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Produkttest: Fullface-Helm POC Cortex DH MIPS

Innovativ, funktional und bequem

Die Extra-Portion Sicherheit für alle, die schnell unterwegs sind

„Oh Gott – bei dem Tempo muss ich dann wohl Helm tragen, und dann wohl sogar ´nen Fullface!“

So schoss es mit durch den Kopf, als ich zum ersten Mal mit meiner Sportskanonen-Hündin vor dem Scooter (Roller) eingespannt durch den Wald flog. Da der Hund einen zieht und man dazu noch tritt, wird man zum Teil einfach sauschnell.

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Produkttest: Fullface-Helm POC Cortex DH MIPS

Das kombiniert mit Schlammlöchern, zum Teil unvorhergesehenen Hindernissen wie Ästen quer über dem Weg oder Eisplacken im Winter führt dazu, dass Dogscooting mit Blick auf Stürze nicht ganz ohne ist.

Die Notwendigkeit, dabei Helm zu tragen, war also schnell klar – ein Horror für jemanden wie mich, der recht druckempfindlich am Kopf ist und schon bei Feuerwehr-Übungen mit Helm regelmäßig Kopfschmerzen bekommen hat. Aber gut – Kopf ist nun mal der wichtigste Körperteil, und Sicherheit geht vor.

Also haben wir uns umgehört, haben von den Helmen des schwedischen Herstellers POC viel Positives gehört und daraufhin den POC Cortex DH MIPS-Fullfacehelm die vergangenen Wochen beim Dogscooting getestet.

Funktion Innovativ – das Wort trifft auf den Cortex DH MIPS zurecht zu. Denn der Helm bietet quasi zwei Helme und deren Schutzfunktionen in einem. Die Außenhülle ist aus Carbon, also äußerst stabil und belastbar. Unter dieser Hülle befindet zusätzlich eine weitere dünne Hülle bestehend aus einem mit Aramid verstärkten In-mold-Liner.

Bei Gewalteinwirkung sollen sich die beiden Schalen gegeneinander verschieben können. So können auch Drehkräfte in Folge schräger Stoßeinwirkung, die fatale Folgen für das Gehirn haben könnten, abgefangen werden. Mit diesem Doppelschalensystem wendet sich POC gezielt an Downhill-Fahrer und all diejenigen, die in unwegsamen Gelände schnell unterwegs sind.

Stärken

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Produkttest: Fullface-Helm POC Cortex DH MIPS
  • Bis auf ein paar leichtere Stürze ist der große Knall auf den Kopf uns bis jetzt zum Glück erspart geblieben – der Helm musste seine Schutztechnologie also noch nicht unter Beweis stellen. Aber allein das Wissen, dass man seinen Kopf mit einem so innovativen System schützt, gibt einem einfach schon mal ein gutes Gefühl
  • Trotz dieses Augenmerks auf bestmögliche Sicherheit hat der Tragekomfort nicht gelitten: Der Cortex DH MIPS ist leicht und komfortabel durch die angenehme Innenpolster. Ich als Kopfschmerz-anfällige Person, die Helmen sonst gegenüber kritisch eingestellt ist, habe mich ein paar Mal dabei ertappt, wie ich in der Pause den Helm einfach angelassen habe – weil es im Herbstmorgen noch kalt war und der Helm so schön gemütlich ist und warm hält
  • Trotz Integralschutz hört man mit dem Helm extrem gut
  • Die mit einem antibakteriellen Schutz versehenen Innenpolster verhindern Geruchsentwicklung zuverlässig – trotz schweißtreibender Trainingseinheiten
  • Die mit einem stabilen Plastik-Netz versehene Mundöffnung hält Fliegen und Co. gut ab, während der Luftfluss gewährleistet ist

Schwächen

  • Eigentlich soll der Helm trotz seines Doppelschalensystems bestens belüftet sein. Jetzt im Herbst machte das auch keinerlei Probleme. Im August aber wurde es im Helm nach einiger Zeit Rollern und Treten leider recht heiß, so dass ich immer wieder Pausen einlegen und den Helm zum Abkühlen abnehmen musste.
  • Mit etwa € 350 ist der Helm nicht ganz billig und klar im oberen Preissegment einzuordnen. Für die gebotene Sicherheit und den Komfort ist das Preis-Leistungsverhältnis aus meiner Sicht allerdings völlig in Ordnung

Fazit

Sicherheit, Komfort und lässiger Look müssen sich nicht ausschließen – der Fullface-Helm POC Cortex DH MIPS vereint dies alles und ist eine top-Lösung für alle, die schnell und steil auf dem Bike und Roller unterwegs sind.

Weitere Informationen über den Helm findet Ihr hier…

Weitere Infos zu unserem Dog Scooting findet Ihr hier…

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit POC. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Text: working-k9.de
Bildmaterial: working-k9.de

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Petra Sobinger

petra.sobinger@be-outdoor.de

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