Wer uns unterwegs trifft, begegnet zwei Menschen, die Outdoor nicht als Wochenendhobby verstehen, sondern als Lebensform. Ursprünglich kommen wir aus Mönchengladbach in NRW, heute leben wir in Kempten im Allgäu. Seit 2018 sind wir Teil des Magazins und erzählen hier von unseren Touren, unseren Reisen und dem Unterwegssein in all seinen Facetten.
Der Großteil unserer Zeit spielt sich dort ab, wo Bewegung, Freiheit und Natur zusammenkommen: in den Bergen. Aktuell vor allem in den Alpen, doch immer wieder zieht es uns auf die großen Wege dieser Welt.



Wir müssen keine Rekorde brechen, um unterwegs zu sein. Unser Fokus liegt nicht auf Superlativen, sondern darauf, regelmäßig draußen Zeit zu verbringen und dabei unseren eigenen Rhythmus zu finden. Draußen sein, bei Sonne, Regen, Wind und Kälte. Ob kurze Feierabendrunde im Allgäu, eine mehrtägige Hüttentour in Tirol oder monatelange Reisen über ganze Kontinente hinweg.
Unsere Wege führten uns über bekannte Fernwanderklassiker wie den Pacific Crest Trail, den Oregon Coast Trail oder den GR20 auf Korsika, ebenso wie auf einer selbst zusammengebastelten Alpenüberquerung vom Bodensee zum Gardasee. Hinzu kommen lange Reisen durch Europa, Asien, Ozeanien, Zentralasien, Nord- und Südamerika, die wir oft zu Fuß, per Anhalter oder mit einem kleinen Camper zurücklegen. Diese Art zu reisen gibt uns Zeit für Bewegung, Begegnungen und neue Perspektiven und lässt uns die Umgebung besonders intensiv erleben.




Unser Ziel ist nicht, möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen, sondern Dinge besonders intensiv zu erleben. Landschaft, Natur und Menschen auf uns wirken zu lassen und dabei wirklich einzutauchen. Dazu gehört für uns immer auch die sportliche Herausforderung. Viele Stunden in Bewegung zu sein, den eigenen Rhythmus zu finden und sich den körperlichen und mentalen Anforderungen langer Tage zu stellen.
Wir reisen bewusst einfach. Statt Hotel bevorzugen wir das Zelt, statt Komfort die Nähe zur Umgebung. Draußen aufzuwachen, das Wetter unmittelbar zu spüren und den Tag mit dem ersten Schritt zu beginnen, gehört für uns untrennbar zum Unterwegssein dazu.



Uns interessiert, was bleibt, wenn man langsamer wird. Besonders deutlich wurde das während unserer 6 Monate auf dem Pacific Crest Trail, 4300 Kilometer zu Fuß von Mexiko nach Kanada.




Auch zwischen den großen Projekten bleibt Bewegung ein fester Bestandteil unseres Alltags. Im Frühjahr, Sommer und Herbst sind wir viel zu Fuß unterwegs, beim Wandern und Trailrunning im Allgäu und in Tirol. Im Winter steht Snowboarden im Mittelpunkt, unterstützt durch eine Saisonkarte in den Allgäuer Skigebieten.
Bei schlechtem Wetter verlagern wir das Training nach drinnen oder in den Wald. Spinning, Joggen und Sauna gehören fest zu unserem Rhythmus. Neuerdings ergänzen wir unser Training auch durch Eisbaden, zumindest solange Motivation und Temperaturen mitspielen.
Durch unsere zahlreichen Reisen auf Fernwanderwegen dieser Welt haben wir ein besonderes Interesse an ultraleichter Wanderausrüstung entwickelt. Wir achten darauf, Ausrüstung auszuprobieren, die leicht, funktional und langlebig ist, um lange Strecken komfortabel und effizient zurücklegen zu können. Dabei freuen wir uns über jedes Gramm, welches wir sparen können.



Abseits der Berge arbeiten wir im Bildungsbereich. Mateo als Förderschullehrer, Elena als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geographie.
Der Blick richtet sich bereits auf die kommenden Jahre. Aktuell planen wir unsere nächste große Auszeit ab August 2026. Geplant ist eine einjährige Reise mit Stationen in Japan, Südkorea, China, Nepal, Indonesien und den USA.
In den USA möchten wir ab April 2027 ein weiteres großes Kapitel zu Fuß beginnen: den Continental Divide Trail, rund 5000 Kilometer entlang der Rocky Mountains von Mexiko nach Kanada.
Bis dahin stehen zahlreiche Touren vor der Haustür an, ebenso wie kleinere Fernwanderwege.


Wer schon einmal in Kanada war, möchte immer wieder hin. Unendliche Weiten, Natur in seiner schönsten Ursprungsform und jede Menge Wasser. Da trifft es sich hervorragend, dass man nun auf den Spuren von Biber und Bär mit dem Hausboot oder dem Kanu wandeln kann. Die neuen Abenteuerreisen von America Unlimited führen Urlauber im ganz eigenen Tempo durch die Provinz Ontario im Südosten des nordamerikanischen Landes.
Die Fahrten führen entlang des geschichtsträchtigen, zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Rideau Canal und in das älteste Naturreservat Ontarios, den Algonquin Park. Beide Touren bieten faszinierende Eindrücke unberührter Naturlandschaften und Begegnungen mit der einzigartigen Tierwelt.
Bevor die Hausboottour auf dem Rideau Kanal von der 80 Kilometer entfernten Ablegestelle in Smiths Falls startet, steht die Erkundung der kanadischen Hauptstadt Ottawa auf dem Programm. Nach dem Besuch der Sehenswürdigkeiten und ausgedehntem Shopping geht es wahlweise vier oder sieben Nächte aufs „eigene“ Boot. Die Route auf dem Rideau Kanal verläuft mit gemächlicher Höchstgeschwindigkeit von 46 Stundenkilometern von Smith Falls bis nach Perth. Auf der Strecke passiert die „Mannschaft“ an Bord acht beeindruckende Schiffsschleusen, kleine idyllische Städte, die zum Stopp inklusive abendlichem Restaurantbesuch einladen und jede Menge Natur. Vom Sonnendeck aus lassen sich die verschiedensten Wasser- und Raubvögel, Otter, Biber, Nerz und Co. beobachten.
Das Hausboot vom Typ Horizon vom Anbieter LeBoat für zwei bis vier Personen verfügt über einen Wohn-/ Essbereich mit integrierter Küche, eine große und eine kleine Kabine mit jeweils zwei Schlafmöglichkeiten sowie ein Sonnendeck mit Grillmöglichkeit. Ein Bootsführerschein ist nicht von Nöten. Die Kosten für eine achttägige Reise beginnen bei 1.299 Euro pro Person für Hotelunterkunft, Mietwagen und Hausboot. Auch längere Fahrten sind buchbar.
Wer sich mittels eigener Kraft von Armen und Beinen die Schönheit von Ontarios Natur erarbeiten möchte, begibt sich auf eine dreitägige Kanutour im Algonquin Park. Diese ist wahlweise mit Unterkunft in einer urigen Lodge am Rande des Surprise Lake – mit Kamin, zwölf rustikalen Zimmern, ohne Strom und Mobilfunkempfang – oder als reines Zeltabenteuer buchbar. Der Tag wird bestimmt durch Paddeln, Wandern, Schwimmen im See, Fischen und abendlicher Lagerfeuerromantik. Mit etwas Glück laufen den Abenteurern Elche, Weißwedelhirsche, Reiher, Biber, Schwarzbären und weitere Tiere vor die Linse.

Kanufahrt in Kanada © Voyageur Quest
„Kanada ist im Jahr 2018 das erklärte Lieblingsziel deutscher Urlauber in Nordamerika. Wir verzeichnen im laufenden Geschäftsjahr ein Buchungsplus von 50 bis 60 Prozent“, so Timo Kohlenberg, Geschäftsführer von America Unlimited. „Wir möchten unser Kanadaprodukt auch zukünftig weiter ausbauen und insbesondere die versteckten Regionen des Landes für Reisende attraktiver gestalten.“
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Bild- und Textquelle: Katja Driess PR