG RTL D / Markus Hertrich

Das sind die nächsten Sendetermine der Sendung EWIGE HELDEN bei VOX

Die „Ewigen Helden“ laufen jeden Dienstag ab 20:15 Uhr auf VOX. Die Sportler haben an diesen jeweiligen Tagen ihr persönliches Special:

Das Logo zur Sendung „Ewige Helden“

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