Steinböcken ganz nahekommen, an einem Wasserfall gesunden oder eine Schlucht beim „Zauber der Nacht“ entdecken – die Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten verbindet Wanderungen mit besonderen Erlebnissen. Das gilt sowohl für eine geführte Ranger-Tour als auch für eine gemütliche Familienwanderung.
Geführte Ranger-Touren – Wildtiere beobachten und die Pasterze entdecken
Um die Vielfalt der einzigartigen Hochgebirgslandschaft in der Nationalpark-Region Hohe Tauern hautnah zu erleben, sind die geführten Touren an der Seite der Nationalpark-Ranger absolut empfehlenswert. Von echten Experten begleitet, können Wanderer in die aufregende Tierwelt eintauchen oder die Veränderungen der Gletscher beobachten. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem die Tour „König der Alpen – Steinbockbeobachtung“ sowie die „Wildtierbeobachtung entlang des Tauernhöhenweges“. Hier finden Gämse, Steinböcke und Murmeltiere den idealen Lebensraum – mit etwas Glück bekommt man auch einen Bartgeier zu sehen. Eine weitere interessante Tour ist die „Pasterze im Wandel – neues Leben am Gletschervorfeld“. Hier zeigt sich im wandelnden Lebensraum eine neue Flora.

Spektakuläre Schluchten und eine beleuchtete Nachtwanderung
Vor allem – aber nicht nur – an heißen Sommertagen lohnt sich eine Wanderung durch eine der vielen kühlen Schluchten in der Nationalpark-Region Hohe Tauern. Fast schon ein Muss ist ein Besuch der Raggaschlucht im Kärntner Mölltal. Auf Holzstegen geht es vorbei an beeindruckenden Wasserfällen, Strudeln und Gumpen sowie steilen Felswänden. Das Wasser ist mal kristallklar, mal wild schäumend. Geschichtliches hat dagegen die Barbarossaschlucht in Mühldorf zu bieten. Hier begibt man sich auf die Spuren von Kaiser Friedrich I., der einst mit seinen Soldaten auf dem Kreuzzug in der Schlucht Rast machte.
In der Groppensteinschlucht in Obervellach wiederum lockt die stimmungsvolle Nachtwanderung „Zauber der Nacht“, dann ist die Schlucht in bunten Farben erleuchtet.
Spezielles Mikroklima: Gartlwasserfall als Gesundmacher
Eine wirkliche Besonderheit in der Nationalpark-Region ist der Gartlwasserfall in Großkirchheim. Der ist zwar nicht so hoch und spektakulär wie seine Nachbarn – am Jungfernsprung stürzt sich das Wasser 130 Meter in die Tiefe – dafür ist der Gartlwasserfall ein Gesundmacher. Das spezielle Mikroklima aus feinverstäubten, elektrisch aufgeladenen Wassertropfen hat eine positive Wirkung auf Stress- und Burnout-Symptome und zieht deswegen viele Besucher an.

Familienerlebnisse – vom Goldwaschen bis zum Lama-Trekking
Wer seinen Nachwuchs zum Wandern animieren möchte, dem stehen reichlich Lockmittel zur Auswahl. Eines ist zum Beispiel ausgesprochen flauschig: Beim Lama-Trekking in Mallnitz kann man einen der kuscheligen Vierbeiner mit auf eine Wanderung nehmen – sowohl auf eine abendliche Dorfrunde als auch auf eine längere Tour ins Tauerntal. Ebenfalls sehr motivierend ist ein Besuch des Goldgräberdorfes in Heiligenblut. Im Freilichtmuseum ist nicht nur zur sehen, wie einst Gold abgebaut wurde, die Kinder können sich auch selbst im Goldwaschen versuchen.
Darüber hinaus gibt es viele familienfreundliche Wander- und Themenwege, die für Groß und Klein gleichermaßen interessant sind. So sind beispielsweise auf dem Themenweg Großfragant „drunter & drüber“ an drei Audiostationen Märchen zu hören, an künstlerischen Installationen erfährt man Spannendes über die Kulturgeschichte der Großfragant.
Weitere Informationen unter www.nationalpark-hohetauern.

Fazit der Redaktion:
Der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten bietet für jeden Wanderer unzählige Möglichkeiten auf besondere Erlebnisse. Themenwege, Lama-Trekking, Goldwaschen, spektakuläre Schluchten und beleuchtete Nachtwanderungen sind nur einige Highlights, welche die Region so attraktiv für jung und alt machen. Familien kommen definitiv auf ihre Kosten, nicht zuletzt auch durch hautnahe Begegnungen mit Wildtieren. Der Gartlwasserfall mit seinem speziellen Mikroklima aus feinverstäubten, elektrisch aufgeladenen Wassertropfen wirkt positiv auf Stress und bietet eine wunderbare Entschleunigung.
Quelle: genböck pr


