Ein Tag, der unter die Haut ging: Der Wings for Life World Run setzte auch 2026 als größtes Laufevent der Welt erneut ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Solidarität. Um Punkt 13 Uhr deutscher Zeit fiel am Sonntag weltweit für 346.527 Läufer:innen und Rollstuhlfahrer:innen aus 192 Nationen der Startschuss, um für die zu laufen, die es nicht können. Alleine in Deutschland waren 59.100 Menschen auf der Strecke. Während der Flagship Run in München mit 14.000 Teilnehmer:innen auch dieses Jahr wieder restlos ausverkauft war, zeigte sich mehr denn je die starke Entwicklung des Laufs in der Breite: 85 App Run Events – 32 mehr als im Vorjahr – ermöglichten eine Teilnahme in allen Bundesländern und machten den Wings for Life World Run zu einem flächendeckenden Erlebnis in Deutschland. Es wurde eine erneute Rekordspendensumme von 9,2 Millionen Euro weltweit erzielt, die zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung fließt, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.„Alle Jahre wieder ist der Wings for Life World Run eines meiner absoluten Highlights im ganzen Jahr“, sagt Kristina Vogel, erfolgreichste Bahnradsportlerin aller Zeiten und Wings for Life World Run-Botschafterin. „Es geht um Menschenschicksale. Ich bekomme Mega-Gänsehaut, dass alle Menschen für mich und diesen Traum laufen, dass ich irgendwann wieder gehen kann.“

Esther Pfeiffer und Tim Schwippel siegen in Deutschland
Die amtierende deutsche Halbmarathon-Meisterin Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Niederländerin Mikky Keteels und belegte mit 60,33 gelaufenen Kilometern erneut Platz eins in der deutschen Wertung sowie Rang zwei weltweit. Gemeinsam mit ihrem Mann Hendrik Pfeiffer (60,33 km), mit dem sie ab der Marathonmarke zusammen lief, prägte sie das Rennen entscheidend mit. Tim Schwippel, Deutscher Meister 2025 über 50 km von der MTV Soltau, der mit der App unterwegs war, gewann mit 63,75 Kilometern die nationale Männerwertung und kam global auf den 8. Platz. Die starke deutsche Leistung rundete die Fitness-Creatorin Imke Salander mit 52,51 Kilometern und Platz drei weltweit sowie Rang zwei in Deutschland ab. Den globalen Sieg bei den Frauen sicherte sich mit 62,24 Kilometern die Niederländerin Mikky Keetels. Bei den Männern war erneut kein Vorbeikommen an Jo Fukuda: Der Japaner triumphierte mit 78,95 Kilometern zum dritten Mal in Folge weltweit. Mit am Start und den Lauf unterstützten auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Moderator Kai Pflaume, Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger, Hybrid-Athlet Lukas Müller und die Creatoren Maren Schiller und Aditotoro.
„Es ist immer wieder schön, hier zu laufen und gemeinsam mit so tollen Teammitgliedern etwas zurückzugeben“, sagt Esther Pfeiffer. „Es ist ein richtig gutes Gefühl, die eigene Leidenschaft mit einer guten Sache zu verbinden.“ Auch für die Drittplatzierte Imke Salander ist der Wings for Life World Run jedes Mal etwas Besonderes, da die Stimmung immer etwas anders sei als bei anderen Wettkämpfen: „Ich konnte meine eigene Grenze heute noch einmal ein Stück verschieben und am Ende 52 Kilometer laufen – darauf bin ich sehr stolz. Mein Ziel war es, weiter zu laufen als letztes Jahr, und die 50 Kilometer wollte ich auf jeden Fall knacken. Deshalb bin ich jetzt sehr, sehr happy.“

Zurück auf der alten Strecke
Der Flagship Run in München kehrte 2026 zurück zu seinen Wurzeln und führte die Teilnehmer:innen mit Start auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz im Münchner Olympiapark nach Karlsfeld in Richtung Dachau und dann im großen Bogen an Fürstenfeldbruck vorbei. Dreißig Minuten nach dem Startschuss nahmen Skirenn-Olympiasiegerin Emma Aicher und Rekord-Freiwasserschwimmerin Nathalie Pohl im Catcher Car – der mobilen Ziellinie – die Verfolgung auf und begleiteten das Feld bis zu ihren individuellen Finisher-Momenten.
App Run Events im ganzen Land
Parallel zum Flagship Run sorgten 85 App Run Events in ganz Deutschland für eine flächendeckende Teilnahme. Neben organisierten Läufen mit Rahmenprogramm in Städten wie Berlin, Kiel, Jena, Hamburg und Leipzig, wo die erste Mannschaft der Männer und Frauen des RB Leipzig die Teilnehmenden an den Verpflegungsstationen versorgten, wurden auch App Run Events in naturnahen Gegenden wie an der Ostseeküste oder am Tegernsee stark nachgefragt. Damit hat sich der Lauf längst zu einer Bewegung entwickelt, die das ganze Land erfasst. Hinzu kamen tausende von Teilnehmer:innen, die individuell mit der App in ganz Deutschland verteilt für den guten Zweck an den Start gegangen sind. Boxlegende Arthur Abraham und Vartan Bassil von den Flying Steps organisierten in Jerewan, in der armenische Heimat von Abraham, einen App Run Event, um Spendengelder mit seinen Fans für den guten Zweck zu sammeln.
„Ich bin seit 2015 jedes Jahr beim Wings for Life World Run am Start – und die Veranstaltung ist immer wieder etwas Besonderes. Es ist einfach schön, gemeinsam mit so vielen Menschen weltweit ohne Druck für die zu laufen, die es nicht können“, sagt Ultraläufer und Wings for Life World Run-Botschafter Florian Neuschwander. „Die Stimmung hier in München ist unglaublich – man sieht überall nur grinsende Gesichter und merkt, wie viel Freude und Energie dieser Lauf auslöst. Ich habe leider eine Verletzung und lasse es heute locker angehen, bin aber trotzdem dabei und laufe eben so weit es gut geht, bis mich das Catcher Car einholt.“

Forschungs-Booster für Wings for Life
Seit der ersten Ausgabe des Wings for Life World Runs haben insgesamt über 2,2 Millionen Teilnehmer:innen aus 192 Nationen auf allen Kontinenten teilgenommen und gemeinsam mehr als 69,7 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt. Damit konnten eine Vielzahl an Forschungsprojekten und klinischen Studien ermöglicht werden, die entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Heilung von Querschnittslähmung vorantreiben.
Save the Date: 9. Mai 2027
Der nächste Wings for Life World Run findet am 9. Mai 2027 statt. Die Anmeldung ist ab dem 4. November 2026 unter www.wingsforlifeworldrun.com möglich. Interessierte können sich jetzt schon registrieren und werden benachrichtigt, sobald die Anmeldung öffnet.

Fazit der Redaktion
Der Wings for Life World Run 2026 sprengte alle Rekorde mit unfassbar vielen Teilnehmern, die gemeinsam als gigantische Community für den einen guten Zweck die Laufschuhe schnürten oder eben die Räder des Rollstuhls in Gang setzten. Prominenz am Start, viele gelaufene Kilometer und erfreulicherweise auch eine sehr große Summe für die Rückenmarksforschung. Das Datum für den Wings for Life Run 2027 ist schon festgelegt und sollte ein fester Termin für möglichst viele Menschen sein.
Quelle: Citybeam Communications
In Zusammenarbeit mit Athleten aus dem adaptiven Sport und der entsprechenden Community entwickelt, baut die neue Camping- und Outdoor Kollektion bestehende Barrieren ab.
The North Face kündigt heute die Einführung der neuen Universal Collection an – ein komplett neu entwickeltes Angebot an Camping- und Outdoor-Ausrüstung sowie Accessoires, das auf Erkenntnissen aus der Adaptive- und Parasport-Community basiert und sich an alle Entdecker richtet. Mit einem konsequent inklusiven Designansatz setzt die Kollektion neue Maßstäbe und treibt die Branche in Richtung zugänglicherer Outdoor-Ausrüstung voran.
„Kennzeichen guten Designs ist es, allen Nutzer:innen von Anfang bis Ende eine positive Erfahrung zu ermöglichen“, sagt Luke Matthews, Senior Technical Equipment Designer. „Auch bei dieser Kollektion sind wir unserem Anspruch ‚Athlete Tested, Expedition Proven‘ treu geblieben und haben eng mit unseren adaptiven Athlet:innen Vasu Sojitra und Maureen Beck zusammengearbeitet. Durch ihre Perspektiven und ihr Feedback ist eine Kollektion entstanden, die mithilfe intuitiver Designlösungen Barrieren abbaut und ein inklusives Nutzungserlebnis für alle schafft.
Die Einführung der Universal Collection setzt neue Maßstäbe für den Zugang zu hochwertiger Outdoor-Ausrüstung – durch einfache Handhabung und ein zugängliches Preisniveau. Basierend auf konkreten Erkenntnissen aus der adaptiven Community und einem lösungsorientierten Designansatz stellen die Produkte Sicherheit und Vertrauen in den Mittelpunkt – unabhängig vom Erfahrungsniveau.
Über intuitive Funktionen hinaus, die eine einfache Nutzung und hohe Funktionalität gewährleisten, ist die Kollektion bewusst zugänglich gestaltet und ermöglicht so einer breiteren Zielgruppe den Zugang zu Outdoor-Aktivitäten mit leistungsstarker, verlässlicher Ausrüstung.



Die innovative Kollektion umfasst einen Schlafsack ohne Reißverschluss, ein besonders benutzerfreundliches Zelt und einen freistehenden Tagesrucksack. Intuitive Designmerkmale und haptische Orientierungspunkte ziehen sich durch die gesamte Kollektion und erleichtern die Nutzung.
Universal Wawona 3 Tent (UVP 410€):
Universal One Bag (UVP 260€):
Universal 20 Daypack (UVP 135€):



„Mit der Einführung der Universal Collection setzt The North Face neue Maßstäbe für Zugänglichkeit im Outdoor-Bereich. Es handelt sich nicht nur um einen Produktlaunch, sondern um einen klaren Impuls für die gesamte Branche, Design konsequent aus der Perspektive aller Nutzer:innen zu denken.“ — Vasu Sojitra, The North Face Athlete
„Zum ersten Mal sehen wir, dass Innovationen im Bereich Barrierefreiheit aus der Community heraus entstehen und sich auf alle Nutzer:innen übertragen – und nicht umgekehrt. Die Universal Collection zeigt, dass zugängliches Design letztlich bessere Produkte für alle schafft.“ — Maureen Beck, The North Face Athlete
Die Universal Collection ist seit dem 14. April 2026 in The North Face Stores, bei ausgewählten Handelspartnern sowie online unter thenorthface.com erhältlich.
Quelle: M&C Saatchi Sport & Entertainment GmbH / The North Face
Die Begeisterung für den Wings for Life World Run ist in Deutschland größer denn je. Am 10. Mai 2026 geht der weltweite Charity-Lauf zugunsten der Rückenmarksforschung in seine 13. Runde – und schon jetzt zeichnet sich ein neuer Rekord ab: Mit aktuell 62 geplanten App Run Events gibt es so viele organisierte Läufe wie nie zuvor in Deutschland. Und die Zahl wächst weiter. Die Teilnehmer:innen dürfen sich auf besondere Highlights freuen: Erstmalig auf dem Tempelhofer Feld in Berlin, entlang am Kölner Rheinufer mit Blick auf den Dom oder direkt im Stadion des RB Leipzig.
Der Flagship Run in München ist mit 14.000 Startplätzen bereits seit November ausverkauft. Doch auch bundesweit ist die Dynamik enorm: In allen 16 Bundesländern organisieren Unternehmen, Vereine, Run Clubs und engagierte Privatpersonen eigene App Run Events, bei denen mithilfe der Wings for Life World Run App gemeinsam gelaufen, gegangen oder gerollt wird – und das gleichzeitig mit tausenden Teilnehmer:innen weltweit.

Gemeinsam laufen, weltweit verbunden
Bei den App Run Events absolvieren die Teilnehmer:innen am Veranstaltungstag gemeinsam eine definierte Strecke und sind digital mit dem globalen Starterfeld verbunden. Die Wings for Life World Run App misst die zurückgelegte Distanz, bis das virtuelle Catcher Car als mobile Ziellinie aufholt, und integriert das Ergebnis in das weltweite Ranking.
Über die interaktive Audio Experience mit den Stimmen von Running-Influencerin Imke Galanter und Comedy-Creator Aditotoro erhalten die Läufer:innen Live-Updates aus dem Rennen sowie motivierende Botschaften und werden Teil eines einzigartigen Gemeinschaftserlebnisses. Viele Veranstalter:innen ergänzen ihren Lauf mit individuellem Rahmenprogramm – von Warm-ups über DJ-Sets und Moderation bis hin zu Verpflegungsstationen und Angeboten für Familien.

Auswahl besonderer App Run Events 2026
Die Vielfalt der deutschen App Run Events zeigt sich sowohl in den Streckenprofilen als auch im Rahmenprogramm:
Köln – Rheinpromenade & Dom-Blick (bis zu 2.000 Teilnehmer:innen)
Start am Schokoladenmuseum, Lauf entlang des Rheinufers durch das Rheinauhafen-Viertel – flach, urban, mit Blick auf moderne Architektur und den Kölner Dom.
Leipzig – Stadion-Feeling an der Red Bull Arena (bis zu 1.800 Teilnehmer:innen)
Start auf der Festwiese, Lauf direkt am Rasen des Heim-Spielfelds von RB Leipzig vorbei – inklusive Warm-up, DJ und Special Guests.
Berlin – Tempelhofer Feld (bis zu 1.500 Teilnehmer:innen)
Rundkurs auf dem Tempelhofer Feld mit durchgehend rollstuhlgerechtem Untergrund, mehreren Verpflegungsstationen sowie Energie- und Wassersupport für alle Teilnehmer:innen.
Dresden – Sportpark Ostra (bis zu 1.000 Teilnehmer:innen)
Zwei Streckenoptionen: Eine 1,3 km-Runde, geeignet für Rollstuhlfahrer:innen, sowie eine 5,2 km-Route. Energy-Station und Cheering Zone sorgen für zusätzliche Motivation.
Rottach-Egern – Seeblick am Tegernsee (bis zu 1.000 Teilnehmer:innen)
5 km-Runde entlang der Seepromenade mit Bergpanorama, Verpflegungsstation, Musik und Warm-up mit Fitness-Coach Kathi Bonleitner.
Sigmaringen – Laufen an der Donauschleife (bis zu 900 Teilnehmer:innen)
5,3 km-Runde über zwei Brücken, vorbei am Schloss Sigmaringen, mit zwei Verpflegungsstationen.
Münster – Freestyle am Aasee (bis zu 600 Teilnehmer:innen)
Ohne feste Strecke: Die Teilnehmer:innen entscheiden selbst, wo sie entlanglaufen. Chill-Out-Lounge, DJ-Musik und gesunde Snacks inklusive.
Frankfurt am Main – Skyline-Run (bis zu 500 Teilnehmer:innen)
Laufen entlang des Mains mit Blick auf die Frankfurter Skyline, inklusive After-Run-Feier.
Hamburg – HafenCity-Loop (bis zu 300 Teilnehmer:innen)
Start an der Promenade Kirchenpauerkai, gemeinsamer Lauf in Pace-Gruppen durch die HafenCity.
Wer den Wings for Life World Run mit einer Reise verbinden möchte, kann weltweit an verschiedenen App Run Events teilnehmen und dabei Städte rund um den Globus entdecken. Wer lieber den eigenen Backyard bevorzugt, kann über den App Run auch direkt vor der eigenen Haustür starten. Eine Übersicht aller App Run Events in Deutschland sowie die Anmeldung finden Interessierte unter: www.wingsforlifeworldrun.com
Fazit der Redaktion
Wer sich noch keinen Startplatz beim Wings for Life Run 2026 gesichert hat, sollte dies unbedingt machen. Laufend Gutes tun für die, die selbst nicht mehr laufen können ist eine wunderbare Aktion, die man nicht verpassen sollte.
Quelle: Citybeam Communications
Ein Mini-Chalet mit Aktivrollstuhl eröffnet Sportlerinnen und Sportlern im Rollstuhl neue Bewegungsfreiheit
Der Gipfel ist erreicht. Die Aussicht ist grandios. Eigentlich wäre jetzt der perfekte Moment für eine Pause, einen Kaffee auf der Sonnenterrasse oder einen kurzen Gang zur Toilette. Doch wer mit Handbike oder Sitzski unterwegs ist, kennt die Realität: Genau hier fehlt oft das entscheidende Bindeglied zur Selbstständigkeit – ein passender Aktivrollstuhl vor Ort, denn mit dem Ski kann man schlecht ins Restaurant fahren.
ChairInABox schließt diese Lücke. Die Idee ist so einfach wie wirkungsvoll: ein kleines, wetterfestes Holz-Chalet, das einen robusten Aktivrollstuhl bereithält – sicher verschlossen mit EuroKey und jederzeit eigenständig zugänglich. Entwickelt wurde das System vom ehemaligen Para-Athleten Stephan Gmür, Gründer von WheelLife Solutions. Sein Ziel: echte Freiheit am Berg – nicht nur auf dem Sportgerät, sondern auch in der Zeit nach dem Sport.
„Wenn der passende Rollstuhl vor Ort ist, beginnt echte Freiheit – am Berg und unterwegs.“
Stephan Gmür

So einfach funktioniert ChairInABox
1. Ankommen mit dem Sportgerät
Ob Handbike im Sommer oder Sitzski im Winter – Sportler:innen erreichen selbstständig das Mini-Chalet.
2. Öffnen mit EuroKey
Das Chalet lässt sich unabhängig und ohne fremde Hilfe öffnen.
3. Umsteigen in den Aktivrollstuhl
Im Inneren wartet ein Aktivrollstuhl, dessen Maße bewusst auf eine sportliche Zielgruppe abgestimmt sind – wendig, kontrollierbar und geländetauglich.
4. Pause genießen
Platz nehmen, verschnaufen, etwas essen, die Toilette nutzen – und danach zurück ins Sportgerät. Selbstbestimmt und ohne Umwege.

Mehr als ein Rollstuhl: ein fehlendes Puzzleteil
Viele Orte verfügen zwar über Transport-Rollstühle – doch diese stoßen bei aktiven Menschen schnell an ihre Grenzen. ChairInABox setzt bewusst auf einen stabilen Aktivrollstuhl für alle, die sich selbstständig bewegen wollen, statt geschoben zu werden. Das System bringt genau das Hilfsmittel dorthin, wo es gebraucht wird – mitten ins echte Leben am Berg.
Praxisbeispiel: Restaurant Prui, Motta Naluns
Die erste ChairInABox steht am Restaurant Prui im Skigebiet Motta Naluns. Hier wird das Konzept im Alltag getestet – im Sommer mit dem Handbike, im Winter mit dem Sitzski. Das Ergebnis: Gäste können Terrasse und Restaurant eigenständig nutzen, Pausen spontan gestalten und den Aufenthalt am Berg entspannt verlängern.
Alle Standorte von ChairInABox sind in der Ginto App zu finden. ChairInABox ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die Grundversion mit Rollstuhl, 3 Sitzkissen und Eurokey kostet CHF 4.250 netto. Mehr Informationen finden sich hier.
Quelle: ten°east communications GmbH
Ab sofort ist die Anmeldung für den Wings for Life World Run 2026 geöffnet, bei dem am 10. Mai 2026 wieder hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig an den Start gehen, um für die zu laufen, die es nicht können. In Deutschland bildet München mit dem Flagship Run erneut das Zentrum des größten Laufevents der Welt, begleitet von zahlreichen App Run Events im ganzen Land – von Berlin bis zum Tegernsee. 2025 hatte das Event mit 49.628 Läufer:innen und Rollstuhlfahrer:innen allein in Deutschland sowie über 310.000 Teilnehmenden weltweit neue Maßstäbe gesetzt. Auch 2026 steht wieder alles im Zeichen gemeinsamer Bewegung, Gänsehaut und Hoffnung. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.wingsforlifeworldrun.com.

Neue Preisstruktur und Early Bird-Gewinnspiel
Erstmals wird 2026 für den Flagship Run eine dreistufige Preisstruktur eingeführt: Wer sich zwischen dem 5. November und 31. Dezember 2025 anmeldet, zahlt 49 Euro. Vom 1. Januar bis 28. Februar 2026 beträgt die Startgebühr 59 Euro, ab dem 1. März bis zum Renntag am 10. Mai kostet die Teilnahme 69 Euro. Alle Startgelder fließen wie immer zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.
Darüber hinaus sorgt ein besonderes Highlight zum Anmeldestart für zusätzliche Motivation: Wer sich zwischen dem 5. und 12. November anmeldet, kann beim Early Bird-Onlinespiel auf der Wings for Life World Run Website teilnehmen. Gespielt werden darf so oft man möchte – Ziel ist es, sich an die Spitze des Leaderboards zu setzen. Die Person, die am 12. November ganz oben steht, gewinnt eine Reise für zwei Personen zu einem Laufziel ihrer Wahl, um für die zu laufen, die es nicht können. Ob zum Flagship Run nach Wien, zum App Run Event nach Sydney oder in die schottischen Highlands zu einem individuellen App Run – die Entscheidung liegt ganz beim Gewinner oder der Gewinnerin.
„Ich bin überwältigt, was wir mit dieser globalen Bewegung erreicht haben“, sagt Anita Gerhardter, CEO der Wings for Life Stiftung. „Jede Anmeldung hilft, klinische Studien und Forschungsprojekte zu finanzieren, die Betroffenen weltweit Hoffnung geben. Wir sind entschlossen, weiterzumachen – bis Querschnittslähmung heilbar ist.“

Deutschland läuft wieder – mit legendärer Stimmung
Der Flagship Run in München war mit 14.000 Teilnehmenden 2025 restlos ausverkauft und wird auch 2026 wieder tausende Läuferinnen und Läufer mobilisieren. Parallel sorgen dutzende App Run Events in ganz Deutschland für Gänsehautmomente – ob entlang des Mains, durch den Berliner Tiergarten oder mit Alpenblick am Tegernsee. Die einzigartige Atmosphäre macht den Wings for Life World Run jedes Jahr zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Ultraläufer Florian Neuschwander, der seit Jahren mit einem eigenen Team antritt, freut sich schon jetzt auf den Startschuss: „Der Wings for Life World Run ist jedes Jahr ein Highlight. Die Stimmung, die Energie, dieses Miteinander – das gibt’s so kein zweites Mal. Egal, ob du 50 Meter gehst oder 50 Kilometer läufst – du bist Teil von etwas Großem. Ich bin wieder am Start, keine Frage.“

Forschungserfolg: Hoffnung durch Vagusnerv-Stimulation
Ein bedeutender Meilenstein in der von Wings for Life geförderten Forschung kommt aus den USA. Eine von Wings for Life co-finanzierte klinische Studie an der University of Texas unter Leitung von Professor Michael Kilgard hat gezeigt, dass gezielte Vagusnerv-Stimulation in Kombination mit intensiver Rehabilitation die Arm- und Handfunktionen von Menschen mit chronischer, inkompletter Querschnittslähmung signifikant verbessern kann. Das Verfahren könnte in den kommenden Jahren eine neue Therapieform für Betroffene werden und ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität wesentlich verbessern. „Ohne die Finanzierung durch Wings for Life wäre diese Studie nicht möglich gewesen“, erklärte Prof. Kilgard. „Nach erfolgreicher Zulassung könnte die Therapie schon in wenigen Jahren verfügbar sein und vielen Menschen helfen. Das ist ein besonderer Meilenstein in unserer Arbeit.“

Eine globale Bewegung mit Herz
Seit 2014 sind beim Wings for Life World Run weltweit über 1,87 Millionen Menschen in 195 Ländern gestartet und haben mehr als 60 Millionen Euro für die Heilung von Querschnittslähmung gesammelt. Alle Informationen und die Anmeldung zum Wings for Life World Run 2026 gibt es unter www.wingsforlifeworldrun.com.
Quelle: Citybeam Communications
Hoffnungsvolle Nachrichten zum Tag der Rückengesundheit: Wissenschaftler aus der ganzen Welt sind sich einig, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Rückenmarksverletzungen geheilt werden können.
„Was die Heilung von Rückenmarksverletzungen angeht, befinden wir uns auf einer Skala von eins bis hundert bei etwa fünfzig, sagt Professor Michael Kilgard von der University of Texas at Dallas (UTD).„Es hat Jahrzehnte gedauert, bis wir das Gehirn und das Nervensystem wirklich verstanden haben, jetzt steht uns eine beeindruckende Palette von Instrumenten zur Verfügung für die nächsten Schritte.“
Dank der finanziellen Unterstützung von Wings for Life können Wissenschaftler weltweit in unterschiedlichen Richtungen nach einer Heilung für Querschnittslähmung forschen. Professor Michael Kilgard konzentriert sich beispielsweise auf die Stimulation des Vagus-Nervs. Dadurch sollen hoch Querschnittsgelähmte ihre Hände wieder bewegen können. Oder Grégoire Courtine, dem es an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) mittels Elektrostimulation gelungen ist, querschnittsgelähmte Menschen wieder einige Schritte gehen zu lassen. Großes Augenmerk liegt aktuell auf den Forschungsprojekten von Professor Stephen Strittmatter, der u. a. an der Ohio State University eine Studie zur „Nogo-Falle“ durchführt und daran arbeitet, gekappte Nervenfasern erneut zu verbinden und so ein neuronales Netzwerk wiederherzustellen.
Diese Fortschritte erlauben Anita Gerhardter, CEO der Wings for Life Stiftung, eine hoffnungsvolle Aussage: „Auch, wenn es nie die eine Wunderpille geben wird, die alle Fälle heilt, sind in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht worden. Längst geht es nicht mehr um die Frage, ob es jemals eine Heilung geben wird, sondern wann dies der Fall sein wird. Der Wings for Life World Run spielt hier eine wichtige Rolle, indem er sowohl wertvolle Spendengelder als auch Aufmerksamkeit für das Thema Querschnittslähmung sammelt.“
An den bisher insgesamt neun Wings for Life World Runs haben über eine Million Menschen teilgenommen. 38,3 Millionen Euro wurden durch Teilnahmegebühren und Spenden gesammelt. Dieses Geld fließt zu 100% in die Rückenmarksforschung mit dem Ziel, eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden. Beim ersten Wings for Life World Run im Jahr 2014 waren rund 35.000 Teilnehmer am Start. Bei der neunten Auflage im vergangenen Jahr sind über 160.000 Teilnehmer:innen aus 192 Nationen, gleichzeitig exakt zur selben Zeit zusammengelaufen, was den Wings for Life World Run zum größten Lauf der Welt macht.
„Der Tag der Rückengesundheit scheint mir ein gegebener Anlass, um auf Querschnittslähmung aufmerksam zu machen“, sagt die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Bahnradsport Kristina Vogel. Dieses Jahr im Juni jährt sich ihr Trainingsunfall zum fünften Mal, bei dem sie sich im Juni 2018 so schwere Verletzungen am Rückenmark zuzog, dass sie seitdem querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Weltweit leiden etwa 2,7 Millionen Menschen an Querschnittslähmung und jährlich kommen zwischen 250.000 und 500.000 Menschen dazu.
Verkehrsunfälle, Sportunfälle oder Stürze im Alltag sind die häufigsten Ursachen. Es kann jeden treffen. „Bisher war ich immer eine pragmatische Realistin. Seit ich aber die Wings for Life Stiftung kenne, ist der Traum wieder da, irgendwann wieder gehen zu können. Daher bin ich super dankbar für jeden, der beim Wings for Life World Run dabei ist und dazu beiträgt, meinen Traum und den der vielen weiteren Betroffenen zu verwirklichen.“
Der diesjährige Jubiläumslauf zum 10. Bestehen findet am 7. Mai um 13 Uhr MESZ statt. Weltweit laufen, walken und rollen dann wieder Tausende von Menschen für die, die es nicht können. Wer in Deutschland an den Start gehen möchte, kann dies in München tun oder virtuell mit der Wings for Life World Run App, wo immer man sich gerade befindet. Alle Informationen zum Lauf und der Anmeldung unter www.wingsforlifeworldrun.comBildmaterial zum Wings for Life World Run
Quelle: Wings for Life World Run / Citybeam
Wer einen Rollstuhlfahrer in der Familie hat, der weiß, dass man bei der Wahl eines geeigneten und barrierefreien Urlaubsziels viel bedenken muss: Im Hotel müssen die Türen breit und die Bäder groß genug sein, zu viele Stufen sind ebenfalls ziemlich unpraktisch und nicht zu vergessen die benötigten rollstuhltauglichen Wege, damit auch wirklich möglichst alle Familienmitglieder gemeinsam an den Aktivitäten teilnehmen können. Eine Region, die ihre Infratstruktur dementsprechend optimiert hat, ist zum Beispiel das Kaunertal.

Auch Langlaufen können Rollstuhlfahrer im Kaunertal – auf speziellen Langlaufschlitten. © Kaunertal Tourismus
Mit der Gletscherstraße fing die Barrierefreiheit im Kaunertal wohl an. Diese landschaftlich so beeindruckend gelegene Mautstraße führt direkt bis an den Gletscherrand. Vom Auto auf die Piste – und daher ideal für Rollstuhlfahrer. Das Kaunertal wurde immer beliebter bei Mono-Skibob-Fahrer. Seit 1988 ist das Skifahren für Rollstuhlfahrer olympisch und erfreut sich auch im Hobbysportbereich großer Beliebtheit. Ein Mono-Skibob ist eine Konstruktion aus einer Sitzschale, die auf einen Ski montiert ist. Statt Skistöcken gibt es spezielle Unterarmstützen, an deren unterem Ende ebenfalls kleine Ski montiert sind.
Die vordersten Parkplätze auf 2.750 Metern, direkt am Pistenrand, sind reserviert für all jene Skifahrer, die nicht gehen können. Und auch der Rest des Skigebiets ist komplett barrierefrei. Alle Lifte sind ebenerdig zugänglich, das Personal an den Liften ist entsprechend geschult und auf Mono-Skibob-Fahrer eingestellt, das Gletscherrestaurant ist mit rollstuhlgerechten Toiletten und Aufzügen ausgestattet, Gäste mit Behinderung erhalten ab einer Invalidität von 60 Prozent ermäßigte Skipässe und es werden Mono-Skibob-Kurse angeboten. Diese gibt es für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene und die Mono-Skibobs gibt es natürlich auch zum Ausleihen. Aufgrund der optimierten Infrastruktur sind übrigens auch immer wieder größere Trainingsgruppen und Nationalmannschaften vor Ort. Übrigens: Selbst die Aussichtsplattform an der Karlesjochbahn ist barrierefrei zu erreichen, wovon nicht nur die Monoskibob- und Rollstuhlfahrer profitieren. Auch Familien, die einen Kinderwagen dabeihaben, und Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, können dadurch problemlos bis zum höchsten Punkt des Skigebiets gelangen.

Auf dem Kaunertaler Gletscher können Rollstuhlfahrer mit Mono-Skibobs auch dem Skisport frönen © Kaunertaler Gletscher/ Hafele
Was auf dem Gletscher funktioniert, setzt sich im Tal fort. Auch hier kann man sich als Rollstuhlfahrer wintersportlich betätigen. Auf die Loipen geht es nämlich mit speziellen Langlaufschlitten – ein Sitz auf zwei schmalen Skiern. Wer selbst kein solches Gerät besitzt, kann es sich ausleihen und auch gleich einen Langlauflehrer buchen. Dass auch die Loipen barrierefrei zugänglich sind, versteht sich von selbst.

Auf dem Kaunertaler Gletscher können Rollstuhlfahrer mit Mono-Skibobs auch dem Skisport frönen © Kaunertaler Gletscher/ Hafele
2013 wurde das Kaunertal für diese Angebote mit dem EDEN Award ausgezeichnet, ein Preis, der 2013 explizit für barrierefreie und innovative Tourismuskonzepte vergeben wurde. Touristische Angebote alleine reichen aber noch nicht für einen erfolgreichen, barrierefreien Urlaub, schließlich müssen die Gäste auch entsprechend übernachten und essen können.
Vorreiter und Leuchtturmprojekt der barrierefreien Hotellerie ist das 4-Sterne-Hotel Weisseespitze – das erste Rolli-Hotel der Alpen. So ist hier der Wellnessbereich ebenso barrierefrei wie die Bar, die Aktiv-Angebote und natürlich die Zimmer. Ebenfalls barrierefrei sind das 4-Sterne-Hotel Kirchenwirt und für den kleineren Geldbeutel das Haus Renate und das Haus Almrausch. Auch das Quellalpin, das neue öffentliche Schwimmbad mit Saunabereich, ist barrierefrei nutzbar. Und wer in ein Restaurant möchte, gelangt ohne Stufen in die Truyenstube, ins Quellalpin und in den Kirchenwirt; Rollis kommen problemlos in den Kiwi Pub, ins Gletscherrestaurant Weißsee sowie ins Naturparkhaus Kaunergrat. In den Sportgeschäften Plankensteiner, Larcher und Schranz kann man die verschiedenen Sportgeräte ausleihen.
Quelle: Genboeck PR
Weitere spannende Links zum Thema „barrierefrei unterwegs“
Oberstorfer Haus – Hostel ohne Handycap…
Lagazuoi – Gipfelerlebnis mit Rollstuhl…
Wer mit dem Rollstuhl unterwegs ist, der weiß – manchmal können auch die einfachsten Dinge zu einer wahren Herausforderung werden. Zum Beispiel wenn man sich die Frage stellt: „Mit dem Rollstuhl ins Hostel – geht das?“ Nicht überall, aber zum Beispiel in Oberstdorf.
Das im Ortsteil Tiefenbach angesiedelte trendige Oberstdorf Hostel kennt keine Hürden für Menschen mit Handicap, sondern ebnet ihnen mit vielen großen und kleinen Maßnahmen den Weg in einen unbeschwerten Urlaub. Was „Rollis“ sehr schätzen, sind die Rampe zum Hostel-Eingang, der große, auch für zwei Rollstühle geeignete Fahrstuhl in alle Stockwerke, breite Gänge und Türrahmen, Geländer im Gang und ebenerdige Duschen in den meisten Zimmern.
Details wie ein höhenverstellbarer Duschstuhl und erreichbare Balkone ohne unüberwindbare Absätze sowie eine Begrüßung auf Augenhöhe, da man direkt unter den Tresen an der Rezeption fahren kann, spielen für Menschen mit Behinderung eine große Rolle und sind im Oberstdorf Hostel selbstverständlich. Hinzu kommt das besondere Flair. „Unsere Gemeinschaftsräume sind ideal zum Kennenlernen und um gemeinsam Zeit zu verbringen“, erklärt Hostel Manager Falk. „Wir haben Gäste aus aller Welt und man kann in unserer Urlaubs-WG ständig neue Leute kennenlernen.“
Seit 2014 ist das trendige und weit über das Allgäu hinaus bekannte Hostel geöffnet. Es wird längst nicht nur von jungen Leuten besucht, sondern immer stärker von Familien mit Kindern und von Menschen mit Behinderung aller Altersstufen. Das Oberstdorf Hostel verfügt über insgesamt 46 großzügig geschnittene Zimmer mit 168 Betten. Es versteht sich als Homebase für jedermann und als Urlaubs-WG. Buchungen sind ab 20 Euro pro Nacht möglich.
Weitere Informationen findet Ihr unter www.oberstdorf-hostel.de
Ein Gipfelerlebnis mit Rollstuhl ist vielerorts nicht oder nur sehr schwer möglich. Schotter, schlecht befestigte oder zu schmale Wege bieten Rollstuhlfahrern keine Möglichkeit den Gipfel zu erreichen. Nicht so am Kleinen Lagazuoi in den Dolomiten, denn Dank befestigter Wege und Rampen ist der Berg im Herzen der UNESCO-Dolomiten barrierefrei zugänglich.
Auf über 2.700 Höhenmetern den atemberaubenden Ausblick auf die UNESCO-Dolomiten genießen – und das trotz Handicap: Möglich ist dieses Erlebnis rund um den Kleinen Lagazuoi, der unweit entfernt von dem italienischen Spitzenferienort Cortina d’Ampezzo liegt. Sowohl der Gipfel des Berges als auch die dortige Hütte Rifugio Lagazuoi, die Galerie Lagazuoi Expo Dolomiti sowie das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges sind dank befestigter Wege, Rampen und Fahrstühle barrierefrei zugänglich. Sie können deshalb auch von Urlaubern mit eingeschränkter Mobilität besucht werden.

Zum Gipfel mit Rollstuhl auf dem Kleinen Lagazuoi © CORTINA Marketing
Zugang zum Herzen der UNESCO-Dolomiten bietet die Lagazuoi-Seilbahn, die von einem Parkplatz am Falzarego-Pass aus in das Gebirge führt. Sowohl die Tal- als auch die Bergstation des zweigipfligen Lagazuoi sind barrierefrei gestaltet und verfügen zum Beispiel über behindertengerechte Toiletten. Von der Bergstation aus sind mit Hilfe eines Fahrstuhls und Rampen außerdem alle Bereiche des neuen Ausstellungs- und Konferenzgebäudes Lagazuoi Expo Dolomiti erreichbar.
Ob mit oder ohne Behinderung: So kann nun Jedermann die außergewöhnlichen Ausstellungen in luftiger Höhe besichtigen.
Entspannung bietet das unweit entfernte Rifugio Lagazuoi. Dabei handelt es sich um die größte und höchstgelegene Hütte Cortina d’Ampezzos, die bekannt für ihre ansehnliche Panoramaterrasse ist. Die Berghütte kann über einen rollstuhltauglichen Weg erreicht werden und bietet alle erforderlichen Dienstleistungen für Menschen mit Handicap an, darunter etwa einen Treppenlift.
Neben der Hütte und dem neuen Ausstellungsgebäude sind auch der Gipfel des Kleinen Lagazuoi und das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges barrierefrei gestaltet. Ein alter Militärweg, der auf den Großen Krieg zurückgeht, wurde ehrenamtlich von Mitgliedern der Associazione Nazionale Alpini (A.N.A), Sektion Treviso, in Stand gesetzt und stellt nun selbst für Rollstuhlfahrer eine sichere und bequeme Möglichkeit dar, das Gipfelkreuz in einer Höhe von 2.778 m zu erreichen. Und wer sich für die erbitterten Kämpfe während des Großen Krieges in den UNESCO-Dolomiten interessiert, kann einen Teil der Schauplätze rund um den Lagazuoi ebenfalls barrierefrei im europaweit größten Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges besichtigen.

Breite, befestigte Wege, ideal für Rollstuhlfahrer © CORTINA Marketing
Als einzige Feriendestination in Italien zählt Cortina d’Ampezzo zur Gruppe „Best of the Alps“, einem Zusammenschluss von zwölf internationalen Spitzenferienorten. Cortina liegt in der italienischen
Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte Cortina durch die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 1956 und bereits in den 30er Jahren durch die ersten Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Sylvester Stallone war 1993 als Cliffhanger in Cortina unterwegs.
Anreise
Mit dem Flugzeug:
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Venedig (Marco Polo, 160 km), Treviso (Canova, 130 km). Zum Flughafen Marco Polo und zum Bahnhof Venezia-Mestre besteht mehrmals täglich ein Bustransfer.
Mit dem Zug:
Vom Bahnhof Venedig-Mestre erreicht man mit bequemen Bustransfers Cortina d’Ampezzo in weniger als zwei Stunden.
Mit dem Auto:
Cortina wird in Nord-Süd-Richtung von der so genannten „Alemagna“, der Staatsstraße Nr. 51, in Ost-West-Richtung von der Dolomiten-Staatsstraße „48bis“ durchquert. Die Autobahnausfahrten für Cortina sind Belluno im Süden der A27 (72 km) und Brixen im Norden der Brennerautobahn A22 (87 km).
Quelle: CORTINA Marketing Se.Am