Wellness

Thema Schlaf: Im Bett mit Zirbe, Mandarine und Co.

Vier Tipps aus der Natur zum Tag des Schlafes 2018

Kenner setzen heute beim Schlaf zeitgemäß auf die entspannende Wirkung der Natur. Denn pharmazeutische Schlafmittel, Kaffee-Enthaltsamkeit und Verdunklungsvorhänge waren… vorgestern. Zum Tag des Schlafes 2018, am 21.Juni 2018, setzten und setzen, nach wie vor, Experten der Alpendestination Garmisch-Partenkirchen getreu ihrem Motto „Von Natur aus g’sund“, ihre besten Tipps direkt aus der Natur für eine erholsame und nachhaltige Nachtruhe – ganz ohne Chemie, ein. Diese Tipps lassen sich ganz einfach umsetzen und „passen“ in jedes Schlafzimmer.

Bergkräuterheu als natürlicher Schlaf-Helfer.

1. Bergkräuterheu: Als Kissen zum Schlafen, Baden oder als warmer Wickel

Wer seinen Schlaf verbessern möchte, sollte beim nächsten Spaziergang die
Augen offenhalten: „Besonders schlaffördernd wirken Kräuter wie
Johanniskraut, Melisse, Lavendel oder Baldrian“, erklärt Kräuterpädagogin
Ursula Höger aus Garmisch-Partenkirchen. „Ihre Wirkstoffe wirken
ausgleichend und beruhigend und sorgen für natürlichen Stressabbau.“ Ursula
Höger befüllt ihre eigenen Heukissen mit Werdenfelser Kräuterheu. Das Heu
wird flächendeckend gemäht und verarbeitet und enthält unzählige gesunde,
wirksame Bergkräuter wie Mädesüß, Beinwell, Johanniskraut und Laabkraut.
„Die Stiele dürfen dabei nicht entfernt werden, denn darin sind viele
Wirkstoffe erhalten“, sagt sie. Das Heu wird zerkleinert, die Kissen damit
befüllt und anschließend neben das Kopfkissen oder aufs Nachtkästchen
gelegt. Die Summe der darin enthaltenen Wirkstoffe, vor allem die Cumarine,
wirken entspannend und ausgleichend und fördern somit einen gesunden Schlaf.

Die Kräuter dürfen in 1.000 Metern Höhe, auf einer Almwiese im Werdenfelser
Land oberhalb von Garmisch-Partenkirchen, miteinander wachsen und ihre
Wirkstoffe entfalten. Der Duft und die Wirkstoffe der gesunden Alpenkräuter
fördern nicht nur den Schlaf, sondern helfen auch bei Muskel- und
Gelenkverspannungen, wirken sich positiv auf die Atemwege von Erwachsenen,
Kindern und Haustieren aus und regen den Stoffwechsel an. Das Kissen kann
auch als Badezusatz oder warmer Wickel verwendet werden.
www.natursula.de

2. Zirbenholz — Schlafförderung aus der Tiefe des Waldes

Schon unsere Vorfahren aus dem Alpenraum wussten um die fördernde
Wirkung des Schlafs aus dem Wald und verwendeten für Stube, Schlafzimmer und Kinderwiege
am liebsten Zirbenholz. Denn die „Königin der Alpen“ enthält wertvolle
ätherische Öle, die Herz und Kreislauf beruhigen und Ruhe und Entspannung
spenden. So wird der Schlaf tiefer und der Körper erholt sich schneller.
Die Zirbe wächst im Hochgebirge, etwa in Tirol oder auf dem Schachen bei
Garmisch-Partenkirchen. Wer ihre entspannende Wirkung erfahren möchte, muss
sich dafür jedoch nicht komplett neu einrichten. „Es reicht, sich ein Kissen
gefüllt mit Zirbenspänen neben das Kopfkissen zu legen“, erklärt Reinhold
Schuhmann von den Garmisch-Partenkirchener „Seifensiedern“, die solche
Kissen seit Jahren im Sortiment führen. „Wir bekommen immer wieder
begeisterte Rückmeldungen von Kunden, die schon nach der ersten Nacht
erholter aufwachen.“ Außerdem beliebt: Die Bierseife der Seifensieder, die
nicht nur Ettaler Hefeweißbier, sondern auch Zirbenduft beinhaltet und
Hände, Haut und Haare pflegt.
www.dieseifensieder.de

3. Tiefer Schlaf durch frische Bergluft

Wer sich müde und ausgelaugt fühlt, kann durch einen Kurzurlaub in den
Bergen neue Energie tanken. Nicht nur das Abschalten vom Alltag und die
Bewegung an der frischen Luft wirken dabei entspannend, sondern auch die
Bergluft selbst. „Unsere Luft ist schadstoff- und allergenarm, die
Sonneneinstrahlung in den Bergen ist zudem höher. Das alles wirkt sich
positiv auf die Gesundheit aus und verbessert den Schlaf“, erklärt Silke
Nahmendorf aus dem Gesundheits-Eck in Garmisch-Partenkirchen. „Dazu kommen
die nächtlichen Bergwinde — eine Besonderheit unseres Heilklimas. Sie sorgen
für angenehme Abkühlung, entlasten Herz und Kreislauf und fördern so
ebenfalls den Schlaf.“
Garmisch-Partenkirchen zählt zu einem von Deutschlands 16 heilklimatischen
Kurorten der Premium-Class, im ortseigenen Gesundheits-Eck können sich
Urlauber und Einheimische rund um die Gesundheit beraten lassen, Vorträge
und Workshops besuchen und Wandertouren buchen.
www.gapa.de/gesundheitseck

4. Ätherische Öle — Entspannung in Reinstform

Die ätherischen Öle aus Pflanzen wie Kräutern oder Zirbenholz können auch
pur gekauft und angewendet werden. „Wichtig ist es darauf zu achten, dass es
sich um natürliche ätherische Öle handelt, denn sie wirken über unseren
Geruchssinn direkt auf das limbische System, unsere Gefühlswelt, ein“,
erklärt Heilpraktikerin für Psychotherapie Svenja Deller aus Grainau bei
Garmisch-Partenkirchen. Für einen erholsamen Schlaf empfiehlt sie neben dem
Klassiker Lavendel auch Bergamotte. „Diese Zitruspflanze wirkt ausgleichend
und beruhigend“, so Deller weiter. Kindern hilft nach einem turbulenten Tag
auch Mandarinenöl, um zur Ruhe zu kommen. Angewendet werden sollten
ätherische Öle bei Kindern jedoch erst ab einem Alter von einem Jahr. Damit
es seine Wirkung voll entfalten kann, wird das Öl ganz klassisch in eine
Duftlampe gegeben oder auf ein Taschentuch getropft und anschließend neben
das Kopfkissen gelegt. Dabei gilt die Devise: Weniger ist mehr.
www.energiewerkstatt-grainau.de

Über Garmisch-Partenkirchen

„Entdecke Deine wahre Natur“: Diese Philosophie steht als zentrale Vision
für das touristische Angebot der renommierten Ganzjahresdestination
Garmisch-Partenkirchen. Inmitten traumhafter Bergpanoramen bietet der
bekannteste Ort der bayerischen Alpen Urlaub auf höchstem Niveau in allen
Facetten. Grandios und gewaltig präsentiert sich die Natur am Fuß der
Zugspitze, einzigartig sind die Erlebnisse zwischen Berg und Tal, im Wasser
und in der Luft. Eindrucksvolle historische Fassaden und liebevoll bemalte
Häuser sowie der Charme seiner Bewohner prägen eine Atmosphäre von Offenheit
und Lebensfreude im Ort, die begeistert, berührt und lange wirkt.
Garmisch-Partenkirchen macht „Schmetterlinge im Bauch“.

Redaktion: Eric Nicolaus
Bildquelle: Copyright © Markt Garmisch-Partenkirchen, Christian Stadler

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Eric Nicolaus

eric.nicolaus@be-outdoor.de

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