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Kochel am See – Franz Marc Museum

10 Jahre große Kunst im Tölzer Land

2018 feiert man das zehnjährige Bestehen des neuen Franz Marc Museums in Kochel am See. Mit Sonderausstellungen, Fach-Symposium und regionalen Kunst-Natur-Erlebnissen

Expressionismus von Franz Marc in Kochel am See

Geht es um expressionistische Kunst, kooperiert der idyllische Ort in den bayerischen Voralpen seit zehn Jahren mit Museen in den großen Kulturstädten dieser Welt. 2008 wurde das Franz Marc Museum hoch über dem Kochelsee durch einen modernen Anbau ergänzt und dessen Ausstellungsspektrum dadurch enorm erweitert.

 

Die Landschaften von Paul Klee

Im Jubiläumsjahr werden mit „Paul Klee. Landschaften“ (25. Februar – 10. Juni 2018) und „Lektüre. Bilder vom Lesen – Vom Lesen der Bilder“ (17. Juni – 23. September) zwei hochkarätige Sonderausstellungen präsentiert.

Besonderer Tipp: Am 20. April reisen international bedeutende Kunsthistoriker, Philosophen und Wissenschaftler zu einem öffentlichen Symposium ins Tölzer Land. Außerdem werden in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne drei Sonntagsausflüge als „Eine kleine Reise ins Land der besseren Erkenntnis“ angeboten.

Die sechsstündige Tour findet am 18. März, 29. April und 3. Juni statt und kostet mit Führungen in beiden Häusern, Bustransfer zwischen München und Kochel sowie Kaffeepause 40 Euro. Wer sich selbst ein Bild von der Landschaft machen will, in der die Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts wirkte, der kann sich per neuer App oder in fachkundiger Begleitung auf einen Kunstspaziergang rund um Kochel begeben.

Die Übernachtung gibt’s ab 34 Euro inklusive Frühstück in einem nahegelegenen Gasthof. Infos: www.toelzer-land.de

Der Blaue Reiter in Kochel am See

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Dr. Cathrin Klingsoehr-Leroy: Direktorin des Franz Marc Museum (c) Florian Holzherr

„Das Reizvolle an unserem Haus ist die gelungene Symbiose von großer Kunst und der einzigartigen Natur, die das Museum umgibt“, sagt Museumsdirektorin Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy. Die von Seen und Bergen geprägte Landschaft des Tölzer Landes diente nicht nur zahlreichen Künstlern als Inspirationsquelle.

Heute beflügelt sie den Dialog mit den ausgestellten Werken und wird durch die Architektur optimal in Szene gesetzt. „Besucher schätzen das idyllische Umfeld, das zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst anregt“, so die Kunsthistorikerin. „Und können in Stadtnähe und dadurch leicht erreichbar eine deutliche Distanz zur Stadt spüren.“

Die 700 qm fassende Ausstellungsfläche, die der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Villa angebaut wurde, schafft räumliche Voraussetzungen, um die Arbeiten der Blauen Reiter im Kontext der Kunst des 20. Jahrhunderts zu betrachten. Gleichzeitig werden Besucher angeregt, sich in die Voralpenlandschaft einzufühlen, in der ein Großteil dieser Werke geschaffen wurde. „Die Sammlung umfasst zahlreiche Bilder, die Beweis für die Inspirationskraft unserer Natur sind“, sagt Dr. Andreas Wüstefeld, Tourismusdirektor im Tölzer Land. „Wir sind stolz, diese kunsthistorischen Schätze in angemessenem Rahmen beheimaten zu dürfen.“

 

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    Kooperation mit der Pinakothek der Moderne

    Das Jubiläumsjahr 2018 steht im Zeichen ganz besonderer Kunstgenüsse. Dank berühmter Kooperationspartner werden zwei Sonderausstellungen möglich, die eindrucksvoll bezeugen, dass das Franz Marc Museum seinen Platz im internationalen Kunstgeschehen gefunden hat. Los geht’s am 25. Februar mit der Präsentation „Paul Klee. Landschaften“, die in Zusammenarbeit mit der Pinakothek der Moderne 50 ausgewählte Exponate des bekannten Zeitgenossen Franz Marcs umfasst und von einem hochwertigen Rahmenprogramm in beiden Häusern begleitet wird.

    Ab 17. Juni folgt mit „Lektüre. Bilder vom Lesen – Vom Lesen der Bilder“ eine umfangreiche Zusammenstellung an Werken, die durch das Motiv lesender Menschen eine besondere Intimität ausstrahlen. Diese Werkgruppe wird durch Bilder ergänzt, deren Grundstruktur aus Schriften oder Zeichen besteht, die sie scheinbar lesbar machen. „Den ganzen Sommer können unsere Besucher Werke von Picasso, Cy Twombly oder Paul Klee bewundern, die sich sonst in New York, Paris oder Berlin befinden“, sagt Klingsöhr-Leroy. „Ein besonderer Genuss in der privaten Atmosphäre des Franz Marc Museums und bei jedem Wetter Anlass für einen Ausflug ins Tölzer Land.“

    Sonderausstellungen im Franz Marc Museum

    • 25. Februar bis 10. Juni 2018: Paul Klee.Landschaften
    • 17. Juni bis 23. September 2018: Lektüre. Bilder vom Lesen – Vom Lesen der Bilder
      • Rahmenprogramm:
        19. und 20. April 2018: Symposium in München und Kochel am See „Eine kleine Reise ins Land der besseren Erkenntnis“. 20. April zudem Performance „Musée Imaginaire“ von Stefan Hunstein
      • 18. März, 29. April, 3. Juni 2018: Jeweils 10 – 16 Uhr Tagesausflug von der Pinakothek der Moderne, München, zum Franz Marc Museum, Kochel am See, inklusive Führungen in beiden Häusern.

    Anmeldungsmöglichkeiten sowie weitere Infos findet Ihr unter: info@franz-marc-museum.de, bzw. unter www.franz-marc-museum.de

    Kunstspaziergang – Individuelle Führungen

    Auch individuelle Führungen können bei der Tourist-Info Kochel unter Tel. +49-(0)8851-338 oder info@kochel.de gebucht werden. Außerdem ist eine kostenfreie App für Apple- und Android-Nutzer im App-und Play-Store verfügbar.

    Über das Tölzer Land

    Das Tölzer Land repräsentiert als Tourismusmarke die 21 Städte und Gemeinden des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Region erstreckt sich südlich von München bis zur Tiroler Grenze. Der Starnberger See im Westen, Kochel- und Walchensee im Süden und der Sylvenstein-Stausee im Osten bieten zahlreiche Erholungsmöglichkeiten – ebenso wie Isar und Loisach, die sich als blaue Bänder durch die Bilderbuchlandschaft schlängeln.

    Der höchste Gipfel ist der Schafreuter (2101 m). Bergbahnen führen sommers wie winters auf den Herzogstand (1731 m) am Walchensee, auf das Brauneck (1555 m) in Lenggries und auf den Blomberg (1248 m), den Hausberg von Bad Tölz.

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    Petra Sobinger

    petra.sobinger@be-outdoor.de

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