Pendeln mit der Bahn? Reisen? Wandern? mit dem Fahrrad zur Arbeit? – die neuen Rhune Daypacks von Gregory bieten mit ihren unterschiedlichen Organisations- und Zugriffsmöglichkeiten alles für jegliche Lebenslagen. In den kommenden Wochen und Monaten werde ich das neue Organisationswunder von Gregory auf dem Weg zur Arbeit, auf Tageswanderungen und vielen weiteren Situationen des täglichen Lebens testen! Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden.
Gregory Rhune – die Varianten
Gregory hat den neuen Rhune nicht nur in drei verschiedenen, ansprechenden Farben gestaltet, sondern auch zwei Versionen mit einem unterschiedlichen Volumen entwickelt. Zum einen der Rhune 22 mit 22 Litern Fassungsvermögen und zum Anderen der Rhune 25, den ich testen werde, mit drei Litern mehr und einem Volumen von 25 Litern.
(c)Gregory_Rhune22(c)Gregory_Rhune25
Das Besondere am Rhune 25
Der Alleskönner im Detail: Hier schauen wir uns einmal die zahlreichen genau durchdachten Features, die besondere Rückenpartie und ökologische Komponente des neuen Gregory Rucksacks an
Durchdachte Details
cGregory__Rhune25_be-outdoor.de
Der Rhune 25 strotzt vor durchdachten Features, Verstau- und Organisationsmöglichkeiten. So befindet sich die Digi-Tasche im Gurt, welche sich perfekt für Kopfhörer, Fahrkarten, Labello und andere Dinge des täglichen Bedarfs eignet, da diese hier sicher aufbewahrt und schnell zugänglich sind. Zusätzlich besitzt die seitliche Außentasche ein Geheimfach mit Schlüsselclip. Getränke lassen sich einfach im seitlichen Stretch-Mesh verstauen und auch der Laptop findet einen sicheren Platz im innenliegenden, gepolsterten Laptopfach. Des Weiteren ist hier noch ein Extra-Fach für ein Tablet. Daran anliegend, sowie gegenüberliegend befinden sich zusätzliche Reißverschluss-Netztaschen und Stifthaltern. Praktisch ist auch die große Reißverschlussöffnung des Rucksacks, auf dessen Deckel sich ein weiteres Reißverschlussfach befindet. Außen befinden sich reflektierende Befestigungsschlaufen vorne und ein gepolsterter Tragegriff oben.
AirCushion-Rückenpartie
Gregory verwendet beim Rhune das schaumstofffreie AirCushion-Rückenpanel. Dieses ist besonders atmungsaktiv, verhindert Druckstellen und sorgt für Feuchtigkeitstransport und einen kühlenden Effekt. Auch die Schultergurte sind gepolstert und lassen sich mit dem abnehmbarem Brustgurt gut an die aktuelle Aktivität anpassen und leicht reinigen.
Alle Stoffe werden aus recyceltem Material hergestellt, wodurch sich der CO2-Fußabdruck im Vergleich zu einem herkömmlichen Nylon-Rucksack um 51 % reduziert.
Erster Eindruck
Erster Eindruck: was ein schöner Rucksack! Zweiter Eindruck: was für praktische und durchdachte Details! Der Gregory Rhune 25 sieht also nicht nur gut aus und hat einen geringen ökologischen Fußabdruck, sondern begeistert mich jetzt schon mit seiner praktischen Aufteilung für alle Reisen und als Arbeitsrucksack. Eine Große Öffnung, Laptopfach und zahlreiche Reißverschlussfächer sorgen für eine gute Organisationsmöglichkeit. Gleichzeitig trägt er sich mit dem AirCushion-Rückenpanel super komfortabel. Ich freue mich auf den abwechslungsreichen Produkttest in allen Lebenslagen.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Gregory. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Das leise Surren der Kaffeemühle, das zischende Geräusch beim Schäumen der Milch, der Geruch des frisch durch die Siebträgermaschine laufenden kolumbianischen Spitzen-Kaffees – wir sind im Paradies, als wir die Schulungsräume der Medellin Barista School (@medellin_baristaschool) in Kolumbien betreten. Am heutigen Tag erleben wir 5 spannende Stunden Kaffeeexpertise mit Techniken der Kaffeezubereitung in der zweitgrößten Stadt des Landes.
Medellin Barista School – Aprender a preparar café es todo un arte
Juan Sebastian (Gründer) Nationalität: Kolumbianer Lieblingskaffee: Filtrado
Von 2014 bis 2019 lebte Gründer Juan Sebastian in Australien, wo er eine Ausbildung zum Barista absolvierte und seine Reise durch die Welt des Kaffees begann: eine Erfahrung, die er erlangte, als er in einer Konditorei arbeitete, wo ihm die Zubereitung von Espresso und Kuchen beigebracht wurde.
Als er den Schwierigkeitsgrad dieser Zubereitung erkannte und mehr lernen wollte, nahm er an Barista-Kursen teil, in denen er die Grundlagen des Espressokaffees und die Grundlagen der Latte Art erlernte.
Zwischen 2015 und 2019 konnte er in 13 Cafés und Restaurants arbeiten und bekleidete Positionen wie Tellerwäscher, Teammitglied, Kellner, Café-Allrounder, Barista und Restaurantleiter. Und so hatte er von Februar 2017 bis März 2019 die Gelegenheit, Menschen aus verschiedenen Ländern wie Australien, China, Japan, Indien, Italien, Frankreich, Chile, Kolumbien und anderen die Kaffeezubereitung zu vermitteln und zu lehren. Er führte auch Schulungen für Coffeeshop-Besitzer durch, was ihn dazu veranlasste, in dieser Branche und in seinem Heimatland Kolumbien weiterzumachen.
Im April 2019 kehrte er nach Kolumbien zurück und eröffnete die Medellin Barista School.
Das Team
Die meisten Lehrer der Barista-Schule waren einst selbst Schüler der Medellin Barista School. Ihre Leidenschaft und ihr Wunsch, mehr über Kaffee zu lernen, führten sie zu ihrer Ausbildung als Lehrer in Medellin. So auch unser Lehrer Max (@elbelgarista), der als Kolumbianer größtenteils in Belgien aufwuchs und zu den Ursprüngen des Kaffees und seinen Vorfahren zurückkehrte. Eins sei hier schonmal vorab gesagt: durch seine Lebensgeschichte bietet er Kurse in hervorragendem Spanisch, Englisch, Französisch und Niederländisch an!
Zurzeit besteht das gesamte Team aus 6 Lehrern.
5 Stunden Home Barista und Latte Art Workshop – unsere Erfahrung
(c)be-outdoor.de_MedellinBaristaSchool
Wie startet man einen Barista-Kurs? Sachen ablegen, herzliche Begrüßung durch unseren Lehrer Max, zwei Espresso durch die hochwertige Siebträgermaschine gelassen und entspannte Gespräch über die eigene Geschichte, unsere Reise durch Kolumbien und auch Max Biografie. Anschließend ging es dann auch schon gespannt los!
Es gibt so viele Formen der Kaffeezubereitung: Espresso, Ristretto, American, Capucchino… die Liste ist gefühlt endlos. Für uns ging es erst einmal darum, ein Gefühl für diese Kaffeezubereitungen zu bekommen und sie miteinander zu vergleichen. So probierten wir uns durch frische Zubereitungen der vier erstgenannten Kaffeespezialitäten, beschreiben die Geschmäcker, Fruchtnoten und Intensitäten und sortierten sie der Intensität nach.
Anschließend ging es im ersten Teil um die Zubereitung von Capucchino nach Latte Art. Dabei lernten wir viele kleine Tricks und Kniffe, zum Beispiel wie wir die Kaffeetasse dabei richtig in der Hand halten und vor allem wie die korrekte Textuierung der Milch funktioniert. Hier ist neben der Erhitzung und Schaumzubereitung auch das Füllen der Milch im richtigen Winkel und in der richtigen Intensität in die Tasse wichtig. Da man bei der Übung mit richtigem Kaffee und echter Milch viele Lebensmittel verschwendet hätte, nutzten wir mit Lebensmittelfarbe blau gefärbtes Wasser (Kaffeeersatz) und Spülmittelwasser (Milchersatz). So konnten wir die Zubereitung von einem schaumigen Capucchino häufig üben, bis die Generalprobe für vier verschiedene Kaffeezubereitungen schließlich mit echten Lebensmitteln folgte und natürlich anschließend verkostet wurde.
Nach einer kurzen Pause startete der zweite Teil zunächst mit einer interessanten Theorieeinheit über Kaffeeanbau, Trocknungs- und Röstungsverfahren, wie auch Geschmack, Geruch und vieles mehr.
Nachdem wir also die Grundlagen über das Genussmittel Kaffee und erste Espresso- und Latte-Verfahren kennengelernt und geübt haben, ging es nun an die Einheit Filterkaffee. Wir lernten viel über die Bedeutung der unterschiedlichen Mahlstufen, drei verschiedene Filterverfahren, das richtige Aufgießen des Wassers auf die korrekte Menge Kaffeepulver und vieles mehr. Eine echt interessanter und lehrreicher Teil, von dem wir einige Dinge auch in unserem Alltag übernehmen können.
Kurzzusammenfassung der Inhalte unseres Baristakurses:
Stopftechnik
Technik zur Texturierung von Milch
Gießtechnik
Latte-Art-Grundlagen
Rezepte: Espresso, Cappuccino, Latte und Americano
Natürlich musst du erst einmal den Weg in der wunderschöne Kolumbien finden. Aber gibt es nichts schöneres, als einen spannenden Urlaub mit dem Erlernen von Kaffeespezialitäten zu verbinden?
Verfügbare Kurse:
Home Barista und Latte Art Workshop (5 Stunden)
Barista- und Latte-Art-Kurs (10 Stunden)
Fortgeschrittener Barista- und Latte-Art-Kurs (18 Stunden)
Barista-Kurs: Vollständige Erfahrung mit Schwerpunkt auf Unternehmertum, Business oder Expert Barista (32 Stunden)
Hinweis: Der Unterricht dauert 2 bis maximal 3 Stunden und bis zum Abschluss des Kurses sind mehrere Unterrichtsstunden geplant.
Preise und weitere Informationen könnt ihr ihrer Webseite entnehmen oder sie über Instagram, WhatsApp, Facebook oder Email kontaktieren:
Wir wurden sehr herzlich in der Medellin Barista School von Juan Sebastian, unserem Lehrer Max und den weiteren Mitareiter:innen der Baristaschule empfangen. Die Schule verfügt über eine moderne und klassische, hochwertige wie auch umfangreiche Ausstattung von Kaffee und Zubereitungsmaterialien. So erlebten wir im Baristakurs eine abwechslungsreiche und lehrreiche Zeit und lernten viel über eines unserer Lieblingsgetränke, deren Zubereitung und das Naturprodukt.
Unser Lehrer Max hat die Inhalte immer gut, nachvollziehbar und in einem hervorragenden Englisch erklärt. Bei Schwierigkeiten hat er uns ermutigt und Zeit gegeben und wusste auf alle unserer zahlreichen Fragen eine Antwort. Wir sind so begeistert, dass wir uns vorstellen können auch in Zukunft nochmal an einem Baristakurs teilzunehmen und einige gelernten Inhalte in unseren Alltag aufnehmen werden. Wir können jedem diese inspirierende Barista-Schule bei einem Besuch des Kaffee-Landes Kolumbien empfehlen!
(c)be-outdoor.de_MedellinBaristaSchool
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Medellin Barista School (@medellin_baristaschool). Der Barista-Kurs wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada – auf unserer Extremwanderung im vergangenen Jahr hatten wir, Mateo und Elena, bereits Wandersocken von Darn Tough dabei und waren total begeistert. Dem entsprechend freuen wir uns nun weitere Paare des Merino-Socken-Spezialisten aus Vermont (USA) zu testen!
Warum Darn Tough?
Bei der Vorbereitung auf die Langstreckenwanderung PCT und der Auseinandersetzung mit den richtigen Wandersocken stießen wir automatisch auf Darn Tough, dem Sockenhersteller aus dem amerikanischen Bundesstaat Vermont. So schwört Darn Tough bei all ihren Socken auf die besonderen Eigenschaften von Merinowolle. Diese kratzt nicht, kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist, hat die Eigenschaft der Geruchsneutralität, lädt sich nicht elektronisch auf, ist biologisch abbaubar und behält ihre Passform. Das weiß auch die PCT-Community zu schätzen. Beim Pacific Crest Trail Gear Guide Halfway Anywhere vom Jahr 2022 (basierend auf 846 ausgefüllten Umfrageformularen) werden die ersten vier Plätze der am meisten getragenen Socken auf dem Trail von der Firma Darn Tough belegt. Das Darn Tough hier nicht umsonst auf dem ersten Platz steht, haben wir hier selbst getestet und sind so begeistert, dass wir weiter auf diese Socken schwören.
Elenas Testsocken
Women’s Hiker Micro Crew Midweight Hiking Sock
(c)DarnTough_MicroCrewMidweightHikingSock
Diese Micro Crew Wandersocken haben sich einen heiligen Platz im Herzen vieler Wanderer verdient, die mehr von einer Socke verlangen. Komfort, Haltbarkeit und Passform, die nie nachlassen. Die Damenversion hat eine durchschnittliche Länge von 19 cm von der Ferse bis zum Bündchen – sie können damit rechnen, dass sie etwa 13 cm über einem niedrigen Wanderschuh oder knapp über einem Standard-Wanderstiefel hervorstehen. Eine leistungsstarke Passform bedeutet kein Verrutschen, keine Faltenbildung und keine Blasenbildung für höchsten Wanderkomfort. Merinowolle ist auf dem Trail zu Hause und leitet Feuchtigkeit auf natürliche Weise ab, um die Füße bei jedem Wetter frisch und trocken zu halten. Die mittelschweren Ganzjahressocken sind thermoregulierend und umhüllen die Füße auch bei wechselnden Temperaturen mit gleichbleibendem Komfort. Material: 59% Merino Wolle, 39% Nylon, 2% Lycra Spandex
Läufer wissen, wie es ist, im Morgengrauen aufzustehen. Die von der Form der Berge inspirierte Horizon Micro Crew hält sicher mit Ihnen Schritt, während Sie Meilen und Minuten sammeln, die Sie auf der Suche nach dem Tageslicht verbringen. Mit warmen Farbtönen, die an den Sonnenuntergangshimmel erinnern, ist dieser ultraleichte Striksocke der perfekte Trainingspartner, der Sie an die unendlichen Möglichkeiten des Lebens erinnert. Die Micro-Crew-Socken für Damen haben eine durchschnittliche Länge von 19 cm. Von der Ferse bis zum Bündchen ist mit einer Länge von ca. 13 cm zu rechnen. Sie schauen also über einem niedrigen Wanderschuh oder knapp über einem normalen Wanderstiefel hervor. Material: 49% Merino Wolle, 47% Nylon, 4% Lycra Spandex
Speziell entwickelt für Läufer und Trailrunner. Die Laufsocken von Darn Tough bieten natürlich den Vorteile ultraleichter Merinowolle und eines neu gestalteten, glatten und geschmeidigen Obermaterials, gepaart mit einer Unterstützung des Fußgewölbes unten. Das Design ist kraftvoll, schnell, auffallend und stilvoll zugleich. Die Mikro-Crew-Socken für Herren haben eine durchschnittliche Länge von 21,5 cm von der Ferse bis zum Bündchen. Sie werden sie etwa 15 cm über einem niedrigen Wanderschuh oder knapp über einem Standard-Wanderstiefel hervorstehen. Eine leistungsstarke Passform bedeutet kein Verrutschen, kein Falten, keine Blasen. Läufer schätzen die Fähigkeit der Merinowolle, schnell zu trocknen und überschüssige Wärme und Feuchtigkeit von den Füßen abzuleiten. Unsere ultraleichten Garne mit dem niedrigsten Profil sorgen für Socken ohne Volumen und ohne Juckreiz, die sich wie eine zweite Haut anfühlen.
Die stromlinienförmigen No Show Tab-Laufsocken für Herren verfügen über ein seidiges, scheuerfreies Bündchen, leistungsstarke Flexzonen und eine stützende Passform. Hergestellt aus ultraleichter, feuchtigkeitsableitender Merinowolle für ganztägige Marathonläufe. Die No-Show-Tab-Socken für Herren haben eine durchschnittliche Länge von 9 cm von der Ferse bis zum Bündchen – sind also als Laufsneaker kaum sichtbar. Eine leistungsstarke Passform bedeutet kein Verrutschen, kein Falten, keine Blasen.
Darn Tough verspricht eine lebenslange Garantie für alle Socken. Das heißt hat man einmal ein Loch in einer Socke, kann man es kostenlos in einem Partnershop oder online gegen ein neues Paar umtauschen. Das nenne ich einmal Vertrauen in das eigene Produkt und einen ökologischen Wert für die Natur!
Erster Eindruck
Wir haben nichts anderes erwartet, als top Komfort, gutes Design und optimale Performance. Die ersten Testläufe waren genial und wir freuen uns auf weitere Läufe und Wanderungen mit den verschiedenen Socken von Dan Tough.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Darn Tough. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Viel wandern macht bewandert. In der Natur – lediglich unterwegs mit dem nötigsten im Rucksack – braucht es nicht viel, um glücklich zu sein. Entsprechend dem Credo “so wenig wie möglich, so viel wie nötig” stellt Gregory die neuen TagesrucksäckeJade LT für Frauen und Zulu LT für Männer vor. Ich freue mich somit den leichten, am Schulter- und Rückenbereich gepolsterten und mich bereits mit dem minimalistisch, alpinen Look ansprechend gestalteten Zulu LT 28 Liter in den kommenden Wochen und Monaten zu testen.
(c)Gregory_Zulu28_be-outdoor.de
Produktdaten Gregory Zulu 28 Rucksack
Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe): 58H x 29B x 20T cm
Empfohlene maximale Beladung: 11 kg
Volumen: 28 L
Gewicht: 1.19 kg
Merkmale
Der Zulu 28 besticht durch eine hochwertige Verarbeitung mit sinnvoll eingebaute Features. So besitzt er ein atmungsaktives VaporSpan-Rückenteil mit speziellen Netzeinsätzen für eine anatomische Passform. Gleichzeitig sorgen die gepolsterten Schultergurte mit glatter Oberfläche und atmungsaktivem Netzgewebe für hautnahen Tragekomfort in allen Situationen am Berg. Ebenso sorgt der nahtlose Komfort-Hüftgurt für Komfort ohne Druckstellen. Trotz seinem minimalistischen Design besticht der Zulu 28 durch zahlreiche kleine Extras und klug eingebaute Taschen. So gibt es Reißverschlusstaschen am Hüftgurt, welche groß genug für die meisten Mobiltelefone sind, ein leicht zugängliches Reißverschluss-Deckelfach (innen, wie außen) für sichere, griffbereite Aufbewahrung, ein Befestigungssystem für Trekkingstöcke mit verstellbarem Gummizug und Schlaufen unten und eine Reißverschluss-Fronttasche für eine zusätzliche sichere und griffbereite Aufbewahrung. Außerdem sorgt das innenliegende Trinkfachsystem mit SpeedClip-Befestigung, kompatibel mit Gregory Hydro-Behältern, für die Nutzung verschiedener Trinksysteme und die einfache Hydration auf allen Wandertouren. Zusätzlich gibt es jedoch auch noch große Seitentaschen aus Stretch-Netzgewebe, in denen auch große Trinkflaschen ihren Platz finden.
Gregory verwendet bei der Herstellung des Zulu ein Mischgewebe aus recyceltem Polyester und sorgt damit für einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck.
Ich habe mich auf den ersten Blick in den Zulu 28 von Gregory verliebt. Mir gefällt besonders das minimalistische, funktionale und leichte Design mit den zahlreichen Taschen und Verstaumöglichkeiten. Ebenfalls sitzt das Tragesystem optimal und bequem am Körper. Abgesehen von Design und Funktionalität besticht Gregory auch im ökologischen Sinne durch die Verwendung von recycelten Mischgeweben, welche für eine geringere Umweltbelastung sorgen. Ich freue mich schon sehr auf den Produkttest und werde euch bald mehr berichten!
(c)Gregory_Zulu28_be-outdoor.deWerbehinweis – zu Eurer Info Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Gregory. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Junggesellenabschied (JGA) – nur was tun? Die Brauhäuser in Köln lehnen JGAs zunehmend ab – man will aber trotzdem ein bisschen Action, gute Gruppenspiele, eine einfache Anfahrt, in der schönen Natur und gleichzeitig in unmittelbarer Nähe zu einer Großstadt sein… Wir haben die perfekte Junggesellenabschiedsoption beim Fußballgolf Bonn für euch getestet!
Fußballgolf – was ist das?
Ein Golfkurs mit deutlich größeren Löchern und ohne Schläger? Genau das erwartet euch beim Fußballgolf. Auf mehreren Bahnen erlebst du hier einen riesen Spaß. Dein Ziel ist es mit möglichst wenigen Schuss-Versuchen den Ball im Loch der aktuellen Bahn zu versenken. Dabei warten immer wieder Hindernisse auf dich, bei denen du versuchst unter, über, durch oder neben diese zu schießen. Das Spiel hat kaum Grenzen, lediglich das hohe Gras, welches das Aus markiert. Ob Fußballer, absoluter Anfänger, groß oder klein, Gruppen, Junggesellenabschiede oder Familien, hier kann jeder mit Spaß-Garantie mitmachen.
(c)FußballgolfBonn
2,5 Stunden purer Spaß – unsere Erfahrung
Die Anfahrt zum Fußballgolf ist entspannt. Mit dem Bus 541 kann man vom Bonner Hauptbahnhof fast direkt vor die „Haustür“ der Golfanlage fahren. In unserem Fall war es ein Taxi ab dem Fährhafen in Königswinter.
(c)be-outdoor.de_FußballgolfBonn
Vor Ort empfing uns gleich das nette Personal, erklärte uns die Regeln und statte uns mit einem Ball pro Person aus. Für unseren Junggesellen haben wir uns noch eine besondere Schwierigkeit überlegt: Fußballgolf mit Taucherflossen – ein Bild für die Götter! So teilten wir anschließend unsere 10er-Gruppe in zwei 5er-Gruppen ein, luden zwei Kisten kaltes Kölsch in die vom Fußballgolf zur Verfügung gestellten Wägen und begannen gleich. Dann ging es über die ersten Hindernisse, der Schriftführer notierte die Anzahl Schuss und auf ging es zur nächsten Bahn. An jeder Bahn erwarteten uns unterschiedliche Hindernisse, welche wir mit manchmal mehr und manchmal weniger Bravour meisterten. Häufig gab es zudem am Rand eine kurze Erklärung, wie oder auf welcher Seite man die Hindernisse um- oder durchspielen durfte. Der Spaß war in allen Gruppen sehr groß und so ging es mit viel Gelächter, einem zunehmenden Gefühl für den Parkour von Loch zu Loch. Auch unser Bräutigam entwickelte im Laufe der Zeit Techniken, wie er mit seinen Taucherflossen den Ball zielbringender spielen konnte.
Keine Lust mehr? Kein Problem! Auf Grund von zeitweise starkem Regen entschieden wir uns nach 14 von 18 möglichen Löchern unseren aktiven Teil beim Fußballgolf zu beenden. So genossen wir anschließend den gemütlich hergerichteten, vor Regen schützenden Pavillon mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten.
Nur Fußballgolf beim Junggesellenabschied oder einem Tagesausflug in der Umgebung? Das muss nicht sein. Durch die gute Verkehrsanbindung sind auch große Städte, wie Köln und Bonn schnell erreichbar. Gleichzeitig befindet sich die Anlage im Siebengebirge und man kann hier herrliche Wanderungen entlang der traumhaften Burgruinen mit Blick auf den Rhein unternehmen!
Fazit
So viel sei bereits gesagt: wir hatten riesigen Spaß! Egal ob Fußballer oder Nicht-Fußballer, jeder war begeistert und möchte bald nochmal zurück zur Fußballgolfanlage Bonn. Die Organisation vorab verlief einfach, wie auch unkompliziert und wir wurden herzlich vom Team der Anlage empfangen. Die Einweisung erfolgte klar und leicht verständlich und so konnten wir kurz nach der Ankunft bereits loslegen. Besonders praktisch fanden auch wir die Wägen für die Getränkekisten und genossen ebenfalls die gemütliche Atmosphäre im Biergarten. Mit 11€ pro Person (ab Gruppen von 10 Personen), wie auch günstigen Getränkepreisen kann man den riesigen Spaß sogar schonend für das Portemonnaie erleben. Von mir und dem gesamten JGA gibt es ausnahmslos alle Daumen hoch und eine Empfehlung für die Fußballgolfanlage Bonn!
(c)be-outdoor.de_FußballgolfBonn
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Fußballgolfanlage Bonn. Der Produkttest erfolgte frei- und bedingungslos.
Aktuell ist das Wetter in Deutschland von einem ständigen Wechsel zwischen Sonne, Regen und Starkwetterereignissen geprägt. Da gibt es wohl kaum einen besseren Zeitpunkt, um den vielseitigen Midlayer Taiss Light ML Hooded Jacket für Herren von Mammut zu testen. Er ist die optimale, wärmende Zwischenschicht bei jegliche Outdooraktivitäten und wird mich, Mateo, in den kommenden Wochen auf meinen Touren durch Deutschlands Mittel- und Hochgebirge begleiten.
Über Mammut
Mammut wurde 1862 in der Schweiz gegründet. Heute zählt es zu den Premium-Outdoor-Unternehmen und ist bei Bergsportler:innen bekannt für seine qualitativ hochwertigen Produkte, die den Bedürfnissen von Outdoorfans entsprechen.
Produktinformationen
Die Taiss Light ML Hooded Jacket ist ein vielseitiger Midlayer, der als wärmende Zwischenschicht ganzjährig eingesetzt werden kann. Somit ist sie eine ideale Begleiterin für alle Bergaktivitäten, egal ob Wandern, Klettern, Radfahren oder andere Outdooraktivitäten. Das 4-Wege-Stretchfleece mittlerer Stärke hat einen sehr hohen Nylonanteil und sogt damit für eine besonders hohe Bewegungsfreiheit und Abriebsfestigkeit. Innen weich, außen glatt – so eignet sich die Jacke ideal dafür, im Schichtenprinzip unter einer Wetterschutzschicht zu wärmen und flexibel eingesetzt zu werden.
Mammut verwendet dabei ein schnell trocknendes Material, welches besonders atmungsaktiv ist. Die Flachnähte stören dabei nicht bei intensiver Bewegung. Weitere praktische Features: hoch platzierte, klettergurtkompatible Taschen, funktionelle Unterarmzwickel, die Daumenschlaufen sowie die enganliegende, helmkompatible Kapuze.
Das Material ist atmungsaktiv und trocknet schnell, Flachnähte erhöhen den Tragekomfort. Die hoch platzierten, klettergurtkompatiblen Taschen, funktionelle Unterarmzwickel, die Daumenschlaufen sowie die enganliegende, helmkompatible Kapuze – in der Damenvariante mit Öffnung für den Pferdeschwanz – machen aus der Taiss Light einen hochfunktionalen, vielseitig einsetzbaren Midlayer.
Enganliegende Kapuze, die unter dem Helm getragen werden kann
Kapuze mit elastischem Einfassband
2 Rucksack- und Klettergurt-kompatible Reißverschluss-Taschen
Funktionelle Unterarmzwickel für optimale Bewegungsfreiheit
Flache Nahtverarbeitung für hohen Tragekomfort und zur Vermeidung von Scheuerstellen unter dem Rucksack
Funktionale Daumenschlaufe, die an der Öffnung sauber schließt
Erster Eindruck
Mein erster Eindruck der Jacke ist sehr positiv: innen weich, außen glatt. Der modische und hochfunktionelle Midlayer ist hochwertig verarbeitet und hat gleich einen hohen Gemütlichekitsfaktor. Geschützt durch die unterschiedlichen Schichten kann man in dieser Jacke auch bei windigem, ungemütlichem Wetter seinen sportlichen Aktivitäten nachkommen. Dabei ist man mit der große helmkompatiblen Kapuze sportartunabhängig unterwegs. Ich freue mich auf diesen Test!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mammut und Dani O. Kommunikation. Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Das Active Mesh Short Sleeve Tee für Herren ist kein gewöhnliches Workout-T-Shirt. Es weist eine großzügige Passform auf und die drei funktionellen Kompositionsstoffe Merino-Wolle, Lyocell und Polyester vereinen die Eigenschaften der kühlenden Wirkung, Geruchsneutralität, und Weichheit. In ihrer Zusammenstellung sind sie besonders Strapazierfähig und die Mesh-Belüftungszonen an den Ärmeln und am Rücken sorgen für Atmungsaktivität, damit man sich bei jedem auch noch so intensiven Training wohlfühlt.
Eigenschaften
Das Regular Fit bietet Bewegungsfreiheit, ohne aufzutragen
Das Gewebe kombiniert die natürlichen Vorteile von Merinowolle mit recyceltem Polyester und der TENCEL™-Lyocell-Faser
Mesh-Belüftungszonen an Ärmeln und Rücken kombiniert mit Merinowoll-TENCEL™-Mischung auf der Vorderseite
Versetzte Schulter- und Seitennähte sorgen für einen besseren Komfort
Das Active Ultralite Tanktop mit hohem Halsausschnitt für Damen weist einen lockeren Fit auf und ist ein luftiger Begleiter für jegliche Workouts. Dabei nutzt Smartwool versetzte Schulter- und Seitennähte, welche Scheuerstellen minimieren sollen, um einen ununterbrochenen Komfort zu bieten. Mit lediglich 86 Gramm ist das Tank mit einer Komposition aus Merino-Wolle und TENCEL™-Lyocell-Fasern ein absolutes Leichtgewicht, welches Weichheit und kühlende Eigenschaften verspricht.
Komposition
53% Merinowolle, 47% Lyocell.
Eigenschaften
Der lässiger Schnitt bietet mehr Platz, ohne zu schlabberig zu sein
Das Ultralite-Gewebe kombiniert das Feuchtigkeitsmanagement, die Temperaturregulierung und die Geruchskontrolle von Merinowolle mit TENCEL™-Lyocell-Fasern
Geruchshemmend
Versetzte Schulter- und Seitennähte für mehr Komfort und weniger Scheuerstellen
Die komfortable Merinosocken mit Kompression bis über die Wade bieten eine perfekte Balance aus Polsterung und Kompression und wurden speziell für das Laufen über lange Strecken entwickelt. Mit einer abgestuften Kompression von 20–30 mmHg, Belastungszonen an den richtigen Stellen und einem atmungsaktiven Mesh-Muster im Sockenschaft schaffst du mit diesen bequemen, leistungsfähigen Laufsocken noch weitere Strecken.
Netzstoffmuster im Sockenschaft für bessere Atmungsaktivität
Indestructawool™-Technologie mit erweiterten strapazierfähigen Zonen
Mesh-Zonen für zusätzliche Atmungsaktivität
Virtually Seamless™-Zehenbereich für verbesserten Komfort
Frauen- und Männerspezifische Passform
Land der Herstellung: Vereinigte Staaten
Warum Smartwool?
Das Outdoor-Unternehmen Smartwool hat als erstes Ski-Funktionsstrümpfe aus Merinowolle hergestellt und damit die Sparte revolutioniert und das Verhältnis zwischen Outdoor-Begeisterten und ihren Füßen unwiderruflich verändert. Die erkennbare Begeisterung für das Material Merino und die daraus resultierende Erfahrung in der Herstellung hat uns bereits in den vergangenen Produkttests auf dem Pacific Crest Trail überzeugt und so freuen wir uns weitere Produkte der Firma zu testen!
Nachhaltigkeit
Smartwool hat sich einer nachhaltigen Produktion von Kleidung verschrieben. Deshalb wird ihr Handeln – von der Produktentwicklung bis hin zur Lieferkette – von Maßnahmen begleitet, die sicherstellen, dass sie aktiv nachhaltigere Wolle und Beschaffungslösungen für ihre Marke und die Industrie schaffen. Weiterführend arbeitet Smartwool mit ZQ Merino zusammen, um sicherzustellen, dass die Schafe, die ihre Wolle produzieren, tiergerecht behandelt werden, dass die Züchter von Wollschafen fair behandelt werden und dass die landwirtschaftlichen Betriebe daran arbeiten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.
Unser erster Eindruck
Wir finden die weichen Eigenschaften und den hohen Tragekomfort von Merino-Wolle total genial. Entsprechend sind wir auch nach dem ersten Probetragen der Produkte des Merino-Spezialisten Smartwool absolut begeistert. Alle Artikel sind hochwertig verarbeitet und wir freuen uns bereits auf die ersten Läufe und Toure durch die deutschen Mittel- und Hochgebirge!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Smartwool. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
(c)be-outdoor.de_SachaNampi
Wir gleiten durch das endlos scheinende Wasser. Rechts und links biegen sich in unterschiedlichen Grüntönen schimmernde Baumriesen unter der Last ihrer Äste und die Luft vibriert förmlich von für uns exotischem Vogelgeschrei und dem Zirpen von Grillen. Endlich sind wir wieder im Regenwald, das Abenteuer kann beginnen!
Dieses mal hat es uns in den Yasuní Nationalpark in Ecuador gezogen, da wir zuvor die Grenze von Peru durch den Regenwald genommen haben. Im Folgenden wollen wir euch von unseren Erfahrungen auf der 4 Tages Tour mit Sacha Ñampi durch den Yasuni Nationalpark berichten.
Über Sacha Ñampi und die Lodge
Die Lodge ist in der Nähe von Nueva Rocafuerte und demnach direkt an der Grenze zu Peru gelegen. Sacha Ñampi wird mit viel Herz von der hier lebenden indigenen Bevölkerung von Alta Florencia betrieben, sodass die Erlöse direkt in die Entwicklung des ländlichen Amazonas zurückfließen und das Projekt hat sich seit 2010 unglaublich weiter entwickelt. Die Unterkünfte sind mit sehr viel Liebe zum Detail, geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Mehrere Gebäude sammeln sich um den gemeinsamen Essensraum, in dem man mit leckeren und lokalen Gerichten (auf Wunsch auch vegetarisch) versorgt wird. Unser Haus war sehr geräumig und das Highlight sicherlich das riesige Panoramafenster mit Blick in den angrenzenden Regenwald. So wacht man nach einer erholsamen Nacht in den bequemen Betten mit Blick auf einen Ceibo (Baumriese) auf und freut sich umso mehr auf das anstehende Programm des Tages.
Da wir direkt aus Peru kamen, mussten wir am ersten Tag erst einmal zur ecuadorianischen Migration, da diese am Vorabend schon geschlossen hatte. Der Transport von Pantoja (Grenzdorf in Peru) zur Lodge kann auf Nachfrage und mit Aufpreis von Sacha Ñampi problemlos organisiert werden. Die Abfahrts- und Ankunftstage und -zeiten waren für uns kaum absehbar und umso dankbarer waren wir über die Organisation von Sacha Ñampi, dass dies für sie überhaupt kein Problem war und wir sehr spontan die gewünschten Tage mitteilen konnten. Außerdem wurden wir von dem freundlichen Kapuzineraffen der Community (wir haben in kurzerhand Nielson getauft) begrüßt.
Am Nachmittag unternahmen wir gemeinsam mit Mario (einer der vielen jungen Guides) eine mehrstündige Wanderung durch den Regenwald, wobei uns schwerpunktmäßig medizinisch nutzbare Pflanzen erklärt wurden. Eh wir uns versahen, war unser Mund taub, verrieben wir Termiten auf unsern Händen als natürlichen Mosquitoschutz und probierten uns durch das Schlaraffenland Regenwald. Da der Regenwald hier sehr durchsetzt von Flüssen und Bächen und Sümpfen ist, legten wir einen Teil der Strecke mit einem kleinen Boot zurück. Mario war ein sehr freundlicher Guide und man merkt, dass die Guides in diesem Regenwald aufgewachsen sind, denn sie kennen ihn mit seinen Pflanzen und Tieren wie ihre eigene Westentasche. Unglaublich beeindruckend war für uns neben dem interessanten Wissen über medizinische Pflanzen vor allem der circa 450 Jahre alte Ceibo Baum, dessen Brettwurzeln alleine schon unsere Köpfe überragten.
Am zweiten Tag machten wir uns dann mit einem Boot und Campingsachen auf den Weg in den Yasuní Nationalpark. Waren wir bisher bereits schon begeistert von der wunderschönen Natur, wurde es mit jedem zurückgelegten Kilometer schöner. Man ist hier wirklich mitten im Regenwald und in dem verwunschen scheinenden Wald zu beiden Seiten des immer kleiner werdenden Flusses scheint es kein Durchkommen zu geben, so dicht bewachsen ist jeder Millimeter, egal ob auf dem Boden oder an den Bäumen. Den Vormittag verbrachten wir nur auf dem Fluss. Vom Rio Napo geht es auf den Rio Tambocha und schließlich in die weit verzweigte Laguna Grande. Wir sahen bereits unsere ersten rosa Fluss Delfine, die deutlich schüchterner als ihren marinen Artgenossen, lediglich kurz auftauchen und ihre Köpfe zeigen, um Luft zu holen. Außerdem begrüßten uns zahlreiche bunte Vögel, wie ein Tukan und ein blau-gelber Makaw. Zwar auf Sicherheitsabstand, aber dennoch gut zu erkennen. Affen hangelten sich am Ufer zwischen den Bäumen entlang und schauen uns neugierig an. Unser Guide Junior hielt stets Ausschau nach weiteren Lebewesen und bewies ein gutes Auge. Nach einer Registrierung im Nationalpark erreichten wir schließlich unseren Zeltplatz inmitten der Laguna Grande, deren Wasser so kristallklar war, das die Spiegelung schon fast unnatürlich echt erschien. Wir konnten uns kaum sattsehen und unsere Neugierde mehr zu erkunden wuchs ins Unermessliche. Nachdem wir unser Camp aufgebaut und zu Mittag gegessen hatten, fuhren wir mit dem Boot zu einem Ausgangspunkte einer einstündigen Wanderung. Danach baute Junior uns Angeln und wir versuchten unser Glück. Leider ohne Erfolg. Nach dem Abendessen stand dann noch ein besonderes Highlight auf dem Tagesplan: Kaimanbeobachtung. Zunächst kam uns jedoch die tägliche Regenschauer dazwischen und so erzählten wir uns bei Kerzenschein kurze Legenden unserer Länder. So viel sei gesagt: Wir wissen jetzt warum es Mosquitos gibt! Schließlich hörte der Regen auf und wir machten uns mit Taschenlampen bewaffnet mit dem Boot auf die Suche nach reflektierenden Augenpaaren. Leider hatten wir kein Glück und die Kaimane zeigten sich uns nicht. Die Fahrt durch die fast absolute Dunkelheit, durchbrochen von regelmäßigen Blitzen und in der Gewissheit eine durchaus respektable Anzahl an Kaimanen unter einem zu haben war trotzdem sehr aufregend. Das Wasser war von einem seidenen schwarz und schien fast dickflüssig und die Stille der Nacht wurde neben dem Plätschern von Wasser immer wieder von Brüllaffen zerrissen.
Das Konzert zum Einschlafen gab schließlich ein Orchester von Grillen und das wirklich luxuriöse Camp (mit Matratzen im Zelt!) gab dann das Übrige zu einer hervorragenden Nacht mitten im Regenwald!
Entspannt von einer erholsamen Nacht und gestärkt von dem guten Frühstück erfolgte an Tag drei unsere Lieblingsaktivität: mit dem Boot durch die verwunschenen Flussarme hinter der Lagune fahren. Dabei rankten Lianen und Äste ins Wasser, Papageien und andere Vögel sangen um die Wette und immer wieder blieben wir stehen und bestaunten die zahlreichen verschiedenen Affenarten, die unseren Weg kreuzten. Zahlreiche von ihnen hatten zudem Junge, die gerade ihre ersten Schritte alleine unternahmen oder sich noch auf dem Rücken ihrer Mutter durch die Gegend tragen ließen. Viele Affenarten hatten wir vorher noch nie gesehen oder gehört, wie zum Beispiel das Gebrüll des Red-crowned Titi-Affen. Dabei variierten die Pflanzenarten im immergrünen Regenwald und auf dem dauerhaft, periodisch und nicht überschwemmten Land. Insgesamt weist der Nationalpark 2.274 Baum- und Buscharten auf und zählt damit zu den artenreichsten Regionen der Welt. So befinden sich auf einem einzigen Hektar 644 identifizierte Arten. Zum Vergleich: Das sind mehr als alle einheimischen Baumarten Kanadas und der USA zusammen und die mit Abstand höchste Anzahl von Baumarten pro Hektar.
Nach zahlreichen Momenten des Staunens, Beobachtens und Genießens ging es nach einem frühen Mittagessen wieder den selben Weg zurück zur Lodge und wir konnten erneut das Farbschauspiel beim Wechsel von der schwarzen Lagune in den rötlich-braunen Fluss beobachten. Zum Abschluss, kurz vor dem Flusswechsel auf den Rio Napo, verabschiedeten uns noch einmal ein paar Amazonasdelfine von dem tollen Camping-Ausflug. Mittags wieder in der Lodge angekommen, stand kein weiteres Tagesprogramm mehr an und wir entspannten in unserer schönen Unterkunft. Auf unsere Bitte hin gab es nach dem Abendessen noch eine Nachtwanderung, bei der wir einige überdimensionale Insekten und Spinnen, wie auch eine haarige Vogelspinne entdeckten. Aufgrund der enormen Anzahl an Mücken kehrten wir jedoch wieder schnell zur Lodge zurück.
Der letzte Tag begann entspannt mit einem späten Frühstück und anschließendem Kulturprogramm. Zuerst übten wir uns im traditionellen Jagen mit einem Pfeilrohr auf eine Orange. Ursprünglich wurde für die Pfeile die Rinde der Curare-Ranke geschält und dann in Tongefäßen gekocht, bis ein dicker, klebriger Sud entsteht, der mit einem Tropfen Pfeilgiftfrosch-Gift vermischt und auf die Pfeile im Blasrohr geschmiert wird. So wurde mit Blasrohr und vergifteten Pfeilen auf die Jagd nach Affen oder Wildschweinen gegangen.
Die letzte Aktivität war die Herstellung des traditionellen Amazonas-Getränkes Chicha. Je nach Regionen wird dieses fermentierte und leicht alkoholhaltige Getränk mit dem typischen Anbauprodukt der Region hergestellt: bei uns mit Yucca. So stampften wir die vorher gekochte Yuccawurzel zu Brei, fügten eine weitere geriebene rote Wurzel und zuletzt Wasser hinzu. Nach etwa 6 Tagen ist das Getränk fermentiert, besitzt einen geringen Alkoholgehalt von etwa 1% und ist verzehrfertig. Für uns gab es zum Schluss also einen bereits zuvor hergestellten Yucca-Chicha. Wir haben ihn geliebt und er hat uns ein wenig an Buttermilch erinnert.
Der Yasuni Nationalpark in Ecuador ist ein unglaublich faszinierendes Reiseziel. Der Artenreichtum der Flora und Fauna hat uns sprachlos gemacht und wir waren jeden Tag aufs Neue fasziniert. Die Sacha Nampi Lodge ist ein tolles Projekt der Gemeinde und liegt malerisch am Rio Napo, in den Tiefen des Amazonas-Regenwaldes. Neben der Natur haben uns die liebevoll, hochwertig und geräumig ausgestatteten Lodges als Unterkünfte begeistert. Man schläft nicht nur Mitten im Regenwald, sondern erlebt ihn auch hautnah durch das Panoramafenster. Kann man schöner aufwachen?
Alle Guides waren sehr nett, sind im Nationalpark aufgewachsen und hatten ein gutes Wissen über alles, was sich hier bewegt und wächst. Leider hatten wir nur selten einen eigentlich vereinbarten englischsprachigen Guide und konnten mit unseren limitierten Spanischkenntnissen nicht alle spannenden Inhalte aufnehmen. Das Programm mit dem Campingtrip, den Wanderungen und kulturellen Aktivitäten, wie die Chicha-Herstellung, hat uns sehr gut gefallen. Gleichzeitig hätten wir uns eine etwas organsiertere Planung sowie die Durchführung aller im Programm aufgelisteten Aktivitäten gewünscht. So hatten wir teilweise, unserem Empfinden nach, zu viel „Freizeit“.
Werbehinweis
Der vorstehende Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung der Sacha Nampi Lodge und der Aufenthalt wurde uns bedingungslos zum Test ermöglicht.
Es ist noch dämmrig, als wir in unsere Gummistiefel schlüpfen. Cleber, unser Guide, hat uns bereits um halb 5 geweckt und ein leuchtendes rot färbt den Himmel, während wir den kurzen Weg von der Lodge zu unserem Boot zurücklegen. Unser Ziel ist eine viertelstündige Bootfahrt entfernt. Mich hat es sowieso schon erwischt… Die Lebendigkeit der Farben, der Tier- und Pflanzenwelt hat mich bereits in seinen Bann gezogen. Doch die Bootfahrt über den vom anhaltenden Regen mächtigen Fluss Jakumama, umgeben von dichtem Wald, der vom Sonnenaufgang in Goldtönen schimmert und förmlich vibriert vor Leben, verzaubert uns. Unsere ganze Gruppe schweigt im friedlichen Einverständnis und genießt den Moment.
Papageien am Morgen
Schließlich erreichen wir unser Ziel: Eine Felsengruppe, die besonders reich an Mineralien sind, für Papageien und Makaus, die hier jeden Morgen ihren Mineralhaushalt auffüllen. Letzterer ist für die Vögel von großer Bedeutung, da sie zumeist sehr schwer verdauliche Samen und Nüsse zu sich nehmen. Gespannt warten wir auf das Naturschauspiel und schon bald kann man ihre Ankunft von Weitem hören. Lautes Schnattern schwirrt durch die morgendliche Luft und ganze Papageienschwärme nehmen in den umliegenden Bäumen Platz. Geschwätzig mischen sich auch Makaus unter die Schwärme, die zumeist in Paaren erscheinen und dank des guten Fernglases von uns beobachtet werden können. Leider wagt sich tatsächlich keiner der zu hunderten erschienenen Vögel letztlich zu den mineralhaltigen Felsen. Cleber erklärt dies mit einer Vorsicht vor eventuell bemerkten Feinden, da sich die Vögel an dieser Stelle sehr exponiert präsentieren. Dies trübt die Stimmung jedoch in keinem Maß, denn die Unberechenbarkeit der Natur ist schließlich das, was sie so faszinierend für uns macht.
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Amazonas von oben
Zurück auf dem Gelände der Lodge gibt es erneut ein wirklich sehr leckeres und kreatives Frühstück, was keinen Wunsch offen lässt. Frisch gestärkt geht es für uns auf eine weitere Wanderung durch den Regenwald. Überall entdecke ich Neues und laufe wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend mit großen Augen vorbei an mehrstöckigen Bäumen, die von unzählig vielen kleineren Pflanzen bewohnt werden. Lianen schlingen sich um ihren Stamm, eine Ameisenstraße bahnt sich einen Weg durch das Unterholz und ein bläulich schimmernder Schmetterling fliegt nur einen Wimpernschlag direkt vor meinen Augen. Der Weg ist matschig vom heftigen Regen der vorangegangenen Nacht und die Steigung ist aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ganz schön schweißtreibend. Cleber nimmt auf alle Gruppenmitglieder Rücksicht und legt regelmäßige Pausen ein. Er scheint den Nationalpark und die darin heimische Flora und Fauna wie seine Westentasche zu kennen und weiht uns immer wieder in neue Geheimnisse dieses Ökosystems ein. Keine zwei Stunden später haben wir den Aussichtspunkt erreicht, der uns einen atemberaubenden Blick auf den Fluss Jakumama freigibt, der sich ganz entsprechen seines Namens – Mutter Schlange – durch den Regenwald zu schlängeln scheint. Auch auf dem Rückweg stoppt Cleber immer wieder und erklärt uns Neues und spannendes zu der ihm so vertrauten Flora und Fauna, die sich in ihrer Vielfältigkeit selbst zu übertreffen sucht.
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Einmal Tarzan/ Jane spielen
Zurück an der Lodge nehmen wir ein heiß ersehntes Bad im angrenzenden Bach, dessen natürliche Pools eine willkommene Abkühlung bringen. Nach dem vorzüglichen Mittagessen teilt sich die Gruppe, denn das anstehende ZIP Lining erfordert kleinere Gruppen. Während wir uns auf den Weg zu der nahegelegenen ZIP Lining Anlage machen, entspannt der andere Teil der Gruppe in den Hängematten der Lodge. Nach nur fünf Minuten erreichen wir die erste Plattform und nach einer Sicherheitseinweisung geht es auch schon los. Wie ein(e) moderne(r) Tarzan/ Jane fliegen wir durch den dichten Regenwald und berauscht von Geschwindigkeit und puren Glücksgefühlen entfährt dem ein oder anderen der Gruppe sogar ein kleiner Urschrei. Neben dem Adrenalinkick ermöglicht das eigens von der Organisation gebaute ZIP Lining auch eine ganz neue Perspektive. Denn die Etage der Plattformen eröffnet uns eine ganz neue Welt. Von der letzten Plattform seilen wir uns schließlich wieder zurück auf den Boden ab. Schon ab der ersten Sekunde war mir klar, ich werde das Angebot Clebers einer Extrarunde auf jeden Fall annehmen. Was ein riesen Spaß!
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Nachtwanderung
Am Abend heißt es dann erneut – Nachtwanderung. Ein weiteres Mal haben wir die Möglichkeit eine ganz neue Welt zu betreten. Denn scheint der Regenwald tagsüber schon vor Leben zu vibrieren, erwacht er nachts zu neuem Leben. Gespannt leuchten wir mit unseren Taschenlampen in jeden Winkel und entdecken unter Anderem eine Tarantel, giftige Frösche, Motten und viele weitere Insekten. Von überall sehen einen von dem Licht der Taschenlampe reflektierende Augen neugierig an, es raschelt und die Grillen geben ein wunderbares Konzert. Zum Abschluss machen wir ein Lagerfeuer und lassen den Tag gemeinsam bei einem Bier ausklingen.
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Tag 4 – Rückweg mit Highlights
Am vierten Tag heißt es leider Abschied nehmen und wir machen uns zunächst mit dem Boot und dann mit dem Van auf den Rückweg. Alles ist auch heute top organisiert und geht reibungslos von Statten. Unterwegs wartet jedoch noch ein Highlight auf uns. Wir halten bei einer Sanctury, die verletzte Tiere oder Tiere, die über illegalen Wegen als Haustiere gehalten wurden und ausgewildert werden sollen, aufnimmt. Neben Affen und Makaus dürfen wir auch ein Faultier Junges aus nächster Nähe beobachten. Die Tiere sind so sehr an Menschen gewöhnt, dass die Affen die Nähe zu uns suchen, uns an die Hand nehmen oder auf unsere Schultern klettern – eine ganz besondere Erfahrung, die uns alle berührt. Wohlbehalten und mit jeder Menge neuen Erlebnissen sowie Eindrücken im Gepäck, kommen wir um halb 6 Uhr wieder in Cusco an.
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Fazit
Wir sind so froh, dass wir eine viertägige Tour mit Amazon Traveler gemacht haben! Sie ist definitiv ein absolutes Highlight auf unserer Südamerikareise und hat uns eine ganz neue, uns bis dahin fremde Welt eröffnet, die uns unglaublich fasziniert und nachhaltig beeindruckt hat. Die Vulnerabilität unserer Welt und ihrer vielfältigen Ökosysteme wurde uns wieder einmal eindrücklich vor Augen geführt! Die Tour mit Amazon Traveler war von vorne bis hinten hervorragend organisiert und geplant und unser Guide sowie der uns begleitende Koch haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Cleber ist ein fachlich unheimlich versierter Guide, der eine sehr angenehme und positive Art hat und dessen gute Laune ansteckend ist. Die täglich mit frischen und lokalen Zutaten gezauberten Gerichte waren vielfältig, gewährten einen Einblick in die regionale Küche und waren unheimlich lecker. Weiterführend waren die Unterkünfte komfortabel, sauber und wunderschön gelegen. Wie man unserem Bericht sicher entnehmen kann, sind wir von dem vielfältigen Programm begeistert, dass eine optimal Abwechslung zwischen Information, Sport und Adrenalin bietet. Wir würden jedem die Tour mit Amazon Traveller Peru in den Manu Nationalpark empfehlen!
(c)Amazon Peru Travellers Manu Nationalpark
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Amazon Peru Travellers. Die Tour wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wir haben uns mit Amazon Peru Travellers auf eine 4-Tägige und unvergessliche Reise durch den Dschungel Perus gemacht. In diesem (Tag 1 & 2), wie einem weiterem (Tag 3 & 4) Artikel erzählen wir euch detailliert unsere Erfahrungen im Dschungel und mit dem Reisespezialisten aus Cusco.
Amazonas
Amazonas in Brasilien? Na klar, das wissen die Meisten. Aber es gibt noch so viele weitere Länder in Südamerika, in denen dieser gigantische Regenwald liegt. Der Ursprung des Amazonas Flusses befindet sich in Peru und rund 60% des Landes sind von dichtem Urwald bedeckt.
Manu Nationalparks
Eine der artenreichsten Regionen befinden sich im Süden Perus, genauer gesagt im Manu Nationalpark und Reserve. Der Nationalparks ist ein Paradies der Biodiversität und in ihm gedeihen über 15.000 Blumen- und Pflanzenarten. Auch die Tierwelt ist beeindruckend. So kann man hier Riesenotter, Capybaras, Jaguare, Tapire, Faultiere, viele verschiedene Affenarten und über 200 weitere verschiedene Säugetiere entdecken. Gleichzeitig stellt der Park auch ein Paradies für Vogelbeobachtungen dar. Mehr als 1.000 der weltweit erfassten 9.700 Vogelarten leben im Manu National Park. Dieser wilde Teil des Amazonas ist etwa halb so groß wie die Schweiz und trotz des unglaublichen Artenreichtums gehen Forscher von noch zahlreichen weiteren unentdeckten Arten aus. Auch deshalb nennen ihn manche Forscher den vielleicht artenreichsten Nationalpark der Welt.
Start: Cusco
Das damalige Zentrum der Inkakultur Cusco ist eine wunderschöne Kolonialstadt mit einer lang zurückreichenden Geschichte. Die Stadt ist umgeben von Orten wie Machu Picchu oder Ollamtaytambo. Fährt man von der Bergstadt jedoch weiter in Richtung Osten, schlängelt sich die Straße durch Nebelwälder und eine weite, dicht bewachsene Tiefebene, dem Manu Nationalpark.
4 Tagestour mit Amazon Travellers Peru
Uns haben die Geschichten über den Nationalpark in ihren Bann gezogen und so wollten auch wir unsere erste Amazonas-Erfahrungen in dieser einzigartigen Region erleben. Amazon Peru Travellers in Cusco bietet verschiedene Touren von vier bis neun Tagen an. Bei denen man intensiv in das Dschungelabenteuer eintauchen kann. Für uns ging es auf die viertägige Exkursion.
Tag 1 – Nebelwald & Woolly-Affen
(c)Amazon_Peru_Travellers_Manu Nationalpark
Früh morgens gegen 5 Uhr wurden wir von unserem gut gelaunten Guide „Cleber“ an unserem Hotel in Cusco abgeholt. In den kommenden vier Tagen war er unser zentraler Ansprechpartner und bildete mit dem Koch und Fahrer ein tolles Trio! Unser erster Stopp auf der Reise zum Manu Nationalpark war eine traditionelle Bäckerei in Cusco, in der „Chuta“, ein riesiges, rundes und süßes Brot in einem gigantischen Ofen hergestellt wurde. Nach dieser Stärkung folgte ein leckeres Frühstück in Paucartambo, wo wir auch Kleinigkeiten, wie Ponchos oder Taschenlampen kaufen konnten. Nach einer weiteren kurvenreichen, wie auch spektakulären Fahrt, erreichten wir an einem Pass schließlich den Manu Nationalpark. Nach einer kurzen Registrierung erklärte uns Cleber die Besonderheiten des Nationalparks mit seinem immensen Artenreichtum und zeigte uns die weitere Route auf. Die zweite Hälfte des Tages verbrachten wir auf einer Gebirgsstraße durch den mystischen Nebelwald. Immer wieder hielten wir an, wanderten Abschnitte zu Fuß und hielten Ausschau nach den zahlreichen besonderen und bunten Vögeln wie auch Affen des Nationalparks. So entdeckten wir sich von Baum zu Baum schwingende Woolly-Affen. Sie sind die größten Affen im Nationalpark und die Einzigen, die auf bis zu 2000m Höhe leben können. Des Weiterem entdeckten wir viele exotische und bunte Vögel, darunter Maccaus und den Gallito de las Rocas, Perus seltenen Nationalvogel im orange-roten Federkleid.
Zum Abschluss des Tages übernachteten wir in einer schönen Lodge in Pillcopata, bei der wir uns im hauseigenen Pool abkühlen konnten. Abgerundet wurde der schöne Tag von einem phantastischen Abendessen.
Tag 2 – tiefer in den Dschungel
Am zweiten Tag endete nach einer kurzen Fahrt nach Atalaya vorerst unsere Busreise. Von nun an ging es mit dem Boot weiter. Unser Gepäck verladen, die Schwimmwesten angezogen und schon ging es durch die Strömungen des Rio Alto Madre de Dios (oder auch Jakumama) zur eigenen Lodge von Amazon Peru Travellers. Im Dschungel versteckt zeigte sich uns diese Oase bei strahlendem Sonnenschein. Die einfachen Hütten sind von unzähligen tropischen Fruchtbäumen umgeben und versprühen ein Gefühl vom Paradies – unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte.
Dort angekommen, unternahmen wir zunächst eine einstündige Wanderung durch den Dschungel. Mein Highlight war hier neben weiteren Affen definitiv die grüne Viper. Diese hochgiftige, kleine Schlange war in ihren Tarnfarben kaum zu erkennen und entspannte seelenruhig neben dem Weg. Anschließend fuhren wir mit dem Boot weiter flussaufwärts und wanderten zu einer paradisichen Lagune, von der aus wir ein Floß zur weiterfahrt nutzten. Auf der kurzen Floßfahrt hielten wir Ausschau nach Kapiwaras, die sich jedoch leider zu tief im Dschungel versteckten. Jedoch hielt auch dieser Dschungelabschnitt immer wieder weitere spannende Überraschungen, vor allem fedriger Natur, bereit. So hielten wir an, beobachteten Vögel mit dem Fernglas oder kletterten auf einen Beobachtungsturm, um uns eine fachkundige Erklärung von „Cleber“ zu den immer wieder neu entdeckten Vögeln anzuhören. Nachdem wir uns vom letzten Vogel, einer Eule, verabschiedeten, ging es mit dem Boot zurück zur Lodge.
Die kurze Entspannung in den Hängematten und ein leckeres Abendessen gaben uns neue Kraft für die letzte Tagesaktivität – eine Nachtwanderung. Hier entdeckten wir den Dschungel nochmal ganz neu. Die zahlreichen nachtaktiven Frösche, Spinnen, Insekten und Reptilien weckten unseren Entdeckerdrang und so leuchteten wir mit unseren Taschenlampen alle Blatter, Bäume und Büsche ab. Wir waren so begeistert von dem zu neuem Leben erwachten Regenwald, dass wir fast doppelt so lange wie geplant dafür brauchten.
Nachdem wir uns anschließend bereits in unsere Zimmer verabschiedet hatten, erschien das größte Tier der Tour direkt vor unserer Zimmertür. Ein Gast der Gruppe entdeckte es, weckte alle und wir konnten unseren Augen kaum glauben. Vor unserer Veranda stand ein verträumtes, niedlich daher schauendes Tapir. Es schien Freude an der Lodge und ihren zahlreichen tropischen Fruchtbäumen zu finden und ließ sich von uns nicht stören.
Das Zwischenfazit nach zwei Tagen fällt durchweg positiv aus. Die Stimmung in der achtköpfigen Gruppe ist sehr gut. Dies liegt einerseits daran, dass wir jeden Tag so viel Neues und Spannendes sehen, aber auch an dem kompetenten Guide, der jedes Tier zu kennen scheint, wie auch dem witzigen Koch, der uns mit fantastischem Essen (für uns ganz tolle vegetarische Alternativen) verwöhnt. Wir freuen uns auf die kommenden zwei Tage!
Maier Sports ist als Hosenspezialist bekannt und bietet mit der Fortunit Short ein 135g leichtes Produkt, welches optimal ins Profil passt.
Der Extremtest auf dem PCT
Was die Short in der Theorie vor dem Trail versprochen hat, hielt sie auch auf dem Trail. Sie ist wirklich eine extrem bequeme Wanderhose die ich sehr gerne getragen habe. Das elastische mSTRETCH Tec 2 light Material fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an und es gab keine Scheuerpunkte. Zusätzlich trocknet das Material wirklich sehr schnell! Nach etwa 1100km durch die gebirgige Wüste war dann leider für die Fortunit Short von Maier Sports Schluss auf dem PCT. Im Schrittbereich hat sich durch die intensive und tägliche (!) Nutzung ein großes Loch gebildet, welches immer größer wurde.
Der Outdoor-Spezialist aus der baden-württembergischen Gemeinde Köngen ist vor allem für eins bekannt: Hosen! So bietet der Hosenspezialist viele verschiedene Passformen und für jedes Abenteuer und jede Aktivität eine passende Hose. So sagt Maier Sports selbst: „Wir verstehen uns als DER Outdoorhosen-Spezialist und haben den Anspruch, die weltweit anerkannteste Funktionshose für dein Outdoor-Erlebnis herzustellen.“ Gleichzeitig beinhaltet das Sortiment auch weitere Produkte, wie Jacken, Mid- und Baselayer.
Seit 2011 ist Maier Sports Teil der Fair Wear Foundation und setzt sich aktiv für faire Arbeitsbedingungen ihrer Angestellten und Produktionsstädten ein.
Ich habe die Fortunit Short von Maier Sports auf den PCT wirklich gerne getragen. Sie weist einen sehr hohen Tragekomfort auf, ist super leicht und trocknet extrem schnell. Leider hat sich nach einem Monat ein abnutzungsbedingtes Loch im Schrittbereich gebildet, welches sich dann weiter vergrößert hat und die Hose ausgetauscht werden musste.
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Maier Sports und Rainer Bommas PR. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
ARTILECT ist ein Kreativstudio für Bekleidung, das auf Erfahrungen der Vergangenheit zurückgreift und gleichzeitig die Zukunft stark in den Fokus nimmt. Ihr Motto: Wenn wir uns lebendig fühlen, finden wir Erfüllung. Auf der ISPO hatten wir die Möglichkeit ein kurzes Gespräch mit Trent Bush (Gründer von Artilect) zu führen, dass uns deutlich vor Augen geführt hat, mit welcher Begeisterung und welchem Know-how bei Artilect gearbeitet wird.
Warum die Boulder 125 Boxershort von Artilect auf dem PCT?
Auf dem Pacific Crest Trail wird die Boxershorts oft, lange und bei schweißtreibenden Aktivitäten getragen. Aus diesem Grund habe ich mich für die Boulder 125 Boxershort von Artilect entschieden, welche eine moderne, eng anliegende Passform hat und durch das ultraleichte Nuyarn-Merino-Gewebe besonders zu dem Trail und seinen Anforderungen passt. Dies liegt vor allem an der Atmungsaktivität, dem Gewicht (57g, nachgewogen), dem Tragekomfort, der schnellen Trocknungszeit sowie der Geruchsneutralität der Merinowolle. Zudem hat mich das Material, die Funktionalität und Verarbeitung bereits bei der selben Serie der T-Shirts von Artilect überzeugt und so fiel auch die Wahl der Boxershorts leicht.
Die Boxershorts hat eine eng anliegende Passform, die ich beim Wandern immer sehr bevorzuge! Natürlich hat diese im Laufe der zurückgelegten 5000km ein wenig nachgelassen, was jedoch kaum vermeidbar ist. Zusätzlich lag es jedoch sicher auch an meinem extremen Gewichtsverlust auf dem Trail (-16kg).
Das verwendete Nuyarn-Merino ist meiner Meinung nach absolut genial, da es geruchshemmend und super weich ist! Zusätzlich ist es sehr langlebig und so habe ich nach dieser Extremwanderung trotz häufiger Nutzung kein Loch! Die Passform in Kombination mit dem tollen Material zeichnet für mich dieses tolle Produkt aus, welches ich sehr gerne beim Wandern auf dem PCT getragen habe!
Die herausragende Bluesign®-zertifizierte Nuyarn-Merino-Technologie mit 125 GSM sorgt für
kuschelweichen Tragekomfort und ein hervorragendes Wärme-Gewichts-Verhältnis. Zudem trocknet der
Stoff fünfmal schneller und ist extrem langlebig
Superfeine, mulesingfreie, australische Merinowolle mit 18 Mikron für maximale Weichheit und hohen
Tragekomfort
Super Stretch-Komfort, aber trotzdem formfest
Moderne Passform, die wenig Haut zeigt
Strategisch platzierte Einsätze für atmungsaktiven Tragekomfort
Nicht einschneidende Flatlocknähte
Zwickel im Schritt
Waschmaschinenfest
Gewicht: 57g (nachgewogen)
Nuyarn – die Merinorevolution
Wie bei vielen seiner Produkten verwendet Artilect auch bei diesem Nuyarn. Doch was genau ist das und was macht es so besonders? Nuyarn® ist eine Spinntechnik, welche modernste Technologie und die natürlichen Eigenschaften der Merinowolle vereint. Während beim traditionellen Spinnverfahren die Leistungsfähigkeit der Merinowolle zum Teil „herausgedreht“ wird, setzt das in Neuseeland entwickelte patentierte Spinnverfahren Nuyarn® auf einen Herstellungsprozess, bei dem Synthetikfasern ohne Drehung mit Merinogarn umwickelt werden. Bei der dabei entstehenden einzigartigen Struktur bleiben die natürlichen Leistungseigenschaften der Merinowolle erhalten. Die unglaublich feinen 2-fädigen, unverzwirnten Garne sind dabei im Vergleich zum traditionellen Merinogarn deutlich widerstands- und abriebfester, trocknen schneller, sind elastischer, atmungsaktiver und haben eine bessere Wärmespeicherung.
Fazit
Eine gute Boxershorts auf Wanderungen, wie dem Pacific Crest Trail, wird häufig unterbewertet. Jedoch stellt sie die Basis für ein Wandern ohne Scheuerstellen dar. Die ultraleichte Boulder 125 Boxershort von Artilect hat mich durch ihren großartigen Tragekomfort, ihre Passform, Leichtigkeit, die verwendeten Materialien und Langlebigkeit absolut überzeugt! 👍
Werbehinweis Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Artilect und Rainer Bommas PR. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Ein traumhafter See, hinter dem ein schneebedeckter Vulkankegel majestätisch in die Höhe ragt – die Einstimmung auf unsere atemberaubende Expedition in Süd-Chile könnte kaum besser sein.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Der Vulkan Villarrica
Der Name des Vulkans Villarrica in der Muttersprache der Mapuche (Einwohner des Gebiets seit über 10.000 Jahren), ist Rukapillan, was das Haus der Geister bedeutet. Die Mapuches glauben, dass gewöhnliche Menschen, wenn sie sterben, als Tiere wiedergeboren werden. Diejenigen, die viel zur Gemeinschaft beigetragen hatten, die gute Führer gewesen waren, entweihten und verschmolzen in das Universum, ohne wiedergeboren zu werden. Diejenigen, die eine schlechte Vergangenheit hatten und negative Dinge für die Gemeinschaft getan hatten, diese Seelen gingen zum Krater des Villarrica-Vulkans, einem großartigen Geist, der Karmas und Seelen reinigt und für Ordnung in der Gemeinschaft sorgt.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Heute gilt der Vulkan Villarrica oder Rukapillan als einer der aktivsten und zugleich gefährlichsten Vulkane Südamerikas. Mit modernster Ausrüstung wird der Vulkan dabei von Experten permanent kontrolliert und die Aktivität eingestuft. So gibt es einen grünen, orangenen und roten Punkt bis zu dem man auf dem Vulkan vor dem Krater aufsteigen darf. Bei zu großer Gefahr wird der Vulkan gänzlich gesperrt. Für uns war ein Aufstieg bis zum orangenen Punkt, etwa 500m vor dem Gipfel, möglich.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Der Aufstieg
Um 6:30 morgens ging es bei Zenit im Wandermekka Pucón in Chile los. Die mitgebrachten Speisen, Getränke und Kleinigkeiten wurden schnell im Rucksack verstaut, den die Agentur bereits mit Eisaxt, Regenhose, Windjacke, Helm und Steigeisen vorbereitet hatte. Mit zwei Guides und fünf Abenteurern ging es etwa 45 Minuten via Minivan die Bergstraße zum Pass hinauf.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Oben angekommen schnürten wir die zur Verfügung gestellten Bergstiefel und erreichten nach etwa 30 Minuten einfacher Wanderzeit auf unbefestigten Straßen und durch schönen Wald die Schneegrenze des Vulkans Villarrica. Der majestätische Krater mit leicht aufsteigendem Dampf war fortan stets vor uns. Im Zick-Zack ging es durch den Schnee entlang des steilen Hangs. Immer wieder blieben wir stehen, legten Pausen ein, aßen etwas, genossen die atemberaubende Aussicht und setzten anschließend unseren Aufstieg fort. Nach etwa vier Stunden und 7km mit über 1100 Höhenmetern erreichten wir unser Ziel und genossen bei herrlichem Wetter unsere Brotzeit bei einem wunderschönen Panorama. Unsere super freundlichen und zu zahlreichen Späßen aufgelegten Guides erklärten uns welche Seen, Berge und weiteren Vulkane wir von hier sahen und erzählten uns die Bedeutung des Vulkanes in der Mythologie der einheimischen Mapuche.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Während üblicherweise der Abstieg von einem schneebedeckten Berg nicht zu unseren Lieblingsaktivitäten gehört, war dies hier gänzlich anders – er war ein weiteres Highlight! Es hieß Regenhose und Windjacke an und nach einer kurzen Einführung ging es in Windeseile mit einer bremsenden Eisaxt den Vulkan hinunter. Die Abfahrt hat unglaublich viel Spaß gemacht und verbesserte die ohnehin schon gute Stimmung in der Truppe noch weiter. Die letzten Meter ging es schließlich wieder auf befestigtem Wege zurück zum Minivan und wir erreichten Pucón bereits gegen 16 Uhr.
(c)be-outdoor.de – Mateo und Elena Villaricca
Fazit
Wir können eine Expedition auf den atemberaubenden Vulkan Villarrica mit der Agentur Zenit sehr empfehlen. Die zur Verfügung gestellte Ausrüstung war sehr hochwertig und die Guides einfach nur spitze! Neben stets gut verbreitender Laune verfügen sie über hervorragende Kenntnisse am Berg und sind alle professionell ausgebildete Bergführer. Wir haben uns stets sicher gefühlt und konnten ihre guten Erklärungen immer schnell umsetzen.
Wir (@Mateo und Elena) haben es geschafft – 4277km zu Fuß auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada (hier zum Reisebericht). Mit dabei als treuer Sonnenschutz: die Zenith Sun Cap von La Sportiva. Hier schreibe ich über meine Erfahrung mit der Kappe und erzähle euch, ob ich mit diesem einzigartigen Sonnenschutz nach einem Extrem-Produkttest zufrieden bin.
Anforderungen an die Kappe auf dem PCT
c)be-outdoor.de_Mateo_LaSportiva_Zenith
Der Pacific Crest Trail ist eine recht trockener Fernwanderweg bei dem man auf vielen Abschnitten intensiv der Sonne ausgesetzt ist. Der sonnenintensivste Abschnitt war dabei auf den ersten etwa 1100km von Campo durch die Mojave Wüste nach Kennedy Meadows. Aber auch der letzte Abschnitt (~1000km), auf teilweiße über 4000 Höhenmetern, entlang der Bergkämme der Sierra Nevada war eine Teilstrecke ohne jeglichen Sonnenschutz von Bäumen.
Die Anforderung an die Zenith Sun Cap von La Sportiva waren somit extrem hoch und lagen darin, mich vor der Sonne in der Wüste und dem Gebirge zu schützen und haben mir die Möglichkeit geboten, mich durch den abnehmbaren Seitenschutz flexibel an die Bedingungen anzupassen.
Der Praxistest
(c)be-outdoor.de_Mateo_LaSportiva_ZenithCap_6
Die Zenith Sun Cap von La Sportiva ist eine technische Kappe, welche von Athleten, Läufern und Extremsportlern gemeinsam mit La Sportiva entwickelt wurde. Im Vordergrund steht hier der Schutz vor der Sonne und die Flexibilität und Anpassung an die gegebenen Umstände, genau das, was ich brauchte. Besonders gut hat mir das hochwertige, umweltfreundliche Material aus recyceltem Polyester hervorzuheben, welches mich mit seinem UPF50+ Schutz vor der intensiven Sonnenbestrahlung schützte. So habe ich es vor allem im ersten Abschnitt der gebirgigen Wüste zu schätzen gewusst, meinen Nacken, Schultern und die seitlichen Gesichtspartien mit Hilfe des verstaubaren Sonnenschutzes zusätzlich zu schützen. Wurde dieser nicht gebraucht, habe ich ihn einfach in dem Reißverschlussfach am Hinterkopf verstaut.
Auch wenn durch die enorme Anstrengung und die ausgesetzte Hitze mit wenig Schatten ein starkes Schwitzen nicht ausbleibt, war festzustellen, dass es keinen Hitzestau unter der Kappe gab und die Atmungsaktivität hervorragend war!
Die Zenith Sun Cap von La Sportiva war für mich die absolut perfekte Kappe auf dem Pacific Crest Trail! Zum einen war sie eine schöne, modische Kappe. Zum Anderen habe ich ihre Flexibilität durch den ausrollbaren Nacken-, Schulter- und Seitenschutz geliebt! Sicherlich war ich mit diesem nicht der Modischste auf dem Trail, er hat mir jedoch einen unglaublichen Schutz geboten! Auch von anderen Thruhikern wurde ich häufig auf dieses Feature angesprochen und die Meisten waren begeistert und haben eine solche Kappe noch nie zuvor gesehen. Gemeinsam mit dem zusätzlich gewanderten Oregon Coast Trail war die Kappe insgesamt 6 Monate und fast 5000km täglich (!) auf meinem Kopf. Dabei hat sie nach einiger Zeit etwas an Farbintensität verloren, was bei den Extrembedingungen jedoch ganz normal ist. Von mir einen Daumen hoch für diese Kappe!👍
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit La Sportiva. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Der Praxis-Test hätte bei einer Strecke von 5.000km (+Oregon Coast Trail) zu Fuß, einer Dauer von 6 Monaten und dem Durchlaufen unterschiedlichster Klima- und Vegetationszonen zu verschiedenen Jahreszeiten kaum anspruchsvoller sein können.
Trotz der fordernden Bedingungen waren die Black Diamond Wind Hood GridTech Handschuhe absolut perfekt für uns. Der erste Grund ist das Gewicht. Mit lediglich 55g pro Paar fallen sie kaum ins Gewicht und sind für uns Grammjäger in diesem Punkt schwer zu schlagen.
Neben der Leichtigkeit bieten die hochfunktionellen Handschuhe eine tolle Kombination aus einem angenehmen Fleece-Handschuh und einer wind- und wasserabweisenden Überziehkappe. Der Fleece-Handschuh fühlt sich sehr weich an, weist durch die integrierten Luftkanäle eine hohe Atmungsaktivität auf uns speichert Wärme. Auf der Hand-Innenfläche befindet sich eine griffige Silikonhandfläche, wodurch das Nutzen der Wanderstöcke weiterhin gut funktioniert. Mit etwas Geduld war hier sogar eine simple Smartphone-Steuerung möglich. Wir nutzten den Fleece-Handschuh bei Temperaturen um 10°C.
Waren die Temperaturen kühler oder der Wind deutlich stärker, zogen wir die Pertex® Quantum Pro-Überziehkappe über die Fleece-Handschuhe. Diese halten nicht nur den Wind ab, sondern schützen auch vor leichtem Regen und wärmen die Hände zusätzlich. Diese ist am Daumen befestigt und man kann sie bei milderen Temperaturen einfach zusammenrollen und an der Handschuhoberseite verstauen.
Das Leitbild des Unternehmens verrät bereits viel über die Nachhaltigkeitseinstellung von Black Diamond. Denn ihnen ist der Stil, mit dem sie ihre Ziele erreichen, genauso wichtig wie das Erreichen dieser Ziele selbst. Aus diesem Grunde haben sie eine innovative Herangehensweise an die Herstellung von Ausrüstung mit einer einzigartigen Unternehmensphilosophie gepaart – für den Erhalt, den Schutz und den Zugang zum Berg, Kletterfelsen und zur freien Natur bei gleichzeitiger Minimierung ihres ökologischen Fußabdrucks.
Fazit
Der WIND HOOD GRIDTECH Handschuhe von Black Diamond ist ein absolutes Leichtgewicht (55g) unter den Funktionshandschuhen. Er besticht zudem durch die bequemen Fleece-Handschuhe, welche sich durch die winddichte und wasserabweisende Überziehkappe optimal an alle Bedingungen anpassen lassen. Wir denken, dass das Produkt durch die Kombination von Leichtigkeit und Anpassungsfähig der perfekte Begleiter für eine abwechslungsreiche Wanderung wie den PCT ist.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Black Diamond. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Für uns, @Mateo und Elena, ging gerade unsere Extremwanderung auf dem Pacific Crest Trail – zu Fuß von Mexiko nach Kanada – (Reisebericht hier) zu Ende. Mit einer Zusatzwanderung auf dem Oregon Coast Trail (wir mussten auf die Schneeschmelze warten) kamen wir auf etwa 5000km zu Fuß, in denen mich die Taiss IN Hooded Daunenjacke von Mammut an einigen kalten Tagen, auf windigen, schneebedeckten Gipfeln, Morgenstunden um den Gefrierpunkt und vor allem kalten Nächten warm gehalten hat!
Der Pacific Crest Trail beinhaltet auf seinem Weg von Mexiko nach Kanada jegliche Klimaextreme. Für die ersten 1.000 Kilometer durch die Hochgebirgswüste war eine gute Isolationsjacke vor allem für die Morgen- und Abendstunden, wie auch für die kalten Nächte wichtig. Auf den zahlreichen weiteren Gebirgskämmen und Gipfeln in Oregon und Washington sowie vor allem im Hochgebirge der Sierra Nevada im September war eine gute Isolation essentiell. Mit einer Kombination aus hochwertigen 900+ Cuin (Bauschkraft) Daunen, einer zusätzlichen synthetischen Füllung und einem wasserabweisendem Außenmaterial (schützt die sensiblen Daunen) bei minimalem Gewicht bot mir die Taiss IN Hooded Daunenjacke von Mammut eine herausragende Isolationsmöglichkeit mit optimalem Wärme-Gewichts-Verhältnis für meine Bedürfnisse auf dem Pacific Crest Trail.
Produkttest
(c)be-outdoor.de_Mateo_Mammut_TaissIn_5
Der Pacific Crest Trail startete an der Grenze zu Mexiko gleich mit einer für den PCT zu dieser Jahreszeit untypisch eiskalten Nacht mit gefrorenen Zeltwänden und Temperaturen von -6°C. So war ich in der ersten Nacht bereits unglaublich froh diese Daunenjacke zu haben, die mich über die Nacht in meinem Quilt warm hielt. Der gute Eindruck der ersten Nacht bestätigte sich über den gesamten Trail und so kann ich jetzt nach dem Trail sagen: ich bin unglaublich froh, diese warme und bequeme Daunenjacken in den vergangenen sechs Monaten als Begleiter gehabt zu haben!
Dabei ist das beeindruckendste an der Jacke das unglaubliche Wärme-Gewichts-Verhältnis. So wird hier ultraleichtes, abriebfestes Ripstop-Nylon und Gänsedaune mit 900 cuin Bauschkraft (sehr hochwertig!) kombiniert. Zusätzlich ist eine synthetische Füllung clever an Stellen plaziert, die besonders viel aushalten müssen und an denen eine zusätzliche Isolierung wichtig ist. So sieht die ultraleichte (293g) Daunenjacke auch nach diesem Extremtest über sechs Monate noch hervorragend aus, ist in einem sehr guten Zustand ohne Löcher und weist weiterhin eine grandiose Isolation auf! Ich denke, dass hier das wasserabweisende Toray Rip-Stop-Material ein wichtiger Schutz vor Feuchtigkeit für die Daunen war und generell auch einen positiven Einfluss auf die Langlebigkeit dieses Produkts hat.
90 g 90/10er Gänsedaune mit 900 cuin Bauschkraft und 80 g/m² ECOLoft Flex SR (Schulter-, Kapuzen-, Unterarm- und Ärmelbereich)
Mammut
Mammut wurde 1862 in der Schweiz gegründet. Heute zählt es zu den Premium-Outdoor-Unternehmen und ist bei Bergsportler:innen bekannt für seine qualitativ hochwertigen Produkte, die den Bedürfnissen von Outdoorfans entsprechen. Auch im Ultraleichtsegment bietet Mammut zahlreiche hochwertige Produkte, wie die getestete Taiss IN Hooded Daunenjacke oder den dünnen, hochfunktionellen Midlayer Aenergy FL Half Zip Longsleeve an.
Fazit
Die Taiss IN Hooded Daunenjacke von Mammut sieht nicht nur optisch hervorragend aus, sondern hat mir auch über den gesamten Pacific Crest Trail eine überragende Isolation gebotenj! Man merkt, dass Mammut hier nur die hochwertigsten Materialien verwendet und so eine langlebige Isolationsjacke entwickelt hat, die ich jedem Abenteurer empfehlen kann! Wird sie einmal nicht gebraucht, lässt sich dieses ultraleichte Produkt sehr klein zusammenpacken und platzsparend im Rucksack verstauen.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mammut und Dani O. Kommunikation. Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Auf dem frisch abgeschlossenen Abenteuer habe ich die Classic Thermal Merino Baselayer Hose für Herren von Smartwool getestet. So viel sei schon einmal gesagt: mit Temperaturen von teilweise -9°C, einer Dauer von 6 Monaten, insgesamt 5000 zurückgelegten Kilometern (+ Oregon Coast Trail) und Berggipfeln auf 4421m Höhe hätte der Test kaum extremer und intensiver sein können!
Warum Smartwool?
Das Outdoor-Unternehmen Smartwool hat als erstes Ski-Funktionsstrümpfe aus Merinowolle hergestellt und damit die Sparte revolutioniert und das Verhältnis zwischen Outdoor-Begeisterten und ihren Füßen unwiderruflich verändert. Die erkennbare Begeisterung für das Material Merino und die daraus resultierende Erfahrung in der Herstellung hat uns überzeugt, die Merino Produkte von Smartwool auf dem Pacific Crest Trail zu testen.
Ich habe die Classic Thermal Merino Baselayer Hose für Herren von Smartwool auf dem Pacific Crest Trail als warme Schlafhose verwendet. Smartwool verwendet bei dieser 100% Merinowolle und sein dickstes und wärmstes Garn (250er Merino), welches sich auf der Haut sehr weich anfühlt. So hielt es mich auch auf den höchsten und kältesten Berggipfeln und -pässen wärm. Dabei ist es nicht nur warm, sondern auch atmungsaktiv, transportiert Schweiß vom Körper ab und liegt bei kaltem Wetter äußerst bequem auf der Haut auf. Vor allem auf den ersten 1100km durch die Hochgebirgswüste und den letzten 1000km über die Bergkämme der Sierra Nevada im September war ich sehr froh, mich für die wärmste Variante von Smartwool entschieden zu haben!
Zusätzlich gibt es auf dem wilden PCT meist nur etwa einmal pro Woche die Möglichkeit sich zu duschen. Hier ist die Eigenschaft der Geruchsneutralität der Merinowolle Gold wert!
Mit Merino gefütterter, elastischer Innenbund und klassischer Eingriff
Flatlocknähte für weniger Scheuern
Schrittlänge Größe Medium: 76 cm (30“)
Gewicht: 228 Gramm
Fit: Eng
Land der Herstellung: Vietnam
Besondere Eigenschaft von Merinowolle
Merinowolle hat unglaubliche Eigenschaften.
Sie wärmt und schützt den Körper vor Kälte.
Sie leitet beim Schwitzen die Feuchtigkeit nach außen und staut keine Feuchtigkeit, wodurch
sie auch geruchsneutral bleibt, sogar nach mehrwöchigen Wanderungen.
Nachhaltigkeit
Smartwool hat sich einer nachhaltigen Produktion von Kleidung verschrieben. Deshalb wird ihr Handeln – von der Produktentwicklung bis hin zur Lieferkette – von Maßnahmen begleitet, die sicherstellen, dass sie aktiv nachhaltigere Wolle und Beschaffungslösungen für ihre Marke und die Industrie schaffen. Weiterführend arbeitet Smartwool mit ZQ Merino zusammen, um sicherzustellen, dass die Schafe, die ihre Wolle produzieren, tiergerecht behandelt werden, dass die Züchter von Wollschafen fair behandelt werden und, dass die landwirtschaftlichen Betriebe daran arbeiten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.
Fazit
Wie bei allen anderen von Smartwool getesteten Produkten bin ich auch mit der Classic Thermal Merino Baselayer Hose für Herren super zufrieden! Man merkt, dass Smartwool ein absoluter Spezialist bei der Verarbeitung von Merinowolle ist. Die Baselayer Hose hat mir in meinem Quilt (Komforttemperatur: -1°C) hervorragende Dienste geleistet! Zudem weist diese nach diesem Extremtest keine Löcher auf. Also zusätzlich einen 👍 hoch für die Langlebigkeit der Baselayer Hose!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Smartwool. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Insgesamt habe ich die Merino Sport 150 Boxershorts von Smartwool über weite Strecken in den vergangenen 6 Monaten und über etwa 5.000km (+Oregon Coast Trail) getragen. Die Boxershorts ist einfach nur bequem! Durch den elastischen Bund ist sie eng anliegend und sitzt gut an der Hüfte, wie auch an den Beinen. So hatte ich zu keiner Zeit Probleme mit Scheuerstellen. Durch die Komposition aus Merinowolle (56%) und Polyester (44%) fühlt sie sich auf der Haut weich an und ein optimaler Tragekomfort ist gegeben!
Bei zwei mitgenommenen Unterhosen (ja, so ist das leider auf einem Fernwanderweg) war ich begeistert, dass sie mir bis zum Ende erhalten blieb. Natürlich litt die enge Passform nach einigen tausend Kilometern und zum Ende hatte ich auch ein Loch im Schrittbereich – aber nach 5000km ist das denke ich in Ordnung!
Außerdem habe ich die schnelle Trockenzeit noch einer Wäsche ebenfalls sehr zu schätzen gewusst.
Eigenschaften
(c) Smartwool Merino Sport Boxershorts grau
Doppellagig gearbeiteter Einsatz an der Vorderseite für zusätzlichen Halt
Mit Merinowolle gefütterter, elastischer Bund
Flatlocknähte für weniger Scheuern
Schrittlänge Größe Medium: 10 cm (4“)
Gewicht: 0.076 kgs
Fit: Eng
Land der Herstellung: Vietnam
Besondere Eigenschaft von Merinowolle
Merinowolle hat unglaubliche Eigenschaften.
Sie wärmt und schützt den Körper vor Kälte.
Sie leitet beim Schwitzen die Feuchtigkeit nach außen und staut keine Feuchtigkeit, wodurch
sie auch geruchsneutral bleibt, sogar nach mehrwöchigen Wanderungen.
Warum Smartwool?
Das Outdoor-Unternehmen Smartwool hat als erstes Ski-Funktionsstrümpfe aus Merinowolle hergestellt und damit die Sparte revolutioniert und das Verhältnis zwischen Outdoor-Begeisterten und ihren Füßen unwiderruflich verändert. Die erkennbare Begeisterung für das Material Merino und die daraus resultierende Erfahrung in der Herstellung hat uns überzeugt, die Merino Produkte von Smartwool auf dem Pacific Crest Trail zu testen.
Nachhaltigkeit
(c)be-outdoor.de_Mateo_Smartwool_Boxershort_2
Smartwool hat sich einer nachhaltigen Produktion von Kleidung verschrieben. Deshalb wird ihr Handeln – von der Produktentwicklung bis hin zur Lieferkette – von Maßnahmen begleitet, die sicherstellen, dass sie aktiv nachhaltigere Wolle und Beschaffungslösungen für ihre Marke und die Industrie schaffen. Weiterführend arbeitet Smartwool mit ZQ Merino zusammen, um sicherzustellen, dass die Schafe, die ihre Wolle produzieren, tiergerecht behandelt werden, dass die Züchter von Wollschafen fair behandelt werden und, dass die landwirtschaftlichen Betriebe daran arbeiten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.
Fazit
Die Smartwool Merino Sport Boxershorts war ein absoluter „no-brainer“ auf dem PCT. Sie war total bequem und ich hatte auf Grund ihrer engen Passform einen hohen Tragekomfort und keine Probleme mit Scheuerstellen. Zum Ende des PCT kam sie dann schließlich doch an ihre Grenzen, es bildeten sich erste Löcher und die enge Passform war nicht mehr ganz gegeben – nach 5.000km ist dies jedoch völlig normal.
(c)be-outdoor.de_Reisebericht_Mateoundelena_37
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Smartwool. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Während der Vorbereitungen auf unser Abenteuer Pacific Crest Trail (Reisebericht hier) haben wir, @mateoundelena, nach einer leistungsstarken, robusten, multifunktionalen und genauen Multisportuhr gesucht. Nach 5000km zu Fuß können wir mit Gewissheit sagen: Mit der Suunto 9 Peak Pro GPS-Multisportuhr haben wir genau dies gefunden. Darüber hinaus war sie eine elegante und äußerst nachhaltige Begleitung. Mehr zu unserem Produkttest erfahrt ihr hier!
Suunto – ein Unternehmen für Abenteurer
Das finnische Unternehmen Suunto, welches seinen Ursprung 1936 in der bahnbrechenden Entdeckung und Entwicklung eines neuen Verfahrens für die Herstellung von flüssigkeitsgefüllten Kompassen hat, steht heute an der Spitze des Designs und der Innovation von Sportuhren, Tauchcomputern und Instrumenten, die weltweit von Abenteurern verwendet werden. Dabei gehen Innovation und Ästhetik stets Hand und Hand. Gleichzeitig spiegeln die Uhren ihre nordische Identität wider, da sich sowohl der Sitz als auch das Werk immer noch in Finnland befindet.
Das Produkt – #Adventure starts here
(c)be-outdoor.de_Mateo_Suunto_9PeakPro_5
Besonders ansprechend war von Anfang an, dass die Suunto Peak 9 Pro GPS-Multisportuhr über eine schnelle und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche verfügt, die beste Akkulaufzeit ihrer Klasse aufweist und ein Gehäuse besitzt, welches auf höchste Widerstandsfähigkeit getestet wurde. Darüber hinaus ist alles in einem ultradünnen (10,8mm) und eleganten Gehäuse verpackt und ihr Gewicht liegt gerade mal bei 55g (Titanmodell; 64g Stahlmodell).
Die Konzeption der GPS-Multisportuhr hat uns, neben Innovation und Design, besonders angesprochen, da sie darauf ausgerichtet ist, langlebig und reparierbar zu sein, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Ein für uns unglaublich wichtiger Aspekt, der verdeutlicht, wie wichtig dem Unternehmen ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln ist. Weiterführend wird die 9 Peak Pro aus den hochwertigsten Materialien hergestellt und gemäß Militärstandards folgenden Tests unterzogen: Temperaturschock, Fall, Druck, Sand, Eis und Salzbeständigkeit.
Wie bereits Eingangs erwähnt, war die lange Akkulaufzeit ein entscheidender Faktor, da wir nur in unregelmäßigen Abständen die Möglichkeit hatten zu laden. Die Suunto 9 Peak Pro verfügt über drei Batteriemodi: Performance, Endurance und Tour. Bei täglichem Gebrauch hält die Batterie der Uhr 21 Tage, bevor sie aufgeladen werden muss, zeichnet sie jedoch auf unterscheidet sich die Dauer je Modi. Im Performance-Modus 40 Stunden, 70 Stunden im Endurance-Modus und 300 Stunden im Tour-Modus. Durch die Möglichkeit, einen Modi sowie einen Batteriemodus personalisieren zu können könnten wir unglaublich flexibel reagieren und hatten stets einen verlässlichen Begleiter an unserer Seite. Dies war wichtig, da die GPS-Multisportuhr in Teilen auch unsere Verbündete bei der Orientierung war. Bei der Nutzung stellte sie eine sehr hohe Genauigkeit unter Beweis und das auch unter schwierigen GPS-Bedingungen, da sie sich mit bis zu vier Satellitensystemen (GPS, GLONASS, GALILEO, BEIDOU) und bis zu 32 einzelnen Satelliten gleichzeitig verbinden konnte.
Ultra dünn: 10,8 mm (ohne HR-Kuppel). Bildschirmgröße: 1,2″
Gewicht: das Titanmodell 55 g und das Stahlmodell 64 g
GPS-Uhr mit dem geringsten CO2-Fußabdruck auf dem Markt: Gesamt-CO2-Emissionen im Lebenszyklus nur 7,5 kg
Vollständiger Kohlenstoffausgleich in einem Wiederaufforstungsprojekt mit Verified Carbon Units (*geprüft durch das internationale Verifizierungsprogramm, das die Qualität von Kohlenstoffausgleichsprojekten sicherstellt) über Tree-Nation
Getestet nach dem höchsten militärischen Standard für Widerstandsfähigkeit (*MIL-STD-810H). Liste der Tests hier
Tägliche Aktivitätsaufzeichnung: Schritte, Herzfrequenz, Schlaf, Kalorien, Stress und mehr
Extrem schnelles Aufladen: 100% Akku in 1 Stunde oder 10 Stunden Trainingszeit nach 10 Minuten Aufladen
Barometrischer Sensor
Software-Updates über das Internet
Hergestellt aus Saphirglas, Edelstahl und zwei Modellen aus Titan Grad 5
Wasserdicht bis zu -100 m
Neuer Schnorchel-Sportmodus, der Aktivitätsdaten bis zu -10 m aufzeichnet
97 Sportmodi zur Auswahl und die Möglichkeit, eigene Modi zu erstellen
Unser täglicher Modus
(c)be-outdoor.de_Mateo_Suunto_9PeakPro_8
Wir haben die Suunto 9 Peak Pro jeden Tag benutzt und so unsere gesamte Strecke auf dem Pacific Crest Trail und dem Oregon Coast Trail aufgezeichnet. Hier haben wir täglich den Sportmodus „Trekking“ im Bateriemodus „Performance“ verwendet. So konnte der Trail in seiner detailliertesten Version aufgezeichnet werden und wir bekamen die genausten Informationen. Für uns waren vor allem die bereits absolvierten Tageskilometer, Höhenmeter, sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit interessant. Auf diese Weise konnten wir zum Beispiel die Entwicklung des Pulses entlang des Trails, wie auch den Unterschied zwischen niedrigeren Regionen (Desert, Oregon) und der Sierra Nevada auf über 4400 Metern beobachten.
Ebenfalls nutzten wir die Navigationsfunktion der Uhr, vor allem jedoch die Suunto App. Diese bietet sehr gutes topographisches Kartenmaterial. Hier haben wir auch einmal einen traumhaften Alternativ-Trail gefunden, als wir einen Abschnitt auf einer Strecke von etwa 20km auf Grund eines Feuers umgehen mussten. Auf dem anspruchsvollen und schneebedeckten Abschnitt über Mount San Jacinto (3302m) waren zudem die Lawinenkarten der App für eine sichere Navigation genial!
Nachhaltigkeit – Wenn Worten auch Taten folgen
„Suuntos Nachhaltigkeitsansatz zielt darauf ab, die positiven Effekte zu steigern und nicht nur die negativen zu reduzieren. […]“, sagt Brand Manager Antti Laiho.
Dass diesen Worten auch Taten folgen, kann man beispielsweise an der wirklichen sehr coolen Aktion des 1. Suunto Commuting Days (22.09.2022) erkennen, an welchem Suunto seine Coomunity einlud mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder zu laufen und so ihre CO2-Emmissionen zu senken. Eine Strecke von 380.000 km (ca. die gleiche Strecke wie von der Erde zum Mond) wurde an diesem Tag von Suunto-Uhren und Hammerhead-Fahrradcomputern aufgezeichnet. Dies entspricht einer Einsparung von 65.000kg CO2, was einem Äquivalent von 260 einstündigen Passagierflügen gleichkommt. Außerdem wurde die im Folgenden vorgestellte Uhr zu 100% aus erneuerbaren Energien in Finnland hergestellt und ihr CO2-Fußabdruck berechnet sowie im Anschluss vollständig mit verifizierten Kohlestoffeinheiten kompensiert.
Zudem veröffentlichte das Unternehmen kürzlich seinen ersten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht.
Fazit
Nach sechsmonatiger täglicher intensiver Nutzung hat die Suunto 9 Peak Pro GPS-Multisportuhr nicht einen Kratzer und die Akkuleistung ist nach wie vor herausragend! Hervorzuheben ist außerdem die enorm kurze Aufladezeit der Multisportuhr. Die Möglichkeit der Personalisierung und dadurch die Garantie eine für jede/n optimale Nutzung ist wirklich grandios und die Widerstandsfähigkeit ermöglichte ein unbeschwertes Wandern und Outdoorleben! Außerdem erleichterten die großen Symbole und Ziffern die Ablesbarkeit beim Wandern. Nicht zuletzt gefällt uns nach wie vor das zeitlose Design (auch hier ist eine Personalisierung möglich) unglaublich gut!
Die ideale Begleitung für den Pacific Crest Trail!
(c)be-outdoor.de_Reisebericht_Mateoundelena_37
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Suunto. https://www.suunto.com/de-de/ Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
In den vergangenen 6 Monaten haben wir, Mateo und Elena, etwa 5.000km zu Fuß zurückgelegt und sind den Pacific Crest Trail (Reisebericht hier), wie auch den Oregon Coast Trail gewandert. Auf den Wanderungen von Mexiko nach Kanada, sowie entlang der Küste Oregons regnet es eigentlich selten, im Extremniederschlagsjahr 2023 war jedoch alles anders. Hier unsere Bewertung der ultraleichten La Sportiva Odyssey Regenjacke (Damen, Herren).
Anforderungen an eine Regenjacke auf dem PCT
Während der Pacific Crest Trail in vielen Erfahrungsberichten eigentlich als eine recht „trockene“ Langstreckenwanderung beschrieben wird, hatten wir mit deutlich mehr Regen und Schnee zu kämpfen, als in den vorherigen Jahren. So starteten wir unsere Wanderung am 4. April bei -6°C in der Wüste, wurden einmal eingeschneit, waren einmal einem dreitägigen Hurricane ausgesetzt und liefen in der Sierra Nevada zeitweise fast täglich in regenreiche Nachmittagsgewitter.
Die Männerjacke hat eine Brusttasche mit Reißverschluss, die Frauenjacke eine Seitentasche mit Reißverschluss, sodass alles, was man braucht, einen Platz findet. Außerdem erhöhen reflektierende Details die Sicherheit bei schlechter Sicht.
Im Vorhinein haben wir uns nach reiflicher Überlegung für die Odyssey Gtx Jkt, die leichteste Hardshell-Jacke mit einer innovativen Gore-Tex® Active ShellTM Membran von La Sportiva, entschieden. Trotz deutlich mehr Regen als erwartet, blieb die Jacke zu 90% der Zeit in unserem Rucksack. Hierfür waren die Leichtigkeit (Damen, Größe M: 163g; Herren, Größe M: 188g) und das kleine Packmaß absolut genial! Trotz geringem Gewicht bietet die Regenjacke durch die verwendete Gore-Tex® Membran eine sehr guten Regenschutz, welcher für die meisten Gewitter und Schneefälle sehr gut war. Lediglich bei einem sinnflutartigen Regenfall im Yosemite Nationalpark waren wir auch unter der Jacke nass. Hier wurden jedoch sogar unsere Schlafsäcke nass, welche sich in unserem wasserabweisenden Rucksack + in Mülltüten + Drysacks befanden.
Zusätzlich diente uns die Odyssey Gtx Jkt von La Sportive als zuverlässige Windjacke und an ganz kalten Tage als zusätzliche Isolationsschicht über unserer Daunenjacke. Besonders im Gedächtnis bleibt mir hier der Aufstieg auf Mount Whitney (4421m), dem höchsten Berg der USA außerhalb von Alaska. Bei -4°C und 50km/h Wind ging es nachts/ am frühen Morgen auf den wunderschönen Berg hinauf. Leider peitschte der Wind dabei über den gesamten Aufstieg gegen uns und die Temperaturen fühlten sich noch deutlich niedriger an. Die hier als Windjacke verwendete Regenjacke war dabei ein wirklich wichtiger Windbreaker!
Was wir als zusätzlich sehr praktisch empfunden haben, ist die minimalistische, jedoch funktionale Reißverschlusstasche, in der sogar unser Handy beim Regen Platz fand.
Auf unserer Extremwanderung brauchten wir die La Sportiva Odyssey Gtx Jkt leider deutlich häufiger, als wir gedacht hätten. Umso glücklicher waren wir, diesen hochwertigen Regen-, wie auch Windschutz dabei zu haben! Brauchte man sie nicht, war sie durch ihr geringes Packmaß und ultraleichtes Gewicht kaum im Rucksack zu merken. Eine absolute Kaufempfehlung von uns für eine Langstreckenwanderung, wie den Pacific Crest Trail!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit La Sportiva. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Fünf Monaten waren wir, @mateoundelena, auf dem Pacific Crest Trail unterwegs. Was wir auf dem Weg von Mexiko nach Kanada durch die Wüste, Sierra Nevada und entlang des Kaskadengebirges erlebt haben; warum wir einen Monat „Pause“ machen mussten; wieso der Trail nach dem Erreichen der kanadischen Grenze für uns noch nicht vorbei war und vieles mehr erfahrt ihr hier!
Dabei geht es um unsere persönlichen Erfahrungen, Naturerlebnisse, das Kennenlernen von tollen Menschen, physische Grenzen, Trail-Essen, Gewichtsverlust und vieles mehr.
Ein Schwerpunkt der Vorbereitung ist die Zusammenstellung des passenden Equipments. Dabei haben wir versucht unser Gepäck so minimalistisch und leicht wie möglich zu halten. Insgesamt variierte unser Basisgewicht (Rucksackgewicht ohne Konsumgüter) je nach Abschnitt, da wir zum Beispiel manchmal einen Bärenkanister oder Mikrospikes und ein zusätzliches Fleece benötigten. Im Durchschnitt kommen wir jedoch beide auf ein Basisgewicht von etwas mehr als 5kg. Unsere detaillierte Packliste findet ihr hier: Packliste für den Pacific Crest Trail
Neben einem guten und leichten Gepäck ist natürlich auch körperliche Fitness wichtig. Wir lieben das Wandern, vor allem in den Bergen und machten vor dem PCT fast wöchentlich eine Tour in den Alpen. Generell gilt jedoch: Der Trail macht fit! Wer mit einer geringeren Fitness startet, ist am Anfang vielleicht etwas langsamer unterwegs, die Trailbeine tragen einen jedoch spätestens nach dem ersten Wüstenabschnitt (circa 1100km) auf ein nie dagewesenes Niveau.
Unser Weg von Mexiko nach Kanada
(c)be-outdoor.de_Reisebericht_Mateoundelena_1
Der Start – 1130km durch die Wüste
Am 4. April 2023 war es dann endlich soweit – die Tage der Theorie und Vorbereitung waren vorbei und es ging endlich auf den Trail. Startpunkt war der Grenzzaun zur mexikanischen Grenze, Nahe dem Dorf Campo in Kalifornien. Wir waren ganz schön nervös und voller Vorfreude – es war ein unglaubliches Gefühl, unseren Traum vom Pacific Crest Trail in die Tat umzusetzen und endlich auf dem Fernwanderweg mit vielen Gleichgesinnten unterwegs zu sein. Dabei waren neben heißen Tagen auch kalte Nächte (bis zu -9°C) auf dem Tagesprogramm. Somit fielen viele Nächte und manche Tage deutlich kälter aus, als für diese Jahreszeit üblich. Zusätzlich waren manche Abschnitte auf Grund des Rekordschneejahres in Kalifornien und Oregon sehr herausfordernd.
Auch wenn dieser Abschnitt in diesem Jahr mehr Schwierigkeiten bot, übte er eine unglaubliche Magie auf uns aus und zeigte sich landschaftlich sehr abwechslungsreich. Der Weg war bei weitem nicht flach und zur selben Zeit von verschneiten Berggipfeln, wie Mount San Jacinto (3302m) oder Mount Baden Powell (2862m), wie auch von sandigen Trails, vorbei an blühenden Kakteen, Joshua Tree Bäumen, aber auch durch Espen- und Kieferwäldern geprägt. Schnell lernte man viele verschiedene Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen kennen und lernte die Trail Community zu schätzen.
Inklusive Pausetagen kommen wir hier auf einen Schnitt von etwa 24 Kilometern am Tag und erreichten Mitte Mai Kennedy Meadows South, das „Tor zur Sierra Nevada“. Auf Grund der enormen Schneedecke auf der vor uns liegenden Strecke (teilweise über 20m Schnee) und den dadurch entstandenen infrastruktrellen Schäden (gesperrte Straßen, zerstörte Brücken), wie auch gefährlichen Flussüberquerungen kam für uns die bittere Erkenntnis: wir können gerade nicht weiter gehen.
Wie die meisten PCT-Wanderer zu diesem Zeitpunkt auf dem Trail, entschlossen wir uns eine Zwangspause vom PCT zu nehmen. Bei uns belief sich diese auf etwa einen Monat, in der wir den Oregon Coast Trail (~600km) wanderten, den Redwood Nationalpark besuchten und eine Weile bei Freunden in der Umgebung von San Francisco verbrachten.
Während unserer einmonatigen Zwangspause spielten uns die heißen Temperaturen zu dieser Zeit in die Karten und wir konnten schließlich im Lassen Volcanic Nationalpark bei Chester wieder einsteigen. Das hieß gleichzeitig, dass wir die Sierra Nevada und den südlichen Teil von Nord-Kalifornien weiterhin als zu gefährlich einschätzten und eine Strecke von etwas mehr als 1000km erst einmal überspringen mussten.
(c)be-outdoor.de_Reisebericht_Mateoundelena_18
Der weitere Abschnitt durch Nord-Kalifornien war sehr abwechslungsreich und führte uns neben dampfenden Geysiren im Lassen Nationalpark an den wunderschönen Burney Falls vorbei und über die spektakulären Gipfel des Shashta-Trinity-Forest im Kaskadengebirge. Hier waren die täglichen Ausblickr auf den kegelförmig hoch ragenden Mount Shasta sehr präsent. Während sich die Schneeverhältnisse mit der Zeit immer mehr verbesserten, war der Weg vor allem durch umgefallene Bäume auf dem Trail teilweise sehr mühsam zu begehen und bedurfte zusätzlicher Anstrengung und Zeitaufwand. Gleichzeitig wurden unsere Beine immer stärker und wir konnten hier eine Strecke von bis zu 55km am Tag zurücklegen.
Mit der Ankunft im zweiten Staat, Oregon, verbesserte sich der Trail schlagartig. Es gab kaum noch umgestürzte Bäume und das Laufen auf den weichen Wegen durch die von zahlreichen Seen geprägten Kieferwäldern fühlte sich zu Beginn wie auf Wolken an. Die Landschaft ist stark von vulkanischem Ursprung geprägt und so ragen immer wieder spektakuläre Vulkane, wie die „Three Sisters“ aus den Wäldern hervor. Neben dieser faszinierenden „Mondlandschaft“ war unsere Highlights „Crater Lake“, ein spektakulärer und riesiger Vulkankrater See, und die „Tunnel Falls“. Die Höhenmeter waren auf dieser Strecke meist recht überschaubar und so gingen wir problemlos täglich etwa 50km.
So ging es anschließend in den letzten Staat vor der kanadischen Grenze, Washington. Hier war der PCT von zahlreichen Höhenmetern (meist etwa 2.000 am Tag) geprägt und bot uns spektakuläre Ausblicke über unzählige Berggipfel. Gleichzeitig sahen wir hier unsere ersten Schwarzbären und genossen die Zeit mit unserer auf dem PCT kennengelernten und zusammengewachsenen Tramily (Trail-Familie). Schließlich erreichten wir am 17. August, 4,5 Monate nach unserem Start an der mexikanischen Grenze, die kanadische Grenze und das berühmte PCT-Monument am nördlichen Terminus. Hierbei hatten wir Glück, da wir fast die letzten Wanderer waren, die auf dem anschließend wegen eines Waldbrandes gesperrten Trails gehen durften. Wir waren glücklich, emotional berührt und stolz es so weit, etwa 3300km, geschafft zu haben. Gleichzeitig wussten wir jedoch, dass unsere Reise auf dem PCT zum Glück noch nicht vorbei war: so ging es zurück zum Lassen Volcanic Nationalpark in Nord-Kalifornien, um die wegen des Schnees ausgelassenen 1000km zu wandern und somit den gesamten PCT zu beenden.
Während wir den bisherigen Weg von Mexiko nach Kanada immer gen Norden (nobo-northbound) gelaufen sind, geht es für uns nun das erste Mal gen Süden (sobo-southbound) vorwärts, da wir so unser Abenteuer kurz nach Mount Whitney (4421m, höchster Berg der USA außerhalb von Alaska) spektakulär beenden können. Bis dahin war es jedoch noch ein langer und kräftezehrender Weg. Zunächst kam der für uns mental, wie auch körperlich herausforderndste Teil von Chester nach Truckee. Dieser war geprägt von tagelangem Wandern durch verbrannte Wälder, was unserer Wandermotivation einen kleinen Knacks gab. Hinzu wurde Mateo krank und kämpfte sich fast eine Woche mit einer Giardia Infektion (Fieber, Magenkrämpfe, Durchfall, Appetitverlust…) herum, wodurch wir einige Zwangspausetage nehmen mussten. Mit zu diesem Zeitpunkt 16kg Gewichtsverlust auf dem PCT bei Mateo kam er nur langsam wieder zu alter Kraft.
Ab South Lake Tahoe wurde es schließlich deutlich besser. Die unzähligen hohen Pässe (höchster: Forester Pass, 4009m) und damit verbundenen Höhenmeter, wie auch die Schwierigkeit des Terrains, das zusätzliche Gewicht durch den Bärenkanister und die kürzer werden Tage im Herbst schraubten unsere Tageskilometer auf etwa einen Marathon (~42km) hinunter und bis zu 2000 Höhenmeter bergauf sowie bergab. Zur selben Zeit belohnte uns die Sierra jedoch mit einem Naturspektakel sondergleichen. Sie führte uns durch zahlreiche Nationalparks, inklusive Yosemite, Kings-Canyon und Sequoia und war ein unglaublicher Postkarten-Trail auf diesem Abschnitt. So beschreibt der berühmte amerikanische Bergsteiger John Muir die Sierra folgendermaßen:
All the world lies warm in one heart, yet the Sierra seems to get more light than other mountains. The weather is mostly sunshine embellished with magnificent storms, and nearly everything shines from base to summit – the rocks, streams, lakes, glaciers, irised falls, and the forests of silver fir and silver pine. – John Muir
Wir können die Worte von ihm nur bestätigen. Die Sierra hat einen ganz besonderen Glanz und bot uns neben vielen sonnenverwöhnten Tagen auch einige Gewitter und kalte Nächte um den Gefrierpunkt. Wie geplant erreichten wir bei -4°C am 21.9. den berühmten Berggipfel Whitney und drei Tage später den Endpunkt unserer Reise auf dem Pacific Crest Trail – Kennedy Meadows.
„It’s about the people“ – die Menschen auf dem Pacific Crest Trail
Auf dieser Extremwanderung ist natürlich die sich ständig wechselnde Landschaft ein täglicher Begleiter und Antreiber. Aber der PCT ist so viel mehr! Jährlich starten etwa 4500 Menschen mit dem selben Ziel, Kanada, an der mexikanischen Grenze, von denen durchschnittlich 10% den gesamten Trail schaffen. Dieses gemeinsame Ziel, das Teilen der gemeinsamen Passion „Wandern“ und das Durchleben von Hochs und Tiefs in der abgeschiedenen Wildnis verbindet und bildet Freundschaften. Aus Fremden wurden Freunde und mit manchen bildeten wir ab Nordkalifornien sogar unsere Trail-Familie „Tramily“, mit der wir zusammen bis zur kanadischen Grenze wanderten. Sie hatten immer ein offenes Ohr für uns und wir entwickelten eine Verbundenheit entwickelten, die für Außenstehende kaum verständlich ist. Neben den zahlreichen tollen Bekanntschaften auf dem Trail sind jedoch auch die Menschen um den PCT etwas ganz Besonderes, ohne die eine Vollendung des Trails deutlich schwieriger gewesen wäre. Diese so genannten „Trail Angel“ bieten Fahrten von Wanderparkplätzen zur nächsten Stadt an, bereiten Wasserversorgungspunkte an besonders trockenen Abschnitten auf, versüßen unseren Trail mit kalten Getränken und leckerem Essen (Trail Magic) an manchen Straßenüberquerungen des PCT und bieten manchmal sogar eine Übernachtungsmöglichkeit an.
Kilometer insgesamt mit dem Oregon Coast Trail (OCT): 5165,52km
Höhenmeter bergauf insgesamt mit dem OCT: 148.516m
PCT – unser Fazit
Hike🥾-eat🍜-sleep💤-repeat🔄 – die Einfachheit des Lebens auf dem Trail und das Gefühl purer Freiheit vermissen wir schon jetzt! 146 Tage war der Trail unsere Zuhause – unsere Küche, unser Schlafzimmer, unsere Toilette. Wir haben ihn geliebt und zugleich gehasst – 146 Tage war er das wofür wir gekämpft haben und jeden Morgen aus dem Schlafsack gekrochen sind. Der Pacific Crest Trail war ein einzigartiges Abenteuer! Eins mit der Natur und zugleich ihren Launen ausgeliefert war der PCT alles für uns und wird uns auf ewig begleiten. Insbesondere sind es die Menschen auf und neben dem Trail, die diese Erfahrung prägen und so besonders machen.
Wir sind sehr glücklich, dass wir das Privileg hatten, unseren Traum in die Wirklichkeit umzusetzen und unglaublich dankbar für alle Erfahrungen und wundervollen Menschen, die wir auf und neben dem Trail kennenlernen durften.
Mateo und Elena aka Swivel und Speedy Gonzales
(c)be-outdoor.de_Reisebericht_Mateoundelena_36
In den vergangenen zwei Monaten habe ich, Mateo, den Tribute Therm200 GTX Wanderschuh der italienischen Traditionsfirma AKU getestet. Mit ihm ging es auf schneebedeckten Wanderpfaden durch das Berchtesgadener Alpenland.
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
AKU TRIBUTE THERM200 GTX – Technische Details
OBERMATERIAL: nubuck 1.6 mm
FUTTER: gore-tex® insulated comfort
SOHLE: vibram® sendera
ZWISCHENSOHLE: injected pu
BRANDSOHLE (STEIFHEIT): tpu (mittel stiff)
FUSSBETT: felt
HERRENGEWICHT (GR. ½ PAAR): 600
HERRENGRÖSSE (UK): 3 – 13
AKU TRIBUTE THERM200 GTX – Praxistest
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
Der Tribute Therm200 GTX von AKU ist ein sehr robuster und gleichzeitig leichter Wanderschuh, der lediglich etwa 600 Gramm auf die Waage bringt. Besonders gut hat mir das Performance-Futter mit isolierender Wattierung gefallen, welches für einen unglaublichen Tragekomfort sorgt und darüber hinaus meine Füße auf den zahlreichen Wintertouren gut gewärmt hat. Dabei bot die GORE-TEX®-Membrane mit ihrer optimalen Kombination aus Atmungsaktivität und Isolation ein hervorragende Leistungen, um bei jedem Wetter mit maximalem Komfort und trockenen Füßen draußen unterwegs zu sein.
Durch das Anatimocal Fit Verfahren von AKU und die robuste und flexible VIBRAM-Sohle bot der Wanderschuh neben dem hohen Komfort auch eine gute Sicherheit am Berg. So war ein dynamisches Wandern auf unebenen Pfaden kein Problem und er bot hier guten Halt.
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
AKU – der italienische Schuhexperte
AKU ist ein italienischer Schuhhersteller und produziert Schuhe für Berge, Jagd und Freizeit und steht hier immer im engen Bezug zur Natur. Das erfahrene Unternehmen entwickelt seit über 40 Jahren Schuhe mit technischer Qualität, Funktion und Zuverlässigkeit für jedes einzelne Modell und führt dabei seine alte und beispiellose italiensche Herstellungstradition fort.
Fazit
Die Firma AKU steht für mich für Tradition und handgemachte, qualitativ hochwertige Wanderschuhe und genau das erwartete mich beim Tribute Therm200 GTX Wanderschuh. Er stellt einen zuverlässigen Begleiter für Bergtouren und Spaziergänge dar. Er ist wasserdicht, schützt die Knöchel und zeigte auf Wandertouren einen guten Grip. Dabei schätze ich auch den hohen Tragekomfort und die Vibram-Sohle sehr, die sehr flexibel im Gelände agiert.
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
(c) mateoundelena – Tribute Therm200 GTX Wanderschuh von AKU
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit AKU. Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Perfekt für die Sonne: UPF 50 UV-Schutz & ultimatives Schweiß-Management
Das CoolNet UV® Multifunktionstuch wird ein federleichter Begleiter auf unserer Reise (32g nachgewogen). Es wurde aus recycelten Plastikflaschen hergestellt, hat einen UPF 50 Sonnenschutz und eine kühlende Wirkung (optimal für die Wüste!). So ist man, egal wie man es trägt, bestens vor der Sonne geschützt und es wärmt einen auch an kühle Tagen.
Das leichte sportliche Headband (13g nachgewogen) besteht unter anderem aus einer recycelten Plastikflasche. Trotzdem fühlt es sich sehr weich an und hat auf der Innenseite verborgene Silikongrips, welche es bequem an seinem Platz halten, sowie Haare und Schweiß bändigen.
Die 5 Panel Explore Cap besteht aus recyceltem Ripstop-Gewebe verbindet Stil mit Funktion. Passend für die Wanderung durch die Wüste und das Hochgebirge ist sie mit Material mit einem Sonnenschutzfaktor 50+ ausgestattet. Sie besitzt einen verstellbaren, elastische Kordelverschluss, der von Kletterseilen inspiriert ist und für eine präzise Passform und Komfort sorgt. Wie auch die zuvor vorgestellten Produkte wird die 5 Panel Explore Cap in Barcelona hergestellt und beinhaltet viele recycelte Materialien, um den ökologischen Fußabdruck gering zu halten.
(c) Buff – 5 Panel Explore Cap
(c) Buff – 5 Panel Explore Cap
Erster Eindruck
Alle Produkte sind hochwertig verarbeitet und fühlen sich an der Haut sehr gut an. Elena gefällt die enge und rutschfeste Passform des CoolNet UV® Headband Ellipse sehr gut und ist bereits ein Fan der 5 Panel Explore Cap. Auch die CoolNet UV® Multifunktionstücher sehen super aus und wir sind wirklich froh, vor allem für die ersten 1000km durch die Wüste, bei allen Produkten einen UPF50+ Schutz zu haben!
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail:
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Buff. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wie sieht das richtige Schlafsystem auf einer Extremwanderung, wie dem Pacific Crest Trail – 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada – aus? Wie finde ich ein System aus optimaler Wärmeleistung, minimalem Gewicht und, auf Grund der Dauer und intensiven Nutzung, widerstandsfähigem Material? Mit den Fragen haben wir, Mateo und Elena, uns intensiv auseinandergesetzt und haben uns für folgendes Schlafsystem entschieden: eine gut isolierte Isomatte (hoher R-Wert) in Kombination mit dem maßgeschneiderten C.A.Q. Topquilt mit synthetischer Apex-Füllung der ungarischen Firma Khibu. Was genau ein Quilt ist und warum wir uns für das Synthetik-Quilt von Khibu entschieden haben, erfahrt ihr hier!
(c) Khibu – C.A.Q. von Mateo und Elena
Quilt – Was ist das?
Das englische Wort „Quilt“ stammt vom lateinischen Wort „culcita“ – dem „gestopften Sack“, eine Art Schlafsack. Der Unterschied zum Schlafsack besteht vor allem in drei Punkten: Es gibt keinen „Rücken“ und kein „Kopfteil“ wie auch keinen Reißverschluss. Durch diese drei Unterschiede zum Schlafsack bietet der Quilt zum einen Vorteile beim Schlafkomfort bei warmem Wetter, da man ihn hier als eine Art Decke nutzen kann. Zum anderen spart man sich durch die dargestellten Unterschiede natürlich Gewicht (etwa 30% zu einem vergleichbaren Produkt mit identischer Wärmeleistung) und Packmaß – perfekt für uns Grammjäger!
Friert man dann nicht am Rücken? – eine berechtigte Frage, die man bei der richtigen Handhabung mit Nein beantworten kann. Die Isolation bei einem Quilt oder Schlafsack (egal ob Daune oder Synthetik) entsteht vordergründig durch warme Luft, welche sich in den Luftkammern der Synthetik oder Daunenfüllung fängt. Liegt man die Füllung jedoch mit dem Rücken platt, kann sie an dieser Stelle nicht die entsprechende Wärmeleistung bieten. Da diese am Rücken eines Schlafsacks also nur minimal zur Isolierung beiträgt, wird sie beim Quilt einfach weggelassen. Eine passende Isomatte isoliert genügend gegen die Kälte vom Untergrund. Hier nutzen wir die Therm a Rest NeoAir (Mateo) und Therm a Rest X-Therm (Elena). Die Kapuze wird in der Nacht einfach durch eine Mütze (Smartwool wendbare Mütze mit Umschlag) ersetzt. Da diese meist sowieso im Gepäck enthalten ist, bedeutet sie dann auch kein Mehrgewicht. Damit man bei Bewegungen während dem Schlaf kein Problem mit einem Kaltlufteintritt bei jeder Bewegung hat, nutzen wir zusätzlich Gummibänder (ETS) von Khibu, die man an der Isomatte befestigt und einfach mit der Schnalle an dem Quilt befestigen.
Synthetik oder Daune?
Nachdem wir uns dazu entschieden haben mit einem Quilt auf die Reise zu gehen, stellte sich anschließend die Frage der Füllung – Daune oder Synthetik? Der große Vorteil der Daune ist zweifelsfrei das überragende Gewicht, das auch jede Synthetik hier in den Schatten stellt. Gleichzeitig werden auch die Synthetik-Füllungen der Schlafsäcke und Quilts immer weiter entwickelt und der Gewichtsunterschied minimiert. Die beiden Hauptausschlaggebenden Argumente für eine Synthetikfüllung waren hier jedoch ethischer Natur und aus Gründen der Langlebigkeit. So hat eine synthetische Füllung keinen tierischen Ursprung und ist zudem, im Gegensatz zur Daune, nicht nässeempfindlich.
Unsere Wahl bei beim Füllmaterial
C.A.Q. Topquilt
Das C.A.Q., Climashield Apex Topquilt von Khibu ist eine synthetische und hochleistungsfähige „Decke“ mit einer geschlossenen Fußbox. Dank des verwendeten Materials ist der Quilt ultraleicht und lasst sich klein zusammenpacken. Wie zuvor bereits erwähnt, kann man ihn mit den passenden Schnallen, welche an einem Gummiband befestig sind, optimal an der Isomatte befestigen, damit man hier bei der Bewegung im Schlaf keine Wärme verliert. Zusätzlich ist der Quilt neben dem Schlafen auf dem Boden auch für das Schlafen in der Hängematte bestens geeignet. So empfiehlt Khibu beim Schlafen auf dem Boden eine gut isolierte Isomatte und in der Hängematte ein Underquilt, welches man, wie der Name es bereits sagt, unter der Hängematte befestigt.
Äußere Schicht:
Als äußere Schicht verwendet Khibu ultraleichtes 10D DWR ripstop Nylon. Dieses Material ist nicht nur ultraleicht, sondern auch für die Isolation und das Halten der Wärme bedeutend.
Füllmaterial:
Das CLIMASHIELD APEX (C.A.) ist ein qualitativ hochwertig isolierendes Füllmaterial, wohl das beste zur Zeit auf dem Markt. Es isoliert sogar bei Nässe konstant.
(c) Khibu – C.A.Q. von Mateo und Elena
(c) Khibu – C.A.Q. von Mateo und Elena
(c) Khibu – C.A.Q. von Mateo und Elena
Verfügbare Größen mit Temperaturangabe:
APEX 67: 11 °C temperature rating (~390 g)
APEX 100: 8 °C temperature rating (~470 g)
APEX 133: 5 °C temperatur rating (~550 g)
APEX 167: 2 °C temperature rating (~630 g)
APEX 200: -1 °C temperature rating (~710 g)
Unser Quilt für den PCT ist der wärmste, APEX 200: -1°C temperature rating (~710g)
Khibu
Es gibt nicht sonderlich viele Hersteller die Quilts anbieten. Vor allem wenige europäische Marken und noch weniger mit einer synthetischen Füllung. Khibu ist einer von wenigen europäischen Herstellern, die sich auf Quilts (Daune und Synthetik) und Zubehör für das ultraleicht Outdoor-Abenteuer spezialisiert haben. Alle Produkte werden per Hand von Kornel in Ungarn gefertigt. So ist der Quilt genau an dich angepasst und du hast hier keinen Zentimeter in der Länge oder Breite zu viel und sparst erneut Gewicht.
Erster Eindruck
Die Kommunikation mit Kornel war wirklich einfach und angenehm. So fertigte er uns die zwei für unsere Körpermaße perfekten Quilts. Sie fühlen sich sehr hochwertig an und lassen sich durch die mitgelieferten ETS perfekt an den Isomatten befestigen. Wir freuen uns ganz besonders auf diesen Produkttest!
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Khibu . Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Die Trekking-Firma aus Colorado, USA, besticht durch qualitativ hochwertige Produkte im Outdoor-Bereich. Von Wanderkleidung, über Isomatten, Schlafsäcke, Zelte, Rucksäcke und vielem mehr. Dabei setzt Big Agnes das Thema Nachhaltigkeit und die Praktikabilität für den Menschen in den Vordergrund. Die innovativen Produkte, zahlreiche sind im ultraleicht Segment anzusiedeln, orientieren sich an den wirklich wichtigen Bedürfnissen des Outdoor-Nutzers und hinterfragen dabei immer eine sinnvolle Gewichtsreduktion. Big Agnes ist Gründungsmitglied des OIA Climate Action Corps und ein langjähriges Mitglied der OIA Sustainability Working Group. Hier verwenden sie vor allem nachhaltige Materialien, die Bluesign-zertifiziert, recycelt und/oder von einer dritten Partei zertifiziert sind. Bezogen auf alle Zelte sind hier zum Beispiel alle DAC-Zeltstangen mit der firmeneigenen ökologischen Eloxierung versehen.
Auf dem Markt gibt es viele Zelte. Für uns war vordergründig wichtig ein ultraleichtes Zelt im Bereich von etwa 1kg zu haben, das einen zuverlässigen Wetterschutz bietet, zwei Eingänge hat und einen geräumigen Innenzeltbereich. Bezogen auf diese Kriterien stellte sich das Tiger Wall UL 2 Solution Dye Zelt von Big Agnes als das geeignetste Zelt heraus.
Produktinformationen
(c) Big Agnes – Tiger Wall UL2 Solution Dye
Das Tiger Wall UL 2 Solution Dye Zelt ist ein geräumiges 2-Personen-Zelt für 3 Jahreszeiten. Auf einer Fläche von 218 x 132 cm (107 cm am Fußende) hat man für ein ultraleichtes Zelt sehr viel Platz und wir haben mit einer Körpergröße von 1,70m/1,73m kein Problem aufrecht zu sitzen (knapp 1m Höhe).
Mit nur einer verzweigten Zeltstande lässt es sich mühelos von einer Person in 2-3 Minuten aufbauen. Ich schätze unsere Rekordzeit wird sich hier im Laufe des PCTs noch deutlich nach unten korrigieren. So wird zunächst der separat erhältliche, aber für die Langlebigkeit des Zeltes dringend zu empfehlene Footprint ausgelegt. Anschließend baut man das Innenzelt auf, wirft das Außenzelt darüber und befestigt es mit einfachen Klipsen am Innenzelt.
Das ultraleichte Gewicht von knapp über 1 kg für ein Semi-freistehendes Zelt bedingen vor allem das hochwertige DAC Alugestänge und die ultraleichten Materialien des Innen- und Außenzeltes. Dabei werden die Materialien bei Big Agnes mit Hilfe der Solution Dye Methode besonders umwelt- und ressourcenschonend hergestellt.
Hier gefällt uns besonders gut, dass das Zelt zwei Eingänge besitzt und man sich hier auch bei nächtlichem Aufstehen nicht in die Quere kommt. Zusätzlich kann man die Eingangsbereiche bequem aufrollen, erhält so bei guten Wetter eine ideale Durchlüftung und kann einen schönen, offenen Ausblick nach draußen genießen.
Technische Daten im Überblick
Gesamtgewicht Zelt nachgewogen
1,088 kg
Gewicht Footprint nachgewogen
148 g
Packmaß ca.
14 x 46cm
Abmessungen
Innenzelt: 218 x 132 cm (107 cm am Fußende) | Apsis max. Tiefe: 99 cm
Solution-Dyed Fabric mit 50 % weniger Wasserverbrauch und 80 % weniger Energie- und Chemikalieneinsatz
(c) Big Agnes – Tiger Wall UL2 Solution Dye
(c) Big Agnes – Tiger Wall UL2 Solution Dye
Erster Eindruck
Das Tiger Wall UL2 Solution Dye Zelt von Big Agnes scheint in der Theorie das perfekte Zelt für unser Abenteuer, wie auch alle Wander-, Rad- und Kanutouren zu sein. Wir schätzen bisher bereits sehr den einfachen Aufbau, die Geräumigkeit des Zeltes, das überragende Gewicht von etwas mehr als einem Kilogramm und das geringe Packmaß. Wir freuen uns für die nächsten 6 Monate das Tiger Wall UL2 Solution Dye Zelt unser Zuhause nennen zu dürfen und sind auf den Test in der Praxis gespannt.
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Big Agnes. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Für unsere Reise auf dem Pacific Crest Trail stellt sich natürlich auch die Frage nach der richtigen Hose für dieses Abenteuer. Meine Wahl fiel auf die super leichte Fortunit Short von Maier Sports, welche ich auf dem Pacific Crest Trail fast 4300km tragen möchte.
Maier Sports
Der Outdoor-Spezialist aus der baden-württembergischen Gemeinde Köngen ist vor allem für eins bekannt: Hosen! So bietet der Hosenspezialist viele verschiedene Passformen und für jedes Abenteuer und jede Aktivität eine passende Hose. So sagt Maier Sports selbst: „Wir verstehen uns als DER Outdoorhosen-Spezialist und haben den Anspruch, die weltweit anerkannteste Funktionshose für dein Outdoor-Erlebnis herzustellen.“ Gleichzeitig beinhaltet das Sortiment auch weitere Produkte, wie Jacken, Mid- und Baselayer.
Seit 2011 ist Maier Sports Teil der Fair Wear Foundation und setzt sich aktiv für faire Arbeitsbedingungen ihrer Angestellten und Produktionsstädten ein.
Warum die Fortunit Short von Maier Sports?
Bei der Hose handelt es sich um ein Kleidungsstück, welches ich auf dem gesamten Trail jeden Tag tragen möchte. Sie soll leicht, bequem und kurz sein (ich laufe immer mit kurzer Hose). Maier Sports ist als Hosenspezialist bekannt und bot sich hier optimal an. Die hochfunktionelle Fortunite Short scheint mit lediglich 135 Gramm das perfekte Modell für meine Belange zu sein.
Produktvorstellung – Fortunit Short
Die etwas länger geschnittene Bermuda ist modern und minimalistisch – und dabei funktional und bequem. Maier Sports verwendet bei der Short ein leichtes, elastisches und robustes mSTRETCH Tec 2 light Material Material. Durch eine Kordel am Bund kann man sie zusätzlich individuell einstellen. So steht der Komfort, die Bequemlichkeit und Flexibilität der Hose im Vordergrund. Hierbei ist sie dank der verwendeten drytec Technoligie besonders schnelltrocknend. Beim Produkt wird auf PFC verzichtet und eine wasserabweisende Imprägnierung liegt vor.
Gewicht: 135 Gramm
Schnitt: regular fit
(c) Maier Sports – Fortunit Shorts
(c) Maier Sports – Fortunit Shorts
(c) Maier Sports – Fortunit Shorts Hosenbund
Erster Eindruck
Der erste Eindruck der Short ist sehr positiv. Sie fühlt sich gut an uns sitzt sehr gut. Ich freue mich auf den Test auf dem PCT!
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail:
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Odlo und Rainer Bommas PR. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Unsere Redakteure Mateo und Elena verabschieden sich am 30. März 2023 auf ihre Weltreise, beginnend mit dem Pacific Crest Trail – 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada. Vor ihrer Abreise wollen sie sich natürlich nochmal gebührend von ihrer Familie und Freunden verabschieden. Gleichzeitig nutzen die zwei die Zusammenkunft, um mit Hilfe der Umweltorganisation Sana Mare e.V. auf die Probleme der Plastikverschmutzung der Weltmeere und Flüsse aufmerksam zu machen und den gemeinnützigen Verein mit Spenden und einer Tombola bei ihren Clean Ups und der gleichzeitigen Bekämpfung der Armut in Afrika und Asien zu unterstützen. Bei be-outdoor.de unterstützen wir die beiden natürlich und bitten auch euch um eure Mithilfe, die Spendenaktion zu teilen, euren Freunden und Verwandten davon zu erzählen und auch selbst zu spenden.
Im Folgenden erklären wir die Spendenparty und die Organisation Sana Mare e.V. noch genauer!
Sana Mare e.V. – Kampf gegen Umweltverschmutzung und Armut
(c) Sana Mare – Beach Clean Up in Afrika
Wir spenden an die Organisation „Sana mare“ aus Hamburg.
Sana Mare ist eine internationale Umweltorganisation, die sich für den Schutz der Meere und Flüsse einsetzt. Ihr Fokus liegt dabei auf der Bekämpfung des Eintrages von Zivilisationsmüll in den Ozeanen. Armut ist das größte Umweltgift. In Entwicklungsländern in Afrika und Asien kombinieren sie ihren Einsatz für den Schutz des Ozeans darum mit der Reduzierung von Armut.
Sana Mare ist als Verein organisiert. Der Verein wurde 2020 vom Ozeanographen und Klimawissenschaftler Lucas Schmitz gegründet und strebt nicht nach Gewinn, sondern nach Maximierung des Umweltschutzes.
Was Sana Mare einzigartig macht
Hilfe für Natur und Menschen
Es gibt viele Vereine und Gruppen, die regelmäßig Müll sammeln. Dies sind meistens Aktionen von wohlhabenden Bürgern in Industrienationen, die in ihren Städten Müll sammeln. Sana Mare hingegen ermöglicht Aufräumaktionen dort, wo sie am nötigsten sind und am wenigsten stattfinden – in armen Ländern in Zusammenarbeit mit Menschen, die in Armut leben. Die Teilnehmer erhaltenen eine faire Aufwandsentschädigung. Auf diese Weise verbinden wir Umweltschutz mit Armutsbekämpfung.
Vereinsstruktur
Es gibt bereits Unternehmen, die in Entwicklungsländern Müll sammeln. Dies sind meist profitorientierte Firmen, die im Einsammeln und Aufbereiten von Zivilisationsmüll ein Geschäftsmodell mit Profitabsicht verfolgen. Sana Mare ist ein gemeinnütziger Verein und strebt nicht nach Profit sondern nach Maximierung des Umweltschutzes. Über die Geschicke des Vereins entscheiden die Mitglieder.
Mateo und Elena haben bereits in der Vergangenheit, zur Zeit ihres Studiums und Referendariats als Lehrkräfte, jedes Jahr eine Spendenparty mit selbigem Konzept organisiert. So konnten sie mit Hilfe von hilfsbereiten Sponsoren (siehe Sponsorenliste unten) eine Tombola mit attraktiven Preisen aufstellen. Auf der Party kaufen die Gäste Lose, welche vielleicht einen hochklassigen Preis garstellen, aber sicher etwas Gutes bewirken! Der Erlös aus den Losverkäufen wird natürlich zu komplett gespendet und so hoffen die beiden in diesem Jahr der 7. Auflage den Spendenbetrag vom vergangenen Jahr (über 1500€) zu toppen.
Der Pacific Crest Trail beinhaltet auf seinem Weg von Mexiko nach Kanada jegliche Klimaextreme. Für die ersten 1.000 Kilometer durch die Mojave Wüste ist eine gute Isolationsjacke vor allem für die Morgen- und Abendstunden, wie auch für die kalten Nächte wichtig. Im weiteren Verlauf ist eine gute Isolation im Hochgebirge über die High Sierra und das Kaskadengebirge essentiell. Mit einer Kombination aus hochwertigen 900+ Cuin (Bauschkraft) Daunen, einer zusätzlichen synthetischen Füllung und einem wasserabweisendem Außenmaterial (schützt die sensiblen Daunen) bei minimalem Gewicht stellt die Taiss IN Hooded Daunenjacke von Mammut eine herausragende Isolationsmöglichkeit für meine Bedürfnisse auf dem Pacific Crest Trail dar.
(c) Mammut – Taiss IN Hooded Daunenjacke
Produktinformationen
Ob eine Extremwanderung, wie der Pacific Crest Trail, eine Tagestour, Skitour oder eine andere sportliche Aktivität, diese Jacke erfüllt vor allem einen Zweck: sie hält dich bei ultraleichtem Gewicht optimal warm! So ist das beeindruckendste an der Jacke das unglaubliche Wärme-Gewichts-Verhältnis. So wird hier ultraleichtes, abriebfestes Ripstop-Nylon und Gänsedaune mit 900 cuin Bauschkraft kombiniert. Zusätzlich ist eine synthetische Füllung clever an Stellen plaziert, die besonders viel aushalten müssen und an denen eine zusätzliche Isolierung wichtig ist. Die vielseitig einsetzbare Isolationsjacke trägt man als mittlere Wärmeschicht oder Außenschicht in kalter, trockener Umgebung. Sie lässt sich extrem klein packen und wiegt mit 293 Gramm fast nichts. Optimal für einen guten Daunenschutz vor Feuchtigkeit ist hier das wasserabweisendes Toray Rip-Stop-Material.
Technische Details im Überblick
Geeignet für
Bergsteigen, Ski Touring, Ski
Denier (Hauptmaterial)
7Dx7D
Gewicht
293g
Schnittform
Regular Fit
Füllung
90 g 90/10er Gänsedaune mit 900 cuin Bauschkraft und 80 g/m² ECOLoft Flex SR (Schulter-, Kapuzen-, Unterarm- und Ärmelbereich)
(c) Mammut – Taiss IN Hooded Daunenjacke
(c) Mammut – Taiss IN Hooded Daunenjacke
Mammut
Mammut wurde 1862 in der Schweiz gegründet. Heute zählt es zu den Premium-Outdoor-Unternehmen und ist bei Bergsportler:innen bekannt für seine qualitativ hochwertigen Produkte die den Bedürfnissen von Outdoorfans entsprechen. Auch im Ultraleichtsegment bietet Mammut zahlreiche hochwertige Produkte, wie die Taiss IN Hooded Daunenjacke oder den dünnen, hochfunktionellen Midlayer Aenergy FL Half Zip Longsleeve an.
Erster Eindruck
Die Taiss IN Hooded Daunenjacke von Mammut sieht optisch hervorragend aus! Das verwendete Material mit den besonders hochwertigen Daunen fühlt sich sehr weich und warm an. Die Jacke lässt sich extrem klein zusammenfalten und Ich freue mich sehr auf den intensiven Produkttest über die kommenden 6 Monate auf dem Pacific Crest Trail!
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mammut und Dani O. Kommunikation. Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Bei der Vorbereitung auf die Langstreckenwanderung PCT und der Auseinandersetzung mit den richtigen Wandersocken stößt man automatisch auf Darn Tough, dem Sockenhersteller aus dem amerikanischen Bundesstaat Vermont. So schwört Darn Tough bei all ihren Socken auf die besonderen Eigenschaften von Merinowolle. Diese kratzt nicht, kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist, hat die Eigenschaft der Geruchsneutralität, lädt sich nicht elektronisch auf, ist biologisch abbaubar und behält ihre Passform. Das weiß auch die PCT-Community zu schätzen. Beim Pacific Crest Trail Gear Guide Halfway Anywhere vom Jahr 2022 (basierend auf 846 ausgefüllten Umfrageformularen) werden die ersten vier Plätze der am meisten getragenen Socken auf dem Trail von der Firma Darn Tough belegt.
Women’s Ray Day Micro Crew Lightweight Hiking Sock
Halbhoch mit einer Komposition aus 55% Nylon, 42% Merino Wolle und 3% Lycra Spandex. Sie besitzen ein Medium-Level „Kissen“ an der Sohle, welches für einen besonders hohen Komfort sorgen und zusätzlich vor Blasen schützen soll. Sie gelten als besonders langlebig und bieten einen aktiven Komfort. Zusätzlich, wenn auch nicht für die Wahl entscheidend, sind die Socken stylisch ;)!
Als zweite Socke wandert die Women’s Light Hiker Quarter Lightweight Hiking Sock von Darn Tough in Elenas Rucksack. Sie bestehen zu 52% aus Nylon, 44% aus Merino Wool und zu 4% aus Lycra® Spandex. Auch sie besitzen ein Medium-Level „Kissen“ an der Sohle, welches für einen besonders hohen Komfort sorgen soll. Elena hat sich für diese kürzeren Socken entschieden, da wir in Trailrunning Schuhen gehen werden und es so eventuell zu weniger Hitzestau kommt.
Gewicht: 45g
Bei den Herrenprodukten werde ich (Mateo) folgende Socken testen:
Die Men’s Fastpack Micro Crew Lightweight Hiking Socken werde ich in zweifacher Ausführung mit auf den PCT nehmen. Einmal in der Farbe Teal und einmal im Style Charcoal. Sie sind ein absoluter Klassiker für eine solche Langstreckenwanderung und bestehen zu 52% Nylon, 45% Merino Wool, 3% Lycra Spandex. Auch sie besitzen ein Medium-Level „Kissen“ an der Sohle, gelten als besonders langlebig und komfortabel. Außerdem gefallen mir die zwei Farben besonders gut.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Darn Tough. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Das Leitbild des Unternehmens verrät bereits viel über die Nachhaltigkeitseinstellung von Black Diamond. Denn ihnen ist der Stil, mit dem sie ihre Ziele erreichen, genauso wichtig wie das Erreichen dieser Ziele selbst. Aus diesem Grunde haben sie eine innovative Herangehensweise an die Herstellung von Ausrüstung mit einer einzigartigen Unternehmensphilosophie gepaart – für den Erhalt, den Schutz und den Zugang zum Berg, Kletterfelsen und zur freien Natur bei gleichzeitiger Minimierung ihres ökologischen Fußabdrucks.
Der Black Diamond Wind Hood GridTech Gloves ist ein hochfunktioneller Handschuhe, welcher ein warmes und leichtes Fleecegewebe mit einer wasserfesten Überziehkappe kombiniert. Der Fleecehandschuh beinhaltet integrierte Luftkanäle, welche Wärme speichern und für eine hohe Atmungsaktivität sorgen. Gleichzeitig dient die nach individuellen Bedürfnissen nutzbare Pertex® Quantum Pro-Überziehkappe zum Schutz vor Wind und Nässe.
Sie ist am Daumen befestigt und man kann sie bei milderen Temperaturen einfach zusammenrollen und an der Handschuhoberseite verstauen. Zusätzlich schützt eine PrimaLoft® Gold-Isolierung vor kühlen Temperaturen, während die griffige Handfläche für einen guten Halt an Stöcken und anderer Ausrüstung sorgt. Somit sind die Handschuhe speziell für Skitouren, Ultra-Running und anderen leistungsintensiven alpinen Aktivitäten, wie dem Pacific Crest Trail, geeignet.
(c) Black Diamond – WIND HOOD GRIDTECH GLOVES MIT FLEECE
(c) Black Diamond – WIND HOOD GRIDTECH GLOVES
Technische Daten:
224 g Polartec® Power Grid-Fleece
Wind- und wasserfeste Überziehkappe zum Verstauen aus 20D Pertex® Quantum Pro
Griffige Silikonhandfläche
Reflektierendes Logo
Flaches Stretchbündchen
Grösse: XS – XL
Temperaturumfang: 6/10 ºC
Gewicht Pro Paar: 55 g
Erster Eindruck
Der WIND HOOD GRIDTECH Handschuhe von Black Diamond ist für uns „Grammjäger“ mit lediglich 55 Gramm ein absolutes Leichtgewicht. Trotz seines geringen Gewichts bietet er flexible Anpassungsmöglichkeiten, die einfach und praktisch zu bedienen sind. Das Fleece im Haupthandschuh fühlt sich sehr angenehm an und und wir freuen uns die Handschuhe auf dem Pacific Crest Trail intensiv testen zu können.
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Black Diamond. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
In einem Monat starten wir (@Mateo und Elena) den Pacific Crest Trail (PCT) – in 6 Monaten 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada. Auf einer solchen Tour verbrennt man zwischen 4.000 und 6.000 Kalorien am Tag, etwa 2-3 mal mehr als der durchschnittliche menschliche Kalorienverbrauch. Wir freuen uns sehr darauf einige Outdoormahlzeiten und Smoothies des polnischen MahlzeitenherstellersLyofood auf unserer Extremwanderung zu testen.
Warum Lyofood?
Bei Lyofood handelt es sich um einen Sportnahrungshersteller aus der Stadt Kielce in Polen. Dabei verwendet der Outdoornahrungs-Experte keine künstliche Zusatzstoffe, kein extra Zucker, kein Palmöl und keine Konservierungsstoffe in ihren Produkten! Die Mahlzeiten werden aus 100% natürlichen Zutaten hergestellt und einige stammen aus ihrem eigenen Anbau. Hier bietet Lyofood vegane, vegetarische und fleischhaltige Mahlzeiten an, wovon viele Mahlzeiten frei von Allergenen, glutenfrei und BIO-zertifiziert sind. Um es mit den Worten von Lyofood zu sagen:
Wir sagen: das passt perfekt für unser Abenteuer! So konnten wir uns bereits auf der ISPO in München, der wichtigsten Messe für Outdoor-Aktivitäten im europäischen Raum, die Produkte genauer anschauen und waren von der ersten Kostprobe begeistert!
In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass Lyofood mit dem Projekt Let’s cook something up together den Outdoor Industry Award 2017 gewonnen hat. Auch uns gefällt die Idee, die Athleten ihre Lieblingsessen kochen zu lassen!
Brennnessel Curry von Lyofood
Mac and Cheese von Lyofood
Mash and Cheese von Lyofood
Red Smoothie von Lyofood
Das Prinzip der Gefriertrocknung
Das bei viele Outdoornahrungsherstellern, wie Lyofood, verwendete Prinzip der Gefriertrocknung ist genial für alle Outdoorfans, die auf ihr Gewicht im Rucksack achten, aber trotzdem beim Geschmack und Nährstoffen keine Einbußen hinnehmen wollen. Hier werden die Lebensmittel zuerst schockgefroren. Anschließend entzieht man ihnen im Vakuum unter Zufuhr von Wärme das Wasser. Dabei verdampft das Wasser und man erhält als Endprodukt die getrocknete Mahlzeit, der man nur noch kochendes Wasser hinzufügen muss. Das Essen wird durch diesen Prozess einige Jahre lang haltbar gemacht und ist super leicht zuzubereiten.
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Lyofood. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Im vergangenen Monat haben haben wir, Mateo und Elena, die neuen Trailrunningschuh Speedgoat 5 der preisgekrönten Speedgoat Familie von Hoka für Damen und Herren getestet. Es ging über teils schneebedeckte Pfade, auf Gipfel oder auf Feld- und Forstwegen durch die atemberaubende Natur des Berchtesgadener Landes. Ob wir den Speedgoat 5 auch mit auf den Pacific Crest Trail (4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada) nehmen, erfahrt ihr hier.
Speedgoat 5 – der Name ist Programm
(c) mateoundelena – Hoka Speedgoat 5
Der Speedgoat 5 strahlt im Vergleich zum Vorgängermodell in einem komplett neuen Look. Dabei wiegt er sogar weniger als sein Vorgänger und bringt bei Herren 291g und bei Damen 242g auf die Waage. Das ist unglaublich wenig und betrachtet man die Bedeutung eines geringen Gewichts auf die zurückzulegende Strecke ist dies ein großer Vorteil des Speedgoats 5! Man könnte regelrecht sagen, dass man den Trailrunningschuh kaum an den Füßen gespürt hat. Dies liegt auch am kräftigen, doppellagigen Jacquard-Mesh, das uns wie auf Wolken gehen ließ und über den gesamten Zeitraum des Tests eine hervorragende Dämpfung bot. Besonders gut hat uns auch die Vibram®-Megagrip-Außensohle mit griffigen Stollen gefallen, die für eine unglaubliche Stabilität im Gelände sorgten und sogar auf schneebedeckten Strecken einen sehr guten Grip zeigten! Dadurch waren die Schuhe sehr reaktionsfreundlich, boten eine gute Stabilität und es hat einfach Spaß gemacht mit ihnen in den Bergen unterwegs zu sein.
Das Obermaterial ist sehr robust und der erweiterte Fußplatz im Vergleich zum Vorgängermodell hat uns gut gefallen. Auch nach zahlreichen Berg- und Lauftouren auf unterschiedlichem Terrain weisen die Schuhe kaum Gebrauchsspuren auf. Dies liegt auch an der schützenden Zehenverstärkung und dem hohen Mesh, die einen guten Schutz vor Steinen und Geröll bieten.
(c) mateoundelena – Hoka Speedgoat 5
(c) mateoundelena – Hoka Speedgoat 5
(c) mateoundelena – Hoka Speedgoat 5
Fazit
Was ein Trailrunningschuh! Die Kombination aus Gewicht, Fußfreiheit im vorderen Bereich, Dämpfung, Langlebigkeit, Schutz und Komfort haben uns wirklich überzeugt! Hoka liefert mit dem neuen Speedgoat einen absoluten Allrounder für jedes Terrain. Es macht unglaublich viel Spaß mit ihm durch die Berge zu laufen, da er einem auch ein Gefühl von Sicherheit und Flexibilität gibt. So haben wir uns natürlich auch die Frage gestellt, ob wir den Speedgoat mit auf den Pacific Crest Trail nehmen, da er von vielen Wanderern auch dort ein beliebter Schuh ist. Letztendlich haben wir uns jedoch nach einem langen Abwägen dagegen entschieden. Dies ist jedoch keine Entscheidung gegen den Speedgoat, da wir uns nur auf Grund eines bereits erfolgreich durchgeführten Langstreckentests mit einem anderen Schuh auf unserer letzten Alpenüberquerung vom Bodensee und Gardasee für diesen entscheiden. Nichtsdestotrotz stellt der Speedgoat weiterhin eine Option für eine kommende Langstreckenwanderung für uns dar!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Hoka. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Drei intensive Testmonate für die Peak Performance Helium Down Hood Jacket für Damen und Herren liegen hinter uns. Dabei ging es auf hohe, schneebedeckte Berggipfel, den Weihnachtsmarkt, wir absolvierten leichte Spaziergänge und nahmen die Jacken auch einmal auf Touren mit, wo wir sie letztendlich doch nicht brauchten und sie dabei wortwörtlich im Rucksack nicht ins Gewicht fielen.
Peak Performance Helium Down Hood Jacket Damen
Helium Down Hood Jacket – unsere Erfahrungen
Betrachtet man ganz neutral die Kriterien bei einem Daunenjackenkauf, so sollten diese unserer für Langstreckenwanderungen folgende beinhalten:
Hohe Bauschkraft (Cuin über 600)
Leicht
Robust
Wasserabweisend
Windabweisend
Bei den Daunen verwendet Peak Performance die hochwertigen und nachhaltig bezogene Daunen mit „Track My Down“-Herkunftsnachweis und einer Bauschkraft von 700+ Cuin in 90/10 Qualität (90% Entendaunen, 10% Federn). Außerdem sind die Daunen RDS-zertifiziert (Responsible Down Standard), das Produkt gänzlich PFC-frei und es werden nur recycelte Fasern (Futter: 100% recyceltes Polyamid; Shell: 100% recyceltes Polyamid) verwendet. Kurzum: die Jacke lässt unser Nachhaltigkeits-Herz ein wenig höherschlagen! Die Daunen sind jedoch nicht nur nachhaltig bezogen und erfüllen hohe Standards, sondern haben uns auch auf Gipfeltouren und im Schnee warm gehalten. Was wirklich praktisch und nicht bei vielen Daunenjacken gegeben ist, ist das wasserabweisende Außenmaterial. So mussten wir bei leichten Nieselregen oder einem kleinen Schneeschauer nicht zwangsläufig die Regenjacke darüber ziehen, sondern konnte die Daunenjacke einfach anbehalten. Zusätzlich werden so die Daunen geschützt, was die Jacke robuster und langlebiger macht.
Die hohe Bauschkraft der Federn (700 Cuin) und die gute Verarbeitung bedingen nicht nur eine robuste, warme Jacke, sondern reduzieren auch das Gewicht. So wiegt die Damenjacke lediglich 280g und die Herrenjacke 320g (beides Größe M).
(c) mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket Damen
(c) mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket Herren
(c)mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket
Happy Birthday: Peak Performance Helium Down Hood Jacket
Die Jacke zählt zu den Bestsellern von Peak Performance und dies nicht ohne Grund. Sie scheint nicht nur ein perfekter Alltagsbegleiter zu sein, sondern ist unter anderem durch ihr geringes Gewicht und leichte Verstaubarkeit genial! Die Kapuzenjacke feiert in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag und alleine diese Tatsache spricht einfach für ein gutes Produkt.
Fazit
Wir sind begeistert von den Jacken! Sie gefallen uns nicht nur optisch sehr gut und erfüllen hohe Nachhaltigkeits-Standards, sondern halten auch, was sie in der Theorie versprechen. Das wichtigste ist: sie haben eine hohe Isolationskraft. Zusätzlich bot die verstellbare Kapuze am Kopf einen optimalen Schutz vor eisigem Wind. Als besonders nützlich erwies sich auch die wasserabweisende Fähigkeit der Daunenjacke. Auch wenn sie keine Regenjacke ersetzt, perlt der Regen ab, schützt die nässeempfindlichen Daunen und sorgt für die Langlebigkeit der Jacke. Da auch das Gewicht für eine Extremwanderung, wie den Pacific Crest Trail, optimal passt, wandert die Peak Performance Helium Down Hood Jacket in Elenas Rucksack für den Trail!
(c) mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket Herren
(c) mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket
(c) mateoundelena – Peak Performance Helium Down Hood Jacket Herren
Weitere Peak Performance Lesetipps aus unserer Redaktion
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit PeakPerformance. Die Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Der Pacific Crest Trail wird in vielen Erfahrungsberichten als eine recht „trockene“ Langstreckenwanderung beschrieben. Der trockenste Abschnitt wird uns auf den ersten etwa 1000km von Campo durch die Mojave Wüste nach Kennedy Meadows erwarten. Von der Mojave Wüste aus geht es immer wieder auf verschiedene Berge, wie die San Jacinto oder die San Bernadino Mountains hinauf und wieder zurück in die Wüste.
Zur Zeit liegt dort extrem viel Schnee und so wird dieser voraussichtlich auch noch im April dort sein und die Sonne reflektieren. Gleiches gilt die für den Gebirgskamm der High Sierra, bei dem auch eine Besteigung von Mount Whitney (4.400m), dem höchsten Berg der USA außerhalb von Alaska, geplant ist.
Die Anforderung an die Zenith Sun Cap von La Sportiva wird hoch sein und darin liegen, mich vor der Sonne in der Wüste und dem Gebirge zu schützen und mich durch den abnehmbaren Seitenschutz flexibel an die Bedingungen anzupassen.
Das Produkt – Die Zenith Sun Cap von La Sportiva
(c) La Sportiva Zentih Sun Cap front
Die Zenith Sun Cap von La Sportiva ist eine technische Kappe, welche von Athleten, Läufern und Extremsportlern gemeinsam mit La Sportiva entwickelt wurde. Im Vordergrund steht hier der Schutz vor der Sonne und die Flexibilität und Anpassung an die gegebenen Umstände.
Sonnenschutz
Bei dem Material verwendet La Sportiva recycelter Polyester mit einem UPF 50+ Schutz. Das heißt der Stoff ist sehr gut für die extremen Temperaturen in der Wüste und den Bergen geeignet. Gleichzeitig besitzt die Kappe einen verstaubaren Sonnenschutz, welcher Nacken, Schultern und die Gesichtspartie vor Sonneneinstrahlung schützt. Zusätzlich kann man diesen am vorderen Teil durch ein einfaches Knopfsystem schließen und ist noch mehr vor der Sonne geschützt.
Atmungsaktivität
Hohe Temperaturen, wenig Schatten, hohe Sonneneinstrahlung, starke körperliche Anstrengung – die vom Hersteller vesprochene hohe Atmungsaktivität ist genau das, was wir brauchen!
(c) La Sportiva Zentih Sun Cap back
Flexibilität
Was mir besonders gut gefällt ist, dass der seitliche Sonnenschutz verstaubar ist – und das in nur wenigen Sekunden durch ein einfachen Druckknopfsystem und eine kleine Tasche am Hinterkopf. Ist man also in der Stadt oder die Sonneneinstrahlung nicht so hoch, dass der Seitenschutz benötigt wird, kann man ihn einfach einpacken.
Technische Daten im Überblick
Gewicht: 70g
Material: 100% recyceltes Polyester
Größe: S – L
Farben: Schwarz, grau oder weiß
Verstaubarer Sonnenschutz
UPF 50+ Material
Ich freue mich die Zenith Sun Cap von La Sportiva auf dem Pacific Crest Trail zu testen und bin gespannt, ob sie hält, was sie versprich.
Weitere Packlisten Lesetipps für den Pacific Crest Trail
Werbehinweis Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit La Sportiva. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Das Burton Flight Attendant Camber Snowboard wurde als Freigeist für Fortgeschrittene entwickelt, das sowohl Pulverschnee als auch harten Schnee mit der gleichen Präzision in eine Richtung (directional) befahren kann. Dabei zeigt es eine Balanced Freeride Geometry mit Setback Camber und Taillierung auf, mit der man in jedem Terrain gut unterwegs ist und einen sehr guten Grip hat.
Egal ob Tiefschnee oder eine bereits gut abgefahrene Piste, das Directional Camber sorgt für einen sehr guten Auftrieb und Flow. Das Brett stellt somit einen guten Alleskönner für Fortgeschrittene mit einer aggressiven All-Terrain-Performance dar. Am Besten hat mir hier vor allem das Verhalten auf der Piste, insbesondere bei steilen Abfahrten, und das Fahren bei schlechten Schneeverhältnissen gefallen.
Burton Flight Attendant Snowboard
Burton Flight Attendant Snowboard
Burton Flight Attendant Snowboard (directional)
Burton Step On® Re:Flex Snowboardbindung
Zugegebenermaßen war ich anfangs etwas skeptisch bezüglich der Step On Bindung und ob sich mein Schuh hier nicht während der Fahrt löst etc. – heute bin ich einer ihrer größten Fans!
Die Burton Step On® Re:Flex Snowboardbindung bietet eine intuitive Boot-to-Bindung-Verbindung, wodurch man schnell im Snoarboard „eingeklickt“ ist und sicher wie auch stabil den Berg hinunter fahren kann. Zentrale Befestigungspunkte sind einmal an der Ferse und zweimal an den jeweils äußeren Zehen. Was ich hier unglaublich fand ist, wie schnell man abfahrbereit war – total ungewohnt als Snowboarder.
Einfach schnell aus dem dem Lift aussteigen, 2 Sekunden einklicken und los geht die Fahrt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Problem, dass sich die Bindung während der Fahrt gelöst hat oder ich nicht richtig eingeklickt war. Ich war zu jeder Zeit sehr stabil befestigt und konnte die Stärken des Burton Flight Attendant Snowboard optimal ausfahren. Auch das Aussteigen aus der Bindung war total einfach: schnell den seitlichen Hebel betätigt und schon war man aus der Bindung raus.
Burton Step On System
Burton Step On System
Burton Step On System mit Photon Boots
Burton Photon Step On® Snowboardboots
Burton Photon Snowboardboots – Fixierung des Innenschuhs
Passend zur zuvor bewerteten Bindung verhielten sich die Photon Step-On Snowboard Boots von Burton. Optimaler Komfort des Schuhs war hier mit dem Step On®-Komfort vereint. Frei nach dem Motto: Auf das Board steigen, einklicken und los.
Starten wir jedoch von Vorne: steigt man in den Schuh, steigt man in den wärmeverformbaren Innenschuhe, welchen man durch ein einfaches System schnell zuziehen kann und der durch zusätzlichen Klett am Außenschuh befestigt ist. Der wärmeverformbare Innenschuh passt sich so auch bereits gut an die eigenen Füße an und sorgt durch seine wärmereflektierende Technologie für angenehme Temperatur, um auch bei kaltem Wetter länger fahren zu können.
Ist man im Innenschuh und hat diesen zugezogen, kann man den Komfort durch das BOA® Fit System hervorragend anpassen. Über zwei einzigartige Schnürwege, für eine gleichmäßig verteilte Passung und einem festen Sitz, lässt sich der Schuh mit nur einem einfachen Dreh für den optimalen Fahrspaß einstellen. Ich habe den Snowboardschuh als sehr bequem und total einfach einzustellen wahrgenommen. Er stellt in Kombination mit der Step-On Bindung einen kongenialen Partner dar, der einen einfachen und bequemen Fahrspaß bei jedem Wetter ermöglicht.
Burton Photon Snowboardboots – Fixierung der Noa Bindung oben
Burton Photon Snowboardboots – Fixierung der Noa Bindung unten
Burton Step On System mit Photon Boots – los gehts
Fazit
Meine Erwartungen an die Produkte von Burton als absoluten Experten für Snowboards und Snowboardequipment waren groß. Gleichzeitig zeigte sich bei mir auch ein wenig Skepsis gegenüber der Step-On-Bindung und ihren sicheren Handhabung auf der Piste. Das Burton Flight Attendant Snowboard war, wie erwartet, total genial und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, es auf und neben der Piste zu fahren.
Man hatte hier einen sehr guten Grip, auch bei schlechten Pistenverhältnissen, und konnte ein gutes Tempo fahren. Genial und für mich die größte Überraschung war hier die Step On® Re:Flex Bindung in Kombination mit den Photon Step-On Snowboard Boots! Der Nachteil von langem Anschnallen auf dem Snowboard und dem Hinsetzen in den kalten, nassen Schnee gegenüber Skifahrern bestand nicht mehr. In nur wenigen Sekunden klickt man sich problemlos im Stehen ein und kann sofort losfahren – ich bin begeistert!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Burton. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Die Wolken schieben sich langsam bei Seite und lassen die Sonne durch das Tal scheinen, welche der Schnee an den seitlichen Hängen reflektiert. Schnell das Snowboard in Berchtesgaden ins Auto eingeladen und nur 30 Minuten später können wir direkt vor der Talstation parken und los geht’s: Einen Tag im Familienskigebiet Almenwelt Lofer!
Lage – Imposantes Bergpanorama wohin das Auge reicht
Lofer liegt im Herzen der Urlaubsregion Salzburger Saalachtal, unmittelbar hinter der Grenze an der Landesstraße 178 und einen Katzensprung von Salzburg und dem südöstlichen Bayern entfernt. Die etwa 2000 Einwohner zählende Gemeinde im Tal umgibt eine imposante Bergkulisse der Loferer Steinberge mit ihren teils steilen Klippen. In unmittelbarer Nähe und vom Skigebiet aus gut zu sehen sind hier die Nachbargebirge der Kitzbühler, Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen, der Leoganger Steinberge sowie das Kaisergebirge.
(c) mateoundelena – Almenwelt Lofer
(c) mateoundelena – Almenwelt Lofer
Das Skigebiet – Almenwelt Lofer
Das Skigebiet beinhaltet 10 Bergbahnen, 46 Pistenkilometer und beginnt mitten im Ort Lofer. Startpunkt für alle ist die Talstation und so gelangt man über die Lofer Almbahn 1 und 2 bequem in das Herz des Skigebiets. Die zentralen vier Liftstationen stellen hier der Schlepplift Grubhörndlift, Family Express, Senderexpress und Almen 8er Schwarzeck dar. Unsere Lieblingsstrecke war hier auf jeden Fall die Strecken entlang des Senderexpresses mit dem kleinen Abschnitt der schwarzen Piste 8a! Man hat von den oberen Liften bis zur Talstation etwa 7 Kilometer und eine lange, wie auch schöne Abfahrt durch Wälder.
(c) Almenwelt Lofer – Skigebietskarte
Familienfreundlichkeit
Mit 46 Pistenkilometer ist die Lofer Almenwelt sicher kein kleines Skigebiet, dabei ist es jedoch überschaubar. Genau das gibt ihm eine ganz besondere Eigenschaft: es ist familien- und anfängerfreundlich. So sind auch die Pisten zumeist breit gestaltet und von keinem zu großen Schwierigkeitsniveau. Lofer ist sich um die Familienfreundlichkeit ihres Gebietes bewusst und so konnten wir hier zahlreiche liebevoll gestaltete Details und Pistenabschnitte erkennen. So gibt es zum Beispiel die Hexen Funline, die Abfahrt durch den Märchenwald, einen 140 Meter langen überdachten „Zauberteppich“ (Förderband) und vieles mehr.
Tolle Familienaktion: Jeden Sonntag fahren Kinder unter 18 Jahren in Begleitung beider Elternteile umsonst!
(c) mateoundelena – Almenwelt Lofer
(c) mateoundelena – Almenwelt Lofer
Mittagspause – für alle etwas dabei
Das Skigebiet bietet eine große Anzahl an Hütten, um in der Mittagspause einzukehren. Was uns hier besonders gut gefallen hat ist, dass keine riesige Hütte dabei war und alle Hütten einen zum Skigebiet passenden Charme versprühten. Wir haben uns auf Grund der Lage mit tollem Panoramablick für die gemütliche Kechtalm entschieden.
Auch für den kleineren Geldbeutel bietet die Almenwelt Lofer mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten und Pause-Plätzen ideale Möglichkeiten für eine Mittagspause mit Tee aus der Thermoskanne und einem selbst belegten Brötchen!
(c) mateoundelena – Kechtalm
(c) mateoundelena – Kechtalm
Faktenüberblick:
10 Bergbahnen
46 Pistenkilometer
Blau: 32 km
Rot: 12 km
Schwarz: 2 km
Alle Skipisten: 46 km
Längste Piste: 7 km
Min. Seehöhe: 630 m
Max. Seehöhe: 1750 m
Tageskarte: 49,50€
(c) mateoundelena – Mittagspanorama
Anfahrt – Parken – Preise
Die Anfahrt gestaltete sich für uns aus Berchtesgaden kommend als sehr einfach und problemlos. Mit einer etwa 30-Minütigen Anfahrt zählt die Almenwelt Lofer zu dem nächsten etwas größeren Skigebiet von Berchtesgaden oder Salzburg kommend. Zudem entstehen auf der Strecke für Deutsche auch keine Mautkosten. Die Park- und Verkehrssituation rund um das gut besuchte Skigebiet stellten keine Probleme dar, Wartezeiten oder gar Stau waren Fehlanzeige und keine Parkgebühren erforderlich. Sehr entspannt fanden wir hier auch, dass wir unmittelbar vor der Talstation parken konnten und so nur wenige Meter zur Liftstation gehen mussten.
Fazit
Das Skigebiet Almenwelt Lofer ist in jedem Fall einen Tagesausflug wert! Entspannte Anreise, gemütliche Hütten und gute Abfahrten. Hervorzuheben ist hier vor allem die Familienfreundlichkeit, welche an vielen Stellen liebevoll gestaltet ist.
Das Produkt – Die Smartwool Merino Sport Boxershorts
„[Die] Merino Sport 150 Boxershorts sind für Leistung ausgelegt – unabhängig davon, welchen Wanderweg, welche Straße oder welches Abenteuer du dir aussuchst.“
Smartwool.eu
(c) Smartwool Merino Sport Boxershorts grau
Die Merino Sport 150 Boxershorts scheinen ideal für das Abenteuer Pacific Crest Trail ausgelegt zu sein, denn sie versprechen ein dehnbares, eng anliegendes Material mit einem doppellagig gearbeiteten Einsatz an der Vorderseite für zusätzlichen Halt, Flatlocknähte, um Scheuern zu verhindern, und einen breiten, elastischen, mit Merino gefütterten Bund für mehr Tragekomfort. Wie alle Produkte bei Smartwool ist die Hauptkomponente des Kleidungsstückes das Material Merino (56%), welches zusätzlich mit Polyester (44%) verstärkt ist. Das Polyester bietet hier vor allem sehr gute Vorteile hinsichtlich der Strapazierfähigkeit und einer schnellen Trocknungszeit.
Eigenschaften
Doppellagig gearbeiteter Einsatz an der Vorderseite für zusätzlichen Halt
Mit Merinowolle gefütterter, elastischer Bund
Flatlocknähte für weniger Scheuern
Schrittlänge Größe Medium: 10 cm (4“)
Gewicht: 0.076 kgs
Fit: Eng
Land der Herstellung: Vietnam
(c) Smartwool Merino Sport Boxershorts von vorne
(c) Smartwool Merino Sport Boxershorts von hinten
Besondere Eigenschaft von Merinowolle
Merinowolle hat unglaubliche Eigenschaften.
Sie wärmt und schützt den Körper vor Kälte.
Sie leitet beim Schwitzen die Feuchtigkeit nach außen und staut keine Feuchtigkeit, wodurch
sie auch geruchsneutral bleibt, sogar nach mehrwöchigen Wanderungen.
Warum Smartwool?
Das Outdoor-Unternehmen Smartwool hat als erstes Ski-Funktionsstrümpfe aus Merinowolle hergestellt und damit die Sparte revolutioniert und das Verhältnis zwischen Outdoor-Begeisterten und ihren Füßen unwiderruflich verändert. Die erkennbare Begeisterung für das Material Merino und die daraus resultierende Erfahrung in der Herstellung hat uns überzeugt, die Merino Produkte von Smartwool auf dem Pacific Crest Trail zu testen.
Nachhaltigkeit
Smartwool hat sich einer nachhaltigen Produktion von Kleidung verschrieben. Deshalb wird ihr Handeln – von der Produktentwicklung bis hin zur Lieferkette – von Maßnahmen begleitet, die sicherstellen, dass sie aktiv nachhaltigere Wolle und Beschaffungslösungen für ihre Marke und die Industrie schaffen. Weiterführend arbeitet Smartwool mit ZQ Merino zusammen, um sicherzustellen, dass die Schafe, die ihre Wolle produzieren, tiergerecht behandelt werden, dass die Züchter von Wollschafen fair behandelt werden und, dass die landwirtschaftlichen Betriebe daran arbeiten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.
Wir freuen uns darauf, die Thermal Merino Wendbare Mütze mit Umschlag und die Merino Sport Beanie von Smartwool zu testen. Denn neben der erforderlichen Funktionalität und Praktikabilität, sind die Mützen einfach klassisch schön.
Ich freue mich bereits sehr darauf, die auf dem Pacific Crest Trail zu testen. Denn neben der erforderlichen Funktionalität und Praktikabilität, sind die Mützen einfach klassisch schön.
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Smartwool. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Die Temperaturen werden kälter, die Aktivitäten bleiben auf Hochtouren! Ab sofort testen wir das Boulder 125 Crew Langarmshirt aus Merinowolle (Nuyarn) für Herren und Damen von Artilect. Damit werden wir auf der Skipiste, bei Spaziergängen und Wanderungen, auf Hochtouren mit Schneeschuhen und vielem mehr unterwegs sein. Hier haben wir einige Produktinformationen über das Boulder 125 Crew Merino Langarmshirt und das verwendete, spezielle Nuyarn-Garn für euch zusammengefasst.
Boulder 125 Crew Merino Langarmshirt Women red
Produktinformationen
Das Boulder 125 Langarmshirt mit Rundhalsausschnitt ist Teil der A/SYS–1-Kollektion von Artilect, welche speziell für mühelose Performance und mit einer modernen Passform entworfen wurde. Die Basis für diesen Baselayer, wie auch für viele weitere Produkte von Artilect, ist Nuyarn, ein ultraleichtes Merinogewebe, welches um einen Synthetikfaden gesponnen wurde (mehr Informationen im Absatz darunter). Zusätzliche wurden unter den Armen ein netzstrukturähnliches Material aus 125 GSM im Ösenstrick platziert . Diese Kombination sorgt für eine besonders gute Atmungsaktivität, minimales Gewicht und eine erhöhte Strapazierfähigkeit. Der Baselayer ist körperbetont geschnitten, geht über die Hüfte hinaus, hat lange Arme und Daumenschlaufen. Schon jetzt sind wir von der Passform und dem Schnitt absolut begeistert. Laut Artilect gibt es keine bessere Kombination aus Leistung, Komfort und Strapazierfähigkeit – wir sind gespannt!
Besonderheiten im Überlick
Die herausragende Bluesign®-zertifizierte Nuyarn-Merino-Technologie mit 125 GSM sorgt für kuschelweichen Tragekomfort und ein hervorragendes Wärme-Gewichts-Verhältnis. Zudem trocknet der
Stoff fünfmal schneller und ist extrem langlebig
Superfeine, mulesingfreie, australische Merinowolle mit 18 Mikron für maximale Weichheit und hohen
Tragekomfort
Super Stretch-Komfort, aber trotzdem formfest
Moderne Passform, die wenig Haut zeigt
Strategisch platzierte Einsätze für atmungsaktiven Tragekomfort
Nicht einschneidende Flatlocknähte
Zwickel unter den Armen
Waschmaschinenfest
Schlaufe zum Aufhängen
Boulder 125 Crew Merino Langarmshirt Women
Boulder 125 Crew Merino Langarmshirt Men
Nuyarn – die Merinorevolution
Wie bei vielen seiner Produkten verwendet Artilect auch bei diesem Nuyarn. Doch was genau ist das und was macht es so besonders? Nuyarn® ist eine Spinntechnik, welche modernste Technologie und die natürlichen Eigenschaften der Merinowolle vereint. Während beim traditionellen Spinnverfahren die Leistungsfähigkeit der Merinowolle zum Teil „herausgedreht“ wird, setzt das in Neuseeland entwickelte patentierte Spinnverfahren Nuyarn® auf einen Herstellungsprozess, bei dem Synthetikfasern ohne Drehung mit Merinogarn umwickelt werden. Bei der dabei entstehenden einzigartigen Struktur bleiben die natürlichen Leistungseigenschaften der Merinowolle erhalten. Die unglaublich feinen 2-fädigen, unverzwirnten Garne sind dabei im Vergleich zum traditionellen Merinogarn deutlich widerstands- und abriebfester, trocknen schneller, sind elastischer, atmungsaktiver und haben eine bessere Wärmespeicherung.
Der erste Eindruck
Die Langarmshirts fühlen sich sehr weich und angenehm an. Zudem lieben wir jetzt bereits den langen Schnitt und die enge Passform mit den coolen Features, wie Daumenschlaufen und die Belüftungsstruktur an der Seite. Wir freuen uns schon sehr darauf, die Boulder 125 Crew Merino Langarmshirts für Herren und Damen von Artilect auf unseren Winterwanderungen, im Skigebiet und im Alltag zu testen!
Werbehinweis Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Artilect und Rainer Bommas PR. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Drei Nächte im Vorarlberger Montafon – Schneeschuhwanderung, Snowboarden, Moonbikes fahren, Splitboardtour, Winterwanderung – wir hatten drei wundervolle Tage und Nächte im traumhaften Montafon. Dabei war die Gastfreundschaft, die uns entgegengebracht wurde, extrem hoch – getoppt wurde sie jedoch noch einmal von Hanno und Caterina Hämmerle, die Besitzer und Gastwirte der Pension Rudolph in Gaschurn. Mehr Details findet ihr hier!
Unterkunft – Unsere Pension Rudolph
Die Pension Rudolph ist ein stilvoll gestaltetes Haus, welches mit seiner Stein-Holz-Mischbauweise zum typischen Flair des etwa 1.500 Einwohner starken Dorfes Gaschurn passt. Familie Hämmerle bietet neun Zimmer, vom Doppel- bis zum Familienzimmer, an, wodurch die Unterkunft von einem familiären Flair umgeben wird.
Für sperriges Zusatzgepäck, wie Skiausrüstung steht ein eigener Ski- und Trockenraum zur Verfügung.
Pension Rudolph mit Parkplatz am Morgen
Unser Zimmer: Doppelzimmer mit Balkon
Wir hatten für drei Nächte ein super gemütliches Zimmer im zweiten Stock. Das Zimmer war mit allem nötigen ausgestattet: kleiner Fernseher, Schrank, bequemes Doppelbett, geräumiges Badezimmer mit großer Dusche und einem Balkon mit traumhaftem Blick auf die Berge und die Skipiste. Das Zimmerbild prägten hier die liebevoll und detailliert gestalteten Holzvertäfelungen nach lokaler Schreinerkunst. In dem bequemen Doppelbett verabschiedeten wir uns, in Kombination mit den schweißtreibenden Tagesunternehmungen, täglich schnell ins Land der Träume.
An dieser Stelle sei noch hervorgehoben, dass die Zimmer täglich mit großer Sorgfalt gereinigt und hergerichtet wurden.
Pension Rudolph Doppelzimmer mit Balkon
Pension Rudolph Badezimmer
Pension Rudolph Balkon
Lage
Die Pension liegt in einer ruhigen Lage Mitten in Gaschurn. So erreicht man das Dorfzentrum mit zahlreichen Restaurants, einem Supermarkt und allem, was man für den urlaubsaufenthalt braucht, in etwa 5 Gehminuten. Zur Gondel (Versettla/Silvretta Montafon) sind es nur etwa 50 Meter, was der Pension zu einer absoluten Premiumlage im Skiurlaub verhilft! Vor dem Haus sind ausreichend Parkplätze für alle Gäste, jedoch ist auch die Bushaltestelle nur drei Minuten Fußweg entfernt. Nicht nur für Ski- und Snowboardfahrer:innen bietet die Unterkunft eine gute Ausgangslage, sondern auch für alle Wanderer, da zahlreiche Wanderwege unmittelbar vor der Haustür vorbei führen.
Pension Rudolph mit Parkplatz am Morgen
Frühstück
Im Preis inklusive ist das Frühstück im liebevoll gestalteten Gastraum. Hier erhält man viele Lebensmittel aus regionaler Produktion. Für uns Vegetarier war hier vor allem die auswahlreiche Käseplatte ein echtes Highlight. Serviert wurden zudem leckere Kaffeespezialitäten, eine umfangreiche Teeauswahl und ein täglich frischgepresster Orangensaft. Besonders freuten wir uns auf das leckere Frühstücks- oder Rührei.
Ein kleiner Tipp: Am besten bei der Buchung einen Sonntagmorgen einplanen – hier gibt es einen unglaublich leckeren, selbstgemachten Hefezopf!
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein abwechslungsreiches 4-Gänge Abendessen (donnerstags bis dienstags) zu genießen.
Pension Rudolph Stube
Pension Rudolph Stube
Pension Rudolph Fruehstueck
Die Gastgeber
Hanno und Caterina Hämmerle sind mit Leib und Seele Gastwirte. Jeden Morgen wurden wir freundlich begrüßt, sorgsam beim Frühstück verwöhnt und erfuhren viel über die Region, Dörfer, Menschen und Natur. Sie nahmen sich sehr viel Zeit für ihre Gäste und wir genossen die Gespräche mit den beiden.
Pension Rudolph – Caterina und Hanno Haemmerle
Fazit
Eine Google-Bewertung von 5,0 Sternen bei 114 Rezensionen (Stand 30.01.2023) spricht eine eindeutige Sprache: Die Gäste kommen gerne in die Pension Rudolph, fühlen sich wohl und sind rundum zufrieden – so auch wir! Die ruhige und zugleich zentrale Lage ist wirklich hervorragend, das Frühstück liebevoll und mit regional hochwertigen Lebensmitteln zusammengestellt, die Zimmer und Stube gemütlich hergerichtet und zwei Gastgeber, die einen sorg- und wunschlos zurücklassen, wie auch gerne in Kontakt mit ihren Gästen treten. Wir waren und sind begeistert und können einen Besuch in der Pension Rudolph nur weiterempfehlen!
Weitere Lesetipps aus unserer Redaktion über das Montafon
Von Donnerstag bis Sonntag (26.-29.01.23) zieht es Redakteur:innen Elena und mich (Mateo) in das Winterparadies nach Montafon. Was wir dort am Arlberg erleben, erfahren, testen und genießen werden, teilen wir natürlich mit euch umfangreich hier bei www.be-outdoor.de und auf Instagram (@be-outdoor.de). Vorab fassen wir bereits einige Vorzüge und Besonderheiten des Wintergebiet-Eldorados Montafon zusammen.
Wo liegt Montafon?
Montafon liegt am südwestlichen Ende Österreichs, genauer im wunderschönen Vorarlberg. Hier reihen sich gewaltige Bergmassive aneinander und so formt der berühmte Piz Buin (3.312 m) als höchster Berg des Vorarlbergs auch die Grenze zur Schweiz. Bekannte Orte in unmittelbarer Umgebung sind unter anderem St. Anton, Ischgl oder Gaschurn, welches gemeinsam mit Montafon am Skigebiet „Silvretta-Montafon“ liegt.
Montafon am Vorarlberg
Unterkunft
Montafon gilt als Ferienregion und Eldorado für alle Outdoorsport- und Naturliebhaber. Dementsprechend bietet der Ort eine Vielzahl an Unterkünften in einem unterschiedlichen Preissegment. So gibt es für den kleinen Geldbeutel günstige Frühstückspensionen und Hostels, gleichzeitig jedoch auch Familienunerkünfte, mittelklassige und hochklassige Sternehotels.
Mit nur neun Zimmern treffen sich abends die Gäste zum Dinner in unserer Gaststube (oder Sommer Terrasse). Köstlichkeiten – gesund, frisch und möglichst biologisch, mit vielen Produkten aus der Region.
pensionrudolph.at
Mit nur neun Zimmern treffen sich abends die Gäste zum Dinner in unserer Gaststube (oder Sommer Terrasse). Köstlichkeiten – gesund, frisch und möglichst biologisch, mit vielen Produkten aus der Region.
Das Hotel scheint genau nach unserem Geschmack zu sein: Zimmer, Betten sowie die Gaststube sind aus Holz nach lokaler Schreinerkunst gefertigt, stilvoll und gemütlich eingerichtet, es werden vor allem regionale und gesunde Produkte verwendet, die Unterkunft befindet sich unmittelbar an der Skipiste, neben Wanderwegen und zugleich nur wenige Minuten zu Fuß in das Zentrum von Gaschurn. Wir freuen uns!
(c) Hotel Rudolph – beste Lage im Montafon
(c) Hotel Rudolph – regionale Kulinarik
Outdoor-Highlights
Das südlichste Tal Vorarlbergs gilt als Ort der Ruhe und Erholung, aber gleichzeitig auch spannender Erlebnisse für Naturliebhaber. Egal ob auf Tourenski, mit Schneeschuhen, bei Winterwanderungen oder auf der Piste: Je nach Lust und Laune wird die beeindruckende Gebirgswelt Montafons erkundet.
So bietet das Montafon mit seinen insgesamt fünf Skigebieten 297 perfekt präparierte Pistenkilometer – ein absolutes Mekka für alle Ski- und Snowboardbegeisterten. Vom übersichtlichen Familienskigebiet mit breiten Genießerpisten, dem sportlichen Skigebiet mit anspruchsvollen Weltcuphängen bis hin zum schneereichen Skigebiet auf über 2.000 Meter Seehöhe ist alles dabei. Neue Talabfahrten und schönste Loipen zum Langlaufen sorgen für zusätzlichen Winterspaß.
Talabfahrt Gaschurn (c) Stefan Kothner Montafon Tourismus GmbH
Skiexkursion Gargellen (c) Alexander Fuchs Montafon Tourismus GmbH
Auch Skitourengeher kommen hier abseits der Pisten auf ihre Kosten. So gilt etwa die Skiexkursion in Gargellen als besonders lohnenswert für Einsteiger. Etwas gemütlicher, aber dennoch abenteuerlich geht es beim Schneeschuhwandern zu. Hier gilt die hochalpine Tour auf die Silvretta-Bielerhöhe mit ihren Blicken über das Gletschermassiv und den Piz Buin als besonders lohnenswert.
Ganz unkompliziert und ohne Ausrüstung geht es natürlich auch über die mehr als 290 Kilometer präparierten Winterwanderwegedurch glitzernde Schneelandschaften, romantisch verschneite Wälder und auf Spuren vergangener Tage. Besonders vielfältige Tourenmöglichkeiten gibt es dabei in Bartholomäberg und auf dem Genießerberg Kristberg, die eine fantastische Panoramasicht ermöglichen.
Rasanter geht es auf den sieben Naturrodelbahnen im Montafon zu. Ob gemütlich oder kurvenreich: Rodeln ist ein Riesenspaß für Groß und Klein – vor allem wenn man beim Nachtrodeln im Sternenschein die Hänge hinuntersaust. Winterspaß für die ganze Familie verspricht dabei die drei Kilometer lange Naturrodelbahn am Erlebnisberg Golm.
Rodeln am Golm (c) Stefan Kothner Montafon Tourismus
Schneeschuhwanderung Partenen (c) Chien Jen Wang Montafon Tourismus GmbH
Winterwandern Bartholomaeberg (c) Stefan Kothner Montafon Tourismus GmbH
Daten & Fakten:
73 Seilbahn- und Liftanlagen (Montafon Brandnertal Karte Mehrtageskarte)
Aktuell teste ich den TRIBUTE THERM200 GTX Wanderschuh von AKU. Der robuste und vielseitige Wanderschuh der italienischen Schuhexperten von AKU ist durch seine Isolierung mit Gore-Tex-isolierten Performance-Futter ideal für leichte Wanderungen in hügeligen und mittelgebirgigen Gebieten im Winter.
AKU TRIBUTE THERM200 GTX – Technische Details
OBERMATERIAL: nubuck 1.6 mm
FUTTER: gore-tex® insulated comfort
SOHLE: vibram® sendera
ZWISCHENSOHLE: injected pu
BRANDSOHLE (STEIFHEIT): tpu (mittel stiff)
FUSSBETT: felt
HERRENGEWICHT (GR. ½ PAAR): 600
HERRENGRÖSSE (UK): 3 – 13
AKU Tribute Therm200 GTX
AKU Tribute Therm200 GTX
AKU Tribute Therm200 GTX Vibram Sohle
Produkt-Technologien – Das steckt im AKU TRIBUTE THERM200 GTX
GORE TEX Die GORE-TEX®-Membrane bietet eine optimale Kombination aus Atmungsaktivität und Isolation, um bei jedem Wetter eine breite Palette an Outdooraktivitäten mit maximalen Komfort und trockenen Füßen auszuüben.
VIBRAM Sohlen Vibram® werden hinsichtlich Sohlenprofil und Zusammensetzung der Gummimischung nach den Anforderungen für den speziellen Einsatzbereich der Schuhe entwickelt.
AKU Tribute Therm200 GTX
AKU – der italienische Schuhexperte
AKU ist ein italienischer Schuhhersteller und produziert Schuhe für Berge, Jagd und Freizeit und steht hier immer im engen Bezug zur Natur. Das erfahrene Unternehmen entwickelt seit über 40 Jahren Schuhe mit technischer Qualität, Funktion und Zuverlässigkeit für jedes einzelnen Modell und führt dabei seine alte und beispiellose italiensche Herstellungstradition fort.
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit AKU. Das Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
In den vergangenen Wochen haben wir die La Lista Ski- und Snowboardhandschuhe von Mammut getestet. Wie sich der Handschuh aus Ziegenleder im intensiven Test in den Bergen und auf der Skipiste gemacht hat, erfahrt ihr hier im Produkttest.
Das Produkt und meine Bewertung
Mammut La Lista Handschuh
Der Handschuh besteht in seiner äußeren Schicht aus hochwertigem Ziegenleder und ist bewusst an besonders anfälligen und aufprallintensiven Stellen, wie der Rückhand, zusätzlich gepolstert. Auf der Handfläche verwendet Mammut außerdem eine hochwertige PrimaLoft® Gold Insulation Eco mit Grip Control (60 g/m²), welche für zusätzliche Wärme und optimierten Grip sorgt. An der Rückhand sorgt eine PrimaLoft® Silver Eco Insulation (133 g/m²) für eine optimale Wärmeleistung. Zum Schutz vor Nässe ist der Handschuh mit einer GORE TEX® Active™ Technologie versehen. Das Innenfutter besteht aus hochwertigem Bemberg-Fleece. Die Hauptbestandteile bei dem La Lista Handschuh sind mit Ziegenleder, PrimaLoft® Gold und Silver Eco Insulation, wie auch einem bequemen Bemberg-Fleece also sehr hochwertig gewählt und genau von dieser Qualität bin ich sehr begeistert! Der Handschuh sieht nicht nur optisch im schwarzen, rutschfesten Ziegenleder sehr gut aus, sondern hält auch, was er verspricht. Durch die Kombination der verschiedenen isolierenden Primaloftschichten, dem Fleece und der schützenden Schicht aus mit GORE TEX imprägnierten Ziegenleder hält der Handschuh wirklich warm, bleibt durch die natürliche Schicht des Leders jedoch flexibel und sorgt für einen sehr hohen Tragekomfort.
Mammut La Lista Handschuh – Obertauern
Mammut La Lista Handschuh – Skigebiet Obertauern
Neben den hochwertigen Hauptmaterialien und Komponenten zeigte sich der La Lista Handschuh von Mammut auch bei seinen kleinen Features durchdacht und praktisch. So gibt es zum Zusammenhängen der Handschuhe Connection Hooks, eine Schlaufe am Saum als Anziehhilfe und Handgelenkschlaufen, um diese am Lift nicht zu verlieren. Alle gewählten Gadgets sind wirklich sinnvoll gewählt und sehr nützlich.
Gleichzeitig ist der Handschuh durch die Pre-shaped-Konstruktion so gestaltet, dass er sich der natürlichen Handform anpasst. Zusätzlich kann man hier noch mit den Manschetten aus stretchigem Neopren mit Klettverschluss für einen bequemeren Griff nachjustieren.
Mammut La Lista Handschuh – Innenfläche
Fazit
Der La Liste Handschuh ist ein progressiver Vollleder-Handschuh, speziell für alle Freerider entwickelt. Mammut verwendet hier nur die hochwertigsten Produkte und genau diese Qualität spiegelt sich in einem unglaublich guten Tragekomfort wieder. Der Handschuh passte sich meiner Hand sehr gut an und ich erlebte ihn wie eine zweite Haut.
Gleichzeitig ist das Ziegenleder extrem robust und in über 8 Wochen intensivem Test zeigten sich keine Abriebspuren oder Beschädigungen. Die genutzte Kombination aus Silver Eco und Gold Primaloft® Insulation, sowie hochwertigem Bemberg-Fleece schützt optimal vor Kälte und polstert genau an den Stellen, die bei Stürzen besonders anfällig für Verletzungen sind.
Die verwendete GORE-TEX® Membran an der Außenschicht schützt zudem sehr gut vor Nässe und auch an teilweise sehr nassen Tagen in den Alpen hatte ich keinerlei Probleme mit nassen oder kalten Händen. Dem entsprechend fällt mein Fazit ausschließlich positiv aus und ich kann den La Lista Handschuh von Mammut sehr weiterempfehlen.
Mammut La Lista Handschuh – Wanderung auf den Oberstaufen
Mammut La Lista Handschuh
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mammut und Dani O. Kommunikation. Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Alle Hydro Flask Produkte bestehen aus hochwertigem 18/8 Edelstahl, wodurch sie Geruchs- und Geschmacksneutralität gewährleisten können. Außerdem ist die Konstruktion dadurch langlebig und verspricht unseren Abenteuern und unserer Tollpatschigkeit standzuhalten. Weiterführend spricht für die Produkte, dass sie sowohl frei von BPA, Toxinen als auch Phtalat sind. Die firmeneigene Pulverbeschichtung bietet guten Grip, sieht in den knalligen Farben sehr cool aus und und sorgt ebenfalls dafür, dass die Produkte besonders robust sind. Das wohl Wichtigste ist jedoch das TempShildTM, eine einzigartige doppelwandige Vakuumisolierung, welche die Temperatur stundenlang halten kann – Getränke sollen bis zu 24 Stunden eiskalt oder bis zu 12 Stunden dampfend heiß bleiben – je nach Belieben. Abschließend ist die Flex Cap zu nennen. Der flexible Tragegriff am Verschluss der Flaschen garantiert einen einfachen Transport.
Der absolute Klassiker unter den Hydro Flask Produkten! Die dünne und leichte Isolationsflasche findet immer einen Platz im Rucksack. Einsatzbereiche sind hier wirklich sehr vielseitig. Hierbei ist sie frei von BPA, Phtalat und Toxinen und das schmeckt man auch oder eben nicht ;). Egal, welche Flüssigkeit in der Flasche ist, sie schmeckt danach, wonach sie schmecken sollte. So haben wir sie vor allem im Alltag als Wasserflasche auf der Arbeit oder beim Sport und Wasser- oder Teeflasche auf Bergtouren genutzt. Die Edelstahlflasche sieht dabei in ihrem matten Design auch noch wirklich stylisch aus und ist mit ihrem flexiblen Tragegriff am Deckel auch leicht in der Hand zu tragen!
Nimmt man die klassische Wide Mouth Isolationsflasche von Hydro Flask und optimiert sie vom Gewicht, ohne dabei Abstriche bei der Funktionalität und Leistung zu machen, erhält man die Lightweight Wide Mouth Trail Flasche. Die super leichte Isolationsflasche haben wir in der großen Version getestet und sind begeistert! Hier findet über ein Liter Heiß- oder Kaltgetränk Platz, welches wir genussvoll auf den Gipfeln der Berchtesgadener Alpen genießen konnten. Laut Angaben hält sie Getränke durch die TempShield™-Isolierung 24 Stunden kalt und bis zu 12 Stunden warm. Unser Testergebnis hat dies sogar getoppt. So war unser Tee auch nach 14 Stunden noch warm. Wie auch die Wide Mouth ist die Lightweight-Version frei von BPA, Phtalat und Toxinen, geruchs- und geschmacksneutral. Absolut empfehlenswert für alle Grammjäger, die nicht auf ihre kalten oder warmen Getränke auf Wandertouren verzichten wollen.
Pro Jahr werden in Deutschland etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher verbraucht, das entspricht 34 Bechern pro Kopf. Eine unglaublich hohe, wie auch ökologisch unnötige Zahl. Warum nach Pappe oder Plastik schmeckenden und schnell auskühlenden Kaffee trinken, wenn es mit dem Coffee mit Flex Sip™ Lid auch deutlich ökologischer und leckerer geht?
Thermosbecher gibt es viele auf dem Markt und wir haben auch schon einige ausprobiert, die mittlerweile im Regal verstauben, weil sie nach einer Weile nicht dicht halten oder ihre Isolationsfähigkeit nicht ausreicht. Das vorgestellte Produkt von Hydro Flask stellt nun aber wirklich eine gut investierte Alternative dar. Das Heißgetränk bleibt lange heiß, wobei es jedoch nicht an die Isolationszeit der beiden Wide Mouth Produkte dran kommt. Gleichzeitig passt es unter unsere Kaffeemaschine, was wir sehr praktisch finden. Um bei der Praktikabilität zu bleiben: Der Deckel hält nicht nur dicht und lässt sich am Tragegriff einfach transportieren, sondern man kann ihn auch einfach in drei Teile zerlegen, welche man super spülen kann. Hierbei ist er sogar spülmaschinenfest! Wie die anderen vorgestellten Produkte ist auch dieses frei von BPA, Phtalat und Toxinen, geruchs- und geschmacksneutral.
Hydro Flask Dreierpack
Hydro Flask Coffee Lid – Kaffee to go im Zug nach Wien
Neben der großen Produktauswahl an Isolationsbehältern für Getränke fanden wir auch den Insulated Food Jar sehr spannend. Das Prinzip ist dasselbe, wie bei den Thermosflaschen, bloß für Lebensmittel. Die TempShield™-Isolierung hält kalte Lebensmittel kalt und heiße Lebensmittel heiß. Die Kälteisolierung haben wir gleich am Silvestertag ausprobiert. Morgens die Eiswürfel unserer einzigen Eiswürfelform in das Behältnis und zugedreht. Am Abend kam eine weitere Ladung hinzu und die Silvesterfeier fand bei milden Temperaturen auf dem Balkon statt. Dabei waren wir stets mit Eiswürfeln versorgt. Erstaunlich hier: selbst am nächsten Morgen (oder eher Mittag) waren die übrig gebliebenen Eiswürfel noch in fester Konsistenz. Unglaublich! Neben dem Nutzen als „Eiswürfellieferant“ diente der Insulated Food Jar hauptsächlich als Essensbehältnis für die Mittagspause oder bei Bergtouren und hat gekochte Speisen wirklich lange warm gehalten! Praktisch war hier auch die große Öffnung, welche ein bequemes Essen unterwegs ermöglicht und absolut dicht ist.
Hydro Flask Food Jar
Nachhaltigkeit
Alle Produkte sind recycelbar und haben eine lebenslange Garantie (eingeschränkte Herstellergarantie). Daneben unterstützt das Team von Hydro Flask seit 2017 92 gemeinnützige Organisationen, die sich beispielsweise der Errichtung, Erhaltung und Sanierung von Naturparks sowie der Schaffung besserer Zugangsmöglichkeiten verschrieben haben (Parks for all). Nicht zu vergessen ist zudem der Beitrag für die Umwelt, welchen man als Konsument durch die Nutzung der Produkte leisten kann!
Fazit
Lebenslange Garantie, frei von BPA, Phtalat und Toxinen, geruchs- und geschmacksneutral, eine unglaublich Wärme- und Isolationsleistung bei allen Produkten: Was will man mehr?
Wir waren ausnahmslos von allen vorgestellten Produkten von Hydro Flask begeistert. Müssten wir unseren Favoriten wählen, würde unsere Wahl als Grammjäger auf die Lightweight Wide Mouth Trail Series™ fallen. Einfach aus dem Grund, dass man sich keine Gedanken über das Gewicht machen muss und eine unglaubliche Isolationsleistung dafür erhält. Auf die letzten 8 Wochen zurückblickend, können wir zweifellos alle getesteten Produkte von Hydro Flask weiterempfehlen!
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Hydro Flask. Die Produkte wurden mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Das Burton Flight Attendant Camber Snowboard wurde als Freigeist für Fortgeschrittene entwickelt, das sowohl Pulverschnee als auch harten Schnee mit der gleichen Präzision befahren kann. Balanced Freeride Geometry mit Setback Camber und Taillierung, die auf den individuellen Stance des Fahrers ausgerichtet sind, sind das Geheimnis der Schaffung eines Twin-Freestyle-Feelings, wenn man auf einer flachen Base fährt. Hierbei ist das Board auf die Fahrt in eine Richtung (directional) ausgerichtet und wendet auf der Kante agil und scharf. Dabei sorgen das Directional Camber und Taper für mehr Auftrieb und Flow. Das Brett stellt somit eine Kombination aus den besten Berg-Eigenschaften und aggressiver All-Terrain-Performance dar. Im Vordergrund stehen hier vor allem die Fähigkeiten auf steilen Spuren bis zu Abfahrten im Tiefschnee. Gleichzeitig bietet es auch genügend Skills für Tricks und Side-Hits.
Kombiniert wird das Burton Flight Attendant Camber Snowboard mit der Step On® Re:Flex Snowboardbindung, die die Einfachheit und den Komfort intuitiv verbindet.
Die Burton Step On® Re:Flex Snowboardbindung bietet eine intuitive Boot-to-Bindung-Verbindung, wodurch man schnell im Snoarboard „eingeklickt“ ist und sicher, wie auch stabil den Berg hinunter fahren kann. Dabei sorgen drei Verbindungspunkte – Ferse, kleiner Zeh, großer Zeh – für unvergleichliche Einfachheit, Sicherheit und Boardkontrolle. Der Einstieg funktioniert so super schnell und der Schnellauslösehebel am Highback sorgt für einen sauberen, raschen Ausstieg. Die Bindung ist universell mit allen wichtigen Snowboardmontagesystemen kompatibel, darunter 4×4, 3D®, und The Channel®.
Details im Überblick:
Das Re:Flex FullBED Dämpfungssystem bietet als Teil der Step On-Bindung volle Unterfuß-Dämpfung, maximalen Komfort bei minimaler Ermüdung und verfügt über ein Falltürdesign für den einfachen Zugriff auf die Befestigungs-Hardware
Die einteilige Baseplate besteht durchgehend aus einem einzigen Material und bietet ein gleichmäßiges Reaktionsverhalten und Fahrgefühl in jedem Gelände
Das Re:Flex-Befestigungssystem verbessert den Flex und das Gefühl deutlich und reduziert gleichzeitig das Gewicht; Universell kompatibel mit allen aktuellen Snowboardmontagesystemen.
Das Step On® Boot-to-Binding-System besitzt zwei Verbindungspunkte im Zehenbereich. Der Toe Hook 2,0 ermöglicht einen schnelleren Ein-/Ausstieg und insgesamt ein komfortableres und angenehmeres Fahren.
Die Canted Hi-Back-Einkomponentenkonstruktion sorgt für unmittelbare Reaktion und ermöglicht die Manipulation des gesamten Flexprofils des Boards
Das Highback ohne Vorwärtsneigung ist komplett vertikal und für Rider konzipiert, die ein verspielteres und entspannteres Fahrgefühl bevorzugen
Mit dem FLAD-System können Mikroanpassungen am Vorwärtsneigungswinkel individuell vorgenommen werden
Nylon-Verbundmaterial gemischt mit 30 % Kurzfaser bietet verspielte Response
Bei den Burton Photon Step On® Snowboardboots trifft volle Leistung auf Step On®-Komfort, so dass man einfach auf das Board steigen und so hart fahren kann, wie man möchte.
Einklicken und los lautet das Motto bei den Burton Photon Step On® Snowboardboots. Sie lassen dich aufsteigen und losfahren und ermutigen dich mit ihrer Präzision, ihrer einzigartigen Passform und ihrem reaktionsfreudigen Gefühl an deine Grenzen zu gehen. Neben dem Komfort ist hier das BOA® Fit System hervorzuheben, welches über zwei einzigartige Schnürwege für eine gleichmäßig verteilte Passung und einem festen Sitz mit nur einem einfachen Dreh den optimalen Fahrtspaß ermöglicht. Zusammen mit der Einfachheit und dem reaktionsfreudigen Gefühl von Step On ergibt sich ein Boot, der kaum Grenzen kennt. Die wärmeverformbaren Innenschuhe besitzen eine individuelle Passform und sorgen mit seiner wärmereflektierenden Technologie für angenehme Wärme, um auch bei kaltem Wetter länger fahren zu können.
Burton Photon Snowboardschuh
Burton Photon Snowboardsohle
Erster Eindruck
Der erste Eindruck ist hervorragend! Das Board sieht optisch super aus und die Step-On Bindung ließ sich leicht montieren. Bei einer ersten Testfahrt zeigte sich bereits die Wendigkeit des Boards und der hervorragende Grip in Kurven. Super einfach dabei: mit den bequemen Photon Snowboardboots in die Bindung und los. Ein absoluter Luxus für alle Snowboardfahrer!
Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Burton. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Obermaterial: Mix aus veganem und natürlichem Leder, wodurch der Schuh wasserabweisend ist
Sohle: Zugabe von 10% recyceltem Korkgranulat made in Portugal
Elastische Schnürsenkel: guter und sicherer Halt + einfaches An- und Ausziehen.
herausnehmbares Fußbett aus recyceltem Kork
Material aus Europa + Herstellung in Portugal = Nachhaltigkeit durch kurze Transportwege
(c) mateoundelena – Doghammer Arctic Commuter Leather Sneaker von Doghammer am Schloss Schönbrunn
Der Arctic Commuter Leather Sneaker von Doghammer ist ein schlichter Freizeitschuh, der gleichzeitig hoch funktionell ist, wie auch sehr robust und hochwertig verarbeitet. So gab es während dem gesamten Test keinerlei Materialschäden oder ähnliches. Für einen besonders hohen Tragekomfort sorgt hier das herausnehmbare Fußbett aus Korkgranulat, welches an kalten Tagen zusätzlich vor Kälte von unten schützt.
Ich habe den Arctic Commuter Leahter als einen sehr geeigneten Schuh für den Winter kennengelernt. Einerseits habe ich hier trotz relativ hoher Temperaturen im November nicht viel geschwitzt. Andererseits schützte er an den kalten Tagen unter 0°C im Dezember auch gut vor der Kälte. Dazu trug auch eine sehr robuste Sohle bei, bei der Doghammer nur nachhaltige und vegane Materialen verwendet, welche für einen besonders hohen Tragekomfort sorgen und die Umwelt schonen. Hohe Funktionalität, cooles Design und nachhaltig in Europa produziert – ein super Wintersneaker!
(c) mateoundelena – Doghammer Arctic Commuter Leather Sneaker von Doghammer
Doghammer – Nachhaltigkeit im Firmenportfolio
Seit der Gründung produziert das Unternehmen aus Rosenheim Schuhe aus nachhaltigen und natürlichen Materialien. Dafür nutzt das es auch recycelte Materialien wie Kork aus seiner eigenen „Cork Collect Challenge“, bei der alte Weinkorken gesammelt werden. In Handarbeit werden die Schuhe schließlich in einer familiengeführten Schuhmanufaktur in Portugal gefertigt, aus dem Land, aus dem auch der übrige Kork herkommt.
Skifell-Reuse – neue kreative Aktion für Nachhaltigkeit
(c) Doghammer – Skifell Reuse
Nach „Cork Collect“ ist vor „Skifell-Reuse„. So sagt der Gründer von Doghammer, Maximilian Hundhammer: „Mit unserer neuen Sammelaktion – Skifell Reuse – sprechen wir die Skitourengeher an, die es nicht übers Herz bringen ihre alten Skifelle zu entsorgen. Meist verbindet man doch zu viele Emotionen mit den Fellen. Da die Felle nach einigen Jahren verschleißen und deutliche Gebrauchsspuren aufweisen, landen sie im Müll. So sind sie zwar nicht mehr fürs Skitourengehen geeignet, für unsere Hüttenschuhe reicht es jedoch alle mal“.
Seit diesem Monat, November 2022, kann man bei einem Partnergeschäft von Doghammer (Info) seine alten Skifelle abgeben, diese werden anschließend gereinigt, kommendes Jahr nach Portugal gebracht und daraus nostalgische und nachhaltige Hüttenschuhe hergestellt. Eine tolle Aktion!
Fazit
Der Arctic Commuter Leather Sneaker von Doghammer ist wirklich großartig. Er ist sehr robust und gleichzeitig extrem bequem. Das ist das erste Mal, dass ich in einem Sneaker eine Korksohle hatte und will sie nicht mehr missen. Zudem bin ich von der Firma Doghammer aus Rosenheim sehr begeistert und ihr nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Handeln imponiert mir! Von mir ein Daumen hoch und eine Weiterempfehlung für deinen nächsten Schuhkauf!
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Doghammer. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wandertour und dabei eine GPS-App laufen lassen? Skitour und der Akku ist wegen der Kälte schnell leer? Auf Auslandsreise und nicht immer eine Chance dein Endgerät überall aufzuladen? Wir bieten dir im heutigen Gewinnspiel die Chance eine super coole, leichte und leistungsstarke Powerbank von Zendure zu gewinnen! So gehst du nicht mehr ohne „Power“ auf die nächste Tour.
Zendure Supermini Powerbank
Die Zendure Supermini Powerbank wiegt gerade einmal 180gramm und hat eine Kapazität von 10000mAh. Zendure verwendet die leistungsstarke ZEN+2.0-Technologie und die VoltageBoost-Technologie. Die Powerbank ist ausgestattet mit einem superschnellem 20W PD Eingangs-/Ausgangs-USB-C-Anschluss.
(c)Zendure USB.Adapter
Eigenschaften/Technische Daten
Die Zendure Supermini Powerbank wiegt gerade einmal 180gramm und hat eine Kapazität von 10000mAh. Zendure verwendet die leistungsstarke ZEN+2.0-Technologie und die VoltageBoost-Technologie.
Die Powerbank ist ausgestattet mit einem superschnellem 20W PD Eingangs-/Ausgangs-USB-C-Anschluss.
Die tragbare Mini-Schnellladestation unterstützt fast alle Smartphones, iPhone, iPad, MacBook, Samsung Galaxy, Huawei, Switch und andere Geräte.
Der externe USB-C PD-Akku verfügt über eine Pass-Through-Aufladung, sodass man gleichzeitig den Akku aufladen kann, während man das Gerät auflädt.
Darüber hinaus kann die USB-C/A-Schnittstelle zwei Geräte gleichzeitig aufladen.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder einen tollen Adventskalender für Euch! Hinter einem unserer Türchen verbirgt sich auch ein Hoka One One Mafate Speed 4.
Übrigens – kleiner Tipp: Unsere diesjährigen Gewinne erkennt Ihr an dem kleinen Nikolaus auf den Fotos. Los geht´s wie immer am 01. Dezember. Weitere Infos findet Ihr hier…
Der vorstehende Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung mit den teilnehmenden Herstellern. Die Gewinne wurden uns für das Gewinnspiel kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Berchtesgader Adventsmarkt, traditionsreiche Feiern rund um Kramperl, Buttermandln und Nikolaus – Berchtesgaden hat zur Zeit viel zu feiern! Aber auch die Leute außerhalb der Menschenmassen haben Grund sich zu freuen: optimale Verhältnisse rund um 0° für Wanderer mit Spikes! Das waren die perfekten Wochen, um die MICROspikes von Kahtoola intensiv zu testen. Gut? Schlecht? Okay? Geeignet? Unpraktisch? Mehr erfahrt ihr hier!
MICROspikes – der Faktencheck
Hauptmerkmale
(c) mateoundelena – Kahtoola MICROspikes – guter Halt in jeden Lagen
12 Spikes aus Edelstahl
Geschweißte Edelstahlketten für Gripp und einfaches Verstauen
Strapazierfähiges Geschirr mit verstärkten Ösen
Integrierter Zehenbügel für zusätzliche Sicherheit
Erhöhte Fersenlasche für einfaches An- und Ausziehen
Inklusive Tragetasche
Gewicht (Paar): 312 g
Packmaß: 13 cm x 8 cm x 5 cm, 520 cm³
Im Test
Einfach im kleinen, dünnen Beutel verstaut, in den Rucksack geworfen und los geht die Tour den Berg hinauf. Ab gut 1000 Höhenmetern kommt der erste Schnee. Schnell die Spikes aus dem Rucksack geholt und in wenigen Sekunden über die Trailrunner gezogen – weiter geht es! Wirklich unglaublich, wie viel Gripp und Halt einem die 12 Spikes inklusive der Kette geben. Dabei sitzen sie gut und eng unter der Sohle und der Gummizug verrutscht nicht. Auf allen Touren gab es keinerlei Probleme und sie haben mir extrem viel Halt beim Auf- und Abstieg gegeben. Dabei waren auch Touren, wo ich die Spikes im Endeffekt nicht gebraucht habe. Aber bei dem kleinen Packmaß und nur 312g Zusatzgewicht im Rucksack kein Problem!
1993 – die Gründungsidee von Kahtoola führte fast zum Tode: Während Gründer Danny Giovale auf dem italienischen Klettersteig Campanile Basso bei einem vereisten Abschnitt fast ums Leben kam, entwickelte er im Anschluss daran, zurück in Arizona (USA), Spikes, welche man einfach in den Rucksack packen und verstauen konnte – die Marke Kahtoola war geboren.
Fazit
Mein Fazit über die Kahtoola MICROspikes ist durchweg positiv. Erstens bin ich extrem begeistert, wie klein sie sich in dem winzigen Beutel verstauen lassen und welch geringes Gewicht sie nur ausmachen. Zweitens sind sie unglaublich einfach und schnell über die Trailrunning- oder Wanderschuhe gezogen. Drittens geben sie einem extrem viel Gripp und sitzen sehr stabil über den Schuhen. Dadurch geben sie einem unglaublich viel Halt und Kraft in allen Schnee- und Eislagen auf dem Berg. Die Spikes von Kahtoola kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!
(c) mateoundelena – Kahtoola MICROspikes – Bergtour auf den Hochstaufen
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Outdoorsports-pr.de und Kahtoola. Die Testprodukte wurden uns für den Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Wandersocken mit einer Doppelschicht gegen Blasen? Creme gegen Hautirritationen, Wundreibung und raue Hautstellen beim Wandern? Blasenstopper für sensible Stellen an den Fersen? Redakteurin Elena und ich (Mateo) haben das Produktsortiment des Wandersocken-Hersteller Wrightsock in den vergangenen Wochen intensiv getestet. Dabei waren die Coolmesh II und Stride Socken, wie auch die selbstklebenden Blasenstopper und das Body Glide.
Das Antiblasensystem von Wrightsock
Blasen können sich durch die durch Reibungswiderstand der Socke und des Schuhfutters/ der Einlagesohle erzeugte Bremswirkung auf der Hautoberfläche bilden. Zwischen der abgestoppten Hautoberfläche und dem Fußknochen entstehen sogenannte Scherkräfte, welche das Gewebe zwischen der Hautoberfläche und dem Fußknochen verzerren und schädigen. Aufgrund dieser Schädigung tritt als Folge Plasmaflüssigkeit aus den Zellen aus und formt die unbeliebten Blasen. Doch wie soll eine Socke das Bilden von Blasen verhindern?
Die Wrightsock Socken sind so entwickelt, dass sich die Reibung zwischen „Normalsocke“ und Oberhaut des Fußes in die beiden Sockenlagen verlagert und dadurch die Reibung des Systems Schuh – Socke – Fuß neutralisiert wird. Genauer gesagt: Die innere und äußere Lage der Socken sind an drei Stellen miteinander verbunden und so konstruiert, dass sie sich entgegengesetzt zueinander bewegen können. Aus diesem Grund wird die Reibung aufgefangen und die WRIGHTSOCKs scheuern nicht auf der Haut, sondern Innensocke gegen Außensocke.
Nie wieder Schweißfüße
Neben dem Anti-Blasen-System vermeidet das Material der WRIGHTSOCKs Schweißfüße. Denn ein weiterer Nebeneffekt der beschriebenen Technologie ist eine deutliche Reduzierung der Entstehung von Reibungswärme. Darüber hinaus besteht die innere Lage des Systems aus einer der hochwertigsten Polyesterfasern, die es gibt. Die daraus hergestellte Dri-Wright® IIinner-Schicht ist offenporig. Weiterführen hat sie eine glatte, ungefärbte, hydrophobe Oberfläche und leitet Feuchtigkeit vom Fuß ab und in die äußere Lage der Socken weiter. Zusammen mit der Außenlage hält sie so die Füße trockener und wärmer.
Sockentest
Coolmesh II„crew“
Absolut perfekt für Elena. Das dünnste Sockenmodell von Wrightsock trägt sich wie eine zusätzliche dünne Hautschicht. Das wadenhohe Modell „crew“ eignete sich optimal für die zahlreichen Bergtouren mit den Trailrunningschuhen. Der Tragekomfort war hier sehr gut. Blasenprobleme dabei? Niemals!
Merino Stride „crew“
Im Vergleich zum Coolmesh II Modell ist das Merino Stride Modell deutlich dicker. Die äußere Lage besteht aus zarter Merinowolle und die innere Lage aus einer Dri-Wright Funktionsfaser. Die Kombination sorgt wirklich für ein angenehmes Fußklima. Angenehm finde ich hier auch, dass sich die Wolle nicht hautseitig befindet, wodurch es nicht zum „Woll-Kratzen“ kommt. Egal, ob bei warmem oder kühlem Wetter mit Schnee – die Merino Socken trugen sich extrem angenehm am Berg und Blasenprobleme gab es zu keiner Zeit!
(c) mateoundelena – Wrightsock Coolmesh II Crew
(c) mateoundelena – Wrightsock Merino Stide Crew
Kleiner Gadget – große Wirkung: Blasenstopper
Zusätzlich haben wir den selbstklebenden Blasenstopper getestet. Diesen klebt man einfach auf die Innensohle oder/ und Einlage und erfährt so einen zusätzlichen Schutz an besonders empfindlichen Stellen. Dabei sind sie extrem einfach im Schuh aufzubringen sowie ultradünn und werden dadurch nicht bemerkt. Was wir besonders beeindruckend fanden ist, dass sie auch schweißresistent und wasserdicht sind, wodurch sie eine längere Lebensdauer aufweisen. Wir haben diese für die bei uns empfindliche Stelle an der Ferse verwendet. Absolut genial! Zu keinem Zeitpunkt hatten wir hierdurch Probleme mit Blasen oder einer besonderen Reibung im Fersenbereich.
WRIGHTSOCK – Produkte gegen Blasen – Blasenstopper
Klein aber oho! Der super kleine Balsam Body Glide von Wrightsock ist echt ein angenehmes Balsam, vor alle für längere Touren. Der Hautschutz-Balsam von WRIGHTSOCK bildet einen trockenen und unsichtbaren Schutzfilm und beugt Wundscheuern, Hautreizungen, rissiger Haut und Blasen vor. Die Einsatzbereiche sind dabei sehr flexibel. Von einer möglichen Scheuerstelle am BH oder Rucksack bis hin zu Selbigen an den Oberschenkel-Innenseiten.
Dabei fährt man den Schutzfilm aus dem Deo-Stick aus und trägt ihn direkt und einfach auf die betreffenden Stellen auf. Dabei bleiben die Hände dank der cleveren Verpackung immer sauber! Der Balsam ist zudem wasserfest, schweißresistent und lässt dennoch die Haut atmen. Dadurch bildet er eine unsichtbare und effektive Barriere dort, wo Haut an Bekleidung und Socken oder Haut auf Haut reiben. Selbst unter extremen Bedingungen wirkt der Schutz über längere Zeit. Dabei hinterlässt Body glide weder Flecken oder sonstige Spuren auf der Kleidung. Zusätzlich wird er ausnahmslos aus rein biologisch-pflanzlichen und allergenfreien Substanzen sowie ohne Tierversuche hergestellt. Weiterführend sind sie vegan, frei von Erdöl, Lanolin oder Mineralöl und können auch unbedenklich bei Kindern angewandt werden.
Wir haben das Balsam geliebt!
(c) mateoundelena – Wrightsock Body Glide Anwendung
(c) mateoundelena – Wrightsock Body Glide
Fazit
Die getesteten Produkte aus den drei verschiedenen Bereichen können alle voll überzeugen! Die Socken sind super bequem und Wrightsock scheint hier für jeden „Sockentyp“ das richtige Modell zu haben. Auch die Blasenstopper sind ein echt cooles „Gadget“, welches zusätzlich gegen Blasen wirkt.
Die positivste Überraschung von allem war tatsächlich das Body Glide. Geniale Verpackung mit noch viel besserem Inhalt! Das Schutzbalsam hilft wirklich bei und gegen jeden Typ von Scheuerstellen an verschiedensten Stellen und ist dabei komplett auf biologisch-pflanzlicher Basis. Daumen hoch!
Weitere WRIGHTSOCK Lesetipps aus unserer Redaktion
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit WRIGHTSOCK . Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Erhalte unseren be-outdoor.de Newsletter
Jeden Sonntag neu - Die besten Outdoor-Tipp
Registriere dich für unseren kostenlosen Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten mehr. Mit regelmäßigen Gewinnspielen und vielen tollen Outdoor-Tipps.