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Viele träumen davon, einmal die Nordlichter sehen, sich durchs winterlich verzauberte Lappland mit einem Hundeschlitten ziehen zu lassen, mit dem Schneemobil durch die Tundra oder auch mit dem Sportwagen über zugefrorene Seen zu heizen. Wir von be-outdoor.de waren im Januar 2025 in Arvidsjaur / Schwedisch Lappland und haben all das und noch mehr getestet und dürfen Euch dieses unglaubliche Abenteuer ein wenig näherbringen. Außerdem: Wer hat denn schon Lust auf Matsch und nasskaltes Wetter zuhause wenn es in Arvidsjaur ein richtiges Winterwonderland zu erleben gibt.

Flug ins Eis

Direkt ab Stuttgart sind wir gestartet mit einem kurzen Zwischenstopp in Hannover. Auf dem Flug wurden wir bestens versorgt und unter uns konnten wir sehen wie unsere nicht allzu winterliche Landschaft abgelöst wurde durch immer mehr angezuckertes Land. Man spürt schon im Flugzeug, dass man definitiv in ein Winterparadies reist. Angekommen in Arvidsjaur/ Schwedisch Lappland steigt man auf dem hübschen kleinen Flughafen aus der Maschine und läuft direkt übers Rollfeld in die Empfangshalle.

Ankunft Arvisjaur und Lapland Lodge

Nach der Gepäckübergabe geht es direkt in die Busse und in die zugewiesenen Hotels. Hotel Laponia und Lapland Lodge waren unsere Unterkünfte. Geflasht vom ersten Eindruck am Flughafen bzw. wie viel Eis auf einer Straße sein kann, ging es sicher und schnell mit den Bussen in die kuscheligen Unterkünfte. Hier geht es auf die Zimmer und dann grüppchenweise zur Ausrüstungsausgabe. Eigentlich könnte man in Unterhosen anreisen :-), denn man bekommt alles an Equipment was man über den Aufenthaltszeitraum braucht, um nicht zu frieren und bestens versorgt zu sein. Thermo-Overall, Schuhe, Handschuhe, Helm, Sturmhaube usw usw.. Echt Cool!

Feinstes Essen

Wir wurden in der Lapland Lodge aufs beste und feinste verwöhnt. Eine ganztägige Tee- oder Cafebar, Obst, Gebäck oder auch ein Bierchen zwischen drinnen – Es war wirklich alles da und das Abendessen war wirklich der Hammer! Feinste lokale Küche mit dem Vesten was Lappland zu bieten hat. Rentiersteak, Elchbällchen, leckerer schwedischer Lachs und vieles andere. Einfach täglich ein Gaumenschmaus vom Feinsten.

Action Pur ind Arvidsjaur

Weil wir natürlich nicht nur kulinarisch in Schweden verweilen wollten, gab es natürlich auch reichlich Action für uns. Gleich am ersten Morgen ging es für uns an den zugefrorenen See, wo wir mit Fahrzeugen wie zum Beispiel Porsche und Ford Mustang in das Driften eingewiesen wurden. Hier darf jeder nach einer kurzen Einführung sofort selbst ans Steuer und sein Können von Runde zu Runde verbessern und ausbauen.

Am Abend nach einem weiteren leckeren Abendessen ging es dann noch zum Schneemobil fahren. Hier oben ist echt Action angesagt und der Tag wird voll ausgenutzt. Bei der Einführungstour über ca. 2 Std. bekommt man alles wichtige erklärt über die Schneemobile. Es geht über Tracks, Wälder und Seen durchs schöne Lappland. Wind und Wetter werden bestens abgehalten von der großartigen Ausrüstung. Zudem verfügen die Schneemobile über eine Griffheizung, die selbst durch die Handschuhe die Finger zuverlässig warm halten. Bei unserer 3ten Schneemobil Tour über ca. 4 Std. hatten wir großes Glück. Bei ca. -25 Grad Celsius war es zwar ein kühler Ritt, aber dafür wurden wir belohnt mit einem wahren Nordlichter-Feuerwerk. So ein Spektakel am Himmel, in Kombination mit einem Schneemobil auf einem zugefrorenen See vergisst man nie wieder im Leben.

Unser Fazit

Eine Winterreise nach Schwedisch-Lappland ist eine Erfahrung die unserer Meinung nach auf jede Bucketlist gehört. Eis und Kälte ist natürlich nicht Jedermanns Sache aber man muss wissen dass sich diese trockene Kälte viel angenehmer erleben lässt, als bei uns das nasskalte Winterwetter. Zudem wird man belohnt mit sagenhaften Momenten und Erlebnissen. Die Nordlichter sind dann noch die Kirsche auf der Sahne. Es ist unvergesslich, wenn diese Geisterlichter über den Himmel tanzen.

Werbehinweis plus Buchungshinweis

Dieser Artikel ist unentgeldlich in Zusammenarbeit mit Nordic Explore, Lapland Lodge und be-Outdoor entstanden.

Sonnenbrille um Mitternacht und Outdoorerlebnisse pur

In Finnisch Lappland geht im Juni und Juli die Sonne fast nie unter. Genügend Zeit, die landschaftliche reizvolle Region am Polarkreis mit abwechslungsreichen Outdoor-Aktivitäten rund um die Uhr zu entdecken. Und übrigens: Kein Fun Fact: Die Finnen tragen im Norden des Landes im Hochsommer selbst um Mitternacht noch eine Sonnenbrille.

©Ruka Kuusamo / Harri Tarvainen - Finnisch Lappland bietet Sundowner wie aus dem Bilderbuch
©Ruka Kuusamo / Harri Tarvainen – Finnisch Lappland bietet Sundowner wie aus dem Bilderbuch

Das liegt nicht daran, dass man dem skandinavischen Volk eine gewisse Originalität nachsagt, sondern ist vielmehr der Tatsache geschuldet, dass es im Juni und Juli am Polarkreis rund um die Uhr taghell ist. Das nutzen die naturliebenden Einwohner von Finnisch Lappland natürlich auch, um spät in der Nacht noch mit dem Fatbike durch die Wälder zu biken, mit dem Kanu über den See zu paddeln oder Rafting-Abenteuer auf wilden Flüssen zu bestehen.

Wer Lust auf unberührte Natur und ungewöhnliche Outdoor-Erlebnisse hat, sollte in den Norden Finnlands reisen – hier in den Regionen Ruka-Kuusamo, Salla, Syöte, Posio, Suomussalmi und Taivalkoski ist ein Sommertag endlos und prall gefüllt mit abwechslungsreichen Natur-Abenteuern rund um die Uhr.

©Ruka Kuusamo - Abenteurer toben sich auf den reißenden Strömungen der zahlreichen Flüsse aus
©Ruka Kuusamo – Abenteurer toben sich auf den reißenden Strömungen der zahlreichen Flüsse aus

Inselhüpfen mit dem Kanu auf dem Jokijärvi-See

Von einer Insel zur nächsten paddeln? Ein großartiges Naturerlebnis, das Outdoor-Freunde unweit des Polarkreises auf dem Jokijärvi-See in Taivalkoski machen können. Der gleichmäßige Rhythmus der eintauchenden Paddel hat etwas Beruhigendes, der Blick auf ausgedehnte Wälder, Sümpfe und Hügel im sanften Licht der Mitternachtssonne macht den Outdoor-Spaß zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein Guide führt die Gruppe von Kanuten zu versteckten Plätzen, am Lagerfeuer lädt er sie zu einem traditionellen, selbstgemachten Kaffee ein – kann Ausflug in der Natur Finnisch Lapplands schöner enden?

©Visit Finland - Wanderer streifen auf den unzähligen Pfaden durch die unberührte Natur
©Visit Finland – Wanderer streifen auf den unzähligen Pfaden durch die unberührte Natur

Schau mir in die Augen, Kleines: In Blickkontakt mit einer Rentier-Herde

Zu Finnisch Lappland gehören die Rentiere, wie Schafe zu Irland. Wer mehr über diese landestypischen
Wildtiere erfahren möchte, sollte einen Ausflug in den 200 Hektar großen Rentierpark von Salla machen und hier an speziellem „Kennenlern-Programm“ teilnehmen.

Der Park ist Teil des nachhaltig geprägten Naturwaldes Kaunisharju. Nach einem informativen „Theorieteil“, in dem den Besuchern von echten Rentier-Experten alles Wissenswertes über die lokale Rentierzucht erfahren, geht’s im Anschluss zur erlebnisreichen „praktischen Übung“ – mit dem Besuch bei den Tieren mitten im Wald. Nach ein paar Rufen laufen die Rentiere herbei und lassen sich von den Besuchern füttern.

©Ruka Kuusamo - Ein unvergessliches Bike-Erlebnis im satten Farbenrausch
©Ruka Kuusamo – Ein unvergessliches Bike-Erlebnis im satten Farbenrausch

Wanderung zu den steinzeitlichen Felsmalereien Värikallio

Erst eine großartige Natur-Wanderung durch den Hossa-Nationalpark, dann ein spektakuläres „OpenAir Kunsterlebnis“: Was für eine spannende Kombi! Der acht Kilometer lange Värikallion-Kaarros-Weg führt Wanderer in der Region Suomussalmi durch malerische Fluss- und Eskerlandschaften zu der berühmtesten Sehenswürdigkeit des Nationalparks – den größten finnischen Felsmalereien aus der Steinzeit.

Am Ostende des langgestreckten Somerjärvi-Sees präsentiert sich die hell scheinende Felswand. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man zunächst die kräftig rote Farbschattierung und schließlich verschiedene Figuren. Die mindestens 4000 Jahre alten Malereien befinden sich auf einer senkrechten, direkt ins Wasser abfallenden Felswand auf einem rund elf Meter breiten Abschnitt.

Die Figuren stellen Motive von der Fischerei- und Jagdkultur und der Weltanschauung der Steinzeitmenschen dar. Manche sind nur 20 Zentimeter oberhalb des Wasserspiegels zu erkennen, die obersten reichen bis in eine Höhe von 2,5 Meter.

Auf dicken Reifen sanft durch den Nationalpark von Syöte

Die landschaftlich reizvolle Region mit kleinen Seen, grünen Kiefernwäldern rund um Syöte ist besonders bei Bikern sehr beliebt. Kein Wunder: Hier gibt es allein 120 Kilometer gut markierte und präparierte Wege für Mountainbiker und Genussradler.

Riesigen Spaß machen Ausflüge mit e-Fatbikes, die sich Radfahrer in einem der zahlreichen Fachgeschäfte ausleihen können. Für eine unvergessliche Nachtbeisonnenscheintour empfiehlt sich der 19 Kilometer lange Rundweg.

Tipp: Unbedeckt Picknickdecke, Getränke, Snacks und Badezeug mitnehmen, denn auf der rund vierstündigen Radrunde gibt es schöne Picknickplätze (Riihitupa, Kellarilampi, Lauttalampi) und kleine Teiche, die lohnenswert für eine Rast im Grünen und kühle Erfrischung im klaren Wasser sind.

Südsee-Feeling unter der Mitternachtssonne

Weißer Sandstrand, klares Wasser und coole Drinks: Den Sundowner genießen Sommerurlauber in der Region von Posio am besten direkt am Livojärvi-See. Den Strand von Säikänsalmi bezeichnen Einheimische gern auch als „Riviera von Lappland“ – verständlich, die chillig-fröhliche Atmosphäre, die hier an den Badeufern herrscht, ähnelt ein wenig der am Ligurischen Meer.

Ein Besuch im Café Saikkä macht aber deutlich: Hier genießen Gäste bei köstlichen Pfannkuchen, frischem Roggenbrot und köstlichem Kaffee vom offenen Feuer die typisch herzliche finnisch-lappländische Gastfreundschaft. Wer es statt quirligem Treiben lieber etwas ruhiger will, findet am Strand von Kellinniemi am Südufer des Livojärvi-Sees sein einsames Plätzchen für Sonnenbad, ungestörtes nächtliches Schwimmen im See oder romantische Picknick-Pause.

Über #getlappi

Vielfältige Wildnis-Abenteuer, Natur-Erlebnis und Outdoor-Aktivitäten im einsamen Norden Skandinaviens: Unter getlappi vereinen sich die sechs nordfinnischen Ferienregionen Ruka-Kuusamo, Salla, Taivalkoski, Posio, Suomussalmi und Syöte unweit des Polarkreises. Die Heimat von Husky, Bären und Rentieren in Lappland begeistert mit ihren einsamen Naturlandschaften in fünf Nationalparks und einem breiten Angebot an Outdoor-Aktivitäten.

In den Sommermonaten scheint die Sonne hier fast rund um die Uhr – so bleibt Zeit genug, die Natur aktiv und nachhaltig zu erleben..

Weitere Infos findet Ihr unter getlappi.de

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