Der The North Face Offtrail TR begleitet uns auf unserer einjährigen Reise durch Asien und muss sich dabei unter unterschiedlichsten Bedingungen beweisen. Von den Bergregionen Südkoreas über China und Laos bis zu den steilen Vulkanen Indonesiens wird der Trailrunning-Schuh viele Kilometer im Gelände sammeln.
Dabei interessiert uns vor allem, ob die Kombination aus Robustheit, Schutz und Grip auch langfristig überzeugt. Ein Schuh für anspruchsvolle Trails muss nicht nur bequem sein, sondern auch mit Fels, Geröll, Nässe und täglicher Belastung klarkommen.
Wenn sich der Offtrail TR auf diesen Touren in den Punkten Komfort, Robustheit, Schutz und Grip bewährt, könnte er unser Begleiter auf einer der anspruchsvollsten Trekkingrouten der Welt werden: dem rund 1.700 Kilometer langen Great Himalaya Trail mit mehr als 100.000 Höhenmetern.
Mit der Offtrail-Serie bietet The North Face verschiedene Trailrunning-Schuhe für anspruchsvolles Gelände an. Die Modelle unterscheiden sich vor allem bei Gewicht, Konstruktion und Einsatzbereich. Während leichtere Varianten stärker auf Geschwindigkeit und dynamische Läufe ausgelegt sind, konzentriert sich der Offtrail TR auf Stabilität, Schutz und Robustheit.
Für unseren Test verwenden wir den The North Face Offtrail TR (NF0A8A9Z5OU1). Dabei handelt es sich um das ältere Modell der Offtrail-Serie. Auch wenn inzwischen neuere Varianten erhältlich sind, ist gerade die robuste Ausrichtung für unseren Einsatzzweck interessant. Auf einer langen Trekkingreise zählt für uns nicht nur das Gewicht, sondern vor allem die Frage: Hält der Schuh auch dann noch, wenn er über viele Monate hinweg täglich gefordert wird?
Genau diese Kombination aus Schutz und Langlebigkeit möchten wir auf unserer Reise durch die Bergregionen Asiens überprüfen.

Beim ersten Blick auf den Offtrail TR wird schnell klar: Dieser Schuh ist nicht als ultraleichter Wettkampfschuh gedacht. Die Konstruktion wirkt stabil und auf anspruchsvolle Bedingungen ausgelegt.
Das Obermaterial besteht aus Matryx® mit Kevlar®-Verstärkungen und soll dadurch besonders widerstandsfähig gegenüber Abrieb sein. Gerade auf felsigen Trails, bei Kontakt mit Geröll oder beim Einsatz mit schwerem Rucksack ist ein robustes Obermaterial ein wichtiger Faktor. Zusätzlich schützen verstärkte Bereiche im Zehenbereich den Fuß vor Stößen und Felskontakt.
Für Halt auf unterschiedlichem Untergrund sorgt die Surface CTRL™-Außensohle mit 5 Millimeter tiefen Stollen. Sie soll auf trockenen Felsen ebenso funktionieren wie auf losem Schotter, Waldwegen oder schlammigen Abschnitten.
Die Dämpfung übernimmt eine EVA-Zwischensohle mit einer Sprengung von 6 Millimetern sowie einer Sohlenhöhe von 24 Millimetern an der Ferse und 18 Millimetern im Vorfußbereich. Mit rund 332 Gramm pro Schuh gehört der Offtrail TR nicht zu den leichtesten Modellen seiner Klasse. Dafür bietet er Eigenschaften, die auf langen Touren mit Rucksack entscheidend sein können: Schutz, Stabilität und eine robuste Konstruktion.




Auf unserer Reise interessiert uns vor allem, wie sich der Schuh im täglichen Einsatz schlägt. Ein kurzer Testlauf kann zeigen, ob ein Schuh bequem ist – aber erst viele hundert Kilometer zeigen, ob Konstruktion und Materialien wirklich überzeugen.
Wir achten deshalb besonders auf:
Besonders spannend ist für uns die Frage, ob der Offtrail TR den richtigen Kompromiss aus Gewicht und Robustheit bietet. Auf langen Trekkingtouren ist ein leichter Schuh zwar angenehm, aber ein beschädigtes oder verschlissenes Modell kann unterwegs schnell zum Problem werden.
Beim ersten Anziehen fällt sofort auf, dass der The North Face Offtrail TR kein minimalistischer Trailrunning-Schuh ist. Er wirkt stabil, geschützt und gemacht für Gelände, in dem nicht jeder Schritt auf einem perfekten Trail stattfindet.
Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Das Matryx®-Obermaterial fühlt sich robust an, die Sohle vermittelt viel Vertrauen und der Fuß sitzt sicher im Schuh. Gleichzeitig bietet der Zehenbereich ausreichend Platz, was gerade auf langen Abstiegen und bei vielen Stunden im Gelände wichtig ist.
Auch wenn der Offtrail TR nicht zu den leichtesten Trail-Schuhen gehört, gefällt uns der Ansatz: weniger Gewicht um jeden Preis, sondern eine Konstruktion, die auch bei harter Nutzung zuverlässig funktionieren soll.
Wir freuen uns darauf, den Schuh in den kommenden Monaten intensiv zu testen und herauszufinden, ob er sich als zuverlässiger Begleiter auf den Trails Asiens bewährt – und ob er anschließend auch für den Great Himalaya Trail die richtige Wahl ist.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit The North Face. Das vorgestellte Produkt wurde mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Bei einer Langstreckenwanderung wie dem Japanese Alps Traverse und dem Great Himalaya Trail ist die Wahl der richtigen Ausrüstung ein essenzielles Thema und so verbrachten wir Monate mit der Recherche und dem Vergleichen verschiedenster Produkte. Dabei waren neben der Funktionalität, Praktikabilität, den flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der Langlebigkeit natürlich auch das Gewicht ein entscheidendes Kriterium. Zu Beginn nahmen wir uns vor, ein Basisgewicht (Gesamtgewicht ohne Verbrauchsgüter) von ungefähr 6kg zu erreichen, sodass man noch genügend freie Kapazitäten für Essen und Wasser hat. Ein sehr hilfreiches Tool waren die Packlisten anderer Wanderer, weshalb wir hier unsere finale Packliste mit euch teilen möchten.
Wenn du auf die blaue Verlinkung klickst, gelangst du zu unserer Produktvorstellung (Aktuell im Test).
| Elena | Mateo | |||||
| Schlafsack | Neutrino Down Sleeping Bag | 1070g | Schlafsack | Neutrino Down Sleeping Bag | 1070g | |
| Liner | Schlafsack-Inlett Trekking 7D | 70g | Liner | Schlafsack-Inlett Trekking 7D | 70g | |
| Pumpsack | Rab | 54g | Pumpsack | Rab | 54g | |
| Isomatte | Rab Ultrasphere 5 Sleep Mat | 345g | Isomatte | Rab Ultrasphere 5 Sleep Mat | 345g | |
| Zelt + Footprint | Tiger Wall UL2 von Big Agnes | 1130g + 148g | ||||
| Rucksack | Rab Muon | 995g | Rucksack | Rab Muon | 995g | |
| Rucksack-Liner | Ebay | 32g | Rucksack-Liner | Ebay | 32g | |
| Gesamtge-wicht Big 4: | 3844g | Gesamtge-wicht Big 4: | 2566g |


| Elena | Mateo | |||||
| Klopapier | 100g | |||||
| ZIP Beutel | 5g | ZIP Beutel | 5g | |||
| Zahn-bürsten | 2x Reisezahn-bürsten von Rossmann | 18g | ||||
| Zahnpasta | Aljona | 41g | ||||
| Sonnen-creme | Mawaii DuoCare Sun Protection 50+ | 28g | Sonnencreme | Mawaii DuoCare Sun Protection 50+ | 28g | |
| Bürste, Haargummi | Rossmann | 34g | ||||
| Feile | Rossmann | |||||
| Pinzette | 4g | |||||
| Pee Rag | 10g | |||||
| Handtuch | Seat to Summit | 32g | Handtuch | Seat to Summut | 32g | |
| Erste Hilfe | Khibu DCF STUFF SACK, Wool Aid Pflaster, Kompressen, Verband, Blasenpflaster, Jodsalbe, Ibu800, Cortisonsalbe, Leuko Strip, Durchfalltabletten, Hanseplast | 144g | ||||
| Trowel | The Deuce | 17g | ||||
| Gesamtge-wicht Kosmetik: | 147g | Gesamtge-wicht Kosmetik: | 385g |

| Elena | Mateo | ||||
| Kocher | Soto WindMaster | 76g | |||
| Topf | Toaks Titanium 900ml D115mm | 136g | |||
| 2 Titanlöffel | Sea to Summit | je 9g | |||
| Schüssel | 43g | ||||
| Feuerzeug | Big Mini | 12g | |||
| Taschen-messer | Victorinox Classic | 26g | |||
| Gesamtge-wicht Kochen: | 26g | Gesamtge-wicht Kochen: | 285g |

| Elena | Mateo | |||||
| ZIP Beutel | 5g | ZIP Beutel | 5g | |||
| Power Bank | Nitecore 20.000mAh | 293g | Power Bank | Nitecore 20.000mAh | 293g | |
| Plugin | Zendure | 170g | ||||
| Kopflampe | PETZL Bindi | 34g | Kopflampe | PETZL Bindi | 34g | |
| Ladekabel (verschie-dene) | 15g | Ladekabel (verschiedene) | 27g | |||
| Handy+ Hülle | Google Pixel 7 Pro | 247g | Handy+ Hülle | Google Pixel 10 Pro | 242g | |
| E-Book-Reader | Kindl | 185g | ||||
| Garmin inReach Mini 2 | 100g | |||||
| Gesamtge-wicht Elektronik: | 879g | Gesamtge-wicht Elektronik: | 771g |

| Elena | Mateo | |||||
| Bandana | 22g | Bandana | 15g | |||
| Stofftasch-entuch | von Papa | 15g | Stofftasch-entuch | von Papa | 10g | |
| Sonnen-brille | Mawaii Riley | 33g | Sonnen-brille | Mawaii Eclipse | 27g | |
| Geldbeutel | Tyvek® Faltgeldbör-se | 6g | Geldbeutel | Schlingel Tyvek | 6g | |
| ZIP Beutel | 5g | ZIP Beutel | 5g | |||
| Reisepass | 40g | Reisepass | 40g | |||
| Impfpass | 9g | Impfpass | 9g | |||
| Notizbuch | 50g | |||||
| Stift | 10g | |||||
| Repairkit | GEARAID (Flex Patches, Field Repair Kit, Silnylon Patches) | 52g | ||||
| Sitzpad | Big Agnes TwisterCane™ BioFoam Hiking Seat | Hälfte 28,5g | Sitzpad | Big Agnes TwisterCane™ BioFoam Hiking Seat | Hälfte 28,5g | |
| Gesamtge-wicht Sonstiges: | 218,5g/ 423,5g | Gesamtge-wicht Sonstiges: | 192,5/ 504,5g |

| Elena | Mateo | |||||
| Filter | Filter | Katadyn BeFree Wasserfilter | 63g | |||
| Plastikfla-schen (1,5l) | 8 | je 10g | Plastikfla-schen (1,5l) | 4 Stück | je 10g | |
| Faltflasche | Pearl | 43g | Faltflasche | Pearl | 43g | |
| Gesamtge-wicht Wasser: | 83g | Gesamtge-wicht Wasser: | 146g |

| Elena | Mateo | |||||
| Kappe | Vaude | 46g | Kappe | Rab | 32g | |
| Wander Tights | Peak Perfor-mance Ascent Track Tights | 260g | Wander Shorts | La Sportiva Helixir Shorts | 176g | |
| Sun Hoodie | Abschnitt 1: La Sportiva Cloud Shadow Sun Hoody | 222g | Sun Hoodie | Abschnitt 1: La Sportiva Cloud Shadow Sun Hoody | 258g | |
| Sport BH | Odlo Soft Sport BH | 52g | ||||
| Unterhose | Icebreaker Merino Siren | 32g | Boxer-shorts | Odlo Merino 160 Boxershorts | 79g | |
| Gaiter | Altra Trail Gaiter | 45g | Gaiter | Altra Trail Gaiter | 45g | |
| Socken | Darn Tough Women’s Light Hiker Quarter Lightweight Hiking Sock | 45g | Socken | Darn Tough Men’s Fastpack Micro Crew Lightweight Hiking Socken | 58g | |
| Trailrunner | Hoka Speedgoat | 235g | Trailrunner | Hoka Speedgoat | 275g | |
| Stöcke | Black Diamond Distance Carbon Z FKT Poles | 156g | Stöcke | Black Diamond Distance Carbon Z FKT Poles | 156g | |
| Schlauch-tuch | Buff CoolNet UV | 33g | Schlauchtuch | Buff CoolNet UV | 33g | |
| GPS-Uhr | Suunto 9 Peak Pro | 55g | GPS-Uhr | Amazefit Cheetah 2 Ultra | 70g | |
| Gesamtge-wicht am Körper: | 1181g | Gesamtge-wicht am Körper: | 1182g |

Damit komme ich (Elena) auf insgesamt 6,34kg und Mateo auf 5,58kg.
| Mahlzeiten, Smoothies, Snacks | Lyofood |
| Mahlzeiten | Firepot |
| Riegel, Proteinpulver, Luminatesticks | Juice Plus+ |

| Elena | Mateo | |||||
| Daunen-hose | 190g | |||||
| Daunen-socken | 57g | |||||
| Sun Hoodie | Abschnitt2: Black Diamond Alpenglow Pro Hoody | 254g | Sun Hoodie | Abschnitt2: Black Diamond Alpenglow Pro Hoody | 263g | |
| Shorts | Abschnitt 2: Essential 365 4 Inch Laufshorts | 138g | Shorts | RAB Talus Running Shorts (7″) | 107g | |
| Lange Hose | The NorthFace | |||||
| Micro-spikes | Snowline | 205g | Micro-spikes | Kahtoola | 312g |

Jetzt beginnt der eigentliche Test: Ein Jahr, verschiedenste Länder und Klimazonen sowie unzählige Kilometer werden zeigen, welche Ausrüstung uns unterwegs wirklich überzeugt. Unsere Erfahrungen gibt es im Anschluss an die Reise.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit den verlinkten Firmen. Die in den Artikeln vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Eine ausgewogene Ernährung ist auf langen Trekkingtouren oft eine Herausforderung. Gerade in abgelegenen Bergregionen ist die Auswahl an Lebensmitteln begrenzt. Gleichzeitig liegt unser Energieverbrauch auf langen Trekkingetappen häufig bei 4.000 bis 6.000 Kalorien täglich. Umso wichtiger sind Lebensmittel, die leicht zu transportieren sind, wenig Platz benötigen und den Körper zuverlässig mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgen.
Genau hier setzen die Juice Plus+ Complete Bars, Complete Shakes und Luminate Sticks an. Während unserer einjährigen Reise werden uns die Produkte auf Wanderungen, Trekkingtouren und Bergabenteuern in verschiedenen Regionen Asiens begleiten. Den Auftakt bildet unsere Tour auf dem Japanese Alps Traverse. Anschließend werden uns die Produkte auf zahlreichen weiteren Touren und auf dem Great Himalaya Trail in Nepal begleiten. So möchten wir herausfinden, wie sie sich über viele Monate hinweg im Trekkingalltag bewähren.

Juice Plus+ entwickelt seit vielen Jahren Produkte rund um Ernährung und einen aktiven Lebensstil. Zum Sortiment gehören neben Nahrungsergänzungsmitteln auch Mahlzeitenlösungen, Snacks und Getränke, die eine ausgewogene Ernährung im Alltag und beim Sport unterstützen sollen.
Gerade auf langen Trekkingtouren, bei denen Gewicht und Packmaß eine wichtige Rolle spielen, erscheinen die Complete Bars, Complete Shakes und Luminate Sticks besonders interessant. Alle Produkte sind portionsweise verpackt, bieten wertvolle Inhaltsstoffe, lassen sich unkompliziert transportieren und benötigen nur wenig Vorbereitung. Das spart Zeit und erleichtert die Verpflegung unterwegs.

Die Juice Plus+ Complete Bars stehen uns in den Geschmacksrichtungen Chocolate und Fruit zur Verfügung. Die einzeln verpackten Riegel sind sofort verzehrfertig und lassen sich dadurch problemlos im Rucksack verstauen.
Neben Kohlenhydraten und Fetten enthalten die Complete Bars auch pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die Kombination aus unterschiedlichen Zutaten soll eine praktische Energiequelle für unterwegs bieten und gleichzeitig einen Beitrag zur Nährstoffversorgung leisten.
Im Langzeittest möchten wir herausfinden, wie gut die Riegel sättigen, ob sie auch nach vielen Wochen noch geschmacklich überzeugen und wie gut sie den erhöhten Energiebedarf auf langen Trekkingtouren unterstützen. Gleichzeitig achten wir auf die Qualität der Inhaltsstoffe sowie auf die Verträglichkeit bei regelmäßiger Verwendung.
Durch die einzelnen Portionen sind die Complete Bars jederzeit griffbereit und eignen sich sowohl als schneller Snack während einer Etappe oder, bei zwei bis drei Riegeln, als Frühstück.


Mit den Juice Plus+ Complete Shakes in den Sorten Chocolate und Vanilla möchten wir testen, wie gut sich eine schnell zubereitete Nahrungsergänzung in den Trekkingalltag integrieren lässt. Die pflanzenbasierten Shakes werden portionsweise geliefert und lassen sich mit Wasser oder einer pflanzlichen Alternative im mitgelieferten Shaker innerhalb weniger Sekunden zubereiten.
Gerade auf langen Trekkingtouren spielt die Proteinzufuhr eine wichtige Rolle. Während des Great Himalaya Trails erwarten uns mehr als 100.000 Höhenmeter auf einer Strecke von rund 1.700 Kilometern. Bei einer solchen Belastung ist es besonders wichtig, den Körper ausreichend mit Energie und Proteinen zu versorgen. Gerade unterwegs kann das eine Herausforderung sein, da die Ernährung stark von den verfügbaren Lebensmitteln vor Ort abhängt. Auch die typische lokale Verpflegung wie Dal Bhat, das traditionelle Nationalgericht Nepals, liefert zwar wichtige Kohlenhydrate und Energie, deckt aber bei einer derart hohen körperlichen Belastung nicht den gesamten Proteinbedarf ab.



Ergänzt wird unser Testpaket durch die Juice Plus+ Luminate Sticks. Die Portionssticks mit Beeren-Mango-Geschmack lassen sich einfach in Wasser auflösen.
Im Gegensatz zu den Complete Bars und Complete Shakes geht es bei Luminate weniger um die Aufnahme von Kalorien oder eine Mahlzeit unterwegs, sondern vielmehr um die Unterstützung der mentalen Leistungsfähigkeit während langer und anspruchsvoller Tage. Gleichezitig kombiniert die Rezeptur verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe mit B-Vitaminen und natürlichem Koffein aus grünen Kaffeebohnen. Enthalten sind unter anderem Alpinia Galanga, Igelstachelbartpilz (Lion’s Mane), Salbei und Rhodiola sowie die Vitamine B1, B2, B5 und B6. Eine Portion enthält zudem 80 mg natürliches Koffein.


Sämtliche Juice Plus+ Complete Bars, Complete Shakes und Luminate Sticks sind portionsweise verpackt und lassen sich dadurch einfach organisieren und platzsparend verstauen. Gerade auf Trekkingtouren, bei denen jedes Gramm und jeder Zentimeter im Rucksack zählt, ist das ein klarer Vorteil.
Wir freuen uns darauf, die Produkte während unserer einjährigen Reise ausführlich zu testen und herauszufinden, wie sie sich über viele Monate hinweg auf unterschiedlichen Touren und in den Bergregionen Asiens bewähren.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Juice Plus+. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Ein Stock ist auf den ersten Blick ein ziemlich simples Ausrüstungsstück. Auf einer langen Trekkingtour kann er jedoch schnell zu einem der Gegenstände werden, die man beinahe ununterbrochen in der Hand hält. Auf steilen Anstiegen, langen Abstiegen, unwegsamen Passagen oder beim Überqueren von Geröll und Schnee können Trekkingstöcke den Rhythmus einer Etappe begleiten – vorausgesetzt, sie lassen sich ebenso unkompliziert einsetzen wie verstauen.
Für unsere beiden großen Trekkingprojekte haben wir uns deshalb die Distance Carbon Z FKT Poles von Black Diamond ausgesucht. Das Modell wurde ursprünglich für Mountain Running und Trail-Athleten entwickelt und kombiniert eine Carbon-Konstruktion mit der bekannten Z-Pole-Falttechnik. Hinzu kommt ein spezielles FKT-Handschlaufensystem, das eine schnelle Verbindung zwischen Hand und Stock ermöglichen soll.
Zum Einsatz kommen die Stöcke zunächst auf dem 550 Kilometer langen Japanese Alps Traverse. Anschließend geht es mit ihnen nach Nepal auf den Great Himalaya Trail, der sich über rund 1.700 Kilometer und mehr als 100.000 Höhenmeter von Ost nach West durch den Himalaya zieht.
Damit stehen den Distance Carbon Z FKT nicht nur einzelne Bergtouren bevor, sondern viele Monate und tausende Kilometer im Einsatz. Ob sich das geringe Gewicht, das kompakte Packmaß und die auf schnelle Handhabung ausgelegte Konstruktion dabei auch auf langen Trekkingetappen bewähren, wird unser Praxistest zeigen.
Black Diamond beschreibt die Distance Carbon Z FKT als ultraleichte High-Performance-Stöcke für das Mountain Running. Entwickelt wurden sie laut Hersteller für Racer und Trail-Athleten. Dabei stehen insbesondere eine schnelle Handhabung sowie eine effiziente Kraftübertragung im Mittelpunkt.
Herzstück der Konstruktion ist die Kombination aus einer 100-prozentigen Carbon-Konstruktion, der Z-Pole-Falttechnik und einem speziellen Handschlaufen-System. Die Stöcke sollen sich dadurch schnell einsetzen und ebenso unkompliziert wieder verstauen lassen.

Die Distance Carbon Z FKT nutzen Black Diamonds Z-Pole-Konstruktion mit Speed-Cone-Technologie. Dadurch lassen sich die Stöcke laut Hersteller schnell und einfach auseinanderfalten beziehungsweise wieder zusammenlegen.
Im zusammengelegten Zustand beträgt die Länge, abhängig von der gewählten Stocklänge, zwischen 35 und 42 Zentimetern. Zur Auswahl stehen Längen von 105 bis 130 Zentimetern. Damit lassen sich die Stöcke entsprechend der eigenen Körpergröße und des vorgesehenen Einsatzes auswählen.
Interessant ist die Größenempfehlung von Black Diamond: Beim Wandern, Hiken und Backpacking soll man bei einer Größenüberschneidung eher die längere Variante wählen, während beim Laufen die kürzere Länge empfohlen wird. Für unsere langen Trekkingtouren ist damit insbesondere die auf Stabilität und Unterstützung ausgerichtete Empfehlung relevant.


Bei der Konstruktion setzt Black Diamond vollständig auf Carbonfaserschäfte. Dazu kommt ein leichter EVA-Schaumstoffgriff, der durch eine Griffverlängerung ergänzt wird.
Die Griffe sind mit einer atmungsaktiven und feuchtigkeitsableitenden Handschlaufe ausgestattet. Diese besteht teilweise aus recycelten Materialien.
Je nach Länge bringen die beiden Stöcke zusammen zwischen 294 und 324 Gramm auf die Waage. Damit bleiben sie auch bei längeren Touren ein vergleichsweise leichter Bestandteil der Ausrüstung.
Eine Besonderheit der Distance Carbon Z FKT ist das FKT-Handschlaufensystem. Black Diamond setzt dabei auf eine ultraleichte Mesh-Handschlaufe, die speziell auf eine schnelle Handhabung ausgelegt wurde. Die Handschlaufen verbinden sich über eine magnetische Schnellverbindung mit den Stöcken. Laut Hersteller lassen sie sich dadurch schnell einsetzen und ebenso einfach wieder lösen. Ein Knopfdruck genügt, um die Verbindung zu lösen.
Die Handschlaufen sind außerdem so konzipiert, dass sie während des gesamten Abenteuers getragen werden können – auch dann, wenn gerade nicht mit den Stöcken gelaufen wird.
Gerade auf einer langen Trekkingtour könnte diese Konstruktion interessant sein, wenn häufig zwischen Stockeinsatz und freier Hand gewechselt wird. Ob sich dieses System im täglichen Gebrauch tatsächlich als praktisch erweist, werden wir allerdings erst unterwegs feststellen können.




Auch bei den Spitzen und Tellern setzt Black Diamond auf Flexibilität. Die Distance Carbon Z FKT verfügen über eine austauschbare Tech Tip, die mit den mitgelieferten Rubber Tech Tips kompatibel ist.
Zusätzlich gehören sowohl Low-Profile-Baskets als auch Snow Baskets zum Lieferumfang. Dadurch sollen die Stöcke für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sein.
Die Konstruktion kombiniert dabei unter anderem Carbon, EVA-Schaumstoff, Nylon, Aluminium, Kevlar und Polyurethan. Für die Spitze kommen laut Hersteller Hartmetall und Stahl zum Einsatz.
Mit den Distance Carbon Z FKT Poles bringt Black Diamond ein besonders leichtes Stockmodell auf den Markt, das ursprünglich für Mountain Running und schnelle Trail-Einsätze entwickelt wurde. Die Kombination aus Carbon-Konstruktion, Z-Pole-Falttechnik, EVA-Schaumstoffgriff und dem magnetischen FKT-Handschlaufensystem ist konsequent auf geringes Gewicht und eine schnelle Handhabung ausgelegt.
Für unsere Einsatzzwecke wird vor allem die Kombination aus geringem Gewicht, kompaktem Packmaß und schneller Einsatzbereitschaft interessant sein. Denn auf dem Japanese Alps Traverse und dem Great Himalaya Trail werden die Stöcke über viele Kilometer hinweg zu unseren täglichen Begleitern.
Eine Bewertung möchten wir an dieser Stelle bewusst noch nicht abgeben. Die technischen Daten kennen wir, die eigentliche Bewährungsprobe steht jedoch noch bevor. Erst nach zahlreichen Etappen durch die japanischen Alpen und über die langen Distanzen des Himalaya Trails können wir sagen, wie sich die Distance Carbon Z FKT im praktischen Einsatz schlagen.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Black Diamond. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Mitte August starten wir, Mateo und Elena, den Japanese Alps Traverse. Dabei handelt es sich um eine rund 550 Kilometer lange, selbst geplante und zusammengestellte Wanderroute durch die japanischen Alpen. Die Strecke führt über die höchsten Gipfel Japans und durch einige der spektakulärsten Gebirgslandschaften des Landes. Insgesamt werden wir dabei mehr als 40.000 Höhenmeter überwinden.
Eine Tour dieser Dimension stellt nicht nur hohe Anforderungen an Kondition und Ausrüstung, sondern auch an die Verpflegung. Über viele Wochen hinweg müssen täglich mehrere tausend Kalorien ersetzt werden, um leistungsfähig zu bleiben und die Regeneration zu unterstützen. Gleichzeitig zählt unterwegs jedes Gramm im Rucksack.
Genau deshalb begleiten uns auf dieser Tour mehrere vegetarische und vegane Trekkingmahlzeiten von Firepot. Die gefriergetrockneten Gerichte versprechen eine Kombination aus geringem Gewicht, einfacher Zubereitung sowie einer ausgewogenen Versorgung mit Energie und pflanzlichem Eiweiß. Faktoren, die auf einer Langstreckenwanderung wie dem Japanese Alps Traverse besonders wichtig sind.

Bei der Planung unserer Verpflegung für den Japanese Alps Traverse haben wir bewusst nach Mahlzeiten gesucht, die möglichst wenig Platz im Rucksack benötigen, einfach zuzubereiten sind und gleichzeitig genügend Energie für lange Tage in den Bergen liefern. Dabei sind wir auf Firepot gestoßen.
Die Gerichte werden aus natürlichen Zutaten hergestellt und anschließend gefriergetrocknet. Dadurch bleibt das Gewicht gering. Gerade auf einer mehrwöchigen Tour, bei der die Verpflegung über viele Tage getragen werden muss, ist das ein entscheidender Vorteil.

Der Tag beginnt mit einem warmen Frühstück. Gerade auf langen Wandertagen ist es wichtig, die Energiespeicher bereits am Morgen aufzufüllen. Der Bratapfelbrei liefert Kohlenhydrate für einen guten Start in den Tag und sorgt gleichzeitig für eine angenehme warme Mahlzeit, bevor die ersten Höhenmeter anstehen.

Nach vielen Stunden auf dem Trail sind herzhafte Gerichte besonders gefragt. Der Toskanische Eintopf verspricht eine ausgewogene Mischung aus Gemüse, Kohlenhydraten und pflanzlichen Zutaten. Solche Mahlzeiten können dabei helfen, die verbrauchte Energie wieder aufzufüllen und den Körper nach einem anstrengenden Wandertag zu versorgen.

Hülsenfrüchte spielen in der vegetarischen Ernährung eine wichtige Rolle. Weiße Bohnen liefern Kohlenhydrate und Ballaststoffe, während Soja eine wertvolle pflanzliche Eiweißquelle darstellt. Gerade auf einer Tour mit täglich vielen Kilometern und Höhenmetern gewinnt eine ausreichende Eiweißversorgung an Bedeutung, da die Muskulatur kontinuierlich beansprucht wird.

Die vegane Soja Bolognese gehört zu den Gerichten, auf die wir besonders gespannt sind. Sie kombiniert einen guten Energiegehalt mit einem hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß. Nach langen Etappen benötigt der Körper ausreichend Nährstoffe, um die Regeneration zu unterstützen und die Energiespeicher wieder zu füllen. Gerade auf einer mehrwöchigen Tour kann dies einen entscheidenden Unterschied machen.

Auch ein Dessert darf unterwegs nicht fehlen. Die warmen Schoko Brownies liefern zusätzliche Energie und sorgen nach einem langen Tag in den Bergen für einen kleinen Genussmoment. Wer über viele Tage hinweg unterwegs ist, weiß, dass gutes Essen nicht nur den Körper versorgt, sondern auch die Motivation steigern kann.
Auf einer Tour wie dem Japanese Alps Traverse arbeitet der Körper über viele Stunden hinweg nahezu ohne Pause. Lange Anstiege, anspruchsvolle Abstiege und das Gewicht des Rucksacks führen zu einem hohen Energieverbrauch.
Um Leistungsfähigkeit und Regeneration aufrechtzuerhalten, ist eine ausreichende Energiezufuhr entscheidend. Kohlenhydrate liefern die nötige Energie für lange Wandertage, während Eiweiß eine wichtige Rolle bei der Erholung der Muskulatur spielt. Besonders bei vegetarischer Trekkingnahrung sind Zutaten wie Soja und Hülsenfrüchte deshalb von großem Interesse.
Neben den Nährwerten spielt auf Fernwanderungen auch das Gewicht eine wichtige Rolle. Durch die Gefriertrocknung wird den Mahlzeiten Wasser entzogen. Dadurch sind sie besonders leicht, lange haltbar und benötigen nur wenig Platz im Rucksack.
Für die Zubereitung wird lediglich heißes Wasser benötigt. Nach kurzer Wartezeit steht eine vollwertige Mahlzeit bereit. Gerade nach einem langen Wandertag ist das ein großer Vorteil.
Die ausgewählten Firepot Gerichte bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Frühstück, Hauptmahlzeiten und Dessert. Besonders interessant erscheint die Kombination aus energiereichen Zutaten und pflanzlichen Eiweißquellen, die auf einer langen Trekkingtour eine wichtige Rolle spielen.
Wie sich Geschmack, Sättigung, Verträglichkeit und Praxistauglichkeit unter den Bedingungen des Japanese Alps Traverse tatsächlich bewähren, wird sich ab Mitte August zeigen. Die Voraussetzungen für eine zuverlässige und schmackhafte Verpflegung in den japanischen Alpen sind jedenfalls vielversprechend.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Firepot. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wer mehrere Monate am Stück unterwegs ist, weiß: erholsamer Schlaf ist weit mehr als nur ein Stück Komfort. Nach langen Wandertagen, zahlreichen Höhenmetern und oft wechselnden Wetterbedingungen wird die Nacht zur wichtigsten Regenerationsphase. Umso entscheidender ist ein Schlafsack, der zuverlässig wärmt, sich kompakt verstauen lässt und den Rucksack dennoch nicht unnötig belastet.
Genau diese Anforderungen soll der Rab Neutrino Daunenschlafsack (-12 °C) erfüllen. Entwickelt für Trekkingtouren, Bergsteigen und Fast-and-Light-Abenteuer, kombiniert er laut Rab hochwertige Materialien mit einer durchdachten Konstruktion, die Wärmeleistung und Gewicht in Einklang bringen soll.
Für uns beginnt der Praxistest schon bald. Der Neutrino begleitet uns zunächst auf dem 525 Kilometer langen Japanese Alps Traverse, dessen Route durch abgelegene Bergregionen, zahlreiche Höhenmeter und wechselnde klimatische Bedingungen führt. Anschließend wird der Schlafsack auch auf dem Great Himalaya Trail in Nepal zum Einsatz kommen. Auf rund 1.700 Kilometern und mehr als 100.000 Höhenmetern wird er über viele Wochen hinweg ein fester Bestandteil unseres Schlafsystems sein.

Die Geschichte von Rab beginnt im Jahr 1981 in Sheffield. Dort fertigte Rab Carrington seine ersten Schlafsäcke – mit dem Anspruch, zuverlässige Ausrüstung für anspruchsvolle Bedingungen in den Bergen zu entwickeln.
Heute umfasst das Sortiment der Marke neben Schlafsäcken unter anderem technische Bekleidung, Schlafmatten und Rucksäcke. Dabei verfolgt Rab das Ziel, langlebige Produkte zu entwickeln, die Menschen bei ihren Abenteuern begleiten und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur fördern.

Mit dem Neutrino richtet sich Rab an Outdoor-Sportler, die auch bei niedrigen Temperaturen unterwegs sind und dabei auf eine möglichst leichte Ausrüstung setzen möchten. Der Schlafsack wurde für Trekkingtouren, Bergsteigen und Fast-and-Light-Einsätze entwickelt und soll ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wärmeleistung, Gewicht und Packmaß bieten.
In der Standardgröße wiegt der Neutrino 1.070 Gramm und lässt sich auf ein Packmaß von 20 × 35 Zentimetern komprimieren. Dadurch findet er auch in Rucksäcken mit begrenztem Stauraum problemlos Platz – ein wichtiger Aspekt auf mehrwöchigen Trekkingtouren.
Für die Isolation verwendet Rab 800 Fill Power europäische Gänsedaune, die zusätzlich mit einer fluorcarbonfreien hydrophoben Behandlung von Grangers versehen ist. Insgesamt kommen 600 Gramm Daune zum Einsatz.
Ergänzt wird die Füllung durch die L.O.F.T. 3D™-Kammernkonstruktion, die laut Rab eine gleichmäßige Verteilung der Daune unterstützt und Kältebrücken reduzieren soll. Auf diese Weise möchte die Marke eine möglichst effiziente Wärmeleistung erreichen, ohne das Gewicht unnötig zu erhöhen.
Nach der ISO-Norm 23537-1:2022 weist der Neutrino eine Komforttemperatur von -5 °C, eine Komfortgrenze von -12 °C sowie eine Extremtemperatur von -33 °C auf.
Beim Außenmaterial setzt Rab auf Pertex® Quantum Ripstop, das für ein geringes Gewicht und eine hohe Strapazierfähigkeit entwickelt wurde. Das Innenmaterial besteht aus recyceltem Nylon. Sowohl Außenmaterial als auch Futter verfügen über eine fluorcarbonfreie DWR-Imprägnierung.
Darüber hinaus besitzt der Schlafsack eine schmal zulaufende Mumienform, die Wärme möglichst effizient speichern soll. Ein anatomisch geformter Fußbereich unterstützt eine natürliche Liegeposition und trägt gleichzeitig dazu bei, den verfügbaren Raum im Inneren optimal zu nutzen.
Zum Lieferumfang gehören außerdem ein leichter Kompressionssack für den Transport sowie ein Aufbewahrungssack mit wasserabweisendem Boden, der sich für die Lagerung zu Hause eignet. Rab gibt zudem an, dass jeder Neutrino-Schlafsack im britischen Derbyshire von Hand mit Daune befüllt wird.



Auf langen Fernwanderungen wird ein Schlafsack jeden Abend aufs Neue gefordert. Er muss sich schnell verstauen lassen, zuverlässig wärmen und über Wochen hinweg komfortabel bleiben.
Genau diese Eigenschaften möchten wir auf unseren kommenden Touren genauer unter die Lupe nehmen. Sowohl der Japanese Alps Traverse als auch der Great Himalaya Trail führen durch unterschiedlichste Klimazonen und Höhenlagen. Dadurch ergeben sich ideale Bedingungen, um den Neutrino unter verschiedensten Voraussetzungen kennenzulernen – von milden Nächten bis hin zu deutlich kühleren Bedingungen in höheren Lagen.
Mit dem Neutrino Daunenschlafsack (-12 °C) präsentiert Rab einen Schlafsack, der auf den ersten Blick viele Eigenschaften vereint, die auf langen Trekkingtouren gefragt sind. Hochwertige Daune, eine durchdachte Kammerkonstruktion sowie ein geringes Gewicht und ein kompaktes Packmaß sprechen für ein Konzept, das speziell für alpine Abenteuer entwickelt wurde.
Ob sich diese Eigenschaften auch im Alltag auf langen Fernwanderwegen bewähren, wird unser Praxistest zeigen. In den japanischen Alpen und später auf dem Great Himalaya Trail wird der Neutrino über viele Monate hinweg im Einsatz sein – und genau dort muss er zeigen, was in ihm steckt.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Rab. Das vorgestellte Produkt wurde mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wer über mehrere Wochen in den Bergen unterwegs ist, lernt schnell, dass sich das Wetter innerhalb weniger Stunden komplett verändern kann. Während der Tag im Tal angenehm beginnt, sorgen auf den Pässen oft Wind, Nebel oder niedrige Temperaturen für ganz andere Bedingungen. Gerade auf langen Trekkingtouren hat sich deshalb ein flexibles Bekleidungssystem bewährt, das sich unkompliziert an wechselnde Wetterlagen anpassen lässt und gleichzeitig möglichst wenig Platz im Rucksack beansprucht.
Mit den Lightweight ScreenTap Liners, den UL Overmitts und der Light Kit Line Beanie bietet Black Diamond drei leichte Produkte, die sich sinnvoll ergänzen. Während die ScreenTap Liners als leichte Innenhandschuhe konzipiert sind und die Bedienung von Touchscreens ermöglichen, dienen die UL Overmitts als schützende Außenschicht gegen Wind und Niederschlag. Ergänzt wird das System durch die Light Knit Line Beanie, eine leichte Strickmütze für kühlere Bedingungen.
Wir werden alle drei Produkte gemeinsam auf dem Japanese Alps Traverse und dem Great Himalaya Trail in Nepal testen. Wie gut sich das Bekleidungssystem im Zusammenspiel bewähren, wird unser Praxistest zeigen.

Black Diamond entwickelt Ausrüstung und Bekleidung für Menschen, die in den Bergen unterwegs sind. Zum Sortiment gehören unter anderem Kletterausrüstung, Bekleidung, Handschuhe, Trekkingstöcke sowie Produkte für den Ski- und Bergsport. Dabei legt die Marke besonderen Wert auf funktionelle Lösungen, die für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen entwickelt werden. Viele Produkte entstehen mit Blick auf die Anforderungen von Kletterern, Bergsteigern, Trailrunnern und Wanderern und sollen sie bei ihren Unternehmungen zuverlässig begleiten.
Die Lightweight ScreenTap Liners sind als leichte, elastische Handschuhe konzipiert, die sowohl einzeln als auch als Innenhandschuhe unter einem Überhandschuh getragen werden können. Laut Black Diamond eignen sie sich unter anderem zum Wandern, Trailrunning oder für andere Aktivitäten bei kaltem Wetter. Gleichzeitig ermöglichen sie die Bedienung von Smartphones und anderen Touchscreens, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.
Für den Handrücken verwendet Black Diamond ein elastisches Stretchfleece mit einer Nylon-Außenseite für Strapazierfähigkeit und Polyester auf der Innenseite für angenehmen Tragekomfort. An Handfläche und Fingern kommt das leitfähige U|R Powered®-Material zum Einsatz, das die Touchscreen-Funktion ermöglicht. Darüber hinaus verfügen die Handschuhe über eine DWR-Behandlung.


Die UL Overmitts ergänzen die Liners um eine wind- und wasserdichte Außenschicht. Black Diamond beschreibt sie als besonders leichte Überhandschuhe für Wanderungen und Trailrunning, die speziell für schnelle Unternehmungen und wechselhafte Wetterbedingungen entwickelt wurden. Dank ihres sehr kleinen Packmaßes lassen sie sich problemlos im Rucksack verstauen und stehen bei Bedarf schnell zur Verfügung.
Gefertigt werden die UL Overmitts aus einem dreilagigen, wasserdichten und atmungsaktiven BD.dry™ 3L-Material aus recyceltem Nylon. Laut Black Diamond erreicht die Membran eine Wassersäule von 20.000 Millimetern sowie eine Atmungsaktivität von 20.000 g/m²/24 h. Eine strukturierte Silikonbeschichtung an der Handfläche soll zusätzlichen Halt bieten, während reflektierende Logos die Sichtbarkeit verbessern. Außerdem sind die Handschuhe mit Verbindungsclips ausgestattet, damit beide Handschuhe im Rucksack zusammenbleiben.
Mit einem Gewicht von lediglich 22 bis 26 Gramm – abhängig von der Größe – zählen die UL Overmitts zu unseren besonders leichten Ausrüstungsgegenständen im Rucksack.


Ergänzt wird unser Test durch die Light Knit Line Beanie. Die leichte Mütze eignet sich laut Black Diamond sowohl für den Einsatz am Berg als auch für den Alltag und setzt auf eine schlichte, vielseitige Konstruktion.
Gefertigt wird die Beanie aus 100 % recyceltem Polyester. Das Material soll für angenehmen Tragekomfort sorgen und gleichzeitig eine leichte Wärmeleistung bieten. Durch ihre kompakte Bauweise lässt sich die Mütze platzsparend verstauen und bei Bedarf schnell hervorholen – sei es an kühlen Morgenstunden, auf windigen Pässen oder am Abend im Camp.


Auf langen Trekkingtouren ändern sich die Bedingungen häufig innerhalb kurzer Zeit. Genau deshalb kann es sinnvoll sein, Bekleidung flexibel miteinander zu kombinieren.
Während die Lightweight ScreenTap Liners an kühlen Tagen einzeln getragen werden können und die Bedienung eines Smartphones ermöglichen, ergänzen die UL Overmitts das System um eine wind- und wasserdichte Außenschicht. Die Light Knit Line Beanie komplettiert das Bekleidungssystem und sorgt an Kopf und Ohren für zusätzlichen Schutz, wenn die Temperaturen sinken.
Alle drei Produkte verfolgen dabei denselben Ansatz: möglichst geringes Gewicht, kleines Packmaß und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Mit den Lightweight ScreenTap Liners, den UL Overmitts und der Light Knit Line Beanie präsentiert Black Diamond drei leichte Produkte, die sich zu einem funktionellen Bekleidungssystem kombinieren lassen. Touchscreen-Funktion, Wetterschutz und eine leichte Kopfbedeckung ergänzen sich und bieten auf dem Papier eine interessante Lösung für wechselnde Bedingungen am Berg.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Black Diamond. Das vorgestellte Produkt wurde mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
525 Kilometer, zahlreiche Höhenmeter und unterschiedlichste Untergründe – wer sich auf eine Langstreckenwanderung wie den Japanese Alps Traverse begibt, weiß, welche Bedeutung das richtige Schuhwerk hat. Denn kein anderer Ausrüstungsgegenstand begleitet jeden einzelnen Schritt so unmittelbar wie der Schuh. Während lange Anstiege, technische Passagen und wechselnde Bedingungen den Körper fordern, müssen die Schuhe gleichzeitig Komfort, Halt und Stabilität bieten.
Mit dem Speedgoat 7 präsentiert HOKA die siebte Generation eines Trailrunning-Schuhs, der für anspruchsvolles Gelände entwickelt wurde. Das Modell verbindet eine überarbeitete Konstruktion mit bewährten Eigenschaften der Speedgoat-Serie und richtet sich an alle, die auch abseits befestigter Wege unterwegs sind.
Wir werden den HOKA Speedgoat 7 in der Damen- und Herrenvariante testen und freuen uns auf diesen intensiven Test auf anspruchsvollem Terrain.

HOKA wurde mit dem Ziel gegründet, ein Laufschuhkonzept zu entwickeln, das Läufern eine neue Art der Bewegung ermöglicht. Die Marke konzentriert sich auf Schuhe für verschiedene Laufbereiche und entwickelt Modelle, die Komfort und Leistung miteinander verbinden sollen.
Heute bietet HOKA Schuhe für unterschiedliche Einsatzbereiche an – vom Straßenlauf bis hin zum Trailrunning. Dabei stehen Innovation, Komfort und die Freude an Bewegung im Mittelpunkt der Produktentwicklung.
HOKA entwickelte den Speedgoat 7 speziell für den Einsatz im Gelände. Die aktuelle Version setzt auf eine überarbeitete Konstruktion, die laut Hersteller ein komfortables Laufgefühl mit Stabilität und Grip verbinden soll.
Der Schuh verfügt über eine Vibram® Megagrip-Außensohle mit Traction Lug, die für zuverlässigen Halt auf unterschiedlichen Untergründen entwickelt wurde. Die Stollen der Außensohle sind darauf ausgelegt, Traktion auf anspruchsvollen Trails zu unterstützen.
Gerade auf einer Route wie dem Japanese Alps Traverse, bei der sich verschiedene Untergründe abwechseln, ist ein sicherer Stand ein entscheidender Faktor. Von steinigen Passagen über natürliche Trails bis hin zu wechselnden Wetterbedingungen wird der Speedgoat 7 auf unterschiedlichste Anforderungen treffen.


Bei langen Distanzen spielt nicht nur der Halt eine wichtige Rolle. Ebenso entscheidend ist der Komfort über viele Stunden hinweg.
Der Speedgoat 7 besitzt eine zweilagige CMEVA-Zwischensohle, die für eine ausgewogene Kombination aus Dämpfung und Stabilität entwickelt wurde. Dadurch soll der Schuh auch auf längeren Strecken ein angenehmes Laufgefühl ermöglichen.
Zusätzlich verfügt das Modell über eine breitere Passform im Vorfußbereich. Dadurch soll mehr Platz für die Zehen entstehen, während gleichzeitig der Komfort bei längeren Einsätzen unterstützt wird.


HOKA hat den Speedgoat 7 gegenüber seinem Vorgänger weiterentwickelt. Die neue Konstruktion setzt unter anderem auf ein atmungsaktives Jacquard-Obermaterial, das für eine angenehme Belüftung sorgen soll.
Ergänzt wird der Aufbau durch eine schützende Zehenkappe, die den Fuß im vorderen Bereich schützen soll. Gleichzeitig wurde die Fersenkonstruktion überarbeitet, um einen sicheren Sitz zu gewährleisten.
Der Schuh ist sowohl als Herren- als auch als Damenmodell erhältlich, wobei HOKA die jeweiligen Varianten auf die unterschiedlichen Anforderungen der Fußformen abstimmt.


Trailrunning-Schuhe müssen auf langen Strecken viele Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Sie sollen Halt geben, den Fuß schützen und gleichzeitig ein natürliches Laufgefühl ermöglichen.
Der Speedgoat 7 ist für genau solche Herausforderungen entwickelt worden. Durch die Kombination aus Vibram® Megagrip-Außensohle, Dämpfung und überarbeiteter Konstruktion bringt er auf dem Papier viele Eigenschaften mit, die für anspruchsvolle Trails interessant sind.
Auf dem Japanese Alps Traverse wird er dabei nicht nur einzelne Abschnitte, sondern eine komplette Durchquerung begleiten. Über 525 Kilometer hinweg wird sich zeigen, wie sich der Schuh unter realen Bedingungen bewährt.
Mit dem Speedgoat 7 bringt HOKA einen Trailrunning-Schuh auf den Markt, der speziell für den Einsatz im Gelände entwickelt wurde. Die Kombination aus Grip, Dämpfung und einer überarbeiteten Konstruktion macht ihn zu einem spannenden Kandidaten für lange und anspruchsvolle Trails.
Besonders interessant wird für uns sein, wie sich der Schuh auf einer mehrwöchigen Tour durch die japanischen Alpen schlägt. Denn erst über viele Kilometer, zahlreiche Höhenmeter und wechselnde Bedingungen zeigt sich, ob ein Trail-Schuh auch langfristig überzeugen kann.
Wir freuen uns darauf, den HOKA Speedgoat 7 Schritt für Schritt kennenzulernen.



Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Hoka. Das vorgestellte Produkt wurde mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Mit der Amazfit Cheetah 2 Ultra bringt Amazfit eine Premium Smartwatch auf den Markt, die speziell für Trailrunner, Bergsportler und Outdoor Fans entwickelt wurde. Hochwertige Materialien, moderne Navigation, umfangreiche Trainingsanalysen und eine lange Akkulaufzeit versprechen einen zuverlässigen Begleiter für anspruchsvolle Abenteuer.
Genau das möchten wir in den kommenden Monaten ausführlich testen. Während unserer einjährigen Reise wird uns die Uhr auf unterschiedlichsten Wanderungen, Trekkingtouren und Bergabenteuern begleiten. Dazu zählen unter anderem der Japanese Alps Traverse in Japan, der Great Himalaya Trail in Nepal sowie zahlreiche weitere Touren in verschiedenen Regionen Asiens. So bietet sich die ideale Gelegenheit, Navigation, Akkulaufzeit, Trainingsfunktionen und Alltagstauglichkeit über einen langen Zeitraum unter realen Bedingungen zu testen.
Hinter der Marke Amazfit steht das Unternehmen Zepp Health, das sich seit vielen Jahren auf innovative Wearables spezialisiert hat. Das Sortiment reicht von Fitness Trackern über Smartwatches bis hin zu Gesundheitslösungen für Sportler und aktive Menschen. Besonders im Lauf und Outdoor Bereich hat sich Amazfit in den vergangenen Jahren mit leistungsstarken GPS Smartwatches einen Namen gemacht.
Mit der Cheetah Serie richtet sich der Hersteller gezielt an ambitionierte Läufer, Trailrunner und Trekkingfans. Die neue Amazfit Cheetah 2 Ultra bildet dabei das Spitzenmodell der Serie und kombiniert moderne Navigation mit umfangreichen Trainingsfunktionen und einer robusten Bauweise.

Gerade auf langen Trekkingtouren oder anspruchsvollen Trailrunning Strecken kommt es auf eine zuverlässige Navigation, eine hohe GPS Genauigkeit und eine lange Akkulaufzeit an. Die Amazfit Cheetah 2 Ultra wurde genau für diese Anforderungen entwickelt.
Das Gehäuse besteht aus hochwertigem Titan Grad 5 und wird durch kratzfestes Saphirglas geschützt. Gleichzeitig bleibt die Uhr mit nur rund 52 Gramm angenehm leicht und dürfte auch bei langen Touren nicht stören.
Das 1,5 Zoll große AMOLED Display erreicht eine Helligkeit von bis zu 3.000 Nits und soll dadurch selbst bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbar sein. Für uns ein wichtiger Punkt, denn gerade oberhalb der Baumgrenze oder auf offenen Bergkämmen kann eine gute Displayqualität eine entscheidenden Unterschied machen.
Eines der größten Highlights der Amazfit Cheetah 2 Ultra ist die Navigation. Dank Dual Band GPS und der Unterstützung von sechs Satellitensystemen soll die Positionsbestimmung auch in engen Tälern oder anspruchsvollem Gelände besonders präzise funktionieren.
Hinzu kommen farbige Offline Karten mit Höhenlinien, eine Navigation mit Abbiegehinweisen sowie eine automatische Routenneuberechnung, falls die geplante Strecke verlassen wird. Gerade auf mehrtägigen Trekkingtouren oder unbekannten Wegen können diese Funktionen eine wertvolle Unterstützung sein.
Besonders gespannt sind wir darauf, wie zuverlässig die Navigation während unserer Touren in den Bergregionen Asiens funktioniert.



Mindestens genauso interessant wie die Smartwatch selbst ist die Zepp App. Sie bildet das Herzstück des gesamten Systems und sammelt sämtliche Trainings und Gesundheitsdaten an einem Ort.
Neben klassischen Werten wie Herzfrequenz, Schlafqualität, Blutsauerstoff und Stresslevel analysiert die App auch Trainingsbelastung, Erholung und Leistungsentwicklung. Mit PeakBeats lassen sich unter anderem VO₂max, Trainingsstatus und Regenerationszeiten auswerten.
Zusätzlich unterstützt Zepp Coach bei der Trainingsplanung. Auf Grundlage der persönlichen Leistungsdaten erstellt die App individuelle Trainingspläne und passt diese kontinuierlich an den aktuellen Trainingsfortschritt an.
Auch im Alltag bietet die Zepp App zahlreiche Vorteile. Aktivitäten lassen sich übersichtlich dokumentieren, persönliche Ziele festlegen und sämtliche Touren langfristig archivieren. Gerade auf einer einjährigen Reise entsteht so ein digitales Tourenbuch mit allen zurückgelegten Kilometern, Höhenmetern und Aktivitäten.
Darüber hinaus unterstützt Amazfit die Synchronisation mit bekannten Plattformen wie Outdooractive, Strava, Komoot, TrainingPeaks, adidas Running, Google Fit und Apple Health. Dadurch lassen sich sämtliche Aktivitäten problemlos in bestehende Trainingsplattformen integrieren.
Neben der Navigation bietet die Amazfit Cheetah 2 Ultra mehr als 180 verschiedene Sportmodi. Ob Trailrunning, Wandern, Trekking, Radfahren oder Krafttraining – zahlreiche Aktivitäten werden direkt unterstützt.
Ergänzt wird das Funktionspaket durch eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung, Blutsauerstoffmessung, Schlafanalyse, Stressmessung sowie einen barometrischen Höhenmesser und einen elektronischen Kompass.
Auch externe Sensoren wie Herzfrequenzgurte können mit der Uhr gekoppelt werden. Damit eignet sich die Amazfit Cheetah 2 Ultra nicht nur für Freizeit Sportler, sondern auch für ambitionierte Athleten.
Amazfit Cheetah 2 Ultra


Bereits beim ersten Auspacken hinterlässt die Amazfit Cheetah 2 Ultra einen hochwertigen Eindruck. Das Titangehäuse wirkt robust und gleichzeitig angenehm leicht. Das große AMOLED Display überzeugt durch eine brillante Darstellung und eine hohe Helligkeit. Auch die Bedienung erscheint intuitiv und die Menüs sind übersichtlich aufgebaut.
Besonders positiv fällt bereits jetzt die Zepp App auf. Die Einrichtung gelingt unkompliziert und die Vielzahl an Trainings und Gesundheitsdaten wird übersichtlich dargestellt. Auch die Möglichkeiten zur individuellen Trainingsplanung und zur Auswertung der Aktivitäten machen einen durchdachten Eindruck.
Nun freue ich mich darauf, die Amazfit Cheetah 2 Ultra in den kommenden Monaten intensiv zu testen. Ob auf anspruchsvollen Trekkingtouren, beim Trailrunning oder auf langen Wanderungen in den Bergregionen Asiens – der Langzeittest wird zeigen, wie zuverlässig Navigation, Akkulaufzeit und die zahlreichen Outdoor Funktionen im täglichen Einsatz wirklich sind.
Die Amazfit Cheetah 2 Ultra wurde uns für diesen Produkttest zur Verfügung gestellt. Unsere Berichterstattung erfolgt unabhängig und basiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen während des Tests.
Der Reiz großer Fernwanderwege liegt oft darin, einfach dem Weg zu folgen. Doch irgendwann stellten wir uns die Frage: Was wäre, wenn wir unseren eigenen Trail planen?
Für unser nächstes großes Abenteuer haben wir genau das getan. Entstanden ist eine rund 550 Kilometer lange Route durch die japanischen Alpen – vom Japanischen Meer bei Itoigawa über einige der höchsten Gipfel Japans bis zum Mount Fuji. Die komplette Strecke haben wir selbst entwickelt und mit Outdooractive geplant.
Wie aus einer ersten Idee auf der Karte ein mehrwöchiges Fernwanderabenteuer wurde, welche Herausforderungen bei der Routenplanung auf uns warteten und welche Funktionen von Outdooractive uns dabei besonders geholfen haben, erzählen wir in diesem Artikel. Außerdem geben wir einen ersten Einblick in die spektakulären Landschaften, die uns auf unserem Japanese Alps Traverse ab Mitte August 2026 erwarten.
Statt einem bestehenden Fernwanderweg zu folgen, wollten wir eine Route schaffen, die möglichst viele Highlights der japanischen Alpen miteinander verbindet. Der Startpunkt liegt in Itoigawa direkt am Japanischen Meer. Von dort führt der Trail tief hinein in das alpine Herz Japans über mehrere große Gebirgszüge bis hin zum Mount Fuji, der höchsten Erhebung des Landes.

Nach unserem Abenteuer Pacific Crest Trail im Jahr 2023 war für uns klar: Das nächste große Abenteuer soll wieder zu Fuß stattfinden, diesmal in Japan.
Die erste große Herausforderung erwartet uns in der Hida Gebirgskette in den Nordalpen Japans. Hier bewegen wir uns in hochalpinem Gelände mit teils sehr ausgesetzten Passagen. Besonders bekannt ist der Daikiretto, einer der anspruchsvollsten Gratwanderungen Japans. Auch die Passage zwischen Okuhotaka und Nishihotaka im Bereich der Hotaka Gruppe gilt als technisch und mental forderndes Schlüsselstück der Route.
Weiter westlich liegt unser erster markanter Orientierungspunkt, der Mount Ontake, ein aktiver Vulkan und zugleich westlichster Punkt unserer geplanten Route. Von dort führt der Weg weiter in das Kiso Gebirge, bevor wir die Minami Alpen, das Akaishi Gebirge, erreichen.
In diesem Abschnitt bewegen wir uns durch eine der abgelegensten und alpinsten Regionen Japans. Rund um die Gipfel von Mount Warusawa, auch Arakawa Dake genannt, und Mount Chausu zeigt sich die wilde Seite der Akaishi Berge besonders deutlich. Lange Zustiege, markante Grate und kaum besuchte Höhenzüge prägen diesen Teil der Route.
Im weiteren Verlauf verbindet unsere Strecke zahlreiche weitere Gipfel der Minami Alpen und der angrenzenden Gebirgsketten, bevor wir schließlich in Richtung Mount Fuji weiterziehen.
Ein besonderes Merkmal der gesamten Durchquerung ist die vulkanische Prägung vieler Regionen entlang unserer Route. Sichtbar wird sie unter anderem am Mount Ontake, einem der bekanntesten aktiven Vulkane Japans, aber auch in der geologischen Vielfalt der Landschaften, die wir durchqueren. Gleichzeitig verdanken wir dieser vulkanischen Aktivität zahlreiche Onsen, natürlich heiße Quellen, die in Japan fest zur Kultur gehören. Nach langen Wandertagen und vielen Höhenmetern hoffen wir dort auf die nötige Erholung.
Insgesamt planen wir knapp einen Monat für die komplette Strecke. Mit über 43.000 Höhenmetern stellt die Route eine erhebliche physische Herausforderung dar, nicht zuletzt durch die Kombination aus langen Etappen, technischen Passagen und sehr abgelegenen Abschnitten.


Die gesamte Route haben wir mit Outdooractive erstellt und geplant. Gerade bei einer Tour dieser Größenordnung war es entscheidend, nicht nur einzelne Etappen zu planen, sondern den gesamten Trail als zusammenhängendes Projekt zu sehen. Genau hier hat uns Outdooractive geholfen.
Wir konnten die Strecke Schritt für Schritt aufbauen, verschiedene Varianten vergleichen und jederzeit Höhenmeter, Distanzen und den Geländeverlauf im Blick behalten. Besonders bei den Übergängen zwischen den einzelnen Gebirgsketten war das enorm hilfreich, um sinnvolle und realistische Verbindungen zu finden.
Ein großer Vorteil war für uns die detaillierte Kartendarstellung. Bereits während der Planung lassen sich unterschiedliche Wegtypen erkennen. Vor allem in den hochalpinen Bereichen der japanischen Alpen konnten wir anhand der verschiedenen Markierungen und Wegverläufe schnell einschätzen, ob es sich um einfache Wanderwege, anspruchsvollere Bergpfade oder ausgesetzte Gratpassagen handelt.
Hilfreich war außerdem die Schwierigkeitsbewertung vieler Wege. Gerade bei Schlüsselstellen wie dem Daikiretto oder den Übergängen in der Hotaka Gruppe konnten wir dadurch bereits während der Planung besser einschätzen, welche Anforderungen auf uns zukommen und welche Alternativen gegebenenfalls infrage kommen.

Da wir uns teilweise mehrere Tage in abgelegenen Regionen ohne Versorgungsmöglichkeiten bewegen werden, spielte auch die Logistik eine wichtige Rolle. Mit Outdooractive konnten wir Entfernungen, Höhenmeter und mögliche Etappenlängen realistisch kalkulieren und so besser abschätzen, wann wir Proviant nachkaufen oder Unterkünfte und Hütten einplanen müssen. Gleichzeitig sind auch alle Berghütten eingezeichnet.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die komplette Route als GPX Datei zu exportieren und offline verfügbar zu machen. Gerade in den abgelegenen Regionen der japanischen Alpen wird eine zuverlässige Navigation ohne stabile Mobilfunkverbindung ein wichtiger Faktor sein.
Mit Outdooractive Pro+ stehen zusätzlich zahlreiche Premium Funktionen zur Verfügung. Besonders wertvoll finden wir die weltweiten Outdoor Karten, die Offline Speicherung ganzer Regionen sowie die Möglichkeit, auf verschiedene Kartenlayer zuzugreifen. Gerade bei internationalen Projekten wie unserem Japanese Alps Traverse ist es hilfreich, unterschiedliche Kartenansichten miteinander vergleichen zu können und die komplette Navigation bereits vor der Reise offline vorzubereiten.
Auch wenn die eigentliche Bewährungsprobe erst Ende August 2026 beginnt, hat uns Outdooractive bereits in der Planungsphase dabei geholfen, aus einer ersten Idee auf der Karte einen durchgängigen Fernwanderweg durch die japanischen Alpen zu entwickeln.

Die vollständige Route findet Ihr hier:
Japanese Alps Traverse auf Outdooractive
Folgt uns gerne auf Instagram und Outdooractive (Mateo Theelen, Elena Theelen), um uns auf der Route zu verfolgen.
Aktuell befinden wir uns in den letzten Vorbereitungen. Ende August 2026 starten wir nach einem kurzen Aufenthalt in Tokyo am Japanischen Meer bei Itoigawa und machen uns auf den Weg Richtung Mount Fuji.
Unterwegs werden wir regelmäßig berichten, Einblicke in die Route geben und zeigen, was wir alles erleben. Denn auch wenn der Trail auf der Karte längst steht, beginnt das eigentliche Abenteuer erst draußen im Gelände.
Gemeinsam mit Outdooractive verlosen wir einen Outdooractive Pro+ Account.
Alle Informationen zur Teilnahme findet Ihr auf unserem Instagram-Kanal @be-outdoor.de. Vielleicht plant Ihr ja schon bald Euer eigenes Abenteuer mit Outdooractive.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Outdooractive. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Im April 2027 starten wir unser bisher größtes Abenteuer: der Great Himalaya Trail in Nepal. Auf rund 1.700 Kilometern werden wir das Himalaya Gebirge von Ost nach West durchqueren und dabei etwa 100.000 Höhenmeter zu Fuß zurücklegen.
Der Great Himalaya Trail, kurz GHT, gilt als einer der anspruchsvollsten Fernwanderwege der Welt. Die Route verbindet die spektakulärsten Gebirgsregionen Nepals miteinander und führt durch einige der abgelegensten Landschaften, die man überhaupt zu Fuß erreichen kann. Über viele Wochen werden wir zwischen den höchsten Bergen der Erde unterwegs sein, zahlreiche Pässe über 5.000 Meter überschreiten und Regionen durchqueren, die nur wenige Besucher jemals zu Gesicht bekommen.
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind wir auf den Great Himalaya Trail aufmerksam geworden. Je mehr wir uns mit der Route, den Regionen Nepals und den besonderen Herausforderungen einer kompletten Himalaya Durchquerung beschäftigt haben, desto klarer wurde uns: Das soll unser nächstes großes Abenteuer werden.

Der Great Himalaya Trail ist kein einzelner markierter Wanderweg, sondern ein Netzwerk verschiedener Routen und Varianten, das sich über die gesamte Länge Nepals erstreckt.
Je nach Erfahrung, Zeit und Anspruch können unterschiedliche Strecken miteinander kombiniert werden. Einige Varianten führen über technisch anspruchsvolle Hochrouten mit Gletscherpassagen, alpinen Übergängen und Pässen weit über 6.000 Meter. Andere umgehen einzelne dieser Abschnitte und ermöglichen trotzdem eine vollständige Durchquerung Nepals.
Wir haben uns für die klassische GHT Thruhike Route entschieden. Unser Ziel ist es, Nepal komplett von Ost nach West zu Fuß zu durchqueren und dabei die gesamte Länge des Trails zu erleben. Gleichzeitig verzichten wir bewusst auf einige der technisch extremsten Hochrouten und Gletscherübergänge.
Dadurch bleibt die Route für erfahrene Fernwanderer machbar, ohne ihren Charakter als echte Himalaya Durchquerung zu verlieren. Mit rund 1.700 Kilometern, etwa 100.000 Höhenmetern und zahlreichen Pässen über 5.000 Meter zählt auch diese Variante noch immer zu den anspruchsvollsten Fernwanderungen der Welt.

Unsere Wanderung beginnt im äußersten Osten Nepals und führt uns Schritt für Schritt bis in den Westen des Landes nahe der tibetischen Grenze.
Dabei durchqueren wir einige der bekanntesten Gebirgsregionen Nepals:
Kaum ein anderer Fernwanderweg bietet eine vergleichbare Vielfalt. Innerhalb weniger Monate wechseln sich subtropische Täler, dichte Rhododendronwälder, hochalpine Berglandschaften, einsame Hochtäler und trockene Regionen im tibetischen Regenschatten ständig ab.
Immer wieder werden wir dabei die höchsten Berge der Erde vor Augen haben. Der Trail führt durch die Heimat von Everest, Kanchenjunga, Makalu, Manaslu und Annapurna und verbindet viele der berühmtesten Trekkingregionen Nepals zu einer einzigen gewaltigen Route.




Unsere Begeisterung für das Fernwandern begann 2023 auf dem Pacific Crest Trail. Die 4.300 Kilometer von Mexiko bis Kanada haben uns gezeigt, wie sehr wir das monatelange Unterwegssein zu Fuß lieben. Schon kurz danach war für uns klar, dass wir irgendwann wieder ein großes Fernwanderprojekt angehen möchten.
Lange Zeit lag unser Blick dabei auf vielen bekannten Fernwanderwegen weltweit, wie dem Continental Divide Trail oder Hexa Trek. Doch während wir nach neuen Herausforderungen gesucht haben, sind wir immer häufiger auf den Great Himalaya Trail aufmerksam geworden.
Der GHT hat erst in den vergangenen Jahren innerhalb der internationalen Fernwander-Szene mehr Aufmerksamkeit erhalten. Durch Bücher, Dokumentationen, Blogs und Social Media ist der Trail mittlerweile deutlich sichtbarer geworden. Der Trail verspricht nicht nur größere Berge und mehr Höhe, sondern auch eine kulturelle Vielfalt und Abgeschiedenheit, die man auf kaum einem anderen Fernwanderweg erleben kann.
Während Trails wie der Pacific Crest Trail oder der Appalachian Trail jedes Jahr von Tausenden Menschen gewandert werden, bleibt der Great Himalaya Trail selbst innerhalb der Fernwander Szene ein besonderes Projekt.
Wie viele Menschen den kompletten Trail tatsächlich bereits durch Nepal gewandert sind, lässt sich nicht exakt beziffern. Bisher sind etwas mehr als 150 Personen dokumentiert. Die Zahl der erfolgreichen Durchquerungen liegt somit nur bei einem Bruchteil dessen, was auf den bekannten Fernwanderwegen üblich ist.
Das liegt vor allem an den besonderen Herausforderungen des Trails. Die Höhe spielt eine große Rolle, ebenso die Logistik und die Abgeschiedenheit vieler Regionen. Anders als auf vielen bekannten Fernwanderwegen gibt es keine durchgehende Infrastruktur und keine klassische Trail Community mit regelmäßigen Versorgungsorten. Genau das macht den Great Himalaya Trail für uns aber so faszinierend.


Wer in Nepal unterwegs ist, kommt an den aktuellen Trekking Regelungen kaum vorbei. Für viele Regionen entlang des Great Himalaya Trail ist mittlerweile die Begleitung durch einen lizenzierten Guide vorgeschrieben. Dazu kommen zahlreiche Permits und Genehmigungen, die entlang der Route benötigt werden.
Für unsere GHT Durchquerung arbeiten wir deshalb mit Pema Treks zusammen, der uns auf den vorgeschriebenen Abschnitten begleiten wird. Pema gehört zu den erfahrensten Experten für den Great Himalaya Trail und hat bereits Wanderer auf ihrer kompletten Nepal Durchquerung begleitet.
Gerade auf den abgelegenen Abschnitten des Trails profitieren wir von seiner Erfahrung, seinem lokalen Wissen und seiner Unterstützung bei Genehmigungen und Logistik. Das gibt uns die Möglichkeit, uns voll auf die Wanderung und das Erlebnis zu konzentrieren.

Für die komplette Durchquerung planen wir ungefähr 100 Tage.
Unser Start ist für April 2027 vorgesehen. Damit befinden wir uns zu Beginn der Frühjahrssaison, die als eine der besten Trekkingzeiten in Nepal gilt. Viele hohe Pässe sind dann bereits passierbar und gleichzeitig möchten wir die meisten Hochgebirgsregionen noch vor dem Beginn des Sommermonsuns durchqueren.
Trotzdem wollen wir uns bewusst Zeit lassen. Die Höhe erfordert regelmäßige Akklimatisation und auch Wetter oder Schneeverhältnisse können den Zeitplan jederzeit verändern.
Anders als auf dem Pacific Crest Trail stehen für uns deshalb nicht tägliche Kilometerziele von 50km im Vordergrund, sondern eine sichere und nachhaltige Durchquerung. Die geplanten rund 100 Tage geben uns (hoffentlich) genügend Spielraum für Akklimatisation, Schlechtwetterphasen und die besonderen Herausforderungen des Himalayas.

Der Great Himalaya Trail ist allerdings nur der Höhepunkt einer deutlich längeren Reise.
Bereits im August 2026 brechen wir nach Asien auf. Den Auftakt bildet der Japanese Alps Traverse, eine mehrwöchige Fernwanderung durch die japanischen Alpen. Dort möchten wir wieder für längere Zeit mit dem Rucksack unterwegs sein und uns auf die kommenden Monate einstimmen.
Anschließend planen wir eine längere Reise durch Asien, bei der immer wieder Wanderungen und Trekkingtouren Teil unserer Route sein werden.
Mateo & Elena
4.300 Kilometer zu Fuß von Mexiko nach Kanada – für viele ein Lebenstraum, für Sophia der Beginn von etwas viel Größerem. Als sie 2022 den Pacific Crest Trail in Angriff nahm, ahnte sie noch nicht, dass die monatelange Wanderung nicht nur ihren Blick auf Outdoor-Ausrüstung verändern, sondern auch den Grundstein für ihre eigene Marke legen würde. Heute entwickelt sie mit 10gram Equipment ultraleichte aktive Midlayer aus dem Hochschwarzwald – designt in Deutschland und in Kleinserie in Italien gefertigt.
Da wir selbst ein Jahr später auf dem Pacific Crest Trail unterwegs waren, wollten wir mehr über ihren Weg erfahren. Wie aus einer Fernwanderung eine Unternehmensgründung wurde, welche Rolle der PCT dabei spielte und warum intelligente Leichtigkeit das Outdoor-Erlebnis verändern kann, erzählt Sophia im Interview.
Was hat dich 2022 dazu bewegt, den PCT zu laufen?

Während des Studiums hatte ich nicht viel Geld und kam auf die Idee, mir einen großen Wanderrucksack zu kaufen und einfach loszuziehen. Nach den ersten Touren hatte ich allerdings mehr Rückenschmerzen als Abenteuerlust und wusste: Das muss besser gehen. Also begann ich, mich intensiv mit leichterer Ausrüstung zu beschäftigen.
Die größte Bewegung rund um ultraleichte Ausrüstung kam damals bereits aus den USA. Ich habe unzählige Videos geschaut und meine Ausrüstung Stück für Stück optimiert. Irgendwann stellte sich die Frage: Wie weit kann man das treiben? Und wo könnte man das besser testen als auf einem der großen Fernwanderwege der USA?
Mein Studium war fast abgeschlossen, als ich mich für ein Permit des Pacific Crest Trail beworben habe. Ehrlich gesagt dachte ich: Wie wahrscheinlich ist es, dass ausgerechnet ich aus dem kleinen Lenzkirch im Hochschwarzwald eine Genehmigung bekomme? Aber es hat tatsächlich geklappt. Im Frühjahr 2022 ging es voller Vorfreude in die USA. Dass diese Entscheidung mein Leben nachhaltig verändern würde, konnte ich damals noch nicht ahnen.
Wie kam es vom Trail zur Gründung von 10gram?

Dieses Freiheitsgefühl auf einem Fernwanderweg lässt sich schwer in Worte fassen. Gleichzeitig hatte ich das erste Mal das Gefühl, mit meiner Ausrüstung wirklich zufrieden zu sein. Wenn alles funktioniert und man sich keine Gedanken machen muss, weiß man das besonders zu schätzen.
Während der knapp fünf Monate auf dem Trail hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Irgendwann wurde mir klar, dass man die Chance hat, etwas aus seinem Leben zu machen, das einem wirklich Freude bereitet. Also begann ich, Ideen zu sammeln und über meine Zukunft nachzudenken.
Der entscheidende Moment kam auf dem Weg zum Mt. Whitney. Für den Sonnenaufgang starteten wir mitten in der Nacht. Als ich die Lichterkette der Wandernden vor mir den Berg hinaufziehen sah, musste ich an Ziele denken. Jeder dort hatte sich vorgenommen, den Gipfel zum Sonnenaufgang zu erreichen – trotz Dunkelheit, Kälte und Anstrengung. Oben angekommen wusste ich: Ich möchte etwas Eigenes aufbauen. Ich wusste noch nicht genau was, aber ich brauchte ein eigenes Ziel.
Der Weg auf den Mt. Whitney hat mir außerdem gezeigt, wie viel durch Beharrlichkeit möglich wird. Wäre ich nicht bereits über 1.200 Kilometer durch die Wüste gelaufen, wäre mir dieser Aufstieg deutlich schwerer gefallen. Diese Erkenntnis, dass große Ziele aus vielen kleinen Schritten entstehen, habe ich mit nach Hause genommen.

Wofür steht 10gram, was ist deine Idee dahinter?
Ich möchte Materialien nach Europa bringen, die hier noch kein Standard sind und auf Performance ausgelegt sind. Produkte entwickeln, bei denen ihr euch freut, dass sie funktionieren. Und ein Umdenken anstoßen: weg von schwerer, unpraktischer Ausrüstung, hin zu intelligenter Leichtigkeit. 10gram, gesprochen ten gram, steht symbolisch für all die Stellen, an denen man bei seiner Ausrüstung optimieren oder sogar weglassen kann. Braucht man wirklich 4 Socken, oder reichen eigentlich 2?
Mit welchen Materialien arbeitest du aktuell?
Aktuell arbeite ich mit zwei Materialien. Das eine ist Polartec Alpha Direct, ursprünglich für die US-Spezialeinheiten entwickelt und einer der ersten wirklich aktiven Isolationslayer. Seit Neuestem auch ein zweites Material, das aus Europa kommt, sehr ähnliche Eigenschaften hat und zusätzlich 37 % Merinowolle enthält.

Inwiefern hat der PCT deine Sicht auf Outdoor-Ausrüstung verändert?
Der PCT hat mir gezeigt, dass es nicht das eine perfekte Setup gibt. Nicht jeder ist ultraleicht unterwegs, und das ist auch gut so. Gerade dieser Austausch über unterschiedliche Ausrüstung macht die Outdoor-Community spannend. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass die klassische Philosophie „größer, schwerer, robuster“ nicht immer die beste Lösung ist. Besonders beim Thema Fleece hat sich meine Sicht verändert. Ein herkömmliches Fleece hält zwar warm, stößt bei hoher Aktivität aber oft an Grenzen.
In den USA kam ich erstmals mit Polartec Alpha Direct in Berührung und war überrascht, wie gut dieses Material Wärmeleistung und Atmungsaktivität kombiniert. Bis dahin war aktive Isolierung für mich eher ein Marketingbegriff, denn auf dem Trail habe ich den Unterschied selbst erlebt.
Was war die größte Herausforderung bei der Gründung?
Die erste große Herausforderung war die Suche nach einem Produzenten in Europa, der kleine Stückzahlen fertigt, Prototypen unterstützt und dabei fair sowie hochwertig produziert. Das hat rund sechs Monate gedauert.
Heute ist die größte Herausforderung die Vielfalt der Aufgaben. 10gram ist aktuell ein One-Woman-Business. Von Produktentwicklung über Einkauf, Buchhaltung, Logistik und Versand bis hin zu Kundenservice, Social Media und Marketing mache ich alles selbst. Von außen sieht man oft nur den Shop. Wie viele Prozesse, Systeme und Entscheidungen dahinterstecken, wird einem meist erst bewusst, wenn man selbst ein Unternehmen aufbaut. Genau diese Vielfalt macht für mich aber auch einen großen Teil des Reizes aus.
Wofür steht 10gram, was ist deine Idee dahinter?
Mit 10gram möchte ich Materialien und Konzepte nach Europa bringen, die hier bislang noch wenig verbreitet sind, aber einen echten Mehrwert bieten. Mein Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die nicht nur leicht sind, sondern vor allem funktionieren – egal ob auf einer Tagestour, einer Mehrtagestour oder einem langen Fernwanderweg.
Der Name 10gram steht symbolisch für die vielen kleinen Entscheidungen, mit denen man Ausrüstung optimieren kann. Dabei geht es nicht darum, um jeden Preis Gewicht zu sparen, sondern bewusst zu hinterfragen, was man wirklich braucht. Braucht man vier Paar Socken oder reichen vielleicht zwei? Für mich bedeutet Leichtigkeit vor allem Einfachheit, Funktionalität und mehr Komfort unterwegs.

Was können wir in Zukunft von 10gram erwarten?
Eine kleine Outdoormarke, die versucht, die richtige Balance zwischen ultraleicht und funktional zu finden. Entscheidungen werden bei 10gram nicht allein nach dem Gewicht getroffen, sondern immer mit Blick auf den tatsächlichen Nutzen.

Ich möchte langfristig in Europa fertigen und das Sortiment bewusst langsam ausbauen. Lieber wenige, durchdachte Produkte als viele beliebige.
Ganz neu ist der Flux Merino™, ein aktiver Midlayer mit Merinoanteil. Als Nächstes arbeite ich an einer Hose – nach der Resonanz auf die Hoodies war das der logische nächste Schritt.
Besonders wichtig bleibt mir der direkte Austausch mit den Menschen, die meine Produkte nutzen. Ob über Umfragen, Social Media oder persönliche Nachrichten: Dieses Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung von 10gram ein.
Vielen Dank an Sophia für die spannenden Einblicke in die Geschichte von 10gram Equipment. Wir sind gespannt, wie sich die Marke weiterentwickelt und welche innovativen Produkte künftig ihren Weg auf die Trails finden.
Besonders freuen wir uns darauf, den neuen Flux Merino™ sowie den Phantom Alpha Hoodie auf unseren kommenden Abenteuern ausgiebig zu testen – zunächst auf dem Japanese Alps Traverse in Japan und anschließend auf dem Great Himalaya Trail in Nepal. Nach mehreren tausend Kilometern auf einigen der anspruchsvollsten Fernwanderwege der Welt dürften die beiden Midlayer dabei reichlich Gelegenheit bekommen, ihre Stärken unter Beweis zu stellen.