Manchmal braucht es nicht viel für ein gutes Outdoor-Wochenende: eine kurvige Landstraße, Berge am Horizont, den Duft von Wald und Wiese – und einen Platz, an dem man nach einem langen Tag die Füße hochlegen kann. Wer gern unabhängig unterwegs ist, findet im Dachzelt eine Campingform, die genau das ermöglicht: Der Schlafplatz fährt auf dem Autodach mit und steht dort bereit, wo die Tour gerade endet.
Camping liegt dabei weiter im Trend. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichneten Campingplätze in Deutschland 2025 rund 44,7 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Höchstwert (Destatis). Neben Wohnmobil und Caravan hat sich das Dachzelt als vergleichsweise kompakte Alternative etabliert, weil es kein zweites Fahrzeug erfordert.
Ob Wochenendtrip in die Alpen, Badeurlaub am Meer oder eine längere Rundreise durch Europa: Ein Dachzelt verbindet die Beweglichkeit eines Roadtrips mit einem festen Schlafplatz. – und Hybridmodellen.
Wer schon einmal nach einer langen Wanderung im Regen ein Bodenzelt aufgebaut hat, weiß einen Schlafplatz zu schätzen, der mit wenigen Handgriffen bereitsteht. Dachzelte nutzen dafür die Fläche auf dem Fahrzeugdach – Heringe, Bodenplane und die Suche nach einem ebenen Untergrund entfallen weitgehend.
Hinzu kommt die erhöhte Lage: Wer auf dem Dach schläft, liegt nicht auf feuchtem oder steinigem Boden, und eine fest eingebaute Matratze sorgt für gleichbleibenden Liegekomfort. Im Fahrzeug selbst bleibt mehr Platz für Gepäck, Verpflegung und Ausrüstung.
Besonders praktisch ist das für Reisende, die mehrere Orte auf einer Tour sehen möchten. Statt den gesamten Urlaub auf einem Stellplatz zu verbringen, lässt sich die Route spontan anpassen: morgens der Bergsee, am nächsten Tag eine Waldwanderung, abends ein neuer Campingplatz.
Wichtig: Übernachtet werden sollte nur dort, wo Camping oder das Übernachten im Fahrzeug erlaubt ist. In Deutschland ist freies Campen in der Regel nicht gestattet; die Details regeln Bundesländer und Kommunen. Ein aufgeklapptes Dachzelt gilt dabei meist als Camping – auch auf einem Parkplatz. Campingplätze und ausgewiesene Stellplätze sind daher die sichere Wahl.
Nicht jedes Dachzelt passt zu jedem Reisestil. Entscheidend sind vor allem die Zahl der Mitreisenden, das Fahrzeug und dessen Dachlast sowie die Frage, wie oft das Zelt auf- und abgebaut wird. Grundsätzlich lassen sich drei Bauarten unterscheiden:
| Bauart | Typisches Gewicht* | Aufbau (Beispiel Gordigear) | Eignet sich für |
| Faltdachzelt | ca. 50-70 kg, Leichtmodelle ab ca. 40 kg | ca. 5 Minuten | viel Liegefläche, Familien, längere Standzeiten |
| Hartschale | ca. 55-80 kg | ca. 2 Minuten | häufige Ortswechsel, kurze Stopps |
| Hybrid | bis ca. 90 kg und mehr | ca. 30 Sekunden bis 2 Minuten | schneller Aufbau plus etwas mehr Platz |
*Gewichtsspannen laut Stiftung Warentest; Aufbauzeiten laut Herstellerangaben von Gordigear. Einzelne Modelle können abweichen.
Faltdachzelte werden während der Fahrt unter einer Schutzhülle zusammengeklappt und zum Schlafen über die Leiter seitlich ausgeklappt. Dadurch entsteht eine Liegefläche, die deutlich über die Dachfläche hinausragt – ein Vorteil für Familien oder alle, die nachts gern Platz haben.
Der Aufbau dauert je nach Modell etwa fünf Minuten, da zunächst die Schutzhülle entfernt werden muss. Bei längeren Aufenthalten lässt sich unter dem ausgeklappten Teil ein Vorzelt ergänzen, das zusätzlichen geschützten Raum zum Umziehen oder für Ausrüstung schafft.
Wie groß die Spanne innerhalb einer Bauart sein kann, zeigt beispielsweise die Tanami-Serie von Gordigear: Die Modelle reichen von 130 Zentimetern Breite und rund 44,5 Kilogramm (ohne Leiter) bis zu 220 Zentimetern Breite für bis zu fünf Personen. Einen Überblick über die Varianten bietet der Hersteller auf seiner Website.
Wer häufig den Standort wechselt, profitiert von der einfachen Handhabung einer Hartschale. Nach dem Öffnen der Verschlüsse hebt sich die Schale – meist unterstützt durch Gasdruckfedern – an, und der Schlafplatz ist in rund zwei Minuten bezugsfertig. Bettzeug kann oft eingepackt im Zelt bleiben.
Die feste Außenhülle schützt das Zelt während der Fahrt vor Regen, Staub und Fahrtwind und ist in der Regel aerodynamischer als eine Stoffhülle. Der Nachteil: Die Liegefläche ist auf die Grundfläche der Schale begrenzt und damit meist kleiner als bei einem ausgeklappten Faltdachzelt.
Bei Gordigear gehören etwa die Modelle Mulloway (79 kg, für zwei Personen) und Hapuku (95 kg, für zwei bis drei Personen) zu den Hartschalen-Dachzelten. Gerade das Gewicht zeigt, warum ein Blick auf die Dachlast vor dem Kauf so wichtig ist.
Hybridmodelle verbinden eine feste Schale mit einem zusätzlichen Klappmechanismus. So bieten sie den schnellen Aufbau einer Hartschale und zugleich mehr Liegefläche als viele klassische Hartschalenmodelle.
Der Preis dafür ist meist ein höheres Gewicht: Laut Stiftung Warentest wiegen Hybridzelte bis zu 90 Kilogramm, einzelne Modelle liegen darüber. Wer sich für diese Bauart interessiert, sollte Dachlast, Dachträger und Fahrzeughöhe besonders genau prüfen.
So verlockend die Vorstellung vom eigenen Schlafplatz auf dem Autodach ist: Vor dem Kauf lohnt sich ein nüchterner Blick auf die technischen Voraussetzungen.
Outdoor-Touren verlaufen nicht immer bei Sonnenschein. Regen, kühle Nächte und starke Temperaturschwankungen gehören gerade in den Bergen oder an der Küste dazu.
Für den Schlafkomfort spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle: das Zeltmaterial, die Verarbeitung der Nähte und die Belüftung. Atmungsaktive Zeltstoffe wie Canvas lassen Feuchtigkeit nach außen entweichen und verringern so Kondenswasser an der Innenseite – bei wenig atmungsaktiven Materialien tropft es dagegen schneller von der Decke. Wie gut ein Zelt tatsächlich funktioniert, hängt am Ende aber immer von Konstruktion, Wetter und Nutzung ab.
Unabhängig vom Modell gilt: Nach einer feuchten Nacht sollte das Zelt bei nächster Gelegenheit vollständig trocknen, bevor es länger geschlossen bleibt – sonst drohen Stockflecken und Schimmel. Regelmäßige Kontrollen von Nähten, Befestigungen und Reißverschlüssen halten die Ausrüstung lange einsatzbereit.
Ein Dachzelt macht aus dem eigenen Auto eine flexible Basis für Outdoor-Erlebnisse – vom spontanen Wochenendtrip bis zur mehrwöchigen Rundreise.
Ob Faltdach-, Hartschalen- oder Hybridmodell: Die richtige Wahl hängt davon ab, wie und mit wem man unterwegs ist. Wer zuerst Dachlast und Fahrzeug prüft, dann die Zahl der Mitreisenden und den eigenen Reisestil berücksichtigt, grenzt die Auswahl schnell sinnvoll ein. Wer noch wenig Erfahrung mit dem Unterwegssein hat, findet in unseren Camping-Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene weitere praktische Hinweise für die erste Tour.
Nach einem langen Tag unterwegs ist die Nacht ein wichtiger Bestandteil jeder Tour. Denn nur wer ausreichend regenerieren kann, ist am nächsten Tag wieder bereit für viele Kilometer, zahlreiche Höhenmeter und anspruchsvolle Passagen. Dabei stellt eine Schlafmatte auf langen Trekkingtouren eine besondere Herausforderung dar: Sie soll komfortabel sein, zuverlässig isolieren, robust sein und gleichzeitig möglichst wenig Gewicht im Rucksack beanspruchen.
Mit der Ultrasphere 5 Schlafmatte präsentiert Rab eine ultraleichte Isomatte, die genau auf diese Anforderungen ausgerichtet ist. Sie kombiniert eine hohe Wärmeleistung mit einem geringen Gewicht und einer kompakten Bauweise und soll damit eine zuverlässige Schlafunterlage für anspruchsvolle Outdoor-Abenteuer bieten.
Wir werden die Rab Ultrasphere 5 auf zwei anspruchsvollen Langstreckenprojekten einsetzen. Zum einen begleitet sie uns auf dem Japanese Alp Traverse, einem 550km langen Trail mit dem Endziel Fuji. Die Route ist geprägt von zahlreichen Höhenmetern, abgelegenen Abschnitten und wechselnden Bedingungen. Anschließend wird die Schlafmatte auch auf dem Great Himalaya Trail in Nepal zum Einsatz kommen, bei dem wir das Himalaya von Ost nach West auf rund 1.700 Kilometern und mit mehr als 100.000 Höhenmetern durchqueren.
Dabei wird die Ultrasphere 5 nicht nur einzelne Nächte, sondern über viele Monate hinweg Teil unseres Schlafsystems sein!

Die Geschichte von Rab beginnt 1981 in Sheffield, wo Rab Carrington den ersten Schlafsack entwickelte, der seinen Namen trug. Aus den handgefertigten Produkten entstand im Laufe der Jahre eine Marke, die heute technische Outdoorbekleidung und Ausrüstung für anspruchsvolle Einsätze in den Bergen entwickelt.
Zum Sortiment von Rab gehören unter anderem Bekleidung, Schlafsäcke, Schlafmatten, Rucksäcke und weitere Outdoor-Ausrüstung. Dabei entwickelt die Marke Produkte, die Menschen bei ihren Aktivitäten in der Natur begleiten und Schutz, Komfort sowie Funktionalität miteinander verbinden sollen.
Neben der Entwicklung technischer Ausrüstung beschäftigt sich Rab auch mit dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Dabei verfolgt die Marke den Anspruch, langlebige Produkte zu entwickeln und den Einfluss auf die Umwelt möglichst gering zu halten.

Bei der Ultrasphere 5 setzt Rab auf ein Konzept, das vor allem für lange Touren interessant ist: möglichst wenig Gewicht bei gleichzeitig hoher Isolation. Die Schlafmatte wiegt in der Größe Regular lediglich 345Gramm und erreicht einen R-Wert von 5,5. Dadurch soll sie auch bei kühleren Bedingungen eine zuverlässige Wärmeleistung bieten.
Gerade auf Fernwanderungen und anspruchsvollen Trekkingtouren ist dieses Verhältnis entscheidend. Während eine gute Isolation für erholsame Nächte sorgt, hilft ein geringes Gewicht dabei, den Rucksack leichter zu halten und Energie für die nächsten Etappen zu sparen.
Die Ultrasphere 5 wurde dabei als kompakte und leistungsfähige Schlaflösung entwickelt, die sich besonders für schnelle Bergtouren, Weitwanderungen, Bikepacking und weitere Aktivitäten eignet, bei denen Gewicht und Funktion gleichermaßen wichtig sind.
Um die Wärmeleistung bei möglichst geringem Gewicht zu verbessern, setzt Rab bei der Ultrasphere 5 auf zwei Lagen wärmereflektierendem TILT-Material. Diese Konstruktion soll die Körperwärme zurück zum Körper reflektieren und dadurch die Isolation verbessern. Zusätzlich unterstützen versetzte Luftkammern die Wärmespeicherung innerhalb der Matte.
Durch diesen Aufbau benötigt die Schlafmatte keine schwere zusätzliche Isolationsschicht. Gleichzeitig bleibt sie kompakt verstaubar und eignet sich dadurch besonders für Touren, bei denen die komplette Ausrüstung über viele Kilometer getragen wird.
Auch bei einer leichten Schlafmatte spielt der Komfort eine wichtige Rolle. Die Ultrasphere 5 verfügt über eine Stärke von 8 Zentimetern und bietet dadurch eine angenehme Distanz zum Boden. Die konische Mumienform reduziert Material und Gewicht, während gleichzeitig ausreichend Liegefläche für eine komfortable Nachtruhe erhalten bleibt.
Rab bietet die Ultrasphere 5 in verschiedenen Größen an:
Damit stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung, um die Schlafmatte an Körpergröße und persönliche Komfortansprüche anzupassen.
Auch beim Packmaß bleibt die Matte kompakt. Die Regular-Version lässt sich auf 15 x 9 Zentimeter verstauen, während die größeren Varianten ein Packmaß von 19 x 9 Zentimetern erreichen. Wir testen die Größe Regular.


Neben den technischen Eigenschaften legt Rab auch Wert auf eine einfache Handhabung. Die Ultrasphere 5 ist mit einem Zwei-Wege-Ventil ausgestattet und wird inklusive Pumpsack geliefert. Dadurch lässt sich die Matte unkompliziert aufblasen, ohne zusätzliche Ausrüstung mitführen zu müssen.
Zusätzlich gehören ein Packsack sowie ein Reparaturset zum Lieferumfang. Gerade auf langen Touren mit vielen Übernachtungen unterwegs sind solche Details hilfreich, da sie die Organisation erleichtern und zusätzliche Sicherheit bieten.
Mit der Ultrasphere 5 Schlafmatte bringt Rab eine Lösung für alle auf den Markt, die auch auf langen Touren nicht auf Komfort verzichten möchten, gleichzeitig aber jedes zusätzliche Gramm im Rucksack hinterfragen.
Die Kombination aus einem Gewicht von nur 345 Gramm, einem R-Wert von 5,5, der TILT-Wärmereflexionstechnologie und dem kompakten Packmaß macht die Matte zu einer spannenden Begleiterin für anspruchsvolle Trekkingtouren.
Ob die Ultrasphere 5 diesen Anspruch auch über viele Nächte hinweg erfüllen kann, wird unser Praxistest zeigen. Auf dem Trail durch die japanischen Alpen sowie auf dem Great Himalaya Trail in Nepal wird sie beweisen müssen, wie zuverlässig sie unter realen Bedingungen funktioniert.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Rab. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Sauberes Trinkwasser gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für jedes Outdoor-Abenteuer. Egal ob Tageswanderung, mehrwöchiges Trekking oder Expedition in abgelegene Regionen – ein zuverlässiger Wasserfilter kann unterwegs entscheidend sein. Umso mehr freuen wir uns, dass uns auf unseren kommenden Touren die neueste Generation des beliebten Katadyn BeFree begleiten wird.
Bereits 2023 konnten wir den Katadyn BeFree ausführlich auf dem Pacific Crest Trail testen und waren damals von der einfachen Handhabung, der hohen Verarbeitungsqualität und vor allem von der beeindruckend schnellen Durchflussrate begeistert. Der Filter entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil unserer ultraleichten Outdoor-Ausrüstung.
Nun steht mit dem neuen Katadyn BeFree AC 1.0L die Weiterentwicklung des bewährten Systems in den Startlöchern. Die Neuauflage wird uns nicht nur auf einem rund 550 Kilometer langen Trail durch die japanischen Alpen begleiten, sondern auch auf einem deutlich größeren Abenteuer: dem Great Himalaya Trail in Nepal. Auf rund 1.700 Kilometern und weit über 100.000 Höhenmetern führt die Route vom äußersten Osten bis in den Westen Nepals quer durch das Himalaya-Gebirge und zählt zu den anspruchsvollsten Fernwanderwegen der Welt.
Der Katadyn BeFree AC baut auf dem erfolgreichen BeFree-System auf und kombiniert zwei Technologien in einem kompakten Filtersystem. Herzstück bleibt die bewährte Hohlfaserfilter-Technologie mit einer Porengröße von 0,1 Mikron. Diese filtert laut Hersteller Bakterien, Protozoen und Sedimente zuverlässig aus dem Wasser. Damit eignet sich der Filter für zahlreiche Outdoor-Einsätze weltweit. Neu hinzu kommt eine integrierte Aktivkohle-Komponente. Diese soll nicht nur die Wasserqualität verbessern, sondern auch unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe reduzieren. Gerade auf längeren Touren, bei denen Wasser aus unterschiedlichsten Quellen genutzt wird, könnte dies einen spürbaren Unterschied machen.



Ein Punkt, der uns bereits beim Vorgängermodell überzeugt hat, war die hohe Durchflussleistung. Auch der neue BeFree AC setzt hier auf Geschwindigkeit.
Laut Hersteller können bis zu zwei Liter Wasser pro Minute gefiltert werden. Gerade nach langen Anstiegen oder an heißen Tagen möchte niemand unnötig lange auf frisches Trinkwasser warten. Die hohe Filterleistung gehört seit Jahren zu den großen Stärken der BeFree-Serie und war bereits bei unserem letzten Test eines der herausragenden Merkmale.
Wer längere Trekkingtouren plant, kennt das Problem: Jedes Gramm zählt. Genau hier spielt der BeFree AC seine Stärken aus.
Der Filter wird mit einer flexiblen 1-Liter-Hydrapak SoftFlask geliefert. Im leeren Zustand lässt sich die Flasche platzsparend zusammenrollen und verschwindet nahezu in jeder Rucksacktasche. Gleichzeitig bietet das Fassungsvermögen ausreichend Reserve für längere Abschnitte zwischen den Wasserstellen. Besonders bei Unternehmungen wie dem Great Himalaya Trail oder der Japnese Alps Traverse ist ein geringes Packmaß ein wichtiger Faktor.

Ein weiterer Vorteil des Systems ist die unkomplizierte Reinigung. Katadyn setzt weiterhin auf die sogenannte EZ-Clean-Membran. Zur Reinigung genügt es laut Hersteller, den Filter im Wasser zu schwenken oder auszuspülen. Zusätzliche Hilfsmittel oder aufwendige Rückspülprozesse sind nicht erforderlich. Gerade auf längeren Touren, bei denen Wartungsaufwand möglichst gering gehalten werden soll, ist dies ein wichtiger Pluspunkt.
Der neue BeFree AC richtet sich an Wanderer, Trekking-Fans, Backpacker und Reisende, die auch in abgelegenen Regionen auf eine zuverlässige Wasseraufbereitung angewiesen sind. Die Kombination aus geringem Gewicht, kompakter Bauweise, hoher Durchflussrate und zusätzlicher Aktivkohlefiltration macht das System besonders interessant für Langstreckenwanderungen und Expeditionen.
Genau deshalb wird der Filter bei unseren kommenden Projekten intensiv zum Einsatz kommen. Sowohl die japanischen Alpen als auch der Great Himalaya Trail stellen hohe Anforderungen an Ausrüstung und Verpflegung. Wasserquellen sind zwar vielerorts vorhanden, müssen aber sicher nutzbar gemacht werden.
Schon der ursprüngliche Katadyn BeFree konnte uns durch seine einfache Handhabung, die hohe Qualität und die außergewöhnlich schnelle Filterleistung überzeugen. Mit dem BeFree AC erweitert Katadyn das bewährte Konzept nun um eine Aktivkohle-Komponente und macht den beliebten Wasserfilter damit noch vielseitiger.
Besonders spannend finden wir die Kombination aus effektiver Mikroorganismen-Filterung und der zusätzlichen Verbesserung von Geschmack und Geruch. Gerade auf langen Touren, bei denen täglich große Mengen Wasser aus natürlichen Quellen genutzt werden, könnte dies einen echten Mehrwert bieten.
Die Erwartungen an den BeFree AC sind entsprechend hoch. Ob auf dem 525 Kilometer langen Trail durch die japanischen Alpen oder später auf den rund 1.700 Kilometern des Great Himalaya Trail durch Nepal – der neue Wasserfilter wird reichlich Gelegenheit bekommen, seine Qualitäten unter realen Expeditionsbedingungen unter Beweis zu stellen.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Katadyn. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
