Ein Stock ist auf den ersten Blick ein ziemlich simples Ausrüstungsstück. Auf einer langen Trekkingtour kann er jedoch schnell zu einem der Gegenstände werden, die man beinahe ununterbrochen in der Hand hält. Auf steilen Anstiegen, langen Abstiegen, unwegsamen Passagen oder beim Überqueren von Geröll und Schnee können Trekkingstöcke den Rhythmus einer Etappe begleiten – vorausgesetzt, sie lassen sich ebenso unkompliziert einsetzen wie verstauen.
Für unsere beiden großen Trekkingprojekte haben wir uns deshalb die Distance Carbon Z FKT Poles von Black Diamond ausgesucht. Das Modell wurde ursprünglich für Mountain Running und Trail-Athleten entwickelt und kombiniert eine Carbon-Konstruktion mit der bekannten Z-Pole-Falttechnik. Hinzu kommt ein spezielles FKT-Handschlaufensystem, das eine schnelle Verbindung zwischen Hand und Stock ermöglichen soll.
Zum Einsatz kommen die Stöcke zunächst auf dem 550 Kilometer langen Japanese Alps Traverse. Anschließend geht es mit ihnen nach Nepal auf den Great Himalaya Trail, der sich über rund 1.700 Kilometer und mehr als 100.000 Höhenmeter von Ost nach West durch den Himalaya zieht.
Damit stehen den Distance Carbon Z FKT nicht nur einzelne Bergtouren bevor, sondern viele Monate und tausende Kilometer im Einsatz. Ob sich das geringe Gewicht, das kompakte Packmaß und die auf schnelle Handhabung ausgelegte Konstruktion dabei auch auf langen Trekkingetappen bewähren, wird unser Praxistest zeigen.
Black Diamond beschreibt die Distance Carbon Z FKT als ultraleichte High-Performance-Stöcke für das Mountain Running. Entwickelt wurden sie laut Hersteller für Racer und Trail-Athleten. Dabei stehen insbesondere eine schnelle Handhabung sowie eine effiziente Kraftübertragung im Mittelpunkt.
Herzstück der Konstruktion ist die Kombination aus einer 100-prozentigen Carbon-Konstruktion, der Z-Pole-Falttechnik und einem speziellen Handschlaufen-System. Die Stöcke sollen sich dadurch schnell einsetzen und ebenso unkompliziert wieder verstauen lassen.

Die Distance Carbon Z FKT nutzen Black Diamonds Z-Pole-Konstruktion mit Speed-Cone-Technologie. Dadurch lassen sich die Stöcke laut Hersteller schnell und einfach auseinanderfalten beziehungsweise wieder zusammenlegen.
Im zusammengelegten Zustand beträgt die Länge, abhängig von der gewählten Stocklänge, zwischen 35 und 42 Zentimetern. Zur Auswahl stehen Längen von 105 bis 130 Zentimetern. Damit lassen sich die Stöcke entsprechend der eigenen Körpergröße und des vorgesehenen Einsatzes auswählen.
Interessant ist die Größenempfehlung von Black Diamond: Beim Wandern, Hiken und Backpacking soll man bei einer Größenüberschneidung eher die längere Variante wählen, während beim Laufen die kürzere Länge empfohlen wird. Für unsere langen Trekkingtouren ist damit insbesondere die auf Stabilität und Unterstützung ausgerichtete Empfehlung relevant.


Bei der Konstruktion setzt Black Diamond vollständig auf Carbonfaserschäfte. Dazu kommt ein leichter EVA-Schaumstoffgriff, der durch eine Griffverlängerung ergänzt wird.
Die Griffe sind mit einer atmungsaktiven und feuchtigkeitsableitenden Handschlaufe ausgestattet. Diese besteht teilweise aus recycelten Materialien.
Je nach Länge bringen die beiden Stöcke zusammen zwischen 294 und 324 Gramm auf die Waage. Damit bleiben sie auch bei längeren Touren ein vergleichsweise leichter Bestandteil der Ausrüstung.
Eine Besonderheit der Distance Carbon Z FKT ist das FKT-Handschlaufensystem. Black Diamond setzt dabei auf eine ultraleichte Mesh-Handschlaufe, die speziell auf eine schnelle Handhabung ausgelegt wurde. Die Handschlaufen verbinden sich über eine magnetische Schnellverbindung mit den Stöcken. Laut Hersteller lassen sie sich dadurch schnell einsetzen und ebenso einfach wieder lösen. Ein Knopfdruck genügt, um die Verbindung zu lösen.
Die Handschlaufen sind außerdem so konzipiert, dass sie während des gesamten Abenteuers getragen werden können – auch dann, wenn gerade nicht mit den Stöcken gelaufen wird.
Gerade auf einer langen Trekkingtour könnte diese Konstruktion interessant sein, wenn häufig zwischen Stockeinsatz und freier Hand gewechselt wird. Ob sich dieses System im täglichen Gebrauch tatsächlich als praktisch erweist, werden wir allerdings erst unterwegs feststellen können.




Auch bei den Spitzen und Tellern setzt Black Diamond auf Flexibilität. Die Distance Carbon Z FKT verfügen über eine austauschbare Tech Tip, die mit den mitgelieferten Rubber Tech Tips kompatibel ist.
Zusätzlich gehören sowohl Low-Profile-Baskets als auch Snow Baskets zum Lieferumfang. Dadurch sollen die Stöcke für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sein.
Die Konstruktion kombiniert dabei unter anderem Carbon, EVA-Schaumstoff, Nylon, Aluminium, Kevlar und Polyurethan. Für die Spitze kommen laut Hersteller Hartmetall und Stahl zum Einsatz.
Mit den Distance Carbon Z FKT Poles bringt Black Diamond ein besonders leichtes Stockmodell auf den Markt, das ursprünglich für Mountain Running und schnelle Trail-Einsätze entwickelt wurde. Die Kombination aus Carbon-Konstruktion, Z-Pole-Falttechnik, EVA-Schaumstoffgriff und dem magnetischen FKT-Handschlaufensystem ist konsequent auf geringes Gewicht und eine schnelle Handhabung ausgelegt.
Für unsere Einsatzzwecke wird vor allem die Kombination aus geringem Gewicht, kompaktem Packmaß und schneller Einsatzbereitschaft interessant sein. Denn auf dem Japanese Alps Traverse und dem Great Himalaya Trail werden die Stöcke über viele Kilometer hinweg zu unseren täglichen Begleitern.
Eine Bewertung möchten wir an dieser Stelle bewusst noch nicht abgeben. Die technischen Daten kennen wir, die eigentliche Bewährungsprobe steht jedoch noch bevor. Erst nach zahlreichen Etappen durch die japanischen Alpen und über die langen Distanzen des Himalaya Trails können wir sagen, wie sich die Distance Carbon Z FKT im praktischen Einsatz schlagen.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Black Diamond. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Auch die Micro Vario Carbon Faltstöcke sollten uns auf den PCT begleiten und wurden aufgrund von Covid-19 nun in den julischen Alpen Sloweniens getestet.
Bis jetzt haben wir auf unseren Wanderungen immer auf Wanderstöcke verzichtet und wir müssen zugeben, ein bisschen skeptisch waren wir zu Beginn schon. Doch umso begeisterter sind wir jetzt!
Die Trekkingstöcke zeichnen sich durch verschiedene technische Details aus:
Ein ultraleichter, kantenloser sowie anatomisch geformter Griff, welcher für einen sicheren und komfortablen Griff sorgt und eine Griffverlängerung die zudem ein einfaches Umgreifen in steilem Gelände garantiert. Die Skin Strap ist eine ultraleichte, sehr atmungsaktive und stabile Schlaufe, welche den Komfort als auch die Sicherheit heraufsetzt.

Für uns ist gerade dieser Griff ein Vorteil. Unsere Wanderungen in Slowenien waren zumeist anspruchsvoll und lang. Der Griff war sowohl bei einfacherem als auch bei Traversen und steilem Gelände sehr komfortabel, rutschfest und sorgte demnach für einen sicheren Griff. Weiterführend war die Schlaufe kaum merkbar am Handgelenk, aber umso hilfreicher beim Einsatz der Stöcke, insbesondere bergab.
Die Stocklänge kann mithilfe des Speed Lock 2 Verstellsystems extrem schnell verstellt und fixiert werden. Zudem führt das neu entwickelte ELD External Locking Device zu noch mehr Sicherheit am Berg.
Unsere Wanderungen in den Julischen Alpen waren durch zahlreiche Kletterstrecken gekennzeichnet. Hier benötigten wir freie Hände. Demnach wurden die Faltstöcke sicher in unserem Rucksack verstaut. Im Gegensatz zu vielen anderen Wanderern hatten wir den Luxus, dass dies immer unkmpliziert und schnell von Statten ging. Die Trekkingstöcke können auf eine sehr kleines Packmaß von 40cm „gefaltet“ und verstaut und ebenso schnell und unkompliziert wieder entfaltet und fixiert werden.

Die Trekkingteller 2.0 sind mit jeder Flextip kompatibel und sorgen für einen effektiven Einsinkschutz. Gleichzeitig hat man durch den Flex Tip Short einen punktgenauen Stockeinsatz und perfekten Halt in den verschiedensten Geländen.
Auch hier können wir bestätigen, dass sie halten was sie versprechen. Die Wanderungen führten uns durch verschiedenste Gelände: Von Feld- und Waldwegen über Schotterhalden und alpine Wanderwege. Überall gaben uns die Stöcke, gerade durch den punktgenauen Stockeinsatz, einen super Halt ohne Einsinken.
Bei den trekkingstöcken wird 100% Carbon verwendet und das macht sich im Gelände definitiv bemerkbar. Dadurch sind sie gleichzeitig super leicht (Bei einer stufenlos verstellbaren Länge von 110-130cm liegt das Gewicht bei 240g/ Stück) und steif bei einem optimalen Schwungverhalten. Außerdem soll an dieser Stelle die Stabilität betont werden.

Abschließend kommen wir zu dem Fazit, dass wir uns ein bisschen in das Wandern mit Stöcken verliebt haben. Durch die teilweise extrem langen Strecken und die vielen Höhenmeter wurden unsere Füße zum Ende hin das ein oder andere Mal ganz schön schwer.
Mithilfe der Stöcke kann man das Gewicht vom Rucksack beispielsweise viel besser abfangen und erlangt durch den Stockeinsatz Schwung, der einem das Weitergehen definitiv erleichtert.
Werbehinweis
Der vorstehende Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Leki. Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Weitere Infos zu den Leki Produkten findet ihr unter leki.com…