Anzeige

Beschäftigt man sich mit Langstreckenwanderungen stößt man beim Thema „Wandersocken“ zwangsläufig auf den Namen „Darn Tough“. So schwört Darn Tough bei all ihren Socken auf die besonderen Eigenschaften von Merinowolle. Diese kratzt nicht, kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist, Merino hat die Eigenschaft nicht zu stinken, lädt sich nicht elektronisch auf, ist biologisch abbaubar und behält ihre Passform. Das Unternehmen aus den grünen Bergen von Vermont in den USA ist sehr populär bei „Thru-Hikern“ und die meisten ihrer Kunden wollen nie wieder andere Socken tragen. Wir haben diese Socken bisher noch nie getragen und freuen uns um so mehr die Lobeshymnen über diese Socken in den kommenden Wochen und Monaten überprüfen zu können.

Eigentlich war geplant, diese auf der Extremwanderung Pacific Crest Trail – 4277km zu Fuß von Mexiko nach Kanada – jeweils zwei Paare testen zu dürfen. Wegen Covid-19 müssen wir diese nun leider verschieben, planen jedoch schon andere schöne Wanderungen in den deutschen Alpen und an der Ostsee für diesen Test.

Elena wird dabei folgende Paare für Damen testen:

1. Bear Town Micro Crew Light Cushion
Während uns ab der High Sierra sicherlich der ein oder andere Schwarz- oder Braunbär begegnet wäre, trägt Elena ihn nun zumindest an den Füßen. Die leichten Wandersocken bestehen zu 54% aus Nylon, 43% Merino Wolle und zu 3% aus Lyca Spandex. Bei der Micro Crew Höhe handelt es sich um etwas kürzere Wandersocken, die etwas über die Standardhöhe normaler Wanderschuhe gehen. Die Materialzusammensetzung verspricht einen hohen Tragekomfort, kein Rutschen, ein schnelles Trocknen und, wie alle Socken von Darn Tough, die Lebenszeitgarantie.

Darn Tough - Bear Town Micro Crew Light Cushion

Darn Tough – Bear Town Micro Crew Light Cushion

2. Hiker Micro Crew Cushion
Wie bereits die vorher beschriebenen Socken, handelt es sich hier um die Micro Crew Höhe, also etwas kürzere, knapp über den Wanderschuh gehende Socken mit folgender Zusammensetzung: 59% Merinowolle, 39% Nylon und 2% Lycra Spandex. Das besondere ist die verdichtete Sohle durch eine Art „Kissen“, die einen besonders hohen Komfort verspricht.

Darn Tough - Bear Town Micro Crew Light Cushion und Hiker Micro Crew Cushion

Darn Tough – Bear Town Micro Crew Light Cushion und Hiker Micro Crew Cushion

Bei den Herrenprodukten werde ich (Mateo) folgende Socken testen:

1.Number 2 Micro Crew Cushion

Die Socken sind im schönen Design von Wäldern. Sie bestehen zu 63% aus Merinowolle, 35% Nylon und 2% Lycra Spandex. Auch sie besitzen ein Medium-Level „Kissen“ an der Sohle, welches für einen besonders hohen Komfort sorgen soll. Sie sind besonders langlebig und sollen für einen aktiven Komfort sorgen.

Darn Tough Number 2 Micro Crew Cushion

2.Via Ferrata Micro Crew Cushion

Die Via Ferrata Micro Crew Cushion Socken von Darn Tough sind ähnlich verarbeitet wie die zuvor beschriebenen „Number 2 Micro Crew Cushion“ Socken: 62% Merinowolle, 35% Nylon, 3% Lycra Spandex und versprechen identische Leistungen.

Darn Tough - Via Ferrata Micro Crew Cushion

Darn Tough – Via Ferrata Micro Crew Cushion

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Darn Tough. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Minimales Gewicht, günstiger Preis, fast 100%ige Filterung von Bakterien, Microplastik und Protozoen – der Micro Squeeze Wasserfilter von Sawyer lässt Outdoorherzen höher schlagen!

Auf unserem eigentlich geplanten Abenteuer zu Fuß von Mexiko nach Kanada – 4277km unterweges auf dem Pacific Crest Trail (PCT) ist man häufig sehr weit weg von der Zivilisation. Während man sich Essenspakete an logistische Standorte schickt und bei Gelegenheit in einem nahe gelegenen Supermarkt einkauft, versorgt man sich mit Wasser aus Flüssen, Bächen, Wasserlöchern oder deponierten Wasserkanistern (in der Wüste). Dabei gibt es unterschiedlich reines Wasser, indem sich häufig auch Bakterien, Protozoen und/oder Mikroplastik befindet. Leider müssen wir unsere geplante Wanderung auf Grund der Covid-10-Pandemie voraussichtlich absagen. So werden wir diese 2023, nach unserem Referendariat, erneut in Angriff nehmen! Sobald Mehrtageswanderungen wieder möglich sind, werden wir den Micro Squeeze Wasserfilter von Sawyer jedoch trotzdem für euch testen – und zwar in den deutschen Bergen! Er garantiert den permanenten Zugang zu sauberem Trinkwasser und kann bei jeder längeren Wanderung sehr wichtig sein.

Sawyer Micro Sqeeze Wasserfilter - Fahrradtour entland der Schwalm in NRW

Sawyer Micro Sqeeze Wasserfilter – Fahrradtour entland der Schwalm in NRW

Technische Daten:

Bei einem Gewicht von minimalen 57 Gramm filtert er 99,99999% aller bekannten Bakterien,
99,9999% aller Protozoen sowie 100% des Microplastiks. Dabei ist dieser Filter extrem sicher und
langlebig in der Anwendung und filtert bis zu 360.000 Liter Wasser.
Im Lieferumfang vorhanden ist zudem ein 1 Liter Trinkbeutel, ein Strohhalm, ein Reinigungsadapter,
eine Ersatzdichtung und eine Reinigungsspritze, wodurch eine Reinigung des Filters extrem leicht ist.
Unglaublich praktisch ist zudem, dass der Wasserfilter kompatibel mit handelsüblichen PET-Flaschen
ist. Das bedeutet, dass man das Wasser nicht zwangsläufig von der einen in die andere Flasche filtern muss, sondern auch direkt aus dem Filter trinken kann.

Sawyer Micro Squeeze Water Filtration System

Sawyer Micro Squeeze Water Filtration System

Sawyer Technologie

Die Sawyer Technologie basiert auf einem Bündel von Mikrofaser-Röhrchen im Filter. Durch die
Röhrchen-Wände wird das Wasser in die Hohlräume im Filter gesogen und gelangt durch das
Endstück gereinigt aus dem Filter. Dabei bleiben die schädlichen Bakterien, Protozoen und
Mikroplastik-Stücke in den äußeren Röhrchen-Wänden aufgefangen hängen.

Sawyer Micro Squeeze Wasserfilter - schnell und super rein gefiltertes Wasser!

Sawyer Micro Squeeze Wasserfilter – schnell und super rein gefiltertes Wasser!

Sawyer ist bei Wanderern eine der beliebtesten Marken für Wasserfilter. Die enorm hohe Filterkraft, kombiniert mit einem minimalen Gewicht und der super einfachen Anwendung machen diesen Filter zu einem attraktiven Utensil für zahlreiche Outdooraktivitäten. Wir freuen uns schon sehr das Produkt für euch testen zu können!

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Sawyer. Das vorgestellte Produkt wird uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

 

Auf unserer Extremwanderung zu Fuß von Mexiko nach Kanada – 4277km unterwegs auf dem Pacific Crest Trail – wandern wir zu Beginn fast 1.000km durch die Wüste in Kalifornien. Tagsüber können hier Temperaturen von bis zu 50°C oder mehr erreicht werden. Da ist natürlich ein besonderer Sonnenschutz notwendig, wie mit dem Ultrasun – Sports Gel SPF50! Auf Grund der aktuellen Covid-19-Problematik wird es für uns voraussichtlich nicht möglich sein, die Wanderung anzutreten. Wir werden das Sportsgel jedoch, sobald wieder möglich, bei anderen Wanderungen testen und euch davon berichten!

Was macht Ultrasun aus?

Ultrasun stellt Sonnenschutzprodukte her, die besonders für sensible Haut geeignet sind, wie für mich als Neurodermitiker.

Dabei kommt Ultrasun ohne

aus!

Ultrasun – Sports Gel SPF50

Ultrasun Sports-Gel SPF 50

Ultrasun Sports-Gel SPF 50

Auf unseren Wanderungen, sei es in der Wüste oder auf dem Berg, sind wir in besonderem Maße der Sonne ausgeliefert. Gleichzeitig schwitzt man viel, die Sonnenmilch reibt schnell ab oder läuft mit dem Schweiß in die Augen. Für sportliche Herausforderungen hat Ultrasun hier ihr spezielles Sports-Gel mit Sonnenschutz 50 entwickelt.

Die spezielle Formel verspricht ein schnell absorbierendes, nicht fettendes, nicht klebriges, transparentes UVA und UVB Sports Gel SPF50 mit GPS, welches zusätzlich vor Infrarot-Strahlung  schützt. Das Gel ist speziell für SportlerInnen entwickelt und ist schnell sowie einfach aufgetragen und zudem wasserfest.

Seit 1998 lanciert Ultrasun als erste Firma „Airless“ Dispenser in der Sonnenschutzkategorie. Dabei ermöglicht die high-tech Verpackungsinnovation nicht nur Formulierungen ohne Konservierungsmittel, sondern auch eine 100%ige Entleerung der Verpackung.

Lip Protection SPF30

Zusätzlich testen wir den Lippenschutz von Ultrasun, der uns sowohl vor Sonne als auch vor Wind und Kälte schützt. So werden die Lippen, die jeden Tag den Launen des Wetters ausgesetzt sind, intensiv mit pflanzlichen Ölen und ohne künstliche Farbstoffe gepflegt. Außerdem ist er temperaturstabil und es besteht nicht die Gefahr, dass er schmilzt.

Ultrasun Lip Protection SPF30

Ultrasun Lip Protection

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Ultrasun. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Der Eja 58, dessen Passform speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten ist, und der Exos 58, dessen Passform speziell auf die männliche Anatomie zugeschnitten ist, kombinieren die Eigenschaften optimalen Tragekomforts und Stabilität mit langlebigen, ultraleichten Materialien und scheinen daher eine optimale Wahl für unser Abenteuer „PCT“ zu sein. Bei einer Langstreckenwanderung gilt es das täglich zu tragende Gewicht auf ein Minimum zu reduzieren, dabei sollten jedoch Funktionalität und Robustheit nicht vernachlässigt werden. Beide wurden speziell hierfür entwickelt und garantieren bei kaum mehr als 1kg Gewicht gleichzeitig Leistungsfähigkeit und Tragekomfort.

Leider liegt die Planung des Pacific Crest Trails aufgrund der aktuell weltweiten Situation der Covid-19 Pandemie momentan auf Eis und wir müssen diesen höchstwahrscheinlich verschieben. Diesen Lebenstraum werden wir jedoch niemals aufgeben. Frei nach dem Motto: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, feilen wir jetzt schon an Plänen, die Langstreckenwanderung im Jahr 2023 in die Realität umzusetzen! Alterntiv werden wir die Rucksacke voraussichtlich auf anderen Langstreckenwanderungen innerhalb Deutschlands (und Europas?) testen.

Eja 58 – Vorderansicht

Eja 58 – Rückansicht

Exos 58 – Vorderansicht

Exos 58 – Rückansicht

Passform

Die Rucksäcke sind jeweils speziell auf die weibliche beziehungsweise auf die männliche Anatomie zugeschnitten. Die richtige Passform ist gerade bei einer Langstrecken-Belastung von höchster Wichtigkeit, da so das Gewicht effektiv auf den Körper verteilt wird und der Tragekomfort garantiert ist. Dabei betrifft die Passform sowohl die Rückenlänge als auch die Schulter- und Hüftgurte.

Osprey Eja 58: Unterwegs im Naturpark Schwalm-Nette

Osprey Eja 58: Unterwegs im Naturpark Schwalm-Nette

Unterschied der weiblichen zur männlichen Passform:

Die weibliche Passform zeichnet sich durch eine engere Schulterweite, eine kürzere Rückenlänge, ergonomisch geformte Schultergurte sowie einem spezifisch designten Hüftgurt aus.

Zusätzlich verweist Osprey auf die App PacksizerTM 2.0, welche mit Hilfe der Kamera deines Handys etc. den Oberkörper vermisst und dadurch die richtige Rucksackgröße aus dem gesamten Osprey-Angebot findet.

Weiterhin sind auf der Homepage genaue Anweisungen zu finden, wie man den Rucksack perfekt auf den eigenen Körper einstellt.

Technische Details

Die ExoFormTM Schulter und Hüftgurte bieten aufgrund der doppelten Mesh-Konstruktion eine besonders komfortable und stabile Passform. Zudem sorgt das Air SpeedTM Rückensystem für eine kühlende Luftzirkulation bei heißem Wetter (bei uns vor allem in der Mojava Wüste wichtig) sowie eine stabile Lastenverteilung.

Interessant ist außerdem das integrierte FlapJacketTM, welches das Hauptfach schützt. Dadurch kann der Deckel abgenommen werden und so zusätzlich Gewicht gespart werden.

Weiterhin sorgt das seitliche Mehrpunkt-Kompressionssystem dafür, dass unsere Sachen im Inneren des Rucksacks an ihrem Platz bleiben.

Da wir bei der Wanderung das erste Mal Trekking Stöcke benutzen werden, scheint das Stow-on the-GoTM trekking pole attachment sehr interessant, da es ermöglicht die Stöcke schnell zu verstauen, während man den Rucksack trägt.

Probewandern im heimischen Wald – Trekkingstöcke gut und einfach verstaut

Zudem gibt es die Möglichkeit eine Eisaxt von außen am Rucksack zu befestigen – ein Tool, das wir eventuell in der High Sierra und dem Kaskadengebirge gebrauchen werden.

Eja

Exos

Osprey Eja 58 und Osprey Exos 58

Osprey Eja 58 und Osprey Exos 58

Nachhaltigkeit

Zunächst kann hier die langfristige Zusammenarbeit mit der EOCA (European Outdoor Conservation Association) sowie die Vollmitgliedschaft und das Sponsoring verschiedener Initiativen in Europa, als auch weltweit, genannt werden. Hierbei reicht der Einsatz von der Säuberung von Lebensräumen in den Bergen über die Erhaltung von Greifvögeln uvm..

Stoffe und Komponenten

Die Verwendung von langlebigen, strapazierfähigen Materialien steht bei Osprey im Mittelpunkt. Dadurch soll ein längerer Gebrauch der Rucksäcke ermöglicht und demnach unnötiger Abfall vermieden werden. Diese Philosophie geht einher mit einer Umweltverantwortung, die beispielsweise auch in der All Mighty Guarantee Produktgarantie wiederzufinden ist. Das bedeutet, dass die Rucksäcke, wenn möglich, repariert und weitergenutzt werden können. Demnach eine weitere Verlängerung der Lebenszeit. Außerdem werden im Rahmen des Programms SecondLife restaurierte Rucksäcke an neue Abenteurer weitergegeben.

Chemie

Gerade im Bereich der Herstellung von Outdoorbekleidung und Ausrüstung werden viele chemische Verfahren genutzt, um Wasserundurchlässigkeit, Strapazierfähigkeit sowie Langlebigkeit zu garantieren. Osprey konstatiert den Anspruch bei ihren gesamten Produktreihen auf umweltfreundliche Chemikalien umzustellen.

Osprey Exos 58 und Osprey Eja 58

Osprey Exos 58 und Osprey Eja 58

PFC-freie dauerhaft wasserabweisende Beschichtung

Die schädlichen Auswirkungen von per- und polyfluorierten Chemikalien auf die Umwelt sind mittlerweile ausführlich dokumentiert und bekannt. Jedoch bringt eine PFC-freie dauerhaft wasserabweisende Beschichtung Herausforderungen mit sich. Beispielsweise ist sie nicht so langlebig oder verfügt nicht über das gleiche Maß an abweisender Wirkung gegen Schmutz und Öle. Die Serien Archeon und Arcane bilden ab diesem Frühjahr den Anfang PFC freier DWRs und kombinieren sowohl technische Leistung als auch Nachhaltigkeit.

Gebrauchsabfälle

Die neue Arcane Reihe sowie die Kinder- und Jugendrucksäcke Jet und Ace werden aus Polyestergarn hergestellt, das aus recycelten PET-Flaschen gewonnen wird. Durch das Recycling von Kunststoff werden weniger natürliche Ressourcen benötigt. Weiterführend hilft es Probleme durch Abfalldeponien, Plastik in den Weltmeeren und illegale Abfallentsorgung einzudämmen.

CSR

Verhaltenskodex für Produktionsstätten

Der Verhaltenskodes wurde an die Standards der Ethical Trading Initiative angepasst. Außerdem kann gemeinsam mit der Worldwide Ethic Alliance die Konformität mit den Richtlinien und eine Transparenz sichergestellt werden.

 

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Osprey. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

 

Zwei neue Mehrtagestouren in Osttirol folgen diesem neuen Trend: Auf dem „Iseltrail“ geht es in fünf Etappen entlang des ungezähmten Gletscherflusses Isel von der Sonnenstadt Lienz hinauf ins ewige Eis der Gletscher. Und beim dreitägigen „Höfe Trail“ erwandert man sich die unverfälschte Land(wirt)schaftskultur im Süden Österreichs. Osttirol ist einfach Weitwanderland!

(c)Nationalpark Hohe Tauern Martin Lugger OST Weitwandern - Umbalfälle/Prägraten

(c)Nationalpark Hohe Tauern Martin Lugger OST Weitwandern – Umbalfälle/Prägraten

Als Weitwanderer lernt man zwischen gurgelnden Wildbächen und adlerumkreisten Dreitausendern die wilde Seite der Einsamkeit kennen. Und die einsame Wildheit in sich. Denn Mehrtagestouren eröffnen auch einen nie gekannten Blick ins Innere der eigenen Seele. Und geben Antworten auf Fragen, was wirklich zählt: Das Einfache? Das Echte? Das Unverfälschte? Oder alles zusammen? Osttirol ist Weitwanderland!

(c)Nationalpark Hohe Tauern Martin Lugger OST Weitwandern - Umbalfälle/Prägraten

(c)Nationalpark Hohe Tauern Martin Lugger OST Weitwandern – Umbalfälle/Prägraten

Die reine Bergluft, die sportliche Bewegung im Angesicht der Dreitausender und der Einkehrschwung in Hütten und Gasthöfen – das alles verbindet sich beim Weitwandern in Osttirol zum einmaligen Natur- und Kulturerlebnis. Osttirol ist der echte Balance-Akt zwischen unberührter Natur und modernem Leben. Wer Osttirol erleben will, muss nur die Wanderstiefel packen – und einfach losgehen!

(c)Futourist Klaus Dapra - OST Hoefetrail(c)Futourist Klaus Dapra - OST Hoefetrail

(c)Futourist Klaus Dapra – OST Hoefetrail

Der neue „Iseltrail“ in Osttirol – folge deinem Fluss!
Die 57 Kilometer lange Isel ist der letzte frei fließende Gletscherfluss der Ostalpen. Sie bietet Lebensraum für viele vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen. Deshalb wurden der Fluss und seine Uferbereiche als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen. Entlang des neuen „Iseltrails“ gelangen Wanderer in fünf Tagen von der Sonnenstadt Lienz bis zur Quelle an einem Gletscher mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Auf den etwa 80 Kilometern Wegstrecke flussaufwärts warten außergewöhnliche Naturspektakel, wie die dramatische Schlucht bei Bobojach und die Gloschlucht.

(c)michaelmeyer-foto.com Sepp Schmid - OST Hoefe Trail

(c)michaelmeyer-foto.com Sepp Schmid – OST Hoefe Trail

Nach den Umbalfällen lässt der „Iseltrail“ bald schon die letzten Spuren der Zivilisation hinter sich und dringt in die hochalpine Wildnis des Nationalparks Hohe Tauern vor. Weite, baumlose Hochtäler und blendend weiße Gletscher beherrschen die Szenerie. Nach fünf Tagen und 80 Kilometern Wegstrecke steht man endlich da: am „Geburtsort“ der Isel am Umbalkees-Gletscher, im Schatten der Dreiherrenspitze (3499 m). Auch wenn diese Weitwanderung stetig bergauf führt, warten dennoch nicht viele Höhenmeter. Und bis auf die letzte Etappe zur Quelle ist keine besondere alpinistische Erfahrung notwendig. Übernachtet wird am Etappenziel: im Hotel, Gasthaus oder auf dem Zeltplatz. Oder man quartiert sich für die Woche in einer komfortablen Unterkunft ein und lässt sich morgens und abends per Shuttle zum Start bzw. Hotel chauffieren. So geht Wandern heute!

(c)michaelmeyer-foto.com Ebner - OST Hoefe Trail

(c)michaelmeyer-foto.com Ebner – OST Hoefe Trail

Nah am Leben – entschleunigtes Wandern auf dem neuen „Höfe Trail“

Weit oben in Osttirol, wo der Fluss Gail entspringt, gehören Natur und Kultur seit Jahrhunderten untrennbar zusammen. Rund um die Gemeinden Kartitsch, Obertilliach und Untertilliach findet man sie noch, die echten Geschichten, die vom Jahrhunderte alten Zusammenwirken der Landwirtschaft mit Land und Leuten erzählen. Ob Bergbauer, Imker, Kräuter-Fee oder Nachtwächter – jeder hier oben im Gailtal ist auf seinem Gebiet Experte und kann interessierten Gästen einiges erzählen: von Regionalität, Nachhaltigkeit und Authentizität.

Einen Schnellkurs in Entschleunigung gibt es ganz nebenbei auch dazu. Wer einige Osttiroler Originale ein Stück ihres Weges begleiten möchte, kann dies auf dem „Höfe Trail“ tun. Die Idee dazu wurde von den Menschen vor Ort entwickelt. Der gut ausgeschilderte Weg von Hof zu Hof verbindet in einer dreitägigen talnahen Wanderung die Gemeinden Kartitsch, Obertilliach und Untertilliach. Ständige Begleiter des „Höfe Trails“ sind 14 kluge und feinfühlige „Hintergrundgeschichten“ am Wegesrand. Bei so viel Natur und Kultur knurrt einem früher oder später der Magen. Dieser Hunger ist stillbar – mit lokal erzeugten Lebensmitteln direkt vom Hof! Und der Hunger nach „Landschaftskultur unterwegs“ wird nach Voranmeldung und zu den vorgesehenen Terminen von den „Hoferlebnissen“ am Höfe Trail gestillt. Der dreitägige Höfe Trail führt einen einfach (und) mitten ins Leben.

Weitere Informationen zum Thema Weitwandern in Osttirol gibt es unter osttirol.com

Quelle: Hansmann PR

Auf unserer geplanten Extremwanderung zu Fuß von Mexiko nach Kanada – 4277km unterwegs auf dem Pacific Crest Trail (PCT) wollten wir ab Mai die Insulated AXL Air Isomatte von Big Agnes über ca. 6 Monate unter den extremsten Bedingungen testen. Auf Grund der Covid-19-Problematik wird es voraussichtlich leider nicht möglich sein die Wanderung zu starten. Das bedeutet, wir werden, sobald Mehrtageswanderungen wieder möglich sind, die Isomatte in Deutschland testen!

Big Agnes

Die Outdoor-Firma wurde vor etwa 20 Jahren in Colorado (USA) mit dem Ziel gegründet, ausgiebig getestete Produkte auf den Markt zu bringen, die unter den extremsten Bedingungen verwendet werden. Bekannt ist Big Agnes für ihre ultraleichte Ausrüstung, auf die viele Langstreckenwanderer schwören. Ihr Hauptaugenmerk liegt bei den Produkten dabei auf Zelten, Schlafsäcken und Isomatten.

Big Agnes AXL Insulated Air Isomatte

Bei der Wahl der Isomatte ist es wichtig, dass bestimmte Kriterien erfüllt sind:

Die AXL Insulated Air Isomatte von Big Agnes verspricht bei allen dieser Kriterien höchstmögliche Punktzahl. Die Isomatte ist für drei Jahreszeiten konzipiert und die Wintervariante der AXL Air. Sie enthält eine PrimaLoft Silver® Isolierung im Inneren, welche für einen problemlosen Einsatzbereich  bis ca. 0°C garantieren soll. Eine ausgeklügelte Konstruktion der PrimaLoft Silver®-Isolierung mit einer wärmereflektierenden Barriere hält die Körperwärme und reflektiert diese zurück zum Schläfer. Dadurch konnte ein ultraleichtes Gewicht (301g!!!) und ein extrem kleines Packmaß (7,6 X 16,5cm) erreicht werden.

Big Agnes AXL Air Pad - winziges Packmaß

Big Agnes AXL Air Pad – winziges Packmaß

Die Isomatte wurde speziell für Weltenbummler und Wanderer entwickelt, die auf jedes Gramm achten und mit einem möglichst geringen Gewicht durch die Natur ziehen wollen. Dabei gibt es verschiedene Größen und Formen. Neben der normalen, viereckigen Form, ist vor allem die „Mummy“-Form (51 X 183cm) sehr beliebt, welche wir auch testen werden.

Big Agnes AXL Air Isomatte "Mummy"

Big Agnes AXL Air Isomatte „Mummy“

Beim Gewebe verwendet Big Agnes ein verwobenes, hochfestes Garn (Nylon Ripstop) mit einer sehr hohen Reißfestigkeit. So besteht eine sehr hohe Stabilität, welche für einen besonderen Komfort sorgen soll. Aufgeblasen misst sie eine Höhe von etwa 8cm, was für eine Outdoor-Isomatte sehr viel ist. Hier schwebt man weiter über dem Boden als üblich und Big Agnes verspricht dadurch weitere Komfortpluspunkte. Von Innen ist die Isomatte antibakteriell behandelt worden, was das Wachstum von Keimen vermindert. An der Außenseite haftet eine TPU-Laminierung, welche für eine längere Haltbarkeit sorgt. Für den Fall der Fälle, dass trotzdem ein Loch in der Isomatte sein sollte, liefert Big Agnes ein Reperaturkid zur Isomatte mit 3 Flicken.

Big Agnes AXL Air Pad Repairkid

Big Agnes AXL Air Pad Repairkid

Im Lieferumfang sind neben der Isomatte und dem Reperaturkid auch ein Packsack und ein Pumpsack. Damit lässt sich die Matte leichter aufpumpen, ist jedoch nicht essentiell notwendig und kann bei Grammjägern auf Reisen auch weggelassen werden.

 

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Big Agnes. Die Isomatte wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Der Super Ferrata MC GTX von DACHSTEIN ist der perfekte Partner für lange Sommertage draußen – egal, ob es auf den Klettersteig, ans Wasser oder einfach nur querfeldein gehen soll.

(c)Dachstein - Super Ferrata MC GTX

(c)Dachstein – Super Ferrata MC GTX

Sommer – Sonne – Draußen sein

Schon am Parkplatz beginnt das Outdoorabenteuer – und zwar beim Anziehen des multifunktionalen Super Ferrata MC GTX. Er begleitet uns über Laub und Wurzeln auf verschlungenen Waldpfaden, über Steine und Geröll beim Zustieg an die Felswand, durchs Wasser auf einer abenteuerlichen Bachbettquerung und auf dem kurzen, aber knackigen Klettersteig zum Gipfel.

Denn der vielseitige Sommer-Outdoorschuh von DACHSTEIN, ursprünglich entwickelt für den Klettersteig, besteht jede Herausforderung. Der Grund: Hier treffen viele ausgeklügelte Features wie eine wasserdichte GORE-TEX Membran, ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften und eine Vibram® Sohle für ausgezeichneten Halt auf felsigen und gerölligen Untergründen aufeinander.

Durch die präzise Schnürung bis in den vordersten Zehenbereich und einen speziell von DACHSTEIN für den Bergsport entwickelten Leisten sitzt der Schuh optimal. Auch nach dem Tag im Wald, am Wasser oder am Berg bewährt sich der Super Ferrata MC GTX als bequemer Freizeitschuh, der durch seinen sportlichen Style und das farbenfrohe Design im Café oder Biergarten eine ebenso gute Figur macht.

(c)Dachstein - Super Ferrata MC GTX

(c)Dachstein – Super Ferrata MC GTX

Geballte Funktion für sommerliche Abenteuer

Performt zuverlässig bei allen Abenteuern zwischen Berg und Tal: Für den Super Ferrata entwarf DACHSTEIN exklusiv mit Vibram® die Sohle Pinter. Sie ist eine Kombination aus Trailrunning- und Approach-Sohle und spielt ihre Stärken deshalb sowohl bei leichter Kraxelei im Fels als auch beim Wandern auf unterschiedlichen Untergründen aus.

Die leichte PU-Zwischensohle verleiht der Sohle zusätzliche Stabilität und bietet hervorragende Dämpfungseigenschaften. Beim Obermaterial des Super Ferrata MC GTX kombiniert DACHSTEIN das robuste und strapazierfähige Perwanger Veloursleder mit Cordura-Mesh und kreiert so einen besonders langlebigen Schuh für jedes Gelände.

Ein Neopren-Abschluss am Schaft schmiegt sich elastisch an die empfindliche Achillessehne. Dank GORE-TEX Membran ist der Wanderschuh wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. An steilen Abschnitten am Fels schützt eine Zehenkappe aus dem Kunststoff TPU den Schuh vor Beschädigung. Sie ist leichter und beständiger als ein vergleichbarer Zehenschutz aus Gummi.

Wer’s weniger hochgeschlossen mag: Den vielseitigen Outdoor-Sommerschuh gibt es auch als Lowcut Version (Super Ferrata LC GTX). Auch eine Version mit komplettem Lederinnenfutter (statt GORE-TEX Membran) ist als Midcut erhältlich.

 

Ostergewinnspiel 2020 – So könnt Ihr ein Paar Dachstein Super Ferrata MC GTX gewinnen

In unserem diesjährigen Ostergewinnspiel verlosen wir ein Paar Super Ferrata MC GTX in dark blue/orange für Herren – wahlweise in der Größe 42,5 oder 43,5. Bitte beachtet, der Schuh ist nur in den beiden Größen zu gewinnen und dass Ihr bei Bergstiefel häufig eine halbe bis ganze Nummer größer nehmen solltet.

So könnt Ihr mitspielen und gewinnen…

Weitere Infos unter: www.dachsteinschuhe.com

Ende April/Anfang Mai starten wir, Elena und ich (Mateo), das Abenteuer unseres Lebens und laufen den Pacific Crest Trail im Westen der USA durch die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Jedes Jahr versuchen einige Leute auf dem PCT die Wüste, unzählige Gipfel, Gebirgsketten und Vulkane zu bezwingen, um das Ziel Kanada zu erreichen. Von drei Wanderern schafft es durchschnittlich nur einer bis nach Kanada.

Der Zeitraum bis zur Wanderung

Nachdem wir letztes Jahr bereits für sieben Monate per Anhalter durch Südkorea, Japan und Zentralasien (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan) gereist sind, ist das „Reisefieber“ präsenter denn je und wir wollen nun den Extrem-Fernwanderweg für circa sechs Monate gehen.

Da wir diesen Herbst unser Staatsexamen an der Universität Würzburg abgeschlossen haben, liegt nun auch der Lebensabschnitt „Uni“ hinter uns. Doch bevor wir unser Referendariat beginnen, möchten wir mehr von der Welt sehen und uns eine Auszeit von circa zwei Jahren nehmen, bevor wir ins Arbeitsleben als Lehrer einsteigen.

Bevor es in die USA geht, arbeiten wir im Dezember für circa vier Monate  auf eine Berghütte in Davos/Klosters (Schweiz), um Geld für die Reise anzusparen. Gleichzeitig können wir dort unserem zweiten großen Hobby, dem Snowboarden, nachgehen.

Start – Aufbruch in die USA

Danach, Ende April, geht dann der Flieger nach San Diego (Kalifornien). Etwa 84 Kilometer weiter östlich startet der Trail, südlich der Kleinstadt Campo, an der Grenze zu Mexiko.

 

Southern Terminus – Startpunkt der Wanderung am Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko
https://thetrek.co/pacific-crest-trail/13-important-facts-pacific-crest-trail/

Fortan geht es 4277 km durch den Westen der USA mit dem Ziel Manning Park in British Columbia, Kanada. Dabei durchquert der Weg der Länge nach die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Neben der enormen Strecke muss man zudem etwa 149.000 Höhenmeter überwinden. Vergleichbar wäre es vom Basecamp des Mount Everest etwa 42 Mal auf den Gipfel und wieder hinunterzugehen. Der höchste Punkt ist dabei Mount Whitney, der mit 4.421 m der höchste Berg der Vereinigten Staaten außerhalb von Alaska ist.

Verlauf des Pacific Crest Trails - von Süden nach Norden https://www.pinterest.de/DiscoverKlamath/

Verlauf des Pacific Crest Trails – von Süden nach Norden
https://www.pinterest.de/DiscoverKlamath/

Neben den Gipfeln, dem Schnee und den Höhenmetern ist die größte Herausforderung die Hitze. Am Anfang geht es über einen Monat durch die Wüstenlandschaft der Mojave-Wüste. Den nächsten Meilenstein stellen die Kennedy Meadows dar, von wo aus wir in die hohen, schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada aufbrechen. Am nördlichsten Punkt Kaliforniens haben wir bereits etwa die Hälfte der Wanderung hinter uns und es geht weiter nach Oregon, wo wir über das Kaskadengebirge wandern und den Crater-Lake-Nationalpark durchqueren. Im letzten Bundesstaat, Washington, wartet die grüne Vulkankette um Mount Washington, Mount Jefferson und Mount Hood auf uns. Zuletzt folgt das raue Gebirge der nördlichen Kaskaden. Dabei laufen wir alles zu Fuß – wir, mit unserem Rucksack und unserem Zelt, unterwegs im Abenteuer unseres Lebens!

https://www.pcta.org/discover-the-trail/geography/central-california/

Arrowhead Lake in der High Sierra in Kalifornien
https://www.pcta.org/discover-the-trail/geography/central-california/

Auf be-outdoor.de werden wir über unsere Tour und unsere mitgeführten Testprodukte berichten.

Seit über 125 Jahren ist die Rhätische Bahn in Betrieb. Und vor rund 100 Jahren entstand die Linie der Rhätischen Bahn von Chur nach Ilanz, die übrigens als einzige Verkehrsverbindung durch die 13 Kilometer lange Rheinschlucht führt. Ab 2. Juni 2019 und bis einschließlich 27. Oktober verkehrt hier erstmals der Erlebniszug Rheinschlucht immer sonntags mit offenen Aussichtswagen. Die Bahngäste erleben damit das spektakuläre Landschaftsschauspiel entlang des wilden Rheins und der bis zu 350 Meter hohen Kalksteinwände noch intensiver.

Im offenen Aussichtswagen die spektakuläre Rheinschlucht durchqueren

Die monumentale Rheinschlucht zwischen Ilanz und Reichenau ist eine der großartigsten und vielfältigsten Landschaften der Alpen. Begonnen hat die Geschichte der Rheinschlucht mit dem gewaltigen Flimser Bergsturz vor etwa 10.000 Jahren. Mit über 8.000 Millionen Kubikmetern Fels ist er der größte Bergsturz der Alpen und einer der bedeutendsten weltweit. Heute ist die Schlucht mit ihrem reißenden Fluss, den weißen Steilwänden und der ursprünglichen Vegetation nur im Zug, zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Boot durchquerbar.

Cabrio-Feeling – Wanderparadies – Rhein-Abkühlung

In den „Cabrios“ der Rhätischen Bahn kommen Frischluftfans ebenso zum Zug, wie Naturverbundene. Mit dem Rheinschlucht-Ticket fahren sie einen ganzen Tag lang beliebig oft mit Bahn und Postauto. Damit erkunden Ausflügler ganz individuell den „Grand Canyon der Schweiz“ auf eigene Faust. Eine schöne Wanderung verläuft beispielsweise vom Bahnhof Versam-Safien den Rhein entlang nach Valendas-Sagnon. Dort haben müde Wanderer die Möglichkeit, wieder in den Zug einzusteigen. Ebenfalls vom Bahnhof Versam-Safien führt ein zwanzigminütiger Fußmarsch bis zur Landzunge Chrummwag. An heißen Sommertagen ist die idyllische Sandbank ein Paradies für Badenixen, die hier in die kühlenden Fluten des Rheins eintauchen.

Das Rheinschlucht-Ticket ist in zwei Versionen erhältlich. Der Preis für die Variante Flims beträgt für Erwachsene 24 CHF, für Kinder von sechs bis 16 Jahren zwölf CHF. Für die Variante Chur zahlen Erwachsene 40 CHF, Kinder 20 CHF. Mit der Junior- oder Enkelkarte fahren Kinder bis 16 Jahre sogar gratis.

Weitere Infos findet Ihr unter rhb.ch

Ebenfalls interessant über die Rhätische Bahn auf be-outdoor.de:

Rhätische Bahn – Fahrspaß seit über 125 Jahren…
Neu bei der Rhätische Bahn – Die Gotthard-Bernina-Rundreise…
Rhätische Bahn – Der Bär ist los…

Langzeittest

Während unserer 7 monatigen Reise durch Ost- und Zentralasien (Oviedo, Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, TadschikistanUsbekistan und Aserbaidschan) war es wichtig, eine gefütterte Überjacke mitzunehmen, die die Paramo Enduro Jacket optimal ergänzt. Dabei diente die Páramo Mens Torres Alturo Jacket Midnight insbesondere als zusätzliche Isolationsschicht bei besonders kalten Temperaturen in den Bergen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Einfache Nutzung

Entgegen dem klassischen Prinzip, die lange Funktionswäsche auf der Haut zu tragen, plus eine zusätzliche Wärme-Schicht darüber und die wasserabweisende Hardshell-Jacke als letztes, funktioniert dies bei Paramo alles anders. Die Páramo Mens Torres Alturo Jacket ist eine warme Schicht, die bei Bedarf über alles drüber gezogen werden kann, auch über die Regenjacke.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Will man bei schlechtem/kalten Wetter eine zusätzliche Wärmeschicht anziehen, muss man dafür normalerweise erst einmal seine Jacke ausziehen und verliert dabei unnötige Wärme. Paramo umgeht diese Problematik, indem man die Torres Alturo Jacket einfach über die bereits vorhandenen Schichten zieht.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Die Jacke

Sie besteht zu 133 g aus wasserabweisender Synthetik Füllung und aus einem dichten Mikrofasergewebe Außenstoff. Im ersten Moment sieht sie wie eine Daunenjacke aus und lässt sich auch sehr klein verpacken. Meist war sie mein letztes Utensil beim Packen des Rucksackes, welches ich leicht zwischen ein paar Lücken packen konnte.

Das Nikwax Material soll, so Paramo, vor Regen und Wind schützen sowie für eine hervorragende Wärmeisolaton sorgen. Unter die große Kapuze passt auch ein Kletterhelm und in den großen Taschen lässt sich viel verstauen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch hoch in den Bergen konnte man bei kalten Temperaturen abends noch zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch hoch in den Bergen konnte man so bei kalten Temperaturen abends noch Zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Der Praxistest

Während meiner Reise habe ich die Jacke über einen langen Zeitraum auf ihre Strapazierfähigkeit hin getestet. So hat sie mich bei einigen Wanderungen auf die verschiedensten Gipfel warm gehalten. Ihre Isolationsfähigkeit ist enorm und es ließen sich Temperaturen im unteren zweistelligen Minusbereich problemlos aushalten. Das Material ist sehr weich, weshalb der Tragekomfort sehr angenehm ist. In sehr kalten Gipfelnächten habe ich sie auch immer gerne als zusätzliche Wärmeschicht in meinem Schlafsack verwendet. Von der Größe her lässt sie sich einfach über die bereits angezogenen Jacken ziehen und mit Hilfe des verstellbaren Bundes optimal einstellen. Auch die Klettverschlüsse an den Ärmeln sind sehr hilfreich.

Paramo Alturo Midnight Jacket - einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Paramo Alturo Midnight Jacket – einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Bei Paramo wird in gewissen Punkten das bisherige Wander-Verständnis über den Haufen geworfen. Einen Overlayer über die Regenjacke ziehen? So war dieses Prinzip neu für mich und ich etwas skeptisch. Die Idee und Umsetzung ist jedoch schlichtweg genial und eine überragende Ergänzung bei schlechtem oder kaltem Wetter. Es ist kaum mit Aufwand verbunden die Jacke aus dem Backpack zu holen, überzuziehen und ihre Isolationsfähigkeit geht, meiner Meinung nach, über die einer Daunenjacke hinaus. Es war fast schon ein Ritual bei den zahlreichen Bergbesteigungen die Torres Alturo Jacket an den windigen Gipfeln aus dem Rucksack zu holen, über zu ziehen und das Frieren hatte ein Ende. Nicht selten musste ich diese an meine Freundin abgeben, die die enorme Isolationsfähikeit auch schnell zu schätzen wusste.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Fazit

7 Monate in den verschiedensten Klimazonen unterwegs und jeden Tag gebraucht. Das klingt bei einer so isolationsfähigen Jacke eher seltsam. Letztendlich war sie auf fast jeder Wanderung (das waren sehr viele) im Einsatz. Ob bei kaltem Regenwetter über die Paramo Enduro Jacket oder den Paramo Grid Technic Hoodie, wie auch bei der Gipfelankunft schnell über gezogen. War es nachts nicht so kalt, dass ich die Jacke im Schlafsack tragen musste, diente sie mir als super bequemes Kopfkissen.

Da ich auch die Paramo Enduro Jacket und den Paramo Grid Technic Hoodie getestet habe, war die Atmungsaktivität durch die darunter liegenden, ebenfalls sehr atmungsaktiven, Schichten sehr gut. So konnten die schweißdurchtränkten Schichten darunter durch die zusätzlich eingefangene Wärme nebenbei noch trocknen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Bedingt durch die verwendete Synthetik und die Nikwaximprägnierung weist die Jacke Schnee und Regen größtenteils ab. Ist der Regen/Schnee jedoch zu stark und die Jacke wird nass, wärmt sie auch in nassem Zustand.

Optimal ist die Torres Alturo Jacke vor allem in kalten, nassfeuchten Gebieten und im Winter. Sie bietet eine Alternative zur Daunenjacke mit entscheidenden Vorteilen. Im Vergleich zu Daunenjacken hat sie neben ihrer sehr hohen Isolations- und Wärmefähigkeit den entscheidenden Pluspunkt: sie ist feuchtigkeitsunempfindlich!

Paramo hat hier eine wirklich tolle und leichte Jacke entwickelt, die trotz ihrer Größe ein sehr kleines Packmaß hat, in jeden Rucksack passt und als Overlayer absolut zu empfehlen ist.

 

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Páramo. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Langzeittest

Auf unserer 7 monatigen Reise durch Ost- und Zentralasien (Oviedo, Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, TadschikistanUsbekistan und Aserbaidschan) war es extrem wichtig, eine gute Allwetter-Jacke dabei zu haben. So unterzog ich der Paramo Enduro Jacket in Metropolen, wie Seoul, unzähligen Gipfeln, am stürmischen Ochoskischen Meer, den endlosen Höhen der Himalaya-Ausläufer, der Wüste in Usbekistan, dem Kaukasus-Gebirge und vielen weiteren extremen Orten den ultimativen Härtetest.

Paramo Enduro Jacket - Wanderung zum Nasudake in Japan

Paramo Enduro Jacket – Wanderung zum Nasudake in Japan

Direktional

Während bei den meisten Regenjacken mit einer Membran gearbeitet wird, verwendet Paramo die Nikwax Analogy® Material-Technologie. Das heißt, sie transportiert Feuchtigkeit aktiv vom Körper weg. Und zwar nicht nur Feuchtigkeit an sich, sondern auch als Wasserdampf. So werden Kondenswasser und Schweiß aktiv vom Körper weggelenkt und sorgen für ein optimales Körperklima bei allen Outdoor-Aktivitäten.

Für mich ein Konzept, das ich noch nie hatte, aber jetzt ein absoluter Fan davon bin. Vom Grundsatz her perlt an der Jacke das Wasser ab, wie an einer normalen Regenjacke. Ist der Regen jedoch sehr intensiv und man diesem Wetter über eine längere Zeit ausgesetzt, nimmt das obere Material das Wasser auf und leitet es nach außen. So hat mich die Direktionalität immer wieder aufs neue begeistert.

Paramo Enduro Jacket - unterwegs auf dem Pamir Highway in Tadschikistan

Paramo Enduro Jacket – unterwegs auf dem Pamir Highway in Tadschikistan

Atmungsaktivität

Ich bin generell ein Mensch, der ziemlich viel schwitzt. Bei Hardshell-Jacken mit einer Membran stoße ich hier meist auf das Problem, dass sich im Inneren der Jacke immer wieder die Feuchte des Schweißes staut, da diese zwangsläufig auf die Membran trifft und hier gebremst wird.

Durch die Nikwax Analogy® Material-Technologie habe ich eine Technologie entdeckt, die besonders gut für Menschen wie mich passt, die besonders viel schwitzen. Das heißt nicht zwangsläufig, dass man bei dieser Jacke weniger schwitzt. Jedoch „badet“ man nicht so sehr im eigenen Schweiß und die Hitze staut sich nicht in der Jacke.

Zusätzlich lässt sie die Temperatur durch die zahlreichen Taschen, vor allem die beiden Lüftungen an den Armen, zusätzlich regulieren.

Paramo Enduro Jacket - auf dem höchsten Gipfel Süd-Japans, Miyanoura dake, Yakushima Insel

Paramo Enduro Jacket – auf dem höchsten Gipfel Süd-Japans, Miyanoura dake, Yakushima Insel

Für jedes Wetter geeignet?

Bei der Enduro Jacket handelt es sich generell um eine Jacke für den Berg-, Winter- und Alpinsport. Sie eignet sich optimal für die Jahreszeiten Frühling, Herbst und Winter und das gesamte Jahr über in den Bergen. Während sie beispielsweise in den warmen Regionen, wie Usbekistan, eher weniger zum Einsatz kam, war sie für unsere übrigen Reiseländer, bei denen unsere Aktivitäten sich vor allem auf das Bergwandern konzentriert haben, optimal. So ersetzt sie an wärmeren Tagen die mittlere Schicht und lässt sich bei sehr kalten Temperaturen optimal mit der Paramo Torres Alturo Jacket Midnight kombinieren.

Paramo Enduro Jacket - Zweitagestour zum Shirouma dake mit dem Snowboard auf dem Rücken (Japan)

Paramo Enduro Jacket – Zweitagestour zum Shirouma dake mit dem Snowboard auf dem Rücken (Japan)

Passform

Blätter ich durch die zahlreichen Urlaubsbilder unserer Reise durch Ost- und Zentralasien, lässt sich bei fast jedem Bild von mir die Enduro Jacket entdecken. Dies liegt vor allem am überragenden Tragekomfort. Das Material fühlt sich sehr angenehm an und sorgt für einen besonders hohen Komfort. Die Kapuze lässt sich durch die Weitenregulierung optimal anpassen und bietet auch Platz, um sie über einen Helm zu ziehen. Absolut begeistert bin ich von den vier Brusttaschen. Diese sind ein wahres Raumwunder und hier lassen sich Unmengen an Dinge verstauen.

Paramo Enduro Jacket - auch optimal für die Stadt, hier Baku (Aserbaidschan)

Paramo Enduro Jacket – auch optimal für die Stadt, hier Baku (Aserbaidschan)

Gewicht

Hier kommen wir zu der Kategorie, in der die Jacke nicht ganz so gut abschneidet. Mit einem Gewicht von etwa 800g zählt sie nicht zu den Fliegengewichten unter den Outdoorjacken. Dies liegt an den verwendeten Materialien und den zahlreichen Vorteilen, die diese mit sich bringen und für mich somit ein paar Gramm mehr Wert. Dadurch, dass man sich die mittlere Schicht bei mittleren Temperaturen sparen kann, spart man jedoch auch etwas Gewicht im Rucksack.

Paramo Enduro Jacket - Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Paramo Enduro Jacket – Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Nachhaltigkeit

Was mich bei der britischen Marke Paramo direkt angesprochen hat, ist das besondere Konzept der Nachhaltigkeit. So hat sich das Unternehmen in der Detox-Kampagne von Green Peace bis 2020 dazu verpflichtet, Schadstoffe in der Produktion durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen. Somit bietet Paramo einen Wetterschutz ohne den gesundheitsgefährlichen Stoff PFC. Zudem legt der Hersteller im Zuge der Partnerschaft mit der gemeinnützigen Miquelina Stiftung in Kolumbien Wert auf eine faire Produktion.

Paramo Enduro Jacket - auch heute noch mein täglicher Begleiter. Hier Riedberger Horn (Allgäu)

Paramo Enduro Jacket – auch heute noch mein täglicher Begleiter. Hier Riedberger Horn (Allgäu)

Fazit

Ich habe die Enduro Jacket von Paramo auf ihre absolute Strapazierfähigkeit hin in allen Extremlagen getestet. Egal ob in den drei Regentagen in Oviedo, der Regenwanderung auf den zweithöchsten Berg Südkoreas (Cheonhwangbong), den Tagen/Wochen voller Regen auf Hokkaido (Japan) oder den Gipfelwanderungen in Zentralasien, die Jacke hat gehalten, was sie versprochen hat. Trotz anfänglicher Skepsis über die für mich neue Nikwax Analogy® Material-Technologie, bin ich ein absoluter Fan dieser Jacke geworden. Auch heute noch ist sie mein täglicher Alltagsbegleiter und selbst im Skiurlaub ein fester Bestandteil meiner Ausrüstung. Das relativ hohe Gewicht muss man in Kauf nehmen, bekommt dadurch jedoch eine tolle Jacke, die durch ihre Direktionalität und der damit verbundenen Atmungsaktivität deutliche Vorteile gegenüber Hardshell-Jacken mit einer Membran hat.

Bildergalerie mit der Paramo Enduro jacket durch Ost- und Zentralasien

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - früh morgens auf dem Gipfel des Mount Kitadake, dem zweithöchsten Berg Japans (3193m), mit Blick auf Mount Fuji (Japan)

Paramo Enduro Jacket – früh morgens auf dem Gipfel des Mount Kitadake, dem zweithöchsten Berg Japans (3193m), mit Blick auf Mount Fuji (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Gipfel des Meakan dake auf Hokkaido(Japan)

Paramo Enduro Jacket – Gipfel des Meakan dake auf Hokkaido(Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Aso-Krater, der größte Vulkan-Krater der Welt (Kyushu, Japan)

Paramo Enduro Jacket – Aso-Krater, der größte Vulkan-Krater der Welt (Kyushu, Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - auf dem Weg zum Miyanoura dake, Yakushima Insel

Paramo Enduro Jacket – auf dem Weg zum Miyanoura dake, Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - auf dem Weg zum Miyanoura dake, Yakushima Insel

Paramo Enduro Jacket – auf dem Weg zum Miyanoura dake, Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - im Regen am Cape Soya, Japans nördlichster Punkt (Hokkaido, Japan)

Paramo Enduro Jacket – im Regen am Cape Soya, Japans nördlichster Punkt (Hokkaido, Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Song-Kul (Kirgistan)

Paramo Enduro Jacket – Song-Kul (Kirgistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Paramo Enduro Jacket – Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Wanderung zum Mutnoye See im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Paramo Enduro Jacket – Wanderung zum Mutnoye See im Fann Gebirge (Tadschikistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - unterwegs auf dem Pamir Highway in Tadschikistan

Paramo Enduro Jacket – unterwegs auf dem Pamir Highway in Tadschikistan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Wanderung auf 5150 Meter Höhe (Tadschikistan)

Paramo Enduro Jacket – Wanderung auf 5150 Meter Höhe (Tadschikistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Alaudin-See (Tadschikistan)

Paramo Enduro Jacket – Alaudin-See (Tadschikistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Paramo Enduro Jacket - Wanderung bein eisigen Temperaturen im Kaukasus-Gebirge (Aserbaidschan)

Paramo Enduro Jacket – Wanderung bei eisigen Temperaturen im Kaukasus-Gebirge (Aserbaidschan)

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Páramo. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Als wir mit der Fähre aus Kasachstan in Alat ankamen, gingen wir zu Fuß zu einigen Schlammvulkanen, die sich in der Nähe des Hafens befinden. In Aserbaidschan gibt es rund ein Drittel aller Schlammvulkane der Welt. Die Vulkane haben uns echt super gefallen. Überall floss kalter Schlamm heraus und es reihten sich zahlreiche Mini-Vulkankegel aneinander. Einer Nacht zwischen dem brodelnden Schlamm folgte eine in der Hauptstadt Baku. Hier verstauten wir einige unsere Sachen für die nächsten zehn Tage in einem Hostel, kauften uns Tickets für das Europa-League-Spiel FK Quarabag Agdam gegen Arsenal London und machten uns weiter auf den Weg nach Quba, das im Norden Aserbaidschans liegt.

 

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schlammvulkane

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schlammvulkane

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

In Quba wurden wir von zwei sehr netten Studenten eingeladen bei ihnen zu übernachten. Die beiden konnten sehr gut Englisch sprechen und luden uns in ein Restaurant ein. Am nächsten Tag ging es weiter in das höchst gelegene Bergdorf Aserbaidschans, Xinaliq. Hier warteten nach den vergangenen zwei Wochen in Wüste und Steppe endlich wieder Berge auf uns. Wir freuten uns sehr auf das Caucasus-Gebirge und waren deshalb ein wenig genervt, dass das Wandern hier durch Regelungen des Staates nur sehr begrenzt möglich ist. So braucht man zum Wandern ein spezielles Visum, welches nur in Baku beantragt werden kann und eine Woche zur Ausstellung dauert. Zur Auswahl standen uns also hier nur zwei Berge. Nachdem wir einen auswählten, ging es die nächsten zwei Tage die 1700 Höhenmeter auf den Gipfel. Unterwegs hatten wir tolle Aussichten, die am Ende leider von Wolken verdeckt waren. Im dichten Nebel fanden wir den Weg nur schwer zurück.

 

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - im Restaurant in Quba

Reisetagebuch Elena und Mateo – im Restaurant in Quba

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Xinaliq, unterwegs im Kaukasus Gebirge

Reisetagebuch Elena und Mateo – Xinaliq, unterwegs im Kaukasus Gebirge

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Das nächste Ziel unserer Reise waren die bei Touristen weitestgehend unbekannten Candy-Cane-Mountains. Diese Berge sind ein rot-weißes Farbspiel, welches an, wie der Name bereits sagt, rot-weiße Bonbons erinnert. Anschließend ging es in das schöne Bergdorf Lahic. Leider spielte das Wetter nicht mit und wir entschlossen uns weiter nach Qabala zu trampen. In der Stadt selbst gibt es nicht viel zu sehen und so schlenderten wir ein wenig durch die Stadt und gönnten uns einige der hervorragenden Döner. Abends besuchten wir das Fußballspiel des ehemaligen Europa-League-Teilnehmers Qabala FK gegen FK Kesla Baku. Das fußballerisch schlechte Spiel endete 1:1, hat jedoch trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Die wenigen Zuschauer waren sehr überrascht über uns europäischen Gäste bei diesem Spiel und so mussten wir zahlreiche Bilder mit ihnen machen.

Bevor wir zurück nach Baku trampten, ging es noch in die schöne Stadt Saki im Nord-Westen Aserbaidschans. Hier ging es zu einer Burgruine auf einem Berg bei dem Dorf Kis und durch die schönen Gassen in Saki.

 

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Candy-Cane-Mountains

Reisetagebuch Elena und Mateo – Candy-Cane-Mountains

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Candy-Cane-Mountains

Reisetagebuch Elena und Mateo – Candy-Cane-Mountains

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Candy-Cane-Mountains

Reisetagebuch Elena und Mateo – Candy-Cane-Mountains

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Lahic

Reisetagebuch Elena und Mateo – Lahic

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nohor Gölü See bei Qabala

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nohor Gölü See bei Qabala

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Saki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Saki

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Die letzten fünf Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Baku. Baku ist eine Stadt der Gegensätze. Hier trifft alt auf modern. Einerseits gibt es hier zum Beispiel die historische Altstadt, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, mit ihren zahlreichen Moscheen, Palästen und Festungsbauten. Zum anderen gibt es in der Stadt zahlreiche moderne Gebäude, wie die neue Oper, unzählige Wolkenkrater, Shopping-Malls und vieles mehr.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Einstimmung auf das Fußballspiel in Baku

Reisetagebuch Elena und Mateo – Einstimmung auf das Fußballspiel in Baku

Trotz der zahlreichen Gegensätze hat uns die Stadt sehr gut gefallen und wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Es war immer etwas los und es gab zahlreiche Ausgehmöglichkeiten die wir abends austesteten. Das Highlight war jedoch das Fußballspiel, welches Qarabak trotz gutem Spiel unglücklich mit 3:0 verlor. Im mit 71.000 Zuschauern gefüllten Nationalstadion herrschte eine tolle Atmosphäre und wir feierten alle eine große Party zusammen.

 

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - unser Zeltplatz auf der Dachterasse in Baku

Reisetagebuch Elena und Mateo – unser Zeltplatz auf der Dachterasse in Baku

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Baku Olympic Stadion (FK Qarabak Agdam - Arsenal London)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baku Olympic Stadion (FK Qarabak Agdam – Arsenal London)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - unsere Borussia international repräsentieren

Reisetagebuch Elena und Mateo – unsere Borussia international repräsentieren

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Baku Altstadt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baku Altstadt

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Baku Altstadt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baku Altstadt

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yanar Dag

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yanar Dag

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Heydar Aliyev center

Reisetagebuch Elena und Mateo – Heydar Aliyev center

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Heydar Aliyev center

Reisetagebuch Elena und Mateo – Heydar Aliyev center

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hafen Baku

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hafen Baku

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Baku Fire Towers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baku Fire Towers

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Aserbaidschan ist ein sehr schönes Land, mit sehr netten und gastfreundlichen Einwohnern, die es uns sehr einfach gemacht haben per Anhalter zu fahren. Es war jedoch sehr schade, dass auf Grund der Militärüberwachung und der zahlreichen Vorschriften das Wandern nur sehr eingeschränkt möglich war. Auch musste man in den Bergen sehr auf die kaukasischen Schäferhunde aufpassen, die sehr aggressiv sind.

Fazit

Am achten Oktober war es dann schließlich soweit. Unser Flieger ging zurück nach Köln/Bonn und zu unserer Familie in Mönchengladbach. Wir blicken zurück auf eine unglaubliche Reise, auf der wir atemberaubende Natur bestaunen konnten und zahlreiche tolle und gastfreundliche Menschen trafen, die uns auf unserem Weg begegneten und begleiteten. Es war ein Abenteuer, das wir niemals vergessen werden und Lust auf mehr gemacht hat. Heute sitzen wir wieder in unser Studienstadt Würzburg und schmieden Pläne für die nächsten Abenteuer nach unserem Examen im Herbst 2019.

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 1 – Der Start…

Elena und Mateo – Unser Reisetagebuch Teil 2 – Südkorea und Seoul…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 5 – Kasachstan

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit WakaWaka, Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Nun ging es über die Grenze nach Tadschikistan. Von Kirgistan aus wird es immer steiler bis man am Grenzposten auf 4282 Metern ankommt. Auch die Landschaft ändert sich. Das Klima ist sehr rau und trocken und so findet man hier nur selten Vegetation. Auf dem Pamir Highway führte uns unser Weg zunächst nach Karakul. Es ist jedoch trotzdem auf eine andere Art und Weise extrem faszinierend und wir waren sehr beeindruckt. Manchmal fragt man sich, wie Menschen an diesen Orten wohnen können. Beispielsweise am See Karakul befindet sich das gleichnamige Dorf auf über 4000 Metern Höhe. Der See ist der Größte des gesamten Pamir-Gebirges, beinhaltet zwar eine Fisch-Art, diese ist jedoch für den Menschen ungenießbar. Gleichzeitig befindet sich das Dorf oberhalb der Baumgrenze und auch sonst findet man hier keine Vegetation und der Anbau von Gemüse ist nicht möglich. Um zu Heizen wird getrockneter Tierkot verbrannt und das nächste Dorf ist einige Autostunden entfernt. Trotzdem ist Karakul ein unglaublich toller Ort und wir haben die Zeit sehr genossen.

Weiter ging es über das Dorf Murghab zum See Bulunkul. Hier fanden wir eine tolle Campingstelle mit Panorama-Blick über den See und das gleichnamige Dorf.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Pamir Highway über die Grenze von Kirgistan nach Tadschikistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Pamir Highway über die Grenze von Kirgistan nach Tadschikistan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - unterwegs auf dem Pamir Highway

Reisetagebuch Elena und Mateo – unterwegs auf dem Pamir Highway

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Karakul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Karakul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Karakul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Karakul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Spülen am Karakul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Karakul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Karakul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Dorf Karakul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Dorf Karakul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kontainerbazar in Karakul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kontainerbazar in Karakul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Straße nach Bulunkul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Straße nach Bulunkul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bulunkul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bulunkul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bulunkul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bulunkul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Camping in Bulunkul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Camping in Bulunkul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bulunkul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bulunkul

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Da hier nur so wenige Autos fahren, entschieden wir uns danach zunächst die M41, die „Hauptverkehrsstraße“ im Pamir, nach Khorog zu fahren. Dort zelteten wir in der „Pamir Lodge“, wo fast jeder Tourist in der Region einkehrt und lernten Paul und Markus aus München kennen. Die beiden haben es irgendwie geschafft sich ein Auto ohne Fahrer zu mieten (in Tadschikistan wird es fast ausschließlich mit Fahrer angeboten) und wir reisten die nächsten vier Tage mit ihnen zusammen entlang des Wakhan-Valleys. Auf der Strecke bis Bulunkul, entlang der afghanischen Grenze, ging es zunächst auf den Markt nach Ischkaschim und anschließend nach Darshai. Hier erkundeten wir den Slot Canyon. Am nächsten Tag kamen wir leider nicht so weit. Nach nur wenigen Kilometern wollte das Auto im Dorf Shitkharv nicht mehr weiterfahren und es sah nach einem größeren Schaden aus. Das halbe Dorf versammelte sich um das Auto herum und jeder wollte wissen, was los ist. Da der Autovermieter nicht erreichbar war, warteten wir vor Ort, kochten, spielten mit den Einheimischen Backgammon und das Kartenspiel Wizard. Unverhofft hielt eines der wenigen vorbeifahrenden Autos an und ein junger Mann erklärte uns, dass das Auto der Firma gehört, für die er arbeitet und organisierte uns für den Abend ein Neues, jedoch mit Fahrer. So verabschiedeten wir uns den zahlreichen freundlichen Dorfbewohnern und hatten das Gefühl in die Dorfgemeinschaft aufgenommen zu sein. Weiter ging es zur Ruine Yamachun und anschließend zu den tollen heißen Quellen „Bibi Fatima“, bevor wir in Langar ankamen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ausblick von 5150 Metern

Auf dem Weg nach Bulunkul fuhren wir am nächsten Tag zum See „Ozero Karadara“, um einen 5000er Berg zu besteigen. So suchten wir uns nach Augenmaß einen Berg aus und erklommen die 1000 Höhenmeter, bis wir schließlich den Gipfel auf 5150 Metern erreichten und von dem Ausblick überwältigt waren. Der Weg hinauf war sehr mühselig und wir merkten schnell, dass man in einer solchen Höhe nicht so einfach voran kommt und viele Pausen braucht. So unterschätzten wir die ganze Sache ein wenig und erreichten erst kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder das Auto mit dem besorgten Fahrer und Elena.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf dem pamir Highway über die M41, der tierische Begleiter unseres LKW-Fahrers

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf dem pamir Highway über die M41, der tierische Begleiter unseres LKW-Fahrers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf dem pamir Highway über die M41, unsere Rucksäcke mussten wir in der auf dem Anhänger transportierten Baggerschaufel verstauen

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf dem pamir Highway über die M41, unsere Rucksäcke mussten wir in der auf dem Anhänger transportierten Baggerschaufel verstauen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf dem Pamir Highway

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf dem Pamir Highway

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Slot Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Slot Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Wakhan Valley, auf der anderen Seite des Flusses Afghanistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wakhan Valley, auf der anderen Seite des Flusses Afghanistan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - mit der halben Dorfgemeinschaft und einem kaputten Auto in Shitkarv

Reisetagebuch Elena und Mateo – mit der halben Dorfgemeinschaft und einem kaputten Auto in Shitkarv

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - mit Markus und Paul auf der Burgruine Yamachun

Reisetagebuch Elena und Mateo – mit Markus und Paul auf der Burgruine Yamachun

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kamele im Wakhan Valley

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kamele im Wakhan Valley

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Aufstieg auf unseren ersten 5000er

Reisetagebuch Elena und Mateo – Aufstieg auf unseren ersten 5000er

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf 5150 Metern

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf 5150 Metern

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - eine letzte Runde "Wizard" mit Markus und Paul am Bulunkul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – eine letzte Runde „Wizard“ mit Markus und Paul am Bulunkul See

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Mit einer letzten Runde Wizard verabschiedeten wir uns von unseren neuen Freunden und trampten zurück nach Khorog. Nach ein paar entspannten Tagen in der einzigen offiziellen Stadt der Pamir-Region führte unser Weg in das Bartang-Valley. Die Strecke führte entlang des gleichnamigen Flusses und war wunderschön. In Ufernähe gab es hier sogar Vegetation. Unterwegs passierten wir zahlreiche kleine Dörfer und je tiefer wir in das Tal hineindrangen, umso ursprünglicher und einfacher lebten die Menschen, isoliert von dem Rest der Welt. In den einzelnen Dörfern wurden wir überhäuft von Freundlichkeit und von fast jeder Person in ihr Haus auf Tee und ein paar Kleinigkeiten zu essen eingeladen. Wenige davon nahmen wir an, die meisten anderen Einladungen mussten wir jedoch leider höflich ablehnen, sonst hätten wir Ewigkeiten gebraucht, um weiter zu kommen. Nachdem wir lange Zeit vergeblich auf ein vorbei fahrendes Auto gewartet hatten, hielt ein monströser Jeep mit vier netten Spaniern für uns. Leider war hier nur noch Platz für eine Person und so fand ich nur noch auf der Gepäckbox auf dem Auto einen Platz. Hier wurde ich in den nächsten Stunden ordentlich durchgeschüttelt, hatte jedoch auch den besten Ausblick auf die tolle Landschaft. Nachdem die Straße an einer Stelle durch einen Fluss weggerissen war, ging es weiter hinauf in das wunderschöne, idyllische Bergdorf Roshorv. Hier machten alle Bewohner große Augen, als wir vorbeifuhren. Die Kinder liefen alle hinter dem Auto her oder kletterten teilweise auf das Autodach. Schließlich wurden wir von einer sehr netten Familie in ihr kleines Zuhause eingeladen. Die Hausherrin Lola, die sogar Englisch spricht, kochte ein tolles Abendessen für uns und lud uns ein, bei ihnen zu übernachten. Letztendlich übernachteten wir hier zwei Tage, wanderten einen Tag zum Gletscher hinauf und spielten Fußball mit den zahlreichen Kindern im Dorf. Es war eine tolle Zeit in der uns die Familie sehr verwöhnt hat, obwohl sie selber nur sehr wenig hatte und sich alles zum Überleben selber anbaute.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley, eingeladen bei einer netten Familie

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley, eingeladen bei einer netten Familie

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley, der beste Ausblick

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley, der beste Ausblick

[/tie_slide]

[tie_slide

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley, Roshov

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley, Roshov

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley, Roshov

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley, Roshov

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley (Roshov), Fußball spielen mit den Dorf-Jungs

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley (Roshov), Fußball spielen mit den Dorf-Jungs

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley (Roshov), Fußball spielen mit den Dorf-Jungs

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley (Roshov), Fußball spielen mit den Dorf-Jungs

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley (Roshov), Gletscher-Wanderung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley (Roshov), Gletscher-Wanderung

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bartang Valley, Blick auf Roshov

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bartang Valley, Blick auf Roshov

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Zurück an der Hauptstraße trennten sich unsere Wege und wir stiegen in das Auto von Michael, mit dem wir fortan die nächsten zwei Tage über die wunderschöne Nordroute nach Duschanbe fuhren. Der Universitätsprofessor der Uni Marburg für Pharmazie war meine Rettung, da ich nun schon seit einiger Zeit unter einer Magen-Darm-Erkrankung leide. Michael war nun im fünfzehnten Jahr in Folge in Tadschikistan unterwegs auf Forschungsreise über Heilpflanzen im Pamir. Glücklicherweise pflückte er mir Kräuter für meinen Magen und gab mir ein paar wertvolle Tipps.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Tanken auf dem Pamir Highway

Reisetagebuch Elena und Mateo – Tanken auf dem Pamir Highway

Nun kamen wir also in Duschanbe an und bezogen das schöne Hostel „Green House“. Kurioserweise waren wir hier die einzigen Gäste, die nicht mit dem Fahrrad reisten. So hatten wir ein paar schöne und entspannte Tage vor Ort. Viele Sehenswürdigkeiten hat Duschanbe nicht zu bieten, es ist jedoch trotzdem interessant sich die zahlreichen pompösen Gebäude und Propagandaplakate von Diktator Emomali Rahmon, wie die Statue von Ismoil Somoni, anzusehen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kalaikhum

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kalaikhum

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - die Nord-Route nach Duschanbe

Reisetagebuch Elena und Mateo – die Nord-Route nach Duschanbe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - die Nord-Route nach Duschanbe

Reisetagebuch Elena und Mateo – die Nord-Route nach Duschanbe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - die Nord-Route nach Duschanbe

Reisetagebuch Elena und Mateo – die Nord-Route nach Duschanbe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - die Nord-Route nach Duschanbe

Reisetagebuch Elena und Mateo – die Nord-Route nach Duschanbe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - das protzige Duschanbe steht nicht im Vergleich zum Rest von Tadschikistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – das protzige Duschanbe steht nicht im Vergleich zum Rest von Tadschikistan

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nach ein paar Tagen hatten wir jedoch auch hiervon genug und machten uns auf ins Fann-Gebirge, nord-westlich von Tadschikistan. Zuerst ging es zum historischen Iskanderkul-See, der von zahlreichen Legenden von „Alexander dem Großen“ umwoben ist. Der See selbst strahlt in einem schönen Türkis und bot uns einen tollen Zeltplatz. Weiter ging es auf einer mehrtägigen Wanderung zum glasklaren Alaudin-See, der uns absolut fasziniert, zum von Gletschern umgebenen Mutnoye-See und einen weiteren Tag später über den steilen Pass zum Kulikalon-See. Auf dem Weg ging es an unzähligen Pelzbäumen vorbei, die unsere Blicke immer wieder anzogen. Nachdem wir am darauffolgenden Tag weiter in das Dorf Artuch wanderten, trampten wir in Richtung der „7 lakes“. Unterwegs wurden wir immer wieder von zahlreichen Personen eingeladen und übernachteten letztendlich bei einem Bäckerjungen, der uns gar nicht mehr loslassen wollte. Am nächsten Tag ging es dann doch weiter und wir wanderten entlang der schönen „7 lakes“.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf der Ladefläche eines Lastwagens zum Iskanderkul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf der Ladefläche eines Lastwagens zum Iskanderkul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - schöner Ort zum Zelten am Iskanderkul See

Reisetagebuch Elena und Mateo – schöner Ort zum Zelten am Iskanderkul See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - einfache Behausungen auf dem Weg

Reisetagebuch Elena und Mateo – einfache Behausungen auf dem Weg

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - das einfache Landleben in Tadschikistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – das einfache Landleben in Tadschikistan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - hier gehen wir lieber einen großen Bogen

Reisetagebuch Elena und Mateo – hier gehen wir lieber einen großen Bogen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - glasklarer See auf dem Weg

Reisetagebuch Elena und Mateo – glasklarer See auf dem Weg

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Alaudin See, ein Traumort für zwei Nächte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Alaudin See, ein Traumort für zwei Nächte

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mehr-Tages-Wanderung im Fann-Gebirge

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mehr-Tages-Wanderung im Fann-Gebirge

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mutnoye See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mutnoye See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - zurück am Alaudin See

Reisetagebuch Elena und Mateo – zurück am Alaudin See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - über den Pass zum Kulikalon See

Reisetagebuch Elena und Mateo – über den Pass zum Kulikalon See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - über den Pass zum Kulikalon See

Reisetagebuch Elena und Mateo – über den Pass zum Kulikalon See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Zeltplatz am Kulikalon See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Zeltplatz am Kulikalon See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - ich versuche mich als tadschikischer Bäcker

Reisetagebuch Elena und Mateo – ich versuche mich als tadschikischer Bäcker

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - in einem Dorf bei den 7 lakes

Reisetagebuch Elena und Mateo – in einem Dorf bei den 7 lakes

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nun waren wir schon ziemlich nah an der usbekischen Grenze und vor der Grenze angekommen, viel es uns schwer, Tadschikistan zu verlassen und so entschieden wir uns in das nächste Dorf vor der Grenze zu gehen und schlugen hier unser Zelt auf. Die verdutzten Dorfbewohner begrüßten uns herzlich und nacheinander kam immer wieder eine neue Familie, die uns mit Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten beschenkte. Einen Tag später ging es dann aber wirklich über die Grenze nach Usbekistan.

Reisetagebuch Elena und Mateo - unsere letzte Nacht in Tadschikistan, toller Sonnenuntergang an der usbekischen Grenze

Reisetagebuch Elena und Mateo – unsere letzte Nacht in Tadschikistan, toller Sonnenuntergang an der usbekischen Grenze

Tadschikistan ist für uns ein Land, das uns unglaublich fasziniert hat: Zum einen die kahle, Landschaft des Pamirs, mit ihren unzähligen Gletschern und unendlich freundlichen und gastfreundlichen Bewohnern. Zum anderen die im Gegensatz zu dieser Armut stehende Hauptstadt Duschanbe und die wunderschönen Fan-Berge mit ihren zahlreichen klaren Seen und abstrus aussehenden Bäumen. In Tadschikistan schafften wir es in fast einem Monat, als einziges Land auf unserer Reise, keinen einzigen Cent für öffentliche Verkehrsmittel auszugeben.

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 1 – Der Start…

Elena und Mateo – Unser Reisetagebuch Teil 2 – Südkorea und Seoul…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 4 – Kasachstan…

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit WakaWaka, Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Nachdem uns ein netter Kasache bis zur Grenze gebracht hatte, trampten wir gemeinsam mit einem polnischen Pärchen nach Karakol, der größten Stadt in Ost-Kirgistan. Sie befindet sich am Ende des Yssykköl-Sees und etwa 150 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Karakol ist das wohl beliebteste und bekannteste Wandergebiet Kirgistans, wozu vor allem das Terskej-Alatau-Hochgebirge zählt. In der Stadt haben wir ein tolles Hostel gefunden, in dem es auch möglich war zu zelten. Nach zwei Tagen im Hostel starteten wir den elftägigen Terskej-Alatau-Travers, von Kyzyl Suu nach Teploklyuchenka. In den ersten Tagen begegneten wir außer ein paar Nomaden und ihrem Vieh niemandem auf dem „Weg“. Die Nomaden waren alle sehr freundlich und wir wurden häufig auf Tee und Essen eingeladen. So gab es unter anderem selbstgemachtes Brot, Ayran und das klassische zentralasiatische Gericht namens „Plov“, bestehend aus Reis und Lammfleisch. Wir haben bereits zu Hause über diese Gastfreundlichkeit gehört und für die Kinder Gummibärchen aus Deutschland mitgebracht. Dabei ist uns leider erst zu spät aufgefallen, dass diese Gelatine beinhalten und somit kein optimales Mitbringsel in einem muslimisch geprägten Land ist.

Reisetagebuch Elena und Mateo -Terskej-Alatau-Hochgebirge, Teleti-Pass

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Hochgebirge, Teleti-Pass

Landschaftlich ging es meist entlang eines Flusses einen Pass hoch. Klassische Wanderwege gibt es hier nicht, man folgt jedoch einem Reiterpfad über grüne Wiesen, vorbei an majestätisch emporragenden Bäumen und riesigen Gletschern. An jedem Pass angekommen, erwartete uns immer ein toller Panorama-Ausblick auf etwa 4000 Metern. Anschließend ging es auf der anderen Seite wieder hinunter und den nächsten Pass hinauf. Nach fünf Tagen ging es über ein kleines Steinfeld, mit einigen losen Steinen, bei denen man sehr aufpassen musste. Elena verlor an einem Punkt das Gleichgewicht und stürzte. Eine kleine Platzwunde, ein blaues Auge und einen tiefen Schnitt im Knie,  später lag glücklicherweise eine Ausstiegsstelle einen halben Tagesmarsch entfernt. So entschlossen wir uns zurück nach Karakoll zu gehen. Hier entspannten wir ein paar Tage mit unseren neuen Freunden Simon und Steffi und fuhren weiter entlang des Yssykköl-Sees zum Fairytale Canyon.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers,

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers,

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, zwei Amerikan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, zwei Amerikaner, die wir auf dem Wanderweg kennengelernt haben

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, auf einem der vielen Pässe

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, auf einem der vielen Pässe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, 2-Minuten-Nudeln-Abendessen für 7 Monate

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, 2-Minuten-Nudeln-Abendessen für 7 Monate

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers, eingeladen bei Nomaden

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers, eingeladen bei Nomaden

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Terskej-Alatau-Travers

Reisetagebuch Elena und Mateo – Terskej-Alatau-Travers

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Hier haben sich aus rotem Sandstein bizarre Felsformationen gebildet, mit Farben die von rost-braun bis ocker reichen. Die Nacht verbrachten wir am „Strand“ des traumhaften Sees, der der zweitgrößte Gebirgssee der Welt ist.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Fairytale Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fairytale Canyon

Weiter geht es über Umwegen zum See „Song Kol“. Der See selbst ist wunderschön und von zahlreichen Bergen umgeben. Hier leben lediglich ein paar Nomaden, die unser Zelt freudig mit ihren Pferden aufsuchten. Am nächsten Tag starteten wir eine zweitägige Wanderung über die Berge zu einer Straße. Hier boten sich uns wunderschöne Ausblicke auf und über zahlreiche Berge und wir fanden einen traumhaften Campingspot an einem kleinen Fluss.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo -Yssykköl See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yssykköl See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yssykköl See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yssykköl See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, der deutsche Nomade

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, der deutsche Nomade

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, ein wunderschöner Zeltplatz

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, ein wunderschöner Zeltplatz

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Song Kol, Hagel-Unwetter

Reisetagebuch Elena und Mateo – Song Kol, Hagel-Unwetter

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Dank Kohle-Lastwagen-Fahrer Alex erreichten wir das Dorf Kyzyl-Oi noch vor dem Einbruch der Dunkelheit. Hier fanden am nächsten Tag lokale „Nomad-Games“ statt. Zu unserer Enttäuschung waren diese nur für Touristen inszeniert und nach einigen nicht ganz so interessanten Darbietungen folgte doch noch das Highlight, „Kok Boru“ (Ziegen Polo), die zentralasiatische Version von Polo. Hierzu spielen zwei Teams auf Pferden gegeneinander. Der „Spielball“ ist eine Ziege, der der Kopf abgeschlagen wurde. Ziel ist es, diesen Kadaver in das gegnerische „Tay Kazan“, ein kesselförmiges „Tor“ mit etwa einem Metern Durchmesser, welches sich auf dem etwa fußballfeldgroßem Spielfeld befindet. Ein Team besteht aus jeweils vier Reitern, die innerhalb von dreimal 20 Minuten versuchen, so viele „Tore“ wie möglich zu sammeln. Dabei kann es teilweise ziemlich brutal zugehen und es bleibt einem ab und zu der Atem stehen, wenn die Reiter im Galopp seitlich vom Pferd hängen und mit den Händen an den Boden kommen. Es war unglaublich, dies einmal zu sehen. Bei diesen Spielen lernten wir auch Anabella und Jorge aus Luxemburg kennen, die bereits seit vielen Jahren mit ihrem Motorrad durch die Welt reisen und vor einigen Jahren das Reisemagazin „Diaries of“ gegründet haben, in dem wir einen Gastbeitrag über das per Anhalter fahren in Kirgistan schreiben durften.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Kyzyl Oi

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Kyzyl Oi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Kyzyl Oi

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Kyzyl Oi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, getrockneter Tierkot als Brennmaterial

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, getrockneter Tierkot als Brennmaterial

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kyzyl Oi, Nomad-Games

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kyzyl Oi, Nomad-Games

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Anschließend ging es per Anhalter weiter in Richtung Bischkek. Nach dem Dorf Kojomkul stellten wir uns an einen Feldweg, den wir für unsere Wanderung etwa 100 Kilometer entlang trampen mussten. Nach ein paar Stunden kam das erste Auto. Die Imker Olga und Sergej nahmen uns für etwa 30 Kilometer mit zu ihrem Bienenstock. Hier luden sie uns mit Imkerhüten bekleidet in ihren Truck zum Mittagessen ein. Dazu mussten wir noch eine Flasche Vodka leeren und weiter ging es mit einem Liter Honig als Geschenk auf die Straße zurück. Überraschenderweise fuhr wenige Minuten später ein Auto an uns vorbei. Aus dem bis unter das Dach vollgepackte Auto streckten Sergey, Evgeny und Slava ihre Köpfe und begannen auf Russisch mit uns zu sprechen. Leider konnten sie alle kein Englisch und die Kommunikation stellte sich als sehr schwierig heraus, bis Evgeny es auf Deutsch versuchte und sich herausstellte, dass der Kirgise seit nun 25 Jahren bereits in Paderborn wohnt. Irgendwie wurde das Auto für uns umgepackt, sodass wir uns noch hineinquetschen konnten. Die Drei waren samt Hund unterwegs auf einem Männerwochenende entlang des Karakol-Flusses. Das Jagd-Gewehr lag neben dem Fahrersitz und auch die Angel war alle 30 Minuten schnell ausgepackt, um den Angelsport auszuprobieren. Im Vordergrund stand jedoch eigentlich das mit diesen Pausen verbundene Vodka-Trinken. Auf dem Weg entlang des Flusses ragten zu beiden Seiten pompöse Gebirgsketten und zahlreiche Gletscher auf. Nur vereinzelt passierten wir ein Nomaden-Zelt. Obwohl die Drei gar nicht so weit fahren wollten, brachten sie uns zum Anfang der Wanderung, die wir sonst wohl nie erreicht hätten, da wir den ganzen Tag auch kein weiteres Auto mehr sahen. Mit einem letzten Vodka-Shot verabschiedeten wir uns und begannen die Wanderung am nächsten Morgen. In zwei Tagen ging es auf anstrengendem und traumhaftem Weg über einen Pass nach Burana, wo wir uns zunächst den alten Burana-Turm aus dem 10./11. Jahrhundert ansahen. Weiter ging es über die Stationen Tokmok und Bischkek nach Toktogul. Hier entspannten wir drei Tage am schönen See bei heißem Wetter.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - der Imkertruck von Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – der Imkertruck von Olga und Sergej

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - am Imkertruck bei Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – am Imkertruck bei Olga und Sergej

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - mit Olga und Sergej

Reisetagebuch Elena und Mateo – mit Olga und Sergej

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Gepäckumladung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Gepäckumladung

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Angelpause

Reisetagebuch Elena und Mateo – Angelpause

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - entlang des Flusses Karakol

Reisetagebuch Elena und Mateo – entlang des Flusses Karakol

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Passüberquerung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Passüberquerung

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Passüberquerung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Passüberquerung

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Toktogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Toktogul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Toktogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Toktogul

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Der nächste Stopp hieß Arslanbob. Neben dem kleinen Bergdorf befindet sich hier der größte Walnusswald der Welt. Zudem bestaunten wir die Panorama-Aussichten bei einer sehr anspruchsvollen Bergwanderung mit vielen Kletterpartien. Das Dorf selbst war extrem lebendig und hier herrschte wildes Markttreiben.

Reisetagebuch Elena und Mateo - ein leckeres Lagman in Osh

Reisetagebuch Elena und Mateo – ein leckeres Lagman in Osh

Nun ging es weiter in unsere erste richtige Stadt in Kirgistan, Osh. Die historische Stadt an der Seidenstraße beeindruckte uns vor allem mit ihrem riesigen Bazar und wir hatten witzige Abende und Nachmittage mit dem kroatischen Motorradfahrer Vanja. Außerhalb des Bazars hat Osh relativ wenig zu bieten und so ging es nach ein paar Tagen weiter nach Sary-Mogul, einem kleinen Dorf an der Grenze zu Tadschikistan.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg nach Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg nach Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob, ein Geier auf dem Felsen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob, ein Geier auf dem Felsen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung in Arslanbob

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung in Arslanbob

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar Osh

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar Osh

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Diese ärmliche Region hat jedoch einige Naturschätze zu bieten. So zählt der Berg „Pik Lenin“ mit seinen 7.134 Metern zu den angeblich am einfachsten zu besteigenden 7000er Bergen der Welt und lockt zahlreiche Bergsteiger an. Wir gingen nach einer Nacht in Sary-Mogul zunächst zum Basecamp und am Folgetag weiter zum „Camp 1“. Die Aussichten waren atemberaubend und die Gletscher unzählig. Nach einer weiteren Nacht am Basecamp ging es zu Fuß zurück nach Sary Mogul. Wir wählten zur Abwechslung einen anderen Weg zurück und fanden uns in einigen brenzligen Situationen wider. So mussten wir einen reißenden Fluss überqueren der alles von uns abverlangte.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp, traditionelle Nomaden-Yurte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp, traditionelle Nomaden-Yurte

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin Basecamp

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin Basecamp

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Peak Lenin

Reisetagebuch Elena und Mateo – Peak Lenin

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sary Mogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sary Mogul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sary Mogul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sary Mogul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter auf dem Pamir Highway weiter nach Tadschikistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter auf dem Pamir Highway weiter nach Tadschikistan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - auf dem Weg zum Grenzübergang Kirgistan - Tadschikistan auf 4282 Meter Höhe

Reisetagebuch Elena und Mateo – auf dem Weg zum Grenzübergang Kirgistan – Tadschikistan auf 4282 Meter Höhe

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nach langer Überlegung, ob der Pamir-Highway in Tadschikistan auf Grund der geringen Bevölkerung per Anhalter machbar ist, entschieden wir uns für das Abenteuer und machten und auf den Weg nach Tadschikistan. Mit einem deutschen Rallye-Fahrer ging es über die Grenze auf 4282 Metern und immer tiefer hinein in das Gebirge.

Reisetagebuch Elena und Mateo - ByeBye Kirgistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – ByeBye Kirgistan

Kirgistan ist wirklich ein unglaublich schönes Land. Vor allem Wanderfans kommen hier auf ihre Kosten und wir kamen während unserer Wanderungen gar nicht aus dem Staunen heraus. Auch die Menschen sind unglaublich nett und wir haben hier viele tolle Momente und Gastfreundlichkeit erlebt. Wir müssen jedoch auch rekapitulieren, dass es an einigen Stellen sehr mühsam war per Anhalter zu fahren, da manche Einheimische immer wieder für uns anhielten und ein überteuertes Taxi spielen wollten oder trotz dem Wissen über den Originalpreis auf überzogenen Buspreisen verharrt wurde.

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit WakaWaka, Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Kasachstan

Nun sind fast vier Monate Ostasien (Südkorea und Japan) vorbei und mit den Zwischenstopps Sendai und Seoul landete ich nach über 30 Stunden spät abends in Kasachstans ehemaliger Hauptstadt Almaty. Jetzt liegen drei Monate durch die ehemaligen Sowjetstaaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan vor mir.

In Almaty holte ich zwei Tage später Elena vom Flughafen ab. Wir waren unglaublich froh uns endlich wieder zu sehen und freuten uns auf unsere gemeinsame Zeit, drei Monate durch Zentralasien. In den folgenden Tagen erkundeten wir die Bazare, Kirchen, Moscheen und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am besten hat uns der Ausblick vom Kok-Tobe-Berg gefallen. Von hier aus sieht man die gesamte Stadt und die sich dahinter auftürmenden Berge des Ile-Alatau-Gebirges. Almaty an sich ist keine besonders schöne oder eindrucksvolle Stadt, sie hat jedoch ihren eigenen Charme, gute Ausgehmöglichkeiten und ist voller Leben.Nach insgesamt vier Tagen in der Stadt machten wir uns mit einem „Shared-Taxi“ weiter auf den Weg, östlich von Almaty.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Zentralmosche in Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Zentralmosche in Almaty

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar in Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar in Almaty

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Almaty

Reisetagebuch Elena und Mateo – Almaty

[/tie_slide]
[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - im Lastwagen per Anhalter durch Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – im Lastwagen per Anhalter durch Kasachstan

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Per Anhalter ging es weiter zum schönen „Albatros Canyon“, der jedoch nur eine Vorahnung auf den „Charyn Canyon“ war, der noch folgen sollte. Am darauffolgenden Tag nahm uns ein weiteres Auto mit nach Saty und beschenkte uns mit traditionellem frittiertem Brot. Die letzten 15 Kilometer führten mit einem Baustellen-Lastwagen über einen wohl eher schlechten Feldweg zum ersten Kolsai-See, wo wir unsere Wanderung zum gleichnamigen zweiten See begannen. Beide Seen waren wunderschön und umgeben von bewaldeten Berghängen zu beiden Seiten. Am zweiten See schlugen wir unser Zelt einsam am Seeufer auf und entzündeten mit Hilfe der freundlichen Grenzsoldaten ein Lagerfeuer.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Anhalter durch Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Anhalter durch Kasachstan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Albatros Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Albatros Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Albatros CanyonReisetagebuch Elena und Mateo - Albatros Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Albatros Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - kasachische Steppe

Reisetagebuch Elena und Mateo – kasachische Steppe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - kasachische Steppe

Reisetagebuch Elena und Mateo – kasachische Steppe

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kolsai See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kolsai See

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Der nächste Stopp war der Kaindy-See. Das Wetter war auch an diesem Tag, wie unsere gesamte Zeit in Kasachstan, sehr wechselhaft und wechselte gefühlt in einem halbstündigen Zyklus zwischen strahlendem Sonnenschein und sintflutartigem Regen. Hier freundeten wir uns mit zwei Tschechen an, entzündeten gemeinsm ein Feuer und saßen gemütlich mit ein paar Bier zusammen und erzählten über erlebte Abenteuer. Der wunderschöne türkisfarbene See liegt etwa 2000 Meter über dem Meeresspiegel inmitten des Tien Shan Gebirges. Das Besondere an diesem See ist, dass zahlreiche Fichten aus ihm heraus emporstehen und ein skurriles Bild abgeben. Dieses Bild entstand im 19. Jahrhundert auf Grund eines Erdbebens der Stärke 7,7 und einem damit verbundenen Erdrutsch. Der kleine Gebirgsfluss Kaindy konnte nicht mehr ablaufen und es staute sich dieser spektakuläre See. Eine kasachische Familie aus Almaty wollte unseren Ausblick noch vergolden und lud uns am Seeufer zu Tee und Schaschlik ein.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sonnenschutz bei 45 Grad

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sonnenschutz bei 45 Grad

Am nächsten Tag ging es nach langem Warten auf eine Mitfahrgelegenheit zur Hauptstraße und einem ebenfalls sehr spektakulären Ort, dem eben bereits erwähnten Charyn-Canyon. Diese riesige Schlucht wird hier auch als kleiner „Grand-Canyon“ bezeichnet und beeindruckt mit seinen bizarren Felsformationen, die der gleichnamige Fluss vor vielen Millionen Jahren ins rötliche Gestein gewaschen hat. Auf Grund der hohen Hitze zelteten wir unweit des Flusses im Canyon. Zu unserer Verwunderung war dort ein kleines Eco-Dorf mit Übernachtungsmöglichkeiten und einem kleinen Restaurant aufgebaut. Ein Ort, der eigentlich nicht unsere erste Wahl für einen Zeltplatz ist, für diesen Abend jedoch perfekt war. Zu unserer Verblüffung gab es im Restaurant einen Fernseher und wir hatten mit zwei weiteren verrückten Fahrrad-Weltreisenden aus Japan und England die Möglichkeit, das WM-Finale Frankreich gegen Kroatien zu sehen. Nachdem wir am Folgetag erneut durch den Canyon schlenderten und jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Schönheit dieses Ortes waren, beschlossen wir am Nachmittag nach Kirgistan aufzubrechen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kaindy See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kaindy See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Weg zum Kaindy See

Elena und Mateo – Weg zum Kaindy See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Charyn Canyon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Charyn Canyon

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nur zwei Autos später fanden wir uns auf engstem Raum in dem T4-VW-Bus von Chrissy und David aus Deutschland wieder. Ihr Plan war der unweit des Charyn-Canyons gelegene „Moon-Canyon“, in dem sie übernachten wollten, und uns anboten sich ihnen anzuschließen. Dort angekommen wanderten wir ein wenig herum, kochten gemeinsam und genossen ein Glas Wein am Lagerfeuer. Währenddessen hatte ich meinen Rucksack offen auf dem Boden neben dem Zelt liegen. Als Elena etwas herausholen wollte, schrak sie zurück und erblickte einen unerwünschten Gast in meinem Backpack. Der kleine Skorpion war etwas verängstigt und grub sich immer tiefer in meinen Rucksack hinein. Mit einem dicken Grillhandschuh zum Schutz musste ich meinen gesamten Rucksack ausräumen sodass ich das Tier schließlich entfernen und so weit wie möglich wegtragen konnte. Es folgte eine unruhige Nacht, da das Zelt bis zu diesem Zeitpunkt auch offen gestanden hatte.

Am Folgetag ging es nach einem kleinen Essens-Zwischenstopp im kleinen Dorf „Kegen“ dann auch wirklich nach Kirgistan. Zwei Stempel später befanden wir uns nach zehn Tagen in Kasachstan also in Kirgistan, dem zweiten Land Zentralasiens auf unserer Reise.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Moon Canyon mit unseren neuen deutschen Freunden

Reisetagebuch Elena und Mateo – Moon Canyon mit unseren neuen deutschen Freunden

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - ein ungebetener Gast in meinem Rucksack (Moon Canyon)

Reisetagebuch Elena und Mateo – ein ungebetener Gast in meinem Rucksack (Moon Canyon)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bazar in Kegen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bazar in Kegen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Grenzübergang Kasachstan - Kirgistan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Grenzübergang Kasachstan – Kirgistan

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Insgesamt hatten wir eine tolle Zeit in Süd-Kasachstan. Die lebhafte Stadt Almaty, die Berge, Seen, Schluchten und vor allem auch die tollen Menschen die wir hier getroffen haben, machten diese Zeit zu einer, an die wir uns immer gerne zurückerinnern.

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit WakaWaka, Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

 

Bei der Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants handelt es sich eigentlich um eine Fahrradhose. Aber letztendlich muss sie dafür dieselben Eigenschaften aufweisen, wie beim Wandern. Unerwarteterweise war ihr erster und gleichzeitig auch intensivster Test in Oviedo (Nordspanien). In den darauf folgenden Monaten hat sich mich durch die Länder Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan begleitet.

Wasserdichte:

Gleich in meinen ersten drei Tagen auf meiner Reise, in Oviedo, regnete es  drei Tage ohne Pause. Da ich jedoch nur drei Tage hier zur Verfügung hatte, ging es natürlich trotzdem nach draußen, um mir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Die Hose wirkt wie ein Regenschild und das Wasser perlte an ihr ab. Auch bei weiteren Wanderungen, wie der Regenwanderung zum Vulkan Nasu in Japan, war diese Hose Gold wert und hat mich vor dem Regen geschützt. Während der gesamten sieben Monate durch Ost- und Zentralasien habe ich sie nicht einmal nachimprägniert und trotzdem hat sie mich auch beim letzten Oktoberregen in Aserbaidschan noch trocken gehalten, wie am ersten Tag

Vaude Men's Yara Rain Pants - Wanderung bei Regen und Nebel auf den Vulkan Nasu (Japan)

Vaude Men’s Yara Rain Pants – Wanderung bei Regen und Nebel auf den Vulkan Nasu (Japan)

Atmungsaktivität und Winddichte:

Zwei Disziplinen, die nicht jede Hose vereinen kann. Vor allem beim Wandern sind diese jedoch von besonders großer Bedeutung. Hier punktet die Hose von VAUDE abermals. So gab es keine schweißdurchtränkte Wanderhose unter der Regenhose und sie hat mich zudem vor den kalten Gipfelwinden beschützt.

Vaude Men's Yara Rain Pants - Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Vaude Men’s Yara Rain Pants – Jirisan nationalpark (Südkorea)Vaude Men’s Yara Rain Pants – Jirisan Nationalpark (Südkorea)

Tragekomfort:

Die Hose ist super praktisch und sorgt durch ihren Gummieinsatz im hinteren Bundbereich für einen bequemen Sitz am Körper. Bei schnell aufkommendem Unwetter hat man sie schnell über die Wanderhose gezogen. Dabei musste ich auf Grund der verstellbaren Beinabschlüsse und den seitlichen Reißverschlüssen, welche nach unten oder oben durchgehend geöffnet werden können, nicht einmal meine Wanderschuhe ausziehen (Größe 44). So lassen sich auch leicht in den Hosentaschen verstaute Utensilien erreichen. Durch die seitlichen Klettverschlüsse ist die Regenhose weitenregulierbar und man hat auf dem Wanderweg entlang eines Bergkammes nicht das Gefühl, dass die Hose sich zu einem Heißluftballon aufbläst und man vom Gipfel geweht wird.

Vaude Men´s Yaras Rain Pants - Hält einen bei jedem Wetter trocken

Vaude Men´s Yaras Rain Pants – Hält einen bei jedem Wetter trocken

Weiterer Wandervorteil:

Da ich durchgehend per Anhalter und zu Fuß mit meinem Rucksack unterwegs war, spielt der Aspekt Gewicht immer eine wichtige Rolle für mich. Mit 270 Gramm gehört die Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants zu den absoluten Leichtgewichten unter den Regenhosen und fällt mit ihrem geringen Gewicht kaum in meinem Rucksack auf.

Vaude Men's Yara Rain Pants II - auch perfekt für das Langlaufen (Oberjoch, Allgäu)

Vaude Men’s Yara Rain Pants II – auch perfekt für das Langlaufen (Oberjoch, Allgäu)

Fazit:

Die Vaude Men´s Yaras Rain Zip Pants war auf meinen sieben Monaten durch Ost- und Zentralasien ein treuer Begleiter. Sie besticht in allen Kategorien (Wasserdichte, Atmungsaktivität, Winddurchlässigkeit, Tragekomfort und Gewicht) durch hochwertige Qualität und eine hervorragende Verarbeitung. Obwohl sie als Fahrrad-Regenhose ausgeschrieben ist, ist sie auch zum Wandern optimal und sollte bei keiner Regenwanderung fehlen.

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

Werbehinweis
Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit VAUDE. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Die zwei Hydro Flask Wide Mouth Flaschen haben uns 7 Monate durch Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Aserbaidschan begleitet und treue Dienste geleistet.

Robustheit:

Die Trinkflasche hat eine Menge mitmachen müssen. Ob beim Trampen, auf Wandertouren, beim Snowboarden, am Strand, in der Stadt, bei Hitze oder Temperaturen unter null Grad. Kurzum bei dieser Art zu reisen war sie einer ständigen und hohen Bewährungsprobe ausgesetzt. Ihre unglaubliche Robustheit und Widerstandsfähigkeit hat sie unzählige Male unter Beweis gestellt, beispielsweise bei Wanderungen oder beim per Anhalter fahren in Baggerschaufeln. Vor allem beim häufigen Trampen (fast 300 verschiedene Autos) wurde sie extrem getestet. Unzählige Male fiel sie beim Herausholen der Rucksäcke aus der Flaschenhalterung des Rucksackes auf den Asphalt oder anderen Untergrund. Wir glauben fast jede andere Flasche hätte diese Reise nicht überlebt! Ein paar Kratzer und eine kleine Delle waren dabei unumgänglich. Sie ist jedoch noch voll funktionsfähig und wir glauben, dass sie vermutlich auch einen Sturz aus dem 5. Stock problemlos überstehen würde.

HydroFlask Wide Mouth - 11-Tages-Wanderung Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

HydroFlask Wide Mouth – 11-Tages-Wanderung Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

 

Isolationsfähigkeit:

Die Flasche verspricht Getränke bis zu 24 Stunden kalt und bis zu 6 Stunden heiß zu halten. Die angegebenen Werte werden mehr als erfüllt. So hatten wir in der Steppe Kasachstans bei 45 Grad die Möglichkeit eiskaltes Wasser zu trinken oder warme Hände auf dem Pamirhighway in Tadschikistan. Meist haben wir uns auf den Wanderungen abends bereits einen Liter Tee gekocht, in die Flasche gefüllt und uns am nächsten Morgen noch die Lippe verbrannt. Die Isolationsfähigkeit geht also weit über die angegebenen 6 Stunden hinaus.

HydroFlask Wide Mouth – Ohko-no-taki Wasserfälle (Yakushima Insel – Japan)

 

Reinigung – Verschluss

Eine einfache Handhabung ist gerade auf Reisen sehr praktisch, aber auch im Uni-Alltag hat sie sich schon bewährt. Der Tragegriff ist sehr praktisch, Verschluss verkantet nicht und hält zu 100% dicht.

Dank der großen Öffnung lässt sie sich gut und einfach reinigen sowie befüllen.

Fazit:

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir noch nie darüber nachgedacht haben, eine hochwertige Trinkflasche zu kaufen. Die HydroFlask Wide Mouth hat uns jedoch eines Besseren belehrt. Ihre Robustheit ist enorm und die Isolationsfähigkeit überragend. Sie lässt sich einfach befüllen und reinigen. Auch wenn ich jetzt nach etwas Negativem suche, fällt mir nichts ein. Ein rundum gelungenes Produkt!

[tie_slideshow]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Seoul (Süd Korea)

HydroFlask Wide Mouth – Seoul (Süd Korea)

[/tie_slide]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Unzen-Amakusa-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Unzen-Amakusa-Nationalpark (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Aso-Kujū-Nationalpark (Japan)

HydroFlask Wide Mouth – Aso-Kujū-Nationalpark (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Mutnoye See (Tadschikistan)

HydroFlask Wide Mouth – Mutnoye See (Tadschikistan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

HydroFlask Wide Mouth - Heute: unser Heißgetränkspender in der Klausurphase an der Uni

HydroFlask Wide Mouth – Heute: unser Heißgetränkspender in der Klausurphase an der Uni

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Weiterführende Links über unsere Tour und unsere Testprodukte

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 1 – Der Start…

Elena und Mateo – Unser Reisetagebuch Teil 2 – Südkorea und Seoul…

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan…

Aktuell im Test: Hydro Flask Wide Mouth

Weiter geht es mit unserem Reisetagebuch „Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien„. Nach dem Startschuss im März in Köln und den ersten Wochen in Seoul und Südkorea geht es nun weiter nach Japan.

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan

Kyushu – Japans unglaublicher Süden

Nun lagen drei Monate Japan vor mir. In Japan angekommen begrüßte mich zunächst ein atemberaubender Sonnenuntergang am Hafen. Mein erster Stopp hieß Nagasaki, wo ich nachts auf den Berg Inasa-Yama hinauf ging. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über Nagasaki, vor allem nachts. Am Gipfel suchten einige Japaner mit Taschenlampen den Boden und das Auto nach dem verloren gegangenen Autoschlüssel ab. Die Taschenlampe der Wakawaka PowerBank lässt sich fast auf Scheinwerferstärke einstellen und so suchte ich mit ihnen über eine Stunde nach dem Schlüssel bis wir ihn schließlich fanden. Mit drei Leuten ging ich noch auf das Observatorium hinauf und bestaunte den tollen Blick über Nagasaki. Es folgte ein Google-Übersetzer-Gespräch bis tief in die Nacht hinein. So entschloss ich anschließend mein Zelt auf dem Observatorium aufzuschlagen und am nächsten Morgen früh für den atemberaubenden Sonnenaufgang aufzustehen.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Tour zur “Battleship”-Insel. Auf dieser kleinen Insel wurde einst die höchste Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter auf der Welt gemessen. Zeitweise lebten hier über 5000 Menschen, die Kohle und Öl für den Mitshubishi-Konzern abbauten. Nachdem die Mine 1974 geschlossen wurde, gab es keine Arbeit mehr auf der Insel und alle Bewohner verließen diese umgehend und ließen teilweise Möbel und verschiedenes zurück. Die halb-zerfallene “Geisterinsel”, die die Form eines Kriegsschiffes hat, war interessant zu besichtigen.

Am darauffolgenden Tag befasste ich mich mit der tragischen Geschichte Nagasakis. Am 09.08.1945 ließ der amerikanische Bomber “Bock’s Car” nur drei Tage nach dem Anschlag auf Hiroshima eine zweite Atombombe nieder. Während das eigentliche Ziel Kokura auf Grund der Sichtverhältnisse nicht bombardiert werden konnte, entschied sich der Pilot für das Zweitziel Nagasaki, da hier zahlreiche Kriegsschiffe hergestellt wurden. Fast 75.000 Menschen und etwa ebenso viele Verletzte zählen zu den Opfern dieses Angriffes. Eindrucksvoll berichten darüber der “Peace Park”, das “Atomic Bomb Museum” und die “Memorial Hall” von Nagasaki.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Am selbigen Tag fuhr ich noch weiter nach Aino, wo mich meine Zweitageswanderung im Unzen-Amadake-Nationalpark begann. Also ging es über den Adumadake, den Kusenbudake, dem Kunimidake, dem Tateiwa-no-mine und dem Fugendake bis zum Dorf “Unzen”, wo ich meine ersten japanischen Onsen (traditionell japanische heiße Quellen) besuchte. So boten sich mir atemberaubende Aussichten über das Berg- und Vulkanmassiv sowie den dampfenden Vulkan Unzendake. Über den Zwischenstopp Kumamoto ging es weiter in Richtung Kirishima-Nationalpark.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark – das Dorf Unzen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kumamoto Castle

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kumamoto Castle

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Im strömenden Regen trampte ich bis Maruo, wo es ein Hostel geben sollte. Dieses war jedoch leider nicht aufzufinden. Die Inhaberin eines luxuriösen Hotels, in dem ich nach dem Hostel fragte, machte mir jedoch das Angebot zum Hostel-Preis im Hotel zu übernachten. Hier hatte ich sogar meine eigenen Onsen auf dem Balkon. Abends trank ich noch mit dem Küchenchef, mit dem ich mich in der Lobby unterhalten habe, ein paar Bier und aß zu Abend.
Am Folgetag ging es bei tollem Wetter zuerst zum nahegelegenen Wasserfall und anschließend auf den Vulkan Takachihono mine (1573m) im Kirishima Nationalpark. Von hier aus boten sich mir atemberaubende Ausblicke über die Berge, Seen und rauchenden Vulkane.

Auf dem Gipfel und dem Weg hinunter kam ich mit einem Japaner ins Gespräch. Dieser wohnte in der Nähe des Vulkans Sakurajima und bot mir an mich mitzunehmen. Zuerst ging es jedoch in die lokalen Onsen. Anschließend lud er mich zum Essen bei sich und seiner Frau ein. Nach zahlreichen Bieren und reichlich Shochu übernachtete ich bei ihnen im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen fuhr er mich sichtlich verkatert zu einem Aussichtspunkt am Sakurajima.

Weiter ging es mit einem Japaner der mich zu jeglichen Aussichtspunkten vom Sakurajima fuhr. Bei diesem Vulkan handelt es sich um einen der berühmtesten und am meisten gefürchtetsten Vulkanen Japans. Er gehört zu den aktivsten der Welt und qualmt permanent. Im Besucherzentrum gibt es eine Tafel, die die Anzahl der Ausbrüche dokumentiert. Alleine dieses Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 116 Ausbrüche, davon alleine drei am Vortag. Die Straßen sind hier fast dauerhaft mit Vulkanasche bedeckt. Als ich dort war brach er ebenfalls aus. Dies ist für die Bevölkerung jedoch kein Grund zur Sorge. Dann werden halt die Bauarbeiterhelme aufgesetzt und die Regenschirme gegen die herabregnende Vulkanasche aufgespannt.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Abendessen mit dem Chefkoch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Abendessen mit dem Chefkoch

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Privatonsen auf dem Balkon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Privatonsen auf dem Balkon

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch - Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch – Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nach der kurzen Fährüberfahrt nach Kagoshima nahm ich abends das Containerschiff “Hibiscus” auf die Insel Yakushima, die ich am nächsten Morgen erreichte und wo ich eine tolle Wanderung startete.

Die Inselüberquerung führte durch einen „Zauberwald“ mit zahlreichen riesigen japanischen Zypressen hinauf bis auf den Miyanoura-dake, den höchsten Berg Süd-Japans (1936m) und auf der anderen Seite hinunter zu den Kaichu Onsen. Diese natürlichen Onsen liegen in den Klippen und sind nur bei Ebbe zugänglich. Die Panoramaausblicke waren überwältigend und jede Schweißperle wert und ich bekam gelegentlich Besuch von einigen Affen.
Weiter ging es nun zu den tollen Okawa-no-taki Wasserfällen. Den Rest des Tages verbrachte ich am traumhaften Sandstrand von Nagata. Hier ging ich das erste Mal dieses Jahr im Meer schwimmen und holte mir bei über 25 Grad auch gleich meinen ersten Sonnenbrand. Ein ortsansässiger Japaner zeigte mir und meinen Handtuchnachbarn zahlreiche große Schildkröten, deren Köpfe überall aus dem Meer herausragten und die zu dieser Zeit abends an den Strand kommen und hier ihre Eier ablegen.

Mit der Fähre wieder in Kagoshima angekommen, ging es, mit einem kurzen Abstecher zum “Udo Shrine”, nach Takachiho und seinem berühmten Canyon. Die meisten Japaner sind sehr begeistert von meiner Reise und eine Auszeit von sieben Monaten erscheint bei ihren Urlaubstagen pro Jahr, die sie häufig an einer Hand abzählen können, surreal. So zeigte mir ein Auto noch die “Saitubaru burial mounds”, die Gräber der ersten Bewohner Japans vor über 2000 Jahren, lud mich zum Essen ein und fuhr einen mehrstündigen Umweg für mich. Weiter ging es noch mit ein paar 18-Jährigen Teenagern, die gefühlt das erste Mal einen Europäer sahen und es witzig fanden für mich anzuhalten. Dabei musste ich für zahlreiche Selfies herhalten und durfte mir auf dem Fernseher im Auto das gesamte Album der japanischen Boyband “Generations” angucken und -hören. Eine wirklich authentische und tolle Band (Ironie aus).

Das nächste Ziel hieß Aso-Vulkan. Der Krater dieses Vulkans besitzt einen Umfang von etwa 130 km und in ihm befinden sich zahlreiche Städte. Zunächst wanderte ich auf den Kijima, den Eboshidake, den Aso-San mit seinem blubbernden Krater, den Takadake sowie dem Nakadake. Dabei hatte ich unglaubliche Ausblicke auf die verschiedenen Vulkane und die sich im Aso-Krater befindenden Städte. Vom Nakadake hatte ich zuletzt einen atemberaubenden Blick über den gesamten Krater.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – grüner Tee

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel - Nagata Beach

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – Nagata Beach

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Udo Shrine (Ostküste)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Udo Shrine (Ostküste)

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Hiroshima – einzigartige Geschichte und grüne Berge

Jetzt folgte eine längere Strecke per Anhalter auf die Insel Miajima, die vor allem bekannt für ihren “schwimmenden Shrine” ist, der bei Flut im Wasser steht und eines der meist fotografierten Motive Japans ist.

Das nächste Etappenziel war Hiroshima, wo ich zwei Nächte blieb. Bedingt durch den Abwurf der ersten Atombombe auf die Menschheit am sechsten August 1945 fragt sich sicher der ein oder andere, ob diese Stadt überhaupt noch existiert. Hiroshima ist heute eine pulsierende Metropole mit über einer Millionen Einwohnern, umgeben von Inseln und grünen Bergen. Trotz alledem ist die traurige Geschichte noch stets präsent und sichtbar. So befindet sich beim Friedenspark unter anderem der “Atomic Dome”, eine ehemalige Ausstellungshalle die sich im Epizentrum der Atombombe befand und heute als letztes verbliebenes beschädigtes Gebäude noch steht und für Touristen zu bestaunen ist. Sehr beeindruckend ist das Atomic-Bomb-Museum. Hier wird dieses schreckliche historische Ereignis eindrucksvoll und ergreifend dargestellt. So gibt es dort zahlreiche Originalgegenstände, unglaubliche Erzählungen über Einzelschicksale, Videoberichte von Zeitzeugen und zahlreiches weiteres informatives Material
Am ersten Tag ging es für mich jedoch zu keiner typischen Attraktion in Hiroshima. Trotz starkem Regen und ohne Stadiondach, machte ich mich auf zum Stadion von Sanfreece Hiroshima. Hier empfing der Tabellenführer der J-League Vissel Kobe mit Dönerbudenbesitzer Lukas Podolski. Dieser konnte jedoch leider wegen einer Verletzung nicht spielen. Auch wenn das dort Gebotene nicht mit der Qualität der Bundesliga vergleichbar ist, kamen einige Tausend japanische Zuschauer, die am Ende gemeinsam mit mir ein 2:0 für Hiroshima bejubelten.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel - schwimmender Schrein

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel – schwimmender Schrein

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima - Atomic Dome

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima – Atomic Dome

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sanfrecce Hisorhima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sanfrecce Hisorhima

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Shikoku, Osaka und Umgebung –  Traumpfade und Japans berüchtigste Ausgehmeile

Nach dem Besuch einer Sake-Brauerei in Saijo ging es auf die Insel Shikoku, wo ich eine Wanderung auf den heiligen Ishizuchi San, Shikokus höchsten Berg (1982m), begann. Vorbei an Tempeln und Schreinen, erreichte ich mittags den Gipfel. Die Aussicht war überwältigend und ich genoss meine Gipfel-Instant-Nudeln bei tollem Panorama-Blick. Da mir die Wanderung unglaublich viel Spaß machte, entschloss ich mich noch weiter entlang der Gipfel zu wandern. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichte ich den Gipfel des Kamegamori. Nach einem weiteren Tag durch die tolle Bergkulisse ging es zum Tempel von Kotohire und anschließend zum Unpenji San. Dabei handelt es sich um eine Tagesetappe des “88 Tempel Pilgerweges”. Oben auf dem Berg erwartete mich eine große Tempelanlage, eine riesige Buddha-Statue die gleichzeitig ein toller Aussichtspunkt war und zahlreiche weitere Statuen, die überall herumstanden. Nach einem Stopp im wunderschönen Oboke, ging es über die Städte Takamatsu und Tokushima schließlich mit der Fähre nach Wakayama und weiter nach Yoshino.

Hier startete ich die fünftägige Wanderung “Omine Okugakemichi”, die von Yoshino über eine Bergkette bis nach Hongu führt. Dieser Pilgerweg ist ein absoluter Geheimtipp in Japan. So traf ich nur sehr wenige Menschen auf dem Trail und genoss die Zeit auf den grünen Gipfeln. Nach fünf spektakulären Tagen und unzähligen Höhenmetern erreichte ich das schöne Dorf Hongu mit seinem tollen Tempel. Hier kann man sich am Flussufer selbst eine heiße Quelle graben.

Weiter ging es zum berühmten Nachi-Tempel und seinem Wasserfall, bevor ich entlang der Küste nach Osaka fuhr. Hier traf ich mich mit meinem australischen Freund Liam, den ich bereits in Südkorea besuchte, da dieser wegen seines koreanischen VISA für drei Tage in der Stadt war. Im Hostel freundeten wir uns mit zwei Mexikanern und einem Dänen an. Zahlreiche Biere und Tequila-Shots später ging es auf die berühmte Ausgehmeile von Osaka, wo wir eine wilde Party feierten. Osaka erkundeten wir entspannt mit dem Fahrrad und waren vor allem von der Burg begeistert. Für Liam endet seine Zeit als Englischlehrer in Korea bald und er kehrt nach Australien zurück. Ich habe ihn jedoch wieder ins Reisefieber gebracht. So beschlossen wir uns am 18. Juni in Sapporo zu treffen und gemeinsam Hokkaido für drei Wochen zu bereisen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Unpenji-San (Shikoku)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unpenji-San (Shikoku)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi – Hongu

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nachi-Tempel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Osaka Castle - Liam und ich

Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka Castle – Liam und ich

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka – Party bis in die frühen Morgenstunden

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Japanische Alpen – ein Mekka für jeden Outdoor-Fan

Während Liam wieder zurück nach Korea flog, führte mich meine Reise weiter in die japanischen Alpen. So ging es zunächst nach Hakuba, das als Wanderparadies bekannt ist. Mit dem Leih-Snowboard auf an den Rucksack geschnallt ging es am ersten Tag bis zu den Hakuba-Yari-Onsen auf 2100 Metern. Der Weg dorthin war hauptsächlich den Berg steil über Schnee hinauf. Glücklicherweise war Wochenende und einige Japaner unterwegs, sonst wäre es sehr schwer gewesen den richtigen Weg zu finden, da alles zugeschneit war. Diese wilden Onsen waren meine mit Abstand besten heißen Quellen in Japan und boten einen unglaublichen Ausblick auf die Berge. Auch der traumhafte Sonnenaufgang konnte am nächsten Morgen von hier aus betrachtet werden. Anschließend ging es weiter durch den tiefen Schnee bis zum Yarigatake (2903m) und über den Shakushi Dake entlang der Bergspitzen bis zum Shirouma Dake (2931m). Shirouma bedeutet weißes Pferd und ist auf den zahlreichen Schnee an diesem Berg zurückzuführen. Bergab ging es mit dem Snowboard, das ich die ganze Zeit mit mir herumschleppte. Auch wenn der Weg hinunter wegen den Schneeverhältnissen nicht unbedingt einfach war, war es eine absolut coole und unverhoffte Sache hier im Sommer Snowboard zu fahren.

Mit einem Zwischenstopp im Zenkoji-Tempel von Nagano reiste ich weiter zum Assama Vulkan.  Da der Assama Vulkan sehr aktiv ist, war es lediglich möglich auf den Nachbarvulkan, den Kurofu-yama zu wandern. Von hier aus hat man jedoch eine tolle Aussicht auf den Assama-yama und die umliegenden Berge und Vulkane.
Es folgte eine Regen-Wanderung auf den Iodake, bevor es ein paar Tage später zum Kitadake, Japans zweithöchstem Berg ging. Bei wunderschönem Wetter erreichte ich bereits gegen Mittag den Gipfel, entspannte dort an der Hütte mit einem überragenden Ausblick auf die Berge und Mount Fuji. Auf 3000 Metern übernachtete ich zwei Nächte in einer kleinen Notfallhütte und hatte von hier aus nur einen kurzen Weg auf den Gipfel des Kitadakes (3193m).
Weiter ging es ging es zum Motosuku-See. Hier hatte ich einen tollen und vor allem wolkenfreien Blick auf Mount Fuji und konnte mich im glasklaren Wasser immer wieder abkühlen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - die schönsten Onsen Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – die schönsten Onsen Japans

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - Wanderung mit dem Snowboard

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – Wanderung mit dem Snowboard

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagano Tempel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagano Tempel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Assamayama

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Assamayama

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Regenwanderung zum Mount Io-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Regenwanderung zum Mount Io-dake

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Schutzhütte am Mount Kitadake - Zuhause für 2 Nächte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schutzhütte am Mount Kitadake – Zuhause für 2 Nächte

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake - Blick auf Mount Fuji

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake – Blick auf Mount Fuji

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Tokyo, Gunma und Tochigi – die unverwechselbare Hauptstadt mit atemberaubender Natur vor der Haustür

Einen Tag später kam ich schließlich nach insgesamt 87 verschiedenen Autos per Anhalter in der Hauptstadt Tokyo angekommen. Die 37 Millionen Einwohner zählende Metropolregion ist gigantisch und ganz anders als das Japan, das ich zuvor erlebt hatte. Hier trifft man unzählige Touristen und die Einheimischen interessieren sich nicht mehr für den bärtigen Deutschen.

In Tokyo besuchte ich das Sumo-Museum, Akihabara, (das verrückten Anime und Technologie-Viertel Japans), das japanische Fußballmuseum, den Tsukiji-Fischmarkt, das Vierteil Ginza, den Imperial Palace, Shibuja und zahlreiche weitere Orte. Abends saß ich immer mit zahlreichen Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten bis in die frühen Morgenstunden im Hostel zusammen. Am letzten Abend traf ich mich noch mit einem japanischen Freund meiner Schwester, den sie während ihrem Master in Singapur kennengelernt hat. Er führte mich in ein super cooles kleines Restaurant und wir tranken leckeren Sake zusammen und verspeisten rohes Hühner- und Pferdefleisch, eine japanische Delikatesse, die wohl nie zu meinem Lieblingsessen gehören wird. Im Endeffekt blieb ich vier Tage in Tokyo. Dort hatte ich super viel Spaß, muss jedoch auch gestehen, dass mich die Stadt und ihre zahlreichen Menschen etwas erdrückt und gestresst hat.

Aus Tokyo per Anhalter heraus zu fahren war eine echte Herausforderung. Während es am ersten Tag nicht gut lief, hatte ich mehr Glück und wurde von einem lustigen Kerl und seinen Freunde zu einem kleinen Tagesausflug zu den Fukiware Wasserfällen und nahegelegenen Onsen mitgenommen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fugiwara-Wasserfälle

Weiter ging es ins “Oze Marshland”, wo ich einige Stunden durch das schöne Sumpfgebiet wanderte. Anschließend übernachtete ich bei dem netten Künstler Yuki, der lecker für mich kochte. Am nächsten Tag machten wir uns, bepackt mit einigen Geschenken von ihm, auf zur “japanischen romantischen Straße” entlang an Seen, Wasserfällen, Schluchten, Flüssen und Bergen in das schöne Nikko, wo wir den wunderschönen „Tōshō-gū-Tempel“ besichtigten.

Mein nächster Stopp war der Vulkan Nasudake. Kurz vor dem Gipfel schlug das Wetter um. Ein starker Wind zog auf und die Wolken verdichteten sich. Zum Glück war dort eine Nothütte, in der ich Bänke zusammenschob und übernachtete. Zu meiner Überraschung öffnete sich gegen 3 Uhr nachts die Tür meiner Hütte und drei Japaner kamen hinein. Wir alle erschraken sehr als wir uns sahen und die Japaner mussten lachen, als sie mich als Deutschen auf den zusammengeschobenen Bänken sahen. Die drei fragten mich, ob ich nicht mit ihnen weiter wandern wolle. Obwohl sie mich gerade geweckt und das Wetter draußen nicht besser als am Abend zuvor aussah, aß ich schnell einen Schokoriegel, packte meine Sachen und wanderte mit ihnen los. Gemeinsam ging es auf einem Rundweg, vorbei an dampfenden Gesteinslöchern, zum Berg Asahi. Anschließend folgte noch die Besteigung des Nasudakes und wir hatten atemberaubende Ausblicke auf die Berglandschaft mit ihren verschiedenen Gipfeln und dampfenden Vulkanen. Glücklicherweise sprachen die Japaner ein wenig Englisch und wir hatten eine wirklich witzige Wanderung zusammen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Nasu-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Nasu-dake

Mein nächster Plan war es zur Ostküste zu gelangen und mir einen Eindruck über die 2011 vom verheerenden Tsunami verwüsteten Ostküste von Fukushima zu machen. Was mir dann passierte war unglaublich!

Fukushima – eine unglaubliche und berührende Geschichte

Irgendwann befand ich mich in einem Auto nach Iwaki, wo wir den Musiker Yoshihiro, einen Freund meines Fahrers trafen. Die beiden zeigten mir was der Tsunami hier alles zerstörte. Da Yoshihiro leider ebenfalls kein Englisch konnte, verständigten wir uns irgendwie mit Händen und Füßen und Google-Translator. Am ersten Abend besuchten wir zunächst die lokalen Onsen, bevor es in die japanisch kitschige „Ghost-bar“ ging, die mit staubbedeckten Pokemon und Hello-Kitty-Sachen dekoriert war. Einen Tag, einige „99 Luftballons“-Songs, Sake- und Biergläser später, fuhren wir gemeinsam nach Namie, seinem Geburtsort, der lediglich wenige Kilometer vom Atomreaktor „Fukushima Daiichi“ entfernt liegt. Vor dem Tsunami-Unglück, lebten hier etwa 21.000 Menschen. Heute ist dieser Ort aufgrund der Radioaktivität unbewohnbar. Trotzdem wird hier zurzeit ein neuer Hafen gebaut. Ich konnte jedoch aufgrund der Sprachbarriere nicht herausfinden, warum. Yoshihiro erzählte mir, dass er ein Haus direkt am Hafen besaß, was natürlich komplett zerstört wurde. Er befand sich jedoch zum Zeitpunkt des Unglückes in einer anderen Stadt, nicht in Küstennähe. Somit hatte er mehr Glück, als die 22 Angehörigen, die er bei dieser Katastrophe verlor.

Er zeigte mir auch den Standort seines Hauses, an dessen Stelle heute hohes Gras wächst und es keine Anzeichen davon gibt, dass hier jemals ein Mensch gewohnt hat. Vereinzelt erkennt man Ruinen zwischen dem hohen Gras. Wir fuhren auch zu seiner ehemaligen Schule, die in Trümmern und abgesperrt in der Graslandschaft stand. Die Uhr der Schule zeigt noch die genaue Uhrzeit an, bei der die 23 Meter hohe Flutwelle Namie erreichte. Zu meiner Verblüffung sprang er über die Absperrung und ich folgte ihm. Wir gingen in das marode, zerstörte und halb zusammengefallene Gebäude hinein. Überall lagen Schulmaterialien herum. Der Boden der Turnhalle war bereits herunter gesackt. Anschließend ging es die Treppe hinauf in den zweiten Stock und in sein ehemaliges Klassenzimmer. Wir hielten kurz inne und verließen den „Horrorschauplatz“. Dann fuhren wir zum Friedhof von Namie. Yoshihiro besuchte einige Grabstätten seiner verstorbenen Freunde und wir setzten uns auf die Stufen der Gedenktafel an die Opfer des Tsunamis und überblickten den Küstenabschnitt mit dem neuen Hafen.

Der letzte Stopp in Namie führte uns vorbei durch die ehemalige Innenstadt zu einem Haus, das ausnahmsweise nicht leer stand. Hier besuchten wir einen Freund von ihm, der als einer von ganz wenigen Menschen noch in Namie wohnt. Hier wohnt er jedoch nicht alleine, sondern mit unzähligen Tieren. So begrüßten uns vor allem zahlreiche Hunde und Katzen, die durch den Tsunami „obdachlos“ geworden sind und durch diesen Menschen mit einem ganz besonderen Tierherz wieder ein Zuhause gefunden haben.

Nach diesen unglaublichen Stunden in Namie ging es nach Fukushima City, in die Wohnung, wo er gemeinsam mit seiner Tante und seinem Onkel wohnt. Unterwegs passierten wir unzählige verlassene Häuser und Dörfer. An einem Punkt, kurz nach Namie, hielten wir an einem der zahlreichen solarbetriebenen Geräte, die die Radioaktivität anzeigen. Während es in Namie fast 1,0 waren, zeigte die Anzeige hier fast 5,0 an und Yoshihiro bat mich das Fenster zu schließen.

In Fukushima City zeigte er mir noch einige Tempel, Aussichtspunkte, besuchten erneut eine Karaoke-Bar, wurden in Restaurants eingeladen und übernachteten bei seinen Verwandten. Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege und meine Reise ging weiter. Wenn man diese zwei Tage nun rückblickend betrachtet, ist es unglaublich, was mir passiert ist und welchen Einblick mir Yoshihiro in das Leben nach dem Tsunami in einer verseuchten Region gegeben hat. Es ist inspirierend wie er mit den zahlreichen Schicksalsschlägen umgeht und mit welcher Gastfreundlichkeit er und die zahlreichen anderen Japaner mir hier begegneten.

Nord-Japan: Towada-See, Mount Otake und die Dreistelligkeit

Die Zeit in Japan verging teilweise wie im Flug und ich war nun bereits fast zwei Monate vor Ort. Das bedeutete auch, dass ich nicht mehr ganz so viel Zeit hatte, bis ich meinen australischen Freund Liam am Flughafen in Sapporo (Hokkaido) abholen muss. Aufgrund dessen, musste ich nun eine etwas weitere Strecke am Stück per Anhalter zurücklegen. Bevor es jedoch zum Fährhafen von Aomori ging, führte mich mein Weg zunächst zum Towada-See und die umliegenden Berge und Flüsse. Hier nahm mich ein älteres Ehepaar mit, das kein Englisch konnte. Ich versuchte ihnen jedoch trotzdem zu erklären, dass sie ein ganz besonderes Auto für mich sind, da sie mein hundertstes per Anhalter in Japan sind. Dies verstanden sie zwar nicht, waren jedoch trotzdem bereit ein Foto mit mir zu machen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Towada-ko – das 100. Auto per Anhalter durch Japan

Zuerst ging es entlang des Sees und anschließend entlang des Flusses Oriase, in den immer wieder Wasserfälle mündeten. Weiter ging es auf den Berg Otake. Mit meinem neuen japanischen Freund Kenichi, den ich in einer Hütte kennenlernte ging es auf den Akakuradake, den Otake und über Sumpfgebiete und schönem Wald zu den Sukayu Onsen. Erschöpft gönnten wir uns eine Entspannung in diesem wunderschönen Holzbadehaus. Zum Abschied schenkte mir Kenichi noch seine Bärenklingel und meinte, dass ich die in meinen kommenden drei Wochen auf Hokkaido vermutlich besser gebrauchen kann.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Akakuradake - nebelverhangener Sonnenaufgang

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Akakuradake – nebelverhangener Sonnenaufgang

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Wildes Hokkaido – mit dem Australier Liam durch das Sibirien Japans

Nach einem kurzen Stopp am Toyako-See, holte ich Liam am Flughafen Chitose ab. Als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg aus der Stadt machten, hielt ein nettes Paar, welches uns anbot, uns hinzufahren wohin wir wollen. So ging es zunächst zum „Shirogane Blue Pond“ bei Biei, in dem zahlreiche Baumstümpfe aus dem Wasser ragen. Die beiden wollten uns daraufhin unbedingt noch das Blumenfeld von Kamifurano zeigen und uns zum  Mittagessen einladen. Weiter ging es am selben Tag noch nach Obihiro, wo wir das WM-Spiel Japan gegen Kolumbien sahen.In einer angesagten Kneipe feierten wir eine wilde Party zum furiosen und unerwarteten 2:1 Sieg der Japaner. Liam war begeistert wie gut und einfach an diesem Tag alles funktioniert hat und was wir alles bereits am ersten Tag gemeinsam erlebt hatten – Welcome to Japan.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Welcome to Japan, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Welcome to Japan, Liam

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Blumenfeld von Kamifurano

Reisetagebuch Elena und Mateo – Blumenfeld von Kamifurano

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo -japanische Straßenabsperrung

Reisetagebuch Elena und Mateo – japanische Straßenabsperrung

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Obihiro - der japanische Fußballtraum

Reisetagebuch Elena und Mateo – Obihiro – der japanische Fußballtraum

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Zunächst fuhren wir gemeinsam zum kleinen Onneto-See, der mit den Bergen Meakan und Akan-Fuji im Hintergrund unglaublich schön ist. Nach einer entspannten Zeit am Ufer des Akan-Sees, starteten wir unsere Tageswanderung auf den Berg Oakan und am darauffolgenden Tag auf den Vulkan Meakan. Die Wanderung war atemberaubend und ich zähle sie definitiv zu den schönsten meiner Wandertouren in Japan. Zuerst ging es eine Skipiste hoch, anschließend durch Wälder, Wiesen und schließlich durch Vulkanfelder. Immer wieder offenbarten sich uns überwältigende Ausblicke auf die zahlreichen Berge, Seen und den spektakulären Vulkankrater. Endpunkt der Wanderung waren die tollen Nonaka Onsen, welche sich am Onneto-See befinden.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan – Liam

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Berg Oakan-Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Berg Oakan-Gipfel

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Blick über die Vulkane auf den Akan-See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Blick über die Vulkane auf den Akan-See

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Meakan

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Krater

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Krater

[/tie_slide]

[tie_slide]

 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Gipfel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Nonaka-Onsen - verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nonaka-Onsen – verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Mashu-Vulkansee

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mashu-Vulkansee

Nach einer Nacht auf einem Grasstück am Parkplatz nahm uns am nächsten Tag ein netter Japaner mit zum wunderschönen Vulkankratersee „Mashu“.Anschließend ging es weiter zum Kusharo-See wo natürliche Onsen am See auf uns warteten und wir hierneben zelteten.

Mashu-ko – eine faszinierende Caldera. Der nächste Zielort war die Shiretoko Halbinsel im Norden Hokkaidos mit ihrem gleichnamigen Nationalpark. Diese ist besonders bekannt für ihre wilde Schönheit, wie auch die größte Bärenpopulation Japans. Nachdem unsere geplante Wanderung wortwörtlich ins Wasser fiel, ging es zu dem Oshinkoshin Wasserfall und über die Stege der „5 Lakes“, wo Braunbär Beobachtungen besonders gut möglich sein sollen. Tatsächlich war hier ein Fotograf, der durch den Zoom seiner Kamera einen Braunbären beobachtete. Weiter ging es zu den zahlreichen Kamuiwakka Wasserfällen entlang eines Flusses. Bei etwa zehn Grad Außentemperatur waren wir über die vulkanische Kraft Japans sehr glücklich und genossen unsere Wanderung nun durch den warmen Fluss.

Über die Stationen Utoro und Abashiri ging es bei schlechtem Wetter entlang des Ochotskischen Meeres zum „Hinode Cape“. Hier gab es einen gläsernen Aussichtsturm, der nachts nicht geschlossen wird und den wir in einen überragenden Schlafplatz umfunktionierten. Einige Tage später kamen wir über das „Soya Cape“, dem nördlichsten Punkt Japans, nach Wakkanai. Hier verschwand der kränkelnde Liam schnell im Zelt, da er neben seiner Magen-Darm-Erkrankung auch extreme Schmerzen an seinen Weisheitszähnen hatte. Ich machte mich abends noch in die Stadt auf und fand ein kleines Restaurant, das das Fußballspiel Deutschland gegen Südkorea zeigte. Das deprimierende Endergebnis ist bekannt und die Japaner hatten sichtlich Mitleid mit mir. So wurden mir alle offenen Rechnungen bezahlt und ich zu zahlreichen Bieren und Sake eingeladen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - per Analter zum Kusharo-See - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Analter zum Kusharo-See – Liam

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark - Oshinkoshin Wasserfall

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark – Oshinkoshin Wasserfall

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Utoro

Reisetagebuch Elena und Mateo – Utoro

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Hindo - Übernachtung im "luxuriösen" (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Hindo – Übernachtung im „luxuriösen“ (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Soya - nördlichster Punkt Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Soya – nördlichster Punkt Japans

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Sichtlich mitgenommen vom Vorabend fuhren wir am nächsten Tag ausgerechnet mit zwei lachenden Koreanern nach Asahikawa, wo mit Japan gegen Polen das nächste Fußballspiel auf uns wartete.  Dieses Mal übernachteten wir nicht im Zelt, sondern im Manga-Kissa. Dieses verrückte japanische Unikat ist eine Mischung aus einem Internet-Cafe und einer Manga-Bibliothek in der man auch übernachten kann. Softgetränke gibt es hier umsonst und auch die Nutzung des Karaoke-Raumes ist möglich.

Liams gesundheitliche Lage verschlechterte sich leider zunehmend und wir beschlossen einen Arzt aufzusuchen. Während Liam sich mit Antibiotikum ausgestattet in Asahikawa ein wenig ausruhte, beschloss ich zum Daisetsu-zan Nationalpark zu trampen. In zwei Tagen ging es über den schneebedeckten Asahi-dake, Hokkaidos höchsten Berg (2.291m) und zahlreichen weiteren Gipfel bis zu den Kogen Onsen. Das Wetter war jedoch sehr schlecht und mir blieben die meisten Ausblicke verwehrt. Am Ende öffnete sich der Himmel zumindest kurz und man konnte die Schönheit der Natur erkennen.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Daisetsu-zan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Daisetsu-zan-Nationalpark

Danach traf ich mich in Sounkyo bei weiterhin strömendem Regen mit Liam im Hostel, dem sich der Franzose Maxime angeschlossen hatte. Mit Regenschirmen, Poncho und Regenjacken bewaffnet wagten wir uns trotzdem hinaus und wanderten entlang des Flusses zu nahegelegenen Wasserfällen. In der Luft lag eine mystische Atmosphäre und über den Wolken ragten vereinzelte Bergspitzen heraus. Wir fühlten uns ein wenig in eine Avatar-Welt versetzt.

Während es in ganz Japan extrem stark regnete, kam es in den Gebieten Kinki, Chubu, Chugok, Kyushu, Ryukyu und Shikoku zur gleichen Zeit zu fatalen Überschwemmungen mit über 200 Todesopfern. Auch auf Hokkaido regnete es viel, auch wenn es nicht das Ausmaß der südlicher gelegenen Regionen hatte. Vom Wetter eingeschränkt, entschieden wir uns zuerst zur berühmten „Otokoyama Sake Brauerei“ in Asahikawa und anschließend nach Sapporo, Hokkaidos Hauptstadt, zu trampen, was erstaunlicherweise auch zu dritt kein Problem war.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Asahikawa - Otokoyama Sake Brauerei - (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Asahikawa – Otokoyama Sake Brauerei – (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Da Natur-Sehenswürdigkeiten wetterbedingt nun schwer waren führte uns unser Weg nach Otaru, unweit von Sapporo. In den folgenden drei Tagen schlenderten wir durch die Innenstadt, besuchten den Fischmarkt, eine weitere Sake Brauerei, entspannten am Kanal und tauchten ein wenig in das japanische Nachtleben ein.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sapporo Brauerei

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sapporo Brauerei

[/ tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Kanal

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Kanal

[/ tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Fischmarkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Fischmarkt

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru - das letztes Mal ausgehen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru – das letztes Mal ausgehen

[/ tie_slide]

[/ tie_slideshow]

Hier traf Liam zufällig den Schweden Marcus, den er vor zwei Jahren in Indien kennengelernt hat und mit dem es für die letzte Nacht vor seinem Abflug zum Shikotsu-See und den überragenden Onsen ging.

Zum Abschluss fuhr uns unser letzter Per Anhalter-Fahrer in Japan mit sechs Leuten in den Kleinwagen gequetscht zum Flughafen. So hieß es Goodbye Marcus, Liam und Japan und ab in den Flieger in Richtung Almaty, Kasachstan.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bye bye Japan - Auf nach Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bye bye Japan – Auf nach Kasachstan

Resümierend lässt sich sagen, dass Japan einfach nur einzigartig ist. Ich habe mich in diesem Land unglaublich wohl gefühlt und die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen hat mich überwältigt. So ermöglichten sie mir zum Beispiel sehr persönliche Einblicke in die Fukushima-Katastrophe. Das Land besticht durch historische Städte, Mega-Metropolen und alte Tempel. Vor allem hat mich hier jedoch die Natur begeistert. Japan ist ein absolutes Wanderparadies und man hat im ganzen Land die Möglichkeit spektakuläre Gipfel und Vulkane zu besteigen.

Menschen die mir meine Reise versüßt haben – Slideshow

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Durch Seouls Nachtleben mit Alex aus Taiwan (Südkorea)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mittagspause mit den drei verrückten Koreanern auf der Insel Nam-myeon (Südkorea)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mit Liam und Yujin in Tongyeong (Südkorea)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mit Dia, die ich auf dem Flug von Moskau nach Seoul kennengelernt habe, ging es zu ihren Top-Spots in Busan (Südkorea)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Sonoda habe ich im Kirishima-Nationalpark kennengelernt. Anschließend übernachtete ich bei ihm Zuhause und wir hatten einen lustigen Abend

[/tie_slide]

[tie_slide]

Irgendwo in Kyushu (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Per Anhalter von Hiroshima nach Saijo zur Sake-Brauerei (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mit einem netten Japaner nach Hakuba (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mit den drei verrückten Japanern auf unserem Tagesausflug zu den Fukiware-Wasserfällen

[/tie_slide]

[tie_slide]

Übernachtung bei dem Künstler 吉田恒雄 im Osh-Marshland (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Nächtliche Wanderung auf dem Nasu-dake (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

„Wir haben heute unseren freien Tag. Wir fahren euch hin wo ihr wollt“ (Biei, Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Übernachtung mit Liam bei einem Paar in Ashoro (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Sounkyo – Liam, Maxime (Frankreich) und ich (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Zu Dritt mit Liam und Marcus (Schweden) in einer verrückten Fahrt zum Shikotsu-See (Japan)

[/tie_slide]

[tie_slide]

Mit dem letzten Auto per Anhalter zum Flughafen in Chitose (Japan)

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

 

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

 

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Weiter geht es mit unserem Reisetagebuch. Insgesamt sieben Monate sind Elena und ich auf Tour. Los ging es am 23. März von Köln nach Lissabon und Oviedo. Nun startet unsere wirklich Reise – mit Seoul und Südkorea. Weiter geht es dann nach Japan und jeder Menge weiteren Ländern. Den Startschuss, eine Auflistung alle unserer bereisten Länder und welche Testprodukte wir dabei hatten, findet Ihr hier…
Viel Spaß beim Lesen.

Tagebucheintrag No. 3 – 26. März – Auf nach Seoul/Südkorea

Am 26. März ging nun ab Madrid mein eigentlicher Flieger ins Abenteuer. Mit kurzem Zwischenstopp in Moskau erreichte ich einen Tag später die Mega-Metropole Seoul in Südkorea. Bei einer Metropolregion von über 25 Millionen Einwohnern war es wirklich nicht leicht sich hier zurecht zu finden. Nachdem ich dann auch direkt an der falschen Haltestelle ausstieg, die falsche Kreuzung abbog uvm. erreichte deutlich später als erwartet die sehr zentral gelegene Wohnung meiner Couchsurferin.
In den darauffolgenden drei Tagen in Seoul besichtigte ich zahlreiche buddhistische Tempel und Wolkenkratzer.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoul

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoul

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Das Nachtleben in Seoul findet vor allem in der Hongik statt. Hier sind zahlreiche Nachtclubs, Restaurants, Kneipen und vieles mehr zu finden.

Vor allem aber Straßenmusiker, die hier spielen, ohne anschließend Geld von den Zuschauern zu erwarten. Sie machen es ausschließlich für Ruhm und Ansehen bei den zuhörenden Teenies. Der Andrang ist so groß, dass eigens dafür “Spielbuchten” errichtet wurden und es feste Spielzeiten für jeden jungen Künstler gibt, da so viele spielen wollen. Anschließend genießen sie für den kurzen Moment ein “Star” zu sein und machen mit den zahlreichen Zuschauern unzählige “Selfies”.

Nach dem Großstadttrubel brauchte ich erst einmal etwas Ruhe und fuhr mit dem Bus nach Sokcho zum Seoraksan Nationalpark.

Die eigentlich angedachte Mehrtageswanderung musste ich schnell verwerfen, da fast alle Wanderwege (in ganz Südkorea) auf Grund von Waldbrandgefahr geschlossen waren. So blieb noch der Aufstieg auf den Ulsanbawi Rock und zum Aussichtspunkt auf den Towangseong Wasserfall.
Die Wanderwege sind hervorragend ausgebaut und lockten unzählige Koreaner die weit über Tausend Stufen hinauf. Mit meinem großen Backpack war ich eine absolute Attraktion. Die Leute waren verwundert, lachten und waren ungläubig als ich am Gipfel ankam. Die Aussicht war wunderschön und ich wäre am liebsten noch weiter gegangen, als ich durfte.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoraksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Seoraksan Nationalpark

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Am nächsten Tag wollte ich mein Glück mit dem per Anhalter fahren probieren. Sehr skeptisch wanderte ich an den Ortsausgang von Sokcho und hielt meinen Daumen sowie ein Schild, auf dem “Odaesan Nationalpark” (auf koreanisch) geschrieben stand, heraus.
Bereits wenige Sekunden später hielt ein älteres Ehepaar an. So erreichte ich schnell den Wolheongsa Tempel. Dort zeigten sie mir den Tempel und führten mich anschließend in die tempeleigene Kantine, wo wir zusammen und kostenfrei aßen. Sie empfahlen mir noch die neun Kilometer bis zum Sangwonsa Tempel zu wandern, da man wohl dort übernachten kann. Meine ersten Erfahrungen per Anhalter waren überragend und stimmen mich positiv auf das weitere Abenteuer per Anhalter durch Ostasien.
Anschließend begann das wohl beste Missverständnis überhaupt. Trotz einbrechender Dunkelheit machte ich mich von der Vorstellung in einem über 1000 Jahre alten Buddha-Tempel zu schlafen, mit Stirnlampe bewaffnet auf den Weg. Gegen 20:30 erreichte ich bei völliger Dunkelheit schweißgetränkt den Tempel. Alles war verschlossen. Nur durch eine Glastür war ein meditierender Mönch zu sehen.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Zu Gast bei den Mönchen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Zu Gast bei den Mönchen

Ich klopfte an der Tür. Der Mönch brachte mir zuerst einen Kaffee und entgegnete mir anschließend (auf spanisch), dass es sich um ein Missverständnis handeln muss, da es nicht möglich ist als Tourist in dem Tempel zu übernachten. Das Problem war nun jedoch, dass es bereits dunkel war und er auch nicht wollte, dass ich im Zelt übernachte.
Nachdem ein weiterer Mönch hinzugeholt und zahlreiche Telefonate geführt wurden, brachte man mich in ein kleines Fernsehzimmer, in dem ich übernachten durfte und am nächsten Morgen gemeinsam mit ihnen frühstückte. Gestärkt ging es anschließend hinauf zum Seodaesa Tempel. Eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Reisetagebuch Elena und Mateo - In der verlassenen Olympiastadt von Korea

Reisetagebuch Elena und Mateo – In der verlassenen Olympiastadt von Korea

7 Monate auf Tour – In der verlassenen Olympiastadt von Korea

Gemeinsam mit dem „Hausmeister“ fuhr ich zum Gelände, auf dem vor kurzem  die Olympischen Winterspiele in Pyeungchang stattgefundenen haben. Der “Hausmeister” und Brad Pitt, wie er mich immer liebevoll nannte, erkundeten also gemeinsam das olympische Gelände und konnten ihren Augen nicht trauen.

Einzig für diese Spiele wurde eine ganze Stadt in einer abgelegenen Region erbaut. Unzählige Hochhäuser, Statuen, Sporthallen, Skilifte, Sprungchancen, Bobbahnen und Riesen-Schwimmbäder ohne Wasser säumten das Stadtbild. Alles stand leer und es hingen Schilder “zu verkaufen”, die wohl niemals abgehängt werden. Wir waren sprachlos wie viel Milliarden Euro hier investiert wurden und wie nutzlos alles jetzt verkommen wird.

Meine Reise führte mich weiter zum Jirisan Nationalpark in den Süden des Landes. Dieser wurde 1967 als erster Nationalpark Südkoreas eingerichtet. Der Nationalpark liegt im Grenzgebiet der drei Provinzen Jeollanam-do, Jeollabuk-do und Gyeongsangnam-do und im Einzugsgebiet des Flusses Seomjingang. Er beherbergt den Berg Cheonwanbog (1915m), dem höchsten Berg auf dem südkoreanischen Festland, den ich nun besteigen werde.

Es regnete grauenhaft und so ging es also in Regenkleidung steil den Cheonwanbong (1915m) hoch. Der Regen hörte leider nicht auf und eine gute Aussicht war bedingt durch das Wetter auch nicht vorhanden. Also ging es auf der anderen Seite nach Jungsanri herunter. Mit dem Zwischenstopp Hadong (bekannt für die Kirschblüte) ging es nach Yeosu.

[tie_slideshow]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

[tie_slide] [/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

[/tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark bei Regen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark bei Regen

[tie_slide] [/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Von hier aus ging es bei strahlendem Sonnenschein auf die Insel “Nam-myeon”, auf der ich die Bireong-gil Küstenwanderung in Angriff nahm. Die Wanderung führte schöne 25 Kilometer an der Küste entlang und hatte tolle Ausblicke auf die zahlreichen Inseln und Klippen im Dadahoe Sea Nationalpark. Die Nacht verbrachte ich am wunderschönen, jedoch sehr vermüllten Ando Beach.

Wieder in Yeosu angekommen kontaktierte ich Mia, mit der ich zwei Tage zuvor per Anhalter gefahren bin, und übernachtete bei ihr und ihrem Mann im “Penthouse” im 20. Stock mit tollem Ausblick auf die Stadt und dem Meer. Mia bekochte mich mit feinster koreanischer Küche und ausschließlich Zutaten aus ihrem eigenen Garten. Am nächsten Morgen half ich ihr noch ein wenig im Garten und reiste wieder weiter.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Seoksan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark - Nam-Myeon Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark – Nam-Myeon Insel

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Von Yeosu aus trampte ich erneut zum Jirisan Nationalpark zurück. Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder auf den Cheonwangbong Peak hinauf. Dieses Mal bot sich mir ein ganz anderes Panorama als wenige Tage zuvor. Anstatt Regen und Nebel konnte ich bei bestem Wetter einen atemberaubenden 360 Grad Blick über die gesamte Bergkette genießen.

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Jirisan Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Jirisan Nationalpark

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Nun sollte es eigentlich langsam in Richtung Busan und dann nach Japan gehen. Bei Facebook sah ich jedoch, dass Liam ein Foto aus Südkorea postete. Vor etwa zwei Jahren sind Freunde und ich zum Fußball-Relegationsspiel der Würzburger Kickers in Duisburg gefahren. Auf einer Raststätte bei Köln nahmen wir den Australier Liam mit, der per Anhalter durch Deutschland reiste und nahmen ihn mit zum Fußballspiel.

Nachdem ich ihn nun zwei Jahre später anschrieb, offenbarte sich, dass er zur Zeit in Cheongju Englischlehrer ist. Obwohl es überhaupt nicht auf meinem Weg lag, machte ich mich erneut auf gen Norden.

In Cheongju angekommen schlief ich insgesamt drei Nächte bei Liam und unternahm tagsüber unter anderem Ausflüge zur Sangdangsanseong Fortress, zum Daecheogho See und nach Chaneon zur Independence Hall. Abends ging es dann meistens mit seinen Kollegen etwas Essen und Trinken. Am Wochenende fuhren wir gemeinsam mit seiner Freundin nach Tongyeong, erkundeten die tolle Natur des maritimen Nationalparks und tranken Unmengen an Soju und Makgeolli.
[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark mit Yujin und Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark mit Yujin und Liam

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Sangdangsanseong Fortress zur Kirschblütenzeit

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sangdangsanseong Fortress zur Kirschblütenzeit

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Daecheogho See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Daecheogho See

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Cheongju

Reisetagebuch Elena und Mateo – Cheongju

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Cheonan - Independence Hall

Reisetagebuch Elena und Mateo – Cheonan – Independence Hall

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Hallyeohaesang Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hallyeohaesang Nationalpark

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Per Anhalter ging es von dort aus die letzte Strecke nach Busan. Dort wurde ich von meinem “Fahrer” erst einmal in die Mensa der Universität zum Mittagessen eingeladen und stapfte anschließend über die Weiten von Koreas größtem Fischmarkt. Am nächsten Tag ging es mit Dia, neben der ich auf dem Flug von Moskau nach Seoul saß, zu ihren Top acht Spots in Busan (unter anderem zum Songjeong und Haeundae Strand sowie zum Haedong Yonggung Tempel). Abends besuchte ich das Baseballspiel der Lotte Giants Busan gegen die Daegu Samsung Lions. Koreas Sport Nummer eins konnte mich in der über vier Stunden dauernden Partie jedoch eher weniger überzeugen. Busan ist eine absolut coole Stadt, die mir, so glaube ich, sogar ein wenig besser als Seoul gefallen hat. Nach einer zweiten Nacht Wild-Zelten in den zahlreichen Bergen von Koreas zweitgrößter Metropole ging es mit der Fähre weiter nach Fukuoka (Japan).

[tie_slideshow]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Fischmarkt Busan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fischmarkt Busan

[/tie_slide]

[tie_slide]

Reisetagebuch Elena und Mateo - Baseball - Lotte Giants Busan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Baseball – Lotte Giants Busan

[/tie_slide]

[/tie_slideshow]

Zurückblickend lässt sich sagen, dass ich absolut blauäugig nach Korea geflogen bin und absolut keine Ahnung von dem Land, meiner dortigen Aufenthaltsdauer und meiner Reiseroute hatte. Aber genau so war es perfekt. Die Route hat sich irgendwie ergeben und offenbarte mir überragendes Essen, unheimlich herzliche Koreaner, tolle Natur und Städte. Insgesamt hatte ich eine super Zeit und kann Korea als Reiseland für jede Form von Touristen absolut empfehlen. In tollen drei Wochen bin ich mit insgesamt 25 verschiedenen Autos per Anhalter gefahren und es hat hervorragend funktioniert.

 

Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

Ein Gipfelerlebnis mit Rollstuhl ist vielerorts nicht oder nur sehr schwer möglich. Schotter, schlecht befestigte oder zu schmale Wege bieten Rollstuhlfahrern keine Möglichkeit den Gipfel zu erreichen. Nicht so am Kleinen Lagazuoi in den Dolomiten, denn Dank befestigter Wege und Rampen ist der Berg im Herzen der UNESCO-Dolomiten barrierefrei zugänglich.

Cortina d’Ampezzo – Barrierefreies Wandern

Auf über 2.700 Höhenmetern den atemberaubenden Ausblick auf die UNESCO-Dolomiten genießen – und das trotz Handicap: Möglich ist dieses Erlebnis rund um den Kleinen Lagazuoi, der unweit entfernt von dem italienischen Spitzenferienort Cortina d’Ampezzo liegt. Sowohl der Gipfel des Berges als auch die dortige Hütte Rifugio Lagazuoi, die Galerie Lagazuoi Expo Dolomiti sowie das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges sind dank befestigter Wege, Rampen und Fahrstühle barrierefrei zugänglich. Sie können deshalb auch von Urlaubern mit eingeschränkter Mobilität besucht werden.

Zum Gipfel mit Rollstuhl auf dem Kleinen Lagazuoi © CORTINA Marketing

Zum Gipfel mit Rollstuhl auf dem Kleinen Lagazuoi © CORTINA Marketing

Auf den Berg mit der Lagazuoi-Seilbahn

Zugang zum Herzen der UNESCO-Dolomiten bietet die Lagazuoi-Seilbahn, die von einem Parkplatz am Falzarego-Pass aus in das Gebirge führt. Sowohl die Tal- als auch die Bergstation des zweigipfligen Lagazuoi sind barrierefrei gestaltet und verfügen zum Beispiel über behindertengerechte Toiletten. Von der Bergstation aus sind mit Hilfe eines Fahrstuhls und Rampen außerdem alle Bereiche des neuen Ausstellungs- und Konferenzgebäudes Lagazuoi Expo Dolomiti erreichbar.
Ob mit oder ohne Behinderung: So kann nun Jedermann die außergewöhnlichen Ausstellungen in luftiger Höhe besichtigen.

Rifugio Lagazuoi – Panoramablick garantiert

Entspannung bietet das unweit entfernte Rifugio Lagazuoi. Dabei handelt es sich um die größte und höchstgelegene Hütte Cortina d’Ampezzos, die bekannt für ihre ansehnliche Panoramaterrasse ist. Die Berghütte kann über einen rollstuhltauglichen Weg erreicht werden und bietet alle erforderlichen Dienstleistungen für Menschen mit Handicap an, darunter etwa einen Treppenlift.

Gipfelerlebnis trotz Handicap

Neben der Hütte und dem neuen Ausstellungsgebäude sind auch der Gipfel des Kleinen Lagazuoi und das Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges barrierefrei gestaltet. Ein alter Militärweg, der auf den Großen Krieg zurückgeht, wurde ehrenamtlich von Mitgliedern der Associazione Nazionale Alpini (A.N.A), Sektion Treviso, in Stand gesetzt und stellt nun selbst für Rollstuhlfahrer eine sichere und bequeme Möglichkeit dar, das Gipfelkreuz in einer Höhe von 2.778 m zu erreichen. Und wer sich für die erbitterten Kämpfe während des Großen Krieges in den UNESCO-Dolomiten interessiert, kann einen Teil der Schauplätze rund um den Lagazuoi ebenfalls barrierefrei im europaweit größten Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges besichtigen.

Breite, befestigte Wege, ideal für Rollstuhlfahrer © CORTINA Marketing

Breite, befestigte Wege, ideal für Rollstuhlfahrer © CORTINA Marketing

Über Cortina d’Ampezzo

Als einzige Feriendestination in Italien zählt Cortina d’Ampezzo zur Gruppe „Best of the Alps“, einem Zusammenschluss von zwölf internationalen Spitzenferienorten. Cortina liegt in der italienischen
Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte Cortina durch die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 1956 und bereits in den 30er Jahren durch die ersten Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Sylvester Stallone war 1993 als Cliffhanger in Cortina unterwegs.

Anreise
Mit dem Flugzeug:
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Venedig (Marco Polo, 160 km), Treviso (Canova, 130 km). Zum Flughafen Marco Polo und zum Bahnhof Venezia-Mestre besteht mehrmals täglich ein Bustransfer.

Mit dem Zug:
Vom Bahnhof Venedig-Mestre erreicht man mit bequemen Bustransfers Cortina d’Ampezzo in weniger als zwei Stunden.

Mit dem Auto:
Cortina wird in Nord-Süd-Richtung von der so genannten „Alemagna“, der Staatsstraße Nr. 51, in Ost-West-Richtung von der Dolomiten-Staatsstraße „48bis“ durchquert. Die Autobahnausfahrten für Cortina sind Belluno im Süden der A27 (72 km) und Brixen im Norden der Brennerautobahn A22 (87 km).

Quelle: CORTINA Marketing Se.Am

Eine Alpenüberquerung bedeutet: Offline sein. Sich selbst spüren. Eins werden mit der Natur. Den eigenen Rhythmus finden.

Davon träumen viele in unserem hektischen Alltag. Dieser Traum kann nun mit der britischen Traditionsmarke Berghaus und der Alpinschule Garmisch wahr werden. Die Bergwelt bietet beim Wandern wahre Erholung und die Möglichkeit an seine Grenzen zu stoßen.

Alpenüberquerung

Die Alpinschule Garmisch bringt Menschen, die genau danach suchen, in sechs traumhaften Etappen einmal zu Fuß über die Alpen – von Garmisch bis Meran. Unterstützt werden die Berg- und Wanderführer dabei von der britischen Traditionsmarke Berghaus.
Initiiert von der Alpinschule Garmisch können sich maximal zehn Teilnehmer unter der Leitung erfahrener Bergführer einen Traum verwirklichen, den immer mehr Menschen wahrmachen möchten – einmal zu Fuß die Alpen überqueren. Vom 
höchsten Berg Deutschlands geht es abseits der überlaufenen Wanderwege bis auf die Alpensüdseite nach Meran. Ganz nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ verabschiedet man sich vom ständigen Erreichbar sein und taucht in die traumhafte Alpenkulisse des Mieminger Gebirges, des Sellrains bis über die Stubaier und Ötztaler Alpen ein.

Alpenüberquerung Garmisch © Angelika Warmuth

Alpenüberquerung Garmisch © Angelika Warmuth

Was solltest du mitbringen?

Die nötige Fitness und adäquates Equipment sind das A und O für eine Alpenüberquerung. Eine empfohlene Ausrüstungsliste inklusive festem Schuhwerk, einem Rucksack mit 25-35 Liter Packvolumen und Funktionsbekleidung sind Basisausstattung. Die Bergführer der Alpinschule Garmisch vertrauen daher in einer langjährigen Partnerschaft auf den Bergsport-Spezialisten Berghaus und beraten gern bei der Wahl der richtigen Ausrüstung.
Über die Berghaus Hillmaster Jacke haben wir bereits berichtet.

Wann und wo?

Durchgeführt wird die Alpenüberquerung mehrmals im Jahr und kann direkt bei der Alpinschule Garmisch gebucht werden.
Get out there!

Alpenüberquerung © Alpinschule Garmisch

Alpenüberquerung © Alpinschule Garmisch

Quelle: xpert marketing & events

Einige Mythen und Märchen ranken sich um Outdoor Schuhe und deren Pflege. Wie gut, dass der Fachmann Arthur Kudelka, Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA sieben Irrtümer aus der Welt räumen kann. Denn gerade nach einer erfolgreichen Wanderung sollte den Schuhen etwas Zuwendung und Pflege zukommen, damit sie bereit sind für die nächste Tour.

Wenn Matsch und Staub ihren Weg in die kleinsten Falten des Schuhs gefunden haben, fallen schnell Sprüche wie „Alles halb so wild – das läuft sich wieder ab!“ oder „Abbürsten und einsprühen reicht, ist schließlich ein GORE-TEX®-Schuh!“.

Was wirklich wichtig ist und was weit verbreitete Irrtümer sind, erklärt uns Arthur Kudelka, Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA und absoluter Experte, wenn es um deren Pflege und Reparatur geht.

Arthur Kudelka - Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA

Arthur Kudelka – Leiter der Service-Abteilung beim Wanderschuh-Hersteller LOWA © Johannes Gauder

Irrtum Nr. 1: „GORE-TEX®-Schuhe müssen nicht gepflegt werden.“

Das wasserdichte und atmungsaktive GORE-TEX®-Futter befindet sich im Inneren des Schuhs. Es hat mit der äußeren Pflege des Leders oder der synthetischen Materialien direkt also nichts zu tun. Das bedeutet: Auch ein GORE-TEX®-Schuh muss entsprechend seiner Obermaterialien regelmäßig gereinigt, gepflegt und imprägniert werden. Wie das genau geht, hat LOWA in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt. Diese findet sich hier.

Irrtum Nr. 2: „Lederschuhe muss man regelmäßig fetten.“

Lederfette und Öle sind eindeutig nicht die optimale Wahl zur Pflege eines Lederschuhs. Es ist wichtig, dass Schuhe aus Leder generell regelmäßig gepflegt werden, um sie lange geschmeidig und einsatzbereit zu halten. Bei der Wahl der Pflegemittel gibt es aber durchaus Unterschiede. Die oftmals verwendeten Lederfette und Öle sind in der Regel ungeeignet, da sie das Leder mit der Zeit aufweichen und dieses unter Umständen auch komplett abdichten, sodass der Schuh nicht mehr atmen kann. Auch eine Ablösung der Verklebungen am Schuh ist möglich. Besser verwendet man hier spezielles Lederwachs und Imprägnierspray. Spezielle Lederpflegeprodukte für Outdoor-Schuhe, wie z.B. die LOWA Active Creme oder das LOWA Water Stop PRO gibts im Fachhandel.

Irrtum Nr. 3: „Ein Schuh hält bei der richtigen Pflege ewig.“

LOWA-Schuhe sind auf Langlebigkeit ausgelegt und es lässt sich vieles reparieren und austauschen. Dennoch haben einige Materialien eine beschränkte Haltbarkeitsdauer, wie z.B. der Dämpfungskeil der Sohle. Dieses Kunststoff-Material altert mit der Zeit und wird irgendwann porös. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen Verschleißprozess. Daher bietet LOWA für seine Schuhe der Kategorien Trekking, Backpacking und Alpine eine komplette Neubesohlung an, bei der sowohl der Dämpfungskeil als auch die dem Verschleiß ausgesetzte Laufsohle komplett ersetzt werden. Doch selbst diese Rundum-Erneuerung setzt eine Erkenntnis nicht außer Kraft: Nichts ist für die Ewigkeit.

Irrtum Nr. 4: „Wanderschuhe sind immer wasserdicht“

Der Irrglaube, dass jeder Outdoor-Schuh automatisch wasserdicht sei, ist leider weit verbreitet. Doch die verschiedenen Modelle sind von ihren Bauweisen und Materialien höchst unterschiedlich. Ein Schuh mit Lederfutter spielt z.B. seine Stärken bei warmen und trockenen Bedingungen voll aus. Das Lederfutter kann viel Feuchtigkeit (Schweiß) aufnehmen, kühlt leicht und passt sich perfekt dem Fuß an. Diese Schuhe trotzen eine gewisse Zeit feuchten Bedingungen. Allerdings ist dieses Futter nicht wasserdicht und benötigt auch eine bestimmte Zeit zum Trocknen. Schuhe mit einem GORE-TEX®-Futter sind hingegen wasserdicht und somit auch für den Einsatz bei nassen Verhältnissen – insbesondere auch über einen längeren Zeitraum – bestens geeignet. Welcher Schuh für wen der richtige ist, hängt vom Einsatzbereich und den persönlichen Vorlieben ab.

Irrtum Nr. 5: „Mit einem guten Bergschuh kann man fast alles machen.“

Egal ob Wanderung oder Stadtspaziergang: Ein guter und stabiler Outdoor-Schuh kann viele Einsatzbereiche abdecken. Dennoch hat jede Schuhkategorie bei LOWA eine gewisse Grenze und die zugehörigen Modelle sind nicht für jedes Abenteuer ausgelegt. Sicherheit geht hier vor. So sind zum Beispiel Multifunktionsschuhe der Kategorien All Terrain Classic oder All Terrain Sport zwar sehr leicht, für den Einsatz im Geröll oder für Wandertouren in unwegsamem Gelände eignen sie sich allerdings nicht. Für den optimalen Schutz und eine ausreichende Stabilität sollte man hier zu einem Trekking- oder Backpackingschuh greifen. Jeder Einsatzbereich hat somit einen entsprechenden Schuh, der zu ihm passt. Die verschiedenen Kategorien können einfach unter www.lowa.de nachgeschlagen werden. Kompetente Hilfe für den Kauf gibt’s im Schuh- und Sportfachhandel. Wer kurz telefonisch einen Rat möchte, kann sich aber auch direkt bei der LOWA Schuhberatung melden.

Irrtum Nr. 6: „Alle Berg- und Wanderschuhe lassen sich neu besohlen.“

Alle klebegezwickten Schuhe der Kategorien Trekking, Backpacking und Alpine sind bei LOWA neu besohlbar. Ob dies Sinn macht, hängt dabei vom Zustand der Schuhe ab. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Auch sehr alte Schuhe können mit einer neuen Sohle und einem frischen Geröllschutzrand versehen werden. Allerdings sind die Freizeit- und Leichtwanderschuhe der Kategorien All Terrain Classic und All Terrain Sport aufgrund ihrer Machart nicht komplett neu besohlbar. Bei diesen Modellen wird die Sohle in einem besonderen Verfahren angespritzt und kann nicht ausgetauscht werden. Allerdings ist eine Absatzerneuerung möglich. Im Falle eines Falles berät das LOWA-Service-Team gerne. Wie das Ganze funktioniert, zeigt dieses Video zur Schuh-Neubesohlung.

Wanderschuhe Neubesohlung LOWA Schuhe

Wanderschuhe Neubesohlung LOWA Schuhe © Richard Kienberger

Irrtum Nr. 7: „Die Schuhgröße ist immer gleich bei einem Hersteller.“

Auch wenn die Länge der Schuhe einer Größe bei LOWA annähernd gleichbleibt, sind die Größen im Schuhbereich nicht genormt. Somit kann es bei den unterschiedlichen Kategorien und Schuhherstellern immer zu kleinen Unterschieden in der Größe kommen. Darüber hinaus spielt die Form des Schuhs eine wichtige Rolle bei der Größenwahrnehmung. Eine eher schmale Form lässt einen Schuh kleiner ausfallen, eine weite Form eher größer. Zusätzlich verändert sich im Laufe des Lebens natürlich auch der Fuß. Er wird mit zunehmendem Alter breiter und länger. Daher empfiehlt LOWA, Schuhe vor dem Kauf immer entsprechend im Handel anzuprobieren und die gewählte Größe zu überprüfen. Eine kleine Orientierungshilfe bietet die Größentabelle auf der Webseite. Bei der Anprobe der Schuhe im Fachhandel am besten auch einmal die Innensohle herausnehmen und sich daraufstellen. So sieht man sehr schnell, ob der Fuß ausreichend Platz hat. Noch ein Tipp: Am besten die Schuhe im Geschäft am Nachmittag anprobieren, da die Füße im Laufe des Tages ein wenig anschwellen.

Über LOWA

Die LOWA Sportschuhe GmbH fertigt Schuhe im Berg-, Outdoor- und Travel-Segment. Hauptsitz der Firma ist das bayerische Jetzendorf bei München. Was 1923 mit einer kleinen Produktion handgefertigter Haferlschuhe begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem Unternehmen mit Weltruf. Der Traditionsschuster steht für Qualität und Passform und ist im Bereich der Berg- und Outdoorschuhe eine der führenden Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen gehört seit 1993 zur italienischen Firmengruppe Tecnica. Alle Schuhe werden in Europa produziert.

Quelle: Bommas-PR

Vorab muss ich meine Produktbeschreibung revidieren, der Osprey Hikelite 18 ist kein Damenrucksack, sondern ein Unisexrucksack. Umso besser, so konnten gleich zwei Personen den Rucksack auf Herz und Nieren testen.

Was fürs Auge

Schick ist er, der Rucksack Hikelite 18 von Osprey. Grau und Gelb ist in meinen Augen die perfekte Farbkombination, sportlich und doch elegant und für Mann und Frau ansprechend. Die von uns getestete Farbe nennt sich Shiitake Grey, weitere Farben wären Aloe Green, Bacca Blue, Black und Tomato Red, da ist wirklich für jeden Geschmack das Passende dabei.

Osprey Hikelite 18 im Test

Osprey Hikelite 18 im Test

Leicht und atmungsaktiv

Was zuerst ins Auge sticht, ist das sogenannte AirSpeed™ Netz-Rückensystem, welches für eine optimale Luftzirkulation sorgt. Nichts ist schlimmer als mit nassgeschwitztem Rücken und klebrigem Rucksack den Berg zu erklimmen. Wir haben den Rucksack bei Tagestouren und beim Fahrradfahren, ja sogar zum Einkaufen und Arbeiten getestet, bei Platzregen ebenso wie bei 30 Grad und fühlten unsere Rücken stets gut belüftet. Der stabile Rahmen sorgt zusätzlich dafür, dass der Rucksack optimal sitzt und einen hohen Tragekomfort gewährleistet. Der verstellbare Brustriemen und der abnehmbare Hüftgurt tragen ebenso zum komfortablen Tragegefühl bei. Egal ob Mann oder Frau, wir empfanden beide den Rucksack passgenau und angenehm zu tragen und das obwohl zwischen uns gute 25 cm Größenunterschied liegen. Dazu tragen auch die ergonomisch geformten Schulterriemen mit Luftkissen bei. Sie sorgen ebenfalls für eine gute Belüftung, kommen aber bei langen Wanderungen und hohen Temperaturen an ihre Grenzen.

Osprey Hikelite 18 mit AirSpeed™ Netz-Rückensystem

Osprey Hikelite 18 mit AirSpeed™ Netz-Rückensystem

Mit nur 670g ist der Osprey Hikelite 18 ein wahres Leichtgewicht, gerade auf langen Touren wird man dies zu schätzen wissen. Obwohl das Material sehr dünn wirkt, das Hauptmaterial ist aus 100D Nylon Mini Diamond Shadow, müssen wir gestehen, dass wir qualitätstechnisch sehr angetan sind. Das Material macht (bisher) alles mit und hielt selbst ohne die beigefügte Regenhülle kurzen Regenschauern stand.

Osprey Hikelite 18 - der Alltagstaugliche Begleiter

Osprey Hikelite 18 – der Alltagstaugliche Begleiter

Durstig?

Der Osprey Hikelite 18 hat eine Trinksystemvorbereitung, diese ist mit allen Hydraulics™ Trinkblasen kompatibel. Ideal für lange Wanderungen. Aber auch ohne Trinkblase, bietet der Rucksack zwei praktische und sehr große PowerMesh™ Stretchfächer für Trinkflaschen oder andere Dinge. Die Netze sind so groß und dehnbar, dass sogar unsere 1l Flasche, bei voll gepacktem Rucksack problemlos hineinpasste.

Innenleben

Uns gefällt das Innenleben des Osprey Hikelite 18 sehr. Dank des gelben Futters findet man im großen Hauptfach, welches sich nahezu komplett öffnen lässt, schnell alles. Zusätzlich ist im Rückenbereich eine Tasche, hier finden Wanderführer und schmale Dinge einen sicheren Platz.

Eine weitere Tasche findet sich im oberen Bereich, diese ist leicht gefüttert, so dass auch eine Sonnenbrille oder kleinere technische Geräte bequem und sicher Platz finden. Zusätzlich ist in dieser Tasche das Schlüsselband, hier könnt ihr euren Schlüssel einhängen ohne zu riskieren, dass er verloren geht.

Praktische Details

Was wir sonst noch am Hikelite 18 von Osprey lieben gelernt haben, ist zum einen die Signalpfeife am verstellbaren Brustriemen, diese sollte wirklich bei jedem Rucksack Standard werden und die Regenhülle. Auch wenn sie mir persönlich in gelb, gerne auch neon gefallen hätte, muss ich sagen, dass ihr Standort perfekt gewählt ist. Sie befindet sich im unteren Teil des Rucksacks und ist mit ihm verbunden. Sie lässt sich passgenau auf den Rucksack schnüren und festziehen. Selbst beim Fahrradfahren verrutschte nichts und verloren gehen kann sie nicht, da sie mit dem Rucksack verbunden ist.

Ich packe meinen Osprey Hikelite 18 und nehme mit…

18 l Packvolumen, das ist die perfekte Größe für eine Tagestour. Wir haben dann mal für euch gepackt, mit Luft nach oben…

Verbesserungspotenzial?

Was wir ein wenig schade finden, ist dass der Osprey Hikelite vorne auf dem Deckel durchaus noch eine Tasche vertragen könnte. Die Fläche ist ein wenig ungenutzt und ein weiteres Fach, zu dem man schnell Zugriff hat, wäre toll.

Das kleine Fach oben mit dem Schlüsselband ist zwar toll und man kann schnell und leicht darauf zugreifen, leider ist es aber auch die einzige Möglichkeit die Sonnenbrille oder das Handy griffbereit zu verstauen. Brille und Schlüssel zusammen in einem Fach vertragen sich aber nicht sonderlich. Also geht es nur mit Etui, schade, denn das Fach ist gepolstert und könnte durchaus die Sonnenbrille schützen, aber eben nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlüsselbund.

Schlusswort

Dezent, komfortabel, leicht, alltagstauglich – so haben wir den Osprey Hikelite 18 kennen und lieben gelernt. Ganz gleich ob Mann oder Frau, dieser Rucksack belüftet jeden Rücken optimal, hat ordentlich Stauraum und macht zudem eine richtig gute Figur. Was will man(n)/Frau mehr?

Tagesrucksack Hikelite 18 von Osprey

Tagesrucksack Hikelite 18 von Osprey

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Osprey. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Wer Lust auf Action, Spaß, Abenteuer und Erholung hat, dem kann geholfen werden. Euer nächstes Reise- oder Ausflugsziel heißt eindeutig Silvretta Montafon. Denn hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten und Langeweile kann gar nicht erst aufkommen. Hier jagt ein Abenteuer das nächste und das die ganze Woche lang. Wie dies aussehen könnte?

Montag: Via Ferrata zum Wochenstart

Der Wecker klingelt, die Aufregung steigt – die Woche in der Silvretta Montafon beginnt. Für Kids aber auch Eltern startet der Actionurlaub in den Bergen gleich mit einem absoluten Highlight: Einführung in das Klettersteiggehen. Mit einem erfahrenen Bergführer erlernen kleine und große Teilnehmer die Klettersteig- Grundtechnik, bevor es direkt an den Fels geht.

Erstaunlich, wie schnell man über seine Grenzen gehen kann. Natürlich ist man bei jedem Tritt fest gesichert und Steighilfen dienen als Unterstützung. So können alle „Kraxler“ zwischendurch auch die Aussicht vom Klettersteig Kälbersee genießen, der idyllisch zwischen drei Bergseen liegt. Ein Erlebnis, wovon die gesamte Familie noch lange erzählen wird. Gemütlicher beginnt der Familienurlaub mit dem Abenteuer Stägawand.

In der herrlichen Bergwelt haben Kinder und Jugendliche genug Freiraum sich auszutoben und die Natur vor der eindrucksvollen Stägawand zu entdecken. Nach einem kleinen Mittagessen am Lagerfeuer folgt der Badespaß inklusive einem Stand Up Paddling Einführungskurs – also Bikini und Badehose auf keinen Fall vergessen!

Einführung ins Klettersteiggehen - © Silvretta Montafon | Stefan Kothner

Einführung ins Klettersteiggehen – © Silvretta Montafon | Stefan Kothner

Dienstag: Vom Wasser bis zu den Sternen

Das Seetal auf eigene Faust entdecken, ist Programmpunkt am Dienstag. Der Vormittag steht ganz im Zeichen des Bewegungsspaßes. Rund um die kristallklaren Bergseen, Kälber- und Schwarzsee, hält die Silvretta Montafon einige sportliche Stationen bereit.

Die Akrobaten der Familie toben sich auf der Slackline oder den tricky Trittparcours aus, die Boulderfans bevorzugen den Seetal-Tunnel und die Wasserratten zieht es auf das Stand Up Paddling Board. Nach so viel frischer Luft und Bewegung macht sich bestimmt der Hunger bemerkbar. Kein Problem, denn am Kapellrestaurant erhält man eine Jausebox mit allen Zutaten für eine Grillsession.

Während der Papa die Zange am Grillplatz beim Seetalhüsli schwingt, können sich die restlichen Familienmitglieder am Gebirgssee ausruhen oder gleich ins nasse Vergnügen stürzen, bevor das Nachmittagsprogramm Floßbau oder Goldwaschen startet.

Abends kehrt man nicht wie gewöhnlich ins Hotel oder in die Ferienwohnung zurück, vielmehr bietet der Gipfel einen Platz zum Schlafen. Alpines Campen: absolute Stille, keine Autos, kein Menschenlärm. Nicht nur der Berg kommt zur Ruhe, sondern auch die ganze Familie. Nach einer kurzen Wanderung und – wer möchte – auch einem Klettersteig, genießen alle das Abendrot am Lagerfeuer, zählen Millionen von Sternen und verbringen die Nacht im kuscheligen Zelt oder unter freiem Himmel.

Nachdem die Sonnenstrahlen die alpinen Camper sanft geweckt haben, wartet am nächsten Morgen ein kaiserliches Frühstück im Kapellrestaurant.

Alpines Campen - © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Alpines Campen – © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Mittwoch: Go with the flow

Lieber zwei oder drei Räder? Oder doch der Reifen für die Tubing-Bahn? Die Entscheidung bei so großer Auswahl fällt gar nicht so leicht. Macht aber nichts, denn der Tag ist lang und die Kids können auf dem Abenteuerberg Hochjoch alles ausprobieren. Ab 10.00 Uhr startet das Technik-Programm für Bike- Beginner. Hier erhalten nicht nur die Kleinen wertvolle Tipps zum Biken im Gelände, auch Erwachsene erlernen Skills und bauen diese aus. Im Bike-Übungsgelände helfen Steilkurven des Pumptracks sowie Rampen, Wippen und kleinere Sprünge spielerisch Koordination, Gleichgewicht und Balance zu verbessern.

Nachmittags ist man dann auf drei Rädern unterwegs und der Fahrtwind bläst einem um die Ohren: Mit dem Mountaincart, dem Monsterroller oder einem U-Sled sausen alle dem Guide vom Kapell durch den Wald Richtung Kropfen hinterher – garantiert ein Riesenspaß für die ganze Familie. In Schwung kommen alle Kids ab sechs Jahre auf dem Bag Jump und der Kindertubing-Bahn.

E-Bike Tour Alpe Nova - © Silvretta Montafon | Alex Kaiser

E-Bike Tour Alpe Nova – © Silvretta Montafon | Alex Kaiser

Donnerstag: Spüre die Kraft der Natur

Nach drei Tagen Action pur ist es am Donnerstag an der Zeit seine Kraftreserven wieder aufzufüllen – und wo geht das besser als in den Bergen bei einer lehrreichen Kräuterwanderung mit einer erfahrenen Kräuterpädagogin?

Die beste Zeit um Kräuter zu sammeln, ist frühmorgens, wenn die Tautropfen noch die Blätter zieren. Die Teilnehmer lernen zahlreiche Kräuter wie Schafgarbe, Wacholder, Rotklee, Goldgrube oder Blutwurz kennen und erfahren, welche heilende Wirkung hinter ihnen steckt. Nach der Wanderung werden aus den gesammelten Naturschätzen leckere Gerichte in der Nova Stoba zusammen mit der Kräuterpädagogin und Köchin Konny zubereitet und verköstigt.

Kräuterwanderung - © Silvretta Montafon | Patrick Säly

Kräuterwanderung – © Silvretta Montafon | Patrick Säly

Freitag: Den Gipfel erobern

Nachdem der Energietank mit verschiedensten Kräutern gepusht wurde, darf der Freitag wieder anstrengender werden – mit Klettersport. Für alle fitten Kids und diejenigen, die ihr Können vom Einsteigerkurs Klettersteiggehen am Montag anwenden möchten, geht es heute zum Klettersteig Hochjoch – dem längsten in ganz Vorarlberg.

Mit einer 60 Meter langen Hängebrücke, Leitern und Seilen am Fels klettern die Teilnehmer immer weiter bergauf bis zum Ziel: dem spektakulären Gipfel des Hochjochs. Nach der geführten Tour mit einem erfahrenen Guide wird die ganze Familie mit köstlichen Grillgerichten belohnt.

Klettern - © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Klettern – © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl

Samstag: Eins mit dem Berg

Bei einem Familienurlaub brauchen die Eltern auch einmal Zeit für sich. Eine Rückzugsmöglichkeit bietet das Sommererlebnis Yoga am Berg. Unter freiem Himmel, umgeben von hunderten von Montafoner Gipfeln werden Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht. Perfekt, um die innere Ruhe zu finden und am jüngeren Nachmittag wieder mit den Kindern mithalten zu können.

Denn auch der Samstag bietet ein abwechslungsreiches Programm für Kids in allen Altersstufen. Passend zum Wochenende können alle Teenager am Samstag steil gehen – bei der Trendsportart Trailrunning. Beim Einsteigerkurs gibt es wertvolle Tipps für effizientes Laufen und das richtige Einteilen der Kraft. Nachdem Eltern und die älteren Geschwister ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen sind, kommen alle Familienmitglieder beim Geocaching wieder zusammen.

Auf der Suche nach dem magischen Bergkristall und beim Lösen von Rätseln wird die Montafoner Bergwelt spielerisch erkundet.

Geocaching Kapell - © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Geocaching Kapell – © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Sonntag: Kulinarisches Verwöhnprogramm zum Ausklang

Zum Abschluss schickt die Silvretta Montafon ihre kleinen Gäste auf Schatzsuche. Auf den Spuren von Graf Hugo geht es am letzten Tag auf Abenteuerwanderung. Mit Mut und Geschick müssen knifflige Aufgaben gelöst werden und am Ende wartet sogar eine kleine Überraschung auf die Rätselfans.

Den Sonntag lässt man dann beim Alpgenuss ausklingen. Hier können alle Familienmitglieder zusammen die Schönheit der Berge genießen – und das mit allen Sinnen. Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken: Während bei den Kleinen der Tast- und Hörsinn bei den Montafoner Steinschafen, Wollschweinen, Burenziegen und einigen Kleintieren wie Deutsche Riesen oder Laufenten gefragt ist, wird bei den Erwachsenen der Geschmackssinn mit vielseitigen Alpgenuss-Gerichten auf eine neue Ebene gehoben. Den Geschmack des Montafons kann man übrigens auch mit nach Hause nehmen, dank hausgemachter Produkte wie dem Sura Kees. Ein tolles Andenken für einen gelungenen Familienurlaub.

Viele Bergerlebnisse können auch an anderen Tagen, auf eigene Faust oder mit einem erfahrenen Guide entdeckt werden. Das Bergsportzentrum hilft bei der Planung und bietet weitere Informationen. Für das perfekte Actiongeschenk sind die Gutscheine für einzelne Bergerlebnisse die beste Wahl. Diese sind im Online-Shop der Silvretta Montafon erhältlich. So entstehen bleibende Eindrücke, die man noch seinen Enkelkindern erzählen möchte.

Graf Hugo Schatzsuche - © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Graf Hugo Schatzsuche – © Silvretta Montafon | Markus Gmeiner

Auf einen Blick

Hier noch einmal alle buchbaren Erlebnisse:

On top: Feste feiern wie sie fallen

Das lässt sich die Silvretta Montafon nicht zweimal sagen. Von Juni bis Oktober gibt es für Besucher ein abwechslungsreiches Eventprogramm für jeden Geschmack. Besondere Highlights für Kinder und Familien sind das Event Brass am Berg am 11. und 12. August sowie das Montafoner Oktoberfest mit Kindertrachtenfest am 02. September.

Betriebszeiten Sommer 2018

Täglicher Fahrbetrieb

Wochenendbetrieb
Juli bis 09. September 
NEU: Grasjoch & Hochalpila Bahn, St. Gallenkirch

Anreise

Mit dem Auto
Von München ca. 2,5 Stunden / 260 Kilometer von Stuttgart ca. 3 Stunden / 290 Kilometer von Lindau ca. 1 Stunde / 90 Kilometer
von Frankfurt ca. 4,5 Stunden / 490 Kilometer von Innsbruck ca. 2 Stunden / 150 Kilometer von St. Gallen ca. 1 Stunde / 90 Kilometer

Mit der Bahn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es gute ICE- und EC-Verbindungen. Diese führen über München, Lindau, Innsbruck oder St. Gallen bis nach Bludenz.
 Von Bludenz mit der Montafonerbahn Bludenz-Schruns sind es ca. 20 Minuten zum Ziel. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten und zum Fahrplan, zu den Verbindungen und Dienstleistungen gibt es hier.

Mit dem Flugzeug
Nahe gelegene Flughäfen befinden sich in München (287 Kilometer), 
Memmingen (145 Kilometer), Innsbruck (150 Kilometer), Friedrichshafen (105 Kilometer), Zürich (170 Kilometer), Altenrhein (76 Kilometer).

Quelle: TOC Agentur für Kommunikation GmbH & Co.KG

Erhalte unseren be-outdoor.de Newsletter

Jeden Sonntag neu - Die besten Outdoor-Tipp

Registriere dich für unseren kostenlosen Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten mehr. Mit regelmäßigen Gewinnspielen und vielen tollen Outdoor-Tipps.