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28. Juli 2026 | Lesezeit ca. 6 Min.

Aktuell im Test: Leicht, robust und auf lange Distanzen ausgelegt – die Rab Muon 50L Rucksäcke

Wer uns kennt, der weiß, dass wir, Mateo und Elena, gerne auf mehrtägigen Trekkingtouren oder Weitwanderwegen unterwegs sind und für uns jedes eingesparte Gramm zählt. Gleichzeitig muss ein Rucksack auch bei anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig funktionieren, ausreichend Stauraum bieten und selbst bei hoher Beladung komfortabel sitzen. Mit dem Muon 50L und dem speziell auf Frauen beziehungsweise Personen mit kleinerem Körperbau abgestimmten Muon präsentiert Rab zwei ultraleichte Trekkingrucksäcke, die genau für diese Anforderungen entwickelt wurden.

Für lange Tage auf dem Trail entwickelt

Rab_Muon_50l
Rab_Muon_50l

Die Trekkingrucksäcke richten sich an ambitionierte Wanderinnen und Wanderer, die viele Kilometer zurücklegen möchten. Mit einem Eigengewicht von unter einem Kilogramm gehören beide Modelle zu den besonders leichten Vertretern ihrer Klasse. Trotz der Gewichtsersparnis müssen Nutzerinnen und Nutzer dabei nicht auf Stabilität oder Komfort verzichten.
Verantwortlich dafür ist die Kombination aus dem robusten Spectra® Ripstop-Material und dem leichten TRI-FLEX™ Tragesystem. Das hochfeste Gewebe überzeugt durch seine Widerstandsfähigkeit sowie seine UV-Beständigkeit und eignet sich damit ideal für anspruchsvolle Touren im Hochgebirge oder auf Fernwanderwegen.

Durchdachte Ausstattung für maximale Flexibilität

Rab setzt bei beiden Modellen auf ein reduziertes, aber äußerst funktionales Konzept. Das große Hauptfach wird über einen Kordelzug verschlossen und lässt sich je nach Ausrüstung flexibel erweitern oder komprimieren.
Besonders praktisch ist das abnehmbare Deckelfach mit Innen- und Außentaschen. Wer Gewicht sparen möchte, kann es für minimalistische Touren einfach zuhause lassen. Benötigt man zusätzlichen Stauraum für Proviant oder Ausrüstung, wird es unkompliziert wieder montiert.

Zur weiteren Ausstattung gehören:

  • Großzügige Mesh-Fronttasche für schnell zugängliche Ausrüstung
  • Zwei große Seitentaschen für Trinkflaschen
  • Zwei Trägertaschen für Snacks oder Softflasks
  • Befestigungsmöglichkeiten für dreiteilige Trekkingstöcke
  • Aufnahme für eine 3-Liter-Trinkblase
  • Obere und untere Kompressionsriemen zur Lastenkontrolle
  • Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Isomatte oder Ausrüstung

Gerade auf langen Etappen sorgen die durchdachten Staufächer dafür, dass häufig benötigte Gegenstände jederzeit griffbereit bleiben.

Komfort trotz Minimalgewicht

Ein leichter Rucksack ist nur dann ein Gewinn, wenn er auch über viele Stunden hinweg bequem getragen werden kann. Hier profitieren beide Modelle vom körpernahen TRI-FLEX™ Tragesystem.
Die ergonomisch geformten Schulterträger schmiegen sich angenehm an den Körper an. Ergänzt wird das System durch ein geformtes Lendenpolster und einen stabilisierenden Hüftgurt. Dank der Vorziehkonstruktion lässt sich der Hüftgurt schnell und präzise anpassen, wodurch die Last effizient auf die Hüfte übertragen wird.
Die ultraleichten Kompressionsriemen unterstützen zusätzlich die Stabilität des Gepäcks und verhindern ein Verrutschen der Ausrüstung während der Bewegung.

Die Unterschiede zwischen Muon 50L und Muon ND50

Während Ausstattung, Materialien und Tragesystem weitgehend identisch sind, unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in ihren Abmessungen und ihrer Passform.
Der Muon 50L wurde für Personen mit einer Rückenlänge von 48 Zentimetern konzipiert und besitzt eine Rückenlänge von 19 Zoll. Seine Maße betragen 75 x 35 x 30 Zentimeter bei einem Gewicht von 995 Gramm.
Der Muon richtet sich speziell an Frauen oder Personen mit kleinerem Körperbau. Die schmalere Konstruktion sorgt für eine bessere Passform bei kürzerem Rücken. Die Rückenlänge beträgt 43 Zentimeter beziehungsweise 17 Zoll. Mit Abmessungen von 72 x 35 x 30 Zentimetern fällt er etwas kompakter aus und bringt mit 985 Gramm sogar geringfügig weniger Gewicht auf die Waage.

Beide Modelle bieten das gleiche Packvolumen von 50 Litern, unterscheiden sich jedoch in ihrer ergonomischen Auslegung, sodass Nutzerinnen und Nutzer die jeweils optimale Passform wählen können.

Nachhaltigkeit mitgedacht

Rab setzt bei beiden Muon-Modellen auf fluorcarbonfreie Materialien und verzichtet vollständig auf PFAS-haltige Ausrüstungen. Zudem besteht das Hauptmaterial des Muon 50L zu 85 Prozent aus recyceltem Nylon. Damit verbindet der Hersteller hohe Funktionalität mit einem bewussteren Umgang mit Ressourcen.

Mit auf große Reise

Die beiden Rab Muon Rucksäcke werden uns nicht nur auf kurzen Testtouren begleiten, sondern auch auf einem ganz besonderen Abenteuer: In diesem Sommer starten wir eine einjährige Reise, auf der die Rucksäcke unter unterschiedlichsten Bedingungen beweisen müssen, was in ihnen steckt. Geplant sind unter anderem eine anspruchsvolle japanische Alpenüberschreitung sowie der Great Himalaya Trail in Nepal. Dabei werden Komfort, Haltbarkeit, Stauraum und Alltagstauglichkeit über viele Monate hinweg auf die Probe gestellt. Bessere Bedingungen für einen ausführlichen Langzeittest könnten wir uns kaum wünschen – wir sind gespannt, wie sich die Muon-Rucksäcke auf Tausenden von Trail-Kilometern schlagen werden!

Erster Eindruck

Schon beim ersten Auspacken machen die Wanderrucksäcke von Rab einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung wirkt durchdacht und sauber, während das verwendete Spectra® Ripstop-Material Robustheit und Leichtigkeit gekonnt miteinander verbindet. Trotz des großzügigen Packvolumens bringen beide Rucksäcke erstaunlich wenig Gewicht auf die Waage, wir sind gespannt, inwiefern sie ihr Komfortversprechen auf langen Touren halten können.
Besonders ins Auge fallen die großzügig geschnittenen Seitentaschen. Sie bieten deutlich mehr Platz als viele vergleichbare Trekkingrucksäcke und versprechen schnellen Zugriff auf Trinkflaschen oder Ausrüstung unterwegs. Wie komfortabel sich diese im Wanderalltag tatsächlich nutzen lassen, wird sich allerdings erst im Praxistest zeigen.
Neugierig macht zudem die Konstruktion im Brustbereich. Statt eines klassischen Brustgurts setzt Rab auf eine Schnürung, wie wir sie bislang vor allem von Trailrunning-Westen kennen. Dieses Konzept verspricht einen körpernahen Sitz und eine gleichmäßige Lastverteilung. Ob sich diese Lösung auch auf langen Trekkingetappen bewährt und zusätzlichen Tragekomfort bietet, darauf sind wir besonders gespannt.

Insgesamt vermitteln beide Modelle bereits vor dem ersten Einsatz den Eindruck, für lange Tage auf dem Trail entwickelt worden zu sein – leicht, funktional und mit einigen spannenden Details, die wir im Praxistest genauer unter die Lupe nehmen werden.

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(c)Rab_Muon_50l_Rückansicht2

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Rab. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.


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