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Rhätische Bahn – Reise durch den Sternenhimmel

Mit einem Astronomiespezialisten an Bord

In der Regel nutzt man den Zug, um von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Bei der Rhätischen Bahn erwartet Euch noch einiges mehr. Von der Dampflokfahrt durch Graubünden oder dem Bärenlandzug ins Arosa Bärenland – es ist schon einiges geboten.

Sternenguckerfahrt mit der Rhätischen Bahn

Auch Sternengucker dürfen sich auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Am Samstag, dem 27. Oktober geht es mit einem Astronomiespezialisten bei Nacht nach Alp Grüm, wo Euch ein feines Nachtessen und faszinierende Ein- und Aussichten auf den Puschlaver Sternenhimmel erwarten.

Es scheint, als strahlen die Sterne nirgends heller als in der Abgeschiedenheit von Alp Grüm. Umrahmt von spektakulärer Bergkulisse und Gletschern beeinträchtigen keine Lichter weit und breit den Blick auf’s Himmelszelt. Genossen wird dieser Anblick zusammen mit Men J. Schmidt, dem Astronomie- und Raumfahrtspezialisten, der mit vielen faszinierenden Informationen zum All aufwartet und Euch ganz besondere Blicke auf den Sternenhimmel ermöglicht.

Die Fahrt beginnt in St. Moritz und führt über den Berninapass nach Alp Grüm. Während der Reise kommt Ihr in den Genuss eines Apéros und im Ristorante Albergo Alp Grüm auf 2091 Metern über Meer serviert Euch der Wirt ein feines Gletscherfondue. Die Dämmerung setzt ein, der Mond geht auf am Bündner Himmel und die Fernrohre werden auf das Sternenzelt gerichtet. Auf der Rückfahrt zurück nach St. Moritz gehen im Zug die Lichter aus, sodass das Leuchten der Sterne noch möglichst lange nachhallen kann.

Sternenguckerfahrt mit der Rhätischen Bahn – Die Leistungen

Die folgenden Leistungen sind im Pauschalpreis inbegriffen:

  • Fahrt von St. Moritz nach Alp Grüm in der 2. Klasse
  • Apéro im Zug
  • Nachtessen in Alp Grüm: Grüner Salat, Gletscherfondue und Sorbet (Alternatives Menü: vegetarische
  • Pizzoccheri)
  • Begleitung durch Men J. Schmidt, Astronomie- und Raumfahrtspezialist
  • Zugfahrt retour nach St. Moritz in romantischer Dunkelheit

Über die Zugstrecke

Los geht es in St. Moritz und über den Berninapass über die Donau ins Schwarze Meer, und die Gewässer südlich des Passes über den Po ins Adriatische Meer. Seit 1911 wird das Wasser hier aber erst einmal gestaut – und zwar im Lago Bianco und im Lej Nair, deren Namen auf die unterschiedlichen Färbungen zurückgehen. Hell erscheint der Lago Bianco, dunkel der Lej Nair.

Das Dach der Rhätischen Bahn liegt auf 2 253 Meter über Meer. Die Wasserscheide zwischen dem Lago Bianco und dem Lej Nair bildet zugleich die Sprachgrenze zwischen dem romanischen Engadin und dem italienischen Valposchiavo. Das Bistro Albergo am Bahnhof wurde übrigens 2013 renoviert und serviert feine Zvieri. Während der Tour bieten sich unvergesslich schöne Ausblick auf den Palügletscher, das Berninamassiv, die Bergamasker Alpen und über das ganze Valposchiavo! Der Bahnhof Alp Grüm liegt an der Grenze zwischen dem deutschen und dem italienischen Sprachraum der Schweiz – geografisch betrachtet gehört Alp Grüm allerdings zum deutschsprachigen Gebiet.

UNESCO Welterbestrecke Albula/Bernina

Die Strecke über Albula und Bernina ist bezüglich Bautechnik und Linienführung eine Meisterleistung. Landschaft und Eisenbahn verschmelzen: in weiten Radien und über raffinierte Kunstbauten durch schroffe Täler. Zeugen aus der Zeit der Bahnpioniere sind der Landwasserviadukt, die Kehrtunnel zwischen Bergün und Preda oder der Kreisviadukt Brusio.

Weitere Infos findet Ihr hier…

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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