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Emilia Romagna – 14 Wege zu sich selbst zu kommen

Zur Ruhe kommen auf den schönsten Pilgerpfaden

Alleine in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 haben rund 51.000 Wanderer und Pilger die Emilia-Romagna erwandert. Insgesamt 14 Pilgerwege und historische Routen durchziehen die Region und laden dazu ein, auf stillen Pfaden zu sich selbst zu finden und die Einsamkeit wunderschöner Landstriche im Herzen Italiens zu genießen.

Auf dem Götterweg von Bologna nach Florenz

Eine besonders reizvolle und geschichtsträchtige Route ist der Götterweg, die „Via degli Dei“, die zwischen den beiden Flusstälern der Setta und Savena nach Süden verläuft und von Bologna quer über den Apennin in die toskanische Hauptstadt Florenz führt. Entlang einer zehntägigen, gut markierten Strecke von insgesamt 123 Kilometern, 67 davon in der Emilia-Romagna, bieten sich dem Wanderer neben eindrucksvoller Natur, zahlreiche Kirchen und Klöster zur Besichtigung an. Am Start- und Zielpunkt warten Kulturstädte von Weltformat mit all ihrem kunsthistorischen Reichtum auf.

Doch auch die weiteren 13 Wege durch die Region halten nicht minder reizvolle Themen bereit: So ist etwa der Mathildische Weg, die „Via Matildica del Volto Santo“, eine Reise durch die Geschichte auf den Spuren der berühmten Markgräfin Mathilde von Canossa und führt von Canossa im Enza-Mündungsgebiet bis zum toskanischen San Pellegrino in Alpe, während der auf 72 Kilometern durch die Emilia-Romagna führende „Cammino d’Assisi“ von Dovadola Richtung Südwesten nach Capannina die Figuren der Heiligen St. Antonio und Franz von Assisi zum zentralen Thema hat.

VIA FRANCIGENA Guado Fiume Po ©archivio APTServizi Regione Emilia Romagna
VIA FRANCIGENA Guado Fiume Po ©archivio APTServizi Regione Emilia Romagna

Regionalität großgeschrieben

Die Wege mit ihren Etappen bei historischen Kirchen, Klöstern und Abteien führen den Pilgerer nicht nur durch die Stille wunderbarer Landschaften, sondern verfügen entlang der Strecke auch über zahlreiche Unterkünfte – von der Übernachtung im Kloster über kleine B & B-Betriebe oder private Unterkünfte bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben, die regionale Produkte und Spezialitäten zum Verkauf anbieten. Denn ein gutes Essen hält schließlich auch beim Pilgern Leib und Seele zusammen.

Weitere Infos zur Emilia Romagna

Text: Girasole

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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