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Tagebuch einer Tour durch Nepal – Neun

Die Fledermaushöhlen in Batulechaur

Eigentlich steht heute eine Bootsfahrt mit anschließender Stupa Besichtigung auf dem Programm. Aber morgens regnet es erstmal in Strömen. Also bleiben wir lieber noch ein Weilchen liegen, frühstücken danach gegenüber in der German Bakery noch lecker Rührei mit Vollkorn!!-toast.

Danach geht’s wieder zurück in die Lodge, bei dem Regen mag keiner von uns beiden raus. Lieber abwarten. Noelle darf ausnahmsweise Fernsehen – Kinder TV auf Englisch und Nepali und das Bild ist grottig – das lässt sie sowieso nach 10 Minuten wieder bleiben 😉

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Bootsfahrt auf dem See

Endlich lässt der Regen nach und die Sonne schaut wieder durch die Wolken. Also los, auf zum See, Bootfahren ist schon drin. Aber auch eher langweilig. Traumhafte Landschaft, aber nach 5 Minuten höre ich schon wie es piepst: „ Mama, wann ist das hier fertig?“ Hmpf… gebucht für eine Stunde…

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Die Fledermaushöhlen von Batulechaur

Also geht’s nach der Bootsfahrt auf Abenteuersuche. Rein ins Taxi und 30 Minuten Fahrt nach Batulechaur zu den Fledermaushöhlen. Mit persönlichem Guide für 200 Rupie (knapp 2€) der uns durch die Höhle jagt…sorry, führt, sehen wir hier verschiedene Tropfsteingebilde, die ein wenig an den Everest, Jesus oder andere Dinge erinnern.

Aber am Interessantesten wird’s, als wir die Fledermäuse zu Gesicht bekommen. In der Höhle viel Kletterei, rutschig ist es auch und meine Klaustrophobie darf ich mir wegen meiner Tochter nicht anmerken lassen. Ganz schlimm wird es dann am Ende, als wir durch ein sehr kleines Loch wieder ans Tageslicht klettern müssen. Noelle meinte nur: „ Mama kommt da ja fast nicht raus, die ist viel zu lang!“ Ja, die Nepalis sind schon etwas kleiner, da hat sie Recht.

Dafür hatten sie, Kedar und der Guide einiges zu lachen, wenn sich Mama durch so ein Loch quetscht und nachher ausschaut wie ein Schweinchen.

In der zweiten Höhle, der Mahendra Cave gibt’s wieder mehr Platz und am Ende der Höhle sogar einen Sadhu (nepalesischer Priester) der uns mit einem Tika (roter Punkt auf der Stirn- „drittes Auge“- steht für Kraft) segnet.

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Seti-Nadi-Schlucht

Draußen erstmal eine Cola für uns drei und den Taxifahrer, der brav auf uns gewartet hat. Vor lauter Dankbarkeit fährt er uns dann gleich auch noch zur Seti-Nadi-Schlucht, die man hier in einem Park besichtigen kann.

Auch hier steht eine segnende Frau, aber ich habe genug von Blüten, roter Farbe und Yakbutter auf meinen Haaren. Blick in die Schlucht, Foto-Foto und zurück nach Pokhara zum Essen. Ist ja doch noch ein sehr schöner Tag geworden!

Tagebuch einer Tour durch Nepal – Hier kommt Ihr zu unseren vorherigen Tagen

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