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30. April 2026 | Lesezeit ca. 6 Min.

Ostfriesische Inseln starten in die neue Saison

Sonne, Strand und Meer sind eigentlich genug Motivation für eine Reise auf die Ostfriesischen Inseln. Aber es gibt noch viel mehr gute Gründe: 10 Tipps – vom Schlafstrandkorb auf Wangerooge bis hin zu den perfekten Orten für den Sonnenaufgang – zeigen, was den Charme von Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge ausmacht.

1) Ein Tag im Strandkorb ist Entspannung pur
Da sind sie wieder: Auf allen sieben Inseln haben die Strandkörbe ihr Winterquartier verlassen und sind nun wieder an den schönen Stränden angesiedelt. Auf Langeoog, Juist und Borkum stehen sie gemischt durcheinander mit verschiedenen Farben, auf Wangerooge und Spiekeroog in Reih und Glied und ganz in Weiß – wie auch auf Baltrum. Auf Norderney strahlen sie wiederum in Blau und Weiß. Wer auf Spiekeroog in einem Strandkorb mit grün-weißem Sitzpolster sitzt, hat einen der neuen, nachhaltig produzierten Strandkörbe erwischt. Alle sind perfekt zum Abschalten: Entweder lässt man den Blick übers Meer schweifen oder schließt einfach die Augen und konzentriert sich auf das Wellenrauschen. Wer ein gutes Buch lesen will, kann sich – ganz authentisch – einen der zahlreichen Ostfriesenkrimis vornehmen.

2) Wattwanderung – spirituell, musikalisch oder ganz still
Ein Klassiker, den jeder Inselgast erlebt haben sollte, ist eine Wattwanderung. Am besten, weil am sichersten, an der Seite eines erfahrenen Guides. Durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, werden viele geführte Touren angeboten. Aber Achtung, nicht jede Wattwanderung ist gleich. So heißt eine Variante auf Juist „Stille im Watt“. Dort geht es zunächst schweigend ins Watt und die Teilnehmer konzentrieren sich ganz auf die Geräusche der Natur wie das Wattknistern. Das erzeugen die kleinen Schlickkrebse. Egbert Schlotmann, Inselpfarrer auf Wangerooge, nimmt seine Gäste auf charmante Art und Weise mit auf eine spirituelle Wanderung. Auf Borkum wiederum lädt Albertus Akkermann zum Watt´n Konzert. Mit dem Akkordeon geht es ins Watt und neben naturkundlichen Erklärungen wird auch musiziert.

3) Thalasso – darum tun die Inseln so gut 
Die Ostfriesischen Inseln haben dank ihres gesunden Reizklimas und der salzigen Meeresluft ideale Bedingungen für Thalasso. Das spürt man bei jedem Atemzug. Jede Insel hat ein eigenes Erlebnis-Bad und Thalasso-Zentrum – wie das Meerestied auf Spiekeroog oder die Oase auf Wangerooge – und bietet entsprechende Anwendungen an: Von Schlickpackungen bis zum Meerwasserbad. Besonders erwähnenswert: Norderney besitzt mit dem bade:haus das größte Thalassohaus in Europa sowie die vier Thalasso-Plattformen. Auf Langeoog wurde gerade erst das Kur- und Wellnesscenter neu eröffnet.

4) Borkum: Die Fahrradinsel
Auch wenn Borkum die größte der Ostfriesischen Inseln ist, ist sie auch nur 10 Kilometer lang und maximal 7 Kilometer breit. Dennoch hat die westlichste deutsche Insel stolze 130 Kilometer an Rad- und Wanderwegen. Diese führen im Osten durch ganz viel unberührte Natur. Es geht durch die herrliche Dünenlandschaft, kleine Wäldchen, vorbei an Süßwasserseen und Binnenweiden. Nach getaner „Arbeit“ sollte man unbedingt in einer der berühmten Milchbuden einkehren.

5) Juist: Zum Billriff spazieren
Zu einem ausgedehnten Spaziergang entlang des 17 Kilometer langen Juister Strands (dem längsten der sieben Inseln) gehört auch die Umrundung des Bills. Hier, im Westen Juists, treffen sich Nordsee und Wattenmeer. Bei ablaufendem Wasser erleben Wanderer das Billriff als große Sandwüste in der Nordsee. Ein beeindruckender Anblick, mit etwas Glück sind auch Seehunde zu beobachten. Aber: Das Billriff befindet sich in einer Schutzzone des Nationalparks. Das Betreten ist verboten, man darf jedoch an der Wasserkante an der Nordseite bis zum Inselende hin und zurück wandern.

6) Norderney: Ganz hoch hinaus
Die Insel von oben beobachten: Der noch als Seezeichen aktive Leuchtturm auf  Norderney ist mit knapp 54 Metern Höhe das höchste Bauwerk der Insel. Zudem steht er auf einer 10 Meter hohen Düne. Wer die 253 Stufen zur Aussichtsplattform erklimmt, den erwartet ein fantastischer Blick. Bei guter Sicht sind die Nachbarinseln Juist, Baltrum, Borkum, Langeoog und Spiekeroog sowie das Festland zu sehen. Der Leuchtturm ist am besten mit einer Radtour durch die Dünenlandschaft zu erreichen.

7) Baltrum: Die Insel auf dem Gezeitenpfad erleben
Um die kleinste Ostfriesin zu erkunden, empfiehlt sich ganz klar ein Spaziergang auf dem Gezeitenpfad. Hier sieht man nicht nur fast die komplette Insel, man lernt auf den sieben Kilometern auch noch so einiges dazu: Auf 36 Informationstafeln und vier interaktiven Modellen erfahren die Gäste Spannendes über bedeutende Naturphänomene wie den Sandflug und die Dünenbildung durch das Zusammenspiel von Wind und Pflanzen. Auch das Wirken von Erde, Mond, Sonne auf die Entstehung der Gezeiten wird erklärt.

8) Langeoog: Zum Sonnenaufgang zur Melkhörndüne
Egal, ob die Sonne auf- oder untergeht: Von der Melkhörndüne auf Langeoog haben Urlauber den schönsten Blick auf das prächtige Farbenspiel. Aber auch tagsüber ist die 20 Meter hohe Düne mit ihrer Aussichtsplattform einen Besuch wert: Sie bietet einen herrlichen Rundblick über die Dünenlandschaft, das Wattenmeer und die Weite der Nordsee. Mit Glück sind in der Ferne auch Seehunde zu beobachten.

9) Spiekeroog: Zum Sternenkieker werden
Im Dunkeln ist Spiekeroog einzigartig: Die Ostfriesin ist eine offizielle Sterneninsel und garantiert in klaren Nächten einen imposanten Sternenhimmel dank angepasster öffentlicher Beleuchtung.  Im April ist die Milchstraße auf Spiekeroog sehr gut zu sehen. Der Blick nach oben lohnt sich von den Wegen durch die Dünen, am Strand, am „Dunkelort“ unterhalb des Utkiekers oder am „Sternenkieker-Ort“ am Zugang zum Hundestrand.

10) Wangerooge: Übernachten im Strandkorb
Übernachten am Strand? Auf Wangerooge ist das kein Problem. Von Mai bis September können die zwei Schlafstrandkörbe gebucht werden (ab 89 Euro).  Platz ist für ein bis zwei Personen. Nach dem Aufwachen ist man beim Sonnenaufgang direkt in der ersten Reihe. Wer möchte, bekommt auch zum Frühstück einen Picknickkorb an den Strandkorb geliefert.

Weitere Informationen unter: www.ostfriesische-inseln.de

Fazit der Redaktion

Die ostfriesischen Inseln sind nicht nur für alle Meer-Liebhaber eine lohnenswerte Reisedestination. Ob spirituelle Wattwanderung, eine besondere Übernachtung im Schlafstrandkorb, einen Blick in die Sterne wagen, hoch hinaus auf den Leuchtturm, Fahrradwege erkunden oder auch einfach nur Meer und Strand genießen, langweilig wird es auf keinen Fall. Durchatmen, mal den Kopf freipusten lassen, barfuß im Sand spazieren gehen und die Sonne im Meer versinken sehen, das ist Erholung pur.

Quelle: genböck pr


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