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11. August 2017 | Lesezeit ca. 3 Min.

Traumtour – Rundwanderung zur Steinernen Agnes

Der 15m Obelisk aus dem Lattengebirge

Die Wanderung zur Steinernen Agnes gilt als ein echter Geheimtipp. Der Obelisk steht am Fuße des Dreisesselbergs im Lattengebirge.

Es gibt mehrere Varianten zum Aufstieg, so zum Beispiel von Bischofswiesen Winkl ins Lattengebirge oder von der Bad Reichenhaller Seite über den Predigtstuhl. Über die beschriebene Rundwanderung erreicht man auch die markanten Rotofentürme, auch bekannt als „Busen“ und „Nase“ der Schlafenden Hexe.

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie..

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Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

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Steinernen Agnes

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Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

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Hier geht´s lang zur Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Los geht´s am Parkplatz Hallthurm in Bischofswiesen. Zunächst führt uns der Weg circa zehn Minuten leicht ansteigend über einen breiten Wander- bzw. Forstweg. Am Wegweiser biegen wir rechts auf einen schmalen Pfad ab, der die nächste Stunde stetig steil ansteigend durch den schattigen Bergwald führt.

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

In weiteren unzähligen Kehren führt der Weg als Erstes zu einem schönen Aussichtspunkt oberhalb vom Pass Hallthurm.

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Im weiteren Verlauf geht es zum Rotofensattel zwischen „Busen“ und „Nase“ der Schlafenden Hexe. Die Türme sind ein beliebter Treffpunkt für Kletterer. Von hier geht es weiter in leichtem Auf und Ab bis kurz unterhalb der Steinernen Agnes.

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Von hier schaut sie eher aus wie ein unscheinbarer Felsturm. Wer die Steinerne Agnes in ihrer ganzen Schönheit sehen möchte, der folgt dem schmalen Pfad zum Fuße der Felsformation.

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Zwei Wege führen zum bekannten Anblick der Steinernen Agnes. Entweder links herum, hier sind Trittsicherheit und Spaß am Klettern gefragt. Die Variane rechts herum hat ein wenig mehr Ähnlichkeit mit einem steilen Weg. Trittsicherheit ist aber auf beiden Wegen gefragt.

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Und dann erkennt man die Sennerin mit ihrem Hut, die sich majestätisch über einem traumhaften Panorama erhebt. Direkt neben ihr mit Blick auf die Agnes, findet sich eine kleine Aussicchtsplattform für eine kleine Rast. Wem die Höhenmeter bis hier noch nicht ausgereicht haben, der kann durch die Latschen noch rund 400 Höhenmeter zum Dreisesselberg aufsteigen.

Auf dem Rückweg

Steinernen Agnes

Steinernen Agnes

Zurück geht es wieder vorbei an der Steinernen Agnes nach unten. Direkt rechterhand ist ein kleiner Rastplatz, der ebenfalls eine schöns Aussicht bietet, linkerhand geht es wieder zurück zum Parkplatz.

Wegbeschilderung Steinernen Agnes

Wegbeschilderung Steinernen Agnes

Und dann bietet sich hier recht schnell die Qual der Wahl. Entweder über den Aufstiegsweg wieder nach unten oder rechterhand über die Rundwegvariante. Wir entscheiden uns für den Rundweg und steigen in unzähligen Serpentinen ab in Richtung Winkl und den Panorama-Wanderweg bis zum Ausgangspunkt.

Die Sage der Sennerin Agnes

Der Sage nach war Agnes eine gottesfürchtige und keusche Sennerin, die durch die Versteinerung vor den Avancen des Teufels geschützt werden sollte. Die Steinerne Agnes ist eine von drei Naturschönheiten im Berchtesgadener Land, die vom Bayerischen Landesamt für Umwelt mit dem Gütesiegel Bayerns schönste Geotope ausgezeichnet wurden.

Tourendetails

Wanderung Steinernen Agnes

Wanderung Steinernen Agnes

  • Höhenmeter: circa 750 Höhenmeter
  • Gehzeiten: circa 4 Stunden
  • Distanz: circa 8km
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Hallthurm / Bischofswiesen
  • Navi: Wanderparkplatz Hallthurm / Bischofswiesen
  • Infos für Hundebesitzer: mehrere Gebirgsbäche die bei normaler Wetterlage für Wasser sorgen. In heißen und regenarmen Zeiten besser Wasser mitnehmen.
  • Infos für Eltern: konditionsstarke und bergerfahrene Kinder (ab 10 Jahren) werden ihren Spaß haben – keine Hütteneinkehr oder Spielplatz
  • GPS/GeoCaching;
  • Hüttenschmankerl: Nein
  • Übernachtungsmöglichkeiten: Bischofswiesen
  • Bergbahn: Nein
  • Kartenmaterial: Bischofswiesen / Lattengebirge
  • begehbar: Frühling bis Herbst

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Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger


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