In der Welt des Outdoor-Cookings gibt es viele Kocher, die mit schnellen Kochzeiten und hoher Effizienz werben. Doch nur wenige halten, was sie versprechen – besonders wenn es wirklich ungemütlich wird. Das MSR Reactor Stove System 1.7L ist so ein Kandidat, der schon auf dem Papier mit beeindruckenden Leistungsdaten punktet. Ich hatte die Gelegenheit, den Kocher in verschiedensten Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen: Bei Regen, Wind und eisigen Temperaturen. Im Gepäck war meist nur ein Ziel: Warmes Wasser, schnelle Energie. Aber auch beim Kochen von Gerichten wie Risotto konnte der Reactor zeigen, was in ihm steckt.

Wer das Reactor System das erste Mal in der Hand hält, merkt sofort: Hier wurde nicht geknausert. Der Kocher wirkt durchdacht, solide und technisch ausgereift. Das Design ist funktional und reduziert – kein Schnickschnack, aber auch kein Billig-Plastik. Der Topf mit integriertem Wärmetauscher rastet sicher auf dem Brenner ein, und der transparente Deckel mit Ausgiessfunktion macht den Umgang angenehm und sicher.


Die Materialien sind hochwertig: Eloxiertes Aluminium, ein robuster Edelstahlbrenner und ein isolierter Topfgriff, der angenehm kühl bleibt. Auch nach mehreren Einsätzen bei Wind und Wetter sieht das System noch aus wie neu – hier hat MSR eindeutig auf Langlebigkeit gesetzt.

Das Herzstück des Reactor-Systems ist die integrierte Heat-Exchange-Technologie. MSR kombiniert hier einen windgeschützten Strahlungsbrenner mit einem Wärmetauscher, der die Energie extrem effizient auf den Topfboden überträgt. Das gesamte System ist so konzipiert, dass Wind kaum eine Rolle spielt – und das ist keine Marketingfloskel.


Der Brenner zündet zuverlässig (Vorsicht: kein integrierter Piezozünder, Feuerzeug mitnehmen!) und bringt das Wasser innerhalb von knapp 3 Minuten pro Liter zum Kochen – selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und das bei einem Gasverbrauch, der sich sehen lassen kann: Eine 230g-Kartusche reicht bei normaler Nutzung (Wasser kochen für 2 Personen, zweimal täglich) locker für 7–8 Tage.

Ein windiger Grat in den Alpen, starker Seitenwind, kein Windschutz weit und breit – perfekte Testbedingungen. Während andere Kocher regelmässig ausgeblasen wurden oder den Brenner kaum auf Temperatur brachten, lief der Reactor durchgängig stabil. Die Bauweise schützt die Flamme hervorragend. Man merkt: Der Kocher ist nicht für Schönwetter-Hiker gedacht, sondern für echte Alpinisten, Trekker und Wintertouren-Fans.


Auch bei Minusgraden funktioniert das System tadellos. Der Druck in der Gaskartusche sinkt bei tiefen Temperaturen, was bei vielen Kochern zu deutlich längeren Kochzeiten führt. Beim MSR Reactor war das kaum zu spüren. Ich habe bei –5 °C auf einem Biwakplatz innerhalb weniger Minuten Wasser für Tee und Instant-Mahlzeiten aufgekocht. Besonders überrascht hat mich der Kocher bei Nässe. Trotz Dauerregen, nassen Händen und feuchter Umgebung zündete der Kocher sofort und hielt die Flamme stabil. Der Deckel mit integriertem Sieb war hier ein kleines, aber nützliches Detail – ideal zum Abgiessen von Nudelwasser oder beim Kochen von Reis.
Wer denkt, das Reactor-System sei nur zum Wasserkochen gut, irrt. In einem Selbstversuch habe ich Risotto mit frischem Gemüse gekocht – ein denkbar ungeeignetes Gericht für Kocher, die nicht gut regulierbar sind. Doch Überraschung: Der Reactor lässt sich relativ fein dosieren. Nicht auf dem Niveau eines Haushaltsherds, aber ausreichend, um nichts anbrennen zu lassen.

Dank der gleichmässigen Hitzeverteilung des Wärmetauschers gart das Essen gleichmässig, ohne dass man ständig umrühren muss. Das Resultat: ein echtes Trekking-Risotto mit Biss, ganz ohne Verbranntes am Topfboden.
Ein weiterer Pluspunkt: Alles passt ineinander. Der Kocher, eine Gaskartusche (110g), ein kleiner Schwamm und sogar ein Mini-Feuerzeug lassen sich im Topf verstauen, der Deckel schliesst sicher. Das Packmass ist dadurch sehr kompakt und ideal für Touren, bei denen Platz und Gewicht zählen.
Das Gesamtgewicht des Systems (Topf, Brenner, Deckel): etwa 500 Gramm – ein mehr als fairer Wert für die gebotene Leistung und Zuverlässigkeit.


Ein Punkt, bei dem viele Kocher schwächeln, ist die Standsicherheit. Auch hier überzeugt der Reactor: Dank des tiefen Schwerpunkts und des breiten Standfusses wackelt hier nichts – selbst auf leicht unebenem Untergrund. Wichtig ist nur: Ein Kartuschenfuss (separat erhältlich) kann bei Schnee oder losem Waldboden zusätzliche Stabilität bieten.
Die isolierte Topfhülle macht das Handling einfach und schützt zuverlässig vor Verbrennungen. Auch beim Ausgiessen bleibt der Griff kühl.
Das MSR Reactor Stove System 1.7L ist kein Gaskocher für Gelegenheitscamper, sondern ein durchdachtes Hochleistungssystem für alle, die Zuverlässigkeit bei jedem Wetter schätzen. Es richtet sich an:

Vorteile:
Nachteile:
Ich habe viele Kocher getestet – aber der MSR Reactor 1.7L ist einer der wenigen, die unter allen Bedingungen überzeugt haben. Wer einen treuen Begleiter für jede Jahreszeit sucht, auf Effizienz setzt und nicht am falschen Ende sparen will, findet hier einen echten Outdoor-Klassiker mit Hightech-Charakter. Für mich ab sofort ein fester Bestandteil in meinem Rucksack – ganz gleich, was das Wetter sagt.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit MSR und eastside-story. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Die Planung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser war bei unserer Vorbereitung essentiell, da eine Einkaufsmöglichkeit oder eine saubere Wasserquelle oft kilometerweit entfernt lag. Der Wasserfilter BeFree von Katadyn hat uns auf 5000km entlang der gesamten Westküste der USA begleitet (hier entlang zum Reisebericht). Lest im Folgenden was diesen Wasserfilter zu einem optimalen Begleiter auf einer Langstreckenwanderung wie dem Pacific Crest Trail macht!
Bei Langstreckenwanderungen erfreuen sich insbesondere Filter, die Schwebstoffe und Mikroorganismen entfernen, großer Beliebtheit, weil sie leicht, vergleichsweise klein und einfach zu nutzen sind. So auch der BeFree Wasserfilter von Katadyn, welcher ein kompakter und ultraleichter Filter (nur 63g) mit einem schnellen Durchfluss (2 Liter pro Minute) ist. Der Trinkbeutel von Hydrapak war langlebig, robust sowie BPA und PVC frei. Außerdem fanden wir es besonders praktisch, dass er zusammenfaltbar und in unterschiedlichen Größen – 0,6 Liter, 1 Liter und 3 Liter – verfügbar ist, wodurch das Gewicht sowie der Platzumfang für jeden Bedarf optimiert und minimiert werden kann. Weiterführend war es sehr hilfreich, dass das Mundstück durch die Schutzkappe hygienisch sauber gehalten wird, ohne, dass man eine extra Verpackung benötigt. Die 42 mm breite Öffnung ermoeglichte ein einfaches Befüllen an allen Wasserquellen.
Katadyn gibt eine Lebensdauer von 1000 Litern an, wir haben das Produkt jedoch zwischendurch erneuert. Zum einen hatten wir in Teilen eine sehr geringe Wasserqualität oder einen erhöhten Schwebstoffanteil, was die Lebensdauer verständlicherweise reduziert, zum anderen wollten wir auf Nummer sicher gehen. Praktisch ist hier, dass man nur den Filter und nicht den Trinkbeutel erneuern muss und so den Geldbeutel schonen kann.

Bei dem BeFree Wasserfilter handelt es sich um einen Hohlfaserfilter. Bei einem Filtervorgang wird das Wasser durch die Fasern gedrückt, dabei beträgt die Porengröße 0,1 Mikron, sodass Bakterien, Zysten und Sedimente verlässlich aus dem Wasser entfernt werden. Die EZ Clean-Membrane hält grobe Fremdkörper ab und schützt so den Filter. Allerdings haben wir stark verschmutztes Wasser zunächst mit einem Damenstrumpf vorgefiltert, um die Membran zu schützen. Außerdem ist ein regelmäßiges Reinigen, wie auf dem Filter beschrieben, wichtig. Das Wasser kann dann direkt aus der BeFree getrunken werden oder aber man füllt das Wasser in andere Behälter um.
Wir haben den Filtervorgang als auch das Reinigen der EZ-Clean Membrane TM als sehr einfach empfunden. Alleine durch Schütteln oder Schwenken kann der BeFree ganz einfach gereinigt werden, ein Hilfsmittel ist also nicht nötig. Außerdem ist der Durchfluss insbesondere zu Beginn sehr schnell, was ein langwieriges Stoppen an Wasserquellen umgeht.

| Fassungsvermögen | 0,6 Liter, 1 Liter oder 3 Liter |
| Durchfluss | 2 Liter pro Minute |
| Filterart | Hohlfaserfilter (EZ-Clean Membrane TM) |
| Lebensdauer Filter | Bis zu 1000 Liter (abhängig von Wasserqualität) |
| Wirksam gegen | Mikroorganismen (Bakterien, Zysten und Sedimente) |
| Gewicht | 63g |
Der Wasser-Filter BeFree hat uns aufgrund seiner hochwertigen Verarbeitung, des geringen Gewichts sowie der einfachen Handhabung und seiner insbesondere zu anfangs hohen Durchflussrate überzeugt. Wir würden diesen kompakten Wasserfilter für jede Langstreckenwanderung empfehlen!

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Katadyn. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Unser Abenteuer Pacific Crest Trail (4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada) steht kurz bevor. Auf einer solchen Langstreckenwanderung ist eine Planung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser essentiell, da eine Einkaufsmöglichkeit oder eine saubere Wasserquelle oft kilometerweit entfernt liegt. Im Folgenden Artikel möchten wir euch den Wasserfilter BeFree von Katadyn vorstellen, welcher uns auf jedem Schritt begleiten wird.
Bei Langstreckenwanderungen erfreuen sich insbesondere Filter, die Schwebstoffe und Mikroorganismen entfernen, besonders großer Beliebtheit, weil sie leicht, vergleichsweise klein und einfach zu nutzen sind. Wir haben uns für den BeFree Wasserfilter von Katadyn entschieden, da es ein kompakter und ultraleichter Filter (nur 63g) mit einem schnellen Durchfluss (2 Liter pro Minute) ist. Der Trinkbeutel von Hydrapak ist langlebig, robust sowie BPA und PVC frei, zudem zusammenfaltbar und in den Größen 0,6 Liter, 1 Liter und 3 Liter verfügbar, wodurch das Gewicht sowie der Platzbedarf minimiert wird. Das Mundstück wird durch die Schutzkappe hygienisch sauber gehalten und die 42 mm breite Öffnung vereinfacht das Befüllen aus allen Wasserquellen. Katadyn gibt eine Lebensdauer von 1000 Litern an, sodass uns das Produkt auf der ganzen Strecke begleiten wird.


Bei dem BeFree Wasserfilter handelt es sich um einen Hohlfaserfilter. Bei einem Filtervorgang wird das Wasser durch die Fasern gedrückt, dabei beträgt die Porengröße 0,1 Mikron, sodass Bakterien, Zysten und Sedimente verlässlich aus dem Wasser entfernt werden. Die EZ Clean-Membrane hält grobe Fremdkörper ab und schützt so den Filter. Das Wasser kann direkt aus der BeFree getrunken werden oder aber man füllt das Wasser in andere Behälter um.
Weiterführend ist nicht nur der Filtervorgang an sich einfach, sondern auch das Reinigen der EZ-Clean Membrane TM. Durch Schütteln oder Schwenken kann diese ganz einfach gereinigt werden, ein Hilfsmittel ist also nicht nötig.

| Fassungsvermögen | 0,6 Liter, 1 Liter oder 3 Liter |
| Durchfluss | 2 Liter pro Minute |
| Filterart | Hohlfaserfilter (EZ-Clean Membrane TM) |
| Lebensdauer Filter | Bis zu 1000 Liter (abhängig von Wasserqualität) |
| Wirksam gegen | Mikroorganismen (Bakterien, Zysten und Sedimente) |
| Gewicht | 63g |
Auf den ersten Blick überzeugt uns bereits die hochwertige Verarbeitung, das geringe Gewicht sowie die einfache Handhabung. Wir freuen uns auf den Test!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Katadyn. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.