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Rennrodeln: Natalie Geisenberger ist schwanger

Saisonpause für die Familie

Nataloe Geisenberger, 4-malige Olympiasiegerin bringt im April 2020 ihr erstes Kind zur Welt. Die Olympischen Winterspiele Peking 2022 bleiben aber ihr sportliches Ziel.

Alles Gute liebe Nathalie

Die 4-malige Olympiasiegerin Natalie Geisenberger vom SV Miesbach wird in der bevorstehenden Saison nicht an den Start gehen. Die 31-jährige Miesbacherin ist schwanger und wird im April 2020 ihr erstes Kind zur Welt bringen. Deutschlands erfolgreichste Rennrodlerin hat neben ihren vier olympischen Goldmedaillen insgesamt sieben Mal in Folge den Gesamtweltcup des Viessmann FIL Rennrodel Weltcups und neun Weltmeistertitel gewonnen.

Noch ein viertes Mal an Olympischen Spielen teilzunehmen, ist für sie Motivation, ihre sportliche Karriere nach der Babypause fortzuführen. „Mein Mann Markus und ich freuen uns sehr darüber, dass wir uns nach unserer Hochzeit im letzten Sommer jetzt unseren Wunsch nach einer eigenen Familie erfüllen können“, erklärt Natalie Geisenberger. „Vorausgesetzt unserem Kind geht es gut, und es läuft so, wie wir uns das momentan vorstellen, würde ich meine sportliche Karriere, Stand jetzt, gerne in der vorolympischen Saison fortsetzen. Als Mutter nochmal Rennen zu fahren wird sicher eine große Herausforderung, aber für mich eben auch Motivation. Ich hätte große Unterstützung von meinem Mann und meinen Eltern“.

Positives Feedback – Große Unterstützung

„Auch die Reaktionen von Patric Leitner, Schorsch Hackl, Norbert Loch und meiner Trainingsgruppe haben mir gezeigt, dass ich es, wenn mit dem Kind alles gut läuft, schaffen und auf deren Unterstützung zählen kann. Lust auf dieses Abenteuer hätte ich, aber jetzt freu ich mich erstmal auf die Zeit bis dahin, und dass jetzt auch unser privater Wunsch in Erfüllung geht“, so die 31-jährige weiter.

Bundestrainer Norbert Loch erklärt: „Ich freue mich sehr für Natalie, dass sie auch privat ihren Weg hoffentlich genauso erfolgreich weitergeht, wie sie es viele Jahre in ihrer leistungssportlichen Karriere getan hat. Ich wusste, dass sie nach den Olympischen Spielen von PyeongChang nur von Jahr zu Jahr plant. Nun ist ein privates Highlight das nächste in ihrer Karriereplanung, aber ich würde mich sehr, sehr freuen, Natalie nach ihrer Pause, die sie in dieser Saison einlegt, wieder zu sehen. Das Zeug dazu hat sie, das Können, den Ehrgeiz, den Biss, den Fleiß. Ich wünsche ihr alles Gute und freue mich auf ein Wiedersehen mit ihr.“

Quelle: BSD

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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