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Monate lang musste sich der Hoka Mafate 5 für Damen und Herren auf anspruchsvollen Bergläufen im Allgäu beweisen. Steile Anstiege, technische Downhills, nasse Wurzeltrails und lange Distanzen waren der Härtetest für Hokas neuesten Trailrunning Schuh. Kann er seinen beliebten Vorgänger, den Mafate Speed 4, wirklich übertreffen und ist er der perfekte Begleiter für die Trails in den Bergen? Im großen Abschlusstest erfahrt ihr, wo seine Stärken liegen, für wen er gemacht ist und wo es kleine Unterschiede zum Vorgänger gibt.

(c) be-outdoor.de_Hoka Mafate 5
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Technische Daten – Hoka Mafate 5

Konstruktion und Materialien

Der Mafate 5 setzt auf eine durchdachte Kombination aus Komfort, Stabilität und Schutz. Ziel ist es, auch auf langen Bergläufen ein sicheres und gedämpftes Laufgefühl zu bieten.

Zwischensohle

Die Dual Density Konstruktion kombiniert weichen Dämpfungskomfort mit einer stabileren unteren Schicht. Gerade auf langen Abstiegen im alpinen Gelände war die Stoßabsorption deutlich spürbar. Der Meta Rocker unterstützt ein flüssiges Abrollen und hilft dabei auch nach vielen Kilometern noch einen runden Schritt zu behalten.

Außensohle

Der Mafate 5 besitzt eine Vibram Megagrip Außensohle mit markanten Stollen, die zuverlässigen Grip auf felsigen Passagen, losem Geröll und matschigen Trails liefern. Egal wo wir hier unterwegs waren, der Grip war super! Besonders bei nassen Bedingungen im Allgäu zeigte sich die Traktion als großer Pluspunkt.

(c) be-outdoor.de_Hoka Mafate 5
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Obermaterial

Das robuste Obermaterial erwies sich im Langzeittest als strapazierfähig und langlebig. Auch nach vielen Bergläufen zeigte es kaum Verschleißerscheinungen. Gleichzeitig bleibt der Schuh stabil am Fuß und schützt zuverlässig vor Steinen und Wurzeln. Zudem ist er mit Gamaschen kompatibel, die zusätzlich vor Dreck, kleinen Steinen und losem Material schützen.

Passform und Tragegefühl

Der Mafate 5 sitzt stabil und komfortabel am Fuß und bietet ausreichend Platz, besonders im Vorfußbereich. Die Polsterung sorgt für Komfort auf langen Läufen und verhindert Druckstellen auch bei mehrstündigen Touren. Durch die umfangreiche Dämpfung ist der Komfort vor allem bei längeren Läufen hervorragend.

Praxiseinsatz auf Bergläufen im Allgäu

(c) be-outdoor.de_Hoka Mafate 5
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Der Mafate 5 wurde über mehrere Monate intensiv auf unterschiedlichsten Bergläufen im Allgäu getestet. Dabei zeigte sich schnell, dass seine Stärke vor allem auf langen anspruchsvollen Trails liegt.

Steile Anstiege technische Downhills und wechselnde Untergründe meisterte der Schuh souverän. Die Dämpfung blieb auch nach vielen Kilometern angenehm, während die stabile Konstruktion ein sicheres Gefühl vermittelte. Besonders auf längeren Touren überzeugte der Komfort da Ermüdungserscheinungen im Fußbereich deutlich reduziert wurden.

Auch bei nassen Bedingungen oder auf losem Untergrund blieb der Grip konstant zuverlässig. Gerade in alpinem Gelände war das zusätzliche Maß an Stabilität ein echter Vorteil.

Vergleich mit Mafate Speed 4

Sowohl der Mafate Speed 4 als auch der Mafate 5 sind sehr hochwertige und leistungsfähige Trailrunning-Schuhe. Beide Modelle eignen sich hervorragend für lange und anspruchsvolle Trails.

Der Mafate 5 ist insgesamt etwas weiter geschnitten, was vor allem im Vorfußbereich spürbar ist und vielen Läuferinnen und Läufern mehr Platz bietet. Persönlich empfinde ich jedoch die Passform beim Mafate Speed 4 als etwas präziser und für meinen Fuß minimal angenehmer. Gleichzeitig liebt Elena den Schnitt der Damenvairante des Mafate 5.

Die Entscheidung zwischen beiden Modellen hängt daher stark von der individuellen Fußform und dem persönlichen Passformgefühl ab.

Fazit

Nach mehreren Monaten intensiven Testens der Damen- und Herrenvariante auf Bergläufen im Allgäu überzeugt der Hoka Mafate 5 vor allem durch starke Dämpfung, hohen Komfort und zuverlässigen Grip auf technischem Terrain. Er eignet sich besonders für lange Trailruns, alpine Strecken und anspruchsvolle Bergtouren, bei denen Stabilität und Schutz im Vordergrund stehen und somit selbstverständlich auch bei einfacherem Terrain.

(c) be-outdoor.de_Hoka Mafate 5
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Seine robuste Bauweise macht ihn zu einem verlässlichen Begleiter auch auf langen Distanzen und schwierigen Untergründen. Seine Passform ist großzügig, aber angenehm und hängt natürlich von der individuellen Fußform und persönlichen Vorlieben ab. Der Preis bewegt sich im oberen Segment.

Insgesamt ist der Mafate 5 ein sehr leistungsfähiger Trailrunning Schuh für alle, die auf langen und technischen Trails unterwegs sind und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und Sicherheit legen und wir können ihn guten Gewissens empfehlen.

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Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Hoka. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Über die letzten Monate habe ich den AKU Flyrock GTX ausgiebig im Allgäu auf Tageswanderungen, Wald- und Wiesenwege, durch Matsch und Schnee sowie auf leichten Klettersteigen getestet. Der Schuh ist ein moderner Fast Hiking Schuh von AKU, der leichte, dynamische Performance im Gelände verspricht. Ziel meines Langzeittests, war herauszufinden, wie er sich über längere Zeit in puncto Komfort, Grip und Alltagstauglichkeit schlägt.

Der Flyrock GTX richtet sich an Wanderer, die auf abwechslungsreichen Wegen unterwegs sind, von Forstwegen über wurzelige Pfade, Bergtouren bis zu feuchten Untergründen und die gerne leicht und wendig unterwegs sein möchten.

(c)be-outdoor.de_Skyrock_GTX
(c)be-outdoor.de_Skyrock_GTX

Technische Daten im Überblick

Passform und Tragegefühl top mit kleinem Makel

(c)be-outdoor.de_AKU_Flyrock GTX
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Beim Reinschlüpfen fällt die sportlich präzise Passform auf. Der Schuh sitzt eher schmal und körpernah, was für ein direktes Laufgefühl sorgt, was mir super gefällt. Mit rund 370 Gramm pro Schuh gehört der Flyrock zu den leichten Wanderschuhen, was sich besonders auf längeren Touren positiv bemerkbar macht. Die Polsterung im Schaftbereich und das weiche Innenfutter sorgen für hohen Komfort, auch über viele Stunden hinweg.

Durch das integrierte Quick Lace Schnürsystem lässt sich der Schnürung blitzschnell feststellen und hielt bei mir über jede Wanderung hinweg ohne Nachjustierung. Wenn man möchte, kann man diese jedoch auch, angepasst an die Passagen, schnell nachjustieren. Im Langzeittest über mehrere Monate konnte ich so den Komfort und die Passform über unterschiedlichste Wege, Wetterlagen und leichte Klettersteige zuverlässig als sehr positiv bewerten.

In den letzten Wochen hat sich jedoch ein kleiner Makel entwickelt. Am rechten Schuh hat sich hier eine Falte im Übergangsbereich Spann/Zehen gebildet, die vor allem zum Wanderstart unangenehm ist. In der Regel konnte ich sie jedoch nach wenigen Kilometern „rauslaufen“ und habe sie nicht mehr bemerkt.

Grip, Dämpfung und Geländeleistung

Die Vibram Flight Traction Lug Sohle sorgt für sicheren Halt auf verschiedensten Untergründen. Mit ihrem ausgeprägten Profil bietet sie zuverlässigen Grip, von nassen Wiesen über Waldböden bis hin zu felsigen oder wurzeligen Passagen. Die Megagrip Mischung unterstützt bei Nässe die Rutschhemmung, während die Zwischensohle mit guter Dämpfung auch auf längeren Wanderungen angenehm abfedert.

Im Langzeittest hat sich gezeigt, dass der Schuh auch über viele Wochen hinweg stabil, wendig und komfortabel bleibt, ohne dass sich Materialermüdung bemerkbar macht. So legte ich bisher über 200km in den Schuhen zurück und erkenne kaum einen Verschleiß an der Sohle.

Einsatzbereiche

Der AKU Flyrock GTX eignet sich für:

Er ist kein steifer Bergschuh für extreme Hochgebirgstouren, dafür fehlt ihm der steifere Schaft und die zusätzliche Stabilität eines hochalpinen Modells.

Fazit

Der AKU Flyrock GTX ist ein starker Allround Wanderschuh, der besonders für Wanderer geeignet ist, die gerne leichter unterwegs sind. Er überzeugt durch Leichtigkeit, Wendigkeit, guten Grip und hohen Komfort, was sich auf längeren Touren deutlich bemerkbar macht. Besonders punktet er mit:

Ein kleiner negativer Punkt ist, dass sich am rechten Schuh im Spannbereich ein leichter Knick gebildet hat, der beim Tragen spürbar ist. Dieser Knick wirkt wie eine kleine Falte oben auf den Fuß und stört den Tragekomfort. Abgesehen davon ist der Schuh über Monate hinweg stabil, bequem, wendig und vielseitig einsetzbar.

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit AKU. Das vorgestellte Produkt wurde mir für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Auf Tour quer durch Europa

Die Big Agnes Insulated AXL Air Isomatte haben wir die vergangenen Monate intensiv und unter extremsten Bedingungen getestet. Eins kann man definitiv schon verraten: das Packmaß, Gewicht und den Schlafkomfort kann man kaum toppen!

Auf unserer geplanten Extremwanderung zu Fuß von Mexiko nach Kanada – 4277km unterwegs auf dem Pacific Crest Trail (PCT) – sollte sie eigentlich über ca. 6 Monate unsere Basis für jede Nacht darstellen. Auf Grund der Covid-19-Problematik konnten wir diese Wanderung jedoch nicht starten und haben sie auf das Jahr 2023 verschoben. Nichts desto trotz waren wir dieses Jahr auf zahlreichen Tages- und Mehrtagestouren zu Fuß oder mit dem Fahrrad quer durch Deutschland, Belgien, Niederlande und Slowenien unterwegs – immer mit dabei: die Insulated AXL Air Isomatte von Big Agnes!

Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte - Produkttest in Slowenien
Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte – Produkttest in Slowenien

Big Agnes

Die Outdoor-Firma wurde vor etwa 20 Jahren in Colorado (USA) mit dem Ziel gegründet, ausgiebig getestete Produkte auf den Markt zu bringen, die unter den extremsten Bedingungen verwendet werden. Bekannt ist Big Agnes für ihre ultraleichte Ausrüstung, auf die viele Langstreckenwanderer schwören. Ihr Hauptaugenmerk liegt bei den Produkten dabei auf ZeltenSchlafsäcken und Isomatten.

Big Agnes AXL Insulated Air Isomatte

Für Mehrtagestouren ist es uns wichtig, dass bestimmte Kriterien erfüllt sind. Auf den ersten Blick treffen diese bei der Big Agnes AXL Insulated Air Isomatte alle zu. Wie diese im Test ausfallen, erfahrt ihr hier:

Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte - Unterwegs auf dem Müritz Nationalpark Weg
Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte – Unterwegs auf dem Müritz Nationalpark Weg

Bequemlichkeit

Betrachtetet man die Isomatte in ihrem winzigen Packmaß, denkt man sich zunächst, dass diese nicht bequem sein kann. Aufgeblasen hat sie dann jedoch schnell eine andere Wirkung und verblüfft mit einem unglaublichen Komfort. Die Isomatte ist aufgeblasen relativ hoch und man fühlt sich ein wenig, wie auf Wolken. Auch für mich als Seitenschläfer ist der Liegekomfort wirklich gut und ich hatte nie das Problem, wie bei manchen anderen Isomatten, den Boden unter mir zu fühlen.

Gewicht

Beim Punkt Gewicht und Packmaß gibt es bei der Big Agnes AXL Insulated Isomatte keine weiteren Wünsche. Mit einem winzigen Packmaß von 7,6 X 16,5cm (siehe Foto) ist sie schnell und einfach im Rucksack verstaut und fällt hier kaum ins Gewicht. Hinzu kommt ein ultraleichtes Gewicht (301g!!!), welches für eine isolierte Isomatte extrem gering ist.

Big Agnes AXL Air Pad - winziges Packmaß
Big Agnes AXL Insulated Air Sleeping Pad mit winzigem Packmaß

Die Isomatte wurde speziell für Weltenbummler und Wanderer entwickelt, die auf jedes Gramm achten und mit einem möglichst geringen Gewicht durch die Natur ziehen wollen. Dabei gibt es verschiedene Größen und Formen. Neben der normalen, viereckigen Form, ist vor allem die „Mummy“-Form (51 X 183cm) sehr beliebt, welche wir auch getestet haben.

Big Agnes AXL Air Isomatte "Mummy"
Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte – Mummy-Form

Isolierung

Big Agnes verwendet eine PrimaLoft Silver® Isolierung im Inneren, welche für einen problemlosen Einsatzbereich  bis ca. 0°C garantieren soll. Eine ausgeklügelte Konstruktion der PrimaLoft Silver®-Isolierung mit einer wärmereflektierenden Barriere hält die Körperwärme und reflektiert diese zurück zum Schläfer.

Bei unserer Mehrtagestour auf den Triglav, Sloweniens höchsten Berg, und weiteren Gipfeltouren in den Julischen Alpen, wurde es Nachts extrem kalt und hier hat die Isomatte eine gute Basis geliefert und wir hatten nie Probleme, Nachts zu frieren. Aufgeblasen misst sie eine Höhe von etwa 8cm, was für eine Outdoor-Isomatte sehr viel ist.

Hier schwebt man weiter über dem Boden als üblich und hat dadurch nicht nur Komfortpluspunkte, sondern ist auch ein Stück weit weiter vom kalten Boden entfernt, als gewohnt.

Verarbeitung

Big Agnes AXL Air Pad Repairkid
Big Agnes AXL Air Pad Repairkid

Beim Gewebe verwendet Big Agnes ein verwobenes, hochfestes Garn (Nylon Ripstop) mit einer sehr hohen Reißfestigkeit. So besteht eine sehr hohe Stabilität. Von Innen ist die Isomatte antibakteriell behandelt worden, was das Wachstum von Keimen vermindert. An der Außenseite haftet eine TPU-Laminierung, welche für eine längere Haltbarkeit sorgt. Auf unseren Wandertouren haben wir auf vielfältigem Terrain übernachtet. Von weichem hohen Gras über Sandstrand an der Ostsee und felsigem Untergrund in den Alpen. Für den Fall der Fälle, dass trotzdem ein Loch in der Isomatte sein sollte, liefert Big Agnes ein Reperaturkid zur Isomatte mit 3 Flicken. Durch die intensive Nutzung und die Übernachtungen auf anspruchsvollem Terrain mussten wir leider auch das Reperaturset nutzen, da es bei beiden Isomatten ein paar Löcher gab.

Im Lieferumfang sind neben der Isomatte und dem Reperaturkid auch ein Packsack und ein Pumpsack. Damit lässt sich die Matte leichter aufpumpen, ist jedoch nicht essentiell notwendig und kann bei Grammjägern auf Reisen auch weggelassen werden.

Big Agnes AXL Air Insulated Isomatte – einfacher Aufbau

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die AXL Air Insulated Isomatte von Big Agnes bei den Punkten Packmaß und Gewicht ein Traum für alle Grammjäger und Ultraleicht-Reisende ist. Die Isomatte fällt kaum ins Gewicht und lässt sich sehr leicht im Rucksack verstauen. Auch der Komfort ist extrem gut. Die hohe Liegehöhe schafft einen besonderen Schlafkomfort, den ich bisher bei noch keiner Isomatte erlebt habe. Ebenfalls ist die Isolation sehr gut und es gab keine Probleme bei kälteren Temperaturen. Auch ist das Material hochwertig verarbeitet und fühlt sich angenehm an. Kleiner Minuspunkt ist hier die Strapazierfähigkeit, da ein paar Löcher bei beiden Isomatten vorkamen.

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Big Agnes. Die Isomatte wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Langzeittest

Während unserer 7-monatigen Reise durch Ost- und Zentralasien (Oviedo, Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, TadschikistanUsbekistan und Aserbaidschan) war es wichtig, eine gute Powerbank dabei zu haben, da wir häufig in den Bergen und abseits der Zivilisation unterwegs waren. Steckdosen gab es also nicht regelmäßig und durch die Power Plus-Solarpowerbank von Waka Waka hatten wir die Möglichkeit auch weit weg von der nächsten Auflademögklichkeit unsere technischen Geräte zu laden.

Sichere, nachhaltige Solarenergie für Alle

Mit diesem Motto wirbt Waka Waka, doch was steckt dahinter? Waka Waka hat die Mission gestartet, mehr Menschen mit Elektrizität und deshalb auch mit einem Zugang zu Bildung und Kommunikation zu versorgen. Bestellt man ein Produkt auf der Webseite, wird ein Weiteres an Menschen in entlegenen Regionen gespendet, die keinen geregelten Zugang zu Licht und Strom haben.

Waka Waka Power Plus - Seoul (Südkorea)

Waka Waka Power Plus – Seoul (Südkorea)

Leistungen

Die Powerbank besitzt eine 3000 mAh Batterie, vier Lichteinstellungen von fünf bis 70 Lumen und schenkt bis zu 200 Stunden Licht. Oben befinden sich vier kleine Lampen, die den Akkustand der Batterie darstellen. Sie besitzt einen ausfahrbaren Ständer, mit dem man die Neigung des Solarpanels an die Sonne anpassen kann. Auch lässt sich hiermit die Powerbank/das Licht an einer Standardflasche befestigen und ist zum Beispiel optimal, um ein Buch zu lesen.

Waka Waka Power Plus - Mutnoye See (Tadschikistan)

Waka Waka Power Plus – Mutnoye See (Tadschikistan)

Die Lampe

Die Lampe lässt sich in die beschriebenen vier Stufen einstellen. Sie leuchtet unglaublich hell und in ihrer intensivsten Stufe wirkt sie auf mich, wie ein Scheinwerfer. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich in Nagasaki (Japan) damit Leuten geholfen habe, im Dunkeln ihren verloren gegangenen Autoschlüssel zu finden. Auch bei der nächtlichen, eigentlich gesperrten, Wanderung auf der Yakushima-Insel (Japan) war die Lampe Gold wert und hat mich an einigen gefährlichen Hindernissen heil vorbei geführt.

Generell war die Lampe super praktisch und wurde für das abendliche Lesen häufig auf eine Plastikflasche gesteckt. Auch beim nächtlichen Zeltaufbau war sie eine sehr große Hilfe.

Waka Waka Power Plus - Mutnoye See (Tadschikistan)

Waka Waka Power Plus – Mutnoye See (Tadschikistan)Waka Waka Power Plus – Mutnoye See (Tadschikistan)

Die Batterie- und Solarleistung

Die Batterie mit 3000 mAh hält für maximal 1,5 Handyaufladungen und hat somit eine relativ geringe Leistung.

Das kleine Solarpanel lässt sich durch den aufklappbaren Ständer super einfach mit einem Karabinerhaken am Rucksack befästigen und somit auch während der Wanderung laden. Leider ist diese Weise nicht sehr effektiv. So lädt die Powerbank während der Wanderung, meiner Erfahrung nach, lediglich bis zu vier Prozent Handyakkuleistung während einer gesamten Wanderung. Dies liegt zum einen daran, dass es immer wieder schattige Abschnitte gibt, aber auch daran, dass sich diese am Rucksack immer wieder falsch herum verdreht oder die Stelle des Rucksackes nicht immer in der Sonne ist.

Bei einem Test am Strand in Sokcho (Südkorea) konnte die Powerbank bei intensiver Sonne, ohne Wolken, meinen Handyakku nach vier Stunden mit regelmäßigen Ausrichtungskorrekturen auf 22% aufladen.

Waka Waka Power Plus - Yakushima Insel (Japan)

Waka Waka Power Plus – Yakushima Insel (Japan)

Widerstandsfähigkeit

Das Gerät ist sehr robust und hochwertig verarbeitet. Die Kanten des Solarpanels sind ringsum umschlossen und es besteht nicht die Gefahr, dass dieses beim Sturz direkt splittert. Generell sind nach der langen Reise, außer ein paar Kratzer, keine Schäden erkennbar.

Waka Waka Power Plus - Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Waka Waka Power Plus – Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Fazit

Die Waka Waka Power Plus Solar-Powerbank ist ein sehr widerstandsfähiges Gerät, das meine lange Backpack-Reise sehr gut überstanden hat. Mit dem Kauf unterstützt man die Mission, mehr Menschen einen Zugang zu Strom zu gewährleisten. Vor allem das extrem hell einstellbare Licht hat mich sehr überzeugt.

Die Akku-Leistung ist generell sehr gering und lässt sich durch das Solarpanel und die Energie der Sonne wieder aufladen. Während der Wanderung funktioniert dies jedoch nicht sehr gut, während die Aufladeleistung bei intensiver Sonneneinstrahlung und einem dauerhaften Standort okay ist.

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Waka Waka. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Langzeittest

Während unserer 7 monatigen Reise durch Ost- und Zentralasien (Oviedo, Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, TadschikistanUsbekistan und Aserbaidschan) war es wichtig, eine gefütterte Überjacke mitzunehmen, die die Paramo Enduro Jacket optimal ergänzt. Dabei diente die Páramo Mens Torres Alturo Jacket Midnight insbesondere als zusätzliche Isolationsschicht bei besonders kalten Temperaturen in den Bergen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Einfache Nutzung

Entgegen dem klassischen Prinzip, die lange Funktionswäsche auf der Haut zu tragen, plus eine zusätzliche Wärme-Schicht darüber und die wasserabweisende Hardshell-Jacke als letztes, funktioniert dies bei Paramo alles anders. Die Páramo Mens Torres Alturo Jacket ist eine warme Schicht, die bei Bedarf über alles drüber gezogen werden kann, auch über die Regenjacke.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Will man bei schlechtem/kalten Wetter eine zusätzliche Wärmeschicht anziehen, muss man dafür normalerweise erst einmal seine Jacke ausziehen und verliert dabei unnötige Wärme. Paramo umgeht diese Problematik, indem man die Torres Alturo Jacket einfach über die bereits vorhandenen Schichten zieht.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Die Jacke

Sie besteht zu 133 g aus wasserabweisender Synthetik Füllung und aus einem dichten Mikrofasergewebe Außenstoff. Im ersten Moment sieht sie wie eine Daunenjacke aus und lässt sich auch sehr klein verpacken. Meist war sie mein letztes Utensil beim Packen des Rucksackes, welches ich leicht zwischen ein paar Lücken packen konnte.

Das Nikwax Material soll, so Paramo, vor Regen und Wind schützen sowie für eine hervorragende Wärmeisolaton sorgen. Unter die große Kapuze passt auch ein Kletterhelm und in den großen Taschen lässt sich viel verstauen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch hoch in den Bergen konnte man bei kalten Temperaturen abends noch zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch hoch in den Bergen konnte man so bei kalten Temperaturen abends noch Zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Der Praxistest

Während meiner Reise habe ich die Jacke über einen langen Zeitraum auf ihre Strapazierfähigkeit hin getestet. So hat sie mich bei einigen Wanderungen auf die verschiedensten Gipfel warm gehalten. Ihre Isolationsfähigkeit ist enorm und es ließen sich Temperaturen im unteren zweistelligen Minusbereich problemlos aushalten. Das Material ist sehr weich, weshalb der Tragekomfort sehr angenehm ist. In sehr kalten Gipfelnächten habe ich sie auch immer gerne als zusätzliche Wärmeschicht in meinem Schlafsack verwendet. Von der Größe her lässt sie sich einfach über die bereits angezogenen Jacken ziehen und mit Hilfe des verstellbaren Bundes optimal einstellen. Auch die Klettverschlüsse an den Ärmeln sind sehr hilfreich.

Paramo Alturo Midnight Jacket - einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Paramo Alturo Midnight Jacket – einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Bei Paramo wird in gewissen Punkten das bisherige Wander-Verständnis über den Haufen geworfen. Einen Overlayer über die Regenjacke ziehen? So war dieses Prinzip neu für mich und ich etwas skeptisch. Die Idee und Umsetzung ist jedoch schlichtweg genial und eine überragende Ergänzung bei schlechtem oder kaltem Wetter. Es ist kaum mit Aufwand verbunden die Jacke aus dem Backpack zu holen, überzuziehen und ihre Isolationsfähigkeit geht, meiner Meinung nach, über die einer Daunenjacke hinaus. Es war fast schon ein Ritual bei den zahlreichen Bergbesteigungen die Torres Alturo Jacket an den windigen Gipfeln aus dem Rucksack zu holen, über zu ziehen und das Frieren hatte ein Ende. Nicht selten musste ich diese an meine Freundin abgeben, die die enorme Isolationsfähikeit auch schnell zu schätzen wusste.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Fazit

7 Monate in den verschiedensten Klimazonen unterwegs und jeden Tag gebraucht. Das klingt bei einer so isolationsfähigen Jacke eher seltsam. Letztendlich war sie auf fast jeder Wanderung (das waren sehr viele) im Einsatz. Ob bei kaltem Regenwetter über die Paramo Enduro Jacket oder den Paramo Grid Technic Hoodie, wie auch bei der Gipfelankunft schnell über gezogen. War es nachts nicht so kalt, dass ich die Jacke im Schlafsack tragen musste, diente sie mir als super bequemes Kopfkissen.

Da ich auch die Paramo Enduro Jacket und den Paramo Grid Technic Hoodie getestet habe, war die Atmungsaktivität durch die darunter liegenden, ebenfalls sehr atmungsaktiven, Schichten sehr gut. So konnten die schweißdurchtränkten Schichten darunter durch die zusätzlich eingefangene Wärme nebenbei noch trocknen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Bedingt durch die verwendete Synthetik und die Nikwaximprägnierung weist die Jacke Schnee und Regen größtenteils ab. Ist der Regen/Schnee jedoch zu stark und die Jacke wird nass, wärmt sie auch in nassem Zustand.

Optimal ist die Torres Alturo Jacke vor allem in kalten, nassfeuchten Gebieten und im Winter. Sie bietet eine Alternative zur Daunenjacke mit entscheidenden Vorteilen. Im Vergleich zu Daunenjacken hat sie neben ihrer sehr hohen Isolations- und Wärmefähigkeit den entscheidenden Pluspunkt: sie ist feuchtigkeitsunempfindlich!

Paramo hat hier eine wirklich tolle und leichte Jacke entwickelt, die trotz ihrer Größe ein sehr kleines Packmaß hat, in jeden Rucksack passt und als Overlayer absolut zu empfehlen ist.

 

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Páramo. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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