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21. September 2026 | Lesezeit ca. 2 Min.

Frauen-Power beim TOR des Géants

Die deutsche HOKA®-Athletin Katharina Hartmuth hat am 16. September den TOR des Géants gewonnen. Sie absolvierte die 336 Kilometer lange Strecke mit rund 26.000 Höhenmetern durch die italienischen Alpen in 67 Stunden und 10 Minuten. Bei ihrer dritten Teilnahme an dem Rennen verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord bei den Frauen und sicherte sich zugleich einen herausragenden 3. Platz in der Gesamtwertung.

Katharina setzte sich früh an die Spitze des Frauenrennens und erarbeitete sich bereits in den Anfangsphasen einen deutlichen Vorsprung auf ihre nächsten Verfolgerinnen. Über den gesamten Rennverlauf hinweg, der sich über mehrere Tage und durch einige der anspruchsvollsten Gebiete der Alpen erstreckte, hielt sie ein konstant hohes Tempo. Mit jedem Kilometer arbeitete sie sich in der Gesamtwertung weiter nach vorne, blieb unter den führenden Athletinnen und Athleten und kam in der Schlussphase schließlich bis auf wenige Minuten an die Gesamtführung heran. Mit ihrem historischen Podiumsplatz ist sie zudem die erste Frau, die es jemals auf das Gesamtpodium des TOR des Géants geschafft hat.

Bereits 2024 hatte Katharina beim TOR des Géants mit einer Zeit von 79:10:40 Stunden den Streckenrekord bei den Frauen aufgestellt. Zwei Jahre später kehrte sie zu dem Rennen zurück und verbesserte ihre eigene Bestmarke erneut – diesmal um beeindruckende 12 Stunden.

„Ich hoffe, dass dies mehr Frauen dazu inspiriert, sich nicht nur diesen Rennen zu stellen, sondern auch daran zu glauben, dass sie auf höchstem Niveau mitkämpfen können. Ultralaufen bedeutet so viel mehr als reine Leistung. Es erfordert Durchhaltevermögen, Strategie und den Mut, sich ehrgeizige Ziele zu setzen. Ich wollte den Abstand zum Männerrekord verkleinern und bin unglaublich stolz darauf, dass er nun nahezu nicht mehr vorhanden ist. Wir erleben, wie Frauen Rennen insgesamt gewinnen oder nur knapp hinter der Spitze ins Ziel kommen, und es fühlt sich besonders an, zu dieser Entwicklung beitragen zu können.“, so Katharina Hartmuth.

Quelle: Sweet Communication / HOKA


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