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Nachdem uns ein netter Kasache bis zur Grenze gebracht hatte, trampten wir gemeinsam mit einem polnischen Pärchen nach Karakol, der größten Stadt in Ost-Kirgistan. Sie befindet sich am Ende des Yssykköl-Sees und etwa 150 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Karakol ist das wohl beliebteste und bekannteste Wandergebiet Kirgistans, wozu vor allem das Terskej-Alatau-Hochgebirge zählt. In der Stadt haben wir ein tolles Hostel gefunden, in dem es auch möglich war zu zelten. Nach zwei Tagen im Hostel starteten wir den elftägigen Terskej-Alatau-Travers, von Kyzyl Suu nach Teploklyuchenka. In den ersten Tagen begegneten wir außer ein paar Nomaden und ihrem Vieh niemandem auf dem „Weg“. Die Nomaden waren alle sehr freundlich und wir wurden häufig auf Tee und Essen eingeladen. So gab es unter anderem selbstgemachtes Brot, Ayran und das klassische zentralasiatische Gericht namens „Plov“, bestehend aus Reis und Lammfleisch. Wir haben bereits zu Hause über diese Gastfreundlichkeit gehört und für die Kinder Gummibärchen aus Deutschland mitgebracht. Dabei ist uns leider erst zu spät aufgefallen, dass diese Gelatine beinhalten und somit kein optimales Mitbringsel in einem muslimisch geprägten Land ist.

Reisetagebuch Elena und Mateo -Terskej-Alatau-Hochgebirge, Teleti-Pass

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Hochgebirge, Teleti-Pass

Landschaftlich ging es meist entlang eines Flusses einen Pass hoch. Klassische Wanderwege gibt es hier nicht, man folgt jedoch einem Reiterpfad über grüne Wiesen, vorbei an majestätisch emporragenden Bäumen und riesigen Gletschern. An jedem Pass angekommen, erwartete uns immer ein toller Panorama-Ausblick auf etwa 4000 Metern. Anschließend ging es auf der anderen Seite wieder hinunter und den nächsten Pass hinauf. Nach fünf Tagen ging es über ein kleines Steinfeld, mit einigen losen Steinen, bei denen man sehr aufpassen musste. Elena verlor an einem Punkt das Gleichgewicht und stürzte. Eine kleine Platzwunde, ein blaues Auge und einen tiefen Schnitt im Knie,  später lag glücklicherweise eine Ausstiegsstelle einen halben Tagesmarsch entfernt. So entschlossen wir uns zurück nach Karakoll zu gehen. Hier entspannten wir ein paar Tage mit unseren neuen Freunden Simon und Steffi und fuhren weiter entlang des Yssykköl-Sees zum Fairytale Canyon.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers,

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers,

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, zwei Amerikan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, zwei Amerikaner, die wir auf dem Wanderweg kennengelernt haben

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, auf einem der vielen Pässe

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, auf einem der vielen Pässe

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, 2-Minuten-Nudeln-Abendessen für 7 Monate

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, 2-Minuten-Nudeln-Abendessen für 7 Monate

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, eingeladen bei Nomaden

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, eingeladen bei Nomaden

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

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Hier haben sich aus rotem Sandstein bizarre Felsformationen gebildet, mit Farben die von rost-braun bis ocker reichen. Die Nacht verbrachten wir am „Strand“ des traumhaften Sees, der der zweitgrößte Gebirgssee der Welt ist.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Fairytale Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fairytale Canyon

Weiter geht es über Umwegen zum See „Song Kol“. Der See selbst ist wunderschön und von zahlreichen Bergen umgeben. Hier leben lediglich ein paar Nomaden, die unser Zelt freudig mit ihren Pferden aufsuchten. Am nächsten Tag starteten wir eine zweitägige Wanderung über die Berge zu einer Straße. Hier boten sich uns wunderschöne Ausblicke auf und über zahlreiche Berge und wir fanden einen traumhaften Campingspot an einem kleinen Fluss.

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Reisetagebuch Elena und Mateo -Yssykköl See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yssykköl See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yssykköl See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yssykköl See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, der deutsche Nomade

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, der deutsche Nomade

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, ein wunderschöner Zeltplatz

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, ein wunderschöner Zeltplatz

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, Hagel-Unwetter

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, Hagel-Unwetter

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Dank Kohle-Lastwagen-Fahrer Alex erreichten wir das Dorf Kyzyl-Oi noch vor dem Einbruch der Dunkelheit. Hier fanden am nächsten Tag lokale „Nomad-Games“ statt. Zu unserer Enttäuschung waren diese nur für Touristen inszeniert und nach einigen nicht ganz so interessanten Darbietungen folgte doch noch das Highlight, „Kok Boru“ (Ziegen Polo), die zentralasiatische Version von Polo. Hierzu spielen zwei Teams auf Pferden gegeneinander. Der „Spielball“ ist eine Ziege, der der Kopf abgeschlagen wurde. Ziel ist es, diesen Kadaver in das gegnerische „Tay Kazan“, ein kesselförmiges „Tor“ mit etwa einem Metern Durchmesser, welches sich auf dem etwa fußballfeldgroßem Spielfeld befindet. Ein Team besteht aus jeweils vier Reitern, die innerhalb von dreimal 20 Minuten versuchen, so viele „Tore“ wie möglich zu sammeln. Dabei kann es teilweise ziemlich brutal zugehen und es bleibt einem ab und zu der Atem stehen, wenn die Reiter im Galopp seitlich vom Pferd hängen und mit den Händen an den Boden kommen. Es war unglaublich, dies einmal zu sehen. Bei diesen Spielen lernten wir auch Anabella und Jorge aus Luxemburg kennen, die bereits seit vielen Jahren mit ihrem Motorrad durch die Welt reisen und vor einigen Jahren das Reisemagazin „Diaries of“ gegründet haben, in dem wir einen Gastbeitrag über das per Anhalter fahren in Kirgistan schreiben durften.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Kyzyl Oi

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Kyzyl Oi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Kyzyl Oi

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Kyzyl Oi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, getrockneter Tierkot als Brennmaterial

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, getrockneter Tierkot als Brennmaterial

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

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Anschließend ging es per Anhalter weiter in Richtung Bischkek. Nach dem Dorf Kojomkul stellten wir uns an einen Feldweg, den wir für unsere Wanderung etwa 100 Kilometer entlang trampen mussten. Nach ein paar Stunden kam das erste Auto. Die Imker Olga und Sergej nahmen uns für etwa 30 Kilometer mit zu ihrem Bienenstock. Hier luden sie uns mit Imkerhüten bekleidet in ihren Truck zum Mittagessen ein. Dazu mussten wir noch eine Flasche Vodka leeren und weiter ging es mit einem Liter Honig als Geschenk auf die Straße zurück. Überraschenderweise fuhr wenige Minuten später ein Auto an uns vorbei. Aus dem bis unter das Dach vollgepackte Auto streckten Sergey, Evgeny und Slava ihre Köpfe und begannen auf Russisch mit uns zu sprechen. Leider konnten sie alle kein Englisch und die Kommunikation stellte sich als sehr schwierig heraus, bis Evgeny es auf Deutsch versuchte und sich herausstellte, dass der Kirgise seit nun 25 Jahren bereits in Paderborn wohnt. Irgendwie wurde das Auto für uns umgepackt, sodass wir uns noch hineinquetschen konnten. Die Drei waren samt Hund unterwegs auf einem Männerwochenende entlang des Karakol-Flusses. Das Jagd-Gewehr lag neben dem Fahrersitz und auch die Angel war alle 30 Minuten schnell ausgepackt, um den Angelsport auszuprobieren. Im Vordergrund stand jedoch eigentlich das mit diesen Pausen verbundene Vodka-Trinken. Auf dem Weg entlang des Flusses ragten zu beiden Seiten pompöse Gebirgsketten und zahlreiche Gletscher auf. Nur vereinzelt passierten wir ein Nomaden-Zelt. Obwohl die Drei gar nicht so weit fahren wollten, brachten sie uns zum Anfang der Wanderung, die wir sonst wohl nie erreicht hätten, da wir den ganzen Tag auch kein weiteres Auto mehr sahen. Mit einem letzten Vodka-Shot verabschiedeten wir uns und begannen die Wanderung am nächsten Morgen. In zwei Tagen ging es auf anstrengendem und traumhaftem Weg über einen Pass nach Burana, wo wir uns zunächst den alten Burana-Turm aus dem 10./11. Jahrhundert ansahen. Weiter ging es über die Stationen Tokmok und Bischkek nach Toktogul. Hier entspannten wir drei Tage am schönen See bei heißem Wetter.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - der Imkertruck von Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – der Imkertruck von Olga und Sergej

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Reisetagebuch Elena und Mateo - am Imkertruck bei Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – am Imkertruck bei Olga und Sergej

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Reisetagebuch Elena und Mateo - mit Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – mit Olga und Sergej

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Gepäckumladung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Gepäckumladung

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Angelpause

Reisetagebuch Elena und Mateo – Angelpause

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Reisetagebuch Elena und Mateo - entlang des Flusses Karakol

Reisetagebuch Elena und Mateo – entlang des Flusses Karakol

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Passüberquerung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Passüberquerung

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Passüberquerung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Passüberquerung

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Toktogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Toktogul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Toktogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Toktogul

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Der nächste Stopp hieß Arslanbob. Neben dem kleinen Bergdorf befindet sich hier der größte Walnusswald der Welt. Zudem bestaunten wir die Panorama-Aussichten bei einer sehr anspruchsvollen Bergwanderung mit vielen Kletterpartien. Das Dorf selbst war extrem lebendig und hier herrschte wildes Markttreiben.

Reisetagebuch Elena und Mateo - ein leckeres Lagman in Osh

Reisetagebuch Elena und Mateo – ein leckeres Lagman in Osh

Nun ging es weiter in unsere erste richtige Stadt in Kirgistan, Osh. Die historische Stadt an der Seidenstraße beeindruckte uns vor allem mit ihrem riesigen Bazar und wir hatten witzige Abende und Nachmittage mit dem kroatischen Motorradfahrer Vanja. Außerhalb des Bazars hat Osh relativ wenig zu bieten und so ging es nach ein paar Tagen weiter nach Sary-Mogul, einem kleinen Dorf an der Grenze zu Tadschikistan.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob, ein Geier auf dem Felsen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob, ein Geier auf dem Felsen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar Osh

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar Osh

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Diese ärmliche Region hat jedoch einige Naturschätze zu bieten. So zählt der Berg „Pik Lenin“ mit seinen 7.134 Metern zu den angeblich am einfachsten zu besteigenden 7000er Bergen der Welt und lockt zahlreiche Bergsteiger an. Wir gingen nach einer Nacht in Sary-Mogul zunächst zum Basecamp und am Folgetag weiter zum „Camp 1“. Die Aussichten waren atemberaubend und die Gletscher unzählig. Nach einer weiteren Nacht am Basecamp ging es zu Fuß zurück nach Sary Mogul. Wir wählten zur Abwechslung einen anderen Weg zurück und fanden uns in einigen brenzligen Situationen wider. So mussten wir einen reißenden Fluss überqueren der alles von uns abverlangte.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp, traditionelle Nomaden-Yurte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp, traditionelle Nomaden-Yurte

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sary Mogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sary Mogul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sary Mogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sary Mogul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf dem Pamir Highway weiter nach Tadschikistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf dem Pamir Highway weiter nach Tadschikistan

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Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Grenzübergang Kirgistan - Tadschikistan auf 4282 Meter Höhe

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Grenzübergang Kirgistan – Tadschikistan auf 4282 Meter Höhe

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Nach langer Überlegung, ob der Pamir-Highway in Tadschikistan auf Grund der geringen Bevölkerung per Anhalter machbar ist, entschieden wir uns für das Abenteuer und machten und auf den Weg nach Tadschikistan. Mit einem deutschen Rallye-Fahrer ging es über die Grenze auf 4282 Metern und immer tiefer hinein in das Gebirge.

Reisetagebuch Elena und Mateo - ByeBye Kirgistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – ByeBye Kirgistan

Kirgistan ist wirklich ein unglaublich schönes Land. Vor allem Wanderfans kommen hier auf ihre Kosten und wir kamen während unserer Wanderungen gar nicht aus dem Staunen heraus. Auch die Menschen sind unglaublich nett und wir haben hier viele tolle Momente und Gastfreundlichkeit erlebt. Wir müssen jedoch auch rekapitulieren, dass es an einigen Stellen sehr mühsam war per Anhalter zu fahren, da manche Einheimische immer wieder für uns anhielten und ein überteuertes Taxi spielen wollten oder trotz dem Wissen über den Originalpreis auf überzogenen Buspreisen verharrt wurde.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit WakaWaka, Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Kasachstan

Nun sind fast vier Monate Ostasien (Südkorea und Japan) vorbei und mit den Zwischenstopps Sendai und Seoul landete ich nach über 30 Stunden spät abends in Kasachstans ehemaliger Hauptstadt Almaty. Jetzt liegen drei Monate durch die ehemaligen Sowjetstaaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan vor mir.

In Almaty holte ich zwei Tage später Elena vom Flughafen ab. Wir waren unglaublich froh uns endlich wieder zu sehen und freuten uns auf unsere gemeinsame Zeit, drei Monate durch Zentralasien. In den folgenden Tagen erkundeten wir die Bazare, Kirchen, Moscheen und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am besten hat uns der Ausblick vom Kok-Tobe-Berg gefallen. Von hier aus sieht man die gesamte Stadt und die sich dahinter auftürmenden Berge des Ile-Alatau-Gebirges. Almaty an sich ist keine besonders schöne oder eindrucksvolle Stadt, sie hat jedoch ihren eigenen Charme, gute Ausgehmöglichkeiten und ist voller Leben.Nach insgesamt vier Tagen in der Stadt machten wir uns mit einem „Shared-Taxi“ weiter auf den Weg, östlich von Almaty.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Zentralmosche in Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Zentralmosche in Almaty

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar in Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar in Almaty

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Almaty

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Reisetagebuch Elena und Mateo - im Lastwagen per Anhalter durch Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – im Lastwagen per Anhalter durch Kasachstan

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Per Anhalter ging es weiter zum schönen „Albatros Canyon“, der jedoch nur eine Vorahnung auf den „Charyn Canyon“ war, der noch folgen sollte. Am darauffolgenden Tag nahm uns ein weiteres Auto mit nach Saty und beschenkte uns mit traditionellem frittiertem Brot. Die letzten 15 Kilometer führten mit einem Baustellen-Lastwagen über einen wohl eher schlechten Feldweg zum ersten Kolsai-See, wo wir unsere Wanderung zum gleichnamigen zweiten See begannen. Beide Seen waren wunderschön und umgeben von bewaldeten Berghängen zu beiden Seiten. Am zweiten See schlugen wir unser Zelt einsam am Seeufer auf und entzündeten mit Hilfe der freundlichen Grenzsoldaten ein Lagerfeuer.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter durch Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter durch Kasachstan

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Albatros Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Albatros Canyon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Albatros CanyonReisetagebuch Elena und Mateo - Albatros Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Albatros Canyon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - kasachische Steppe

Reisetagebuch Elena und Mateo – kasachische Steppe

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Reisetagebuch Elena und Mateo - kasachische Steppe

Reisetagebuch Elena und Mateo – kasachische Steppe

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

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Der nächste Stopp war der Kaindy-See. Das Wetter war auch an diesem Tag, wie unsere gesamte Zeit in Kasachstan, sehr wechselhaft und wechselte gefühlt in einem halbstündigen Zyklus zwischen strahlendem Sonnenschein und sintflutartigem Regen. Hier freundeten wir uns mit zwei Tschechen an, entzündeten gemeinsm ein Feuer und saßen gemütlich mit ein paar Bier zusammen und erzählten über erlebte Abenteuer. Der wunderschöne türkisfarbene See liegt etwa 2000 Meter über dem Meeresspiegel inmitten des Tien Shan Gebirges. Das Besondere an diesem See ist, dass zahlreiche Fichten aus ihm heraus emporstehen und ein skurriles Bild abgeben. Dieses Bild entstand im 19. Jahrhundert auf Grund eines Erdbebens der Stärke 7,7 und einem damit verbundenen Erdrutsch. Der kleine Gebirgsfluss Kaindy konnte nicht mehr ablaufen und es staute sich dieser spektakuläre See. Eine kasachische Familie aus Almaty wollte unseren Ausblick noch vergolden und lud uns am Seeufer zu Tee und Schaschlik ein.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sonnenschutz bei 45 Grad

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sonnenschutz bei 45 Grad

Am nächsten Tag ging es nach langem Warten auf eine Mitfahrgelegenheit zur Hauptstraße und einem ebenfalls sehr spektakulären Ort, dem eben bereits erwähnten Charyn-Canyon. Diese riesige Schlucht wird hier auch als kleiner „Grand-Canyon“ bezeichnet und beeindruckt mit seinen bizarren Felsformationen, die der gleichnamige Fluss vor vielen Millionen Jahren ins rötliche Gestein gewaschen hat. Auf Grund der hohen Hitze zelteten wir unweit des Flusses im Canyon. Zu unserer Verwunderung war dort ein kleines Eco-Dorf mit Übernachtungsmöglichkeiten und einem kleinen Restaurant aufgebaut. Ein Ort, der eigentlich nicht unsere erste Wahl für einen Zeltplatz ist, für diesen Abend jedoch perfekt war. Zu unserer Verblüffung gab es im Restaurant einen Fernseher und wir hatten mit zwei weiteren verrückten Fahrrad-Weltreisenden aus Japan und England die Möglichkeit, das WM-Finale Frankreich gegen Kroatien zu sehen. Nachdem wir am Folgetag erneut durch den Canyon schlenderten und jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Schönheit dieses Ortes waren, beschlossen wir am Nachmittag nach Kirgistan aufzubrechen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kaindy See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kaindy See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Weg zum Kaindy See

Elena und Mateo – Weg zum Kaindy See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

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Nur zwei Autos später fanden wir uns auf engstem Raum in dem T4-VW-Bus von Chrissy und David aus Deutschland wieder. Ihr Plan war der unweit des Charyn-Canyons gelegene „Moon-Canyon“, in dem sie übernachten wollten, und uns anboten sich ihnen anzuschließen. Dort angekommen wanderten wir ein wenig herum, kochten gemeinsam und genossen ein Glas Wein am Lagerfeuer. Währenddessen hatte ich meinen Rucksack offen auf dem Boden neben dem Zelt liegen. Als Elena etwas herausholen wollte, schrak sie zurück und erblickte einen unerwünschten Gast in meinem Backpack. Der kleine Skorpion war etwas verängstigt und grub sich immer tiefer in meinen Rucksack hinein. Mit einem dicken Grillhandschuh zum Schutz musste ich meinen gesamten Rucksack ausräumen sodass ich das Tier schließlich entfernen und so weit wie möglich wegtragen konnte. Es folgte eine unruhige Nacht, da das Zelt bis zu diesem Zeitpunkt auch offen gestanden hatte.

Am Folgetag ging es nach einem kleinen Essens-Zwischenstopp im kleinen Dorf „Kegen“ dann auch wirklich nach Kirgistan. Zwei Stempel später befanden wir uns nach zehn Tagen in Kasachstan also in Kirgistan, dem zweiten Land Zentralasiens auf unserer Reise.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Moon Canyon mit unseren neuen deutschen Freunden

Reisetagebuch Elena und Mateo – Moon Canyon mit unseren neuen deutschen Freunden

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Reisetagebuch Elena und Mateo - ein ungebetener Gast in meinem Rucksack (Moon Canyon)

Reisetagebuch Elena und Mateo – ein ungebetener Gast in meinem Rucksack (Moon Canyon)

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar in Kegen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar in Kegen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Grenzübergang Kasachstan - Kirgistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Grenzübergang Kasachstan – Kirgistan

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Insgesamt hatten wir eine tolle Zeit in Süd-Kasachstan. Die lebhafte Stadt Almaty, die Berge, Seen, Schluchten und vor allem auch die tollen Menschen die wir hier getroffen haben, machten diese Zeit zu einer, an die wir uns immer gerne zurückerinnern.

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Bei der Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants handelt es sich eigentlich um eine Fahrradhose. Aber letztendlich muss sie dafür dieselben Eigenschaften aufweisen, wie beim Wandern. Unerwarteterweise war ihr erster und gleichzeitig auch intensivster Test in Oviedo (Nordspanien). In den darauf folgenden Monaten hat sich mich durch die Länder Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan begleitet.

Wasserdichte:

Gleich in meinen ersten drei Tagen auf meiner Reise, in Oviedo, regnete es  drei Tage ohne Pause. Da ich jedoch nur drei Tage hier zur Verfügung hatte, ging es natürlich trotzdem nach draußen, um mir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Die Hose wirkt wie ein Regenschild und das Wasser perlte an ihr ab. Auch bei weiteren Wanderungen, wie der Regenwanderung zum Vulkan Nasu in Japan, war diese Hose Gold wert und hat mich vor dem Regen geschützt. Während der gesamten sieben Monate durch Ost- und Zentralasien habe ich sie nicht einmal nachimprägniert und trotzdem hat sie mich auch beim letzten Oktoberregen in Aserbaidschan noch trocken gehalten, wie am ersten Tag

Vaude Men's Yara Rain Pants - Wanderung bei Regen und Nebel auf den Vulkan Nasu (Japan)

Vaude Men’s Yara Rain Pants – Wanderung bei Regen und Nebel auf den Vulkan Nasu (Japan)

Atmungsaktivität und Winddichte:

Zwei Disziplinen, die nicht jede Hose vereinen kann. Vor allem beim Wandern sind diese jedoch von besonders großer Bedeutung. Hier punktet die Hose von VAUDE abermals. So gab es keine schweißdurchtränkte Wanderhose unter der Regenhose und sie hat mich zudem vor den kalten Gipfelwinden beschützt.

Vaude Men's Yara Rain Pants - Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Vaude Men’s Yara Rain Pants – Jirisan nationalpark (Südkorea)Vaude Men’s Yara Rain Pants – Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Tragekomfort:

Die Hose ist super praktisch und sorgt durch ihren Gummieinsatz im hinteren Bundbereich für einen bequemen Sitz am Körper. Bei schnell aufkommendem Unwetter hat man sie schnell über die Wanderhose gezogen. Dabei musste ich auf Grund der verstellbaren Beinabschlüsse und den seitlichen Reißverschlüssen, welche nach unten oder oben durchgehend geöffnet werden können, nicht einmal meine Wanderschuhe ausziehen (Größe 44). So lassen sich auch leicht in den Hosentaschen verstaute Utensilien erreichen. Durch die seitlichen Klettverschlüsse ist die Regenhose weitenregulierbar und man hat auf dem Wanderweg entlang eines Bergkammes nicht das Gefühl, dass die Hose sich zu einem Heißluftballon aufbläst und man vom Gipfel geweht wird.

Vaude Men´s Yaras Rain Pants - Hält einen bei jedem Wetter trocken

Vaude Men´s Yaras Rain Pants – Hält einen bei jedem Wetter trocken

Weiterer Wandervorteil:

Da ich durchgehend per Anhalter und zu Fuß mit meinem Rucksack unterwegs war, spielt der Aspekt Gewicht immer eine wichtige Rolle für mich. Mit 270 Gramm gehört die Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants zu den absoluten Leichtgewichten unter den Regenhosen und fällt mit ihrem geringen Gewicht kaum in meinem Rucksack auf.

Vaude Men's Yara Rain Pants II - auch perfekt für das Langlaufen (Oberjoch, Allgäu)

Vaude Men’s Yara Rain Pants II – auch perfekt für das Langlaufen (Oberjoch, Allgäu)

Fazit:

Die Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants war auf meinen sieben Monaten durch Ost- und Zentralasien ein treuer Begleiter. Sie besticht in allen Kategorien (Wasserdichte, Atmungsaktivität, Winddurchlässigkeit, Tragekomfort und Gewicht) durch hochwertige Qualität und eine hervorragende Verarbeitung. Obwohl sie als Fahrrad-Regenhose ausgeschrieben ist, ist sie auch zum Wandern optimal und sollte bei keiner Regenwanderung fehlen.

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit VAUDE. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Die zwei Hydro Flask Wide Mouth Flaschen haben uns 7 Monate durch Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan begleitet und treue Dienste geleistet.

Robustheit:

Die Trinkflasche hat eine Menge mitmachen müssen. Ob beim Trampen, auf Wandertouren, beim Snowboarden, am Strand, in der Stadt, bei Hitze oder Temperaturen unter null Grad. Kurzum bei dieser Art zu reisen war sie einer ständigen und hohen Bewährungsprobe ausgesetzt. Ihre unglaubliche Robustheit und Widerstandsfähigkeit hat sie unzählige Male unter Beweis gestellt, beispielsweise bei Wanderungen oder beim per Anhalter fahren in Baggerschaufeln. Vor allem beim häufigen Trampen (fast 300 verschiedene Autos) wurde sie extrem getestet. Unzählige Male fiel sie beim Herausholen der Rucksäcke aus der Flaschenhalterung des Rucksackes auf den Asphalt oder anderen Untergrund. Wir glauben fast jede andere Flasche hätte diese Reise nicht überlebt! Ein paar Kratzer und eine kleine Delle waren dabei unumgänglich. Sie ist jedoch noch voll funktionsfähig und wir glauben, dass sie vermutlich auch einen Sturz aus dem 5. Stock problemlos überstehen würde.

HydroFlask Wide Mouth - 11-Tages-Wanderung Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

HydroFlask Wide Mouth – 11-Tages-Wanderung Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

 

Isolationsfähigkeit:

Die Flasche verspricht Getränke bis zu 24 Stunden kalt und bis zu 6 Stunden heiß zu halten. Die angegebenen Werte werden mehr als erfüllt. So hatten wir in der Steppe Kasachstans bei 45 Grad die Möglichkeit eiskaltes Wasser zu trinken oder warme Hände auf dem Pamirhighway in Tadschikistan. Meist haben wir uns auf den Wanderungen abends bereits einen Liter Tee gekocht, in die Flasche gefüllt und uns am nächsten Morgen noch die Lippe verbrannt. Die Isolationsfähigkeit geht also weit über die angegebenen 6 Stunden hinaus.

HydroFlask Wide Mouth – Ohko-no-taki Wasserfälle (Yakushima Insel – Japan)

 

Reinigung – Verschluss

Eine einfache Handhabung ist gerade auf Reisen sehr praktisch, aber auch im Uni-Alltag hat sie sich schon bewährt. Der Tragegriff ist sehr praktisch, Verschluss verkantet nicht und hält zu 100% dicht.

Dank der großen Öffnung lässt sie sich gut und einfach reinigen sowie befüllen.

Fazit:

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir noch nie darüber nachgedacht haben, eine hochwertige Trinkflasche zu kaufen. Die HydroFlask Wide Mouth hat uns jedoch eines Besseren belehrt. Ihre Robustheit ist enorm und die Isolationsfähigkeit überragend. Sie lässt sich einfach befüllen und reinigen. Auch wenn ich jetzt nach etwas Negativem suche, fällt mir nichts ein. Ein rundum gelungenes Produkt!

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HydroFlask Wide Mouth - Seoul (Süd Korea)

HydroFlask Wide Mouth – Seoul (Süd Korea)

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HydroFlask Wide Mouth - Unzen-Amakusa-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Unzen-Amakusa-Nationalpark (Japan)

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HydroFlask Wide Mouth - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark (Japan)

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HydroFlask Wide Mouth - Aso-Kujū-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Aso-Kujū-Nationalpark (Japan)

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HydroFlask Wide Mouth - Mutnoye See (Tadschikistan)

HydroFlask Wide Mouth – Mutnoye See (Tadschikistan)

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HydroFlask Wide Mouth - Heute: unser Heißgetränkspender in der Klausurphase an der Uni

HydroFlask Wide Mouth – Heute: unser Heißgetränkspender in der Klausurphase an der Uni

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Weiterführende Links über unsere Tour und unsere Testprodukte

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 1 – Der Start…

Elena und Mateo – Unser Reisetagebuch Teil 2 – Südkorea und Seoul…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan…

Aktuell im Test: Hydro Flask Wide Mouth

Weiter geht es mit unserem Reisetagebuch „Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien„. Nach dem Startschuss im März in Köln und den ersten Wochen in Seoul und Südkorea geht es nun weiter nach Japan.

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan

Kyushu – Japans unglaublicher Süden

Nun lagen drei Monate Japan vor mir. In Japan angekommen begrüßte mich zunächst ein atemberaubender Sonnenuntergang am Hafen. Mein erster Stopp hieß Nagasaki, wo ich nachts auf den Berg Inasa-Yama hinauf ging. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über Nagasaki, vor allem nachts. Am Gipfel suchten einige Japaner mit Taschenlampen den Boden und das Auto nach dem verloren gegangenen Autoschlüssel ab. Die Taschenlampe der Wakawaka PowerBank lässt sich fast auf Scheinwerferstärke einstellen und so suchte ich mit ihnen über eine Stunde nach dem Schlüssel bis wir ihn schließlich fanden. Mit drei Leuten ging ich noch auf das Observatorium hinauf und bestaunte den tollen Blick über Nagasaki. Es folgte ein Google-Übersetzer-Gespräch bis tief in die Nacht hinein. So entschloss ich anschließend mein Zelt auf dem Observatorium aufzuschlagen und am nächsten Morgen früh für den atemberaubenden Sonnenaufgang aufzustehen.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Tour zur “Battleship”-Insel. Auf dieser kleinen Insel wurde einst die höchste Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter auf der Welt gemessen. Zeitweise lebten hier über 5000 Menschen, die Kohle und Öl für den Mitshubishi-Konzern abbauten. Nachdem die Mine 1974 geschlossen wurde, gab es keine Arbeit mehr auf der Insel und alle Bewohner verließen diese umgehend und ließen teilweise Möbel und verschiedenes zurück. Die halb-zerfallene “Geisterinsel”, die die Form eines Kriegsschiffes hat, war interessant zu besichtigen.

Am darauffolgenden Tag befasste ich mich mit der tragischen Geschichte Nagasakis. Am 09.08.1945 ließ der amerikanische Bomber “Bock’s Car” nur drei Tage nach dem Anschlag auf Hiroshima eine zweite Atombombe nieder. Während das eigentliche Ziel Kokura auf Grund der Sichtverhältnisse nicht bombardiert werden konnte, entschied sich der Pilot für das Zweitziel Nagasaki, da hier zahlreiche Kriegsschiffe hergestellt wurden. Fast 75.000 Menschen und etwa ebenso viele Verletzte zählen zu den Opfern dieses Angriffes. Eindrucksvoll berichten darüber der “Peace Park”, das “Atomic Bomb Museum” und die “Memorial Hall” von Nagasaki.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Am selbigen Tag fuhr ich noch weiter nach Aino, wo mich meine Zweitageswanderung im Unzen-Amadake-Nationalpark begann. Also ging es über den Adumadake, den Kusenbudake, dem Kunimidake, dem Tateiwa-no-mine und dem Fugendake bis zum Dorf “Unzen”, wo ich meine ersten japanischen Onsen (traditionell japanische heiße Quellen) besuchte. So boten sich mir atemberaubende Aussichten über das Berg- und Vulkanmassiv sowie den dampfenden Vulkan Unzendake. Über den Zwischenstopp Kumamoto ging es weiter in Richtung Kirishima-Nationalpark.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark – das Dorf Unzen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kumamoto Castle

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kumamoto Castle

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Im strömenden Regen trampte ich bis Maruo, wo es ein Hostel geben sollte. Dieses war jedoch leider nicht aufzufinden. Die Inhaberin eines luxuriösen Hotels, in dem ich nach dem Hostel fragte, machte mir jedoch das Angebot zum Hostel-Preis im Hotel zu übernachten. Hier hatte ich sogar meine eigenen Onsen auf dem Balkon. Abends trank ich noch mit dem Küchenchef, mit dem ich mich in der Lobby unterhalten habe, ein paar Bier und aß zu Abend.
Am Folgetag ging es bei tollem Wetter zuerst zum nahegelegenen Wasserfall und anschließend auf den Vulkan Takachihono mine (1573m) im Kirishima Nationalpark. Von hier aus boten sich mir atemberaubende Ausblicke über die Berge, Seen und rauchenden Vulkane.

Auf dem Gipfel und dem Weg hinunter kam ich mit einem Japaner ins Gespräch. Dieser wohnte in der Nähe des Vulkans Sakurajima und bot mir an mich mitzunehmen. Zuerst ging es jedoch in die lokalen Onsen. Anschließend lud er mich zum Essen bei sich und seiner Frau ein. Nach zahlreichen Bieren und reichlich Shochu übernachtete ich bei ihnen im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen fuhr er mich sichtlich verkatert zu einem Aussichtspunkt am Sakurajima.

Weiter ging es mit einem Japaner der mich zu jeglichen Aussichtspunkten vom Sakurajima fuhr. Bei diesem Vulkan handelt es sich um einen der berühmtesten und am meisten gefürchtetsten Vulkanen Japans. Er gehört zu den aktivsten der Welt und qualmt permanent. Im Besucherzentrum gibt es eine Tafel, die die Anzahl der Ausbrüche dokumentiert. Alleine dieses Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 116 Ausbrüche, davon alleine drei am Vortag. Die Straßen sind hier fast dauerhaft mit Vulkanasche bedeckt. Als ich dort war brach er ebenfalls aus. Dies ist für die Bevölkerung jedoch kein Grund zur Sorge. Dann werden halt die Bauarbeiterhelme aufgesetzt und die Regenschirme gegen die herabregnende Vulkanasche aufgespannt.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Abendessen mit dem Chefkoch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Abendessen mit dem Chefkoch

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Privatonsen auf dem Balkon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Privatonsen auf dem Balkon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch - Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch – Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

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Nach der kurzen Fährüberfahrt nach Kagoshima nahm ich abends das Containerschiff “Hibiscus” auf die Insel Yakushima, die ich am nächsten Morgen erreichte und wo ich eine tolle Wanderung startete.

Die Inselüberquerung führte durch einen „Zauberwald“ mit zahlreichen riesigen japanischen Zypressen hinauf bis auf den Miyanoura-dake, den höchsten Berg Süd-Japans (1936m) und auf der anderen Seite hinunter zu den Kaichu Onsen. Diese natürlichen Onsen liegen in den Klippen und sind nur bei Ebbe zugänglich. Die Panoramaausblicke waren überwältigend und jede Schweißperle wert und ich bekam gelegentlich Besuch von einigen Affen.
Weiter ging es nun zu den tollen Okawa-no-taki Wasserfällen. Den Rest des Tages verbrachte ich am traumhaften Sandstrand von Nagata. Hier ging ich das erste Mal dieses Jahr im Meer schwimmen und holte mir bei über 25 Grad auch gleich meinen ersten Sonnenbrand. Ein ortsansässiger Japaner zeigte mir und meinen Handtuchnachbarn zahlreiche große Schildkröten, deren Köpfe überall aus dem Meer herausragten und die zu dieser Zeit abends an den Strand kommen und hier ihre Eier ablegen.

Mit der Fähre wieder in Kagoshima angekommen, ging es, mit einem kurzen Abstecher zum “Udo Shrine”, nach Takachiho und seinem berühmten Canyon. Die meisten Japaner sind sehr begeistert von meiner Reise und eine Auszeit von sieben Monaten erscheint bei ihren Urlaubstagen pro Jahr, die sie häufig an einer Hand abzählen können, surreal. So zeigte mir ein Auto noch die “Saitubaru burial mounds”, die Gräber der ersten Bewohner Japans vor über 2000 Jahren, lud mich zum Essen ein und fuhr einen mehrstündigen Umweg für mich. Weiter ging es noch mit ein paar 18-Jährigen Teenagern, die gefühlt das erste Mal einen Europäer sahen und es witzig fanden für mich anzuhalten. Dabei musste ich für zahlreiche Selfies herhalten und durfte mir auf dem Fernseher im Auto das gesamte Album der japanischen Boyband “Generations” angucken und -hören. Eine wirklich authentische und tolle Band (Ironie aus).

Das nächste Ziel hieß Aso-Vulkan. Der Krater dieses Vulkans besitzt einen Umfang von etwa 130 km und in ihm befinden sich zahlreiche Städte. Zunächst wanderte ich auf den Kijima, den Eboshidake, den Aso-San mit seinem blubbernden Krater, den Takadake sowie dem Nakadake. Dabei hatte ich unglaubliche Ausblicke auf die verschiedenen Vulkane und die sich im Aso-Krater befindenden Städte. Vom Nakadake hatte ich zuletzt einen atemberaubenden Blick über den gesamten Krater.

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – grüner Tee

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel - Nagata Beach

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – Nagata Beach

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Udo Shrine (Ostküste)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Udo Shrine (Ostküste)

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Hiroshima – einzigartige Geschichte und grüne Berge

Jetzt folgte eine längere Strecke per Anhalter auf die Insel Miajima, die vor allem bekannt für ihren “schwimmenden Shrine” ist, der bei Flut im Wasser steht und eines der meist fotografierten Motive Japans ist.

Das nächste Etappenziel war Hiroshima, wo ich zwei Nächte blieb. Bedingt durch den Abwurf der ersten Atombombe auf die Menschheit am sechsten August 1945 fragt sich sicher der ein oder andere, ob diese Stadt überhaupt noch existiert. Hiroshima ist heute eine pulsierende Metropole mit über einer Millionen Einwohnern, umgeben von Inseln und grünen Bergen. Trotz alledem ist die traurige Geschichte noch stets präsent und sichtbar. So befindet sich beim Friedenspark unter anderem der “Atomic Dome”, eine ehemalige Ausstellungshalle die sich im Epizentrum der Atombombe befand und heute als letztes verbliebenes beschädigtes Gebäude noch steht und für Touristen zu bestaunen ist. Sehr beeindruckend ist das Atomic-Bomb-Museum. Hier wird dieses schreckliche historische Ereignis eindrucksvoll und ergreifend dargestellt. So gibt es dort zahlreiche Originalgegenstände, unglaubliche Erzählungen über Einzelschicksale, Videoberichte von Zeitzeugen und zahlreiches weiteres informatives Material
Am ersten Tag ging es für mich jedoch zu keiner typischen Attraktion in Hiroshima. Trotz starkem Regen und ohne Stadiondach, machte ich mich auf zum Stadion von Sanfreece Hiroshima. Hier empfing der Tabellenführer der J-League Vissel Kobe mit Dönerbudenbesitzer Lukas Podolski. Dieser konnte jedoch leider wegen einer Verletzung nicht spielen. Auch wenn das dort Gebotene nicht mit der Qualität der Bundesliga vergleichbar ist, kamen einige Tausend japanische Zuschauer, die am Ende gemeinsam mit mir ein 2:0 für Hiroshima bejubelten.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel - schwimmender Schrein

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel – schwimmender Schrein

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima - Atomic Dome

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima – Atomic Dome

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sanfrecce Hisorhima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sanfrecce Hisorhima

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Shikoku, Osaka und Umgebung –  Traumpfade und Japans berüchtigste Ausgehmeile

Nach dem Besuch einer Sake-Brauerei in Saijo ging es auf die Insel Shikoku, wo ich eine Wanderung auf den heiligen Ishizuchi San, Shikokus höchsten Berg (1982m), begann. Vorbei an Tempeln und Schreinen, erreichte ich mittags den Gipfel. Die Aussicht war überwältigend und ich genoss meine Gipfel-Instant-Nudeln bei tollem Panorama-Blick. Da mir die Wanderung unglaublich viel Spaß machte, entschloss ich mich noch weiter entlang der Gipfel zu wandern. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichte ich den Gipfel des Kamegamori. Nach einem weiteren Tag durch die tolle Bergkulisse ging es zum Tempel von Kotohire und anschließend zum Unpenji San. Dabei handelt es sich um eine Tagesetappe des “88 Tempel Pilgerweges”. Oben auf dem Berg erwartete mich eine große Tempelanlage, eine riesige Buddha-Statue die gleichzeitig ein toller Aussichtspunkt war und zahlreiche weitere Statuen, die überall herumstanden. Nach einem Stopp im wunderschönen Oboke, ging es über die Städte Takamatsu und Tokushima schließlich mit der Fähre nach Wakayama und weiter nach Yoshino.

Hier startete ich die fünftägige Wanderung “Omine Okugakemichi”, die von Yoshino über eine Bergkette bis nach Hongu führt. Dieser Pilgerweg ist ein absoluter Geheimtipp in Japan. So traf ich nur sehr wenige Menschen auf dem Trail und genoss die Zeit auf den grünen Gipfeln. Nach fünf spektakulären Tagen und unzähligen Höhenmetern erreichte ich das schöne Dorf Hongu mit seinem tollen Tempel. Hier kann man sich am Flussufer selbst eine heiße Quelle graben.

Weiter ging es zum berühmten Nachi-Tempel und seinem Wasserfall, bevor ich entlang der Küste nach Osaka fuhr. Hier traf ich mich mit meinem australischen Freund Liam, den ich bereits in Südkorea besuchte, da dieser wegen seines koreanischen VISA für drei Tage in der Stadt war. Im Hostel freundeten wir uns mit zwei Mexikanern und einem Dänen an. Zahlreiche Biere und Tequila-Shots später ging es auf die berühmte Ausgehmeile von Osaka, wo wir eine wilde Party feierten. Osaka erkundeten wir entspannt mit dem Fahrrad und waren vor allem von der Burg begeistert. Für Liam endet seine Zeit als Englischlehrer in Korea bald und er kehrt nach Australien zurück. Ich habe ihn jedoch wieder ins Reisefieber gebracht. So beschlossen wir uns am 18. Juni in Sapporo zu treffen und gemeinsam Hokkaido für drei Wochen zu bereisen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Unpenji-San (Shikoku)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unpenji-San (Shikoku)

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi – Hongu

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Nachi-Tempel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Osaka Castle - Liam und ich

Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka Castle – Liam und ich

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka – Party bis in die frühen Morgenstunden

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Japanische Alpen – ein Mekka für jeden Outdoor-Fan

Während Liam wieder zurück nach Korea flog, führte mich meine Reise weiter in die japanischen Alpen. So ging es zunächst nach Hakuba, das als Wanderparadies bekannt ist. Mit dem Leih-Snowboard auf an den Rucksack geschnallt ging es am ersten Tag bis zu den Hakuba-Yari-Onsen auf 2100 Metern. Der Weg dorthin war hauptsächlich den Berg steil über Schnee hinauf. Glücklicherweise war Wochenende und einige Japaner unterwegs, sonst wäre es sehr schwer gewesen den richtigen Weg zu finden, da alles zugeschneit war. Diese wilden Onsen waren meine mit Abstand besten heißen Quellen in Japan und boten einen unglaublichen Ausblick auf die Berge. Auch der traumhafte Sonnenaufgang konnte am nächsten Morgen von hier aus betrachtet werden. Anschließend ging es weiter durch den tiefen Schnee bis zum Yarigatake (2903m) und über den Shakushi Dake entlang der Bergspitzen bis zum Shirouma Dake (2931m). Shirouma bedeutet weißes Pferd und ist auf den zahlreichen Schnee an diesem Berg zurückzuführen. Bergab ging es mit dem Snowboard, das ich die ganze Zeit mit mir herumschleppte. Auch wenn der Weg hinunter wegen den Schneeverhältnissen nicht unbedingt einfach war, war es eine absolut coole und unverhoffte Sache hier im Sommer Snowboard zu fahren.

Mit einem Zwischenstopp im Zenkoji-Tempel von Nagano reiste ich weiter zum Assama Vulkan.  Da der Assama Vulkan sehr aktiv ist, war es lediglich möglich auf den Nachbarvulkan, den Kurofu-yama zu wandern. Von hier aus hat man jedoch eine tolle Aussicht auf den Assama-yama und die umliegenden Berge und Vulkane.
Es folgte eine Regen-Wanderung auf den Iodake, bevor es ein paar Tage später zum Kitadake, Japans zweithöchstem Berg ging. Bei wunderschönem Wetter erreichte ich bereits gegen Mittag den Gipfel, entspannte dort an der Hütte mit einem überragenden Ausblick auf die Berge und Mount Fuji. Auf 3000 Metern übernachtete ich zwei Nächte in einer kleinen Notfallhütte und hatte von hier aus nur einen kurzen Weg auf den Gipfel des Kitadakes (3193m).
Weiter ging es ging es zum Motosuku-See. Hier hatte ich einen tollen und vor allem wolkenfreien Blick auf Mount Fuji und konnte mich im glasklaren Wasser immer wieder abkühlen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - die schönsten Onsen Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – die schönsten Onsen Japans

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - Wanderung mit dem Snowboard

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – Wanderung mit dem Snowboard

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagano Tempel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagano Tempel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Assamayama

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Assamayama

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Regenwanderung zum Mount Io-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Regenwanderung zum Mount Io-dake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Schutzhütte am Mount Kitadake - Zuhause für 2 Nächte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schutzhütte am Mount Kitadake – Zuhause für 2 Nächte

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake - Blick auf Mount Fuji

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake – Blick auf Mount Fuji

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Tokyo, Gunma und Tochigi – die unverwechselbare Hauptstadt mit atemberaubender Natur vor der Haustür

Einen Tag später kam ich schließlich nach insgesamt 87 verschiedenen Autos per Anhalter in der Hauptstadt Tokyo angekommen. Die 37 Millionen Einwohner zählende Metropolregion ist gigantisch und ganz anders als das Japan, das ich zuvor erlebt hatte. Hier trifft man unzählige Touristen und die Einheimischen interessieren sich nicht mehr für den bärtigen Deutschen.

In Tokyo besuchte ich das Sumo-Museum, Akihabara, (das verrückten Anime und Technologie-Viertel Japans), das japanische Fußballmuseum, den Tsukiji-Fischmarkt, das Vierteil Ginza, den Imperial Palace, Shibuja und zahlreiche weitere Orte. Abends saß ich immer mit zahlreichen Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten bis in die frühen Morgenstunden im Hostel zusammen. Am letzten Abend traf ich mich noch mit einem japanischen Freund meiner Schwester, den sie während ihrem Master in Singapur kennengelernt hat. Er führte mich in ein super cooles kleines Restaurant und wir tranken leckeren Sake zusammen und verspeisten rohes Hühner- und Pferdefleisch, eine japanische Delikatesse, die wohl nie zu meinem Lieblingsessen gehören wird. Im Endeffekt blieb ich vier Tage in Tokyo. Dort hatte ich super viel Spaß, muss jedoch auch gestehen, dass mich die Stadt und ihre zahlreichen Menschen etwas erdrückt und gestresst hat.

Aus Tokyo per Anhalter heraus zu fahren war eine echte Herausforderung. Während es am ersten Tag nicht gut lief, hatte ich mehr Glück und wurde von einem lustigen Kerl und seinen Freunde zu einem kleinen Tagesausflug zu den Fukiware Wasserfällen und nahegelegenen Onsen mitgenommen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fugiwara-Wasserfälle

Weiter ging es ins “Oze Marshland”, wo ich einige Stunden durch das schöne Sumpfgebiet wanderte. Anschließend übernachtete ich bei dem netten Künstler Yuki, der lecker für mich kochte. Am nächsten Tag machten wir uns, bepackt mit einigen Geschenken von ihm, auf zur “japanischen romantischen Straße” entlang an Seen, Wasserfällen, Schluchten, Flüssen und Bergen in das schöne Nikko, wo wir den wunderschönen „Tōshō-gū-Tempel“ besichtigten.

Mein nächster Stopp war der Vulkan Nasudake. Kurz vor dem Gipfel schlug das Wetter um. Ein starker Wind zog auf und die Wolken verdichteten sich. Zum Glück war dort eine Nothütte, in der ich Bänke zusammenschob und übernachtete. Zu meiner Überraschung öffnete sich gegen 3 Uhr nachts die Tür meiner Hütte und drei Japaner kamen hinein. Wir alle erschraken sehr als wir uns sahen und die Japaner mussten lachen, als sie mich als Deutschen auf den zusammengeschobenen Bänken sahen. Die drei fragten mich, ob ich nicht mit ihnen weiter wandern wolle. Obwohl sie mich gerade geweckt und das Wetter draußen nicht besser als am Abend zuvor aussah, aß ich schnell einen Schokoriegel, packte meine Sachen und wanderte mit ihnen los. Gemeinsam ging es auf einem Rundweg, vorbei an dampfenden Gesteinslöchern, zum Berg Asahi. Anschließend folgte noch die Besteigung des Nasudakes und wir hatten atemberaubende Ausblicke auf die Berglandschaft mit ihren verschiedenen Gipfeln und dampfenden Vulkanen. Glücklicherweise sprachen die Japaner ein wenig Englisch und wir hatten eine wirklich witzige Wanderung zusammen.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Nasu-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Nasu-dake

Mein nächster Plan war es zur Ostküste zu gelangen und mir einen Eindruck über die 2011 vom verheerenden Tsunami verwüsteten Ostküste von Fukushima zu machen. Was mir dann passierte war unglaublich!

Fukushima – eine unglaubliche und berührende Geschichte

Irgendwann befand ich mich in einem Auto nach Iwaki, wo wir den Musiker Yoshihiro, einen Freund meines Fahrers trafen. Die beiden zeigten mir was der Tsunami hier alles zerstörte. Da Yoshihiro leider ebenfalls kein Englisch konnte, verständigten wir uns irgendwie mit Händen und Füßen und Google-Translator. Am ersten Abend besuchten wir zunächst die lokalen Onsen, bevor es in die japanisch kitschige „Ghost-bar“ ging, die mit staubbedeckten Pokemon und Hello-Kitty-Sachen dekoriert war. Einen Tag, einige „99 Luftballons“-Songs, Sake- und Biergläser später, fuhren wir gemeinsam nach Namie, seinem Geburtsort, der lediglich wenige Kilometer vom Atomreaktor „Fukushima Daiichi“ entfernt liegt. Vor dem Tsunami-Unglück, lebten hier etwa 21.000 Menschen. Heute ist dieser Ort aufgrund der Radioaktivität unbewohnbar. Trotzdem wird hier zurzeit ein neuer Hafen gebaut. Ich konnte jedoch aufgrund der Sprachbarriere nicht herausfinden, warum. Yoshihiro erzählte mir, dass er ein Haus direkt am Hafen besaß, was natürlich komplett zerstört wurde. Er befand sich jedoch zum Zeitpunkt des Unglückes in einer anderen Stadt, nicht in Küstennähe. Somit hatte er mehr Glück, als die 22 Angehörigen, die er bei dieser Katastrophe verlor.

Er zeigte mir auch den Standort seines Hauses, an dessen Stelle heute hohes Gras wächst und es keine Anzeichen davon gibt, dass hier jemals ein Mensch gewohnt hat. Vereinzelt erkennt man Ruinen zwischen dem hohen Gras. Wir fuhren auch zu seiner ehemaligen Schule, die in Trümmern und abgesperrt in der Graslandschaft stand. Die Uhr der Schule zeigt noch die genaue Uhrzeit an, bei der die 23 Meter hohe Flutwelle Namie erreichte. Zu meiner Verblüffung sprang er über die Absperrung und ich folgte ihm. Wir gingen in das marode, zerstörte und halb zusammengefallene Gebäude hinein. Überall lagen Schulmaterialien herum. Der Boden der Turnhalle war bereits herunter gesackt. Anschließend ging es die Treppe hinauf in den zweiten Stock und in sein ehemaliges Klassenzimmer. Wir hielten kurz inne und verließen den „Horrorschauplatz“. Dann fuhren wir zum Friedhof von Namie. Yoshihiro besuchte einige Grabstätten seiner verstorbenen Freunde und wir setzten uns auf die Stufen der Gedenktafel an die Opfer des Tsunamis und überblickten den Küstenabschnitt mit dem neuen Hafen.

Der letzte Stopp in Namie führte uns vorbei durch die ehemalige Innenstadt zu einem Haus, das ausnahmsweise nicht leer stand. Hier besuchten wir einen Freund von ihm, der als einer von ganz wenigen Menschen noch in Namie wohnt. Hier wohnt er jedoch nicht alleine, sondern mit unzähligen Tieren. So begrüßten uns vor allem zahlreiche Hunde und Katzen, die durch den Tsunami „obdachlos“ geworden sind und durch diesen Menschen mit einem ganz besonderen Tierherz wieder ein Zuhause gefunden haben.

Nach diesen unglaublichen Stunden in Namie ging es nach Fukushima City, in die Wohnung, wo er gemeinsam mit seiner Tante und seinem Onkel wohnt. Unterwegs passierten wir unzählige verlassene Häuser und Dörfer. An einem Punkt, kurz nach Namie, hielten wir an einem der zahlreichen solarbetriebenen Geräte, die die Radioaktivität anzeigen. Während es in Namie fast 1,0 waren, zeigte die Anzeige hier fast 5,0 an und Yoshihiro bat mich das Fenster zu schließen.

In Fukushima City zeigte er mir noch einige Tempel, Aussichtspunkte, besuchten erneut eine Karaoke-Bar, wurden in Restaurants eingeladen und übernachteten bei seinen Verwandten. Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege und meine Reise ging weiter. Wenn man diese zwei Tage nun rückblickend betrachtet, ist es unglaublich, was mir passiert ist und welchen Einblick mir Yoshihiro in das Leben nach dem Tsunami in einer verseuchten Region gegeben hat. Es ist inspirierend wie er mit den zahlreichen Schicksalsschlägen umgeht und mit welcher Gastfreundlichkeit er und die zahlreichen anderen Japaner mir hier begegneten.

Nord-Japan: Towada-See, Mount Otake und die Dreistelligkeit

Die Zeit in Japan verging teilweise wie im Flug und ich war nun bereits fast zwei Monate vor Ort. Das bedeutete auch, dass ich nicht mehr ganz so viel Zeit hatte, bis ich meinen australischen Freund Liam am Flughafen in Sapporo (Hokkaido) abholen muss. Aufgrund dessen, musste ich nun eine etwas weitere Strecke am Stück per Anhalter zurücklegen. Bevor es jedoch zum Fährhafen von Aomori ging, führte mich mein Weg zunächst zum Towada-See und die umliegenden Berge und Flüsse. Hier nahm mich ein älteres Ehepaar mit, das kein Englisch konnte. Ich versuchte ihnen jedoch trotzdem zu erklären, dass sie ein ganz besonderes Auto für mich sind, da sie mein hundertstes per Anhalter in Japan sind. Dies verstanden sie zwar nicht, waren jedoch trotzdem bereit ein Foto mit mir zu machen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Towada-ko – das 100. Auto per Anhalter durch Japan

Zuerst ging es entlang des Sees und anschließend entlang des Flusses Oriase, in den immer wieder Wasserfälle mündeten. Weiter ging es auf den Berg Otake. Mit meinem neuen japanischen Freund Kenichi, den ich in einer Hütte kennenlernte ging es auf den Akakuradake, den Otake und über Sumpfgebiete und schönem Wald zu den Sukayu Onsen. Erschöpft gönnten wir uns eine Entspannung in diesem wunderschönen Holzbadehaus. Zum Abschied schenkte mir Kenichi noch seine Bärenklingel und meinte, dass ich die in meinen kommenden drei Wochen auf Hokkaido vermutlich besser gebrauchen kann.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Akakuradake - nebelverhangener Sonnenaufgang

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Akakuradake – nebelverhangener Sonnenaufgang

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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Wildes Hokkaido – mit dem Australier Liam durch das Sibirien Japans

Nach einem kurzen Stopp am Toyako-See, holte ich Liam am Flughafen Chitose ab. Als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg aus der Stadt machten, hielt ein nettes Paar, welches uns anbot, uns hinzufahren wohin wir wollen. So ging es zunächst zum „Shirogane Blue Pond“ bei Biei, in dem zahlreiche Baumstümpfe aus dem Wasser ragen. Die beiden wollten uns daraufhin unbedingt noch das Blumenfeld von Kamifurano zeigen und uns zum  Mittagessen einladen. Weiter ging es am selben Tag noch nach Obihiro, wo wir das WM-Spiel Japan gegen Kolumbien sahen.In einer angesagten Kneipe feierten wir eine wilde Party zum furiosen und unerwarteten 2:1 Sieg der Japaner. Liam war begeistert wie gut und einfach an diesem Tag alles funktioniert hat und was wir alles bereits am ersten Tag gemeinsam erlebt hatten – Welcome to Japan.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Welcome to Japan, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Welcome to Japan, Liam

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Blumenfeld von Kamifurano

Reisetagebuch Elena und Mateo – Blumenfeld von Kamifurano

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 Reisetagebuch Elena und Mateo -japanische Straßenabsperrung

Reisetagebuch Elena und Mateo – japanische Straßenabsperrung

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Obihiro - der japanische Fußballtraum

Reisetagebuch Elena und Mateo – Obihiro – der japanische Fußballtraum

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Zunächst fuhren wir gemeinsam zum kleinen Onneto-See, der mit den Bergen Meakan und Akan-Fuji im Hintergrund unglaublich schön ist. Nach einer entspannten Zeit am Ufer des Akan-Sees, starteten wir unsere Tageswanderung auf den Berg Oakan und am darauffolgenden Tag auf den Vulkan Meakan. Die Wanderung war atemberaubend und ich zähle sie definitiv zu den schönsten meiner Wandertouren in Japan. Zuerst ging es eine Skipiste hoch, anschließend durch Wälder, Wiesen und schließlich durch Vulkanfelder. Immer wieder offenbarten sich uns überwältigende Ausblicke auf die zahlreichen Berge, Seen und den spektakulären Vulkankrater. Endpunkt der Wanderung waren die tollen Nonaka Onsen, welche sich am Onneto-See befinden.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan – Liam

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Berg Oakan-Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Berg Oakan-Gipfel

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Blick über die Vulkane auf den Akan-See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Blick über die Vulkane auf den Akan-See

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Krater

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Krater

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Gipfel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nonaka-Onsen - verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nonaka-Onsen – verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mashu-Vulkansee

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mashu-Vulkansee

Nach einer Nacht auf einem Grasstück am Parkplatz nahm uns am nächsten Tag ein netter Japaner mit zum wunderschönen Vulkankratersee „Mashu“.Anschließend ging es weiter zum Kusharo-See wo natürliche Onsen am See auf uns warteten und wir hierneben zelteten.

Mashu-ko – eine faszinierende Caldera. Der nächste Zielort war die Shiretoko Halbinsel im Norden Hokkaidos mit ihrem gleichnamigen Nationalpark. Diese ist besonders bekannt für ihre wilde Schönheit, wie auch die größte Bärenpopulation Japans. Nachdem unsere geplante Wanderung wortwörtlich ins Wasser fiel, ging es zu dem Oshinkoshin Wasserfall und über die Stege der „5 Lakes“, wo Braunbär Beobachtungen besonders gut möglich sein sollen. Tatsächlich war hier ein Fotograf, der durch den Zoom seiner Kamera einen Braunbären beobachtete. Weiter ging es zu den zahlreichen Kamuiwakka Wasserfällen entlang eines Flusses. Bei etwa zehn Grad Außentemperatur waren wir über die vulkanische Kraft Japans sehr glücklich und genossen unsere Wanderung nun durch den warmen Fluss.

Über die Stationen Utoro und Abashiri ging es bei schlechtem Wetter entlang des Ochotskischen Meeres zum „Hinode Cape“. Hier gab es einen gläsernen Aussichtsturm, der nachts nicht geschlossen wird und den wir in einen überragenden Schlafplatz umfunktionierten. Einige Tage später kamen wir über das „Soya Cape“, dem nördlichsten Punkt Japans, nach Wakkanai. Hier verschwand der kränkelnde Liam schnell im Zelt, da er neben seiner Magen-Darm-Erkrankung auch extreme Schmerzen an seinen Weisheitszähnen hatte. Ich machte mich abends noch in die Stadt auf und fand ein kleines Restaurant, das das Fußballspiel Deutschland gegen Südkorea zeigte. Das deprimierende Endergebnis ist bekannt und die Japaner hatten sichtlich Mitleid mit mir. So wurden mir alle offenen Rechnungen bezahlt und ich zu zahlreichen Bieren und Sake eingeladen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - per Analter zum Kusharo-See - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Analter zum Kusharo-See – Liam

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark - Oshinkoshin Wasserfall

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark – Oshinkoshin Wasserfall

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Utoro

Reisetagebuch Elena und Mateo – Utoro

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Hindo - Übernachtung im "luxuriösen" (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Hindo – Übernachtung im „luxuriösen“ (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Soya - nördlichster Punkt Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Soya – nördlichster Punkt Japans

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Sichtlich mitgenommen vom Vorabend fuhren wir am nächsten Tag ausgerechnet mit zwei lachenden Koreanern nach Asahikawa, wo mit Japan gegen Polen das nächste Fußballspiel auf uns wartete.  Dieses Mal übernachteten wir nicht im Zelt, sondern im Manga-Kissa. Dieses verrückte japanische Unikat ist eine Mischung aus einem Internet-Cafe und einer Manga-Bibliothek in der man auch übernachten kann. Softgetränke gibt es hier umsonst und auch die Nutzung des Karaoke-Raumes ist möglich.

Liams gesundheitliche Lage verschlechterte sich leider zunehmend und wir beschlossen einen Arzt aufzusuchen. Während Liam sich mit Antibiotikum ausgestattet in Asahikawa ein wenig ausruhte, beschloss ich zum Daisetsu-zan Nationalpark zu trampen. In zwei Tagen ging es über den schneebedeckten Asahi-dake, Hokkaidos höchsten Berg (2.291m) und zahlreichen weiteren Gipfel bis zu den Kogen Onsen. Das Wetter war jedoch sehr schlecht und mir blieben die meisten Ausblicke verwehrt. Am Ende öffnete sich der Himmel zumindest kurz und man konnte die Schönheit der Natur erkennen.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Daisetsu-zan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Daisetsu-zan-Nationalpark

Danach traf ich mich in Sounkyo bei weiterhin strömendem Regen mit Liam im Hostel, dem sich der Franzose Maxime angeschlossen hatte. Mit Regenschirmen, Poncho und Regenjacken bewaffnet wagten wir uns trotzdem hinaus und wanderten entlang des Flusses zu nahegelegenen Wasserfällen. In der Luft lag eine mystische Atmosphäre und über den Wolken ragten vereinzelte Bergspitzen heraus. Wir fühlten uns ein wenig in eine Avatar-Welt versetzt.

Während es in ganz Japan extrem stark regnete, kam es in den Gebieten Kinki, Chubu, Chugok, Kyushu, Ryukyu und Shikoku zur gleichen Zeit zu fatalen Überschwemmungen mit über 200 Todesopfern. Auch auf Hokkaido regnete es viel, auch wenn es nicht das Ausmaß der südlicher gelegenen Regionen hatte. Vom Wetter eingeschränkt, entschieden wir uns zuerst zur berühmten „Otokoyama Sake Brauerei“ in Asahikawa und anschließend nach Sapporo, Hokkaidos Hauptstadt, zu trampen, was erstaunlicherweise auch zu dritt kein Problem war.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Asahikawa - Otokoyama Sake Brauerei - (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Asahikawa – Otokoyama Sake Brauerei – (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Da Natur-Sehenswürdigkeiten wetterbedingt nun schwer waren führte uns unser Weg nach Otaru, unweit von Sapporo. In den folgenden drei Tagen schlenderten wir durch die Innenstadt, besuchten den Fischmarkt, eine weitere Sake Brauerei, entspannten am Kanal und tauchten ein wenig in das japanische Nachtleben ein.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sapporo Brauerei

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sapporo Brauerei

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Kanal

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Kanal

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Fischmarkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Fischmarkt

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru - das letztes Mal ausgehen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru – das letztes Mal ausgehen

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Hier traf Liam zufällig den Schweden Marcus, den er vor zwei Jahren in Indien kennengelernt hat und mit dem es für die letzte Nacht vor seinem Abflug zum Shikotsu-See und den überragenden Onsen ging.

Zum Abschluss fuhr uns unser letzter Per Anhalter-Fahrer in Japan mit sechs Leuten in den Kleinwagen gequetscht zum Flughafen. So hieß es Goodbye Marcus, Liam und Japan und ab in den Flieger in Richtung Almaty, Kasachstan.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bye bye Japan - Auf nach Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bye bye Japan – Auf nach Kasachstan

Resümierend lässt sich sagen, dass Japan einfach nur einzigartig ist. Ich habe mich in diesem Land unglaublich wohl gefühlt und die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen hat mich überwältigt. So ermöglichten sie mir zum Beispiel sehr persönliche Einblicke in die Fukushima-Katastrophe. Das Land besticht durch historische Städte, Mega-Metropolen und alte Tempel. Vor allem hat mich hier jedoch die Natur begeistert. Japan ist ein absolutes Wanderparadies und man hat im ganzen Land die Möglichkeit spektakuläre Gipfel und Vulkane zu besteigen.

Menschen die mir meine Reise versüßt haben – Slideshow

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Durch Seouls Nachtleben mit Alex aus Taiwan (Südkorea)

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Mittagspause mit den drei verrückten Koreanern auf der Insel Nam-myeon (Südkorea)

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Mit Liam und Yujin in Tongyeong (Südkorea)

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Mit Dia, die ich auf dem Flug von Moskau nach Seoul kennengelernt habe, ging es zu ihren Top-Spots in Busan (Südkorea)

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Sonoda habe ich im Kirishima-Nationalpark kennengelernt. Anschließend übernachtete ich bei ihm Zuhause und wir hatten einen lustigen Abend

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Irgendwo in Kyushu (Japan)

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Per Anhalter von Hiroshima nach Saijo zur Sake-Brauerei (Japan)

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Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

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Mit einem netten Japaner nach Hakuba (Japan)

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Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

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Mit den drei verrückten Japanern auf unserem Tagesausflug zu den Fukiware-Wasserfällen

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Übernachtung bei dem Künstler 吉田恒雄 im Osh-Marshland (Japan)

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Nächtliche Wanderung auf dem Nasu-dake (Japan)

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„Wir haben heute unseren freien Tag. Wir fahren euch hin wo ihr wollt“ (Biei, Japan)

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Übernachtung mit Liam bei einem Paar in Ashoro (Japan)

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Sounkyo – Liam, Maxime (Frankreich) und ich (Japan)

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Zu Dritt mit Liam und Marcus (Schweden) in einer verrückten Fahrt zum Shikotsu-See (Japan)

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Mit dem letzten Auto per Anhalter zum Flughafen in Chitose (Japan)

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Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

 

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Weiter geht es mit unserem Reisetagebuch. Insgesamt sieben Monate sind Elena und ich auf Tour. Los ging es am 23. März von Köln nach Lissabon und Oviedo. Nun startet unsere wirklich Reise – mit Seoul und Südkorea. Weiter geht es dann nach Japan und jeder Menge weiteren Ländern. Den Startschuss, eine Auflistung alle unserer bereisten Länder und welche Testprodukte wir dabei hatten, findet Ihr hier…
Viel Spaß beim Lesen.

Tagebucheintrag No. 3 – 26. März – Auf nach Seoul/Südkorea

Am 26. März ging nun ab Madrid mein eigentlicher Flieger ins Abenteuer. Mit kurzem Zwischenstopp in Moskau erreichte ich einen Tag später die Mega-Metropole Seoul in Südkorea. Bei einer Metropolregion von über 25 Millionen Einwohnern war es wirklich nicht leicht sich hier zurecht zu finden. Nachdem ich dann auch direkt an der falschen Haltestelle ausstieg, die falsche Kreuzung abbog uvm. erreichte deutlich später als erwartet die sehr zentral gelegene Wohnung meiner Couchsurferin.
In den darauffolgenden drei Tagen in Seoul besichtigte ich zahlreiche buddhistische Tempel und Wolkenkratzer.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

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Das Nachtleben in Seoul findet vor allem in der Hongik statt. Hier sind zahlreiche Nachtclubs, Restaurants, Kneipen und vieles mehr zu finden.

Vor allem aber Straßenmusiker, die hier spielen, ohne anschließend Geld von den Zuschauern zu erwarten. Sie machen es ausschließlich für Ruhm und Ansehen bei den zuhörenden Teenies. Der Andrang ist so groß, dass eigens dafür “Spielbuchten” errichtet wurden und es feste Spielzeiten für jeden jungen Künstler gibt, da so viele spielen wollen. Anschließend genießen sie für den kurzen Moment ein “Star” zu sein und machen mit den zahlreichen Zuschauern unzählige “Selfies”.

Nach dem Großstadttrubel brauchte ich erst einmal etwas Ruhe und fuhr mit dem Bus nach Sokcho zum Seoraksan Nationalpark.

Die eigentlich angedachte Mehrtageswanderung musste ich schnell verwerfen, da fast alle Wanderwege (in ganz Südkorea) auf Grund von Waldbrandgefahr geschlossen waren. So blieb noch der Aufstieg auf den Ulsanbawi Rock und zum Aussichtspunkt auf den Towangseong Wasserfall.
Die Wanderwege sind hervorragend ausgebaut und lockten unzählige Koreaner die weit über Tausend Stufen hinauf. Mit meinem großen Backpack war ich eine absolute Attraktion. Die Leute waren verwundert, lachten und waren ungläubig als ich am Gipfel ankam. Die Aussicht war wunderschön und ich wäre am liebsten noch weiter gegangen, als ich durfte.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

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Am nächsten Tag wollte ich mein Glück mit dem per Anhalter fahren probieren. Sehr skeptisch wanderte ich an den Ortsausgang von Sokcho und hielt meinen Daumen sowie ein Schild, auf dem “Odaesan Nationalpark” (auf koreanisch) geschrieben stand, heraus.
Bereits wenige Sekunden später hielt ein älteres Ehepaar an. So erreichte ich schnell den Wolheongsa Tempel. Dort zeigten sie mir den Tempel und führten mich anschließend in die tempeleigene Kantine, wo wir zusammen und kostenfrei aßen. Sie empfahlen mir noch die neun Kilometer bis zum Sangwonsa Tempel zu wandern, da man wohl dort übernachten kann. Meine ersten Erfahrungen per Anhalter waren überragend und stimmen mich positiv auf das weitere Abenteuer per Anhalter durch Ostasien.
Anschließend begann das wohl beste Missverständnis überhaupt. Trotz einbrechender Dunkelheit machte ich mich von der Vorstellung in einem über 1000 Jahre alten Buddha-Tempel zu schlafen, mit Stirnlampe bewaffnet auf den Weg. Gegen 20:30 erreichte ich bei völliger Dunkelheit schweißgetränkt den Tempel. Alles war verschlossen. Nur durch eine Glastür war ein meditierender Mönch zu sehen.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Zu Gast bei den Mönchen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Zu Gast bei den Mönchen

Ich klopfte an der Tür. Der Mönch brachte mir zuerst einen Kaffee und entgegnete mir anschließend (auf spanisch), dass es sich um ein Missverständnis handeln muss, da es nicht möglich ist als Tourist in dem Tempel zu übernachten. Das Problem war nun jedoch, dass es bereits dunkel war und er auch nicht wollte, dass ich im Zelt übernachte.
Nachdem ein weiterer Mönch hinzugeholt und zahlreiche Telefonate geführt wurden, brachte man mich in ein kleines Fernsehzimmer, in dem ich übernachten durfte und am nächsten Morgen gemeinsam mit ihnen frühstückte. Gestärkt ging es anschließend hinauf zum Seodaesa Tempel. Eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Reisetagebuch Elena und Mateo - In der verlassenen Olympiastadt von Korea

Reisetagebuch Elena und Mateo – In der verlassenen Olympiastadt von Korea

7 Monate auf Tour – In der verlassenen Olympiastadt von Korea

Gemeinsam mit dem „Hausmeister“ fuhr ich zum Gelände, auf dem vor kurzem  die Olympischen Winterspiele in Pyeungchang stattgefundenen haben. Der “Hausmeister” und Brad Pitt, wie er mich immer liebevoll nannte, erkundeten also gemeinsam das olympische Gelände und konnten ihren Augen nicht trauen.

Einzig für diese Spiele wurde eine ganze Stadt in einer abgelegenen Region erbaut. Unzählige Hochhäuser, Statuen, Sporthallen, Skilifte, Sprungchancen, Bobbahnen und Riesen-Schwimmbäder ohne Wasser säumten das Stadtbild. Alles stand leer und es hingen Schilder “zu verkaufen”, die wohl niemals abgehängt werden. Wir waren sprachlos wie viel Milliarden Euro hier investiert wurden und wie nutzlos alles jetzt verkommen wird.

Meine Reise führte mich weiter zum Jirisan Nationalpark in den Süden des Landes. Dieser wurde 1967 als erster Nationalpark Südkoreas eingerichtet. Der Nationalpark liegt im Grenzgebiet der drei Provinzen Jeollanam-do, Jeollabuk-do und Gyeongsangnam-do und im Einzugsgebiet des Flusses Seomjingang. Er beherbergt den Berg Cheonwanbog (1915m), dem höchsten Berg auf dem südkoreanischen Festland, den ich nun besteigen werde.

Es regnete grauenhaft und so ging es also in Regenkleidung steil den Cheonwanbong (1915m) hoch. Der Regen hörte leider nicht auf und eine gute Aussicht war bedingt durch das Wetter auch nicht vorhanden. Also ging es auf der anderen Seite nach Jungsanri herunter. Mit dem Zwischenstopp Hadong (bekannt für die Kirschblüte) ging es nach Yeosu.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

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Von hier aus ging es bei strahlendem Sonnenschein auf die Insel “Nam-myeon”, auf der ich die Bireong-gil Küstenwanderung in Angriff nahm. Die Wanderung führte schöne 25 Kilometer an der Küste entlang und hatte tolle Ausblicke auf die zahlreichen Inseln und Klippen im Dadahoe Sea Nationalpark. Die Nacht verbrachte ich am wunderschönen, jedoch sehr vermüllten Ando Beach.

Wieder in Yeosu angekommen kontaktierte ich Mia, mit der ich zwei Tage zuvor per Anhalter gefahren bin, und übernachtete bei ihr und ihrem Mann im “Penthouse” im 20. Stock mit tollem Ausblick auf die Stadt und dem Meer. Mia bekochte mich mit feinster koreanischer Küche und ausschließlich Zutaten aus ihrem eigenen Garten. Am nächsten Morgen half ich ihr noch ein wenig im Garten und reiste wieder weiter.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

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Von Yeosu aus trampte ich erneut zum Jirisan Nationalpark zurück. Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder auf den Cheonwangbong Peak hinauf. Dieses Mal bot sich mir ein ganz anderes Panorama als wenige Tage zuvor. Anstatt Regen und Nebel konnte ich bei bestem Wetter einen atemberaubenden 360 Grad Blick über die gesamte Bergkette genießen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

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Nun sollte es eigentlich langsam in Richtung Busan und dann nach Japan gehen. Bei Facebook sah ich jedoch, dass Liam ein Foto aus Südkorea postete. Vor etwa zwei Jahren sind Freunde und ich zum Fußball-Relegationsspiel der Würzburger Kickers in Duisburg gefahren. Auf einer Raststätte bei Köln nahmen wir den Australier Liam mit, der per Anhalter durch Deutschland reiste und nahmen ihn mit zum Fußballspiel.

Nachdem ich ihn nun zwei Jahre später anschrieb, offenbarte sich, dass er zur Zeit in Cheongju Englischlehrer ist. Obwohl es überhaupt nicht auf meinem Weg lag, machte ich mich erneut auf gen Norden.

In Cheongju angekommen schlief ich insgesamt drei Nächte bei Liam und unternahm tagsüber unter anderem Ausflüge zur Sangdangsanseong Fortress, zum Daecheogho See und nach Chaneon zur Independence Hall. Abends ging es dann meistens mit seinen Kollegen etwas Essen und Trinken. Am Wochenende fuhren wir gemeinsam mit seiner Freundin nach Tongyeong, erkundeten die tolle Natur des maritimen Nationalparks und tranken Unmengen an Soju und Makgeolli.
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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark mit Yujin und Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark mit Yujin und Liam

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sangdangsanseong Fortress zur Kirschblütenzeit

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sangdangsanseong Fortress zur Kirschblütenzeit

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Daecheogho See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Daecheogho See

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Cheongju

Reisetagebuch Elena und Mateo – Cheongju

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Cheonan - Independence Hall

Reisetagebuch Elena und Mateo – Cheonan – Independence Hall

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark

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Per Anhalter ging es von dort aus die letzte Strecke nach Busan. Dort wurde ich von meinem “Fahrer” erst einmal in die Mensa der Universität zum Mittagessen eingeladen und stapfte anschließend über die Weiten von Koreas größtem Fischmarkt. Am nächsten Tag ging es mit Dia, neben der ich auf dem Flug von Moskau nach Seoul saß, zu ihren Top acht Spots in Busan (unter anderem zum Songjeong und Haeundae Strand sowie zum Haedong Yonggung Tempel). Abends besuchte ich das Baseballspiel der Lotte Giants Busan gegen die Daegu Samsung Lions. Koreas Sport Nummer eins konnte mich in der über vier Stunden dauernden Partie jedoch eher weniger überzeugen. Busan ist eine absolut coole Stadt, die mir, so glaube ich, sogar ein wenig besser als Seoul gefallen hat. Nach einer zweiten Nacht Wild-Zelten in den zahlreichen Bergen von Koreas zweitgrößter Metropole ging es mit der Fähre weiter nach Fukuoka (Japan).

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Fischmarkt Busan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fischmarkt Busan

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Baseball - Lotte Giants Busan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baseball – Lotte Giants Busan

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Zurückblickend lässt sich sagen, dass ich absolut blauäugig nach Korea geflogen bin und absolut keine Ahnung von dem Land, meiner dortigen Aufenthaltsdauer und meiner Reiseroute hatte. Aber genau so war es perfekt. Die Route hat sich irgendwie ergeben und offenbarte mir überragendes Essen, unheimlich herzliche Koreaner, tolle Natur und Städte. Insgesamt hatte ich eine super Zeit und kann Korea als Reiseland für jede Form von Touristen absolut empfehlen. In tollen drei Wochen bin ich mit insgesamt 25 verschiedenen Autos per Anhalter gefahren und es hat hervorragend funktioniert.

 

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Ein Gipfelerlebnis mit Rollstuhl ist vielerorts nicht oder nur sehr schwer möglich. Schotter, schlecht befestigte oder zu schmale Wege bieten Rollstuhlfahrern keine Möglichkeit den Gipfel zu erreichen. Nicht so am Kleinen Lagazuoi in den Dolomiten, denn Dank befestigter Wege und Rampen ist der Berg im Herzen der UNESCO-Dolomiten barrierefrei zugänglich.

Cortina d’Ampezzo – Barrierefreies Wandern

Auf über 2.700 Höhenmetern den atemberaubenden Ausblick auf die UNESCO-Dolomiten genießen – und das trotz Handicap: Möglich ist dieses Erlebnis rund um den Kleinen Lagazuoi, der unweit entfernt von dem italienischen Spitzenferienort Cortina d’Ampezzo liegt. Sowohl der Gipfel des Berges als auch die dortige Hütte Rifugio Lagazuoi, die Galerie Lagazuoi Expo Dolomiti sowie das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges sind dank befestigter Wege, Rampen und Fahrstühle barrierefrei zugänglich. Sie können deshalb auch von Urlaubern mit eingeschränkter Mobilität besucht werden.

Zum Gipfel mit Rollstuhl auf dem Kleinen Lagazuoi © CORTINA Marketing

Zum Gipfel mit Rollstuhl auf dem Kleinen Lagazuoi © CORTINA Marketing

Auf den Berg mit der Lagazuoi-Seilbahn

Zugang zum Herzen der UNESCO-Dolomiten bietet die Lagazuoi-Seilbahn, die von einem Parkplatz am Falzarego-Pass aus in das Gebirge führt. Sowohl die Tal- als auch die Bergstation des zweigipfligen Lagazuoi sind barrierefrei gestaltet und verfügen zum Beispiel über behindertengerechte Toiletten. Von der Bergstation aus sind mit Hilfe eines Fahrstuhls und Rampen außerdem alle Bereiche des neuen Ausstellungs- und Konferenzgebäudes Lagazuoi Expo Dolomiti erreichbar.
Ob mit oder ohne Behinderung: So kann nun Jedermann die außergewöhnlichen Ausstellungen in luftiger Höhe besichtigen.

Rifugio Lagazuoi – Panoramablick garantiert

Entspannung bietet das unweit entfernte Rifugio Lagazuoi. Dabei handelt es sich um die größte und höchstgelegene Hütte Cortina d’Ampezzos, die bekannt für ihre ansehnliche Panoramaterrasse ist. Die Berghütte kann über einen rollstuhltauglichen Weg erreicht werden und bietet alle erforderlichen Dienstleistungen für Menschen mit Handicap an, darunter etwa einen Treppenlift.

Gipfelerlebnis trotz Handicap

Neben der Hütte und dem neuen Ausstellungsgebäude sind auch der Gipfel des Kleinen Lagazuoi und das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges barrierefrei gestaltet. Ein alter Militärweg, der auf den Großen Krieg zurückgeht, wurde ehrenamtlich von Mitgliedern der Associazione Nazionale Alpini (A.N.A), Sektion Treviso, in Stand gesetzt und stellt nun selbst für Rollstuhlfahrer eine sichere und bequeme Möglichkeit dar, das Gipfelkreuz in einer Höhe von 2.778 m zu erreichen. Und wer sich für die erbitterten Kämpfe während des Großen Krieges in den UNESCO-Dolomiten interessiert, kann einen Teil der Schauplätze rund um den Lagazuoi ebenfalls barrierefrei im europaweit größten Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges besichtigen.

Breite, befestigte Wege, ideal für Rollstuhlfahrer © CORTINA Marketing

Breite, befestigte Wege, ideal für Rollstuhlfahrer © CORTINA Marketing

Über Cortina d’Ampezzo

Als einzige Feriendestination in Italien zählt Cortina d’Ampezzo zur Gruppe „Best of the Alps“, einem Zusammenschluss von zwölf internationalen Spitzenferienorten. Cortina liegt in der italienischen
Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte Cortina durch die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 1956 und bereits in den 30er Jahren durch die ersten Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Sylvester Stallone war 1993 als Cliffhanger in Cortina unterwegs.

Anreise
Mit dem Flugzeug:
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Venedig (Marco Polo, 160 km), Treviso (Canova, 130 km). Zum Flughafen Marco Polo und zum Bahnhof Venezia-Mestre besteht mehrmals täglich ein Bustransfer.

Mit dem Zug:
Vom Bahnhof Venedig-Mestre erreicht man mit bequemen Bustransfers Cortina d’Ampezzo in weniger als zwei Stunden.

Mit dem Auto:
Cortina wird in Nord-Süd-Richtung von der so genannten „Alemagna“, der Staatsstraße Nr. 51, in Ost-West-Richtung von der Dolomiten-Staatsstraße „48bis“ durchquert. Die Autobahnausfahrten für Cortina sind Belluno im Süden der A27 (72 km) und Brixen im Norden der Brennerautobahn A22 (87 km).

Quelle: CORTINA Marketing Se.Am

Eine Alpenüberquerung bedeutet: Offline sein. Sich selbst spüren. Eins werden mit der Natur. Den eigenen Rhythmus finden.

Davon träumen viele in unserem hektischen Alltag. Dieser Traum kann nun mit der britischen Traditionsmarke Berghaus und der Alpinschule Garmisch wahr werden. Die Bergwelt bietet beim Wandern wahre Erholung und die Möglichkeit an seine Grenzen zu stoßen.

Alpenüberquerung

Die Alpinschule Garmisch bringt Menschen, die genau danach suchen, in sechs traumhaften Etappen einmal zu Fuß über die Alpen – von Garmisch bis Meran. Unterstützt werden die Berg- und Wanderführer dabei von der britischen Traditionsmarke Berghaus.
Initiiert von der Alpinschule Garmisch können sich maximal zehn Teilnehmer unter der Leitung erfahrener Bergführer einen Traum verwirklichen, den immer mehr Menschen wahrmachen möchten – einmal zu Fuß die Alpen überqueren. Vom 
höchsten Berg Deutschlands geht es abseits der überlaufenen Wanderwege bis auf die Alpensüdseite nach Meran. Ganz nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ verabschiedet man sich vom ständigen Erreichbar sein und taucht in die traumhafte Alpenkulisse des Mieminger Gebirges, des Sellrains bis über die Stubaier und Ötztaler Alpen ein.

Alpenüberquerung Garmisch © Angelika Warmuth

Alpenüberquerung Garmisch © Angelika Warmuth

Was solltest du mitbringen?

Die nötige Fitness und adäquates Equipment sind das A und O für eine Alpenüberquerung. Eine empfohlene Ausrüstungsliste inklusive festem Schuhwerk, einem Rucksack mit 25-35 Liter Packvolumen und Funktionsbekleidung sind Basisausstattung. Die Bergführer der Alpinschule Garmisch vertrauen daher in einer langjährigen Partnerschaft auf den Bergsport-Spezialisten Berghaus und beraten gern bei der Wahl der richtigen Ausrüstung.
Über die Berghaus Hillmaster Jacke haben wir bereits berichtet.

Wann und wo?

Durchgeführt wird die Alpenüberquerung mehrmals im Jahr und kann direkt bei der Alpinschule Garmisch gebucht werden.
Get out there!

Alpenüberquerung © Alpinschule Garmisch

Alpenüberquerung © Alpinschule Garmisch

Quelle: xpert marketing & events

Einige Mythen und Märchen ranken sich um Outdoor Schuhe und deren Pflege. Wie gut, dass der Fachmann Arthur Kudelka, Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA sieben Irrtümer aus der Welt räumen kann. Denn gerade nach einer erfolgreichen Wanderung sollte den Schuhen etwas Zuwendung und Pflege zukommen, damit sie bereit sind für die nächste Tour.

Wenn Matsch und Staub ihren Weg in die kleinsten Falten des Schuhs gefunden haben, fallen schnell Sprüche wie „Alles halb so wild – das läuft sich wieder ab!“ oder „Abbürsten und einsprühen reicht, ist schließlich ein GORE-TEX®-Schuh!“.

Was wirklich wichtig ist und was weit verbreitete Irrtümer sind, erklärt uns Arthur Kudelka, Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA und absoluter Experte, wenn es um deren Pflege und Reparatur geht.

Arthur Kudelka - Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA

Arthur Kudelka – Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA © Johannes Gauder

Irrtum Nr. 1: „GORE-TEX®-Schuhe müssen nicht gepflegt werden.“

Das wasserdichte und atmungsaktive GORE-TEX®-Futter befindet sich im Inneren des Schuhs. Es hat mit der äußeren Pflege des Leders oder der synthetischen Materialien direkt also nichts zu tun. Das bedeutet: Auch ein GORE-TEX®-Schuh muss entsprechend seiner Obermaterialien regelmäßig gereinigt, gepflegt und imprägniert werden. Wie das genau geht, hat LOWA in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt. Diese findet sich hier.

Irrtum Nr. 2: „Lederschuhe muss man regelmäßig fetten.“

Lederfette und Öle sind eindeutig nicht die optimale Wahl zur Pflege eines Lederschuhs. Es ist wichtig, dass Schuhe aus Leder generell regelmäßig gepflegt werden, um sie lange geschmeidig und einsatzbereit zu halten. Bei der Wahl der Pflegemittel gibt es aber durchaus Unterschiede. Die oftmals verwendeten Lederfette und Öle sind in der Regel ungeeignet, da sie das Leder mit der Zeit aufweichen und dieses unter Umständen auch komplett abdichten, sodass der Schuh nicht mehr atmen kann. Auch eine Ablösung der Verklebungen am Schuh ist möglich. Besser verwendet man hier spezielles Lederwachs und Imprägnierspray. Spezielle Lederpflegeprodukte für Outdoor-Schuhe, wie z.B. die LOWA Active Creme oder das LOWA Water Stop PRO gibts im Fachhandel.

Irrtum Nr. 3: „Ein Schuh hält bei der richtigen Pflege ewig.“

LOWA-Schuhe sind auf Langlebigkeit ausgelegt und es lässt sich vieles reparieren und austauschen. Dennoch haben einige Materialien eine beschränkte Haltbarkeitsdauer, wie z.B. der Dämpfungskeil der Sohle. Dieses Kunststoff-Material altert mit der Zeit und wird irgendwann porös. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen Verschleißprozess. Daher bietet LOWA für seine Schuhe der Kategorien Trekking, Backpacking und Alpine eine komplette Neubesohlung an, bei der sowohl der Dämpfungskeil als auch die dem Verschleiß ausgesetzte Laufsohle komplett ersetzt werden. Doch selbst diese Rundum-Erneuerung setzt eine Erkenntnis nicht außer Kraft: Nichts ist für die Ewigkeit.

Irrtum Nr. 4: „Wanderschuhe sind immer wasserdicht“

Der Irrglaube, dass jeder Outdoor-Schuh automatisch wasserdicht sei, ist leider weit verbreitet. Doch die verschiedenen Modelle sind von ihren Bauweisen und Materialien höchst unterschiedlich. Ein Schuh mit Lederfutter spielt z.B. seine Stärken bei warmen und trockenen Bedingungen voll aus. Das Lederfutter kann viel Feuchtigkeit (Schweiß) aufnehmen, kühlt leicht und passt sich perfekt dem Fuß an. Diese Schuhe trotzen eine gewisse Zeit feuchten Bedingungen. Allerdings ist dieses Futter nicht wasserdicht und benötigt auch eine bestimmte Zeit zum Trocknen. Schuhe mit einem GORE-TEX®-Futter sind hingegen wasserdicht und somit auch für den Einsatz bei nassen Verhältnissen – insbesondere auch über einen längeren Zeitraum – bestens geeignet. Welcher Schuh für wen der richtige ist, hängt vom Einsatzbereich und den persönlichen Vorlieben ab.

Irrtum Nr. 5: „Mit einem guten Bergschuh kann man fast alles machen.“

Egal ob Wanderung oder Stadtspaziergang: Ein guter und stabiler Outdoor-Schuh kann viele Einsatzbereiche abdecken. Dennoch hat jede Schuhkategorie bei LOWA eine gewisse Grenze und die zugehörigen Modelle sind nicht für jedes Abenteuer ausgelegt. Sicherheit geht hier vor. So sind zum Beispiel Multifunktionsschuhe der Kategorien All Terrain Classic oder All Terrain Sport zwar sehr leicht, für den Einsatz im Geröll oder für Wandertouren in unwegsamem Gelände eignen sie sich allerdings nicht. Für den optimalen Schutz und eine ausreichende Stabilität sollte man hier zu einem Trekking- oder Backpackingschuh greifen. Jeder Einsatzbereich hat somit einen entsprechenden Schuh, der zu ihm passt. Die verschiedenen Kategorien können einfach unter www.lowa.de nachgeschlagen werden. Kompetente Hilfe für den Kauf gibt’s im Schuh- und Sportfachhandel. Wer kurz telefonisch einen Rat möchte, kann sich aber auch direkt bei der LOWA Schuhberatung melden.

Irrtum Nr. 6: „Alle Berg- und Wanderschuhe lassen sich neu besohlen.“

Alle klebegezwickten Schuhe der Kategorien Trekking, Backpacking und Alpine sind bei LOWA neu besohlbar. Ob dies Sinn macht, hängt dabei vom Zustand der Schuhe ab. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Auch sehr alte Schuhe können mit einer neuen Sohle und einem frischen Geröllschutzrand versehen werden. Allerdings sind die Freizeit- und Leichtwanderschuhe der Kategorien All Terrain Classic und All Terrain Sport aufgrund ihrer Machart nicht komplett neu besohlbar. Bei diesen Modellen wird die Sohle in einem besonderen Verfahren angespritzt und kann nicht ausgetauscht werden. Allerdings ist eine Absatzerneuerung möglich. Im Falle eines Falles berät das LOWA-Service-Team gerne. Wie das Ganze funktioniert, zeigt dieses Video zur Schuh-Neubesohlung.

Wanderschuhe Neubesohlung LOWA Schuhe

Wanderschuhe Neubesohlung LOWA Schuhe © Richard Kienberger

Irrtum Nr. 7: „Die Schuhgröße ist immer gleich bei einem Hersteller.“

Auch wenn die Länge der Schuhe einer Größe bei LOWA annähernd gleichbleibt, sind die Größen im Schuhbereich nicht genormt. Somit kann es bei den unterschiedlichen Kategorien und Schuhherstellern immer zu kleinen Unterschieden in der Größe kommen. Darüber hinaus spielt die Form des Schuhs eine wichtige Rolle bei der Größenwahrnehmung. Eine eher schmale Form lässt einen Schuh kleiner ausfallen, eine weite Form eher größer. Zusätzlich verändert sich im Laufe des Lebens natürlich auch der Fuß. Er wird mit zunehmendem Alter breiter und länger. Daher empfiehlt LOWA, Schuhe vor dem Kauf immer entsprechend im Handel anzuprobieren und die gewählte Größe zu überprüfen. Eine kleine Orientierungshilfe bietet die Größentabelle auf der Webseite. Bei der Anprobe der Schuhe im Fachhandel am besten auch einmal die Innensohle herausnehmen und sich daraufstellen. So sieht man sehr schnell, ob der Fuß ausreichend Platz hat. Noch ein Tipp: Am besten die Schuhe im Geschäft am Nachmittag anprobieren, da die Füße im Laufe des Tages ein wenig anschwellen.

Über LOWA

Die LOWA Sportschuhe GmbH fertigt Schuhe im Berg-, Outdoor- und Travel-Segment. Hauptsitz der Firma ist das bayerische Jetzendorf bei München. Was 1923 mit einer kleinen Produktion handgefertigter Haferlschuhe begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem Unternehmen mit Weltruf. Der Traditionsschuster steht für Qualität und Passform und ist im Bereich der Berg- und Outdoorschuhe eine der führenden Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen gehört seit 1993 zur italienischen Firmengruppe Tecnica. Alle Schuhe werden in Europa produziert.

Quelle: Bommas-PR

Vorab muss ich meine Produktbeschreibung revidieren, der Osprey Hikelite 18 ist kein Damenrucksack, sondern ein Unisexrucksack. Umso besser, so konnten gleich zwei Personen den Rucksack auf Herz und Nieren testen.

Was fürs Auge

Schick ist er, der Rucksack Hikelite 18 von Osprey. Grau und Gelb ist in meinen Augen die perfekte Farbkombination, sportlich und doch elegant und für Mann und Frau ansprechend. Die von uns getestete Farbe nennt sich Shiitake Grey, weitere Farben wären Aloe Green, Bacca Blue, Black und Tomato Red, da ist wirklich für jeden Geschmack das Passende dabei.

Osprey Hikelite 18 im Test

Osprey Hikelite 18 im Test

Leicht und atmungsaktiv

Was zuerst ins Auge sticht, ist das sogenannte AirSpeed™ Netz-Rückensystem, welches für eine optimale Luftzirkulation sorgt. Nichts ist schlimmer als mit nassgeschwitztem Rücken und klebrigem Rucksack den Berg zu erklimmen. Wir haben den Rucksack bei Tagestouren und beim Fahrradfahren, ja sogar zum Einkaufen und Arbeiten getestet, bei Platzregen ebenso wie bei 30 Grad und fühlten unsere Rücken stets gut belüftet. Der stabile Rahmen sorgt zusätzlich dafür, dass der Rucksack optimal sitzt und einen hohen Tragekomfort gewährleistet. Der verstellbare Brustriemen und der abnehmbare Hüftgurt tragen ebenso zum komfortablen Tragegefühl bei. Egal ob Mann oder Frau, wir empfanden beide den Rucksack passgenau und angenehm zu tragen und das obwohl zwischen uns gute 25 cm Größenunterschied liegen. Dazu tragen auch die ergonomisch geformten Schulterriemen mit Luftkissen bei. Sie sorgen ebenfalls für eine gute Belüftung, kommen aber bei langen Wanderungen und hohen Temperaturen an ihre Grenzen.

Osprey Hikelite 18 mit AirSpeed™ Netz-Rückensystem

Osprey Hikelite 18 mit AirSpeed™ Netz-Rückensystem

Mit nur 670g ist der Osprey Hikelite 18 ein wahres Leichtgewicht, gerade auf langen Touren wird man dies zu schätzen wissen. Obwohl das Material sehr dünn wirkt, das Hauptmaterial ist aus 100D Nylon Mini Diamond Shadow, müssen wir gestehen, dass wir qualitätstechnisch sehr angetan sind. Das Material macht (bisher) alles mit und hielt selbst ohne die beigefügte Regenhülle kurzen Regenschauern stand.

Osprey Hikelite 18 - der Alltagstaugliche Begleiter

Osprey Hikelite 18 – der Alltagstaugliche Begleiter

Durstig?

Der Osprey Hikelite 18 hat eine Trinksystemvorbereitung, diese ist mit allen Hydraulics™ Trinkblasen kompatibel. Ideal für lange Wanderungen. Aber auch ohne Trinkblase, bietet der Rucksack zwei praktische und sehr große PowerMesh™ Stretchfächer für Trinkflaschen oder andere Dinge. Die Netze sind so groß und dehnbar, dass sogar unsere 1l Flasche, bei voll gepacktem Rucksack problemlos hineinpasste.

Innenleben

Uns gefällt das Innenleben des Osprey Hikelite 18 sehr. Dank des gelben Futters findet man im großen Hauptfach, welches sich nahezu komplett öffnen lässt, schnell alles. Zusätzlich ist im Rückenbereich eine Tasche, hier finden Wanderführer und schmale Dinge einen sicheren Platz.

Eine weitere Tasche findet sich im oberen Bereich, diese ist leicht gefüttert, so dass auch eine Sonnenbrille oder kleinere technische Geräte bequem und sicher Platz finden. Zusätzlich ist in dieser Tasche das Schlüsselband, hier könnt ihr euren Schlüssel einhängen ohne zu riskieren, dass er verloren geht.

Praktische Details

Was wir sonst noch am Hikelite 18 von Osprey lieben gelernt haben, ist zum einen die Signalpfeife am verstellbaren Brustriemen, diese sollte wirklich bei jedem Rucksack Standard werden und die Regenhülle. Auch wenn sie mir persönlich in gelb, gerne auch neon gefallen hätte, muss ich sagen, dass ihr Standort perfekt gewählt ist. Sie befindet sich im unteren Teil des Rucksacks und ist mit ihm verbunden. Sie lässt sich passgenau auf den Rucksack schnüren und festziehen. Selbst beim Fahrradfahren verrutschte nichts und verloren gehen kann sie nicht, da sie mit dem Rucksack verbunden ist.

Ich packe meinen Osprey Hikelite 18 und nehme mit…

18 l Packvolumen, das ist die perfekte Größe für eine Tagestour. Wir haben dann mal für euch gepackt, mit Luft nach oben…

Verbesserungspotenzial?

Was wir ein wenig schade finden, ist dass der Osprey Hikelite vorne auf dem Deckel durchaus noch eine Tasche vertragen könnte. Die Fläche ist ein wenig ungenutzt und ein weiteres Fach, zu dem man schnell Zugriff hat, wäre toll.

Das kleine Fach oben mit dem Schlüsselband ist zwar toll und man kann schnell und leicht darauf zugreifen, leider ist es aber auch die einzige Möglichkeit die Sonnenbrille oder das Handy griffbereit zu verstauen. Brille und Schlüssel zusammen in einem Fach vertragen sich aber nicht sonderlich. Also geht es nur mit Etui, schade, denn das Fach ist gepolstert und könnte durchaus die Sonnenbrille schützen, aber eben nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlüsselbund.

Schlusswort

Dezent, komfortabel, leicht, alltagstauglich – so haben wir den Osprey Hikelite 18 kennen und lieben gelernt. Ganz gleich ob Mann oder Frau, dieser Rucksack belüftet jeden Rücken optimal, hat ordentlich Stauraum und macht zudem eine richtig gute Figur. Was will man(n)/Frau mehr?

Tagesrucksack Hikelite 18 von Osprey

Tagesrucksack Hikelite 18 von Osprey

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Osprey. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Wer Lust auf Action, Spaß, Abenteuer und Erholung hat, dem kann geholfen werden. Euer nächstes Reise- oder Ausflugsziel heißt eindeutig Silvretta Montafon. Denn hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten und Langeweile kann gar nicht erst aufkommen. Hier jagt ein Abenteuer das nächste und das die ganze Woche lang. Wie dies aussehen könnte?

Montag: Via Ferrata zum Wochenstart

Der Wecker klingelt, die Aufregung steigt – die Woche in der Silvretta Montafon beginnt. Für Kids aber auch Eltern startet der Actionurlaub in den Bergen gleich mit einem absoluten Highlight: Einführung in das Klettersteiggehen. Mit einem erfahrenen Bergführer erlernen kleine und große Teilnehmer die Klettersteig- Grundtechnik, bevor es direkt an den Fels geht.

Erstaunlich, wie schnell man über seine Grenzen gehen kann. Natürlich ist man bei jedem Tritt fest gesichert und Steighilfen dienen als Unterstützung. So können alle „Kraxler“ zwischendurch auch die Aussicht vom Klettersteig Kälbersee genießen, der idyllisch zwischen drei Bergseen liegt. Ein Erlebnis, wovon die gesamte Familie noch lange erzählen wird. Gemütlicher beginnt der Familienurlaub mit dem Abenteuer Stägawand.

In der herrlichen Bergwelt haben Kinder und Jugendliche genug Freiraum sich auszutoben und die Natur vor der eindrucksvollen Stägawand zu entdecken. Nach einem kleinen Mittagessen am Lagerfeuer folgt der Badespaß inklusive einem Stand Up Paddling Einführungskurs – also Bikini und Badehose auf keinen Fall vergessen!

Einführung ins Klettersteiggehen - © Silvretta Montafon | Stefan Kothner

Einführung ins Klettersteiggehen – © Silvretta Montafon | Stefan Kothner

Dienstag: Vom Wasser bis zu den Sternen

Das Seetal auf eigene Faust entdecken, ist Programmpunkt am Dienstag. Der Vormittag steht ganz im Zeichen des Bewegungsspaßes. Rund um die kristallklaren Bergseen, Kälber- und Schwarzsee, hält die Silvretta Montafon einige sportliche Stationen bereit.

Die Akrobaten der Familie toben sich auf der Slackline oder den tricky Trittparcours aus, die Boulderfans bevorzugen den Seetal-Tunnel und die Wasserratten zieht es auf das Stand Up Paddling Board. Nach so viel frischer Luft und Bewegung macht sich bestimmt der Hunger bemerkbar. Kein Problem, denn am Kapellrestaurant erhält man eine Jausebox mit allen Zutaten für eine Grillsession.

Während der Papa die Zange am Grillplatz beim Seetalhüsli schwingt, können sich die restlichen Familienmitglieder am Gebirgssee ausruhen oder gleich ins nasse Vergnügen stürzen, bevor das Nachmittagsprogramm Floßbau oder Goldwaschen startet.

Abends kehrt man nicht wie gewöhnlich ins Hotel oder in die Ferienwohnung zurück, vielmehr bietet der Gipfel einen Platz zum Schlafen. Alpines Campen: absolute Stille, keine Autos, kein Menschenlärm. Nicht nur der Berg kommt zur Ruhe, sondern auch die ganze Familie. Nach einer kurzen Wanderung und – wer möchte – auch einem Klettersteig, genießen alle das Abendrot am Lagerfeuer, zählen Millionen von Sternen und verbringen die Nacht im kuscheligen Zelt oder unter freiem Himmel.

Nachdem die Sonnenstrahlen die alpinen Camper sanft geweckt haben, wartet am nächsten Morgen ein kaiserliches Frühstück im Kapellrestaurant.

Alpines Campen - © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Alpines Campen – © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Mittwoch: Go with the flow

Lieber zwei oder drei Räder? Oder doch der Reifen für die Tubing-Bahn? Die Entscheidung bei so großer Auswahl fällt gar nicht so leicht. Macht aber nichts, denn der Tag ist lang und die Kids können auf dem Abenteuerberg Hochjoch alles ausprobieren. Ab 10.00 Uhr startet das Technik-Programm für Bike- Beginner. Hier erhalten nicht nur die Kleinen wertvolle Tipps zum Biken im Gelände, auch Erwachsene erlernen Skills und bauen diese aus. Im Bike-Übungsgelände helfen Steilkurven des Pumptracks sowie Rampen, Wippen und kleinere Sprünge spielerisch Koordination, Gleichgewicht und Balance zu verbessern.

Nachmittags ist man dann auf drei Rädern unterwegs und der Fahrtwind bläst einem um die Ohren: Mit dem Mountaincart, dem Monsterroller oder einem U-Sled sausen alle dem Guide vom Kapell durch den Wald Richtung Kropfen hinterher – garantiert ein Riesenspaß für die ganze Familie. In Schwung kommen alle Kids ab sechs Jahre auf dem Bag Jump und der Kindertubing-Bahn.

E-Bike Tour Alpe Nova - © Silvretta Montafon | Alex Kaiser

E-Bike Tour Alpe Nova – © Silvretta Montafon | Alex Kaiser

Donnerstag: Spüre die Kraft der Natur

Nach drei Tagen Action pur ist es am Donnerstag an der Zeit seine Kraftreserven wieder aufzufüllen – und wo geht das besser als in den Bergen bei einer lehrreichen Kräuterwanderung mit einer erfahrenen Kräuterpädagogin?

Die beste Zeit um Kräuter zu sammeln, ist frühmorgens, wenn die Tautropfen noch die Blätter zieren. Die Teilnehmer lernen zahlreiche Kräuter wie Schafgarbe, Wacholder, Rotklee, Goldgrube oder Blutwurz kennen und erfahren, welche heilende Wirkung hinter ihnen steckt. Nach der Wanderung werden aus den gesammelten Naturschätzen leckere Gerichte in der Nova Stoba zusammen mit der Kräuterpädagogin und Köchin Konny zubereitet und verköstigt.

Kräuterwanderung - © Silvretta Montafon | Patrick Säly

Kräuterwanderung – © Silvretta Montafon | Patrick Säly

Freitag: Den Gipfel erobern

Nachdem der Energietank mit verschiedensten Kräutern gepusht wurde, darf der Freitag wieder anstrengender werden – mit Klettersport. Für alle fitten Kids und diejenigen, die ihr Können vom Einsteigerkurs Klettersteiggehen am Montag anwenden möchten, geht es heute zum Klettersteig Hochjoch – dem längsten in ganz Vorarlberg.

Mit einer 60 Meter langen Hängebrücke, Leitern und Seilen am Fels klettern die Teilnehmer immer weiter bergauf bis zum Ziel: dem spektakulären Gipfel des Hochjochs. Nach der geführten Tour mit einem erfahrenen Guide wird die ganze Familie mit köstlichen Grillgerichten belohnt.

Klettern - © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Klettern – © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Samstag: Eins mit dem Berg

Bei einem Familienurlaub brauchen die Eltern auch einmal Zeit für sich. Eine Rückzugsmöglichkeit bietet das Sommererlebnis Yoga am Berg. Unter freiem Himmel, umgeben von hunderten von Montafoner Gipfeln werden Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht. Perfekt, um die innere Ruhe zu finden und am jüngeren Nachmittag wieder mit den Kindern mithalten zu können.

Denn auch der Samstag bietet ein abwechslungsreiches Programm für Kids in allen Altersstufen. Passend zum Wochenende können alle Teenager am Samstag steil gehen – bei der Trendsportart Trailrunning. Beim Einsteigerkurs gibt es wertvolle Tipps für effizientes Laufen und das richtige Einteilen der Kraft. Nachdem Eltern und die älteren Geschwister ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen sind, kommen alle Familienmitglieder beim Geocaching wieder zusammen.

Auf der Suche nach dem magischen Bergkristall und beim Lösen von Rätseln wird die Montafoner Bergwelt spielerisch erkundet.

Geocaching Kapell - © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Geocaching Kapell – © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Sonntag: Kulinarisches Verwöhnprogramm zum Ausklang

Zum Abschluss schickt die Silvretta Montafon ihre kleinen Gäste auf Schatzsuche. Auf den Spuren von Graf Hugo geht es am letzten Tag auf Abenteuerwanderung. Mit Mut und Geschick müssen knifflige Aufgaben gelöst werden und am Ende wartet sogar eine kleine Überraschung auf die Rätselfans.

Den Sonntag lässt man dann beim Alpgenuss ausklingen. Hier können alle Familienmitglieder zusammen die Schönheit der Berge genießen – und das mit allen Sinnen. Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken: Während bei den Kleinen der Tast- und Hörsinn bei den Montafoner Steinschafen, Wollschweinen, Burenziegen und einigen Kleintieren wie Deutsche Riesen oder Laufenten gefragt ist, wird bei den Erwachsenen der Geschmackssinn mit vielseitigen Alpgenuss-Gerichten auf eine neue Ebene gehoben. Den Geschmack des Montafons kann man übrigens auch mit nach Hause nehmen, dank hausgemachter Produkte wie dem Sura Kees. Ein tolles Andenken für einen gelungenen Familienurlaub.

Viele Bergerlebnisse können auch an anderen Tagen, auf eigene Faust oder mit einem erfahrenen Guide entdeckt werden. Das Bergsportzentrum hilft bei der Planung und bietet weitere Informationen. Für das perfekte Actiongeschenk sind die Gutscheine für einzelne Bergerlebnisse die beste Wahl. Diese sind im Online-Shop der Silvretta Montafon erhältlich. So entstehen bleibende Eindrücke, die man noch seinen Enkelkindern erzählen möchte.

Graf Hugo Schatzsuche - © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Graf Hugo Schatzsuche – © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Auf einen Blick

Hier noch einmal alle buchbaren Erlebnisse:

On top: Feste feiern wie sie fallen

Das lässt sich die Silvretta Montafon nicht zweimal sagen. Von Juni bis Oktober gibt es für Besucher ein abwechslungsreiches Eventprogramm für jeden Geschmack. Besondere Highlights für Kinder und Familien sind das Event Brass am Berg am 11. und 12. August sowie das Montafoner Oktoberfest mit Kindertrachtenfest am 02. September.

Betriebszeiten Sommer 2018

Täglicher Fahrbetrieb

Wochenendbetrieb
Juli bis 09. September 
NEU: Grasjoch & Hochalpila Bahn, St. Gallenkirch

Anreise

Mit dem Auto
Von München ca. 2,5 Stunden / 260 Kilometer von Stuttgart ca. 3 Stunden / 290 Kilometer von Lindau ca. 1 Stunde / 90 Kilometer
von Frankfurt ca. 4,5 Stunden / 490 Kilometer von Innsbruck ca. 2 Stunden / 150 Kilometer von St. Gallen ca. 1 Stunde / 90 Kilometer

Mit der Bahn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es gute ICE- und EC-Verbindungen. Diese führen über München, Lindau, Innsbruck oder St. Gallen bis nach Bludenz.
 Von Bludenz mit der Montafonerbahn Bludenz-Schruns sind es ca. 20 Minuten zum Ziel. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten und zum Fahrplan, zu den Verbindungen und Dienstleistungen gibt es hier.

Mit dem Flugzeug
Nahe gelegene Flughäfen befinden sich in München (287 Kilometer), 
Memmingen (145 Kilometer), Innsbruck (150 Kilometer), Friedrichshafen (105 Kilometer), Zürich (170 Kilometer), Altenrhein (76 Kilometer).

Quelle: TOC Agentur für Kommunikation GmbH & Co.KG

Kompakt und leicht! Das trifft auf den Gregory Sula 18 definitiv zu. Wir durften den Sula 18 mit auf Tour nehmen und können auf jeden Fall bestätigen, dass er euch stets treu begleiten wird. Testen durften wir den Rucksack in der Farbe Ruby Red, obwohl ich erst hoffte, er würde in meiner Lieblingsfarbe türkis – Mineral Green kommen, so muss ich aber doch zugeben, dass auch das Plum Red sehr ansprechend ist. Optisch ist der Rucksack angenehm unauffällig. Die tollen Features offenbaren sich erst bei genauerer Betrachtung.

Unterwegs mit dem Gregory Sula 18 Frauenrucksack

Unterwegs mit dem Gregory Sula 18 Frauenrucksack

Gregory Sula 18 – speziell für Frauen

Entwickelt wurde der Gregory Sula 18 speziell für Frauen. Rücken und Schulterbereich wurde auf die weibliche Anatomie ausgerichtet und das spürt man. Auf meinem Rücken saß er wie angegossen. Zum Thema Belüftung weiter unten mehr aber an dieser Stelle möchte ich schon mal anmerken: volle Punktzahl. Der Spring Steel Rahmen stützt und hält den Sula auch mit wenig Inhalt in Form und unterstützt das angenehme Tragegefühl. Der Bauchgurt ist ein sinnvolles Feature, jedoch sitzt er für mein Empfinden etwas zu hoch.

Gregory Sula 18 - Tagesrucksack speziell für Frauen

Gregory Sula 18 – Tagesrucksack speziell für Frauen

Material & Qualität

Mit seinen 18 l Volumen und einem Leergewicht von nur 936g eignet er sich perfekt für Tagesausflüge und war mir auch im Alltag ein verlässlicher Begleiter. Gearbeitet ist der Rucksack aus Polyester und Polyamid, genau genommen ist der Korpus aus 210D Cryptorip-Nylon, der Boden aus 210 Nylon Dobby und das Futter aus 135 D High Density Polyester. Klingt alles sehr kryptisch, ist aber der perfekte Stoff für deinen Rucksack, denn es handelt sich um ein leichtes Nylongewebe, welches durch verstärkte Fäden eine hohe Reißfestigkeit gewährleistet. Zudem ist er dadurch außen wasserabweisend und hält so Wind und Wetter stand. Sollte es doch einmal heftiger regnen, hält der Sula 18 einen Regenschutz parat. Einziges Manko, dieser befindet sich im Inneren des Rucksacks, man muss ihn also erst öffnen, um ihn dann wasserdicht zu verpacken. Das kann bei einem heftigen Schauer ungünstig sein.

Strapazierfähig & Wasserabweisend - Sula 18 von Gregory

Strapazierfähig & Wasserabweisend – Sula 18 von Gregory

Perfekte Belüftung

Der Gregory Sula liegt komfortabel am Rücken, er stützt und unterstützt genau an den richtigen Stellen, dank eines weichen Polsters im Lendenbereich, wodurch die Last optimal verteilt wird. Für ausreichend Belüftung sorgt das Vapor Span Belüftungssystem. Ein stabiles Netz, welches wenig vom Packvolumen wegnimmt und trotzdem eine ordentliche Belüftung bis in den Lendenbereich gewährleistet. Die EVAP-feuchtigkeitstransportierende Technologie sorgt zudem dafür, dass die Feuchtigkeit auf die Rückseite des Netzes transportiert wird. Somit bleibt euer Rücken länger kühl, die Luft zirkuliert und auch schweißtreibende Touren trügen das Vergnügen nicht.

Belüftung vom Feinsten

Die Belüftung vom Feinsten garantiert Tragevergnügen – Gregory Sula 18

Neben der Belüftung im Rückenbereich können auch die ergonomisch geformten Gurte beim Thema Belüftung punkten. Diese sind mit EVA-Schaum gepolstert und luftdurchlässig, was gerade bei heißen Temperaturen eine Wohltat ist. Zudem lassen sie sich dank der Kompressionsriemen passgenau einstellen.

Ergonomisch geformt und luftdurchlässig - die Gurte des Sula 18 von Gregory

Ergonomisch geformt und luftdurchlässig – die Gurte des Sula 18 von Gregory

Intelligente Features

Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die begeistern. Wohin mit der Sonnenbrille? Kein Problem, am linken Gurt lässt sich diese wunderbar einhängen, ohne den Rucksack umständlich absetzen und öffnen zu müssen. Und das ist viel besser, als sich die Brille in die Haare zu schieben oder in den Ausschnitt zu hängen. Und sollte sie doch einmal sicherer verstaut werden müssen, so kann man sie in das gepolsterte Fach packen, hier finden auch elektronische Geräte ein passendes Plätzchen.

Gepolstertes Fach für wichtige Kleinigkeiten

Gepolstertes Fach für wichtige Kleinigkeiten

Am rechten Gurt findet sich die Halterung für den Schlauch des Trinksystems. Im Innenfach mit Schnellverschluss findet die Trinkblase Platz. So kann der Sula 18 euch auch auf längeren Touren gut versorgen. Mittig der Gurte findet sich ein schmaler verstellbarer Brustgurt. Hier vermisse ich leider die Pfeife, vielleicht kann der Hersteller beim nächsten Modell diese mit verbauen.
Neben den tiefen Netzfächern für Trinkflasche oder andere Dinge findet sich vorne noch eine weiteres tiefes Fach, hier wurde der Platz wirklich optimal ausgenutzt.

Gut durchdacht und intelligent aufgeteilt

Gut durchdacht und intelligent aufgeteilt

Als sehr angenehm empfinde ich die Reißverschlusszipper, die gut in der Hand liegen und einen sehr stabilen Eindruck machen. Zudem sind die lang genug, somit spart man sich viel „Gefummel“.
Im Inneren findet sich eine Mesh-Tasche, in dieser befindet sich neben der Regenhülle auch ein Schlüsselclip.

Alles in allem…

kann man den Sula 18 von Gregory als echten Allrounder verstehen, der nicht nur auf Tagestouren sondern auch im Alltag und sogar bei schweißtreibenden Aktivitäten eine gute Figur macht.
Dann nichts wie aufschnallen und raus mit euch!

Toller Begleiter - der Gregory Sula 18 für Frauen

Toller Begleiter – der Gregory Sula 18 für Frauen

Werbehinweis – zu Eurer Info

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Gregory. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Alleine in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 haben rund 51.000 Wanderer und Pilger die Emilia-Romagna erwandert. Insgesamt 14 Pilgerwege und historische Routen durchziehen die Region und laden dazu ein, auf stillen Pfaden zu sich selbst zu finden und die Einsamkeit wunderschöner Landstriche im Herzen Italiens zu genießen.

Auf dem Götterweg von Bologna nach Florenz

Eine besonders reizvolle und geschichtsträchtige Route ist der Götterweg, die „Via degli Dei“, die zwischen den beiden Flusstälern der Setta und Savena nach Süden verläuft und von Bologna quer über den Apennin in die toskanische Hauptstadt Florenz führt. Entlang einer zehntägigen, gut markierten Strecke von insgesamt 123 Kilometern, 67 davon in der Emilia-Romagna, bieten sich dem Wanderer neben eindrucksvoller Natur, zahlreiche Kirchen und Klöster zur Besichtigung an. Am Start- und Zielpunkt warten Kulturstädte von Weltformat mit all ihrem kunsthistorischen Reichtum auf.

Doch auch die weiteren 13 Wege durch die Region halten nicht minder reizvolle Themen bereit: So ist etwa der Mathildische Weg, die „Via Matildica del Volto Santo“, eine Reise durch die Geschichte auf den Spuren der berühmten Markgräfin Mathilde von Canossa und führt von Canossa im Enza-Mündungsgebiet bis zum toskanischen San Pellegrino in Alpe, während der auf 72 Kilometern durch die Emilia-Romagna führende „Cammino d’Assisi“ von Dovadola Richtung Südwesten nach Capannina die Figuren der Heiligen St. Antonio und Franz von Assisi zum zentralen Thema hat.

VIA FRANCIGENA Guado Fiume Po ©archivio APTServizi Regione Emilia Romagna

VIA FRANCIGENA Guado Fiume Po ©archivio APTServizi Regione Emilia Romagna

Regionalität großgeschrieben

Die Wege mit ihren Etappen bei historischen Kirchen, Klöstern und Abteien führen den Pilgerer nicht nur durch die Stille wunderbarer Landschaften, sondern verfügen entlang der Strecke auch über zahlreiche Unterkünfte – von der Übernachtung im Kloster über kleine B & B-Betriebe oder private Unterkünfte bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben, die regionale Produkte und Spezialitäten zum Verkauf anbieten. Denn ein gutes Essen hält schließlich auch beim Pilgern Leib und Seele zusammen.

Weitere Infos zur Emilia Romagna

Text: Girasole

Die Welt ist riesig – und wir sind neugierig und gerne in der Welt und vor allem in der Natur unterwegs. Deswegen haben wir uns für das Sommersemester zu einer ganz besonderen Tour entschlossen. Sieben Monate geht es quer durch Ost- und Zentralasien. Auf be-outdoor.de berichten wir regelmäßig – sofern uns das Internet gewogen ist, über unsere Tour – unsere Erlebnisse und die Erfahrung mit den Testprodukten, die uns auf dieser Reise begleiten.

Fortbewegen werden wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, aber vor allem per Anhalter.

Elena und Mateo – unser Reisetagebuch

Herzlich Willkommen in unserem Reisetagebuch – hier findet Ihr ab sofort unsere Updates zu unserer Reise. Die aktuellen Posts findet Ihr immer als Erstes. Dieser Beitrag beginnt mit meinen (Mateo) ersten vier Monaten durch Südkorea und Japan. Danach werden regelmäßig Beiträge zu den einzelnen zentralasiatischen Ländern (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan) hochgeladen – viel Spaß beim Lesen!

Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien_Lissabon (2)

Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien_Lissabon (2)

Tagebucheintrag No. 1 – 23. März – Startschuss von Köln nach Lissabon

Als Erstes führte mich mein Weg von Köln nach Oviedo, um einen Kommilitonen zu besuchen.

Nachdem der Flieger von Köln/Bonn nach Lissabon etwa zwei Stunden Verspätung hatte, blieben mir anstatt ursprünglich acht nur noch 6 Stunden, um die Hauptstadt Portugals zu erkunden. Am Bahnhof traf ich mich mit einem guten Freund mit portugiesischen Wurzeln, der gerade seinen Master in Lissabon begonnen hatte. Gemeinsam besuchten wir einige Sehenswürdigkeiten, aßen das beste Schokoladeneis meines Lebens und genossen die Zeit zusammen.

Tagebucheintrag No. 2 – 24. März – 26. März – Oviedo

Nach der kurzen Stadtbesichtigung in Portugal, ging es noch am selben Tag weiter nach Oviedo, in Nordspanien. Hier besuchte ich einen weiteren Freund, der dort für ein Jahr studiert. In den drei Tagen in Oviedo spielte der Wettergott jedoch leider nicht mit. Es regnete fast ausnahmslos ohne Pause. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab durch die Stadt zu ziehen und die schönen Gebäude, Straßen, Restaurants und Nachtclubs anzusehen.

Bildergalerie Oviedo

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Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien_Oviedo (1)

Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien_Oviedo (1)

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Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien_Oviedo (4)

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Ein weiteres Highlight für mich, als begeisterten Fußballfan, war ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von ihm und zwei weiteren Freunden aus Würzburg. So fuhren wir nach Gijon und sahen das Spiel Sporting Gijon vs. Rayo Vallencano. Tatsächlich gewann Gijon gegen den Tabellenführer aus dem Vorort von Madrid mit 1:0.

Ein treuer Begleiter in diesen Tagen war stets die Yara Rein ZIP II Regenhose von VAUDE und die Enduro Jacket von Paramo. Beide haben versprochen, was sie angegeben haben. Trotz starkem Dauerregen mit teilweiser Überflutung in Oviedo kam kein Tropfen durch sie hindurch und sie waren trotzdem noch atmungsaktiv.

Tagebucheintrag No. 3 – 26. März – Auf nach Seoul/Südkorea

Am 26. März ging nun ab Madrid mein eigentlicher Flieger ins Abenteuer. Mit kurzem Zwischenstopp in Moskau erreichte ich einen Tag später die Mega-Metropole Seoul in Südkorea. Bei einer Metropolregion von über 25 Millionen Einwohnern war es wirklich nicht leicht sich hier zurecht zu finden. Nachdem ich dann auch direkt an der falschen Haltestelle ausstieg, die falsche Kreuzung abbog uvm. erreichte deutlich später als erwartet die sehr zentral gelegene Wohnung meiner Couchsurferin.

Reisetagebuch – Hier geht´s weiter mit unserer Tour

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Ab in die Wanderschuhe… Wer in den Chiemgau zum Urlaubern fährt, der ist in der Regel ein begeisterter Wanderer. Denn: Der Chiemgau ist eine beliebte Wanderregion. Fast drei Viertel der Gäste nutzen ihren Urlaub im Chiemgau zum Wandern, wie eine aktuelle Gästebefragung belegt. Das hat laut Professor Dr. Peter Schwarz von der Universität Dresden auch einen ausgeprägten Nutzen für die Gesundheit: „Wandern ist perfekte Prävention“, sagt der Mediziner.

10.000 Schritte – Gratis-Urlaub zu gewinnen

Gemeinsam mit Chiemgau Tourismus e.V. möchte er noch mehr Menschen für das Wandern begeistern – zunächst im Urlaub, dann auch im Alltag. Deshalb ist der Chiemgau nun eine Pilotregion für die Handy-App „AnkerSteps“. Wer täglich 10.000 Schritte schafft, auf den warten neben dem gesundheitlichen Nutzen auch Belohnungen – etwa ein Gratis-Urlaub im Chiemgau.

Smartphone-App „AnkerSteps

Basis für die Aktion „10.000 Schritte im Chiemgau“ ist die an der Universität entwickelte kostenlose Smartphone-App „AnkerSteps“. Urlaubsgäste, die das Programm heruntergeladen haben, erhalten bei ihrer Ankunft im Chiemgau einen Code, der ihre tägliche Schrittzahl der Region zuordnet. Somit haben die Teilnehmenden nicht nur Aussicht auf die regulären Gewinnausschüttungen der App, sondern auch auf zusätzliche Preise, die Chiemgau Tourismus zur Verfügung stellt.

Unter den registrierten Nutzern der App verlost der Verband Bücher über bewirtschaftete Almen und sogar Urlaubsaufenthalte. Alle Informationen stehen im Internet unter www.chiemsee-chiemgau.info/10000schritte.

Professor Dr. med. Peter Schwarz leitet die Abteilung für Diabetes-Prävention an der Universität Dresden. „Mit regelmäßiger, täglicher Bewegung kann jeder sein persönliches Risiko für Diabetes und andere Zivilisationskrankheiten drastisch senken“, weiß der 47-Jährige, der die Bewegungs-App entwickelt hat. Sie werde vielfach von Unternehmen für das betriebliche Gesundheitsmanagement genutzt, sagt Schwarz. Mit dem Chiemgau gehe die App nun neue Wege: „Ein Wanderurlaub ist ein idealer Start in ein Leben mit mehr Bewegung, und der Chiemgau bietet dafür die idealen Voraussetzungen. In so einer Umgebung ist Prävention keine trockene Pflicht, sondern macht Spaß. Entscheidend ist natürlich, dass nach dem Urlaub die Bewegung beibehalten wird.“

Tourentipps aus dem Tourenportal

Im Tourenportal auf www.chiemsee-chiemgau.info/bergwandern-bayern finden sich über 500 Wanderungen. Mit Beginn der Wandersaison 2018 gibt die Seite Aufschluss nicht nur über Länge, Höhendifferenz und Schwierigkeitsgrad einer Tour, sondern auch über die Anzahl der Schritte.

Stephan Semmelmayr, Geschäftsführer von Chiemgau Tourismus e.V., sieht in der Kooperation großes Potenzial nicht nur für die App und den Chiemgau, sondern auch für die Gesundheit der Menschen: „Wir tragen gern dazu bei, dass unsere Gäste am Ende ihres Urlaubs mit neuen Impulsen für ihre Gesundheit in den Alltag zurückkehren – und gesund bleiben. Der Chiemsee und die Chiemgauer Alpen sind seit den Anfängen des Tourismus beliebt bei Wanderern. Sie finden hier nicht nur Wanderwege und Wegweiser, sondern auch gemütliche Almen, fantastische Ausblicke und authentisches Lebensgefühl. Nicht zuletzt tragen auch die hochwertigen Lebensmittel aus der Region zur Gesundheit bei.“ Durch den Chiemgau führen 21 ausgewiesene Themenwanderwege, elf Premium-Wanderwege sowie hunderte Pfade und Routen durch Wälder, entlang von Fluss- und Seeufern und durch Moore. Regionales Obst und Gemüse gibt es in Hofläden, auf Bauernmärkten und in vielen Gasthäusern im Chiemgau.

Anforderungen und technische Details

Geeignet für AnkerSteps sind Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS. Die tägliche Schrittzahl kann der Nutzer über Schrittzählerprogramme und Gadgets der Marke FitBit oder Jawbone, oder Smartphone-internen Schrittzählern wie GoogleFit oder iOS HealthKit in die App übertragen. Wer sich registriert, kann für jeden Tag einen Geldbetrag zwischen einem und 20 Euro darauf setzen, 10.000 Schritte zu erreichen. Schafft die Person ihr Schritteziel, so erhält sie einen Gewinn. Im anderen Fall wird der Wetteinsatz fällig. Bei der Registrierung ist zur Abwicklung der Wetteinsätze die Angabe eines PayPal-Kontos erforderlich. Datenschutzrelevante Angaben werden von der Anwendung nicht gespeichert.

Weitere Infos findet Ihr unter www.chiemsee-chiemgau.info/10000schritte sowie unter www.ankersteps.com.

Lohnenswertes Ziel für Wanderer und Genießer

Die Pfalz – einst bayerisches Territorium, dass heute noch beispielsweise in der Villa Ludwigshöhe oder dem Hambacher Schloss sichtbar ist, bietet nicht nur sonnenverwöhnte Weinfelder und kulinarische Köstlichkeiten in angenehm entspanntem Ambiente, sondern auch Outdoorsportlern unzählige Möglichkeiten sich auszutoben.


Während die kulinarischen Genießer die Nähe zu Frankreich und eindeutig spüren, freuen sich die Berg- und Naturbegeisterten über eine riesige Anzahl an Burgen, Schlössern und Ruinen, sowie unzählige lichte Kiefern- und Laubwälder und beeindruckende Sandsteinfelsformationen. Alle von Wanderwegen und – pfaden jeglicher Schwierigkeit durchzogen.

Der Napoleonsteig

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

Einer dieser Premiumwanderwege ist der Napoleonsteig in Bruchweiler-Bärenbach – mit 12,3 km Länge eine Halbtageswanderung für die einen oder eine entspannte Tagestour für die anderen.

An einem sonnigen Oktobersonntag starten wir gegen Mittag am Wanderparkplatz hinter der Däumling Schuhfabrik in Bruchweiler-Bärenbach die Napoleonsteig-Rundwanderung auf meist naturbelassenen Pfaden durch Wiesen und Wälder vorbei an mystischen Sandsteinformationen und Aussichtspunkten. Gleich am Anfang stellen wir uns die Frage:

Warum heißt der Weg eigentlich Napoleonsteig?

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

War der französische Kaiser etwa einmal hier? Gleich am Anfang führt uns ein weicher Forstweg den Berg hinauf durch lichte Mischwälder, durch die die Sonne durchblitzt. Uns fallen in diesem Herbst die Unmengen an Pilzen auf, die den ganzen Waldboden sprenkeln. Wenn man davon ja mehr Ahnung hätte….

So steigen wir den gutbeschilderten Weg bergan, kreuzen einen breiten Forstweg und stehen vor dem ersten Naturdenkmal: Das 500 Meter lange Felsmassiv Retschelfelsen ragt vor uns auf. Daran entlang führt uns ein Pfad zu den Eisenbahnfelsen, dessen besondere Felslöcher, Wabenbildungen und Auswaschungen im Buntsandstein wir ausführlich bewundern, während uns der neu angelegte Pfad daran entlang führt.

Seinen Namen verdankt dieser Fels seiner Form, da er aus der Ferne wie eine Eisenbahn aussehen soll – da wir ihn leider nicht aus der Ferne gesehen haben, steht die Prüfung noch aus. Auf der Sonnenseite des Eisenbahnfelsens gibt der Wald einen 180 Grad Panoramablick frei auf den zuvor passierten Retschelfelsen und die Hügel und Dörfer des sagenumwobenen Dahner Felsenlands.

Danach umrunden wir den Eisenbahnfelsen und wandern unter seinen Felsüberhängen an der Nordseite vorbei, danach auf weichem Waldpfad bergab in Richtung Rauhbergfelsen. Unterwegs treffen wir immer wieder Wanderer, die sich auf dem Sandstein einen gemütlichen Rastplatz gesucht haben und der Pfälzer Lebensfreude kulinarisch frönen.

Am Ende des Rauhbergfelsens treffen wir auf die unbewirtschaftete Hütte des DAV (Sektion Kaiserslautern), den einzigen Stützpunkt außerhalb des hochalpinen Geländes. Die Felsplattform oberhalb der Hütte nutzen wir für unsere eigene Rast und genießen die wunderbare Aussicht auf die Hügel und Felsen des Wasgau im Sonnenschein.

Von der DAV-Hütte folgt nun ein steiler Abstieg auf einem schmalen Steig, teilweise über Stufen, in die Talaue Richtung Reinigshof. Durch das liebliche weite Tal führt uns der weiche Waldrand- und Wiesenweg zur Reinigshofquelle, dessen Quellwasser ständiger Kontrolle unterliegt und so das Trinkwasser für den Reinigshof und die DAV-Hütte liefert.

Über eine etwas wackelige Stegkonstruktion erreichen wir die Quelle, die ein bisschen weniger romantisch ist als gedacht, aber an heißen Tagen bestimmt eine wunderbare Erfrischung bietet. Für uns ist die Böschung zur „Quelle“ (Wasserrohr) etwas zu matschig im Oktober, da wir nicht im darunterliegenden Becken landen wollen, und so wandern wir weiter, während wir noch amüsiert das „Trinkwasseraufbereitung. Bitte nicht….“ betrachten.

Wir folgen nun unserer Markierung des Napoleonkopfs eben durch die liebliche Talaue und ein Stück durch den Wald auf gleicher Wegführung mit dem Gelben Punkt des Hauptwanderwegs des Pfälzerwaldvereins, der uns dann auf weich federnden Pfad bergauf zum bizarren Napoleonfelsen, dem Namensgeber dieses Steiges.

Warum heißt der Napoleonsteig – Der Napoleonsteig

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

Hier wollen wir nun das Geheimnis lüften – Napoleon war niemals hier, aber der Felsen wurde nach seinem Aussehen so benannt. So erinnert sein oberer Teil in seiner Form an einen Zweispitz, diesen Hut konnte sein Träger entweder mit einer Spitze nach vorn, einer nach hinten aufsetzen oder aber – wie es der französische Kaiser Napoleon I. machte – quer auf den Kopf setzen.

Von dort führt ein Waldweg leicht bergab mit wunderschönen Panoramablicken über den Wasgau, dass wir fast die Abzweigung zu unserem Steig nach links verpasst hätten (dabei ist dieser Steig wirklich hervorragend markiert!). Auf schmalen Pfaden nähern wir uns durch lichten Wald bergab der Pfälzerwaldverein-Hütte „Am Schmalstein“.

Stimmengewirr weist uns den Weg und als wir um die letzte Ecke biegen, erfassen wir auf einen Blick die Beliebtheit der Hütte: Terrasse und Picknickplatz sind gefüllt, Kinder tummeln sich auf dem kleinen Spielplatz und die Schlange für Essen und Getränke ist lang.

Nichtsdestotrotz finden wir einen Platz an einem Tisch in der Sonne und unterstützen die ehrenamtliche Arbeit der PWV-Ortsgruppe – der hausgebackene Kuchen ist großartig und die Pfälzer Weinschorle (bzw. Saftschorle) im Sonnenschein macht alles Anstehen wett! Aber Vorsicht, die Hütte ist nicht ständig bewirtschaftet.

Frisch gestärkt wandern wir nun weiter auf der letzten Etappe zum Ausgangspunkt zurück. Kurz hinter der PWV-Hütte leitet uns der Napoleonskopf nach rechts, während der Fahrweg geradeaus auf direktem Weg eben weiter nach Bruchweiler-Bärenbach führt, falls jemand die Tour abkürzen möchte.

Wir folgen aber dem lockeren Waldweg am Käskammerfelsen vorbei hoch zur „Flecksteinhochebene“. Diese liegt in dem größten nicht bewaldeten und bebauten Bereich des Pfälzerwaldes, wodurch wir einen Rundumblick über die gesamte Region bis ins benachbarte Elsass hinein genießen können.

Auf der Hochebene laufen wir über eine Fahrstraße und biegen dann nach links auf einen idyllischen Wiesenrandweg ein, der uns bergab an Streuobstwiesen und Feldeichen hinab ins Wöllmersbachtal bringt. Hier treffen wir wieder auf die Straße von der PWV-Hütte nach Bruchweiler-Bärenbach und kurze Zeit später passieren wir auch bereits wieder das Ortschild und nehmen den letzten Anstieg zurück zum Wanderparkplatz.

Fazit

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

Eine traumhafte Halbtagestour mit grandiosen Ausblicken und spannenden Felsformationen, die sich die Bezeichnung „Steig“ durch ihre schmalen Pfade und drei Anstiege durch die Felsenlandschaft verdient. Die Wege sind gut zu laufen und sollte die Kamera/das Smartphone nicht zu weit wegpacken, da eine Aussicht/Ansicht die nächste Jagd.

Der Steig ist hervorragend markiert und ist durch seine Vielseitigkeit auch für Familien mit Kindern sehr gut geeignet, allerdings sollten diese gut zu Fuß sein. Wer aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz so weit wandern will, kürzt die Strecke ab der PWV-Hütte ab.

Tourdaten

Rundwanderweg

Ausgangspunkt

Parkmöglichkeit: Wanderparkplatz an der Däumling Schuhfabrik, Fabrikstraße 18, 76891 Bruchweiler-Bärenbach

 

Anfahrt

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Zug bis Bad Bergzabern oder Hinterweidenthal, ab dort mit dem Bus nach Dahn und weiter nach Bruchweiler- Bärenbach. Von Mai bis Oktober mit den Ausflugszügen „Bundenthaler und „Felsenland-Express““ mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen ab Mannheim/ Karlsruhe bis Haltepunkt Bruchweiler. Von hieraus zu Fuß zum Parkplatz in der Fabrikstraße 18.

Anfahrt mit dem Auto: B 10 bis Hinterweidenthal, weiter auf der B427 über Dahn, Dahn-Reichenbach und links an auf die L489 nach Bruchweiler-Bärenbachtraße (Parkplatz Bushaltestelle). Oder B 48 nach Bad Bergzabern über B427 nach Erlenbach, weiter über Niederschlettenbach die L490 nach Bruchweiler-Bärenbach.

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Der Napoleonsteig – Wandern in der Pfalz

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Text: Sabine und Stefan Falk
Bildmaterial: Sabine und Stefan Falk

…auf den Grünstein

Wer das Berchtesgadener Land kennt, der kennt den Grünstein. Und egal ob Wanderer oder Kletterer – der Grünstein hat für jeden etwas zu bieten.

Für Wanderer

Grünstein Wanderung

Grünstein Wanderung

Die Wanderer haben von zwei Seiten aus die Möglichkeit, sich den Grünstein zu erwandern. Von der Schönau am Königssee aus folgt man dem Forstweg und passiert recht bald die Einstiege zu den drei Kletterrouten. Der Weg führt durch teilweise schroffes Felsgestein aber stets über einen recht gut ausgebauten Wanderweg direkt hinauf bis zur Alm.

Am Gipfel angelangt erwartet einen ein prächtiges Panorama über das Lattengebirge mit der Schlafenden Hexe, dem Untersberg, Jenner, Watzmann und sogar Salzburg lässt sich bei guter Sicht in der Ferne erkennen.

Eine weitere Aufstiegsvariate beginnt am Parkplatz Hammerstielparkplatz. Dieser ist auch gleichzeit der Ausgangspunkt zur Watzmann-Besteigung über die Kühroint. Hier folgt man der Forststraße immer dem Wegweiser Richtung Kühroint/ Grünstein. Der Weg verläuft über einen ausgebauten Forstweg, der auch von Mountainbikern gerne befahren wird.

Weitere Bilder zu den Wandertouren am Grünstein findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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Grünstein Wanderung

Grünstein Wanderung

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Grünstein Wanderung

Grünstein Wanderung

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Grünstein Wanderung

Grünstein Wanderung

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Für Kletterer

Grünstein Touren

Grünstein Touren

Der Grünsteinklettersteig bietet insgesamt vier unterschiedliche Routen, um den Gipfel zu erklimmen.

Variante 1 – Der „Isidor-Steig“

Er ist der leichteste der drei Steige und nicht durchgehend steil, durchläuft aber immer wieder steile Wandbereiche. Dazwischen sind auch grasige Abschnitte zu begehen, die aber laut Erbauern ebenfalls Genuss versprechen. Schließlich lässt sich gerade in den einfacheren Passagen die grandiose Aussicht hinunter zum Königssee und hinauf zum Watzmann am besten genießen. Benannt ist der Klettersteig nach dem Schönauer Isidor Grassl (Grünauerer), der bereits vor längerer Zeit auf ähnlicher Trasse eine teils per dünnem Stahlseil markierte Tour eröffnet hatte.

Variante 2 – Die „Variante“ und Variante 3 – Die „Räuberleiter“

Die „Variante“ und 3. die „Räuberleiter“ Beide Routen sind mit Schwierigkeitsgraden D/E anspruchsvoller als „Isidor“. Die Räuberleiter mündet im oberen Teil des Grünsteigs knapp unterhalb der Hängebrücke in die Variante, die wiederum an der Hängebrücke im Isidor-Steig mündet.

Variante 4 – 4. Die „Intersport-Renoth-Gipfelwand

Im Sommer 2013 wurde noch eine vierte Kletterroute eröffnet. Die „Intersport-Renoth-Gipfelwand“ verläuft kurz unterhalb des Gipfels und muss stellenweise überhängend im Schwierigkeitsgrad D+ bis E durchklettert werden.

Weitere Bilder zu den Klettertouren am Grünstein findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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Grünstein - Zum Wandern und Klettern

Grünstein – Zum Wandern und Klettern

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Heizei-Brücke am Grünstein

Heizei-Brücke am Grünstein

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Klettersteig am Grünstein

Klettersteig am Grünstein

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Die genauen Routenbeschreibungen findet Ihr hier…

Weitere Infos zum Grünstein

Der Grünstein ist ein 1.304 Meter hoher Berg, der zum Watzmannstock in den Berchtesgadener Alpen gehört. Der Grünstein ist in nordöstlicher Richtung direkt dem Watzmann vorgelagert. Die Grünsteinal, ist vom 1. Mai bis Ende Oktober durchgehend bewirtschaft.

Kontaktdaten Grünsteinalm

Werner Grassl
grassl.werner@t-online.de

Tourdaten

Weitere tolle Touren im Berchtesgadener Land

Vom Königssee zum Funtensee…
Unter den zehn schönsten Schluchten in Deutschland – Geo Magazin zeichnet Wimbachklamm aus

Text: Lisa
Bildmaterial: SalzburgsBerge.at

Aktivurlaub mit Wellnessfaktor

Das Großarltal liegt mitten im Salzburger Land. Der Hauport ist Großarl, der sich auf Fläche von rund 129,25km² auf einer Seehöhe von 924 m mittig im Tal befindet. Zur Wandersaison laden rund 40km markierte Wanderwege zu circa 40 bewirtschafteten Almen ein, dazu kommen jede Menge Gipfeltouren und zahlreiche Bergseen, als Ziel. Wir waren zum Hotel- und Aktivcheck im Hotel Nesslerhof auf Tour.


Gemeinsam für die Gäste: Berg-Gesund.at

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Und noch etwas ganz Besonderes gibt es im Grossarltal. Nämlich das Aktivportal berg-gesund.at. Auch das Hotel Nesslerhof ist hier Mitglied. Die beteiligten Betriebe arbeiten Sommer wie Winter sehr eng zusammen.

Neben der gemeinsamen Werbung und einer Akademie zur Ausbildung der Lehrlinge, wird auch der Liftbetrieb gemeinsam finanziert. Außerdem wird für die Gäste ein Sport- und Fitnessprogramm angeboten und von den Hotels im Wechsel organisiert.

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

So werden zum Beispiel im Sommer täglich Mountain- und eBike Touren, Fitnesswanderungen, Klettersteigtouren, Bergwanderungen und sogar Hike & Fly, bzw. klassische Tandemflüge angeboten. Die Touren selber sind kostenlos, nur für das Ausleihen vom Equipment fällt eine Gebühr an. Geführt wird von zertifizierten und für die Sportarten klassifizierten ausgebildeten Guides.
Im Winter stehen Skitouren, Eisklettern, oder zum Beispiel Schneeschuhwanderungen auf dem Programm. Um den Verantwortlichen die Organisation ein wenig zu erleichtern, empfiehlt es sich, sich vor der Anreise anzumelden.

Selbstverständlich sind auch Anmeldungen vor Ort möglich. Weitere Infos findet Ihr hier…

Unsere Fitnesswanderung

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

Wer in die Berge geht, der sollte fit sein. Das ist prinzipiell richtig. Aber – wenn man es richtig macht, dann kann sich auch fitwandern. Auch dazu gibt es einen Programmpunkt bei Berg-gesund.at Schließlich ist verbessert die Bewegung in der freien Natur und der frischen Bergluft die Kondition und das Herzkreislauf-System. Außerdem werden Immunsystem und Atmung gestärkt.

Ideal für solch ein Fitnesstraining sind die Fitnesswanderungen, bei denen leichte Wandertouren mit einfach durchzuführenden Fitnessübungen kombiniert werden. Wir haben eine solche Wanderung mit dem Andy, dem Fitnesstrainer aus dem Hotel Nesslerhof mitgemacht – und es hat riesig viel Spaß gemacht!

Weitere Fotos von unserer Fitnesswanderung mit dem Hotel Nesslerhof findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Berg-Gesund.at im Grossarltal

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Unsere E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

Und noch einen Tourentipp haben wir für Euch getestet: Eine E-Mountainbike-Tour auf die Aigenalm-Paulihütte. Die Alm liegt auf 1.280 m im Aigenalmtal. Zu Fuß erreicht man sein Ziel in einer guten Stunde. Mit dem Mountainbike geht es ein wenig schneller und mit dem E-Mountainbike ist man noch relaxter am Ziel.

Wer gerne Single Trails fährt, der freut sich ganz besonders über den Rückweg, denn dabei geht es steil und mit jeder Menge Spaß bergab. Egal ob aufgestiegen oder hochgefahren, am Ziel lockt die Aigenalm-Paulhütte mit vielen selbstgemachten Köstlichkeiten – von der herzhaften Jause bis zu den unterschiedlichsten warmen Speisen. Ein absolutes Muss: Der Kaiserschmarrn.

Wer bei der Tour übrigens ein wenig die Augen auf hat und noch dazu ein wenig Glück hat, der kann unterwegs Rehe, Hirsche oder sogar Gämsen entdecken. Denn dieser Teil des Almgebietes zählt zu den wildreichsten Gegenden im Großarltal.

 

Kontaktdaten Aigenalm-Paulihütte

Hermann Kreuzer “Paulbauer”
Niederaigen 19
5611 Großarl

Weitere Fotos von unserer EBike-Tour vom Hotel Nesslerhof zur Aigenalm findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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E-Bike-Tour auf die Aigenalm

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Übernachtungstipp Hotel Nesslerhof / Grossarltal

Neun Hotelbetriebe sind im Grossarltal zu finden. Eines davon ist das familiengeführte 4 Sterne Superior Hotel Nesslerhof. Wir haben die Gästeflüsterer besucht und ihren Betrieb für Euch unter die Lupe genommen.

Hier geht´s zum be-outdoor.de Hotelcheck im Hotel Nesslerhof…

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Hotel Nesslerhof. Die Unterkunft wurde uns für einen Hoteltest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Redaktion be-outdoor.de

Traumblick ins Tal

Der (Hoch-)Staufen ist einer der Hausberge von Bad Reichenhall. Zahlreiche Berg- und Klettertouren locken Wanderer, Familien und wahre Kletterfexe.

Los geht es in der Kurfürstenstraße, nahe der RupertusTherme. Als erstes geht es einmal quer über die Loferer Straße (B20/21) und dann zur Saalach Richtung Westen. Im weiteren Verlauf biegen wir von der „Straße zum Nonner Unterland“ schräg nach links in einen Waldweg ein.

Dieser mündet auf Höhe des Kurhauses in eine Straße, von der es rechterhand durch den Weiler Berer geht. Direkt hinter dem Abzweig nach Vocker biegen wir nach rechts ab. Von hier geht es im Zickzack steil aufwärts zur Padingeralm.

Aussicht Hochstaufen

Aussicht Hochstaufen

Weiter geht es über den Fahrweg, bis dieser endet und in einen kleineren Pfad übergeht. Immer weiter bergauf geht es, vorbei an der Buchmahd, bis wir den Pass zwischen dem Hochstaufen und den Steinernen Jägern passieren.

Rechter Hand geht es zur Hockeralm, wir wenden uns linkerhand über den steinigen Grat zum Gipfel des Hochstaufens hinauf. Hier oben – auf dem Hausberg der Alpenstadt Bad Reichenhall befindet sich das Reichenhaller Haus.

Bergtour Hochstaufen

Fliegen vom Hochstaufen

Abwärts geht es weiter dem Grat folgend, von wo wir in westlicher Richtung absteigen. Dabei überqueren wir ein Geröllfeld. Rasch erblicken wir den Hendelbergskopf vor uns und einen Abzweig nach links, über den wir im steilen  Zickzackkurs abwärts gehen. Über die Bartlmahd und am Geröllfeld entlang, an dessen unterem Ende wir nicht dem Weg am Hang weiter entlang folgen, sondern weiter linkerhand über den Weg abwärts wandern.

Am Ende des Weges treffen wir wieder auf die Fahrstraße, die wir schon vom Aufstieg von der Padingeralm kennen. Ab hier geht es auf dem Aufstiegsweg über die Alm und den Weiler Berer zurück nach Bad Reichenhall, über die Saalach und die Bundesstraße bis zum Ausgangspunkt.

Anspruchsvolle Varianten

Der (Hoch-) Staufen bietet nicht nur Wandermöglichkeiten sondern auch anspruchsvolle Berg- und Klettertouren. So fordert die Bergtour über die Steinernen Jäger auf den Hochstaufen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Erfahrene Bergsteiger wählen gerne eine besonders anspruchsvolle Route, über den Goldtropfsteig, der kerzengerade Richtung Gipfel nach oben führt.

Von Piding aus führt ein anspruchsvoller und langer Klettersteig in der Nordwand des Hochstaufen direkt zum Gipfel.

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie

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Aussicht vom Hochlaufen

Hochstaufen – Berg im Berchtesgardener Land

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Bergtour auf den Hochlaufen

Wanderung auf den Hochstaufen – Berg im Berchtesgardener Land

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Aussicht Hochlaufen

Aussicht Hochstaufen – Berg im Berchtesgardener Land

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Einkehrmöglichkeiten im Reichenhaller Haus

Gipfelhaus Hochlaufen

Hochstaufen – Berg im Berchtesgardener Land

Die Alpenvereinshütte Reichenhaller Haus ist die höchstgelegene Hütte der Chiemgauer Alpen und während der Sommermonate bewirtschaftet.

Hochstaufen

Hochstaufen – Berg im Berchtesgardener Land

Direkt daneben wurde die Staufenkapelle in den Fels gehauen. Die Hütte liegt napp unter dem Gipfel des Hochstaufen liegt auf 1.750 Metern Höhe.

Tourendetails

Weitere tolle Tourentipps für das Berchtesgadener Land findet Ihr hier…

Zum Beispiel:

Rund um den Watzmann…
Vom Königssee zum Funtensee…
Jennerumrundung…

Text: Lisa
Bildmaterial: AKTIVNEWS

Nachhaltiger Urlaub

Osttirol ist bekannt als wahres Wander- und Naturparadies. Keine großen Hotelburgen, ein nächtlicher Sternenhimmel der zum Träumen einlädt und nicht durch störende Lichtquellen unterbrochen wird und jede Menge Nachhaltigkeit, Zeit zum Träumen, Relaxen und Erholen.

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

In genau dieses Angebot passt auch perfekt das Konzept des Gradonna Mountain Resort in Kals/Großglockner.

Das 4 Sterne S Hotel auf 1.350m Höhe ist ein alpines Lifestyle Resort, dass sich sowohl im Hotel- als auch im Chaletbereich gut in die Landschaft integriert, sondern auch das Herz eines jeden Erholungssuchenden höher schlägen läßt.

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie…

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

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Gipfelglück im Madonna

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Etwas außerhalb von Kals und leicht erhöht, schmiegen sich insgesamt 42 Luxus-Chalets an den Berg. Einzig allein der gläserne schwarze Turm, in dem sich Hotelzimmer sowie 12 Turmsuiten mit einem wahren Traumblick finden, sticht ein wenig heraus und läßt die umliegende Landschaft in der gläsernen Fassage widerspiegeln.

Design trifft Luxus

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Entspannung und Wellness im Gradonna Mountain Resort

Die Dächer der Chalets sind bewachsen, die Gebäude mit Holzschindeln verkleidet, in der Eingangshalle begrüßt Kalser Marmor die Gäste. Viel heimische Fichte, Zirbenholz, Leinen und Loden sorgen für eine heimelige Atmosphäre schon beim Einchecken. Die Chalets haben großzügige Wohn-Küchenbereiche mit offenem Kamin, vier Schlafzimmern und einem Panorama-Bad mit Blick in die Bergwelt, eine Sonnenterrasse, ein kleines privates Spa und ein uneinsehbares Frischluft-Atrium mit Loungemöbeln.

Châlet-Gäste können Frühstück, Abendessen und Wellnessanwendungen im Hotel aufbuchen. Selbstversorger finden im Feinkostladen alles, was sie brauchen – auch Osttiroler Spezialitäten. Alle Zimmer und Turmsuiten haben eine eigene Relaxzone mit Berg- oder Talblick, Balkon oder Terrasse. Außerdem bietet das autofreie Resort neben dem 3.000m² Spa- und Wellnessbereich einen Naturbadeteich mit 700 m² Wasserfläche und Großglocknerblick.

Kulinarischer Hochgenuss schon beim Frühstück

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

Was sticht mehr ins Auge? Das überaus sympathische und aufmerksame Personal, dass den Gästen schon beim Frühstück jeden Wunsch von den Augen abliest oder das riesige Buffet, bei dem man kaum weiß wo man anfangen soll, geschweige denn aufhören? Egal für welche Antwort man sich entscheidet – der Tag startet im Gradonna Mountain Resort mit einem Hochgenuss nach dem anderen.

Und auch die Abendbuffets können sich sehen lassen. Wechselnde Kulinarikschwerpunkte, regionale Spezialitäten, ein extra Kinderbuffet im Kinderrestaurant – von süß bis gesund – und natürlich auch das ein oder andere Galadinner.

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Selbstverständlich vor dem Panoramablick auf die umliegende Bergwelt, in der sich von hier übriges 30 Dreitausender entdecken lassen. Chefkoch Michael Karl kocht mit viel Gespür und Authentizität und verwendet dabei vorwiegend Produkte aus der Region, bzw. aus Österreich.

Sport und Wellness

Lust auf Sport und Wellness?

Das Gradonna Mountain Resort lockt mit einer 3.000m² große Wellness-Landschaft bestehend aus Fitness und Wellness, Indoor- und Außenpool.

Die Bade- und Saunalandschaft besticht durch eine angenehme Großzügigkeit und einem gigantischem Blick auf die umliegende Bergwelt.

Kinderprogramm für Groß und Klein

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

Welches Kind hat keinen Spaß am Sporteln? Indoor wie Outdoor finden große wie kleine Gäste ein tolles Angebot. Und zwar vom eigenen Kinderbuffet bis hin zu einem umfangreichen Programm.

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Kulinarik pur im Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner

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Während die Kleinsten im Kinderclub betreut werden, können die großen Kinder aus einem abwechslungsreichen Kursangebot wählen. Vom Cocktailkurs und Biketour mit Grillparty,

Alm-Olympiade Slackline, Nagelstock-Turnier und jede Menge unterschiedlichster Sportkurse finden die Teens hier jede Menge Gründe den Smartphones auch mal einen Ruhepause zu gönnen.

Ab zum Bouldern, Yoga und mehr

Outdoor wie Indoor finden Bergfexe Boulder- und Klettermöglichkeiten für das Training zwischendurch. Oder doch lieber der Yoga-Kurs am Morgen?Jeweils morgens in der Früh sowie am Nachmittag öffnet der Yoga-Raum seine Pforten zu unterschiedlichen Yoga, Meditations- oder Entspannungskursen.

Wer lieber alleine trainiert, holt sich an der Wellness-Rezeption den Schlüssel und hat den Panoramaraum für sich alleine. Wer dabei nicht entspannt, ist selber schuld.

Nachhaltig ausgezeichnet

Das Gradonna Mountain Resort durfte sich bereits über zahlreiche Auszeichnungen freuen. Laut Geo Saison gehört es zu den 100 schönsten Hotels Europas. Das Testportal skiresort.de zeichnete das Gradonna****S in der Kategorie Familien als bestes neues Hotel in einem Skigebiet aus, aber das ist noch nicht alles. Auch über diese Preise durfte sich das Gradonna Mountain Resort bereits freuen:

Hohe Berge, heile Welt?


Alles in Allem und kurz gesagt „Gipfelglück“, was sich hinter diesem Wort verbirgt und was das mit dem Gradonna Mountain Resort zu tun hat, findet Ihr hier…

Weitere Informationen findet Ihr unter www.gradonnat.at

Einen weiteren Erfahrungsbericht über das Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner findet Ihr hier…

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Gradonna Mountain Resort. Die Unterkunft wurde uns für einen Hoteltest kosten- und bedinguingslos zur Verfügung gestellt.

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger

Cocktailmixen im Urlaub

Skifahren, Boarden, Rodeln – Wandern, Klettern, Biken – das Aktivprogramm für Kids im Gradonnat Mountain Resport ist wahrhaft riesig. Aber nicht nur Outdoor finden die Kids jede Menge Unterhaltung und Action, auch Indoor bietet das Hotel umfangreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Weitere Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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Wellness und Familienspass im Gradonna am Grossglockner

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[/tie_slideshow] Vom Pool bis Kids Club, dem Boulderraum oder den Kickern und natürlich Zusatzangeboten wie zum Beispiel den Cocktailkursen für Teens dürfen sich auch die Großen auf jede Menge tolle Angebote freuen.<

Weitere Infos zum Hotel Gradonna Mountain Resort findet Ihr demnächst auf be-outdoor.de

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger

Vom Brunnhaus zum Genussgasthaus

Spricht man in Berchtesgaden vom „Toten Mann“, dann ist das in der Regel nicht der Nachbar von nebenan, sondern ein Gipfel des Lattengebirges zwischen Berchtesgaden und Ramsau. Inmitten zahlreicher höherer Gipfel streckt sich der Tote Mann am Südende des Lattengebirges als ein sogenannter Inselberg in die Höhe und bietet einen herrlichen Panoramarundblick.

Knapp 400 Höhenmeter tiefer, in der Söldenköpflhütte, dem ehemaligen Soleleitungsbrunnhaus (ehemals der höchste Punkt der Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall) ist die Aussicht nicht minder schön, sondern wird auch noch verstärkt durch klassiche, deftig bayerische Gerichte, die jedem Gourmetkoch standhalten…

Ganzjähriger Sonntagsausflug

Viele Wege führen bekanntermaßen nach Rom und auch zur Söldenköpflhütte. Wer auf der Suche nach einem schönen Ziel für den Sonntagnachmittagskaffee ist, dem sei der Weg von Ramsau aus empfohlen, den man Sommer wie Winter in gut 90 Minuten über eine mittelmäßige Steigung bewältigt. Das sich dem Wanderer beim Aufstieg auf der linken Seite immer wieder neu eröffnende Panorama auf Berchtesgaden, läßt erahnen wie traumhaft der Ausblick auf das zu Füßen liegende Tal von der Aussichtsterrasse, bzw. dem Gastraum sein muss. Und richtig, zahlreiche Kehren und knapp 400 Höhenmeter später erblickt man die liebevoll gestaltete Söldenköpflhütte vor sich liegen. Stefan Kraus und seine Frau Susi führen die Gastwirtschaft seit mittlerweile 17 Jahren.

Küche bis 17 Uhr

Die Söldenköpflhütte hat Sommer wie Winter nur tagsüber auf. Warme Küche ist bis 17:00 Uhr möglich, ab 18:00 Uhr macht die Söldenköpflhütte generell zu, damit noch ein wenig Zeit für die Familie bleibt. Wer sich auf den Weg zur Söldenköpflhütte aufmacht, der sollte unbedingt gescheiten Hunger mitbringen: Denn die mehr als nur zivilen Preise auf der hausbürgerlich ausgerichteten Speisekarte werden den außerordentlich großzügig dimensionierten Portionen der mega leckeren Gerichten kaum gerecht. Unser Tipp: Hausgemachte Sülze mit Bratkartoffeln, oder Wiener Schnitzel mit Pommes, oder Kaiserschmarrn, den ofenfrischen Schweinekrustenbraten mit Semmelknödeln oder oder oder. Am Besten oft wiederkommen und alles durchprobieren!

Weitere Fotos in der Bildergalerie

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Schneewanderung Soeldenkopfhütte

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Schneewanderung Soeldenkopfhütte

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Schneewanderung Soeldenkopfhütte

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Auf die Söldenköpflhütte sollte man definitiv nicht nur einmal in seinem Leben gehen, denn auch uns locken nach mittlerweile vielen Besuchen auf der sympathischen Hütte noch immer viele leckere Gerichte auf der Speisekarte. Der Chef persönlich bedient übrigens nicht nur stets gut gelaunt seine Gäste, sondern sorgt auch akribisch und mit viel Liebe dafür, dass die gute Küche den Gaumen eines jeden Gastes verwöhnt!

Die alte Soleleitung von Berchtesgaden über Ramsau nach Bad Reichenhall

Erbaut im Jahre 1817 unter der Leitung des Königlich bayerische Salinenrates Georg Friedrich von Reichenbach, war das Auftragswerk von König Max I und seinem Minister dem Grafen Montgelas eine echte Herausforderung zur damaligen Zeit und vor allem mit den früheren Mitteln und Kenntnissen. Nach gerade einmal 20-monatiger Bauzeit war die Soleleitung errichtet, obwohl das Fehlen topographischer Karten, aufwändige Vermessungsarbeiten in steilem Gelände, die großen Höhenunterschiede und der enorm beschwerliche Transport von über 500 eisernen Druckrohren, die pro Stück circa 1.200 Zentner wogen und aus der Oberpfalz bis nach Berchtesgaden transportiert wurden, eine echte Meisterleistung war.

Mit der Reichenbachpumpe rauf auf den Berg

Wurde jahrelang eine wesentlich kürzere und weniger anspruchsvolle Trasse über Bischofswiesen / Hallthurm benutzt, konnte diese dauerhaft aus politischen Gründen und diversen Grenzschwierigkeiten mit Österreich nicht mehr benutzt werden. Eine neue Leitung musste her und somit war Grundstein für die Pläne der 25km langen Soleleitung gelegt. Ausgangspunkt ist das Salzbergwerk Berchtesgaden (537m).

Von hier aus geht es weiter über den Lockstein (622m), die Strub, Ilsank, das Söldenköpfl (943m) und die Schwarzbachwacht bis nach Bad Reichenhall. Insgesamt mussten auf der Trasse Höhenunterschiede von immerhin 356m bewältigt werden. Damit die Sole ihren Weg zuverlässig nach oben fand, entwickelte Baumeister Reichenberg die noch immer berühmte und vielzitierte Wassersäulenhebemaschine, die sogenannte „Reichenbachpumpe“, die noch immer im Salzbergwerk besichtigt werden kann. Damit gelang es auch zur damaligen Zeit schon, die Sole vom Brunnhaus in Ilsank (585m) zum Brunnhaus am Söldenköpfl (943m) über 358 m emporzupumpen.

Die Reichenbachpumpe war 110 Jahre (1817 bis 1927) in Betrieb, bis sie durch eine Änderung der Streckenführung nicht mehr benötigt wurde. Die Soleleitung diente dem Transport der „Sole“ – dem salzhaltigen Wasser, das zum Abbau des Steinsalzes im Salzbergwerk Berchtesgaden erzeugt wurde. In der Saline Bad Reichenhall wurde diese Sole durch Verdampfen des Wasseranteils im Salz wieder entzogen. Der Soletransport und die Soleverarbeitung sind in geänderter Streckenführung über Bischofswiesen heutzutage immer noch in Betrieb.

Der Soleleitungsweg: Der Balkon des lieben Gottes

Heutzutage darf auf dem Soleleitungsweg Sommer wie Winter fröhlich gewandert werden und auf dem Streckenabschnitt zwischen Söldenköpfl und Zipfhäusl finden sich noch immer gut erhaltene historische Holzrohre, die sogenannten „Deicheln“ sowie eine informative Schautafel um einen Eindruck von der imposanten technischen Leistung der damaligen Zeit zu geben. Der Teilabschnitt der alten Soleleitung vom Söldenköpfl über Landtalgraben, Gerstreit, Gröllbach, Zipfhäusl, Wegscheid, Hindenburglinde, Klausgraben und Taubensee, ist der Wanderklassiker schlechthin und wird nicht umsonst der „Balkon des lieben Gottes“ genannt: Eine traumhafte Aussicht auf das umliegende Bergpanorama, garantierte Sonnenlage und ein barrierefreier Wanderspaß für Groß und Klein bieten Sommer wie Winter jede Menge Spaß und Erholung. Und natürlich diverse Gourmetschmankerl bei der Einkehr in der sympathischen Söldenköpflhütte!

Viele Wege führen nach Rom – und sogar drei bis zur Berggaststätte Söldenköpfl…

 

 

Tourinfos

 

Söldenköpfl Berggaststätte

Inh. Fam. Kraus
Gasthaus/Gasthof
Klinggraben
83483 Bischofswiesen
www.soeldenkoepfl.de

Geöffnet von 08.00 bis 18.00 Uhr
Warme Küche bis 17.00 Uhr
Freitag Ruhetag – im Winter Donnerstag & Freitag

Text: Petra Sobinger
Bildmaterial: Petra Sobinger

Der Mittenwalder Höhenweg ein Weg für Könner und Genießer. Wer den noch nicht erklommen ist, ist selber schuld! Nicht nur, wenn man immer schon die Karwendel-Bahn ausprobieren möchte. Unser Tipp für alle, sich gerne nebenbei von einer atemberaubenden Aussicht berauschen lassen möchten.

Pünktlich um 7:15 Uhr am Samstagmorgen brechen wir Richtung Mittenwald auf. Dass trotz des schönen Wetters die Garmischer Autobahn frei ist, freut uns. So erreichen wir schon früh die Bergstation der Karwendel-Bahn, mit der wir um 09:15 hinauf fahren. Wir haben uns für den Aufstieg mit der Bahn entschlossen, um die ersten rund 3 ½ Stunden Aufstieg abzukürzen. Obwohl die Karwendel-Bahn wegen der vielen Wanderer ihren halbstündigen Fahrtakt verkürzt hat, ist der Weg zum Einstieg in den „Klettersteig“ erfreulicherweise kaum besucht.

An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass der Mittenwalder Höhenweg kein richtiger Klettersteig ist. Er ist eher eine Mischung aus Klettersteig, Gratwanderung mit teils recht ausgesetzten Wegen und ausgiebiger Wanderung. Eines ist aber sicher, es gibt nicht viele Wege, die über die komplette Tour eine derart schöne Aussicht bieten. Von der Karwendel-Bahn aus kann man sowohl den südlichen als auch den nördlichen Teil des Klettersteigs gehen. Wir haben uns für den südlichen Teil entschieden.

Im Uhrzeigersinn entlang des Panoramarundwegs

Wir laufen den Panoramarundweg im Uhrzeigersinn von der Bergstation. Wenige Kurven später kommen wir zunächst an dem Abzweig zum Heinrich-Noe-Weg vorbei, der nach links abbiegt. Weiter oben beginnt der Mittenwalder Höhenweg. Ist man erst einmal auf dem Klettersteig, kann man sich definitiv nicht mehr verlaufen. Immer der Nase, beziehungsweise dem Grat nach.
An dieser Stelle empfehlen wir, sich gut vorbereitet auf den Weg zu machen. Denn auf dem Weg nach oben müssen mehrere Leiter bewältigt werden. Wer Probleme mit der Höhe hat, sollte besser wieder umkehren, denn der Steig ist nicht komplett durchgesichert und man läuft fast immer auf dem Grat entlang. Auch die Passagen über auf Stangen aufgelegte Bretter sind sicherlich nichts für höhengeplagte Menschen, aber die haben auch generell definitiv nichts auf einem Klettersteig zu suchen.

Nur mit Helm und gutem Klettersteigset

Der Mittenwalder Höhenweg verläuft anfangs über die Linderspitzen, kurz unterhalb der Sulzleilammspitze wendet sich dieser nach links. An dieser Stelle entstand übrigens auch das Foto mit dem Radlverbot, welches am Notunterstand Gamsanger hing. Spätestens ab hier ist der Helm unverzichtbar, da nicht nur Schilder vor Steinschlag warnen. Grundsätzlich sollte man diesen Steig nur mit Klettersteigset und Helm gehen. Eine Gedenktafel mahnt: An dieser Stelle starb ein Wanderer durch Steinschlag.
Der Kenner weiß, an der Nordwand fallen häufig kleinere Steine oder Felsbrocken herunter. Hat man die Nordwand hinter sich, kommt man im Zickzack bergauf rasch in die Ostseite der Sulzliklammspitze. Später steigt man über die Westseite den Grat wieder herunter. Als letzten Gipfel macht man sich schließlich noch auf Richtung Kirchlspitze. Nachdem man diese hinter sich gelassen hat kommt man auch rasch zum Ende des Mittenwalder Höhenwegs.

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Höhenweg Mittenwald

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Höhenweg Mittenwald

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Höhenweg Mittenwald

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Die gute Küche der Brunnsteinhütte

Da die Brunnsteinhütte bekannt für ihre gute Küche ist, rasten wir dort. Nur noch zwischen Kirchlspitze und Rowandlspitze den steilen Schotterweg, der teilweise recht rutschig ist, hinunter und schon sind wir an der Brunnsteinhütte. In der Tat ist die Küche hervorragend. Vor allem die Spinatnocken mit Salat sind überaus lecker und gut gestärkt geht es zurück Richtung Tal. Für den Rückweg kann man sich zwischen dem Leiterweg oberhalb Mittenwalds und dem direkten Weg ins Tal entscheiden. Wir entschieden uns für den Weg ins Tal, allerdings läuft man die letzte halbe Stunde über einen staubigen Schotterweg auf der Wiese die parallel zur Straße verläuft. Das nächste Mal würde ich mich definitiv für den Leitersteig entscheiden, um auch diesen mal zu testen.
Insgesamt haben wir inklusiver einer ausgiebigen Mittagspause auf der Brunnsteinhütte knapp sieben Stunden für den Klettersteig und den Abstieg gebraucht. Alles in allem ein schöner Steig mit toller Aussicht und dank meines netten Teams eine schöne Tour bei Traumwetter. Danke Jungs, ich freu mich auf unsere nächste Tour mit Euch!

Brunnsteinhütte

Barbara und Hans-Peter Gallenberger
Schießstattweg 8

82481 Mittenwald

Text: Petra Sobinger

Fotos: Petra Sobinger

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