Mit dem Quandary Peak und dem Exposure Hoodie hat Artilect zwei Merino Allrounder im Programm, die durch innovative Materialtechnologie, hohe Funktionalität und nachhaltige Fertigung überzeugen sollen. In den kommenden Wochen und Monaten werde ich beide Modelle intensiv im Allgäu testen Dabei interessiert mich besonders, wie sich Wärmeleistung, Atmungsaktivität und Tragekomfort im echten Outdoor Einsatz bewähren.
Artilect ist eine junge, aber ambitionierte Marke aus Boulder in den USA, die sich auf technische Performance Bekleidung spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf innovativen Stofftechnologien, nachhaltiger Produktion und maximaler Funktionalität. Besonders auffällig ist die Verwendung von Nuyarn Merino, einer speziellen Spinntechnik, die laut Hersteller bis zu 35 Prozent mehr Volumen, schnellere Trocknung und höhere Strapazierfähigkeit bietet als herkömmliche Merinowolle.

Der Quandary Peak Hoodie ist ein wärmender Midlayer für kalte oder wechselhafte Bedingungen. Durch die robuste Fleece Konstruktion bietet er ein hohes Maß an Isolation bei gleichzeitig guter Atmungsaktivität. Ob beim Winterwandern, Skitourengehen oder Trekking, der Hoodie eignet sich als Zwischenschicht ebenso wie als äußere Lage an kühlen Tagen.




Der Exposure Hoodie ist der leichtere Bruder des Quandary Peak, ohne Reißverschluss, und perfekt für bewegungsintensive Aktivitäten. Das dünne Jersey Material leitet Feuchtigkeit schnell ab und ist ideal für das Layering oder als eigenständige Bekleidungsschicht an wärmeren Tagen. Gleichzeitig bietet der Hoodie auf dem Berg einen optimalen Schutz vor der Sonne.


Schon beim Auspacken fällt auf, dass Artilect großen Wert auf Verarbeitung und Haptik legt. Beide Hoodies wirken hochwertig, das Merino Material fühlt sich weich und dennoch robust an.
Der Quandary Peak vermittelt sofort einen dichten, wärmenden Eindruck, perfekt für die kommenden kalten Bedingungen und den Wintereinsatz. Die Kombination aus Kapuze, Taschen und Daumenlöchern sorgt für hohen Komfort.
Der Exposure wirkt spürbar leichter und sportlicher. Das Material liegt angenehm auf der Haut und bietet viel Bewegungsfreiheit. Ideal für aktive Tage oder als täglicher Begleiter in der Übergangszeit.
Die Farbe „Spruce“, ein dezentes Waldgrün, gefällt mir super und verleiht beiden Hoodies einen modernen und natürlichen Look. Funktional genug für den Berg, stilvoll genug für den Alltag. Ich freue mich auf den weiteren Produkttest und bin gespannt, ob mein Fazit so positiv ausfällt, wie bei den bisher getesteten Produkten von Artilect.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Artilect und Rainer Bommas PR. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Schon unsere Omis wussten, mit dem Zwiebelprinzip kommt man am Besten durch jedes Wetter und durch jede Jahreszeit. Statt mit dem dicken Pulli auf eine lange Wanderung oder Skitour zu gehen, hieß bei ihr schon der Ratschlag: Lieber mehrere Schichten die man nacheinander an- und wieder ausziehen kann, als eine oder zwei, die im Zweifel immer zu warm oder zu kalt sind. Oder zu nass, wenn es auf einmal zu regnen beginnt.

Grundsätzlich wichtig sind die richtigen Materialien. Wer sich gerne bewegt der weiß, dass man auch mal schnell ins Schwitzen kommt. Je atmungsaktiver und schnelltrocknender die Bekleidung ist, desto angenehmer ist sie auch an heißen Tagen oder auf ambitionierteren Touren auf der Haut. Außerdem kühlt man nicht so schnell aus, wenn die Bekleidung stets trocken ist und man nicht mit verschwitztem Rücken weiterläuft oder gar auf einer Hütte sitzt.
Und wer gerne lange Touren unternimmt, der weiß, dass auch bei der Bekleidung jedes Gramm zählt, das man weniger tragen muss. Außerdem ist natürlich auch die richtige Pflege von Bekleidung und Ausrüstung wichtig.

Grundsätzlich sollte man immer darauf achten, dass alle Bekleidungsschichten aus hochwertigen geeigneten Materialien hergestellt sind. Denn es bringt das perfekteste Zwiebelprinzip nichts, wenn ein Mix aus falschen Materialien dafür sorgt, dass die Atmungsaktivität geblockt wird und der so entstehende Schweiß dann doch die Schichten durchnässt. Grundsätzlich spricht man in der Regel von drei Schichten.
Wer sich ein wenig auskennt, der weiß, dass die Produkte häufig als „Baselayer“ benannt werden. Die Baselayer sollten saugfähig und schnelltrocknend sein sowie atmungsaktiv. Ideal ist auch, wenn sie enganliegend ist. Es gibt Baselayer mit kurzen oder langen Armen, bzw. Beinen. Material ist idealerweise aus Naturfaser wie zum Beispiel eine feine Wolle oder auch hochwertige Seide, bzw. eine geeignete Faser-Technologie wie zum Beispiel => hier könnte wieder ein Link hinein zu Eurem Kunden
Diese Produkte werden in der Regel „Midlayer“ genannt. Diese Lage sollte einiges können. Einerseits soll der Körper an dieser Stelle zuverlässig warm und trocken gehalten werden, anderer soll aber auch der Schweiß, der durch die Baselayer nach außen getragen wird, weiter nach außen abgegeben werden. Midlayer sind häufig Pullis, Hoodies oder Jacken aus passenden Materialien wie zum Beispiel Fleece. Fleece hat den Vorteil, dass es als Mittelschicht ideal wärmt und an trockenen Tagen auch als Außenschicht getragen werden kann. Es ist in der Regel winddicht und häufig auch – je nach Pflege – leicht wasserabweisend.
Dazu gehört zum Beispiel Softshell- oder Hardshellbekleidung, je nachdem ob die Produkte wasserabweisend oder wasserdicht sein sollen. Bei der Außenschicht gibt es je nach Anforderung große Unterschiede. So reichen für leichte Spaziergänge günstige einfache Regenhosen oder Jacken. Wer aber gerne ambitionierter unterwegs ist, der freut sich über Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen oder an den Oberschenkeln, Stretchanteile für eine bessere Beweglichkeit (zum Beispiel zum Klettern oder Radeln) und natürlich die ein oder andere Tasche.

Das Zwiebelprinzip, im Fachjargon übrigens auch als „Layering“ bekannt, funktioniert nur, wenn alle drei Schichten ihre Funktion erfüllen können und richtig getragen werden.

Wohl jeder Wanderfreund hat schon einmal den Kardinalsfehler begangen, in gewohnten Schuhen und einfachen Jeans loszulaufen. Und jeder hat diese Wahl bereits nach wenigen Kilometern bereut. Damit die nächste Wanderung zu dem Erlebnis wird, das sie verspricht, haben wir den ultimativen Kleidungs-Guide zusammengestellt. Mit unseren ganz persönlichen Tipps für die richtige Wanderbekleidung
Schon bei der Auswahl einzelner Stücke können sich Wanderfreunde viel Gutes tun bzw. typische Fehler vermeiden. Dabei ist es egal, ob die Sachen bereits im Haus sind oder erst noch gekauft werden müssen. Als Kriterien gelten folgende Punkte:

Das oberste Kriterium für Wanderbekleidung sind atmungsaktive und schnell trocknende Materialien. Da jedes zusätzliche Gramm den Körper unnötig belastet, sollten sie ein geringes Eigengewicht besitzen. Merinowolle und synthetische Stoffe wie Polyamid oder Polyester erfüllen diese Anforderungen am besten.
Darüber hinaus spielt die Verarbeitung der Kleidungsstücke eine wichtige Rolle. Nähte und Verschlüsse sollten sauber gefasst und gegebenenfalls verstärkt sein. Auch an besonders stark beanspruchten Stellen der Kleidung sind Verstärkungen nützlich, da sie eine längere Haltbarkeit gewährleisten.
Ebenso wichtig ist die Funktionalität der Wanderkleidung. Verschließbare Taschen, ein cleveres Belüftungssystem und/oder Zip-Off-Möglichkeiten helfen, einzelne Stücke an den Bedarf anzupassen und Gewicht bzw. Platz im Rucksack zu sparen.
Die beste Vorauswahl nützt jedoch nichts, wenn die einzelnen Kleidungsstücke falsch angelegt werden. Das richtige und wichtige Prinzip ist der sogenannte Zwiebellook, auch Layering genannt. Das heißt, mehrere dünne Schichten übereinander zu ziehen, um gegebenenfalls eine ablegen zu können. Dabei darf die Bewegungsfreiheit jedoch nicht eingeschränkt werden und die einzelnen Schichten müssen jeweils eigene Aufgaben erfüllen:
Die buchstäbliche Grundlage fürs Wandern bilden Schuhe und Strümpfe. Sie geben beim Laufen Halt, schützen die Füße vor Verletzungen und regulieren die Körpertemperatur. Dafür müssen sie aus robusten und atmungsaktiven Materialien bestehen; aber auch wasserabweisend und rutschfest sein. Zu den Must-haves bei Wanderschuhen gehören Profilsohlen, ein weicher Schaft und ein variables Verschluss-System. Ihre passende Ergänzung finden sie in speziellen Wandersocken, die die Füße zusätzlich stützen und Reibungen minimieren.
Einen unverzichtbaren Schutz vor Wärmeverlust bilden Mützen oder Kappen. Über den Kopf geht ein Großteil der Körperwärme verloren, sodass dieser im Herbst oder Winter immer bedeckt sein sollte. Ein wahrer Alleskönner sind Multifunktionstücher, die sowohl als Stirnband oder Schal wie auch als Mütze oder Sturmhaube dienen können. Je nach Außentemperatur und persönlichem Empfinden kann ein Paar Handschuhe nützlich sein.
Des Weiteren gehört zu jeder Wanderung ein Sonnenschutzmittel, denn auch im Herbst oder Winter treffen UV-Strahlen auf die Haut. Es wird bereits vor dem Start aufgetragen und zum Nachcremen mitgeführt. Platz dafür findet sich im Wanderrucksack, der ein geringes Eigengewicht haben soll und eng am Rücken anliegt. Er fasst Wechselsocken, ein Erste-Hilfe-Päckchen, nährstoffreichen Proviant und eine Thermoskanne mit nur mäßig gesüßtem Tee.
Weitere Infos, Tipps & Tricks für Eure Outdoortouren findet Ihr hier…