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Produkttest – Trixie Boneguard Knochenwächter

Entspanntes Knabbern statt "Knochen-runterschlingen"?

Der Boneguard von Trixie schien genau das Richtige für uns. Eine Art Knochenwächter, der mit Hilfe eines Schraubgewindes Kauknochen an Ort und Stelle halten und ein Verschlucken des Endstückes verhindern soll. Ideal für gierige und schlingfreudige Hunde, die gerne das letzte Stück Knochen, ohne Rücksicht auf Verluste im Ganzen hinunterbefördern. Zudem soll der Boneguard auch dafür sorgen, dass der Kauknochen dem Boden fern- und somit alles schön sauber bleibt.

Perfekt für unsere acht Monate alte Labradorhündin, Weltmeisterin im schnell, viel und alles fressen. Unterstützt von ihrem jugendlichen Gemüt verschlingt Madame gerne mal 20 cm Ochsenziemer am Stück und Frauchen bleibt kurz das Herz stehen. Daher freuten wir uns sehr, den Boneguard von Trixie in Größe L testen zu dürfen.

Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter
Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter

Coole Optik & Haptik

Optisch erinnert das rote Ding aus Hartgummi an ein Wasserspielzeug mit Kordel. Er ist in Größe L recht schwer und wurde sofort von unserer Hündin eingehend untersucht und angekaut (ganz ohne Knochen).

Der dazugehörige Knochen von Trixie mit vorgebohrtem Loch wird in den Knochenwächter hineingeschraubt und von einem Plastikgewinde gehalten. So soll der Knochen an Ort und Stelle bleiben und das Endstück nicht verschluckt werden. Auf den ersten Blick wirkt der Boneguard recht stabil.

Zusammenbau mit Hindernissen

Das Einschrauben des Kauknochens in den Boneguard stellt das erste Hindernis dar. Wir empfehlen dringend, dies nicht vor einer wartenden, ungeduldigen Hundenase vorzunehmen, denn der Zusammenbau ist nicht schnell erledigt. Zuerst schraubt man das Gewinde auf, je kleiner die eigenen Finger desto besser. Dann führt man den Knochen in den Boneguard ein und führt das Gewinde hindurch. Das Ganze ist dann eine Art Glücksspiel, denn man muss mit der Schraube das vorgebohrte Loch des Kauknochens treffen und arbeitet dabei nur nach Gefühl. Um hier Zeit zu sparen, empfehlen wir unbedingt das Gewinde bereits einmal vorab durch den Knochen zu bohren, denn das Ganze ist eine sehr enge Kiste, keiner unserer Knochen passte ohne Kraftaufwand in das Gewinde.

Das Festschrauben des Gewindes war dann Hindernis Nummer zwei. Trotz kleiner Hände, war es ein langes Gefummel, bis die Schraube fest saß und nicht wieder hinausrutschte. Letztendlich benötigten wir etwa 20 min bis der Knochen im Boneguard hielt. Das kostet einiges an Geduld und Nerven, für Hund und Halter, aber wenn der Knochen hält, hat der Hund seinen Spaß…

…allerdings nicht lange. Bereits nach zwei Tagen hatte unsere unermüdliche Hündin die Kordel des Boneguardes vollständig zerstört. Macht nichts, man kann den Wächter ja auch ohne Kordel benutzen. Jedoch blieb es nicht bei der Kordel. Die Schraube des Boneguards löste sich wieder und wieder. Zwar hielt der Knochen auch ohne Gegenschraube im Knochenwächter fest, allerdings stellen derartige Kleinteile für den Hund eine Gefahr dar. Natürlich ist klar und gilt bei allen Spiel- und Kauartikeln – bitte lasst euren Hund damit nicht unbeaufsichtigt! Trotzdem hatte ich mir von einem Wächter mehr erwartet.

Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter
Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter

Das Ende vom Lied

Hindernis Nummer drei folgt zum Schluss, denn das Entfernen des Endstückes ist ebenfalls nicht einfach. Auch hier brauchten wir viel Kraft und Energie, um den Knochen aus dem Gewinde zu fummeln. Danach hatten wir erst mal keine Motivation, einen neuen Knochen einzulegen.

Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter
Produkttest Trixie Boneguard Knochenwächter

Unser Fazit über den Trixie Boneguard

Der Boneguard ist optisch ein Hingucker, auch spielt unsere Hündin sehr gerne damit. Der Hartgummi hält ihren Zähnen stand und bisher haben sich keine Gummiteile gelöst. Die Kordel hingegen hat schon nach zwei Tagen das Zeitliche gesegnet und wird bei zerstörfreudigen Hunden nicht lange standhalten. Auch in Punkto Sauberkeit müssen wir Abstriche machen, denn wenn der Hund den Kauknochen mit Körpereinsatz bearbeitet, wird der Knochen gerne mit den Pfoten nach unten auf den Boden gedrückt.

Den Titel eines Knochenwächters kann ich nur bedingt vergeben, denn ein wahrer Wächter sollte, wenn das Zusammenbauen schon ein Kraftakt ist, wenigstens nicht gleich wieder auseinanderfallen. Auch wenn unser Knochen ohne Schraube hielt, so ist das nicht der Sinn der Sache. Zumal die Kleinteile aus Plastik eine echte Gefahr für den Hund darstellen. Hier sollte der Hersteller noch einmal nachbessern.

Daher können wir nur darauf hinweisen, den Boneguard nicht unbeaufsichtigt zu verwenden und stets die Vollständigkeit aller Teile überprüfen.

Einen weiteren Erfahrungsbericht über den Trixie Boneguard findet Ihr hier…

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Trixie. Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Feedback von Trixie zu unseren Testergebnissen

Selbstverständlich haben wir Trixie direkt zu den Ergebnissen befragt und folgendes Feedback bekommen, für das wir uns an dieser Stelle bedanken möchten:

„Vielen Dank für das Feedback und den ausführlichen Produkttest.
Wir haben die Anmerkungen bereits an den Lizenzgeber des Boneguards weitergegeben, der das Produkt daraufhin noch mal genau überprüfen wird.“ – so die Aussage von Trixie.

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