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Reisetipp: Krka Nationalpark – Auf Winnetous Spuren

Die Urlaubszeit naht und viele Deutsche zieht es regelmäßig nach Kroatien. Zum Baden, zum Wandern oder zum Wassersporteln. Aber Kroatien hat noch mehr zu bieten, auch viele Nationalparks und Naturschutzgebiete verzaubern mit einer unglaublichen Natur. Wie zum Beispiel der Krka Nationalpark, nur wenige Kilometer von Sibenik entfernt.

Krka Nationalpark (c)be-outdoor.de
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Nationalpark Krka – Paradiesisch verzaubert

Nur wenige Kilometer von Sibenik entfernt beginnt der Krka Nationalpark. Schon kurz nach dem Eingang zieht eine einmalig paradiesische Flusslandschaft die Besucher in ihren Bann. Mitten hindurch schlängelt sich die Krka. Mal durch canyonartige Schluchten, mal entlang sanfter, begrünter Hänge. An den Ufern der Krka sind noch immer zahlreiche Festungsruinen zu finden. Diese – genau wie die einsame Klosterinsel bieten unzählige traumhafte Fotomotive.

Das beeindruckendste und schönste am Park ist aber definitiv der Fluss selbst, der im Parkgebiet über insgesamt sieben große Wasserfälle sowie dutzende Anstauungen, Verengungen und Stromschnellen 46 Höhenmeter überwindet und auf jedem einzelnen ein neues, faszinierendes Gesicht zeigt.

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Krka Nationalpark – Stromschnellen, Trassen, Bassins, Wasserfälle

Die Krka ist mit 72 Kilometern Länge der längste zentraldalmatische Fluss und dank der 20 Kilometer zwischen Knin und Skradin, die der Nationalpark Krka einnimmt, sicherlich auch einer der spektakulärsten Europas. Der Fluss ist geprägt durch unzählige Stromschnellen, Trassen, Bassins, Wasserfälle und andere Karst- und Tuffphänomene, die durch geomorphologische Prozesse entstanden sind.

Außerhalb der Nationalparkgrenzen fließt die Krka in den See Prokljansko, der bis nach Sibenik reicht und im weiteren Verlauf in die Adria mündet.

Krka Nationalpark (c)be-outdoor.de
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Krka Nationalpark – verschiedene Routen

Im Park bieten sich zwei verschiedene Besichtigungsrouten an. An den beiden Parkeingängen Skradin und Lozovac kann man für jeweils 30-95 Kuna (je nach Saison) die Eintrittskarte in den Park und das ethnografische Museum erwerben, wobei ab Skradin eine halbstündige Bootsfahrt, in Lozovac ein Bahn-Shuttleservice inklusive sind. Wer vier Stunden über den größten See des Parks gefahren werden und auch die Klosterinsel besichtigen möchte, sollte weitere 100 Kuna pro Person einplanen – Kinder erhalten allerdings oft Rabatte.

Wer gerne einmal ein erfrischendes Bad nimmt, der darf sich beim Krka Nationalpark und den Wasserfällen freuen. Auch hier stehen einem Sprung in die erfrischenden Fluten nichts im Wege. Aber Vorsicht! Wasserfälle und unterirdische Strömungen und Strudel sollten nicht vergessen werden. Darum immer ein wenig Abstand halten.

Weitere Infos zum Krka-Nationalpark findet Ihr unter www.nationalpark-krka.de

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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