Immer wieder zeigt sich: Die Grenzen der menschlichen Entdeckungslust sind noch lange nicht erreicht. Jeder Athlet, der neue Höchstleistungen vollbringt, verspürt oft direkt den Hunger nach mehr.
Im Zentrum von „K2 Chasing Shadows“ steht die Diskrepanz zwischen körperlichen Extremen – dem Erreichen von Höhen, die sich kaum jemand vorstellen kann – und der Erkenntnis, dass eine tiefere Sehnsucht ungestillt bleibt. Der Film dokumentiert Benjamin Védrines’ historischen Aufstieg am K2: eine Reise, die von Demut, Resilienz und purer Entschlossenheit erzählt.

Gedreht inmitten der rauen Schönheit des pakistanischen Karakorum-Gebirges, fängt der Film die gnadenlosen physischen Anforderungen ein, die das gewaltige Klima des Gipfels stellt. Gleichzeitig wird die Auseinandersetzung mit Verlust, Angst und der riskanten Natur von Träumen, die absolute Konzentration und Hingabe erfordern, thematisiert.
Védrines begegnet unvorhergesehenen Hindernissen, Rückschlägen und zweiten Chancen. Dabei setzt er sich mit den schrecklichsten und zugleich aufregendsten Seiten des Alpinismus auseinander und stellt sich die universelle Frage: Wo liegt die wahre Erfüllung?

„Ich kann ohne die Berge nicht leben. Und ich kann nicht ohne diese Art von Projekten leben. Ich brauche das; es ist das, was mich seit meiner Jugend geprägt hat. Die Berge haben mir erlaubt, weiterzuleben, denn es gab eine Zeit, in der ich mir diese Frage stellte. Diese Welt ist ein bisschen anders. Man hat hier unten nicht die gleiche Beziehung zum Leben wie dort oben“, so Benjamin Védrines.
„K2 Chasing Shadows“ fängt eindrucksvoll Védrines’ Rekordaufstieg ein: In nur 10 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden bezwang er den K2 ohne künstlichen Sauerstoff. Eine Reise, die gleichermaßen durch seine Gedanken wie durch die Berge erzählt wird.
Alle Interessierten finden den Film hier:YouTube-Kanal von The North Face
Quelle: M&C Saatchi Sport & Entertainment GmbH / The North Face
Wer uns unterwegs trifft, begegnet zwei Menschen, die Outdoor nicht als Wochenendhobby verstehen, sondern als Lebensform. Ursprünglich kommen wir aus Mönchengladbach in NRW, heute leben wir in Kempten im Allgäu. Seit 2018 sind wir Teil des Magazins und erzählen hier von unseren Touren, unseren Reisen und dem Unterwegssein in all seinen Facetten.
Der Großteil unserer Zeit spielt sich dort ab, wo Bewegung, Freiheit und Natur zusammenkommen: in den Bergen. Aktuell vor allem in den Alpen, doch immer wieder zieht es uns auf die großen Wege dieser Welt.



Wir müssen keine Rekorde brechen, um unterwegs zu sein. Unser Fokus liegt nicht auf Superlativen, sondern darauf, regelmäßig draußen Zeit zu verbringen und dabei unseren eigenen Rhythmus zu finden. Draußen sein, bei Sonne, Regen, Wind und Kälte. Ob kurze Feierabendrunde im Allgäu, eine mehrtägige Hüttentour in Tirol oder monatelange Reisen über ganze Kontinente hinweg.
Unsere Wege führten uns über bekannte Fernwanderklassiker wie den Pacific Crest Trail, den Oregon Coast Trail oder den GR20 auf Korsika, ebenso wie auf einer selbst zusammengebastelten Alpenüberquerung vom Bodensee zum Gardasee. Hinzu kommen lange Reisen durch Europa, Asien, Ozeanien, Zentralasien, Nord- und Südamerika, die wir oft zu Fuß, per Anhalter oder mit einem kleinen Camper zurücklegen. Diese Art zu reisen gibt uns Zeit für Bewegung, Begegnungen und neue Perspektiven und lässt uns die Umgebung besonders intensiv erleben.




Unser Ziel ist nicht, möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen, sondern Dinge besonders intensiv zu erleben. Landschaft, Natur und Menschen auf uns wirken zu lassen und dabei wirklich einzutauchen. Dazu gehört für uns immer auch die sportliche Herausforderung. Viele Stunden in Bewegung zu sein, den eigenen Rhythmus zu finden und sich den körperlichen und mentalen Anforderungen langer Tage zu stellen.
Wir reisen bewusst einfach. Statt Hotel bevorzugen wir das Zelt, statt Komfort die Nähe zur Umgebung. Draußen aufzuwachen, das Wetter unmittelbar zu spüren und den Tag mit dem ersten Schritt zu beginnen, gehört für uns untrennbar zum Unterwegssein dazu.



Uns interessiert, was bleibt, wenn man langsamer wird. Besonders deutlich wurde das während unserer 6 Monate auf dem Pacific Crest Trail, 4300 Kilometer zu Fuß von Mexiko nach Kanada.




Auch zwischen den großen Projekten bleibt Bewegung ein fester Bestandteil unseres Alltags. Im Frühjahr, Sommer und Herbst sind wir viel zu Fuß unterwegs, beim Wandern und Trailrunning im Allgäu und in Tirol. Im Winter steht Snowboarden im Mittelpunkt, unterstützt durch eine Saisonkarte in den Allgäuer Skigebieten.
Bei schlechtem Wetter verlagern wir das Training nach drinnen oder in den Wald. Spinning, Joggen und Sauna gehören fest zu unserem Rhythmus. Neuerdings ergänzen wir unser Training auch durch Eisbaden, zumindest solange Motivation und Temperaturen mitspielen.
Durch unsere zahlreichen Reisen auf Fernwanderwegen dieser Welt haben wir ein besonderes Interesse an ultraleichter Wanderausrüstung entwickelt. Wir achten darauf, Ausrüstung auszuprobieren, die leicht, funktional und langlebig ist, um lange Strecken komfortabel und effizient zurücklegen zu können. Dabei freuen wir uns über jedes Gramm, welches wir sparen können.



Abseits der Berge arbeiten wir im Bildungsbereich. Mateo als Förderschullehrer, Elena als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geographie.
Der Blick richtet sich bereits auf die kommenden Jahre. Aktuell planen wir unsere nächste große Auszeit ab August 2026. Geplant ist eine einjährige Reise mit Stationen in Japan, Südkorea, China, Nepal, Indonesien und den USA.
In den USA möchten wir ab April 2027 ein weiteres großes Kapitel zu Fuß beginnen: den Continental Divide Trail, rund 5000 Kilometer entlang der Rocky Mountains von Mexiko nach Kanada.
Bis dahin stehen zahlreiche Touren vor der Haustür an, ebenso wie kleinere Fernwanderwege.


Oft fragen uns unsere Freunde wo es uns bis jetzt am besten gefallen hat. Diese Frage ist für uns unglaublich schwer zu beantworten, weil alle Länder so unterschiedlich sind und wir bisher alle Länder wunderschön fanden. Die Philippinen aber haben uns umgehauen! Glasklares türkises Wasser, einsame weiße Sand-Inseln mitten auf dem Meer und eine atemberaubende Unterwasserwelt machten unseren Besuch in dem Archipelago einmalig.

Siquior (c)Annika und Timo
Vom kalten Vietnam sind wir nur wenige Stunden später im schwül-heißen Manila gelandet. Die Stadt verließen wir jedoch wieder sehr schnell und machten uns auf den Weg nach Coron und Palawan. Schon damals machten wir uns Gedanken um unseren verursachten CO²-Ausstoß und entschieden uns deshalb für die Fähre statt für das Fliegen.

El Nido – (c)Annika und Timo
Coron und Palawan gaben uns bereits einen kleinen Vorgeschmack von dem was noch folgen sollte. Allerdings ist diese Region der Philippinen bereits sehr überlaufen mit Rucksacktouristen und so ist es sehr schwer einsame Inseln und Strände zu finden. Aber auch hier machten wir ein paar besondere Entdeckungen: im Norden von El Nido gibt es einzigartig schöne weiße Sandstrände, kilometerlang und komplett leer. Port Barton bietet die besten Insel-Hopping Touren an, da diese noch nicht so überlaufen sind wie in El Nido und Coron.

Malapascua (c)Annika und Timo
Weiter ging es für uns auf Cebu nach Moalboal zu den spektakulären Sardinenschwärmen. Man mag kaum glauben, dass so kleine graue Fische einen dermaßen begeistern können, aber wenn man erst einmal in einem Schwarm von Millionen Sardinen schwimmt, bleibt einem buchstäblich der Atem unter Wasser weg!

Cebu (c)Annika und Timo
Nach diesem Erlebnis erkundeten wir die Inseln Siquior mit den bekannten Cambugahay-Falls, Bohol mit den Choclate Hills und die eher weniger touristische Insel Camiguin mit der schönsten Wasserfarbe, die wir je in unserem Leben gesehen haben. Nach Siargao, dem Surfer-Hotspot der Philippinen und das „new little Bali“, wie wir es tauften, nahmen wir den Weg nach Southern-Leyte auf uns.

Walhai (c)Annika und Timo
An dieser Stelle eine kleine Exkursion: die Philippinen sind bekannt für Walhai-Sichtungen. Immer mehr Menschen zieht es für dieses besondere Erlebnis nach Oslob und Donsol. Die Begegnung mit einem Walhai wird zum Massentourismus, zu Lasten der Tiere. Wir betrieben viel Recherche für den besten Spot und schließlich entschieden wir uns für Southern-Leyte. Dort herrschen definitiv die tierfreundlichsten Bedingungen! Nach 3 erfolglosen Tagen der Suche haben wir dort am vierten Tag zwei Walhaie gefunden – nicht angefüttert und mit nur drei weiteren Menschen im Wasser!

Camiguin (c)Annika und Timo
Bereichert von diesem Erlebnis reisten wir weiter nach Malapascua. Auf dem Weg dorthin verbrachten wir noch den ein oder anderen sonnigen Tag auf traumhaften Sandbänken. In Malapascua durften wir dann eine weitere unvergessliche Erfahrung machen – tauchen mit Thresher-Sharks (zu Deutsch Fuchshaie). Wir hatten Glück und sahen gleich vier von diesen unglaublich schönen Kreaturen. Das Tüpfelchen auf dem i waren fünf Weißspitzenhaie bei den beiden Tauchgängen danach.

Bohol (c) Annika und Timo
Zum Abschluss unseres zweimonatigen Aufenthalts auf den Philippinen fuhren wir in ein weniger bekanntes Gebiet und besuchten einen der wohl am perfektesten geformten Vulkane weltweit – dem Mount Mayon.
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Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Camiguin-Siargao Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Cebu-Siquior-Bohol-Camiguin – Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Cebu-Siquior-Bohol-Camiguin – Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Manila-Palawan – Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Palawan-Cebu – Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Siargao-Lete Ein Jahr unterwegs (c)Annika und Timo
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Wenn ihr mehr über Anni und Timo, deren Backpacking Trip durch Südostasien oder deren aktuelle Abenteuer in Europa erfahren wollt, dann schaut doch einfach mal auf dem Reise- und Lifestyle Blog von den beiden vorbei.
Ein Jahr unterwegs – Die ersten Eindrücke von Annika und Timo
Ein Jahr unterwegs – Seit drei Monaten auf Tour durch Süd-Ost-Asien
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