Sarntaler Alpen, die Leidenschaft des Sammelns und außergewöhnliche BergMenschen: Der 151. Band des Alpenvereins-Jahrbuchs BERG erscheint am 19. September 2026. Das gemeinsame Jahrbuch von Deutschem Alpenverein (DAV), Österreichischem Alpenverein (ÖAV) und Alpenverein Südtirol (AVS) widmet sich auch diesmal den Bergen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – sportlich, gesellschaftlich, wissenschaftlich und kulturell.

BergWelten: Unterwegs in den Sarntaler Alpen
Mitten in Südtirol gelegen und doch vergleichsweise wenig bekannt: Die Sarntaler Alpen stehen im Mittelpunkt der BergWelten. BERG 2027 umrundet das Sarner Hufeisen, führt in die roten Porphyrwände der Sarner Scharte und beschäftigt sich mit dem jahrhundertealten Brauch des Klöckelns. Der Historiker Hans Heiss geht zudem der Frage nach, ob es einen „Untertourismus im Übertourismus“ geben kann – und ob gerade die touristische Zurückhaltung das Kapital der Region ist.

BergFokus: Warum wir sammeln
Der BergFokus widmet sich einer Leidenschaft mit vielen Facetten: dem Sammeln. Höhenbergsteiger Ralf Dujmovits setzt sich selbstironisch mit seiner Verstrickung im 8000er-Geschäft auseinander. Alpinistin Babsi Vigl nimmt den Tourenklassiker „Im steilen Eis“ unter die Lupe – und stellt fest, dass etliche der darin beschriebenen Eiswände inzwischen abgeschmolzen sind.
Was passiert mit einer Bergtour, wenn sie zum Datensatz bei Strava und Co. wird? Warum sammeln Menschen Gipfel, Höhenmeter und Touren? Und was macht eigentlich die Faszination einer Wandernadel aus? BERG 2027 nähert sich diesen Fragen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
Vier sehr unterschiedliche Lebenswege stehen im Zentrum der BergMenschen. Einer davon gehört Loulou „la Rouge“ Boulaz, die viermal in die Eiger-Nordwand einstieg, viermal umkehrte – und ihren letzten Rückzug mit Sekt feierte.
Porträtiert werden außerdem der Tiroler Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer, die ehemalige Ausbilderin des DAV-Expedkader-Frauenteams Dörte Pietron sowie der 2024 tödlich verunglückte Alpinist Martin Feistl.

Von Ecopoint bis Gletscherarchäologie
Die Rubrik BergSteigen spannt den Bogen von der Ecopoint-Bewegung für eine klimafreundlichere Anreise zum Fels über den Konflikt um die Badener Wand im Battertmassiv und den Weitwanderweg Via Alpina bis zu den kuriosen Anfängen des Schnellkletterns. Kletterlegende Bernd Arnold denkt über Romantik im Klettersport nach, Andi Dick präsentiert die Chronik des internationalen Alpinismus 2025.

Im BergWissen geht es unter anderem um Bergtouren mit kleinen Kindern in großen Höhen. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Gletscherarchäologie – einer Wissenschaft unter Zeitdruck: Was das schmelzende Eis freigibt, beginnt unmittelbar zu zerfallen.
Die BergKultur führt auf historische Pilgerpfade zu den heiligen Bergen Chinas. Ein Foto-Essay verknüpft außerdem das Gletschersterben mit einer Familiengeschichte über drei Generationen. Den Abschluss bildet eine Glosse der Schriftstellerin Raphaela Edelbauer über eine vollständig kapitalisierte Bergwelt.

Wechsel in der Redaktion
BERG 2027 ist der 151. Band der seit 1865 erscheinenden Reihe. Zugleich markiert die Ausgabe einen Wechsel in der Redaktion: Axel Klemmer übergibt an Sven Ott. Der 1991 geborene Autor, Fotograf und Kletterlehrer ist dem DAV seit seiner Jugend verbunden und schreibt seit 2022 für BERG. Auch mit alpinhistorischen Themen hat er sich bereits beschäftigt, unter anderem für das Alpine Museum des DAV. Eröffnet wird das neue Jahrbuch mit einem Gespräch zwischen dem scheidenden und dem neuen Redakteur.
BERG 2027 auf einen Blick
Das Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2027 wird gemeinsam vom Deutschen Alpenverein, Österreichischen Alpenverein und Alpenverein Südtirol herausgegeben. Es umfasst 256 Seiten mit 273 farbigen und 45 Schwarz-Weiß-Abbildungen und erscheint im Tyrolia Verlag.
Erscheinungstermin: 19. September 2026
Preis: 28 Euro
ISBN: 978-3-7022-4373-9
Format: 21 × 26 cm, gebunden
Das Jahrbuch ist im Buchhandel sowie über den DAV-Shop erhältlich. Alpenvereinsmitglieder können im DAV-Shop außerdem ein Bündel aus BERG 2027 und der Alpenvereinskarte Venedigergruppe (AV-Karte 36, Ausgabe 2025, 1:25.000) erwerben.
Fazit der Redaktion
Das Jahrbuch des Alpenvereins ist ganz sicher ein tolles Geschenk für Bergbegeisterte. Kleiner Tipp: Jetzt schon an Weihnachten denken, denn das kommt ja immer überraschend schnell. Aber man kann sich das Buch durchaus auch selbst schenken, allein schon die Bilder sind das Geld auf jeden Fall wert. BERG 2027 ist vom neuen Redakteur Sven Ott, der wie auch sein Vorgänger Axel Klemmer eine hohe Affinität zu den Bergen hat. Schon beim ersten Durchblättern des Buchs merkt man, dass hier ein Profi am Werk war.
Quelle: Deutscher Alpenverein e.V.
Der neue Dokumentarfilm „Everest: The Other Side“ von den Oscar®-prämierten Filmschaffenden Elizabeth Chai Vasarhelyi und The North Face Athlet Jimmy Chin, bekannt für Free Solo und Meru, feierte vergangene Woche seine Weltpremiere bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Im Mittelpunkt stehen The North Face Athlet Jim Morrison und Hilaree Nelson sowie ihr gemeinsamer Traum, die direkte Nordwand des Mount Everest zu besteigen und anschließen mit Skiern abzufahren.
Der Film von Walt Disney Studios, National Geographic Documentary Films und Little Monster Films wurde zudem beim 53. Telluride Film Festival erstmals in den USA gezeigt. Im Anschluss fand ein moderiertes Gespräch mit Oprah Winfrey und Jim Morrison statt.
Der Trailer ist ab sofort verfügbar. Nach weiteren Screenings beim Toronto International Film Festival, Camden International Film Festival und BFI London Film Festival startet „Everest: The Other Side“ am 30. Oktober weltweit exklusiv im Kino und in IMAX®.

Eine gemeinsame Vision am höchsten Berg der Welt
„Everest: The Other Side“ erzählt die Geschichte der beiden Ausnahme-Skibergsteiger Jim Morrison und Hilaree Nelson, deren Beziehung von ihrer gemeinsamen Liebe zu den Bergen und dem Streben nach scheinbar unmöglichen Zielen geprägt war. Gemeinsam nahmen sie sich eine der anspruchsvollsten Herausforderungen im Ski-Bergsteigen vor: die direkte Nordwand des Mount Everest zu besteigen und anschließend mit Skiern abzufahren. Die Route gilt als eine der schwierigsten und gefährlichsten des Berges. Während Tausende den Gipfel über den Südostgrat auf nepalesischer Seite erreicht haben, gelang nur wenigen die Besteigung über die direkte Nordwand – eine erfolgreiche Skiabfahrt hat bislang niemand geschafft.

Jim Morrison und The North Face
Jim Morrisons Karriere ist geprägt von historischen Leistungen in den Bergen. Dazu zählt unter anderem die erste vollständige Skiabfahrt durch das rund 2.100 Höhenmeter lange Lhotse Couloir. Als Mitglied des The North Face Global Athlete Teams arbeitet Morrison seit mehr als einem Jahrzehnt eng mit der Marke zusammen. In einigen der anspruchsvollsten alpinen Regionen der Welt testet er technische Ausrüstung unter Extrembedingungen und bringt seine Erfahrungen aus hochalpinen Expeditionen unmittelbar in deren Weiterentwicklung ein. Die langjährige Partnerschaft steht dabei exemplarisch für die enge Verbindung von The North Face mit Athlet*innen, die die Grenzen des Möglichen im Bergsport immer wieder neu definieren.

The North Face, Jimmy Chin und die Geschichten des modernen Alpinismus
Auch Jimmy Chin verbindet eine langjährige Geschichte mit The North Face. Der ehemalige professionelle Kletterer und langjährige The North Face Athlet hat zahlreiche Expeditionen begleitet und einige der prägendsten Persönlichkeiten und Momente des modernen Bergsports dokumentiert.
Gemeinsam mit Elizabeth Chai Vasarhelyi brachte er mit Filmen wie Meru und dem Oscar®-prämierten Free Solo außergewöhnliche Geschichten aus der Welt des Alpinismus auf die Leinwand. Mit „Everest: The Other Side“ widmen sich die beiden nun der Geschichte von Jim Morrison und Hilaree Nelson und geben Einblick in die Ambitionen, Partnerschaft und die Risiken hinter einem der außergewöhnlichsten Vorhaben im modernen Ski-Bergsteigen.

Über „Everest: The Other Side“
„Everest: The Other Side“ wird von Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin inszeniert und produziert. Weitere Produzent sind Shannon Dill, Anna Barnes, Bob Eisenhardt und Janet Yang. Der Film wurde von Bob Eisenhardt, ACE, und Simona Ferrari geschnitten. Die Kamera führten Clair Popkin, Jimmy Chin und Christopher Murphy.
Jetzt schon vormerken: „Everest: The Other Side“ startet am 30. Oktober 2026 weltweit exklusiv im Kino und in IMAX®.
Quelle: M+C Saatchi Group Europe
Immer wieder zeigt sich: Die Grenzen der menschlichen Entdeckungslust sind noch lange nicht erreicht. Jeder Athlet, der neue Höchstleistungen vollbringt, verspürt oft direkt den Hunger nach mehr.
Im Zentrum von „K2 Chasing Shadows“ steht die Diskrepanz zwischen körperlichen Extremen – dem Erreichen von Höhen, die sich kaum jemand vorstellen kann – und der Erkenntnis, dass eine tiefere Sehnsucht ungestillt bleibt. Der Film dokumentiert Benjamin Védrines’ historischen Aufstieg am K2: eine Reise, die von Demut, Resilienz und purer Entschlossenheit erzählt.

Gedreht inmitten der rauen Schönheit des pakistanischen Karakorum-Gebirges, fängt der Film die gnadenlosen physischen Anforderungen ein, die das gewaltige Klima des Gipfels stellt. Gleichzeitig wird die Auseinandersetzung mit Verlust, Angst und der riskanten Natur von Träumen, die absolute Konzentration und Hingabe erfordern, thematisiert.
Védrines begegnet unvorhergesehenen Hindernissen, Rückschlägen und zweiten Chancen. Dabei setzt er sich mit den schrecklichsten und zugleich aufregendsten Seiten des Alpinismus auseinander und stellt sich die universelle Frage: Wo liegt die wahre Erfüllung?

„Ich kann ohne die Berge nicht leben. Und ich kann nicht ohne diese Art von Projekten leben. Ich brauche das; es ist das, was mich seit meiner Jugend geprägt hat. Die Berge haben mir erlaubt, weiterzuleben, denn es gab eine Zeit, in der ich mir diese Frage stellte. Diese Welt ist ein bisschen anders. Man hat hier unten nicht die gleiche Beziehung zum Leben wie dort oben“, so Benjamin Védrines.
„K2 Chasing Shadows“ fängt eindrucksvoll Védrines’ Rekordaufstieg ein: In nur 10 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden bezwang er den K2 ohne künstlichen Sauerstoff. Eine Reise, die gleichermaßen durch seine Gedanken wie durch die Berge erzählt wird.
Alle Interessierten finden den Film hier:YouTube-Kanal von The North Face
Quelle: M&C Saatchi Sport & Entertainment GmbH / The North Face
Ein Mini-Chalet mit Aktivrollstuhl eröffnet Sportlerinnen und Sportlern im Rollstuhl neue Bewegungsfreiheit
Der Gipfel ist erreicht. Die Aussicht ist grandios. Eigentlich wäre jetzt der perfekte Moment für eine Pause, einen Kaffee auf der Sonnenterrasse oder einen kurzen Gang zur Toilette. Doch wer mit Handbike oder Sitzski unterwegs ist, kennt die Realität: Genau hier fehlt oft das entscheidende Bindeglied zur Selbstständigkeit – ein passender Aktivrollstuhl vor Ort, denn mit dem Ski kann man schlecht ins Restaurant fahren.
ChairInABox schließt diese Lücke. Die Idee ist so einfach wie wirkungsvoll: ein kleines, wetterfestes Holz-Chalet, das einen robusten Aktivrollstuhl bereithält – sicher verschlossen mit EuroKey und jederzeit eigenständig zugänglich. Entwickelt wurde das System vom ehemaligen Para-Athleten Stephan Gmür, Gründer von WheelLife Solutions. Sein Ziel: echte Freiheit am Berg – nicht nur auf dem Sportgerät, sondern auch in der Zeit nach dem Sport.
„Wenn der passende Rollstuhl vor Ort ist, beginnt echte Freiheit – am Berg und unterwegs.“
Stephan Gmür

So einfach funktioniert ChairInABox
1. Ankommen mit dem Sportgerät
Ob Handbike im Sommer oder Sitzski im Winter – Sportler:innen erreichen selbstständig das Mini-Chalet.
2. Öffnen mit EuroKey
Das Chalet lässt sich unabhängig und ohne fremde Hilfe öffnen.
3. Umsteigen in den Aktivrollstuhl
Im Inneren wartet ein Aktivrollstuhl, dessen Maße bewusst auf eine sportliche Zielgruppe abgestimmt sind – wendig, kontrollierbar und geländetauglich.
4. Pause genießen
Platz nehmen, verschnaufen, etwas essen, die Toilette nutzen – und danach zurück ins Sportgerät. Selbstbestimmt und ohne Umwege.

Mehr als ein Rollstuhl: ein fehlendes Puzzleteil
Viele Orte verfügen zwar über Transport-Rollstühle – doch diese stoßen bei aktiven Menschen schnell an ihre Grenzen. ChairInABox setzt bewusst auf einen stabilen Aktivrollstuhl für alle, die sich selbstständig bewegen wollen, statt geschoben zu werden. Das System bringt genau das Hilfsmittel dorthin, wo es gebraucht wird – mitten ins echte Leben am Berg.
Praxisbeispiel: Restaurant Prui, Motta Naluns
Die erste ChairInABox steht am Restaurant Prui im Skigebiet Motta Naluns. Hier wird das Konzept im Alltag getestet – im Sommer mit dem Handbike, im Winter mit dem Sitzski. Das Ergebnis: Gäste können Terrasse und Restaurant eigenständig nutzen, Pausen spontan gestalten und den Aufenthalt am Berg entspannt verlängern.
Alle Standorte von ChairInABox sind in der Ginto App zu finden. ChairInABox ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die Grundversion mit Rollstuhl, 3 Sitzkissen und Eurokey kostet CHF 4.250 netto. Mehr Informationen finden sich hier.
Quelle: ten°east communications GmbH
Zwischen Trento und Bassano del Grappa verläuft die Via Claudia Augusta Altinate. Sie führt mitten durch das Valsugana, eine für Rennradler und Mountainbiker äußerst abwechslungsreiche, fordernde und auch sehenswerte Region, die schon sehr bald im Frühling ihren vollen Reiz entfaltet.
Das Mikroklima des Valsugana reicht von nordisch-alpin bis mediterran und sorgt sehr bald im Frühling für eine unglaubliche Farbenpracht. In den Tallagen kommen Straßenradler schon ab März in Fahrt. Der Valsugana-Radweg folgt der Via Claudia Augusta, der ersten europa-verbindenden Straße über die Alpen, welche schon in der Antike die Donau mit dem Adriahafen Altinum und dem Flusshafen Hostilia am Po verband. Die Via Claudia Augusta Altinate ist der östliche Ast. Er folgt ab Trento der Brenta durch das gesamte Valsugana über Feltre bis nach Altino bei Venedig.

45 Kilometer Vielfalt am Valsugana Radweg
Die abwechslungsreiche Landschaft liefert alle paar Kilometer Gründe zum Anhalten, Staunen und Übernachten: Caldonazzo- und Levicosee beispielsweise oder die Belle Epoque-Kurstadt Levico Terme und das mittelalterliche Borgo Valsugana mit seinen venezianischen Bauten. Hier lohnt sich außerdem ein Abstecher in das Val die Sella mit der Arte Sella. Unter freiem Himmel stehen hier sehenswerte „works in progress“ renommierter internationaler Künstler. Sie alle sind aus Naturmaterialien gefertigt. Sonne, Wind und Wetter bestimmen ihre Weiterentwicklung. Auf der Höhe von Selva di Grigno sind es die Wasserfälle und Grotten von Bigonda, für die selbst fanatische Radler eine Pause einlegen. Aber auch die fünf Bicigrills am Valsugana-Radweg zwischen Levico und Tezze di Grigno veranlassen viele, das Rad kurz Beiseite zu stellen. Bei Tezze di Grigno beginnt bereits Venetien und es geht weiter auf der Via Claudia Augusta Altinate über Bassano del Grappa und Treviso bis Altino.

Im Windschatten des Giro über legendäre Pässe
Sobald sich auf den Gipfeln der Schnee weiter zurückzieht, kommen im Valsugana die Rennradler auch bergwärts in die Gänge. Dann locken wieder bekannte Pässe, die schon mehrfach vom Tross des Giro d’Italia passiert wurden, wie der Passo Brocon, die Monte Panarotta und die Kaiserjägerstraße (Strada del Menador). Zu den größten Giro-Herausforderungen zählt aber der Passo Manghen, der vom Valsugana quer durch das Lagorai ins Val di Fiemme führt. Im Valsugana wurden 300 Kilometer Passstraßen und Mountainbikerouten bis in die Zweitausender per GPS erfasst – im Lagorai auf der Nordseite des Valsugana ebenso wie auf dem Altopiano di Vezzena auf der Südseite.

Mit dem Mountainbike an die Front
Mountainbiker haben im Valsugana praktisch ein Ganzjahres-Mountainbike-Revier vor sich. Das milde Klima macht Touren in Talnähe schon sehr bald Frühjahr möglich. Das Lagorai im Norden sowie die „Hochebene der Sieben Gemeinden“ im Süden waren im ersten Weltkrieg Schauplätze erbitterter Gebirgskämpfe zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Auf den Crosscountry-Touren zu den Forts am Lago di Levico, auf die Monte Verena und zu den Forts von Folgaria passiert man alte Militärbauten. Auch auf den fordernden Militärwegen der Barricata und Allmountain-Touren auf die Cima Vezzena oder die Monte Ortigara fährt immer ein Stück Kriegsgeschichte mit. Bis zum Hochsommer erweitert sich der Radius für Mountainbike-Touren in noch höhere Lagen. www.visitvalsugana.it.
Quelle: mk Salzburg / Tourismusverband Valsugana Langorai
Wenn bei schönster Aussicht oben am Berg der Blick nach unten zum Schuh wandert, ist Stance im Spiel – bzw. am Fuß: Die stylischen Designs des Sockenspezialisten ziehen gerne mal die Aufmerksamkeit auf sich und punkten gleichzeitig mit Tragekomfort und Funktionalität auf höchstem Niveau.



Die atmungsaktive Mischung der Performance-Wandersocken aus Merinowolle und Synthetik mit antimikrobieller FreshtekTM-Ausrüstung leitet zuverlässig Feuchtigkeit ab und verhilft auch auf langen Touren stets zu einem angenehmen Mikroklima im Schuhinneren. Zehen- und Fersenbereich, wo das Material am meisten beansprucht wird, sind mit der hauseigenen InfiknitTM-Technologie verstärkt und halten nahezu jedem Abenteuer stand.
Rundum wohliges Tragegefühl: Dank anatomischem Schnitt sitzen die Socken wie angegossen und schmiegen sich mit ihrer moderaten Polsterung wie eine dämpfende Schicht zwischen Haut und Schuh. Für noch mehr Komfort sorgen außerdem die nahtlose Zehenpartie, tiefe Fersentaschen sowie ein speziell entwickelter Support am Fußgewölbe.
Die Stance Merino-Socken sind in zwei unterschiedlichen Dicken (Light Cushion & Mid Cushion) erhältlich und je nach individueller Präferenz oder Wetter immer eine – im wahrsten Sinne des Wortes – passende Wahl.



Weitere Infos zu den Stance Wandersocken findet Ihr unter Stance.com
Quelle: Crystal Communications / Stance
Slowenien mausert sich aktuell zu einem sehr beliebten Urlaubsziel in Europa. Die Gründe sind klar: Schöne Adria-Küste, Historische Städte wie Piran oder Ljubiljana und vor allem die wunderschönen Julischen Alpen mit dem dazugehörigen Triglav Nationalpark.
Covid-19 hat in diesem Jahr viele Träume zerplatzen lassen. So erging es auch uns (mateoundelena) : Die geplante Langstreckenwanderung Pacific Crest Trail – 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada – musste auf 2023 verschoben werden. Unsere (Elena und meine (Mateo)) Alternative war schnell in den europäischen Alpen gefunden. Dabei haben wir uns für eine Rundreise durch Slowenien entschieden, mit unserem persönlichen Highlight: Einer Wanderung auf den Triglav, Sloweniens höchsten Berg.

Nach einer kurzen Nacht im Zelt starteten wir unsere Wanderung bei Sonnenaufgang. Zunächst ging es am wunderschönen Savica-Fluss entlang zur „Koca pri Savici“ Berghütte, welche auch mit dem Auto erreicht werden kann. Hier startet der steile, serpentinenartige Aufstieg über die „Dom na Komni“ zur „koca pri Triglavskih jezerih“, welche wir nach etwa 5 Stunden und über 1000 Höhenmetern erreichten. Bei über 30 Grad Außentemperatur waren wir froh, dass der Weg fast hauptsächlich im Wald verlief, welcher uns wertvollen Schatten spendete. Kurz vor der Hütte gingen wir aus dem Wald hinaus und es eröffnete sich ein wunderschöner Blick über die beiden Seen des „Dvojno jezero“.
Weiter ging es entlang der 7 Seen zu unserem nächsten Etappenziel, dem „Zeleno“ See. Der Weg führte uns vorbei an schroffen Fels- und Kalkformationen. Das Panorama auf nun fast 2000 Höhenmetern begleitet uns auf dem gesamten Abschnitt und war überwältigend. Die Berge „Kopica“, „Mala Zelnarica“ und „Velika Zelnarica“ bildeten zu unserer Rechten eine beeindruckende Felswand und auch der „Kanjavec“ vor uns und der „Malo Spicje“ zu unserer Linken waren sehr beeindruckend. Ein weiteres Highlight war hier der „Ledvicah“ See, welcher, von Bergen eingerahmt, türkis und klar in der Sonne funkelte.

Am letzten See angekommen hatten wir bereits über 1.500 Höhenmeter und 21 Kilometer hinter uns. Bis zu unserem sportlich gesteckten Ziel der „Koca no Dolicu“ Berghütte auf 2151 m. i. J. waren es theoretisch nur noch 3,5 km. Hier entschlossen wir uns nicht den üblichen Weg über den Kanjavec zu gehen, sondern den etwa ein Kilometer längeren hinter der „Zasavska Koca na Prehodavicih“ Berghütte – ein schwerer Fehler!
Nachdem wir den ersten Pass mit leichten Kletterpartien überwältigt hatten, wurden wir mit einer fabelhafte Aussicht ins Tal vom Fluss Zadnjica und den beeindruckenden, steil herabfallenden Bergen belohnt. Hier stellten wir uns die Frage: „Wo soll man denn hier wandern können???“

Wandern war hierfür vielleicht der falsche Begriff. So ging es über 20cm breite Pfade an der Felswand entlang, die zu unserer Linken etwa 1500m in die Tiefe abfiel, auf Klettersteigen und manchmal ohne einen ansatzweise erkennbaren „Weg“. Im weiteren Verlauf des Weges folgten einige Schneefelder und Kletterabschnitte in schwindelerregender Höhe, bei denen man sich an wenigen Abschnitten an rostigen Stahlseilen festhalten konnte. Über 4 Stunden und lediglich 4,5 Kilomater weiter erreichten wir völlig K.O. und einige Nerven ärmer endlich unsere gebuchte Berghütte. Ihr könnt es schon erahnen: Diesen Abschnitt empfehlen wir nicht! Nehmt lieber die zusätzlichen Höhenmeter in Kauf und Wandert über den Gipfel des Kanjavec.
In der Hütte erzählte man uns, dass der Aufstieg zum Triglav über die „Dom Planika pod Triglavom“-Hütte einfacher wäre. Diesen Rat befolgten wir, vor allem weil wir keine Kletterausrüstung dabei hatten. So startetn wir vor Sonnenaufgang und es ging mit dem Umweg über diese Hütte auf den höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav. Der Aufstieg war nicht ganz leicht, es gab jedoch viele Hilfen durch Stahlseile, die einem Sicherheit gaben und den Aufstieg erleichterten. Die größte Herausforderung waren die zahlreichen anderen Wanderer, welchen man auf dem „einspurigen“ Wanderweg nur schwer ausweichen konnte. Da es in Slowenien heißt: „Jeder Slowene sollte einmal in seinem Leben den Triglav besteigen“ und neben dem grandiosen Wetter auch noch Schulferien waren, fühlten wir uns hier teilweise an Bilder über den Massentourismus am Mount Everest erinnert. Trotz vollem Gipfel war die Aussicht grandios. Man konnte über zahlreiche Berge die Adria erahnen, bis nach Italien gucken und den Großglöckner in Österreich sehen.
Nach über 30 Kilometern und etwa 2.300 gewanderten Höhenmetern stand nun ein beachtlicher Abstieg an, bei dem wir unglaublich froh waren, die ultraleichten und stabilen LEKI Micro Vario Carbon-Wanderstöcke zu testen, welche einem viel erleichterten und einige Knieschmerzen am nächsten Tag ersparten.
So führte der Abstieg über die „Vodnikov dom na Velem polju“-Hütte und durch ein atemberaubendes grünes Tal zum Fluss Mostnica mit seinem beeindruckenden Wasserfall. Weiter ging es zuerst über eine Schotterstraße und anschließend direkt am Flussuferweg entlang, der grandiose Blicke in die Schlucht offenbarte. Zuletzt führten etwa 5 weitere Kilometer am Bohinjsko See entlang zum Ausgangspunkt Ukanz, die immer wieder zum Staunen und einer Abkühlung im See einluden.
Eine atemberaubende Wanderung mit traumhaften Ausblicken über und auf die Gebirgsketten, zahlreiche Bergseen und grüne Wälder. Mit 2.300 Höhenmeter bergauf und die gleiche Anzahl wieder bergab bei einer Gesamtstrecke von etwa 53 Kilometern jedoch nicht zu unterschätzen. Wir würden euch auf jeden Fall empfehlen, einen Helm gegen herunterfallende Steine beim Triglavaufstieg zu tragen und euch ggf. bei Unsicherheit mit Kletterausrüstung zu sichern. Ebenso raten wir dringlichst von unserem „Horrorabschnitt zur letzten Hütte“ ab – wählt stattdessen den Weg über den „Kanjavec“.
Wir haben für diese Wanderung 2 Tage gebraucht, sind jedoch extrem früh aufgestanden und bis in die Dämmerstunden abends gewandert. Mit den zahlreichen Hütten lässt sich hier auch eine 3-4 Tageswanderung draus machen
Am Eingang des Zillertals warten besondere Schätze auf Abenteurer jedes Alters. Am Spieljoch in Fügen entdecken sie die spannende Geschichte des Bergbaus im Zillertal und suchen nach Erzen, Quarzen oder anderen Edelmetallen. An der Bergstation der Spieljochbahn angekommen wird gemeinsam gespielt, relaxed und geklettert. Denn neben den historischen Erlebnissen warten viele weitere Naturabenteuer.

Wasserratten kühlen sich im Quellwasser-Park direkt an der Bergstation ab, Gipfelstürmer entdecken den Barfußweg und Klettermaxe sammeln ihre ersten Erfahrungen an der Übungskletterwand. Zusätzlich sorgen Mountaincarts, Monsterroller und der „Monster Panorama Fox“ für eine extra Portion Adrenalin. Der Sommer 2022 am Familienberg Spieljoch bietet für jeden sicherlich das passende Highlight.

Die neuste Attraktion führt Groß und Klein in eine historische Welt: Auf mehreren Stationen erzählt der Kristallpark vom Abbau edler Mineralien und hochwertigen Metallen. Im großzügigen Sandspielbereich etwa schürfen kleine Besucher selbst und entdecken dabei verborgene Schätze und testen die vielen weiteren Stationen aus. Ein besonderes Highlight ist der Erlebnis-Stollen unter Tage. Dieser versetzt große und kleine Entdecker in die glitzernde und magische Welt der Kristalle. Quer über den Berg verteilte Loren-Bänke bieten Platz für eine Pause, bevor es dann auf das Knappen Karussell oder mitten in das unterirdisches 3D-Stollenlabyrinth geht. Bei den zahlreichen Fotomotiven sammeln Abenteurer zudem unvergessliche Erinnerungen für das Familienalbum.

Ein Urlaub im Zillertal lässt Wanderherzen höherschlagen und passionierte Bergfexe finden ihr Gipfelglück in Fügen. Aus den unzähligen Routen des groß angelegten Wandernetzes sucht sich jeder Wanderer seine persönliche Lieblingsrouter heraus und wird mit einer Traumkulisse und kulinarischen Highlights auf den Hütten der Region belohnt. Die eindrucksvollsten Wanderungen starten direkt an der Bergstation der Spieljochbahn und die Wanderer entdecken auf den ausgezeichneten Wegen die Natur des Zillertals mit ihrem Freiraum, ihrer frischen Luft und den atemberaubenden Panoramablicken.

Beim Kauf einer Erwachsenenkarte (Elternteil) bezahlen die ersten zwei Kinder (2007 bis 2015 geboren) jeweils 5,– EURO und alle weiteren Kinder erhalten eine Freikarte. Mehr Information unter: www.spieljochbahn.at.
Die Schultz Gruppe ist eines der größten und renommiertesten Tourismusunternehmen in Österreich. Seit der Gründung 1918 umfasst das Destinationsportfolio des Familienunternehmens derzeit mehrere Skigebiete, Resorts, Hotels und Chalets, den Golfclub Zillertal sowie die Luxus- Hütten Adler Lounge, Kristall- und Wedelhütte in Tirol, Osttirol und Kärnten.
Unter der Führung der Geschwister Martha und Heinz Schultz erlangen Hotels wie das Gradonna****S Mountain Resort die begehrtesten Tourismus-Preise. Die Skigebiete punkten durch ihre moderne Infrastruktur, höchste Qualität im Bereich Beschneiung, Gastronomie und Kulinarik. Das persönliche Engagement der Familie Schultz und die Liebe zum Tun ist in allen Projekten spürbar.
Slowenien mausert sich aktuell zu einem sehr beliebten Urlaubsziel in Europa. Die Gründe sind klar: Schöne Adria-Küste, Historische Städte wie Piran oder Ljubiljana und vor allem die wunderschönen Julischen Alpen mit dem dazugehörigen Triglav Nationalpark.
Covid-19 hat in diesem Jahr viele Träume zerplatzen lassen. So erging es auch uns (mateoundelena) : Die geplante Langstreckenwanderung Pacific Crest Trail – 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada – musste auf 2023 verschoben werden. Unsere (Elena und meine (Mateo)) Alternative war schnell in den europäischen Alpen gefunden. Dabei haben wir uns für eine Rundreise durch Slowenien entschieden, mit unserem persönlichen Highlight: Einer Wanderung auf den Triglav, Sloweniens höchsten Berg.

Nach einer kurzen Nacht im Zelt starteten wir unsere Wanderung bei Sonnenaufgang. Zunächst ging es am wunderschönen Savica-Fluss entlang zur „Koca pri Savici“ Berghütte, welche auch mit dem Auto erreicht werden kann. Hier startet der steile, serpentinenartige Aufstieg über die „Dom na Komni“ zur „koca pri Triglavskih jezerih“, welche wir nach etwa 5 Stunden und über 1000 Höhenmetern erreichten. Bei über 30 Grad Außentemperatur waren wir froh, dass der Weg fast hauptsächlich im Wald verlief, welcher uns wertvollen Schatten spendete. Kurz vor der Hütte gingen wir aus dem Wald hinaus und es eröffnete sich ein wunderschöner Blick über die beiden Seen des „Dvojno jezero“.
Weiter ging es entlang der 7 Seen zu unserem nächsten Etappenziel, dem „Zeleno“ See. Der Weg führte uns vorbei an schroffen Fels- und Kalkformationen. Das Panorama auf nun fast 2000 Höhenmetern begleitet uns auf dem gesamten Abschnitt und war überwältigend. Die Berge „Kopica“, „Mala Zelnarica“ und „Velika Zelnarica“ bildeten zu unserer Rechten eine beeindruckende Felswand und auch der „Kanjavec“ vor uns und der „Malo Spicje“ zu unserer Linken waren sehr beeindruckend. Ein weiteres Highlight war hier der „Ledvicah“ See, welcher, von Bergen eingerahmt, türkis und klar in der Sonne funkelte.

Am letzten See angekommen hatten wir bereits über 1.500 Höhenmeter und 21 Kilometer hinter uns. Bis zu unserem sportlich gesteckten Ziel der „Koca no Dolicu“ Berghütte auf 2151 m. i. J. waren es theoretisch nur noch 3,5 km. Hier entschlossen wir uns nicht den üblichen Weg über den Kanjavec zu gehen, sondern den etwa ein Kilometer längeren hinter der „Zasavska Koca na Prehodavicih“ Berghütte – ein schwerer Fehler!
Nachdem wir den ersten Pass mit leichten Kletterpartien überwältigt hatten, wurden wir mit einer fabelhafte Aussicht ins Tal vom Fluss Zadnjica und den beeindruckenden, steil herabfallenden Bergen belohnt. Hier stellten wir uns die Frage: „Wo soll man denn hier wandern können???“

Wandern war hierfür vielleicht der falsche Begriff. So ging es über 20cm breite Pfade an der Felswand entlang, die zu unserer Linken etwa 1500m in die Tiefe abfiel, auf Klettersteigen und manchmal ohne einen ansatzweise erkennbaren „Weg“. Im weiteren Verlauf des Weges folgten einige Schneefelder und Kletterabschnitte in schwindelerregender Höhe, bei denen man sich an wenigen Abschnitten an rostigen Stahlseilen festhalten konnte. Über 4 Stunden und lediglich 4,5 Kilomater weiter erreichten wir völlig K.O. und einige Nerven ärmer endlich unsere gebuchte Berghütte. Ihr könnt es schon erahnen: Diesen Abschnitt empfehlen wir nicht! Nehmt lieber die zusätzlichen Höhenmeter in Kauf und Wandert über den Gipfel des Kanjavec.
In der Hütte erzählte man uns, dass der Aufstieg zum Triglav über die „Dom Planika pod Triglavom“-Hütte einfacher wäre. Diesen Rat befolgten wir, vor allem weil wir keine Kletterausrüstung dabei hatten. So startetn wir vor Sonnenaufgang und es ging mit dem Umweg über diese Hütte auf den höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav. Der Aufstieg war nicht ganz leicht, es gab jedoch viele Hilfen durch Stahlseile, die einem Sicherheit gaben und den Aufstieg erleichterten. Die größte Herausforderung waren die zahlreichen anderen Wanderer, welchen man auf dem „einspurigen“ Wanderweg nur schwer ausweichen konnte. Da es in Slowenien heißt: „Jeder Slowene sollte einmal in seinem Leben den Triglav besteigen“ und neben dem grandiosen Wetter auch noch Schulferien waren, fühlten wir uns hier teilweise an Bilder über den Massentourismus am Mount Everest erinnert. Trotz vollem Gipfel war die Aussicht grandios. Man konnte über zahlreiche Berge die Adria erahnen, bis nach Italien gucken und den Großglöckner in Österreich sehen.
Nach über 30 Kilometern und etwa 2.300 gewanderten Höhenmetern stand nun ein beachtlicher Abstieg an, bei dem wir unglaublich froh waren, die ultraleichten und stabilen LEKI Micro Vario Carbon-Wanderstöcke zu testen, welche einem viel erleichterten und einige Knieschmerzen am nächsten Tag ersparten.
So führte der Abstieg über die „Vodnikov dom na Velem polju“-Hütte und durch ein atemberaubendes grünes Tal zum Fluss Mostnica mit seinem beeindruckenden Wasserfall. Weiter ging es zuerst über eine Schotterstraße und anschließend direkt am Flussuferweg entlang, der grandiose Blicke in die Schlucht offenbarte. Zuletzt führten etwa 5 weitere Kilometer am Bohinjsko See entlang zum Ausgangspunkt Ukanz, die immer wieder zum Staunen und einer Abkühlung im See einluden.
Eine atemberaubende Wanderung mit traumhaften Ausblicken über und auf die Gebirgsketten, zahlreiche Bergseen und grüne Wälder. Mit 2.300 Höhenmeter bergauf und die gleiche Anzahl wieder bergab bei einer Gesamtstrecke von etwa 53 Kilometern jedoch nicht zu unterschätzen. Wir würden euch auf jeden Fall empfehlen, einen Helm gegen herunterfallende Steine beim Triglavaufstieg zu tragen und euch ggf. bei Unsicherheit mit Kletterausrüstung zu sichern. Ebenso raten wir dringlichst von unserem „Horrorabschnitt zur letzten Hütte“ ab – wählt stattdessen den Weg über den „Kanjavec“.
Wir haben für diese Wanderung 2 Tage gebraucht, sind jedoch extrem früh aufgestanden und bis in die Dämmerstunden abends gewandert. Mit den zahlreichen Hütten lässt sich hier auch eine 3-4 Tageswanderung draus machen
Tom Belz ist einer der neuen Mammut Ambassadore. Noch dazu ein ganz besonderer. Denn – der Mammut Brand Ambassador Tom Belz geht seit einer Knochenkrebserkrankung mit einem Bein und zwei Krücken durchs Leben. Seit der Beinamputation bekommt Tom immer wieder zu hören, was er aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigung kann und vor allem, was er nicht kann. Nun will der Deutsche zeigen, was wirklich in ihm steckt: Mit der Unterstützung von Mammut wagt der 31-Jährige im August das Projekt seines Lebens und setzt sich die Besteigung des Kilimandscharos als Ziel.
Als 8-jähriger erkrankte Tom Belz an Knochenkrebs und man musste ihm trotz langer Chemotherapie das linke Bein amputieren. Mit zwölf entschied sich Tom gegen eine Prothese und führt seither mit einem Bein und zwei Krücken ein ganz normales Leben. Diesen August stellt sich der 31-Jährige Erzieher aus Offenbach am Main einer großen Herausforderung: Mit tatkräftiger Unterstützung von Mammut und seinen Begleitern nimmt Tom mit dem Kilimandscharo den höchsten Berg Afrikas und somit einen der Seven Summits in Angriff.
„Mit der Besteigung des Kilimandscharo möchte ich beweisen, dass eine körperliche Beeinträchtigung nicht grundsätzlich eine Behinderung sein muss. Ebenso ist sie noch lange keine Entschuldigung. Zumindest für mich nicht!“
Tom hat sich intensiv auf sein großes Ziel vorbereitet. Er bestieg Mitte Juli zusammen mit einem Bergführer der Mammut Alpine School das 3600 m hohe Äussere Barrhorn in den Schweizer Alpen und war nach der erfolgreich absolvierten Trainingstour begeistert: „Was für eine unfassbar schöne Aussicht, was für ein Gefühl, welch toller Gedanke mich da hoch gebracht hat, was für Entbehrungen und was für ein Wahnsinns-Trainingsprogramm für mein grosses Projekt!“
Weitere Informationen über Tom Belz und das Kilimandscharo-Projekt findet Ihr auf den Mammut Stories. Außerdem berichtet Tom auch persönlich auf seinem Instagram Kanal, wie es ihm bei der Reise seines Lebens ergeht. Stay tuned!
Wer eine kleine aber feine halbtägige Schneeschuhwanderung machen möchte, der ist bei einer Winterwanderung auf die Brecherspitze genau richtig. Vom Ausgangspunkt benötigt man für die Tour knapp vier Stunden.

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
Wer will, kann sich auf dem Rückweg auf der Oberen Firstalm Rodel ausleihen und den Weg nach unten im schnellen Tempo zurücklegen. Je nach Schneelage und vor allem ohne Spuren von vorherigen Tourengehern ist der Weg für Ortsunkundige eher schwer zu finden, daher unbedingt vorher informieren oder jemanden mitnehmen, der sich auskennt!
[tie_slideshow]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[tie_slide]

Mit den Schneeschuhen auf die Brecherspitze
[/tie_slide]
[/tie_slideshow]
Ausgangspunkt ist der private Parkplatz (4,- Euro pro Tag) der Oberen Firstalm am Spitzingsattel. Von hier überquert man zunächst die Straße, auf der die Autos leider gerne recht schnell fahren. Also bitte: Vorsicht! Hier beginnt, bzw. endet die Rodelbahn der Oberen Firstalm an der Schranke. Über die Rodelbahn führt uns der Weg circa eine Stunde hinauf, bis man kurz vor der Oberen Firstalm auf der rechten Seite den Abzweig zur Brecherspitze sieht.
Wir biegen hier von der Rodelbahn ab und folgen dem Wegweiser und halten uns immer links vom Waldrand. Der schneebedeckte Hang wird zeitweilig immer mal wieder etwas steiler und flacht am Ende wieder ab. Schließlich erreichen wir einen Buckel mit Sendemast, das ist der Westgipfel der Brecherspitze (Wintergipfel). Der weitere Weg ist ein schmaler und teils gesicherter Steig, der uns bis zum Hauptgipfel führt. Aber Vorsicht, dieser sollte insbesondere im Winter nur von alpin erfahrenen Erwachsenen betreten werden! Am rechten Ende des Westgipfels beginnt der Weg zur Brecherspitze.
Zu Beginn steigt man drahtseilgesichert circa zwanzig Höhenmeter hinunter in den Sattel zwischen Westgipfel und Brecherspitze und folgt im weiteren Verlauf dem schroffen Weg am Grat entlang zum Gipfelkreuz der Brecherspitze.
Von der Brecherspitze nehmen wir den gleichen Weg den wir gekommen sind wieder hinunter und wer mag, kann sich bei der Oberen Firstalm einen Rodel ausleihen (4,- Euro) und die Tour bei einer fröhlichen Rodelpartie ausklingen lassen. Abgabe der Schlitten ist nach der Schranke am Ende des Weges. Hier können die Schlitten einfach linkerhand abgestellt werden, rechterhand überquert man wieder die Straße zum Parkplatz.
Text: Dietmar O.
Bildmaterial: Sandra H.
Berggasthof Obere Firstalm
83727 Spitzingsee
www.firstalm.de
Wer kennt ihn nicht aus den Live-Berichterstattungen von der Tour de France – den weißen Riesen Mont Ventoux. Die Radprofis haben ihn schon desöfteren live vor unseren Augen erklommen und mal ganz ehrlich, welcher Hobbyradsportler träumt nicht selbst einmal davon, einen der drei möglichen Anstiege dieser Legende der Provence in Angriff zu nehmen. Auch bei mir stand der Ventoux auf der To-Do-Liste. Und im Rahmen eines Familienurlaubs sollte sich diese Möglichkeit dann endlich ergeben.
Mehr Bilder in der Galerie
[tie_slideshow]
[tie_slide]

Mont Ventoux – Der weiße Riese
[tie_slide]

Mont Ventoux – Der weiße Riese
[tie_slide]

Mont Ventoux – Der weiße Riese
[/tie_slideshow]
Drei Wochen mit dem Wohnmobil durch Frankreich und Spanien. Wir lebten das Motto „be outdoor„. Sicherlich ist die Reise mit einem Leihwomo nicht die günstigste Art Urlaub zu machen, wer aber stets mobil sein und sich nicht an einen festen Standort binden möchte, wird diese Art zu reisen lieben und über den einen oder anderen Euro Mehrkosten lächelnd hinwegsehen. Wir fanden jedenfalls in Sulzemoos, nordwestlich von München, in der Fa. Wierschak einen kompetenten und zuverlässigen Serviceleister.
Ende August ging es los. Die Anfahrtsetappe ging über Österreich und die Schweiz nach Annecy bei Grenoble. Ich hatte nämlich noch vor meiner Tour auf den Mont Ventoux noch etwas Dringendes zu erledigen. Ich wollte unbedingt herausfinden warum die Radprofis beim Anstieg nach Alpe d‘Huez immer so angestrengte Gesichtszüge zur Schau stellen. Also machte ich mich auf meinem alten Basso Renner von Le-Bourg-D’Oisans aus auf den Weg die 14 km mit 21 Kehren zu meistern. Wie das Bild beweist, kann man beim Aufstieg auch lächeln. Gut, vielleicht hat es etwas mit der gefahrenen Geschwindigkeit zu tun. Kann sein, ist mir aber egal!
Ich muss bestimmt niemandem erklären das ein Skiort wie Alpe D’Huez mit seinen Hotelburgen und zig Skiliften im Sommer keinen erhabenen Anblick bietet, aber das tolle Gefühl diesen berühmten Tour De France Aufstieg gefahren zu sein, entschädigt für Vieles.
Am vierten Tag unserer Reise war es dann soweit. Ankunft in „Bedoin“, dem Startpunkt für meine Fahrt auf den Ventoux. Ich hatte mir die Südrampe mit einer Länge von 21 km und 1609 hm ausgesucht. Dies ist die steilste, meiner Meinung nach aber auch die schönste Möglichkeit, den weißen Riesen zu bezwingen.
Die ersten Kilometer führte mich die Straße bei mäßiger Steigung durch landwirtschaftlich genutzte Felder. In weiter Entfernung sah ich den Gipfel und ich konnte gar nicht recht glauben, dass ich bis zum Gipfel 1600 hm sammeln sollte. Wie die Optik doch täuschen kann. Nach circa 6 km ging es dann in den Wald hinein. Hier wurde es mit 9% oder mehr Steigung auch langsam etwas anstrengender und meine Liebe zu leckerem Essen und einem guten Glas Wein oder Bier machte sich ebenfalls bemerkbar. Beim Verlassen des Waldes hatte ich das Gefühl in eine andere Welt hinein zu fahren. Kein Grün mehr. Bis auf den herrlich blauen Himmel war alles weiß wie das Zahnpastalächeln aus der Fernsehwerbung. Ein unglaublicher Anblick.
Auf der Höhe des Chalet Reynard treffen sich die Straßen der Auffahrt von Sault und Bedoin. Ab hier hat man den Gipfel dann immer im Blick. Nach einem etwas flacheren Stück hieß es noch einmal alle Kräfte zum Erreichen des Sommet (franz.: Gipfel) zu mobilisieren. Oben angekommen erhielt ich sofort die Belohnung für meine Anstrengungen. Das traumhafte Wetter schenkte mir eine überragende Aussicht. Wenn es nicht zu diesig ist, kann man von dort oben die höchsten Gipfel, sowohl der Alpen als auch der Pyrenäen, sehen. Eine weitere Tatsache lud mich zum längeren Verweilen auf dem Gipfel des Ventoux ein. Der Mistral, ein manchmal äußerst stürmisch wehender Wind, verhielt sich an diesem Tag sehr ruhig.
Nach einer schönen und bis zu 90 km/h schnellen Abfahrt konnte ich dieses Ziel auf meiner To-Do-Liste abhaken. Gleichzeitig kam aber ein neues Ziel hinzu: Der Eintrag in die Liste des „Club des Singles du Mont Ventoux“. Der „Club der Verrückten“ bezwingt alle drei Auffahrtsmöglichkeiten auf den Ventoux und zwar an einem Tag! Dies bedeutet 136 km und 4400 hm. Sollte doch machbar sein oder?
Unser Familienurlaub führte uns anschließend noch über Avignon, der „Pont du Gard“, Carcassonne, Lourdes, die „Grotte de Niaux“, Andorra, Barcelona, die Carmargue, die Cote d’Azur, Aix-en-Provence zu unserem letzten Ziel, Chamonix. Schließlich ging es über Lindau am Bodensee wieder zurück nach München. Unterwegs hatte ich glücklicherweise noch mehrere Möglichkeiten meinem Rennrad die Sporen zu geben. Unter anderem war ich auf dem „Col du Tourmalet“, auf dem „Col du Chioula“ und auf dem „Col des Montets“ bei Chamonix.
Mein Fazit: Ein Urlaub mit Wohnmobil ist aufgrund der permanenten Mobilität und Flexibilität eine tolle Alternative zu einem reinen Hotelurlaub. Meine Familie und ich werden diese Art des Reisens ganz bestimmt wiederholen.
Text: Frank S.
Bildmaterial: Frank S.