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Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit erweitert die Plattform ihren Einfluss auf den Wintersport. Der dritte Ski Industry Climate Summit markiert einen bedeutenden Meilenstein in Bezug auf Tragweite, Themenvielfalt und sektorübergreifende Beteiligung. Im Anschluss an die Prowinter-Messe brachte die Veranstaltung von Atomic, Protect Our Winters und dem Winter Sports Sustainability Network führende Stimmen aus dem Wintersport-Ökosystem in Bozen zusammen, um gemeinsame Maßnahmen für den Klimaschutz, Innovationen und Kooperationen zu diskutieren. Vorreiter aus der Wintersportbranche, Forschungseinrichtungen, NGOs und Dienstleister präsentierten an zwei Tagen zentrale Erkenntnisse zu Gesetzgebung, Marktentwicklungen, Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung und Interessenvertretung.

Der Blick auf die schneefreien Berge rund um den Veranstaltungsort in Bozen erinnerte alle Teilnehmer daran, warum der Ski Industry Climate Summit so wichtig ist und was auf dem Spiel steht. Die Winterbedingungen stellen sowohl den Skisport und alle beteiligten Industrien weiterhin vor Herausforderungen.

Foto: Atomic / Marco Parisi

„Bei Atomic gehen wir davon aus, dass alles, was wir herstellen, Auswirkungen hat. Bei Nachhaltigkeit geht es nicht um Reinheit oder Perfektion, sondern darum, sich dieser Auswirkungen bewusst zu sein, offen über Kompromisse zu sprechen und gemeinsam daran zu arbeiten, sie zu reduzieren. Diese Überzeugung ist die Triebfeder des Ski Industry Climate Summit.“ sagt James Fairbank, Vice President Marketing Atomic.

Angesichts der Dringlichkeit und der gegenseitigen Abhängigkeit von Klimaschutzmaßnahmen begrüßten die Veranstalter erstmalig auch Skigebiete und Verbände in einer breiteren Koalition, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet: den Wintersport und die Natur zu bewahren, indem das gesamte Ökosystem, das ihn trägt, in den Blick genommen wird.

Ski Industry Climate Summit, Frederic Marion / Foto: Atomic / Marco Parisi

Strategische Ausrichtung und Branchenüberblick

Während des Climate Summit wurden wirtschaftliche Auswirkungen (WIFO), regulatorische Updates (FESI, Snaplinc) und Marktveränderungen (SIA) präsentiert. Decathlon teilte seine langfristige Vision für den Wintersport, während Betreiber wie KitzSki, Compagnie des Alpes und Verbände wie die Internationale Biathlon-Union ihre Klimastrategien vorstellten. Ergänzt wurde dies durch Beiträge zu Markenvertrauen und designorientierten Maßnahmen von Above the Clouds, EY und EOCA.

Umsetzung und Innovation

Der Climate Summit bot jedoch weitaus mehr als einen Einblick in den Markt und die unterschiedlichen Strategien. Praktische Lösungen und Innovationen wurden in verschiedenen Sitzungen beleuchtet, von zirkulären Geschäftsmodellen (Intersport International, Ellen MacArthur Foundation), Produktlebenszyklen (Glimpact, Amer Sports) bis Recyclingtechnologien (WINTRUST, Fairmat, Re-Sport). Workshops boten Stakeholdern die Möglichkeit, sich zu Themen wie Mobilität, Veranstaltungen, standardisiertem Datenaustausch und ESG-Tools auszutauschen – von Materialforschung bis hin zu branchenübergreifende Allianzen.

Foto: Atomic / Marco Parisi

Der Ski Industry Climate Summit 2026 wurde von den Teilnehmer:innen als eine unverzichtbare Plattform für Klimaführung im Wintersport anerkannt. Ben Aidan, Partnerships Director von Protect Our Winters Europe, unterstreicht: „Marken, Skigebiete, Sportverbände, Einzelhändler und viele mehr arbeiten zusammen, um ein inspirierendes Wintererlebnis bzw. eine inspirierende Gemeinschaft zu schaffen. Angesichts der Herausforderungen, denen unsere Branche durch den Klimawandel gegenübersteht, müssen wir diesen kollektiven Geist nutzen, um bedeutende Fortschritte zu erzielen. Der Ski Industry Climate Summit ist der richtige Ort dafür.“

Auch für Christian Schneidermeier, Director der European Outdoor Group, ist klar: „Trotz aller politischen Turbulenzen ist es weiterhin wichtig, die von uns begonnene Arbeit fortzusetzen, um die Bemühungen unserer Branche im Bereich der Nachhaltigkeit zu verstärken. Und das gilt nicht nur für Textilien, sondern ist für die gesamte Branche einschließlich der Hardware von entscheidender Bedeutung. Wie wir jetzt handeln, wird unsere Zukunft bestimmen. Nur durch gemeinsame Zusammenarbeit können wir die Herausforderungen meistern. Deshalb unterstützen wir den Atomic Ski Industry Climate Summit als Plattform zum Austausch und Lernen.“

Quelle: haebmau ag / Atomic

„Changing for better means taking“

Mit der deuter Promise und dem Motto „Changing for the better means taking“ launcht deuter die neue Nachhaltigkeitsstrategie. Eines der dort  verankerten sechs Handlungsfelder befasst sich mit dem Klimaschutz. Der  Rucksack- und Schlafsackhersteller aus Gersthofen hat sich hier ein großes Ziel  gesetzt. Klimaneutralität des Haupt-Standortes sowie 25 % der deuter Kollektion bis 2023.

Eine herausfordernde, aber wichtige Aufgabe, um den eigenen CO2- Fußabdruck zu reduzieren und damit zur Erreichung der Ziele des Pariser  Klimaabkommens beizutragen. Und das in einer Branche mit komplexen  Lieferketten und Produktionsprozessen, die pro Jahr mehr Treibhausgase  verursachen als alle internationalen Flüge und der gesamte Schiffsverkehr  zusammen.

Herausforderungen für die Menschheit

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderung, der sich die Menschheit stellen muss. Die zunehmende globale Industrialisierung trägt stark zur Veränderung des  Klimas bei. Die Textilindustrie rangiert bei der Treibhausgasemission direkt hinter  der Ölindustrie und noch vor Verkehr und Energieerzeugung.

Mit 1,2 Billionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr verursacht die Produktion von  Textilien mehr Treibhausgase als alle internationalen Flüge und der gesamte  Schiffsverkehr zusammen. Diese Entwicklung wird befeuert von stetig wachsenden  Produktionsmengen und immer kürzeren Produktlebenszyklen. Vor allem die  Gewinnung von textilen Rohstoffen, die Textilverarbeitung und der Transport  verursachen große Emissionen.

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich mehr  als 170 Staaten zum gemeinsamen Klimaschutz verpflichtet. Der internationale  Beschluss soll dafür sorgen, dass die Erderwärmung einen Anstieg um 1,5 Grad  Celsius nicht überschreitet. Um das zu erreichen, muss der globale CO2-Ausstoß bis  2030 um 50 % reduziert werden.  

CO2-Fußabdruck verringern

Auch deuter trägt dem eigenen Handeln Rechnung, ermittelt im Zuge der  Nachhaltigkeitsstrategie zusammen mit Climate Partner den eigenen CO2- Fußabdruck und leitet klare, integrierte Strategien ab, um diesen langfristig durch  Reduktion und Kompensation zu verringern.  

Größtes Potenzial sieht der Rucksackpionier in der Reduktion der Emissionen in der  Vorstufe der Lieferkette. Hier arbeitet deuter zusammen mit langjährigen Partnern an adäquaten und nachhaltigen Lösungen. Um aber auch im Bereich Produktdesign  und -entwicklung den Einfluss auf die Erderwärmung zu reduzieren, werden bestehende Prozesse und Materialien mit klimagünstigeren Alternativen, wie z. B. recycelten Materialien, Spinndüsenfärbung etc. substituiert.

Auch die Langlebigkeit  der deuter Produkte trägt zur Reduktion bei, da z. B. die Verlängerung des  Produktlebenszyklus um 10 % nicht nur 8 % CO2, 10 % Wasser und 9 % Müll spart,  sondern auch die Kosten des Ressourcenverbrauchs um 9 % senkt.  

Wie klimaneutral kann ein Produkt werden?

Der vermehrte Einsatz von Materialien und Technologien mit einem geringeren CO2- Footprint in der Kollektion reduziert langfristig also auch den CO2-Abdruck des  Produktes. Doch auch unter größten Anstrengungen sind Produkte am Ende nie klimaneutral, denn Klimaneutralität bedeutet, dass durch einen Prozess oder eine  Tätigkeit das Klima nicht beeinflusst wird. Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen,  müssen alle Treibhausgasemissionen durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen  werden. So bleibt nach maximaler Reduktion nur noch die Kompensation. 

Um diese effizient, sinnstiftend und nachhaltig umzusetzen, hat sich deuter mit dem  Unternehmen Climate Partner zusammengetan. Neben der maximalen Reduktion  des CO2-Abdrucks des Haupt-Standortes durch entsprechende bauliche und  infrastrukturelle Maßnahmen wurden alle Emissionen zusätzlich durch gezielt ausgewählte Sozial- und Klimaschutzprojekte wie Solarenergie in Namibia und  Waldschutz in Kenia kompensiert. Dadurch wurde die Klimaneutralität des Haupt Standortes bereits Ende 2021 erreicht. 

Für mehr Klimaneutralität – neue Produkte ab Herbst/Winter 2022/23

Auch werden die ersten klimaneutralen deuter Produkte ab der Saison  Herbst/Winter 2022/23 verfügbar sein. Beim Kauf eines Produktes aus der Pico,  Kiki, Junior, Stepout, Overday und Overnite Serie wird die Menge der durch die  Produktion und den Transport des Produktes freigesetzten Emissionen durch  freiwillige Kompensation ausgeglichen. 

Dass es der Rucksack- und Schlafsackpionier deuter mit dem Klimaschutz ernst meint, beweist auch das Engagement über die eigenen Belange hinaus. Als Supporting Partner der Klimaschutzinitiative Protect Our Winters (POW) Europe treibt deuter mit nachhaltigen Projekten gemeinsame Ziele voran:  Leidenschaftliche Outdoor-Sportler zu wirksamen Klimaschützern zu machen und  sich gemeinsam mit der Community für den Einsatz erneuerbarer Energien in der  Wirtschaft und eine vernünftige CO2-Bepreisung stark zu machen, die Anreize  schafft, saubere Energie zu nutzen.

Weitere Infos über die deuter Promise und den konkreten Nachhaltigkeitsbestrebungen findet Ihr unter deuter.com…

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