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Corona Lockdown 2.0 – Ein persönliches Statement

Was kommt nach Corona?

Mit dem Start in den November 2020 hat uns nicht nur weiterhin das Corona-Virus mit all seinen Beschränkungen und Regeln im Griff. Schlimmer noch, der erneute Corona-Lockdown stürzt uns und unsere Nachbarländer in große wirtschaftliche, aber auch soziale und mitmenschliche Probleme.

Auch wir als Redaktion verfolgen mit Schrecken und großem Mitgefühl, was alles um uns herum passiert. Sowohl was die Regeln, mit vielen Menschen machen und unser Zusammenleben beeinträchtigen, als auch die wirtschaftlichen Folgen für viele Branchen. Branchen, die sich sehr um Hygienekonzepte bemüht haben und jetzt trotzdem wieder schließen müssen. Gerade Unternehmen wie Hotels und Liftbetreiber haben seit der Öffnung im Sommer sehr auf alles geachtet und waren bemüht die Regeln einzuhalten und sichere Konzepte aufzustellen.

Corona-Lockdown 2.0 – Wo bleibt die Eigenverantwortung?

Schaut man sich dann die Medienlandschaft und die sozialen Medien an, die aktuell zum Beispiel Bilder und Videos über Skilifte zeigen und deren Betreiber kritisieren, so macht uns solch ein Verhalten eher traurig, wütend und ratlos über die soziale Entwicklung.

  • Sind wirklich die Betreiber der Lifte schuld, weil sie keine Vorsicht walten lassen?
  • Sind es nicht eher die Menschen selber, die absichtlich oder unabsichtlich vielleicht zu nah bei einander stehen oder vielleicht die Schalmaske nicht 100%ig so tragen wie eigentlich vorgeschrieben?
  • Warum zieht es Menschen an Orte, an denen sie damit rechnen müssen, dass vielleicht eine (größere) Gruppe zusammenkommt und es zeitweilig schwierig sein kann die Abstandsregeln (wohlbemerkt im Freien – nicht in einem geschlossenen Raum) überall 100%ig einzuhalten ABER schlimmer noch: Warum verunglimpfen dann die gleichen Menschen die Betreiber in den sozialen Medien ob angeblicher Fehler?

Wohlbemerkt, es geht bei diesem Statement nicht um das Verbreiten von Aluhut-Theorien oder das Für und Wieder ob der Gefährlichkeit die von Covid-19 ausgeht oder nicht. Es geht viel mehr um unsere Gesellschaft, wie sie mit der aktuellen Situation umgeht und immer schneller dabei ist, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.

Mal etwas über den Tellerrand schauen

Sollten wir nicht gerade jetzt mehr Rücksicht nehmen? Wirtschaftsbetriebe die ohnehin schon leiden zu unterstützen, statt sie anzuprangern? Die „Essen-To-Go“ Angebote werden von vielen Menschen angenommen, um die Gastwirte ein wenig zu unterstützen. Zumindest so lange die Kunden noch über ausreichend eigene Finanzmittel verfügen um sich „Essen-To-Go“ leisten zu können.

Wer Wintersportler ist, der kennt die Schlangen am Lift. Den Betreibern hier aber den Schwarzen Peter zuzuschieben, noch dazu über gehässige Posts in sozialen Medien, die dann noch von den diversen „klick-geilen“ Medien ohne zu hinterfragen aufgegriffen werden, zeigt ein trauriges Bild unserer Menschheit. Hass, Häme und „Social Mobbing“ bringen uns nicht weiter. Eigenverantwortung, „Selber mitdenken“ und über den eigenen Tellerrand hinausdenken schon!

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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