AktuellesNewsSeptember 2019

Selfie, Gymfie und Photobomb – Top-Motive für Instagram

Diese Fotos dürfen in keinem Instagram-Feed fehlen

Instagram ist vermutlich das Online-Fotobuch der Welt. Vor rund einem Jahrzehnt begann der Siegeszug der Plattform, der eine Mischung aus Bildern und Microblog bot und die sozialen Netzwerke revolutionieren sollte. Auch wenn neuerdings Boomerang, Instastory und IG-TV im Kommen sind, ist und bleibt das Foto das wichtigste Feature des Onlinedienstes. Kein Zufall, dass auch hierbei ganze neue Kategorien kreiert wurden: ob klassisches Selfie, die Photobomb, den Throwback-Post oder das Outfit of the Day. MyPostcard, die App mit dem weltweit größten Postkarten-Angebot präsentiert die Top-Fotomotive für alle Insta-Fans und verrät, welche zehn Motive in keinem Feed fehlen dürfen.

Selfie

Es soll möglichst locker und ungezwungen aussehen, in Wahrheit steckt aber meist eine Menge Arbeit und 798 misslungene Versuche dahinter: Das Selfie. Klassisches Merkmal des Selfies ist natürlich, dass es ein Selbstportrait ist und daher zumeist mit der Frontkamera des Handys aufgenommen wird. Oft ist auch der Arm der oder des Abgebildeten mit auf dem Bild – oder der berüchtigte Selfie-Stick. Sobald also die Schokoladenseite perfekt inszeniert ist, Licht, Winkel und Lächeln sitzen, kann es losgehen! Ein Profi-Tipp von Kim Kardashian, der inoffiziellen Selfie-Queen, ist übrigens darauf zu achten, das Kinn nach unten zu neigen und die Kamera etwas höher als auf Augenhöhe zu halten.

Foodie_MyPostcard-©-shutterstock
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Foodie

Wer schon einmal mit einem Social-Media-Fan essen war, weiß: Bevor Burger, Pizza und Pasta nicht aus allen Winkeln abgelichtet wurden, kann keiner essen. Da kann es schon einmal passieren, dass das Essen nicht mehr ganz so heiß ist, wenn endlich alle loslegen dürfen. Für echte Food-Lover aber kein Problem, denn lauwarmes Essen ist ohnehin besser für den Magen. Wer absolut keine Lust hat, beim Essen ein Fotoshooting abwarten zu müssen, hat ebenfalls Glück. Die ersten Restaurants haben begonnen die Veröffentlichung von Fotos ihrer Gerichte zu verbieten. So zum Beispiel der Sternekoch Juan Amador, der in Wien das Restaurant „Amador“ betreibt. Bei ihm gilt: Kameras müssen draußen bleiben!

Photobomb_MyPostcard-©-unsplash
Photobomb_MyPostcard-©-unsplash

Photobomb

Die Idee bei der Photobomb ist es, das perfekt inszenierte Bild anderer unbemerkt zu stören und beispielsweise im Hintergrund Grimassen zu schneiden oder in letzter Sekunde ins Bild zu springen. Im Netz kursieren auch einige Photobombs von Tieren, die durch ihr Auftauchen im rechten Moment dem nichtsahnenden Fotografen einen Strich durch die Rechnung machen. Die wohl berühmteste Photobomb ist ein Bild von drei jungen Frauen, die von hinten von einem Mantarochen überrascht werden und dementsprechend erschrocken in die Kamera blicken.

Throwback_MyPostcard-©-shutterstock
Throwback_MyPostcard-©-shutterstock

Throwback

Einer der beliebtesten Hashtags „tbt“ steht für den „Throwback Thursday“, was übersetzt so viel wie „Rückblick-Donnerstag“ bedeutet. Es werden also nicht wie normalerweise ganz aktuelle Fotos veröffentlicht, sondern Bilder aus „alten Zeiten“ gepostet. Besonders beliebt sind „throwbacks“ aus dem letzten Sommerurlaub oder Kindheitsfotos. Wer diesen Insta-Trend besonders gut meistern will, kramt Bilder mit den besten 80er-Jahre Outfits aus Omas Fotokiste und lässt sich für Vokuhila, Schulterpolster und den grellen Neon-Jogginganzug feiern.

Gymfie_MyPostcard-©-shutterstock
Gymfie_MyPostcard-©-shutterstock

Gymfie

Wer viel Sport treibt und sich fit hält ist darauf verständlicherweise stolz. Da überrascht es nicht, dass es auf Instagram über 23.000 Posts mit dem Hashtag „gymfie“ gibt. Bei diesem Instagram-Motiv zeigt man sich beim Workout im Fitness-Studio. Dabei kommt es vor allem auf das richtige Posing an. Bizeps, Bauchmuskeln und Gluteus Maximus wollen gekonnt in Szene gesetzt werden. Zusätzlicher Bonus: Die Postings aus dem Gym motivieren andere und helfen auch den Pos(t)ern beim Dranbleiben!

Follow-me-to_MyPostcard-©-shutterstock
Follow-me-to_MyPostcard-©-shutterstock

Follow Me To

Der „Follow Me To“-Trend wurde von dem Fotograf Murad Osman ins Leben gerufen, der 2011 begann seiner Freundin auf den gemeinsamen Reisen „zu folgen“ und mit diesem viralen Trend auf der ganzen Welt bekannt wurde. Auf den Follow-Me-To-Fotos ist eine Person vor spektakulärer Kulisse von hinten zu sehen, der Betrachter folgt ihr also quasi dorthin. Beim Original von Murad und seiner Freundin – und heutigen Ehefrau – Natalia ist außerdem noch ihr nach hinten ausgestreckter Arm zu sehen, sodass der Anschein entsteht, dass sie die Hand des Betrachters hält. Unter dem Hashtag finden sich auf Instagram mittlerweile über drei Millionen Fotos und das Forbes Magazine wählte Murad und Natalia auf Platz drei der weltweit einflussreichsten Reise-Influencer.

Outfit-of-the-Day_MyPostcard-©-shutterstock
Outfit-of-the-Day_MyPostcard-©-shutterstock

Outfit Of The Day

Die Anfänge von Social Media und Blogs liegen bekanntermaßen vor allem in der Mode: Fashion-Lover fingen schon früh an, ihren Style und coole Outfits online zu zeigen. Outfit-Of-The-Day-Fotos können entweder an einer Person fertig gestylt gezeigt werden oder als Flatlay, bei dem alle Komponenten des Tages-Outfits, inklusive Schuhen und Accessoires wie Schmuck und Co. auf dem Boden ausgebreitet und in Szene gesetzt werden. Der Begriff „Outfit Of The Day“ wird mittlerweile auch im „echten Leben“ verwendet, bei Instagram findet man ihn unter der Abkürzung #ootd.

Nofilter_MyPostcard-©-unsplash
Nofilter_MyPostcard-©-unsplash

No Filter

Wer sein Bild mit dem Prädikat „No Filter“ versieht, möchte zeigen, dass hinter seinem spektakulären Sonnenuntergang, der traumhaften Berglandschaft oder dem Meer, das in unzähligen Blautönen glitzert, kein geschickt gesetzter Filter steckt, sondern das Motiv wirklich genau so zu sehen war. Tatsächlich kann ein No-Filter-Bild auch eine Person zeigen – was dann dafür steht, dass kein Weichzeichner oder andere Filter, wie es sie beispielweise in der Facetune-App gibt, verwendet wurden. Bei „No Filter“ geht es also um Natürlichkeit und mehr „echte“ Inhalte auf Instagram.

Flatlay_MyPostcard-©-MyPostcard
Flatlay_MyPostcard-©-MyPostcard

Flatlay

Flatlays sind quasi die Stillleben des 21. Jahrhunderts. Bei diesem Insta-Motiv werden verschiedene Gegenstände auf dem Boden oder einem anderen Hintergrund angeordnet und von oben fotografiert. Echte Instagram-Profis halten für diese Art des Fotos besondere Hintergründe bereit, auf dem die zu inszenierenden Dinge gut zur Geltung kommen. Dafür bieten sich beispielsweise Marmorplatten, schöne Fliesen oder Tischdecken an. Gute Accessoires für ein erfolgreiches Flatlay sind Blumen, Schmuck und besonders beliebt: Kaffee! Für das perfekte Ergebnis werden die einzelnen Komponenten mehrfach neu arrangiert, noch ein wenig zurecht gezupft, hinzugefügt oder wieder entfernt: Anything for the gram!

Tiere_MyPostcard-©-shutterstock
Tiere_MyPostcard-©-shutterstock

Tiere

Cat Content, Petfluencer und Selfies mit Hai, Känguru und Alpaca: Tiere und die sozialen Netzwerke sind ein Match made in heaven! Das geht so weit, dass auf Google eine Step-by-Step-Anleitung verfügbar ist, die erklärt, wie man sein Haustier zum Social Media Superstar macht und das Time Magazine eine Liste mit den erfolgreichsten Tier-Influencern des Jahres veröffentlicht hat. Zu den großen Gewinnern auf Instagram zählen unter anderem der Zwergspitz Jiffpom, Jill, eine sechsjährige Eichhörnchen-Dame und Nala, eine siamesische Tabbykatze. Der wohl bekannteste Tier-Hashtag ist #catsofinstagram: Bisher wurde er knapp 115 Millionen Mal vergeben. Wer also Tierbesitzer ist oder Freunde mit Haustieren hat, kann seinen Feed so perfekt aufwerten!

Über MyPostcard

Die Postkarte von morgen: MyPostcard ist eine App, die es ermöglicht, eigene Fotos als echte gedruckte Postkarte zu versenden. Die App ist aktuell in zehn Sprachen verfügbar und bietet mit über 15.000 Designs das weltweit größte Postkartenangebot. MyPostcard kümmert sich um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Gründer und CEO ist Designer und Serial-Entrepreneur Oliver Kray. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem Büro in New York beschäftigt momentan 25 Mitarbeiter.

Quelle: MyPostcard / Wilde & Partner

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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