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Bei einer Langstreckenwanderung wie dem Japanese Alps Traverse und dem Great Himalaya Trail ist die Wahl der richtigen Ausrüstung ein essenzielles Thema und so verbrachten wir Monate mit der Recherche und dem Vergleichen verschiedenster Produkte. Dabei waren neben der Funktionalität, Praktikabilität, den flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der Langlebigkeit natürlich auch das Gewicht ein entscheidendes Kriterium. Zu Beginn nahmen wir uns vor, ein Basisgewicht (Gesamtgewicht ohne Verbrauchsgüter) von ungefähr 6kg zu erreichen, sodass man noch genügend freie Kapazitäten für Essen und Wasser hat. Ein sehr hilfreiches Tool waren die Packlisten anderer Wanderer, weshalb wir hier unsere finale Packliste mit euch teilen möchten. 

Wenn du auf die blaue Verlinkung klickst, gelangst du zu unserer Produktvorstellung (Aktuell im Test).

Big Four

ElenaMateo
SchlafsackNeutrino Down Sleeping Bag1070gSchlafsackNeutrino Down Sleeping Bag1070g
Liner Schlafsack-Inlett Trekking 7D70gLinerSchlafsack-Inlett Trekking 7D70g
PumpsackRab54gPumpsackRab54g
IsomatteRab Ultrasphere 5 Sleep Mat345gIsomatte Rab Ultrasphere 5 Sleep Mat345g
Zelt + FootprintTiger Wall UL2 von Big Agnes1130g + 148g
RucksackRab Muon 995gRucksackRab Muon 995g
Rucksack-LinerEbay32gRucksack-LinerEbay32g
Gesamtge-wicht Big 4:3844gGesamtge-wicht Big 4: 2566g
Big 4
Big 4

Kleidung im Rucksack 

ElenaMateo
RegenjackeRab Downpour Trail Light Regenjacke 197gRegenjacke Rab Phantom Mountain Regenjacke240g
Daunen-jackeLa Sportiva Lumina 200 Down Jkt W230gDaunen-jacke La Sportiva Lumina 200 Down Jkt W250g
FleeceFlux Merino Hoodie119gFleece
Phantom Alpha Hoodie
135g
ShortsRAB Women Momentum Shorts139g
UnterhoseIcebreaker Merino Siren17gBoxer-shortsAclima WarmWool Boxer108g
SockenDarn Tough Women’s Ray Day Micro Crew Lightweight Hiking Sock51gSockenDarn Tough Men’s Fastpack Micro Crew Lightweight Hiking Socken55g
SchlafhoseAclima LightWool 140 Longs118gSchlafhoseAclima LightWool 140 Longs146g
Schlaf T-ShirtSmartwool Classic All Season Merino Langarm133gSchlaf T-ShirtArtilect Mens Boulder Long Sleeve Crew166g
Handschu-heBlack Diamond Lightweight Screentap Liners (37g) und UL Overmitts (24g)61gHandschu-he#Black Diamond Lightweight Screentap Liners (37g) und UL Overmitts (24g)61g
MützeBlack Diamond light Knit Beanie25gMützeBlack Diamond light Knit Beanie25g
RegenrockMüllsack27gRegenrockMüllsack27g
DrybagSea to Summit 8l25gDrybagSea to Summit 8l25g
Gesamtge-wicht Kleidung im Rucksack: 1142gGesamtge-wicht Kleidung im Rucksack:1238g
Kleidung im Rucksack
Kleidung im Rucksack

Kosmetik

ElenaMateo
Klopapier 100g
ZIP Beutel5gZIP Beutel5g
Zahn-bürsten 2x Reisezahn-bürsten von Rossmann 18g
ZahnpastaAljona41g
Sonnen-cremeMawaii DuoCare Sun Protection 50+28gSonnencremeMawaii DuoCare Sun Protection 50+ 28g
Bürste, HaargummiRossmann34g
FeileRossmann
Pinzette4g
Pee Rag10g
HandtuchSeat to Summit 32gHandtuchSeat to Summut32g
Erste HilfeKhibu DCF STUFF SACKWool Aid Pflaster, Kompressen, Verband, Blasenpflaster, Jodsalbe, Ibu800, Cortisonsalbe, Leuko Strip, Durchfalltabletten, Hanseplast144g
TrowelThe Deuce17g
Gesamtge-wicht Kosmetik: 147gGesamtge-wicht Kosmetik: 385g
Kosmetik
Kosmetik

Kochen

Elena Mateo
KocherSoto WindMaster76g
TopfToaks Titanium 900ml D115mm 136g
2 Titanlöffel Sea to Summitje 9g
Schüssel43g
FeuerzeugBig Mini12g
Taschen-messerVictorinox Classic26g   
Gesamtge-wicht Kochen: 26gGesamtge-wicht Kochen: 285g
Kochen
Kochen

Elektronik

ElenaMateo
ZIP Beutel5gZIP Beutel 5g
Power BankNitecore 20.000mAh293gPower BankNitecore 20.000mAh293g
PluginZendure170g
KopflampePETZL Bindi34gKopflampePETZL Bindi34g
Ladekabel (verschie-dene)15gLadekabel (verschiedene) 27g
Handy+
Hülle
Google Pixel 7 Pro 247gHandy+
Hülle
Google Pixel 10 Pro242g
E-Book-ReaderKindl185g
Garmin inReach Mini 2100g
Gesamtge-wicht Elektronik: 879gGesamtge-wicht Elektronik: 771g
Elektronik
Elektronik

Sonstiges

ElenaMateo
Bandana22gBandana15g
Stofftasch-entuchvon Papa15gStofftasch-entuch von Papa10g
Sonnen-brilleMawaii Riley33gSonnen-brilleMawaii Eclipse27g
GeldbeutelTyvek® Faltgeldbör-se6gGeldbeutelSchlingel Tyvek6g
ZIP Beutel5gZIP Beutel5g
Reisepass40gReisepass40g
Impfpass9gImpfpass9g
Notizbuch50g
Stift10g
RepairkitGEARAID (Flex PatchesField Repair KitSilnylon Patches)52g
SitzpadBig Agnes TwisterCane™ BioFoam Hiking SeatHälfte
28,5g
SitzpadBig Agnes TwisterCane™ BioFoam Hiking SeatHälfte
28,5g
Gesamtge-wicht Sonstiges: 218,5g/ 423,5gGesamtge-wicht Sonstiges: 192,5/ 504,5g
Sonstiges
Sonstiges

Wasser

ElenaMateo
FilterFilterKatadyn BeFree Wasserfilter63g
Plastikfla-schen (1,5l)8je 10gPlastikfla-schen (1,5l) 4 Stückje 10g
FaltflaschePearl43gFaltflaschePearl43g
Gesamtge-wicht Wasser: 83gGesamtge-wicht Wasser:146g
Wasser
Wasser

Am Körper (wird nicht in Basisgewicht gerechnet)

ElenaMateo
Kappe Vaude46gKappeRab32g
Wander TightsPeak Perfor-mance Ascent Track Tights260gWander ShortsLa Sportiva Helixir Shorts176g
Sun HoodieAbschnitt 1: La Sportiva Cloud Shadow Sun Hoody222g


Sun HoodieAbschnitt 1: La Sportiva Cloud Shadow Sun Hoody 258g


Sport BHOdlo Soft Sport BH52g
UnterhoseIcebreaker Merino Siren32gBoxer-shortsOdlo Merino 160 Boxershorts79g
GaiterAltra Trail Gaiter45gGaiterAltra Trail Gaiter 45g
SockenDarn Tough Women’s Light Hiker Quarter Lightweight Hiking Sock45gSocken Darn Tough Men’s Fastpack Micro Crew Lightweight Hiking Socken58g
TrailrunnerHoka Speedgoat235gTrailrunner Hoka Speedgoat275g
StöckeBlack Diamond Distance Carbon Z FKT Poles156gStöcke Black Diamond Distance Carbon Z FKT Poles156g
Schlauch-tuchBuff CoolNet UV33gSchlauchtuchBuff CoolNet UV33g
GPS-UhrSuunto 9 Peak Pro55gGPS-UhrAmazefit Cheetah 2 Ultra70g
Gesamtge-wicht am Körper: 1181gGesamtge-wicht am Körper: 1182g
Kleidung am Körper
Kleidung am Körper

Damit komme ich (Elena) auf insgesamt 6,34kg und Mateo auf 5,58kg

Übersicht unseres Resupplies

Mahlzeiten, Smoothies, SnacksLyofood
MahlzeitenFirepot
Riegel, Proteinpulver, LuminatesticksJuice Plus+
Übersicht Resupply
Übersicht Resupply

Nur für den Great Himalaya Trail/ wird ausgetauscht

ElenaMateo
Daunen-hose190g
Daunen-socken57g
Sun HoodieAbschnitt2: Black Diamond Alpenglow Pro Hoody254gSun HoodieAbschnitt2: Black Diamond Alpenglow Pro Hoody263g
ShortsAbschnitt 2:
Essential 365 4 Inch Laufshorts
138gShortsRAB Talus Running Shorts (7″)107g
Lange HoseThe NorthFace
Micro-spikes Snowline205gMicro-spikesKahtoola312g
Nur für den GHT/wird ausgetauscht
Nur für den GHT/wird ausgetauscht

Jetzt beginnt der eigentliche Test: Ein Jahr, verschiedenste Länder und Klimazonen sowie unzählige Kilometer werden zeigen, welche Ausrüstung uns unterwegs wirklich überzeugt. Unsere Erfahrungen gibt es im Anschluss an die Reise.

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit den verlinkten Firmen. Die in den Artikeln vorgestellten Produkte wurden uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Ein Jahr unterwegs zu sein bedeutet, bei der Auswahl der Kleidung genau hinzuschauen. Schließlich müssen wenige Kleidungsstücke ganz unterschiedliche Situationen abdecken: warme Tage in Südostasien, Wanderungen in den japanischen Bergen, wechselnde Bedingungen unterwegs und schließlich die Höhenlagen Nepals. Gleichzeitig soll das Gepäck möglichst überschaubar bleiben.

Für unsere einjährige Reise durch Japan, China, Laos, Indonesien und Nepal haben wir deshalb drei unterschiedliche Base Layer von Odlo ausgewählt: das Cubic Light Tank W, den Merino Soft Sport-BH W sowie das Merino 160 Plain T-Shirt M. Während die beiden ersten Modelle Teil der weiblichen Reisegarderobe sind, kommt das Merino T-Shirt in der Herrenversion mit auf die Reise.

Die drei Produkte setzen dabei auf unterschiedliche Materialien und verfolgen entsprechend verschiedene Ansätze. Das Cubic Light Tank besteht aus leichtem, recyceltem Polyester, während der Sport-BH und das T-Shirt aus Merinowolle gefertigt sind. Damit treffen zwei Materialkonzepte aufeinander, die Odlo jeweils mit unterschiedlichen funktionellen Eigenschaften verbindet.

Cubic Light Tank W – leicht und schnell trocknend

Das Cubic Light Tank W wurde von Odlo als leichtes und atmungsaktives Tanktop für Aktivitäten mit mittlerer bis hoher Intensität entwickelt. Als mögliche Einsatzbereiche nennt der Hersteller unter anderem Wandern, Training, Running und Casual Comfort.
Das Tanktop besteht aus 100 Prozent Polyester, wobei Odlo recyceltes Polyester verwendet. Das Material soll Feuchtigkeit vom Körper ableiten und besonders schnell trocknen. Gleichzeitig soll die Struktur des Cubic-Light-Gewebes eine verbesserte Luftzirkulation ermöglichen.
Eine weitere Besonderheit ist die HeiQ-Mint-Technologie. Die biobasierte Behandlung soll die Ansammlung geruchsbildender Verbindungen in den Fasern reduzieren. Dadurch soll das Kleidungsstück länger frisch bleiben und seltener gewaschen werden müssen.
Das Modell besitzt eine Regular Fit-Passform und ist damit eher locker und gerade geschnitten. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen höheren Ausschnitt.
Gerade auf einer langen Reise ist die Kombination aus geringem Gewicht, schneller Trocknung und Geruchshemmung interessant. Ob sich das Tanktop dadurch tatsächlich als unkomplizierter Begleiter im Reisealltag bewährt, wird sich allerdings erst im Laufe unseres Jahres in Asien zeigen.

Merino Soft Sport-BH W – natürliche Eigenschaften der Merinowolle

Beim Merino Soft Sport-BH W setzt Odlo auf ein anderes Material. Der Sport-BH besteht zu 100 Prozent aus Schurwolle (Merino) und wurde laut Hersteller unter anderem für Wandern, Training und Radsport entwickelt.
Odlo beschreibt das Modell als Sport-BH mit leichtem Halt. Die dünnen Träger führen in einen V-Ausschnitt und laufen im Rücken in einen Racerback zusammen.
Die verwendete Merinowolle soll eine natürliche Wärmeregulierung ermöglichen und gleichzeitig zur Feuchtigkeitsregulierung beitragen. Darüber hinaus hebt Odlo die natürlichen geruchshemmenden Eigenschaften des Materials hervor.
Für eine einjährige Reise ist gerade diese Kombination interessant, denn ein Kleidungsstück muss unterwegs nicht nur beim Sport getragen werden. Der Sport-BH kann laut Hersteller bei unterschiedlichen Aktivitäten eingesetzt werden und bildet damit einen weiteren Baustein unserer Reisegarderobe. Ich bin gespannt, wie sich das Material bei häufigem Tragen und Waschen über einen langen Zeitraum verhält.

Merino 160 Plain T-Shirt M – Merino für den Herren

Mateo wird das Merino 160 Plain T-Shirt M testen. Das T-Shirt besteht aus 100 Prozent Schurwolle (Merino) und besitzt ein Materialgewicht von 160 g/m².

Die verwendete Merinowolle ist weich und mulesingfrei. Zu den vom Hersteller genannten Eigenschaften gehören eine natürliche Kühlung, verbesserte Feuchtigkeitsregulierung sowie ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Darüber hinaus besitzt Merinowolle von Natur aus geruchshemmende Eigenschaften.
Das soll dazu beitragen, dass das Shirt länger frisch bleibt und seltener gewaschen werden muss. Gerade unterwegs kann das ein interessanter Aspekt sein, denn auf einer einjährigen Reise stehen Waschmöglichkeiten nicht immer unmittelbar zur Verfügung.
Die Regular Fit-Passform sorgt laut Odlo für einen eher lockeren und geraden Schnitt. Das T-Shirt kann sowohl allein als auch unter einem Mid Layer oder einer Jacke getragen werden. Als Einsatzbereiche nennt Odlo unter anderem Wandern und Casual Comfort.
Damit ist das Merino 160 Plain T-Shirt nicht ausschließlich auf sportliche Aktivitäten ausgelegt, sondern soll sich ebenso in den normalen Reisealltag integrieren lassen.

Ein Jahr, fünf Länder und viele unterschiedliche Bedingungen

Unsere Reise führt uns innerhalb eines Jahres durch Japan, China, Laos, Indonesien und Nepal. Dabei werden wir nicht nur unterschiedliche Klimazonen erleben, sondern auch zwischen Trekking, Wandern, längeren Reisetagen und ganz normalen Alltagssituationen wechseln.
Gerade diese Mischung macht den geplanten Langzeittest für uns interessant. Die Kleidungsstücke werden nicht nur auf einzelnen Wanderungen eingesetzt, sondern sollen sich über viele Monate hinweg in unsere gesamte Reisegarderobe integrieren.
Dabei werden wir beobachten, wie sich die Materialien langfristig verhalten und wie unkompliziert sich die Kleidungsstücke unterwegs pflegen lassen.

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Odlo. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Sauberes Trinkwasser gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für jedes Outdoor-Abenteuer. Egal ob Tageswanderung, mehrwöchiges Trekking oder Expedition in abgelegene Regionen – ein zuverlässiger Wasserfilter kann unterwegs entscheidend sein. Umso mehr freuen wir uns, dass uns auf unseren kommenden Touren die neueste Generation des beliebten Katadyn BeFree begleiten wird.

Bereits 2023 konnten wir den Katadyn BeFree ausführlich auf dem Pacific Crest Trail testen und waren damals von der einfachen Handhabung, der hohen Verarbeitungsqualität und vor allem von der beeindruckend schnellen Durchflussrate begeistert. Der Filter entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil unserer ultraleichten Outdoor-Ausrüstung.

Nun steht mit dem neuen Katadyn BeFree AC 1.0L die Weiterentwicklung des bewährten Systems in den Startlöchern. Die Neuauflage wird uns nicht nur auf einem rund 550 Kilometer langen Trail durch die japanischen Alpen begleiten, sondern auch auf einem deutlich größeren Abenteuer: dem Great Himalaya Trail in Nepal. Auf rund 1.700 Kilometern und weit über 100.000 Höhenmetern führt die Route vom äußersten Osten bis in den Westen Nepals quer durch das Himalaya-Gebirge und zählt zu den anspruchsvollsten Fernwanderwegen der Welt.

Bewährtes Konzept mit neuer Technologie

Der Katadyn BeFree AC baut auf dem erfolgreichen BeFree-System auf und kombiniert zwei Technologien in einem kompakten Filtersystem. Herzstück bleibt die bewährte Hohlfaserfilter-Technologie mit einer Porengröße von 0,1 Mikron. Diese filtert laut Hersteller Bakterien, Protozoen und Sedimente zuverlässig aus dem Wasser. Damit eignet sich der Filter für zahlreiche Outdoor-Einsätze weltweit. Neu hinzu kommt eine integrierte Aktivkohle-Komponente. Diese soll nicht nur die Wasserqualität verbessern, sondern auch unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe reduzieren. Gerade auf längeren Touren, bei denen Wasser aus unterschiedlichsten Quellen genutzt wird, könnte dies einen spürbaren Unterschied machen.

Schneller Wasserdurchfluss

Ein Punkt, der uns bereits beim Vorgängermodell überzeugt hat, war die hohe Durchflussleistung. Auch der neue BeFree AC setzt hier auf Geschwindigkeit.
Laut Hersteller können bis zu zwei Liter Wasser pro Minute gefiltert werden. Gerade nach langen Anstiegen oder an heißen Tagen möchte niemand unnötig lange auf frisches Trinkwasser warten. Die hohe Filterleistung gehört seit Jahren zu den großen Stärken der BeFree-Serie und war bereits bei unserem letzten Test eines der herausragenden Merkmale.

Kompakt und leicht

Wer längere Trekkingtouren plant, kennt das Problem: Jedes Gramm zählt. Genau hier spielt der BeFree AC seine Stärken aus.
Der Filter wird mit einer flexiblen 1-Liter-Hydrapak SoftFlask geliefert. Im leeren Zustand lässt sich die Flasche platzsparend zusammenrollen und verschwindet nahezu in jeder Rucksacktasche. Gleichzeitig bietet das Fassungsvermögen ausreichend Reserve für längere Abschnitte zwischen den Wasserstellen. Besonders bei Unternehmungen wie dem Great Himalaya Trail oder der Japnese Alps Traverse ist ein geringes Packmaß ein wichtiger Faktor.

Katadyn_BeFree AC Filter 1.0L_faltbar
(c)Katadyn_BeFree AC Filter 1.0L_faltbar

Einfache Reinigung unterwegs

Ein weiterer Vorteil des Systems ist die unkomplizierte Reinigung. Katadyn setzt weiterhin auf die sogenannte EZ-Clean-Membran. Zur Reinigung genügt es laut Hersteller, den Filter im Wasser zu schwenken oder auszuspülen. Zusätzliche Hilfsmittel oder aufwendige Rückspülprozesse sind nicht erforderlich. Gerade auf längeren Touren, bei denen Wartungsaufwand möglichst gering gehalten werden soll, ist dies ein wichtiger Pluspunkt.

Für anspruchsvolle Abenteuer entwickelt

Der neue BeFree AC richtet sich an Wanderer, Trekking-Fans, Backpacker und Reisende, die auch in abgelegenen Regionen auf eine zuverlässige Wasseraufbereitung angewiesen sind. Die Kombination aus geringem Gewicht, kompakter Bauweise, hoher Durchflussrate und zusätzlicher Aktivkohlefiltration macht das System besonders interessant für Langstreckenwanderungen und Expeditionen.
Genau deshalb wird der Filter bei unseren kommenden Projekten intensiv zum Einsatz kommen. Sowohl die japanischen Alpen als auch der Great Himalaya Trail stellen hohe Anforderungen an Ausrüstung und Verpflegung. Wasserquellen sind zwar vielerorts vorhanden, müssen aber sicher nutzbar gemacht werden.

Unser erster Eindruck

Schon der ursprüngliche Katadyn BeFree konnte uns durch seine einfache Handhabung, die hohe Qualität und die außergewöhnlich schnelle Filterleistung überzeugen. Mit dem BeFree AC erweitert Katadyn das bewährte Konzept nun um eine Aktivkohle-Komponente und macht den beliebten Wasserfilter damit noch vielseitiger.
Besonders spannend finden wir die Kombination aus effektiver Mikroorganismen-Filterung und der zusätzlichen Verbesserung von Geschmack und Geruch. Gerade auf langen Touren, bei denen täglich große Mengen Wasser aus natürlichen Quellen genutzt werden, könnte dies einen echten Mehrwert bieten.
Die Erwartungen an den BeFree AC sind entsprechend hoch. Ob auf dem 525 Kilometer langen Trail durch die japanischen Alpen oder später auf den rund 1.700 Kilometern des Great Himalaya Trail durch Nepal – der neue Wasserfilter wird reichlich Gelegenheit bekommen, seine Qualitäten unter realen Expeditionsbedingungen unter Beweis zu stellen.

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Katadyn. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Katadyn_BeFree AC Filter 1.0L_im Einsatz
(c)Katadyn_BeFree AC Filter 1.0L_im Einsatz

Bereits 2023 hatten wir die Gelegenheit auf dem Pacific Crest Trail, verschiedene Produkte von LYOFOOD näher kennenzulernen. Unser damaliges Fazit fiel eindeutig aus: Wir waren von der Qualität, den Zutaten und vor allem vom Geschmack der gefriergetrockneten Gerichte begeistert. Umso mehr freuen wir uns, nun eine neue Auswahl aus dem Sortiment vorzustellen.
Die LYOFOOD-Produkte begleiten uns dieses Mal auf einem rund 550 Kilometer langen Trail durch die japanischen Alpen. Die Route führt durch abgelegene Bergregionen, zahlreiche Höhenmeter und teils anspruchsvolle Etappen fernab größerer Versorgungsmöglichkeiten. Genau hier müssen Outdoormahlzeiten zeigen, was in ihnen steckt: geringes Gewicht im Rucksack, einfache Zubereitung, nahrhafte Zutaten, zuverlässige Qualität und möglichst viel Genuss nach langen Tagen auf dem Trail.

Diesmal stehen nicht nur vegetarische Outdoor-Mahlzeiten auf dem Prüfstand, sondern auch Desserts, gefriergetrocknete Früchte, Käse-Snacks sowie verschiedene Lassi- und Smoothie-Varianten.

Was macht LYOFOOD besonders?

Lyofood
Lyofood

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich LYOFOOD mit der Gefriertrocknung von Lebensmitteln. Das Unternehmen entstand aus der Leidenschaft für Expeditionen und Abenteuer und entwickelte seine Produkte ursprünglich für anspruchsvolle Einsätze in den Bergen und auf See. Heute umfasst das Sortiment eine große Auswahl an Hauptgerichten, Frühstücksvarianten, Desserts, Snacks und Getränken.
Besonders interessant ist dabei die Philosophie hinter den Produkten: LYOFOOD setzt auf hochwertige, natürliche Zutaten und verarbeitet diese in der eigenen Produktion. Statt industrieller Fertigprodukte entstehen echte Gerichte, die zunächst gekocht und erst anschließend gefriergetrocknet werden. Dadurch soll der ursprüngliche Charakter der Speisen möglichst erhalten bleiben.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist das sogenannte Clean Label-Prinzip. LYOFOOD verzichtet auf Konservierungsstoffe, künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Stattdessen stehen natürliche Zutaten und transparente Herstellungsprozesse im Mittelpunkt.

Warum Gefriertrocknung?

Die Gefriertrocknung gilt als eine der schonendsten Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Dabei wird den Produkten unter Vakuum nahezu die gesamte Feuchtigkeit entzogen. Geschmack, Aroma, Struktur und viele Nährstoffe bleiben dabei weitgehend erhalten.
Gerade für Outdoor-Abenteuer bietet diese Technik entscheidende Vorteile. Die Produkte sind extrem leicht, benötigen keine Kühlung und lassen sich über einen langen Zeitraum lagern. Gleichzeitig reicht meist die Zugabe von Wasser aus, um innerhalb weniger Minuten eine vollwertige Mahlzeit zuzubereiten.
Für Touren wie unseren bevorstehenden Trail durch die japanischen Alpen sind das ideale Voraussetzungen. Jedes eingesparte Gramm zählt, gleichzeitig steigt mit jedem Wandertag die Bedeutung einer unkomplizierten, nahrhaften und schmackhaften Verpflegung.

Unsere Testkandidaten 2026

Mac & Cheese

Mac & Cheese gehört zu den absoluten Klassikern der Wohlfühlküche. Die Kombination aus Pasta und cremiger Käsesauce ist auf der ganzen Welt beliebt und verspricht auch unterwegs eine sättigende Mahlzeit.
Nach langen Wandertagen, an denen der Körper viele Kalorien verbraucht hat, sind solche herzhaften Gerichte oft besonders willkommen. Wir sind gespannt, wie sich die Outdoor-Version des Klassikers auf dem Trail schlägt.

Lyofood_Mac and Cheese
Lyofood_Mac and Cheese

Barley-Lentils Risotto

Das Barley-Lentils Risotto zählt zu den bekanntesten Gerichten von LYOFOOD. Die Kombination aus Gerste und Linsen bietet eine interessante Alternative zu klassischen Reisgerichten und dürfte insbesondere bei Outdoor-Sportlern beliebt sein, die Wert auf pflanzliche Zutaten legen.
Das Gericht wurde bereits mit einem renommierten Outdoor Editors‘ Choice Award ausgezeichnet und gehört damit zu den Produkten, die innerhalb des Sortiments einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Lyofood_Barley-Lentils Risotto
Lyofood_Barley-Lentils Risotto

Porcini Risotto

Mit dem Porcini Risotto richtet sich LYOFOOD an alle Fans aromatischer Pilzgerichte. Steinpilze gehören zu den beliebtesten Speisepilzen überhaupt und sind aus der gehobenen Küche kaum wegzudenken.
Gerade bei einem Hersteller, der großen Wert auf hochwertige Zutaten und echte Kochprozesse legt, weckt dieses Gericht hohe Erwartungen.

Lyofood_Porcini Risotto
Lyofood_Porcini Risotto

Süße Belohnungen für unterwegs

Nach einem langen Tag auf dem Trail darf es auch einmal etwas Süßes sein. Deshalb begleiten uns gleich mehrere Desserts auf unserer Tour.

Lyofood_Apple Curmble
Lyofood_Apple Curmble

Apple Crumble

Der Klassiker unter den Fruchtdesserts kombiniert Äpfel mit knusprigen Streuseln und gehört für viele zu den beliebtesten Nachspeisen überhaupt. Besonders an kühlen Abenden in den Bergen dürfte ein solches Dessert für einen gelungenen Tagesabschluss sorgen.

Lyofood_Sour Cherry Crumble
Lyofood_Sour Cherry Crumble

Sour Cherry Crumble

Die Sauerkirsche bringt eine angenehm fruchtige Säure mit und sorgt für eine spannende geschmackliche Alternative zu klassischen Apfeldesserts.

Lyofood_Strawberry & Rhubarb Crumble
Lyofood_Strawberry & Rhubarb Crumble

Strawberry & Rhubarb Crumble

Die Kombination aus Erdbeeren und Rhabarber zählt zu den beliebtesten Fruchtkombinationen überhaupt. Süße und leichte Säure treffen hier aufeinander und versprechen einen abwechslungsreichen Dessertgenuss.

Gefriergetrocknete Früchte

Neben kompletten Mahlzeiten und Desserts testen wir auch verschiedene gefriergetrocknete Früchte. Mit dabei sind unter anderem unterschiedliche Beeren, Sauerkirschen und Bananen.
Solche Snacks eignen sich hervorragend als kleine Zwischenmahlzeit während einer Wanderung, als Ergänzung zum Frühstück oder einfach als schneller Energielieferant zwischendurch. Durch die Gefriertrocknung verlieren die Früchte einen Großteil ihres Gewichts, behalten aber ihren charakteristischen Geschmack.
Gerade auf langen Trekkingtouren sind solche Snacks besonders interessant, da sie kaum Platz im Rucksack benötigen und dennoch für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen können.

Freeze Dried Cheese

Lyofood_freeze dried cheddar cheese
Lyofood_freeze dried cheddar cheese

Ein eher ungewöhnlicher Kandidat in unserem Testfeld ist der gefriergetrocknete Käse. Während Obstsnacks mittlerweile in vielen Outdoor-Rucksäcken zu finden sind, begegnet man gefriergetrocknetem Käse deutlich seltener.
Für Trekkingtouren könnte er sich jedoch als spannende Alternative erweisen. Käse gilt als beliebter Snack für unterwegs und liefert Energie sowie Protein – Eigenschaften, die auf langen Etappen durchaus gefragt sind.

Smoothies und Lassi für unterwegs

Ebenfalls mit im Gepäck befinden sich verschiedene Smoothie-Varianten und Mango-Lassi von LYOFOOD.
Die gefriergetrockneten Getränke sind besonders interessant für alle, die auch unterwegs nicht auf fruchtige oder cremige Erfrischungen verzichten möchten. Sie lassen sich einfach transportieren und unkompliziert zubereiten.
Dass LYOFOOD auch in diesem Bereich Erfahrung besitzt, zeigt ein Blick in die Unternehmensgeschichte: Die Smoothie-Produkte des Herstellers wurden bereits mit einem OutDoor Industry Award ausgezeichnet.

Ob als Frühstück, als Snack während einer Pause oder als kleine Belohnung nach einer anstrengenden Etappe – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Unser erster Eindruck

Es fällt auf, dass LYOFOOD seiner Linie treu bleibt. Natürliche Zutaten, transparente Produktionsprozesse, echte Kochverfahren und der konsequente Verzicht auf künstliche Zusätze ziehen sich durch das gesamte Sortiment. Die vollständige Verarbeitung in der eigenen Produktion und die hohe Rückverfolgbarkeit der Zutaten unterstreichen zusätzlich den Qualitätsanspruch des Unternehmens.

Bei unserer letzten Trainingstour auf dem Malerweg haben wir bereits eine erste Kostprobe des Barley-Lentils-Risottos genießen dürfen. Schon hier waren wir von der unkomplizierten Zubereitung und vor allem vom Geschmack begeistert. Umso größer ist nun die Vorfreude auf den ausführlichen Test der weiteren LYOFOOD-Produkte, die uns auf unserem 525 Kilometer langen Trek durch die japanischen Alpen begleiten werden. Dabei sind wir besonders gespannt, wie sich die verschiedenen Gerichte, Desserts, Snacks, Smoothies und Lassis unter den anspruchsvollen Bedingungen einer mehrwöchigen Fernwanderung bewähren. Besonders in den abgelegenen Abschnitten der Route werden Gewicht, Packmaß, Zubereitungskomfort, Nährwerte und natürlich der Geschmack eine entscheidende Rolle spielen. Wir sind gespannt, wie sich die Produkte in der Praxis schlagen und freuen uns bereits auf den ausführlichen Testbericht nach unserer Rückkehr aus Japan.

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Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Lyofood. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Langzeittest

Während unserer 7 monatigen Reise durch Ost- und Zentralasien (Oviedo, Südkorea, Japan, Kasachstan, Kirgistan, TadschikistanUsbekistan und Aserbaidschan) war es wichtig, eine gefütterte Überjacke mitzunehmen, die die Paramo Enduro Jacket optimal ergänzt. Dabei diente die Páramo Mens Torres Alturo Jacket Midnight insbesondere als zusätzliche Isolationsschicht bei besonders kalten Temperaturen in den Bergen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Cheonwangbong Peak im Jirisan National Park (Südkorea)

Einfache Nutzung

Entgegen dem klassischen Prinzip, die lange Funktionswäsche auf der Haut zu tragen, plus eine zusätzliche Wärme-Schicht darüber und die wasserabweisende Hardshell-Jacke als letztes, funktioniert dies bei Paramo alles anders. Die Páramo Mens Torres Alturo Jacket ist eine warme Schicht, die bei Bedarf über alles drüber gezogen werden kann, auch über die Regenjacke.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Will man bei schlechtem/kalten Wetter eine zusätzliche Wärmeschicht anziehen, muss man dafür normalerweise erst einmal seine Jacke ausziehen und verliert dabei unnötige Wärme. Paramo umgeht diese Problematik, indem man die Torres Alturo Jacket einfach über die bereits vorhandenen Schichten zieht.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – meine Freundin Elena in meiner Jacke am Kolsai See in Kasachstan

Die Jacke

Sie besteht zu 133 g aus wasserabweisender Synthetik Füllung und aus einem dichten Mikrofasergewebe Außenstoff. Im ersten Moment sieht sie wie eine Daunenjacke aus und lässt sich auch sehr klein verpacken. Meist war sie mein letztes Utensil beim Packen des Rucksackes, welches ich leicht zwischen ein paar Lücken packen konnte.

Das Nikwax Material soll, so Paramo, vor Regen und Wind schützen sowie für eine hervorragende Wärmeisolaton sorgen. Unter die große Kapuze passt auch ein Kletterhelm und in den großen Taschen lässt sich viel verstauen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch hoch in den Bergen konnte man bei kalten Temperaturen abends noch zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch hoch in den Bergen konnte man so bei kalten Temperaturen abends noch Zeit draußen verbringen. Hier Terskej-Alatau-Traverse (Kirgistan)

Der Praxistest

Während meiner Reise habe ich die Jacke über einen langen Zeitraum auf ihre Strapazierfähigkeit hin getestet. So hat sie mich bei einigen Wanderungen auf die verschiedensten Gipfel warm gehalten. Ihre Isolationsfähigkeit ist enorm und es ließen sich Temperaturen im unteren zweistelligen Minusbereich problemlos aushalten. Das Material ist sehr weich, weshalb der Tragekomfort sehr angenehm ist. In sehr kalten Gipfelnächten habe ich sie auch immer gerne als zusätzliche Wärmeschicht in meinem Schlafsack verwendet. Von der Größe her lässt sie sich einfach über die bereits angezogenen Jacken ziehen und mit Hilfe des verstellbaren Bundes optimal einstellen. Auch die Klettverschlüsse an den Ärmeln sind sehr hilfreich.

Paramo Alturo Midnight Jacket - einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Paramo Alturo Midnight Jacket – einfach über die Paramo Enduro jacket gezogen. Auch heute noch im Einsatz, Jasmund Nationalpark (Rügen, Deutschland)

Bei Paramo wird in gewissen Punkten das bisherige Wander-Verständnis über den Haufen geworfen. Einen Overlayer über die Regenjacke ziehen? So war dieses Prinzip neu für mich und ich etwas skeptisch. Die Idee und Umsetzung ist jedoch schlichtweg genial und eine überragende Ergänzung bei schlechtem oder kaltem Wetter. Es ist kaum mit Aufwand verbunden die Jacke aus dem Backpack zu holen, überzuziehen und ihre Isolationsfähigkeit geht, meiner Meinung nach, über die einer Daunenjacke hinaus. Es war fast schon ein Ritual bei den zahlreichen Bergbesteigungen die Torres Alturo Jacket an den windigen Gipfeln aus dem Rucksack zu holen, über zu ziehen und das Frieren hatte ein Ende. Nicht selten musste ich diese an meine Freundin abgeben, die die enorme Isolationsfähikeit auch schnell zu schätzen wusste.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – auch Elena nutzte die schnell über alles gezogene Jacke gerne. Hier an einem Gipfel im Fann Gebirge (Tadschikistan)

Fazit

7 Monate in den verschiedensten Klimazonen unterwegs und jeden Tag gebraucht. Das klingt bei einer so isolationsfähigen Jacke eher seltsam. Letztendlich war sie auf fast jeder Wanderung (das waren sehr viele) im Einsatz. Ob bei kaltem Regenwetter über die Paramo Enduro Jacket oder den Paramo Grid Technic Hoodie, wie auch bei der Gipfelankunft schnell über gezogen. War es nachts nicht so kalt, dass ich die Jacke im Schlafsack tragen musste, diente sie mir als super bequemes Kopfkissen.

Da ich auch die Paramo Enduro Jacket und den Paramo Grid Technic Hoodie getestet habe, war die Atmungsaktivität durch die darunter liegenden, ebenfalls sehr atmungsaktiven, Schichten sehr gut. So konnten die schweißdurchtränkten Schichten darunter durch die zusätzlich eingefangene Wärme nebenbei noch trocknen.

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket - Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Paramo Torres Alturo Midnight Jacket – Sonnenaufgang am Lenin Peak-Basecamp (Kirgistan)

Bedingt durch die verwendete Synthetik und die Nikwaximprägnierung weist die Jacke Schnee und Regen größtenteils ab. Ist der Regen/Schnee jedoch zu stark und die Jacke wird nass, wärmt sie auch in nassem Zustand.

Optimal ist die Torres Alturo Jacke vor allem in kalten, nassfeuchten Gebieten und im Winter. Sie bietet eine Alternative zur Daunenjacke mit entscheidenden Vorteilen. Im Vergleich zu Daunenjacken hat sie neben ihrer sehr hohen Isolations- und Wärmefähigkeit den entscheidenden Pluspunkt: sie ist feuchtigkeitsunempfindlich!

Paramo hat hier eine wirklich tolle und leichte Jacke entwickelt, die trotz ihrer Größe ein sehr kleines Packmaß hat, in jeden Rucksack passt und als Overlayer absolut zu empfehlen ist.

 

Hier geht es zu weiteren Berichten über unsere Tour:

Weitere Produkte, die uns auf der Tour begleitet haben:

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Páramo. Das vorgestellte Produkt wurde uns für einen Produkttest kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Weiter geht es mit unserem Reisetagebuch „Sieben Monate auf Tour durch Ost- und Zentralasien„. Nach dem Startschuss im März in Köln und den ersten Wochen in Seoul und Südkorea geht es nun weiter nach Japan.

Elena und Mateo auf Tour – Unser Reisetagebuch Teil 3 – Japan

Kyushu – Japans unglaublicher Süden

Nun lagen drei Monate Japan vor mir. In Japan angekommen begrüßte mich zunächst ein atemberaubender Sonnenuntergang am Hafen. Mein erster Stopp hieß Nagasaki, wo ich nachts auf den Berg Inasa-Yama hinauf ging. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über Nagasaki, vor allem nachts. Am Gipfel suchten einige Japaner mit Taschenlampen den Boden und das Auto nach dem verloren gegangenen Autoschlüssel ab. Die Taschenlampe der Wakawaka PowerBank lässt sich fast auf Scheinwerferstärke einstellen und so suchte ich mit ihnen über eine Stunde nach dem Schlüssel bis wir ihn schließlich fanden. Mit drei Leuten ging ich noch auf das Observatorium hinauf und bestaunte den tollen Blick über Nagasaki. Es folgte ein Google-Übersetzer-Gespräch bis tief in die Nacht hinein. So entschloss ich anschließend mein Zelt auf dem Observatorium aufzuschlagen und am nächsten Morgen früh für den atemberaubenden Sonnenaufgang aufzustehen.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Tour zur “Battleship”-Insel. Auf dieser kleinen Insel wurde einst die höchste Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter auf der Welt gemessen. Zeitweise lebten hier über 5000 Menschen, die Kohle und Öl für den Mitshubishi-Konzern abbauten. Nachdem die Mine 1974 geschlossen wurde, gab es keine Arbeit mehr auf der Insel und alle Bewohner verließen diese umgehend und ließen teilweise Möbel und verschiedenes zurück. Die halb-zerfallene “Geisterinsel”, die die Form eines Kriegsschiffes hat, war interessant zu besichtigen.

Am darauffolgenden Tag befasste ich mich mit der tragischen Geschichte Nagasakis. Am 09.08.1945 ließ der amerikanische Bomber “Bock’s Car” nur drei Tage nach dem Anschlag auf Hiroshima eine zweite Atombombe nieder. Während das eigentliche Ziel Kokura auf Grund der Sichtverhältnisse nicht bombardiert werden konnte, entschied sich der Pilot für das Zweitziel Nagasaki, da hier zahlreiche Kriegsschiffe hergestellt wurden. Fast 75.000 Menschen und etwa ebenso viele Verletzte zählen zu den Opfern dieses Angriffes. Eindrucksvoll berichten darüber der “Peace Park”, das “Atomic Bomb Museum” und die “Memorial Hall” von Nagasaki.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagasaki

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagasaki

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Am selbigen Tag fuhr ich noch weiter nach Aino, wo mich meine Zweitageswanderung im Unzen-Amadake-Nationalpark begann. Also ging es über den Adumadake, den Kusenbudake, dem Kunimidake, dem Tateiwa-no-mine und dem Fugendake bis zum Dorf “Unzen”, wo ich meine ersten japanischen Onsen (traditionell japanische heiße Quellen) besuchte. So boten sich mir atemberaubende Aussichten über das Berg- und Vulkanmassiv sowie den dampfenden Vulkan Unzendake. Über den Zwischenstopp Kumamoto ging es weiter in Richtung Kirishima-Nationalpark.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark

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Elena und Mateo auf Tour - Unzen-Amakusa-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unzen-Amakusa-Nationalpark – das Dorf Unzen

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kumamoto Castle

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kumamoto Castle

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Im strömenden Regen trampte ich bis Maruo, wo es ein Hostel geben sollte. Dieses war jedoch leider nicht aufzufinden. Die Inhaberin eines luxuriösen Hotels, in dem ich nach dem Hostel fragte, machte mir jedoch das Angebot zum Hostel-Preis im Hotel zu übernachten. Hier hatte ich sogar meine eigenen Onsen auf dem Balkon. Abends trank ich noch mit dem Küchenchef, mit dem ich mich in der Lobby unterhalten habe, ein paar Bier und aß zu Abend.
Am Folgetag ging es bei tollem Wetter zuerst zum nahegelegenen Wasserfall und anschließend auf den Vulkan Takachihono mine (1573m) im Kirishima Nationalpark. Von hier aus boten sich mir atemberaubende Ausblicke über die Berge, Seen und rauchenden Vulkane.

Auf dem Gipfel und dem Weg hinunter kam ich mit einem Japaner ins Gespräch. Dieser wohnte in der Nähe des Vulkans Sakurajima und bot mir an mich mitzunehmen. Zuerst ging es jedoch in die lokalen Onsen. Anschließend lud er mich zum Essen bei sich und seiner Frau ein. Nach zahlreichen Bieren und reichlich Shochu übernachtete ich bei ihnen im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen fuhr er mich sichtlich verkatert zu einem Aussichtspunkt am Sakurajima.

Weiter ging es mit einem Japaner der mich zu jeglichen Aussichtspunkten vom Sakurajima fuhr. Bei diesem Vulkan handelt es sich um einen der berühmtesten und am meisten gefürchtetsten Vulkanen Japans. Er gehört zu den aktivsten der Welt und qualmt permanent. Im Besucherzentrum gibt es eine Tafel, die die Anzahl der Ausbrüche dokumentiert. Alleine dieses Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 116 Ausbrüche, davon alleine drei am Vortag. Die Straßen sind hier fast dauerhaft mit Vulkanasche bedeckt. Als ich dort war brach er ebenfalls aus. Dies ist für die Bevölkerung jedoch kein Grund zur Sorge. Dann werden halt die Bauarbeiterhelme aufgesetzt und die Regenschirme gegen die herabregnende Vulkanasche aufgespannt.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Abendessen mit dem Chefkoch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Abendessen mit dem Chefkoch

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mauro Hotel - Privatonsen auf dem Balkon

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mauro Hotel – Privatonsen auf dem Balkon

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Sakurajima - Ausbruch - Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Sakurajima – Ausbruch – Schutz mit dem Regenschirm vor der herunterregnenden Asche

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Nach der kurzen Fährüberfahrt nach Kagoshima nahm ich abends das Containerschiff “Hibiscus” auf die Insel Yakushima, die ich am nächsten Morgen erreichte und wo ich eine tolle Wanderung startete.

Die Inselüberquerung führte durch einen „Zauberwald“ mit zahlreichen riesigen japanischen Zypressen hinauf bis auf den Miyanoura-dake, den höchsten Berg Süd-Japans (1936m) und auf der anderen Seite hinunter zu den Kaichu Onsen. Diese natürlichen Onsen liegen in den Klippen und sind nur bei Ebbe zugänglich. Die Panoramaausblicke waren überwältigend und jede Schweißperle wert und ich bekam gelegentlich Besuch von einigen Affen.
Weiter ging es nun zu den tollen Okawa-no-taki Wasserfällen. Den Rest des Tages verbrachte ich am traumhaften Sandstrand von Nagata. Hier ging ich das erste Mal dieses Jahr im Meer schwimmen und holte mir bei über 25 Grad auch gleich meinen ersten Sonnenbrand. Ein ortsansässiger Japaner zeigte mir und meinen Handtuchnachbarn zahlreiche große Schildkröten, deren Köpfe überall aus dem Meer herausragten und die zu dieser Zeit abends an den Strand kommen und hier ihre Eier ablegen.

Mit der Fähre wieder in Kagoshima angekommen, ging es, mit einem kurzen Abstecher zum “Udo Shrine”, nach Takachiho und seinem berühmten Canyon. Die meisten Japaner sind sehr begeistert von meiner Reise und eine Auszeit von sieben Monaten erscheint bei ihren Urlaubstagen pro Jahr, die sie häufig an einer Hand abzählen können, surreal. So zeigte mir ein Auto noch die “Saitubaru burial mounds”, die Gräber der ersten Bewohner Japans vor über 2000 Jahren, lud mich zum Essen ein und fuhr einen mehrstündigen Umweg für mich. Weiter ging es noch mit ein paar 18-Jährigen Teenagern, die gefühlt das erste Mal einen Europäer sahen und es witzig fanden für mich anzuhalten. Dabei musste ich für zahlreiche Selfies herhalten und durfte mir auf dem Fernseher im Auto das gesamte Album der japanischen Boyband “Generations” angucken und -hören. Eine wirklich authentische und tolle Band (Ironie aus).

Das nächste Ziel hieß Aso-Vulkan. Der Krater dieses Vulkans besitzt einen Umfang von etwa 130 km und in ihm befinden sich zahlreiche Städte. Zunächst wanderte ich auf den Kijima, den Eboshidake, den Aso-San mit seinem blubbernden Krater, den Takadake sowie dem Nakadake. Dabei hatte ich unglaubliche Ausblicke auf die verschiedenen Vulkane und die sich im Aso-Krater befindenden Städte. Vom Nakadake hatte ich zuletzt einen atemberaubenden Blick über den gesamten Krater.

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – grüner Tee

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel - Nagata Beach

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel – Nagata Beach

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Yakushima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Yakushima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Udo Shrine (Ostküste)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Udo Shrine (Ostküste)

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Hiroshima – einzigartige Geschichte und grüne Berge

Jetzt folgte eine längere Strecke per Anhalter auf die Insel Miajima, die vor allem bekannt für ihren “schwimmenden Shrine” ist, der bei Flut im Wasser steht und eines der meist fotografierten Motive Japans ist.

Das nächste Etappenziel war Hiroshima, wo ich zwei Nächte blieb. Bedingt durch den Abwurf der ersten Atombombe auf die Menschheit am sechsten August 1945 fragt sich sicher der ein oder andere, ob diese Stadt überhaupt noch existiert. Hiroshima ist heute eine pulsierende Metropole mit über einer Millionen Einwohnern, umgeben von Inseln und grünen Bergen. Trotz alledem ist die traurige Geschichte noch stets präsent und sichtbar. So befindet sich beim Friedenspark unter anderem der “Atomic Dome”, eine ehemalige Ausstellungshalle die sich im Epizentrum der Atombombe befand und heute als letztes verbliebenes beschädigtes Gebäude noch steht und für Touristen zu bestaunen ist. Sehr beeindruckend ist das Atomic-Bomb-Museum. Hier wird dieses schreckliche historische Ereignis eindrucksvoll und ergreifend dargestellt. So gibt es dort zahlreiche Originalgegenstände, unglaubliche Erzählungen über Einzelschicksale, Videoberichte von Zeitzeugen und zahlreiches weiteres informatives Material
Am ersten Tag ging es für mich jedoch zu keiner typischen Attraktion in Hiroshima. Trotz starkem Regen und ohne Stadiondach, machte ich mich auf zum Stadion von Sanfreece Hiroshima. Hier empfing der Tabellenführer der J-League Vissel Kobe mit Dönerbudenbesitzer Lukas Podolski. Dieser konnte jedoch leider wegen einer Verletzung nicht spielen. Auch wenn das dort Gebotene nicht mit der Qualität der Bundesliga vergleichbar ist, kamen einige Tausend japanische Zuschauer, die am Ende gemeinsam mit mir ein 2:0 für Hiroshima bejubelten.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel - schwimmender Schrein

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel – schwimmender Schrein

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Miajima Insel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Miajima Insel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Hiroshima - Atomic Dome

Reisetagebuch Elena und Mateo – Hiroshima – Atomic Dome

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sanfrecce Hisorhima

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sanfrecce Hisorhima

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Shikoku, Osaka und Umgebung –  Traumpfade und Japans berüchtigste Ausgehmeile

Nach dem Besuch einer Sake-Brauerei in Saijo ging es auf die Insel Shikoku, wo ich eine Wanderung auf den heiligen Ishizuchi San, Shikokus höchsten Berg (1982m), begann. Vorbei an Tempeln und Schreinen, erreichte ich mittags den Gipfel. Die Aussicht war überwältigend und ich genoss meine Gipfel-Instant-Nudeln bei tollem Panorama-Blick. Da mir die Wanderung unglaublich viel Spaß machte, entschloss ich mich noch weiter entlang der Gipfel zu wandern. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichte ich den Gipfel des Kamegamori. Nach einem weiteren Tag durch die tolle Bergkulisse ging es zum Tempel von Kotohire und anschließend zum Unpenji San. Dabei handelt es sich um eine Tagesetappe des “88 Tempel Pilgerweges”. Oben auf dem Berg erwartete mich eine große Tempelanlage, eine riesige Buddha-Statue die gleichzeitig ein toller Aussichtspunkt war und zahlreiche weitere Statuen, die überall herumstanden. Nach einem Stopp im wunderschönen Oboke, ging es über die Städte Takamatsu und Tokushima schließlich mit der Fähre nach Wakayama und weiter nach Yoshino.

Hier startete ich die fünftägige Wanderung “Omine Okugakemichi”, die von Yoshino über eine Bergkette bis nach Hongu führt. Dieser Pilgerweg ist ein absoluter Geheimtipp in Japan. So traf ich nur sehr wenige Menschen auf dem Trail und genoss die Zeit auf den grünen Gipfeln. Nach fünf spektakulären Tagen und unzähligen Höhenmetern erreichte ich das schöne Dorf Hongu mit seinem tollen Tempel. Hier kann man sich am Flussufer selbst eine heiße Quelle graben.

Weiter ging es zum berühmten Nachi-Tempel und seinem Wasserfall, bevor ich entlang der Küste nach Osaka fuhr. Hier traf ich mich mit meinem australischen Freund Liam, den ich bereits in Südkorea besuchte, da dieser wegen seines koreanischen VISA für drei Tage in der Stadt war. Im Hostel freundeten wir uns mit zwei Mexikanern und einem Dänen an. Zahlreiche Biere und Tequila-Shots später ging es auf die berühmte Ausgehmeile von Osaka, wo wir eine wilde Party feierten. Osaka erkundeten wir entspannt mit dem Fahrrad und waren vor allem von der Burg begeistert. Für Liam endet seine Zeit als Englischlehrer in Korea bald und er kehrt nach Australien zurück. Ich habe ihn jedoch wieder ins Reisefieber gebracht. So beschlossen wir uns am 18. Juni in Sapporo zu treffen und gemeinsam Hokkaido für drei Wochen zu bereisen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Unpenji-San (Shikoku)

Reisetagebuch Elena und Mateo – Unpenji-San (Shikoku)

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Omine Okugakemichi

Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Omine Okugakemichi – Hongu

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Nachi-Tempel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Osaka Castle - Liam und ich

Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka Castle – Liam und ich

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka

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Reisetagebuch Elena und Mateo – Osaka – Party bis in die frühen Morgenstunden

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Japanische Alpen – ein Mekka für jeden Outdoor-Fan

Während Liam wieder zurück nach Korea flog, führte mich meine Reise weiter in die japanischen Alpen. So ging es zunächst nach Hakuba, das als Wanderparadies bekannt ist. Mit dem Leih-Snowboard auf an den Rucksack geschnallt ging es am ersten Tag bis zu den Hakuba-Yari-Onsen auf 2100 Metern. Der Weg dorthin war hauptsächlich den Berg steil über Schnee hinauf. Glücklicherweise war Wochenende und einige Japaner unterwegs, sonst wäre es sehr schwer gewesen den richtigen Weg zu finden, da alles zugeschneit war. Diese wilden Onsen waren meine mit Abstand besten heißen Quellen in Japan und boten einen unglaublichen Ausblick auf die Berge. Auch der traumhafte Sonnenaufgang konnte am nächsten Morgen von hier aus betrachtet werden. Anschließend ging es weiter durch den tiefen Schnee bis zum Yarigatake (2903m) und über den Shakushi Dake entlang der Bergspitzen bis zum Shirouma Dake (2931m). Shirouma bedeutet weißes Pferd und ist auf den zahlreichen Schnee an diesem Berg zurückzuführen. Bergab ging es mit dem Snowboard, das ich die ganze Zeit mit mir herumschleppte. Auch wenn der Weg hinunter wegen den Schneeverhältnissen nicht unbedingt einfach war, war es eine absolut coole und unverhoffte Sache hier im Sommer Snowboard zu fahren.

Mit einem Zwischenstopp im Zenkoji-Tempel von Nagano reiste ich weiter zum Assama Vulkan.  Da der Assama Vulkan sehr aktiv ist, war es lediglich möglich auf den Nachbarvulkan, den Kurofu-yama zu wandern. Von hier aus hat man jedoch eine tolle Aussicht auf den Assama-yama und die umliegenden Berge und Vulkane.
Es folgte eine Regen-Wanderung auf den Iodake, bevor es ein paar Tage später zum Kitadake, Japans zweithöchstem Berg ging. Bei wunderschönem Wetter erreichte ich bereits gegen Mittag den Gipfel, entspannte dort an der Hütte mit einem überragenden Ausblick auf die Berge und Mount Fuji. Auf 3000 Metern übernachtete ich zwei Nächte in einer kleinen Notfallhütte und hatte von hier aus nur einen kurzen Weg auf den Gipfel des Kitadakes (3193m).
Weiter ging es ging es zum Motosuku-See. Hier hatte ich einen tollen und vor allem wolkenfreien Blick auf Mount Fuji und konnte mich im glasklaren Wasser immer wieder abkühlen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - die schönsten Onsen Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – die schönsten Onsen Japans

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake - Wanderung mit dem Snowboard

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake – Wanderung mit dem Snowboard

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Shiroumadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Shiroumadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nagano Tempel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nagano Tempel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Assamayama

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Assamayama

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Regenwanderung zum Mount Io-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Regenwanderung zum Mount Io-dake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Schutzhütte am Mount Kitadake - Zuhause für 2 Nächte

Reisetagebuch Elena und Mateo – Schutzhütte am Mount Kitadake – Zuhause für 2 Nächte

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Kitadake - Blick auf Mount Fuji

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Kitadake – Blick auf Mount Fuji

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Tokyo, Gunma und Tochigi – die unverwechselbare Hauptstadt mit atemberaubender Natur vor der Haustür

Einen Tag später kam ich schließlich nach insgesamt 87 verschiedenen Autos per Anhalter in der Hauptstadt Tokyo angekommen. Die 37 Millionen Einwohner zählende Metropolregion ist gigantisch und ganz anders als das Japan, das ich zuvor erlebt hatte. Hier trifft man unzählige Touristen und die Einheimischen interessieren sich nicht mehr für den bärtigen Deutschen.

In Tokyo besuchte ich das Sumo-Museum, Akihabara, (das verrückten Anime und Technologie-Viertel Japans), das japanische Fußballmuseum, den Tsukiji-Fischmarkt, das Vierteil Ginza, den Imperial Palace, Shibuja und zahlreiche weitere Orte. Abends saß ich immer mit zahlreichen Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten bis in die frühen Morgenstunden im Hostel zusammen. Am letzten Abend traf ich mich noch mit einem japanischen Freund meiner Schwester, den sie während ihrem Master in Singapur kennengelernt hat. Er führte mich in ein super cooles kleines Restaurant und wir tranken leckeren Sake zusammen und verspeisten rohes Hühner- und Pferdefleisch, eine japanische Delikatesse, die wohl nie zu meinem Lieblingsessen gehören wird. Im Endeffekt blieb ich vier Tage in Tokyo. Dort hatte ich super viel Spaß, muss jedoch auch gestehen, dass mich die Stadt und ihre zahlreichen Menschen etwas erdrückt und gestresst hat.

Aus Tokyo per Anhalter heraus zu fahren war eine echte Herausforderung. Während es am ersten Tag nicht gut lief, hatte ich mehr Glück und wurde von einem lustigen Kerl und seinen Freunde zu einem kleinen Tagesausflug zu den Fukiware Wasserfällen und nahegelegenen Onsen mitgenommen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Fugiwara-Wasserfälle

Weiter ging es ins “Oze Marshland”, wo ich einige Stunden durch das schöne Sumpfgebiet wanderte. Anschließend übernachtete ich bei dem netten Künstler Yuki, der lecker für mich kochte. Am nächsten Tag machten wir uns, bepackt mit einigen Geschenken von ihm, auf zur “japanischen romantischen Straße” entlang an Seen, Wasserfällen, Schluchten, Flüssen und Bergen in das schöne Nikko, wo wir den wunderschönen „Tōshō-gū-Tempel“ besichtigten.

Mein nächster Stopp war der Vulkan Nasudake. Kurz vor dem Gipfel schlug das Wetter um. Ein starker Wind zog auf und die Wolken verdichteten sich. Zum Glück war dort eine Nothütte, in der ich Bänke zusammenschob und übernachtete. Zu meiner Überraschung öffnete sich gegen 3 Uhr nachts die Tür meiner Hütte und drei Japaner kamen hinein. Wir alle erschraken sehr als wir uns sahen und die Japaner mussten lachen, als sie mich als Deutschen auf den zusammengeschobenen Bänken sahen. Die drei fragten mich, ob ich nicht mit ihnen weiter wandern wolle. Obwohl sie mich gerade geweckt und das Wetter draußen nicht besser als am Abend zuvor aussah, aß ich schnell einen Schokoriegel, packte meine Sachen und wanderte mit ihnen los. Gemeinsam ging es auf einem Rundweg, vorbei an dampfenden Gesteinslöchern, zum Berg Asahi. Anschließend folgte noch die Besteigung des Nasudakes und wir hatten atemberaubende Ausblicke auf die Berglandschaft mit ihren verschiedenen Gipfeln und dampfenden Vulkanen. Glücklicherweise sprachen die Japaner ein wenig Englisch und wir hatten eine wirklich witzige Wanderung zusammen.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Nasu-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Nasu-dake

Mein nächster Plan war es zur Ostküste zu gelangen und mir einen Eindruck über die 2011 vom verheerenden Tsunami verwüsteten Ostküste von Fukushima zu machen. Was mir dann passierte war unglaublich!

Fukushima – eine unglaubliche und berührende Geschichte

Irgendwann befand ich mich in einem Auto nach Iwaki, wo wir den Musiker Yoshihiro, einen Freund meines Fahrers trafen. Die beiden zeigten mir was der Tsunami hier alles zerstörte. Da Yoshihiro leider ebenfalls kein Englisch konnte, verständigten wir uns irgendwie mit Händen und Füßen und Google-Translator. Am ersten Abend besuchten wir zunächst die lokalen Onsen, bevor es in die japanisch kitschige „Ghost-bar“ ging, die mit staubbedeckten Pokemon und Hello-Kitty-Sachen dekoriert war. Einen Tag, einige „99 Luftballons“-Songs, Sake- und Biergläser später, fuhren wir gemeinsam nach Namie, seinem Geburtsort, der lediglich wenige Kilometer vom Atomreaktor „Fukushima Daiichi“ entfernt liegt. Vor dem Tsunami-Unglück, lebten hier etwa 21.000 Menschen. Heute ist dieser Ort aufgrund der Radioaktivität unbewohnbar. Trotzdem wird hier zurzeit ein neuer Hafen gebaut. Ich konnte jedoch aufgrund der Sprachbarriere nicht herausfinden, warum. Yoshihiro erzählte mir, dass er ein Haus direkt am Hafen besaß, was natürlich komplett zerstört wurde. Er befand sich jedoch zum Zeitpunkt des Unglückes in einer anderen Stadt, nicht in Küstennähe. Somit hatte er mehr Glück, als die 22 Angehörigen, die er bei dieser Katastrophe verlor.

Er zeigte mir auch den Standort seines Hauses, an dessen Stelle heute hohes Gras wächst und es keine Anzeichen davon gibt, dass hier jemals ein Mensch gewohnt hat. Vereinzelt erkennt man Ruinen zwischen dem hohen Gras. Wir fuhren auch zu seiner ehemaligen Schule, die in Trümmern und abgesperrt in der Graslandschaft stand. Die Uhr der Schule zeigt noch die genaue Uhrzeit an, bei der die 23 Meter hohe Flutwelle Namie erreichte. Zu meiner Verblüffung sprang er über die Absperrung und ich folgte ihm. Wir gingen in das marode, zerstörte und halb zusammengefallene Gebäude hinein. Überall lagen Schulmaterialien herum. Der Boden der Turnhalle war bereits herunter gesackt. Anschließend ging es die Treppe hinauf in den zweiten Stock und in sein ehemaliges Klassenzimmer. Wir hielten kurz inne und verließen den „Horrorschauplatz“. Dann fuhren wir zum Friedhof von Namie. Yoshihiro besuchte einige Grabstätten seiner verstorbenen Freunde und wir setzten uns auf die Stufen der Gedenktafel an die Opfer des Tsunamis und überblickten den Küstenabschnitt mit dem neuen Hafen.

Der letzte Stopp in Namie führte uns vorbei durch die ehemalige Innenstadt zu einem Haus, das ausnahmsweise nicht leer stand. Hier besuchten wir einen Freund von ihm, der als einer von ganz wenigen Menschen noch in Namie wohnt. Hier wohnt er jedoch nicht alleine, sondern mit unzähligen Tieren. So begrüßten uns vor allem zahlreiche Hunde und Katzen, die durch den Tsunami „obdachlos“ geworden sind und durch diesen Menschen mit einem ganz besonderen Tierherz wieder ein Zuhause gefunden haben.

Nach diesen unglaublichen Stunden in Namie ging es nach Fukushima City, in die Wohnung, wo er gemeinsam mit seiner Tante und seinem Onkel wohnt. Unterwegs passierten wir unzählige verlassene Häuser und Dörfer. An einem Punkt, kurz nach Namie, hielten wir an einem der zahlreichen solarbetriebenen Geräte, die die Radioaktivität anzeigen. Während es in Namie fast 1,0 waren, zeigte die Anzeige hier fast 5,0 an und Yoshihiro bat mich das Fenster zu schließen.

In Fukushima City zeigte er mir noch einige Tempel, Aussichtspunkte, besuchten erneut eine Karaoke-Bar, wurden in Restaurants eingeladen und übernachteten bei seinen Verwandten. Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege und meine Reise ging weiter. Wenn man diese zwei Tage nun rückblickend betrachtet, ist es unglaublich, was mir passiert ist und welchen Einblick mir Yoshihiro in das Leben nach dem Tsunami in einer verseuchten Region gegeben hat. Es ist inspirierend wie er mit den zahlreichen Schicksalsschlägen umgeht und mit welcher Gastfreundlichkeit er und die zahlreichen anderen Japaner mir hier begegneten.

Nord-Japan: Towada-See, Mount Otake und die Dreistelligkeit

Die Zeit in Japan verging teilweise wie im Flug und ich war nun bereits fast zwei Monate vor Ort. Das bedeutete auch, dass ich nicht mehr ganz so viel Zeit hatte, bis ich meinen australischen Freund Liam am Flughafen in Sapporo (Hokkaido) abholen muss. Aufgrund dessen, musste ich nun eine etwas weitere Strecke am Stück per Anhalter zurücklegen. Bevor es jedoch zum Fährhafen von Aomori ging, führte mich mein Weg zunächst zum Towada-See und die umliegenden Berge und Flüsse. Hier nahm mich ein älteres Ehepaar mit, das kein Englisch konnte. Ich versuchte ihnen jedoch trotzdem zu erklären, dass sie ein ganz besonderes Auto für mich sind, da sie mein hundertstes per Anhalter in Japan sind. Dies verstanden sie zwar nicht, waren jedoch trotzdem bereit ein Foto mit mir zu machen.

Reisetagebuch Elena und Mateo – Towada-ko – das 100. Auto per Anhalter durch Japan

Zuerst ging es entlang des Sees und anschließend entlang des Flusses Oriase, in den immer wieder Wasserfälle mündeten. Weiter ging es auf den Berg Otake. Mit meinem neuen japanischen Freund Kenichi, den ich in einer Hütte kennenlernte ging es auf den Akakuradake, den Otake und über Sumpfgebiete und schönem Wald zu den Sukayu Onsen. Erschöpft gönnten wir uns eine Entspannung in diesem wunderschönen Holzbadehaus. Zum Abschied schenkte mir Kenichi noch seine Bärenklingel und meinte, dass ich die in meinen kommenden drei Wochen auf Hokkaido vermutlich besser gebrauchen kann.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Akakuradake - nebelverhangener Sonnenaufgang

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Akakuradake – nebelverhangener Sonnenaufgang

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Mount Otake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mount Otake

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Wildes Hokkaido – mit dem Australier Liam durch das Sibirien Japans

Nach einem kurzen Stopp am Toyako-See, holte ich Liam am Flughafen Chitose ab. Als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg aus der Stadt machten, hielt ein nettes Paar, welches uns anbot, uns hinzufahren wohin wir wollen. So ging es zunächst zum „Shirogane Blue Pond“ bei Biei, in dem zahlreiche Baumstümpfe aus dem Wasser ragen. Die beiden wollten uns daraufhin unbedingt noch das Blumenfeld von Kamifurano zeigen und uns zum  Mittagessen einladen. Weiter ging es am selben Tag noch nach Obihiro, wo wir das WM-Spiel Japan gegen Kolumbien sahen.In einer angesagten Kneipe feierten wir eine wilde Party zum furiosen und unerwarteten 2:1 Sieg der Japaner. Liam war begeistert wie gut und einfach an diesem Tag alles funktioniert hat und was wir alles bereits am ersten Tag gemeinsam erlebt hatten – Welcome to Japan.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Welcome to Japan, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Welcome to Japan, Liam

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Blumenfeld von Kamifurano

Reisetagebuch Elena und Mateo – Blumenfeld von Kamifurano

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 Reisetagebuch Elena und Mateo -japanische Straßenabsperrung

Reisetagebuch Elena und Mateo – japanische Straßenabsperrung

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Obihiro - der japanische Fußballtraum

Reisetagebuch Elena und Mateo – Obihiro – der japanische Fußballtraum

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Zunächst fuhren wir gemeinsam zum kleinen Onneto-See, der mit den Bergen Meakan und Akan-Fuji im Hintergrund unglaublich schön ist. Nach einer entspannten Zeit am Ufer des Akan-Sees, starteten wir unsere Tageswanderung auf den Berg Oakan und am darauffolgenden Tag auf den Vulkan Meakan. Die Wanderung war atemberaubend und ich zähle sie definitiv zu den schönsten meiner Wandertouren in Japan. Zuerst ging es eine Skipiste hoch, anschließend durch Wälder, Wiesen und schließlich durch Vulkanfelder. Immer wieder offenbarten sich uns überwältigende Ausblicke auf die zahlreichen Berge, Seen und den spektakulären Vulkankrater. Endpunkt der Wanderung waren die tollen Nonaka Onsen, welche sich am Onneto-See befinden.

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Berg Oakan - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Berg Oakan – Liam

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Berg Oakan-Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Berg Oakan-Gipfel

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Blick über die Vulkane auf den Akan-See

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Blick über die Vulkane auf den Akan-See

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Wanderung auf den Vulkan Meakan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Wanderung auf den Vulkan Meakan

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Krater

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Krater

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 Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake - Gipfel

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake – Gipfel

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Meakan-dake

Reisetagebuch Elena und Mateo – Meakan-dake

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Nonaka-Onsen - verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

Reisetagebuch Elena und Mateo – Nonaka-Onsen – verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Wanderung

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Mashu-Vulkansee

Reisetagebuch Elena und Mateo – Mashu-Vulkansee

Nach einer Nacht auf einem Grasstück am Parkplatz nahm uns am nächsten Tag ein netter Japaner mit zum wunderschönen Vulkankratersee „Mashu“.Anschließend ging es weiter zum Kusharo-See wo natürliche Onsen am See auf uns warteten und wir hierneben zelteten.

Mashu-ko – eine faszinierende Caldera. Der nächste Zielort war die Shiretoko Halbinsel im Norden Hokkaidos mit ihrem gleichnamigen Nationalpark. Diese ist besonders bekannt für ihre wilde Schönheit, wie auch die größte Bärenpopulation Japans. Nachdem unsere geplante Wanderung wortwörtlich ins Wasser fiel, ging es zu dem Oshinkoshin Wasserfall und über die Stege der „5 Lakes“, wo Braunbär Beobachtungen besonders gut möglich sein sollen. Tatsächlich war hier ein Fotograf, der durch den Zoom seiner Kamera einen Braunbären beobachtete. Weiter ging es zu den zahlreichen Kamuiwakka Wasserfällen entlang eines Flusses. Bei etwa zehn Grad Außentemperatur waren wir über die vulkanische Kraft Japans sehr glücklich und genossen unsere Wanderung nun durch den warmen Fluss.

Über die Stationen Utoro und Abashiri ging es bei schlechtem Wetter entlang des Ochotskischen Meeres zum „Hinode Cape“. Hier gab es einen gläsernen Aussichtsturm, der nachts nicht geschlossen wird und den wir in einen überragenden Schlafplatz umfunktionierten. Einige Tage später kamen wir über das „Soya Cape“, dem nördlichsten Punkt Japans, nach Wakkanai. Hier verschwand der kränkelnde Liam schnell im Zelt, da er neben seiner Magen-Darm-Erkrankung auch extreme Schmerzen an seinen Weisheitszähnen hatte. Ich machte mich abends noch in die Stadt auf und fand ein kleines Restaurant, das das Fußballspiel Deutschland gegen Südkorea zeigte. Das deprimierende Endergebnis ist bekannt und die Japaner hatten sichtlich Mitleid mit mir. So wurden mir alle offenen Rechnungen bezahlt und ich zu zahlreichen Bieren und Sake eingeladen.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - per Analter zum Kusharo-See - Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – per Analter zum Kusharo-See – Liam

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark - Oshinkoshin Wasserfall

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark – Oshinkoshin Wasserfall

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Shiretoko-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Heiße Wasserfälle im Shiretoko-Nationalpark

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Utoro

Reisetagebuch Elena und Mateo – Utoro

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Hindo - Übernachtung im "luxuriösen" (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Hindo – Übernachtung im „luxuriösen“ (und v.a. trockenen) Aussichtspunkt

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Ochotskisches Meer - Cape Soya - nördlichster Punkt Japans

Reisetagebuch Elena und Mateo – Ochotskisches Meer – Cape Soya – nördlichster Punkt Japans

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Sichtlich mitgenommen vom Vorabend fuhren wir am nächsten Tag ausgerechnet mit zwei lachenden Koreanern nach Asahikawa, wo mit Japan gegen Polen das nächste Fußballspiel auf uns wartete.  Dieses Mal übernachteten wir nicht im Zelt, sondern im Manga-Kissa. Dieses verrückte japanische Unikat ist eine Mischung aus einem Internet-Cafe und einer Manga-Bibliothek in der man auch übernachten kann. Softgetränke gibt es hier umsonst und auch die Nutzung des Karaoke-Raumes ist möglich.

Liams gesundheitliche Lage verschlechterte sich leider zunehmend und wir beschlossen einen Arzt aufzusuchen. Während Liam sich mit Antibiotikum ausgestattet in Asahikawa ein wenig ausruhte, beschloss ich zum Daisetsu-zan Nationalpark zu trampen. In zwei Tagen ging es über den schneebedeckten Asahi-dake, Hokkaidos höchsten Berg (2.291m) und zahlreichen weiteren Gipfel bis zu den Kogen Onsen. Das Wetter war jedoch sehr schlecht und mir blieben die meisten Ausblicke verwehrt. Am Ende öffnete sich der Himmel zumindest kurz und man konnte die Schönheit der Natur erkennen.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Daisetsu-zan-Nationalpark

Reisetagebuch Elena und Mateo – Daisetsu-zan-Nationalpark

Danach traf ich mich in Sounkyo bei weiterhin strömendem Regen mit Liam im Hostel, dem sich der Franzose Maxime angeschlossen hatte. Mit Regenschirmen, Poncho und Regenjacken bewaffnet wagten wir uns trotzdem hinaus und wanderten entlang des Flusses zu nahegelegenen Wasserfällen. In der Luft lag eine mystische Atmosphäre und über den Wolken ragten vereinzelte Bergspitzen heraus. Wir fühlten uns ein wenig in eine Avatar-Welt versetzt.

Während es in ganz Japan extrem stark regnete, kam es in den Gebieten Kinki, Chubu, Chugok, Kyushu, Ryukyu und Shikoku zur gleichen Zeit zu fatalen Überschwemmungen mit über 200 Todesopfern. Auch auf Hokkaido regnete es viel, auch wenn es nicht das Ausmaß der südlicher gelegenen Regionen hatte. Vom Wetter eingeschränkt, entschieden wir uns zuerst zur berühmten „Otokoyama Sake Brauerei“ in Asahikawa und anschließend nach Sapporo, Hokkaidos Hauptstadt, zu trampen, was erstaunlicherweise auch zu dritt kein Problem war.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Asahikawa - Otokoyama Sake Brauerei - (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Reisetagebuch Elena und Mateo – Asahikawa – Otokoyama Sake Brauerei – (von rechts nach links) Maxime, ich, Liam

Da Natur-Sehenswürdigkeiten wetterbedingt nun schwer waren führte uns unser Weg nach Otaru, unweit von Sapporo. In den folgenden drei Tagen schlenderten wir durch die Innenstadt, besuchten den Fischmarkt, eine weitere Sake Brauerei, entspannten am Kanal und tauchten ein wenig in das japanische Nachtleben ein.

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Sapporo Brauerei

Reisetagebuch Elena und Mateo – Sapporo Brauerei

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Kanal

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Kanal

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru-Fischmarkt

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru-Fischmarkt

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Reisetagebuch Elena und Mateo - Otaru - das letztes Mal ausgehen

Reisetagebuch Elena und Mateo – Otaru – das letztes Mal ausgehen

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Hier traf Liam zufällig den Schweden Marcus, den er vor zwei Jahren in Indien kennengelernt hat und mit dem es für die letzte Nacht vor seinem Abflug zum Shikotsu-See und den überragenden Onsen ging.

Zum Abschluss fuhr uns unser letzter Per Anhalter-Fahrer in Japan mit sechs Leuten in den Kleinwagen gequetscht zum Flughafen. So hieß es Goodbye Marcus, Liam und Japan und ab in den Flieger in Richtung Almaty, Kasachstan.

Reisetagebuch Elena und Mateo - Bye bye Japan - Auf nach Kasachstan

Reisetagebuch Elena und Mateo – Bye bye Japan – Auf nach Kasachstan

Resümierend lässt sich sagen, dass Japan einfach nur einzigartig ist. Ich habe mich in diesem Land unglaublich wohl gefühlt und die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen hat mich überwältigt. So ermöglichten sie mir zum Beispiel sehr persönliche Einblicke in die Fukushima-Katastrophe. Das Land besticht durch historische Städte, Mega-Metropolen und alte Tempel. Vor allem hat mich hier jedoch die Natur begeistert. Japan ist ein absolutes Wanderparadies und man hat im ganzen Land die Möglichkeit spektakuläre Gipfel und Vulkane zu besteigen.

Menschen die mir meine Reise versüßt haben – Slideshow

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Durch Seouls Nachtleben mit Alex aus Taiwan (Südkorea)

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Mittagspause mit den drei verrückten Koreanern auf der Insel Nam-myeon (Südkorea)

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Mit Liam und Yujin in Tongyeong (Südkorea)

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Mit Dia, die ich auf dem Flug von Moskau nach Seoul kennengelernt habe, ging es zu ihren Top-Spots in Busan (Südkorea)

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Sonoda habe ich im Kirishima-Nationalpark kennengelernt. Anschließend übernachtete ich bei ihm Zuhause und wir hatten einen lustigen Abend

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Irgendwo in Kyushu (Japan)

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Per Anhalter von Hiroshima nach Saijo zur Sake-Brauerei (Japan)

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Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

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Mit einem netten Japaner nach Hakuba (Japan)

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Wilde Partynacht in Osaka (Japan)

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Mit den drei verrückten Japanern auf unserem Tagesausflug zu den Fukiware-Wasserfällen

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Übernachtung bei dem Künstler 吉田恒雄 im Osh-Marshland (Japan)

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Nächtliche Wanderung auf dem Nasu-dake (Japan)

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„Wir haben heute unseren freien Tag. Wir fahren euch hin wo ihr wollt“ (Biei, Japan)

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Übernachtung mit Liam bei einem Paar in Ashoro (Japan)

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Sounkyo – Liam, Maxime (Frankreich) und ich (Japan)

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Zu Dritt mit Liam und Marcus (Schweden) in einer verrückten Fahrt zum Shikotsu-See (Japan)

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Mit dem letzten Auto per Anhalter zum Flughafen in Chitose (Japan)

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Reisetagebuch – Hier geht´s zu weiteren Berichten über unsere Tour

 

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vaude und Paramo. Die vorgestellten Produkte wuirden uns für einen Produkttest kosten- und bedingunglos zur Verfügung gestellt.

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